Nokia streicht weltweit 4000 Stellen

Der weltgrößte Handyhersteller baut in mehreren Ländern Stellen ab und trennt sich von der Software Symbian.

Nokia
Schließen
Nokia
Nokia – (c) REUTERS (Bob Strong)

Der finnische Handyhersteller Nokia zieht personelle Konsequenzen wegen sinkender Marktanteile und der neuen Allianz mit Microsoft. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Espoo bei Helsinki mitteilte, sollen weltweit 4000 Stellen gestrichen werden. Außerdem will Nokia seine Handysoftware Symbian an Accenture auslagern.

Dabei sollen 3000 Mitarbeiter in China, Finnland, Indien, Großbritannien und den USA noch in diesem Jahr zu dem Managementberatungs- und Technologiedienstleistungs-Unternehmen wechseln. Im Gegenzug wird Accenture Nokia für dessen Smartphones Software-Dienstleistungen anbieten.

Vor wenigen Monaten hatte der vormals unangefochtene Marktführer für Mobiltelefone den Wechsel von der hauseigenen Software-Plattform für Smartphones Symbian hin zur Microsoft-Telefonsoftware Windows angekündigt. Nokia kämpft seit längerem mit sinkenden Marktanteilen und hat vor allem beim lukrativen Markt für Smartphones Boden gegenüber Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone und Anbietern von Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android verloren.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Kommentar zu Artikel:

Nokia streicht weltweit 4000 Stellen

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen