Griechisches Drama ohne Schlussakt

09.05.2011 | 18:11 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Ausweg aus der Schuldenkrise: In der Eurozone liegen die Nerven blank. Das 110-Milliarden-Euro-Programm für Griechenlands Sanierung funktioniert nicht. Nun nimmt eine Umschuldung des bankrotten Landes Form an.

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Brüssel. In der Eurozone liegen die Nerven blank. Wie blank, das zeigt der Umstand, dass sogar seriöse Medien wie „Spiegel Online“ mit der Wiedereinführung der Drachme als Währung Griechenlands spekulieren. Am Montag wiederum hat die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Verlässt Griechenland also die Währungsunion?

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Neues Drehbuch nötig

Nein. Tatsächlich geht es aber um etwas anderes. Nach einem Jahr beharrlichen Leugnens müssen sich Europas Regierungen eingestehen, dass der griechische Albtraum nur dann ein Ende findet, wenn man Athen einen Teil seiner Staatsschuld von bereits fast 150 Prozent der Wirtschaftsleistung streicht. Die populäre Vorstellung, dass die „Schummelgriechen“ nur ordentlich sparen müssten, damit sich ihre Volkswirtschaft und ihr Staatshaushalt wieder einrenken, hat sich als irrig erwiesen. Denn um die jährliche Neuverschuldung von heuer erwarteten 7,5 Prozent wie geplant bis 2014 auf unter drei Prozent zu senken, reichen Sparmaßnahmen nicht. Da müssen neue Staatseinnahmen her.

Doch was soll man besteuern? Die Wirtschaft schrumpft, heuer um mindestens drei Prozent. Immer mehr junge Griechen verlassen das Land angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, Anleger ziehen ihre Vermögen ab, von neuen Investitionen ist keine Spur.

Darum müssen Europas Regierungen das Drehbuch des griechischen Dramas ändern. Sie müssen ihre Bürger und die Investoren auf den Finanzmärkten behutsam mit der Vorstellung vertraut machen, dass die griechische Staatsschuld doch schon vor dem Sommer 2013 restrukturiert wird.

Doch hier gibt es ein Problem. Wer bisher griechische Bonds zeichnete, musste nicht damit rechnen, im Krisenfall zum Handkuss zu kommen und einen Teil seiner Forderungen als uneinbringlich abschreiben zu müssen. Erst ab dem Sommer 2013 wird das so sein, denn alle Euroländer müssen dann bei der Begebung ihrer Anleihen entsprechende Vertragsklauseln einfügen.

Eine kalte Enteignung der Anleger ist faktisch unmöglich. Darum ist zu erwarten, dass die Regierungen der Eurozone ein Modell anwenden, das vor 20 Jahren bereits in der Südamerika-Krise funktioniert hat. Damals begab die US-Regierung auf Initiative von Finanzminister Nicolas F. Brady Anleihen, gegen die die US-Banken ihre großteils wertlosen, weil uneinbringlichen südamerikanischen Kreditportefeuilles eintauschen konnten.

Vehikel für so eine Umtauschaktion gäbe es schon: den Euro-Rettungsschirm EFSF mit Sitz in Luxemburg. Dieser finanziert das 80-Milliarden-Euro-Programm für Irland und demnächst das 78-Milliarden-Euro-Paket für Portugal. Allerdings müsste man sein Statut ändern, um ihm den Kauf von griechischen Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt zu erlauben. Dazu brauchte es Einstimmigkeit aller Euroländer – also auch der Deutschen.

 

Es liegt an Merkel

Kanzlerin Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Einerseits sind ihre Bürger und ihr Koalitionspartner FDP nicht bereit, den Griechen frisches Geld zuzuschießen, andererseits aber ist der Verbleib Griechenlands in der Eurozone im ureigenen Interesse der deutschen Wirtschaft. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hatten deutsche Banken per Ende 2010 rund 34Milliarden Dollar an griechischen Forderungen in ihren Büchern. Deren Totalausfall wäre ein schwerer Schlag für das deutsche Kreditwesen – und damit für den deutschen Mittelstand.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.05.2011)

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136 Kommentare
 
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...

