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EU-Rettungsplan hat "Risiken vergemeinschaftet"

18.04.2011 | 15:06 |   (DiePresse.com)

Die Deutsche Bundesbank kritisiert, dass weiter die nationalen Regierungen entscheiden, ob gegen einen Schuldensünder Sanktionen verhängt werden.

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Die Deutsche Bundesbank wirft den Regierungen der Euroländer Zaghaftigkeit bei der Reform des Stabilitätspakts vor. "Die Wirksamkeit der vorbeugenden Maßnahmen hängt weiterhin entscheidend davon ab, dass der politische Wille vorhanden ist, die beschlossenen Regeln auch konsequent anzuwenden. Diesbezüglich besteht vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen kein Anlass für großen Optimismus", schreibt die Notenbank in ihrem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht.

Die Schuldenkrise in Euroländern wie Griechenland, Irland oder Portugal habe gezeigt, dass die bisherigen Regeln zur Verhinderung und Lösung solcher Krisen unzureichend seien. Um derartige Krisen künftig zu vermeiden, gehe das Ende März beschlossene Reformpaket des Europäischen Rats zwar in die richtige Richtung.

"Risiken wurden stärker vergemeinschaftet"

Insgesamt fällt die Bundesbank aber ein gemischtes Urteil. Insbesondere stören sich Notenbanker an der Tatsache, dass nach wie vor der Rat - also die nationalen Regierungen - letztlich entscheidet, ob gegen einen Schuldensünder Sanktionen verhängt werden oder nicht. Und: "Mit den Entscheidungen zum Krisenlösungsmechanismus wurden Risiken stärker vergemeinschaftet", gibt die Bundesbank zu bedenken, wie das "Handelsblatt" berichtet.

Bundesbank und Europäische Zentralbank hatten einen wesentlich stärkeren Automatismus verlangt. Denn der Stabilitätspakt sah zwar schon bisher theoretisch Geldstrafen vor, allerdings erst am Ende einer langen Strafprozedur - und nach einer Entscheidung des Ministerrates. In der Praxis wurde nie ein Sünder mit Sanktionen zur Rechenschaft gezogen.

(APA)

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15 Kommentare
Gast: Gast 2000
19.04.2011 23:23
3 0

eigentlich sollten die Banken

die das Geld in diesen Staaten verzockt haben sich selbst um den "Rettungsschirm" bemühen. Der illegale Vergatterung der Steuerzahler zur Rettung der Banken ist ein kapitaler Fehler unserer Politiker und sollte eigentlich vor Gericht enden!

Politiker ohne Verantwortung

Wir haben für die Pleitestaaten schon über viele Jahre Zig-Millionen-Euro gezahlt !! Als Dank haben diese über ihre Verhältnisse gelebt und stehen nun Dank Mithilfe von Banken vor dem Staatsbankrott !!! Was machen nun unsere, gegen die Interessen der Österreicher regierenden SPÖ-/ÖVP- Politiker: Sie schmeißen diesen Staaten unser schwer verdientes Steuergeld auf Nimmerwiedersehen in den gierigen Rachen !!! Diese Parteien und Politiker gehören abgewählt und müssen sich vor Gericht verantworten !!

Politiker ohne Verantwortung

Ebenfalls gehören alle Politiker, die im Parlament diese Entscheidung befürwortet haben lebenslang bis auf das Existenzminimum gepfändet !!!!!!!!

Gast: M.Gatzke
18.04.2011 19:55
3 0

Dummheit und Ingoranz in Vollendung.

