Rückkehr zur Drachme? Wilde Gerüchte um Griechenland

06.05.2011 | 21:54 |   (Die Presse)

Spekulationen um Beratungen von EU-Finanzministern über einen Austritt Athens aus der Eurozone sorgten am Freitag für eine Dementi-Flut.

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[Wien/ag/red.] Verwirrung herrschte Freitag Abend um ein angebliches Krisentreffen in Luxemburg: Athen erwäge aus der Eurozone auszutreten und zur alten Landeswährung, der griechischen Drachme, zurückzukehren. Zudem stehe auch eine baldige Umschuldung im Raum. Ein Treffen von Eurozonen-Finanzministern und Vertretern der EU-Kommission sei anberaumt worden – alles unter strenger Geheimhaltung, versteht sich. Das berichtete „Spiegel-Online“ am Freitag. Stimmt nicht, konterte ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn. Davon wisse man nichts.

Unklar war, ob und wie viele Staaten sich an dem behaupteten Geheimtreffen beteiligten. Eine EU-Quelle berichtete von den drei G8-Mitgliedern im Währungsraum, also Deutschland, Frankreich und Italien. Eine weitere Person sagte, auch Vertreter der Staaten mit der besten Bonitätsnote AAA seien beteiligt, etwa die Niederlande, Österreich und Finnland. Das wurde im Finanzministerium in Wien der „Presse“ gegenüber zurückgewiesen. Ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker erklärte am Abend: „Ich verneine vollkommen, dass es ein Treffen gibt. Diese Berichte sind falsch.“ Griechenland dementierte, dass es die Währungsunion verlassen wolle. Solche Meldungen würden nicht nur dem Land, sondern auch der Gemeinschaftswährung schaden.

Der Euro gab nach Bekanntwerden der Gerüchte gegenüber dem Dollar nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Wochen.

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Erdrückender Schuldenberg

Schon seit längerem wird immer wieder über eine Umschuldung Griechenlands spekuliert. Vor wenigen Tagen heizte Griechenlands Finanzminister selbst die Gerüchteküche an: „Es wäre besser, wenn wir die Rückzahlung der 110 Mrd. Euro verlängerten“, sagte Giorgos Papakonstantinou.  Die Anleger waren zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon beunruhigt: Die Zinsen für griechische Anleihen erreichten derart hohe Werte, wie man sie seit der Einführung des Euro nicht gesehen hatte. Der ursprüngliche Plan Athens war eigentlich ein anderer: Griechenland sollte sich ab 2012 zumindest teilweise selbst auf dem Kapitalmarkt refinanzieren. Ob dies jedoch möglich sein wird, ist fraglich. Schließlich sitzt Athen auf einem erdrückenden Schuldenberg: Allein die Neuverschuldung hat im Vorjahr statt der prognostizierten 9,6 Prozent 10,5 Prozent erreicht.

Derzeit wird der Kreditbedarf durch das 110 Mrd. Euro schwere Hilfsprogramm des Internationalen Währungsfonds und der EU finanziert. Dieses war vor rund einem Jahr beschlossen worden.
Einige sind nun der Ansicht, dass an den jüngsten Gerüchten doch etwas dran sein könnte. Vielleicht wolle man die Marktteilnehmer auf eine baldige Umstrukturierung der griechischen Schulden einstimmen. Dabei würden die Gläubiger auf einem Teil ihrer Forderungen sitzen bleiben. Zu den Gläubigern zählen unter anderem europäische Banken und Versicherungen, aber auch die Europäische Zentralbank als Inhaber von Staatsanleihen. Einer Analyse von Goldman Sachs zufolge würde ein 60-prozentiger Schuldenschnitt allen europäischen Banken Verluste von 41 Mrd. Dollar bringen.

("Presse"-Printausgabe, 7. Mai 2011)

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47 Kommentare
 
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Gast: Rabbi
09.05.2011 09:15
0

Nord-Euro als Lösung

Einzige echte Lösung: Nettozahler-Länder wie GER, FRA, AUT etc. sollten einen neuen "Nord-Euro" bilden und aus dem (danach mind. auf ein Verhältnis 1:2/1:3 massiv abzuwertenden) derzeitigen Euro aussteigen.

Wegen der ...

... ständigen Bankenrettungspakete und Euro-Rettungsschirme wird unser Realeinkommen immer weiter abnehmen.

http://www.banken-volksbegehren.at

Gast: aha
07.05.2011 22:03
1

Ojeee

Verdammt das kommt zu früh wir haben noch sooo viele Leute zu enteignen,und wir hatten schon fix eingeplant das wir europa versklaven und uns eine pyramide aus reinem gold so gross wie die cheops errichten

Gesamtbelastung für alle europ. Banken ca 41 Mrd USD

Das werden die europ. Banken schlucken können.