... ich brauche auch 100.000 Euro um mich zu sanieren...
wohin soll ich mich wenden?

Gast: €payer
10.05.2011 16:15
0 0

!!!!! GOLD = Das einzig wahre Geld = GOLD !!!!!


Gast: Gast in Kos
10.05.2011 15:37
2 0

NEIN Danke

Griechenland wird das Geld in den Aller wert es ten geschoben und uns werden im Gegenzug neue Steuern aufgebrummt... Das kann es doch wohl nicht sein!

EU = Nein Danke!

KEIN NEUES GELD !

Es muß einfach damit aufgehört werden ständig Geld in diese Länder zu pumpen. Sicher können die Griechen dann nicht zahlen. Aber das können sie sowieso nicht.
Was passiert sonst? Die Preise, sowie Löhne und Gehälter stürzen ab.
Hilft aber wieder dem Land, da es für andere interessant wird.
Die Schulden sollen über 20 Jahre abgeschrieben werden.
Das Thema über den Euro ist Schwachsinn, da kein Land der Welt Drachmen von den Griechen haben will.

Re: KEIN NEUES GELD !


wir sind leider dazu verpflichtet, sonst gib's wieder Sanktionen gegen UNS !!


Gast: Reflector
10.05.2011 13:08
1 0

Die richtigen Antworten

"Verlässt Griechenland also die Währungsunion?" -> noch nicht, letzlich aber unausweichlich; oder die Zahlerstaaten treten aus.

"Darum müssen Europas Regierungen das Drehbuch des griechischen Dramas ändern." -> Das Drehbuch wird nicht von den Regierungen geschrieben sondern ganz woanders.

"Eine kalte Enteignung der Anleger ist faktisch unmöglich." -> Falsch, denn de facto sind die Schulden uneinbringlich geworden, also werden am Ende die Anleger, wer immer auch das sein mag, wie z.B. einige Pensionsfonds oder die EZB, die Anleihen abschreiben müssen. Dass das den (politischen) Tod der Polit Marionetten bedeutet, die an den Fäden der Finanz im Schweinwerferlicht dieses Spektakels hilflos herumbaumeln, ist auch klar. Deswegen wollen diese das eigentlich unausweichliche Ende mit immer mehr Geld bewerfen um so zu versuchen diesen unausweichlichen Zeitpunkt möglichst weit hinauszuzögern. Die Konsequenzen werden dadurch allerdings nur noch verschlimmert.

Es liegt nicht an Merkel oder irgendeinen Politclown. Die Rechnung bezahlen immer die letzten Wertschöpfenden. Kollabieren diese, kommt es zu Entladungen die gewaltig sind. Das Wort Wutbürger wird dann wohl eine neue Qualität erlangen.

Die Kuvertmagneten werden zur Verantwortung gezogen

Es dauert nicht mehr lange und die Korruptionsterroristen werden zahlen!

Das sind genau die Leute die Euch im TV frech und feixend ins Gesicht grinsen und sagen: Es ist alles in Ordnung.
Politiker!

Gast: Öko-Vergelter
10.05.2011 12:51
0 0

Regionalgeld mit Umlaufgebühr

Durch diverse ökologische Maßnahmen kann viel Geld gespart werden. Z. B. können die herkömmlichen Autos durch 1 Liter-Autos ersetzt werden. Zudem können Schulden abgebaut werden, wenn der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt wird.

2 0

"deutsche Banken per Ende 2010 rund 34Milliarden Dollar an griechischen Forderungen "

Geh bitte, die HRE hat alleine über 100 Mrd. verschlungen. Da sind doch die 34 Mrd. direkt Kleinigkeiten!

Warum diese ganze EU-Sippschaft so auf dem Zusammenhalten herumreitet, sind rein polititsche Forderungen. Die Griechen sind ja auch in den Euro aufgenommen worden weil das die Engländer unbedingt haben wollten! Also jetzt so zu tun, daß das niemand von anfang an gewußt hat, ist reine Schönfärberei! Daß die Engländer gar nicht den Euro haben, ist nur so nebenbei bemerkt, der nächste Witz. Aber hineinreden wollen sie überall, nur bei den Zahlmeistern wollen sie nie dabei sein.

