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Portugal: Budget-Defizit steigt auf 9,1 Prozent

24.04.2011 | 12:18 |   (DiePresse.com)

Das Statistikamt in Lissabon hat die Zahlen für 2010 nach oben korrigiert. Das Defizit steigt um einen halben Prozentpunkt. Die gesamte Staatsschuld machte im Vorjahr 93 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

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Das portugiesische Statistikamt hat das Budgetdefizit des Landes für das Jahr 2010 nach oben korrigiert. Wie die Behörde am Samstag mitteilte, betrug die Neuverschuldung im vergangenen Jahr 9,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) statt der bisher angenommenen 8,6 Prozent.

Die gesamte Staatsschuld lag demnach bei 93 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, was fast 160,4 Milliarden Euro entspricht.

Portugal verhandelt derzeit mit der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über ein Hilfspaket im Umfang von rund 80 Milliarden Euro. Im Gegenzug soll das Land bis Mitte Mai ein umfangreiches Sparpaket vorlegen.

(Ag.)

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11 Kommentare
Gast: Ewiak Ryszard
26.04.2011 13:10
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Die Dämmerung der Europäischen Union

Dies ist die Dämmerung der Europäischen Union. Die Bibel sagt: "Zur bestimmten Zeit [der König des Nordens = Russland] wird zurückkehren" (Daniel 11:29a). Viele Länder des ehemaligen Ostblocks wird wieder in den russischen Einflussbereich zurückfallen. Es bedeutet auch, den Zerfall der Europäischen Union und der NATO.

Gast: Zrim
25.04.2011 16:50
0 0

Aufgrund des Schuldgeldsystems steht das allen Staaten bevor

Geld wird als Schuld erzeugt und die Schuld muss exponentiell wachsen. Wenn die Bank einen Kredit vergibt reicht sie nicht, wie irrtümlich angenommen wird, Gelder von Einlegern weiter. Stattdessen wird mittels des die Bilanz verlängernden Buchungssatz "Kreditforderung an Girokonto Kunde" die Kreditsumme neu erzeugt (dazu braucht sie nur die Mindestreserve von 2% tatsächlich haben, also werden aus € 2.000,-- (daher die Kreditspesen) die tatsächlich vorhanden sind € 100.000,-- Kredit). Daher gilt die Formel: Geld = Schulden

Nicht mit erzeugt wird das Geld für die Zinsen, dieses ist also vorweg noch gar nicht im System vorhanden. Erst wenn sich nach mir jemand anderer noch höher verschuldet, bin ich überhaupt in der Lage das Geld für die Zinsen aufzutreiben. Die Geld und Schuldmenge muss also exponentiell wachsen, was auf die Dauer nicht möglich ist. Daher muss dieses Schuldgeldsystem alle 60 bis 80 Jahre in sich zusammenbrechen.

Nutznießer des Systems ist das reichste Prozent der Weltbevölkerung (nur diese haben höhere Zinserträge als Ausgaben für Zinsen, in allen Produktpreisen sind ja mindestens 30% Zinsen einkalkuliert).

Bricht das System zusammen, werden in den Medien irgendwelche "Schuldige" (z. B. Griechen, etc.) präsentiert, schuld ist aber dieses System:
http://www.facebook.com/pages/Challenges-for-the-21st-century/123755141031815?sk=wall
Filmtipp:
http://www.youtube.com/watch?v=4Z9WVZddH9w&feature=related

Gast: rehak-ova
25.04.2011 14:54
1 1

geschröpft werden die Fleissigen und Sparsamen

es ist eher zu erwarten, dass die EU die Bevölkerung der Nord-EUländer ausnehmen wird, als die PIGS.

Es geht ja acuh nicht um die Bevölkerung der PIGS, sondern um die Einlagen der Reichen und Superreichen.
Denen scheinen die EU-Politiker verantwortlich gegenüber zu sein, nicht der Normalbevöklerung.

Die PIGS verschulden scih fröhlich weiter - die kommen mir so vor, wie die Unterschicht-hausalte, die in Sozialwohnugnen leben, verschuldet sind, und ihr Schicksal dem Sozial-system und anderen anhängen.
Die leben trotzdem relativ locker, vermehren sich ungehemmt - alles andere unangenehme wird verdrängt.
Das Wissen um das Sozialsystem, den Rettungsschirm ist beruhigend, weil man eh jemanden hat der einem rausreisst...