Alleine die Deutschbank hat 2010 ca einen Gewinn von USD 5 Mrd.

Natürlich schauts dann mit den Boni schlecht aus.

Aber warum sollen wir Steuerzahler, Bankmangern Boni finanzieren, wenn sie solche Nieten sind und in Griechenland groß investieren?

Ackermann hat keine Boni verdient so einfach ist das.

Der Euro ist mit dem Babylonischen Turm vergleichbar, auch der ist an der Sprach- und Interessenverwirrung gesheitert. Der Euro ist für Großspekulanten ein gefundenes Fressen. Sonst Esperantogeld!


Gast: Blankenstein Husar
07.05.2011 14:56
2

Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

Das Lügengebäude EU steht vor dem Zusammenbruch.

Maastricht......gescheitert.
EU-Vertrag.....gescheitert.
Schengen......gescheitert.
NATO.............gescheitert.
Euro..............gescheitert.
und damit ist die EU.................gescheitert.

Wo sind denn jetzt all unsere roten und schwarzen "Superexperten",
die Nowotnys und Prölls,
die Faymanns,
die Grimms und Urschitz,
und all die anderen Stinkstiefeln, welche pausenlos den EU Freimaurer das Wort reden?

Wohl auch schon untergegangen im Lügensumpf der EU?


Antworten Gast: world-citizen
08.05.2011 05:41
1

Re: Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

Griechenland ................ gescheitert
Irland ............................gescheitert
Portugal ........................gescheitert
Italien ............................gescheitert
Großbritannien ...............kurz davor
Spanien .........................kurz davor
Österreich .......................kurz davor
Duetschland ....................kurz davor.

Bleibt dann nur noch die EU als einzige noch funktionierende und handlungsfähige Struktur übrig. Wer das nicht erkennen kann oder will ist wohl ein Fall für die Klapsmühle.

"die EU als einzige noch funktionierende und handlungsfähige Struktur"

In welcher Realität glauben Sie zu leben?

Antworten Gast: ut8
07.05.2011 15:31
3

Re: Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

Also, was die NATO mit der EU, bzw dem Euro zu tun hat, müssen Sie jetzt aber schon erklären, denn soweit ich weiß, ist die NATO keine Einrichtung der EU, auch wenn viele Mitfliedstaaten der EU Mitglieder der NATO sind.
Weiters ist Ihre Behauptung, dass der Euro gescheitert ist, auch unverständlich. Dafür, dass die Griechen ihren Finanzhaushalt nicht in den Griff bekommen, ist die Währung des Euro nicht Schuld, sondern andere Faktoren. Und wenn man die weltweite Bedetung des Euro betrachtet, dann ist die Bezeichnung "gescheitert" dafür mehr als unangebracht.
Das soll nicht heißen, dass es keinen berechtigten Grund zur Kritik gibt, aber bei verallgemeinenerndern Behauptungen wie den Ihren sollte man schon ein bisschen zu differenzieren versuchen.

Antworten Antworten Gast: Blankenstein Husar
07.05.2011 17:44
0

Re: Re: Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

OK, einmal erklär ich´s noch, aber dann ist Schluss, dann sollten es alle kapiert haben.
Also,
1. sie kennen wohl sicher die „Erklärung der Europäischen Union und der NATO über die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik" sowie die „Berlin-Plus-Vereinbarungen"

welche die Grundlagendokumente der strategischen Partnerschaft EU-NATO sind (sein sollen)
Mehr über den hintergründigen Zusammenhang USA-NATO-EU erfahren sie zB hier:

http://www.google.at/search?q=Nato+ist+milit%C3%A4rischer+Arm+der+EU&hl=de&newwindow=1&prmd=ivns&ei=yWTFTZ-4KpDzsgac_YiRDw&start=10&sa=N

2. Wir sind uns wohl einig, dass das einzige tatsächliche Standbein der EU nun einmal die gemeinsame Währung ist.

Verläßt auch nur ein Land diese Union, folgen die anderen bis, ja wer wohl, überbleibt.
Das wäre praktisch gleichbedeutend mit dem Ende des Euros.
Und mit dem Ende des Euros verliert die EU, so wie sie geschaffen wurde, ihre Daseinsberechtigung.

Und das wissen die EU.Heinis eben auch, deshalb das Festhalten an dieser "Illusion",

.... so lange es eben geht.