Außerdem können sich die Politiker jetzt schlecht vor das eigene Volk hinstellen und sagen: "Tja, tut mir leid, es hat euch einen Patzen Geld gekostet, es war aber völlig vergeblich!"

Gast: ArtnerGuido
10.05.2011 11:03
2 0

Fälscher hinter Gitter

Jeder kleine Marktfahrer welcher den Fiskus hintergeht wird zur Verantwortung gezogen. Ich fordere Aufhebung der Immunität und internationale Haftbefehle gegen die griechischen Zahlenfälscher, welche sich zurerst die Euroteilahme erschlichen und damit diese Krise verursacht haben. Griechenland hat ja nie einen effizienten, funktionierenden Fiskus gehabt. So eine Organisaion baut man nicht in zwei, drei jahren auf, daher ist es völlig unglaubwürdig, dass auch nur ein Bruchteil der Steuerrückstände eingetrieben wurde, die EU soll jedoch noch mehr Geld zur Rettung reinpumpen. Ich fordere eine einmalige 50%ige Vermögensabgabe von alllen Griechen, welche mehr als 2 Mio Euro besitzen. es lässt sich auch mit 1 Mio noch sehr gut leben und warum sollen Millionen Europäer welche täglich hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten, diesen Betrug mit Ihren Steuern finanzieren?

Gast: HILFE
10.05.2011 10:57
2 0

UNERTNEHMER REIN BEAMTEN RAUS !!!

Macht endlich den cut, dann werden halt die Herrn Ackermann und Konsorten einmal keine Boni bekommen, so what ------
und wo zum teufel steht, dass bei einem cut alle 34 Miiliarden deutsche KREDITOREN auszubuchen wären, was soll den dieser Quatsch ???
ein cut heisst wie bei einem AUSGLEICH
VERGLEICH oder chapter 11 Verfahren die Ausbuchung von z.B. 30 % und dann ab in die Drachme - das taugt vielleicht der deutschen Industrie KURZFRISTIG nicht, den franz. AXAS und Banken auch nicht und den engl. TRITT-BRETT-SCHNORRERN sowieso nicht. Den türkischen Reiseveranstaltern auch nicht. wenn sie ihren Wettbewerbsvorteil verlieren aber nur ueber eine radikale Produktivitätsverbesserung und d.h. heisst nun mal ABWERTUNG GEHT DAS::: und bitte faselt und quaselt nicht lange herum, so etwas muss ueber NACHT geschehen .... sonst gibt es da nächste PROBLEM, das diese Beamtenschwachköpfe zu verantworten haben !!!

Gast: Spekulant
10.05.2011 10:45
1 2

Die Griechen.....

.....die öbb der eu......das wird nix mehr.....gehe "fast" jede wette ein(wette tatsächlich).......aber europa hat schon ganz andere dinge erlebt u. steht noch immer.....es wird in den nächsten 5-10 jahren auf einen nord u. süd- euro hinauslaufen...kriege,natur bzw. atom -katastrophen können die situation natürlich auch schlagartig verändern....

Gast: Walter M. Weiler
10.05.2011 10:27
8 0

Zur Hölle mit dieser Schuldenpolitik!

Eigentlich ist doch schon die eigene Staatskasse leer, doch unsere „hohen“ Politiker lassen sich beim Geldverteilen einfach gar nicht mehr bremsen! Und zur Not werden dann eben neue Milliarden gedruckt, bis wir irgendwann so, wie noch 2009 in Mugabes Simbabwe oder vor rund 90 Jahren auch in Deutschland, mit Milliarden und Abermilliarden unsere Lebensbedürfnisse bezahlen.

Maßlos verantwortungslos, rotzartig frech und nicht mehr durchschaubar, was „die da Oben“ all unseren Mitbürgern und vor allem unseren Kindern und Kindeskindern antun!

Es ist himmelschreiend!

naja, wenn die Griechen das geliehene Geld

nicht mehr zurückzahlen sollten, kann ja Ex-Finanzminister Pröll wenigstens die Zinsen (mit denen er uns das alles schmackhaft gemacht hat) aus seiner eigenen Tasche an den österr. Staat zahlen. Dann passt's auch wieder.


