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Auch Moody's stuft Portugals Bonität herab

05.04.2011 | 09:54 |   (DiePresse.com)

Moody's senkt die Bonitätsstufe von Portugal auf BAA1, eine weitere Absenkung kann es jederzeit geben.

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Als nächste Ratingagentur hat Moody's die Kreditwürdigkeit des finanzschwachen Portugals herabgestuft. Moody's senkte die Bewertung der Bonität am Dienstag um eine Note von A3 auf BAA1. Zudem steht das portugiesische Rating weiter unter Beobachtung, was eine neuerliche Herabstufung kurzfristig möglich macht. Im Vergleich zu den anderen marktführenden Agenturen Standard & Poor's (S&P) und Fitch liegt die Bewertung von Moody's noch um zwei Noten höher.

S&P und Fitch hatten die Bonität Portugals unlängst stark gesenkt. Bei beiden Agenturen liegt das Rating nur eine Note über dem sogenannten "Ramsch-Status", mit dem Ratingagenturen spekulative, also besonders risikoträchtige Anlagen kennzeichnen. Die jüngste Absenkung in der vergangenen Woche hatte S&P damit begründet, dass Portugal wahrscheinlich unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen und daher seine Schulden neu ordnen müsse.

"Ramsch"-Status hat unter den Euro-Ländern derzeit nur Griechenland. Zum Vergleich: Deutschland hat die Höchstnote "AAA" von S&P.

(APA)

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7 Kommentare

Zur Unabhängigkeit der Ratingagenturen


Die drei großen Ratingagenturen sind Standard & Poor's, Moody's und Fitch Ratings.

Bis März 2009 besaß Warren Buffett 48 Millionen Aktien von Moody’s. Mit einem geschätzten Privatvermögen von 50 Milliarden US-Dollar (Forbes, 2011) ist er der drittreichste Mensch der Welt.

Standard and Poor’s Corporation (S&P) ist eine Tochtergesellschaft von McGraw-Hill.

McGraw-Hill: zum Unternehmen gehört die Tochterfirma Standard & Poor's und J.D. Power and Associates.

Fitch Ratings ist eine Tochtergesellschaft der Fimalac-Holding, die wiederum mehrheitlich dem französischen Geschäftsmann Marc Ladreit de Lacharrière gehört.

Marc Ladreit de Lacharrière ist Direktor der Casino-Gruppe, l ' Oréal, Renault, Mitglied des Advisory Board der Banque de France seit 1997

Und?

Meinst Du also ernsthaft, dass es Portugal besser geht als die Agenturen behaupten?
Dann kaufe doch deren Staatanleihen und freue Dich, dass die Agenturen alle anderen in die Irre führen.

Re: Und?


Thema verfehlt!

Wer hat da das Thema verfehlt?

Die Bewertungen sind richtig, also sind sie gut.

Ich bezweifle, daß eine "unabhängige", europäische Beamtenagentur heute schon draufgekommen wäre, daß Griechenland vielleicht nicht ganz so liquide sein könnte....

Re: Wer hat da das Thema verfehlt?


@Die Bewertungen sind richtig, also sind sie gut.

"freeman" entscheidet was richtig und gut ist! Von einer "Beamten-Agentur" war von mir nie die Rede, Mr. "freeman".

Schade nur, dass Sie seit 4 Jahren alle Ihre Meinungen sperren.

Es ist sicher besser so und wird gute persönliche Gründe haben!

Zur Unabhängigkeit der Ratingagenturen

Die drei großen Ratingagenturen sind Standard & Poor's, Moody's und Fitch Ratings.

Bis März 2009 besaß Warren Buffett 48 Millionen Aktien von Moody’s. Mit einem geschätzten Privatvermögen von 50 Milliarden US-Dollar (Forbes, 2011) ist er der drittreichste Mensch der Welt.

Standard and Poor’s Corporation (S&P) ist eine Tochtergesellschaft von McGraw-Hill.

McGraw-Hill: zum Unternehmen gehört die Tochterfirma Standard & Poor's und J.D. Power and Associates.

Fitch Ratings ist eine Tochtergesellschaft der Fimalac-Holding, die wiederum mehrheitlich dem französischen Geschäftsmann Marc Ladreit de Lacharrière gehört.

Marc Ladreit de Lacharrière ist Direktor der Casino-Gruppe, l ' Oréal, Renault, Mitglied des Advisory Board der Banque de France seit 1997.

Und die Politik schaut zu!


Rating-Agenturen stufen die Bonität von Ländern und Konzernen herab.

Im Gegenzug erhöhen die geldgebenden Banken die Zinsen für bereits gegebenes oder neues Geld bzw. Darlehen.

Ein Schalk, der meint, dass sich die Verantwortlichen der weltgrößten Banken und der Ratingagenturen absprechen.


Hobbyökonom