Antworten Antworten Antworten Gast: ut8
07.05.2011 18:47
0

Re: Re: Re: Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

Dass es zwischen NATO und EU Vereinbarungen gibt, ist bekannt und dazu kann man durchaus kritisch stehen. Aber mich hätte interessiert, wieso Sie zum Schluss kommen, dass die NATO als solche gescheitert ist, wie Sie es in Ihrem ersten Posting bezeichnet haben. Man mag darüber streiten, ob die NATO-Einsätze unter Beteiligung von EU-Staaten in Afghanistan oder Libyen sinnvoll sind, aber die NATO deswegen als gescheitert zu bezeichnen, kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.

Was den Euro betrifft, so ist dieser inzwischen "too big to fail". Nicht nur für die EU-Staaten, sondern auch für andere global player wie China, welches Milliarden an Euro bunkert. Der Zusammenbruch des Euro würde bei der heutigen ökonomischen Vernetzung Weltwirtschaft extremen Schaden zufügen. Gleiches gilt für einen Zusammenbruch der EU. Wir sind dazu verdammt, die Sache am Laufen zu halten, es sei denn, wir alle sind bereit, unsere Ansprüche massiv herunter zu fahren. Aber das halte ich momentan für noch unwahrscheinlicher als ein Ende des Euro.

Re: Re: Re: Re: Aha, jetzt ist wohl schon soweit!

too big to fail ist eine Illusion die von den Profiteuren des globalisierten Systems, innerhalb der EU vor allem die Banken, verbreitet wird. Tatsächlich ist damit nur eine Abwälzung der Schuldenlast auf den Staat (Steuerzahler ) gemeint. Die Ackermanns und Treichls (=symbolisch gemeint ) streifen weiter ungeniert hunderte Millionen pro Jahr privat ein ... während unser Geld auf Konto und Sparbuch täglich entwertet wird.

Gast: Alexis Sorbas
07.05.2011 14:13
1

Jeder gute Schäfer

bringt seine Schäfchen ins Trockene. Wen interessiert der ganze Feta, pardon Käse, von der Budgetdisziplin? Die Milliarden von der EU haben wir - wir stellen jetzt den Retsina kalt - αντίο (griechisch für adieu eas nudlaugn).

Keine freiwillige Umschuldung wegen CDS-Regeln?


"Schließlich hätten ja viele Investoren auf eine Staatspleite gesetzt."

Jetzt ist Griechenland praktisch pleite und der CDS-Fall tritt nicht ein, so ein Pech aber auch.

Aber wie heißt's so schön: "Kommt Zeit, kommt Insolvenz".

Aber zu viele Jahre darf diese "Zeit" nicht mehr dauern, weil dann fressen die Versicherungsprämien den ganzen Gewinn auf.

Vorausgesetzt natürlich, die "Investoren" sind nicht bei der AIG versichert, weil ein zweites Mal wird Uncle Sam nicht einspringen ...

[...] So lange ein staatlicher Emittent, auf den sich ein CDS bezieht, keine Zahlung ausfallen lässt, kein Moratorium ausspricht und auch nicht umschuldet, so lange sei es auch kein Kreditereignis im Sinne des CDS. Eine freiwillige Umschuldung bewirkt zwischen Sicherungsnehmer und Sicherungsgeber zunächst nichts. Das aber beklagen nun manche CDS-Händler. Schließlich hätten ja viele Investoren auf eine Staatspleite gesetzt. Nun sei der griechische Staat de facto insolvent, ein freiwilliger Verzicht der Gläubiger verhindere aber die CDS-Zahlung. [...]

http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2DA64A59301C41919D249C7407B58E83~ATpl~Ecommon~Scontent.html

schade wär's

mir haben die griechischen euro-münzen sehr gut gefallen
etwas ernster: es wäre vor allem ein armutszeugnis der gr. regierung, die bis jetzt schon den eindruck erweckt hat, sie wolle die wirtschaft und gesellschaft tatsächlich umbauen. was hätten die griechen auch langfristig gewonnen? eine eigene währung (bzw. deren abwertung) bringt keine wettbewerbsfähigen industrien, macht das beamtenheer nicht effizienter oder sorgt von selbst dafür, dass die leute nicht mehr mit mitte 50 in pension gehen.
man hätte vor einem jahr ein exempel statuieren müssen: geld ja, aber dafür werden die geschäfte von einer nordeuropäischen regierung geführt, bis das land saniert ist.

