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Standard & Poor's stuft Bonitätsnote Portugals herab

25.03.2011 | 06:54 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur begründet die Rückstufung mit dem Rücktritt der Regierung im Kampf um ein Sparpaket.

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Wegen der Regierungskrise in Portugal hat die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonitätsnote des Landes gesenkt. Standard & Poor's stufte Portugal in der Nacht auf Freitag von "A-" auf "BBB" herab. Für das kurz- und langfristige Rating blieb der Ausblick negativ. Die Agentur begründete ihre Einschätzung mit dem Rücktritt der Regierung wegen der Ablehnung ihres Sparpakets. Die daraus entstehende politische Unsicherheit könnte das Vertrauen der Märkte beschädigen, hieß es in einer Mitteilung.

Zuvor hatte die Rating-Agentur Fitch die Krise mit einer Verschlechterung der Bonitätsnote um zwei Stufen quittiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass Lissabon bei EU und IWF (Internationaler Währungsfonds) finanzielle Unterstützung anfordern muss.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Bazi
26.03.2011 17:26
0 0

Herabstufung

Ich möchte mitteilen, dass ich heute Standard & Poor´s auf C- herabgestuft habe.

Wie kommunizierende Gefäße...

Je großzügiger der Euro-Rettungsschirm seitens der Politik über die Pleitestaaten gebreitet wird, desto noch mehr werden diese gleichzeitig von den Rating-Agenturen in den tiefsten Finanzkeller bewertet. Fast könnte man in diesem Zusammenhang von "kommunizierenden Gefäßen" sprechen. Dabei wollte Brüssel gerade mit dieser "guten Tat" doch eigentlich noch Schlimmeres für die PIGS verhindern! Das Gegenteil wird freilich dadurch bewirkt: Weil auch die "Geberländer" solche Irrsinnssummen nicht flüssig haben, müssen auch sie selbst neue Kredite aufnehmen; und gefährden dadurch ihre eigene Ratingposition! Die Agenturen lachen sich in Anbetracht solcher "alternativloser" Naivität nur noch die Hände und bereiten bereits den näcshten Einschätzungs-Sturzflug vor. Bis auch der letzte Euro aus der EU heraus gepreßt worden ist. Bzw. von uns Steuerzahlern...

Hobbyökonom