Egal obs Zwangshypotheken, Inflation oder höhere Besteuerung ist - bei der Unterschicht traut man sich nicht ran, dei machen gleich Radau wenn ihre (gratis)-Privilegien angegriffen werden.

Die Reichen sind nicht antastbar - weil die ihr GEld in KÜrze abziehen können, wenn man ihnen Ent-eignung oder Besteuerung androht.

Bleibt nur die Mittelschicht - die ist in der Region verhaftet, besitzt oft Immobilien die selber bewohnt werden, sind fleissig, arbeitsam und pflichtbewusst.

DIE werden die grossen Zahler sein...

Antworten Gast: Kibietz
25.04.2011 16:56
0 0

Re: geschröpft werden die Fleissigen und Sparsamen

Die Mittelschicht war ja auch mehrheitlich FÜR einen EU-Beitritt. Und die Rechnung bekommen sie schon lange präsentiert. Sie werden nicht nur durch die Politik sondern auch durch die Wirtschft ausgenommen.

Die "Unterschicht" wie sie es nennen hat größtenteils keine Perspektive und nichts zu verlieren, woran auch die Politik und die Wirtschaft einen guten Teil der Schuld tragen. Außerdem ist es auch die Aufgabe des Staates und der Gesellschaft für die schwächsten unter uns zu sorgen.

Die sog. "Oberschicht" let in Saus und Braus, meistens ist Ihnen alles egal Geld haben sie ja genug, Beamte und Politiker werden im Bedarfsfall gekauft. Die meisten haben Ihr Vermögen geerbt, leben von Mama/Papa/Großeltern, haben es erspekuliert oder durch unlautere Methoden verdient. Die wenigsten sind auf ehrliche und moralische Weise zu Ihrem Geld gekommen.

Es gäbe Mittel und Wege das Geld der Reichen im Land zu halten doch was nutzt es wenn einer viel Geld auf der Bank hat und es nicht ausgibt? Esdadurch dem Wirtschaftskreislauf vorenthält?

Wenn man es jedoch den armen gibt denen es an allen Ecken und enden mangelt, geben sie das Geld aus und damit fließt es wieder in den Wirschaftskreislauf. Damit werden dann Löhne, Steuern, Betriebskosten, etc. bezahlt und es hält die Wirtschaft am florieren. Das hat man ja in der sog. Krise gesehen das die Kaufkraft der Masse die Wirtschaft am laufen hält.

Wir brauchen also keine Sparer und sparsamen Leute, wir brauchen Leute die Ihr Geld ausgeben

Antworten Antworten Gast: Martin_S
26.04.2011 11:55
0 0

Re: Re: geschröpft werden die Fleissigen und Sparsamen

Es lebe der Kommunismus! So wie in Kuba ..ähh.... wie in Nordkorea... ähh.... Scheisse, keiner mehr da!

Gast: Fritz Ekhard
25.04.2011 03:42
2 0

The end is nigh!


Gast: Blankenstein Husar
24.04.2011 16:40
4 0

Portugal "verhandelt": "Hilfspaket" gegen "Sparprogramm"

Bei solchen Aussagen greift sich wohl jeder an den Kopf!

Handelt die neue Regierung endlich im Interesse Österreichs?

Werden die PIGS-Länder zum Sargnagel der Eurozone? Auch in Griechenland und Spanien sollen die Werte nicht stimmen. Immer mehr Ökonomen und Josef Bucher (Parteichef BZÖ) fordern eine Teilung des Euroraumes in einen Weich- und Harteuro um das europäische Friedensprojekt zu retten.

Es formiert sich immer stärkerer Widerstand gegen den Eurorettungsschirm, wobei zuletzt aus Finnland ein starkes Zeichen gekommen ist. Auch in Österreich wurde eine Bürgerinitiative, nämlich "Genug Bezahlt" gegründet, welche sich zur Aufgabe gestellt hat eine weitere Verpfändung der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder zugunsten von Banken und Wackelkandidaten zu verhindern. Wenn sich das Volk einig ist, dann kann sie die Regierung zu einer Umkehr bewegen.

Wie beim Fleischer!

darfs a bisserl mehr sein

Gast: Italien und Griechenland ist Pleite
24.04.2011 14:03
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und ihn

Portugal: Budget-Defizit steigt auf 9,1 Prozent.

:-(

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Re: und ihn

Schade mit Italien, ist ja die 5. größte Wirtschaftsmacht auf Erden. oder vielleicht doch nicht

Hobbyökonom