Gast: sdgjh
10.05.2011 10:27
1 0

Warum sollte irgendein Land sparsam sein?

Überschulden bis zum Gehtnichtmehr. Dann die Schulden erlassen. Passt. Ich bin mit über 40 eh schon pensionsreif.

Gast: Dieser Gastname kann nicht verwendet werden.
10.05.2011 10:07
2 0

Kein Geld für notorische Betrüger!

Irgendwie erinnert das an den Jugoslawienkrieg. Damals hat Serbien die Gemeinschaftswährung in Grund und Boden gefahren. Als die wirtschaftlich stabilen Länder abgesprungen sind, gab es dann Krieg.

Man muss Griechenland raschest aus dem Euroraum entfernen, sonst zerreißt es die ganze EU.

Antworten Gast: Anton Duhacek
10.05.2011 16:38
0 0

Re: Kein Geld für notorische Betrüger!

Das ist großer Blödsinn. Der Krieg brach aufgrund der nationalistischen Tendenzen auf allen Seiten aus. Schließlich hatte Jugoslawien am Ende einen kroatischen Finanzminister und Serbien als Republik wäre gar nicht in der Lage gewesen die herbeizuführen.

Antworten Gast: Ausgroaster
10.05.2011 10:46
0 0

Re: Kein Geld für notorische Betrüger!

I mog Opptimisten! ;)

Gast: lazarus
10.05.2011 09:59
1 1

wer ist - neben den GR selber - Hauptschuld am EURO-Desaster?

nun, US-Finanzfirmen und US-Ratingagenturen haben massgeblich schuld daran.

Man könnte sich fragen, weshalbl diese Agenturen nicht Berufsverbot in der EU erhalten.
Können diese belügen und betrügen wie sie wollen, völlig ausserhalb der Rechtsstaates?

JA, SIE KÖNNEN.

Und zwar handelt es sich hier um einen Teil des imperialen ANspruches der USA, die das Hausrecht in der EU hat!!

Die meisten MEdien sind von USA kontrolliert, und über die Finanzwelt kann die USA auch di eEU kontrollieren!

Alle Aufrufe zu "europäischer SOlidarität" sind Kassandra-Rufe, alle Hinweise auf "europäische Wertegemeinschaft" sind Hinweise auf das US-IMperium, dem die EU angehört.

Das wird nicht gesagt.

Griechenland war die letzten 150 Jahre meist pleite, und niemanden interessierte das in Österreich!
Aber jetz wird dauernd so getan, als ob die miesen Finanzen Griechenlands uns angehen würden.
Wieso plötzlich diese schicksalshaften Verquickungen mit den Griechen?

Und - die Finanzagenturen+Wallstreet könnenin USA und EU treiben was sie wollen, weil die (SPitzen)politik den Finanzern untergeordnet und abhängig ist!
Deshalb können Soros, Goldman Sachs oder die pooren Standards treiben was sie wollen, weil sie wissen, dass SIE die eigentliche Macht haben.

Ohne GS und Wallstreet ist die USA und EU am Ende, nur Deutschland als Grosszahler könnte sich vielleicht über Wasser halten...

Und - "unsere" Politiker durchschauen diese Hintergründe vermutlich nicht, nur J. Pröll...

Antworten Gast: inoltre
10.05.2011 10:59
0 0

Re: wer ist - neben den GR selber - Hauptschuld am EURO-Desaster?

dumm dümmer kommunistisch verschwörungstheoretisch einfach schwachsinn............

Gast: TT1
10.05.2011 09:58
0 0

Wir sollten Spezialisten schicken

... die Herren Meischberger und Kulterer als Umschuldungsspezialisten wären verfügbar. Die wissen, wie man Zahlen strecken kann. Können wir die nicht dort irgendwie unterbringen? KHG könnte die beiden Herren ja runterchauffieren, er hat zZt. eh wenig zu tun.

Gast: tg
10.05.2011 09:48
0 0

Es ist doch nur Geld...

Wo liegt das Problem - wenn zuwenig Geld da ist druckt man eben welches, das wird doch so gemacht seit es unser Geldsystem gibt.

