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Euro steigt erstmals seit Ende 2009 über 1,46 Dollar

21.04.2011 | 08:20 |   (DiePresse.com)

Grund für den Höhenflug des Euro ist die Schwäche des Dollars. Die Finanzpolitik der USA gerät zunehmend in die Kritik.

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Der Euro ist am Donnerstag erstmals seit Dezember 2009 über die Marke von 1,46 US-Dollar gestiegen. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,4617 Dollar und damit gut einen Cent mehr als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,6841 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,4515 (Dienstag: 1,4302) Dollar festgesetzt.

Damit hat der Euro trotz der wieder aufgeflammten Schuldenkrise allein in der laufenden Woche um mehr als zwei Cent zugelegt. Experten erklären dieses Phänomen jedoch vorrangig mit einer Schwäche des Dollar, der zu vielen wichtigen Währungen immer mehr an Wert verliert.

Ausschlaggebend ist die amerikanische Geld- und Fiskalpolitik: So fährt die US-Notenbank im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken immer noch einen extrem expansiven Kurs. Zudem gerät die Finanzpolitik der USA immer mehr in die Schusslinie, da sich Republikaner und Demokraten bisher nicht auf eine gemeinsame Konsolidierungslinie einigen können.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: Haygo
21.04.2011 11:19
1 0

Nicht der Kurs Euro/Dollar ist ein seriöser Maßstab...

...der Kurs Euro/Schweizer Franken zeigt den wahren Wert!

Wenn der US-Dollar noch schneller abstürzt als der Euro, dann steigt der Euro zwar nominell, seine Kaufkraft sinkt trotzdem!


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Only bad news ale good news, scheint

zum Geschäftsmodell der Medien geworden zu sein, denn die Berichterstattung über die Krise des Euro steht in krassem Gegensatz zu seiner Kursentwicklung und die allein spiegelt das Vertrauen der Märkte wieder.

Hobbyökonom