Re: schade wär's

Sie meinen von einer nordeuropäischen Regierung, die das Geld effizienter aus ihren Untertanen quetscht als die griechische, um es an die Banken umzuleiten?

Re: Re: schade wär's

wenn Sie damit die Eindämmung der Schwarzarbeit, die jedem Versuch einer Sanierung des gr. Staatswesens zuwiderläuft, meinen, dann ja. Wenn Sie damit meinen, dass damit 3-4% des BIP in Forschung investiert werden anstatt zur Finanzierung von Frühpensionen, dann ja. Wenn Sie damit allgemein den Vorrang für investive anstatt konsumtive Ausgaben meinen, dann ja.

Antworten Gast: Alexis Sorbas
07.05.2011 14:17
0

Re: schade wär's

Wir denken in historischen Dimensionen, die nicht jeder nachvollziehn kann - Jia Mas - Prost.

Gast: hbs
07.05.2011 09:32
0

Wird nicht passieren

Dieser Artikel vom Spiegel erklärt sehr gut, wieso:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761209,00.html

Antworten Gast: beta-faktor
07.05.2011 10:36
0

Re: Wird nicht passieren

Entweder steht man zu dem was 1 Tag vorher geschrieben hat, oder nicht. Soll jetzt der Artikel von gestern mit einem neuen Artikel von heute wieder gut gemacht werden? Warum wurde dann so was veröffentlicht? Ohne den Namen des Journalisten bekannt zu geben? Warum hat "Der Spiegel" Interesse, dass der Euro abgewertet wird? Will man beim Spiegel die Exporte der deutschen Industrie "unter den Armen greifen"? Oder den Spekulanten, die auf einer Pleite Griechenlands gewettet haben, helfen? Die Griechen werden freiwillig NIE wieder die Drachme einführen. Und der Euro-Pakt sieht einen Austritt nicht vor. Wer wird Griechenland zur Rückkehr an die Drachme zwingen? Der Spiegel? Die Griechen haben seit 1 Jahr Reformen eingeführt, die früher undenkbar waren und diese werden gnadenlos fortgesetzt. Sie werden alles bis zum letzten Cent zurückzahlen. Allerdings brauchen sie noch eine Verlängerung des Zahlungszeitraums und eine Zinsenreduktion. Haircut wäre nur aus eigenen Resourcen möglich (wenn diese selbst durch Griechenland aufgetrieben werden könnten). Auf dieser Weise wäre es legitim. Dem Spiegel ist die Wiederherstellung der journalistischen Seriosität und Loyalität zur gemeinsamen Währung zu empfehlen. Ansonsten warum führt Deutschland die DM nicht wieder ein?

Logischer Schritt

Erst wird der Schirm gespannt, dann fließen "Abermillionen" an den maroden Staat. Im Anschluss wird die Währung gewechselt und es wird abgewertet, so dass nur noch ein erklecklicher Teilbetrag zurückzuzahlen ist. Und unsere Politiker verkaufen uns das als Erfolg, weil ja ein geringer Teil des Geldes zurück fließt.

EU raus aus dem EURO

Den EURO in Ländern mit verschiedenen Wirtschaftsleistungen einzuführen war ein Verbrechen an den europäischen Völkern das uns noch alle teuer zu stehen kommt. -> Pensionskürzungen ab 1500 Euro in Portugal! Transferunion! Entschuldung von Konkursländern! Geldentwertung! Ab mit Mock und Ederer vors Gericht wegen Diebstahl und Veruntreuung am Vermögen der Bürger.

Antworten Gast: hans2
07.05.2011 11:21
2

Re: EU raus aus dem EURO

Es gibt keine einzige Währung mit ausschließlich gleich starken Wirtschaftsräumen. Da dürften nicht einmal Linz und das obere Mühlviertel die gleiche Währung haben. Also hören Sie auf zu krakeelen, Ahnungsloser!

Re: Re: EU raus aus dem EURO

Es gibt Menschen die an den EURO (Freude, Friede Eierkuchen usw. ) geglaubt haben. Es gibt dann noch ein paar die es immer noch nicht kapiert haben - gratuliere ihnen.

Re: Re: EU raus aus dem EURO

Aus deinem Holz schnitzt man sonst Pfeifen du Ahnungsvoller!

Antworten Antworten Gast: hans3
07.05.2011 13:18
1

Re: Re: EU raus aus dem EURO

Das obere Mühlviertel ist aber nicht durch Lüge und Betrug ein Teil von Oberösterreich geworden.

Griechenland ist sehr wohl durch Lüge und Betrug zur Gemeinschaftswährung Euro gekommen.

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