Was sind das alles bloß für Narren .
Haben alle studiert und sind nicht in der Lage, die aussichtslose Situation zu erkennen.
Können die denn die Zahlen nicht mehr lesen- oder wahrnehmen?
Schmeißen das gute Geld bankrotten Staaten hinterher, lassen die Gemeinschaft für die Zockerschulden- für die maßose Gier und Dummheit - oder Skrupellosigkeit - der Banker haften und glauben allen Ernstes das würde funktionieren.
Kennen die denn das Schuldgeldsystem nicht?
Das Schneeballsystem ist am Ende angekommen.
Jetzt heißt es: Alles aussteigen, der Zug bleibt stehn.
Und das will unsere Elite sein. Mein Gott Walter......
An Arroganz nicht mehr zu überbieten.
Oder glauben die wohl auch noch, der Bürger schnallt das nicht langsam?
Wie heißt es doch: Dummheit und Stolz, wachsen auf einem Holz ".

Re: Dummheit und Ingoranz in Vollendung.

na der tiefpunkt ist noch nicht erreicht, solange eine gewisse schicht weiterhin gebetsmühlenartig wieerholt "gesundsparen...gesundsparen.." aber nicht bei den zockern, sondern bei den steuerzahlern. und eine gewisse partei steht nach wie vor für "alle macht den banken und unternehmen". die leben schon so abgehoben, dass sie gar nicht merken wie es im keller schon brennt, während im elfenbeinturm weiter gefeiert wird. und wenn einer den mund aufmacht....ist er sofort ein rechter

Dummheit und Ingoranz in Vollendung.

Ergänzung zu Lupus: Bitte die Bauern nicht vergessen !!!!!!!!!

Gast: jeblaßmeiert
18.04.2011 18:41
1 0

Det mit die Schulden is ne dumme Sache aber ich frag mich

wat für tolles Zeuch hat der da am Bild sich uff'm Kopp geschmiert?

Es müssen Politiker und Beamte persönlich bestraft werden, und nicht nur der bereits überschuldete Staat.



Es ist ja nicht der Staat der Schulden macht und Geld verschwendet sondern es sind Politiker und Beamte (die das decken und bilanzen fälschen) die das Verschulden.

Re: Es müssen Politiker und Beamte persönlich bestraft werden, und nicht nur der bereits überschuldete Staat.

Diese gehören für die Steuerzahler- und Österreich-Schädigung entlassen und lebenslang bis aufs Existenzminimum gepfändet !!! Obligat gehören hohe Freiheitsstrafen wegen Steuerzahlerschädigung !!!!

Antworten Gast: Plach2
18.04.2011 18:55
3 0

Re: Es müssen Politiker und Beamte persönlich bestraft werden, und nicht nur der bereits überschuldete Staat.

"Bestraft" wird immer der Steuerzahler. NIE Politiker oder Beamte (Parteigünstlinge)

Europa auf dem Weg zur Transferunion

Die Laxheit der Verantwortlichen ist unerträglich. Die finnischen Wahlen haben vorgezeigt, was man als Bürger dagegen tun könnte. Dem Beispiel sollte in allen Netto Zahler Ländern gefolgt werden.

Antworten Gast: Chrisly
18.04.2011 18:02
0 0

Re: Europa auf dem Weg zur Transferunion

na dann auf, wir haben die richtige Partei

http://www.ddp-partei.de/index.html

mit dem www.bandbreitenmodell.de

unschlagbar.

Gast: unbeteiligter
18.04.2011 16:22
4 0

Die ganze Euro rettung ist in höchstem Maße ..

kriminell und alle daran Beteiligten sind wegen Amtsmissbrauch anzuklagen. .

Gast: Hans im Glück
18.04.2011 15:59
2 0

Die Risiken wurden SOZIALISERIT...

Diese verdammten Kommunisten.

Re: Die Risiken wurden SOZIALISERIT...

na net wirklich... die kummerln haben ( bei aller abgehobenheit der parteispitze) dafür gesorgt dass im ganzen land gleicher zugang zur bildung, halbwegs gleicher lebensstandard und ausgeglichener verdienst herrscht. wenns ein bischen liberaler waren war sogar begrenzter privater besitz erlaubt. bei uns wird alles vermögen durch die banken abgesaugt. bei denen wären solche politiker schon lange als "volksschädlinge" an der wand gestanden.

Hobbyökonom