Klar, die Verteilung des Geldes ist grob aus dem Ruder gelaufen, und muss wieder korrigiert werden, aber das ist noch kein Grund die Griechen als das Feindbild schlechthin zu sehen.

Wir zahlen auch nicht wirklich für die Griechen, sondern wir zahlen alle eine gut versteckte "Geldsystem Steuer" namens Inflation, die irgendwo im Bereich 5-10% p.a. liegt (wenn man hodonische Schönrechnereien weglässt).

Also streicht den Griechen die Hälfte der Schulden, lasst die Banken ordentlich bluten (es wäre doch schön ein paar Jahre lang keine Jubelmeldungen über Milliardengewinne bei großen Banken zu lesen, oder?) und gut isses.

Gast: Orson Wells
10.05.2011 09:42
2 0

Griechenland

Allen Deutschlehrer ins Stammbuch geschrieben.
Die einzige Rettung für Österreich heißt raus aus dem EU-Verein. Der Euro ist eine Missgeburt.

"Was soll man besteuern" - lachhaft

Schon wieder diese "Arme Leute"_Masche der Gutmenschen, mit der Frage, was man denn in Griechenland zwcks "Selbsthilfe" besteuern kann.
Alle, wiederhole: alle Informierten wissen, dass in Griechenland so gut wie nichts überhaupt effektiv besteuert wird! Denn die Steuergesetze, die den EU-rokraten und Euro-"Hilfswilligen" vorgezeigt werden, werden einfach nicht exekutiert. Weil der riesige griechische "Staatsbeamtenstaat" - ein Viertel der angeblich Arbeitenden - sie einfach ignoriert.

Das lief doch bisher so fein: Wenig Steuern einhebe, heißt "niedriges BNP", also: Einmal werden jährlich etwa 5 Milliarden Euro aus den diversen EU-"Fördertöpfen" der Nettozahler nach Griechnland geschaufelt - und was dann noch fehlt wurde eben durch Staatskredite aufgenommen.
So lief doch das Werkel seit Jahrzehnten! Und heute verlangt dieses Lügenland - ja, es haben alle dort profitiert - dass EU-ropa und deren Steuerzahler das weiter finanzieren. Meiont etwa der oberste Euro-Lügenschüppel der Herr Juncker aus Luxemburg.
Weil man doch im Land keine Steuern einheben "kann" - und das ja eine "Bürgerkrieg" auslöste.

Gast: Franz Pranntwein
10.05.2011 09:27
2 0

Angeblich hatten deutsche Banken per Ende 2010 rund 34Milliarden Dollar an griechischen Forderungen in ihren Büchern. Deren Totalausfall wäre ein schwerer Schlag für das deutsche Kreditwesen – und damit für den deutschen Mittelstand.

"... Und damit für den dt.Mittelstand!"
Les ich richtig - hier geht es wie schon von anfang an primär um die rettung der banken!
Banken leben gut nach dem Motto:

"Gewinne gehen in die eigene Tasche!
Verluste trägt der Steuerzahler!"

Im übrigen wäre eine" Forderungs-Ausfallhilfe für mittelständler ggf. für banken immer noch
billiger - als in dieses faß (grichenland) ohne boden weiteres geld zu werfen!

Jeder realist bzw. ökonmisch denkende mensch weiß/ müßte wissen,
griechnland
- kann
- wird
- will (die proteste der grichn sagen alles!)
diese ungeheuren schulden
niemals zurückzahlen.
NIEMALS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Müssen wir den gürtel bald enger schnallen?
Denn alle Garantien/Bürgschaften usw.
müssen über kurz oder lang aus steuermittelN
beglichen werden!

Schmeißt die griechn endlich aus dem Euro!
Formt eine starke, überlebensfähige
"Euro-Nordallianz"
aus z.B.:
Dänemark
Finnland
Holland
Deutschland
Österreich
ggf. Polen, Tschechien, Slowenien
etc.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Es wird immer schlimmer!
Zahlen müssens spätestens unsere Kinder!

Lieber ein Ende mit Schrecken ,
als ein Schrecken OHNE Ende!

Antworten Gast: tg
10.05.2011 09:57
0 2

Re: Angeblich hatten deutsche Banken per Ende 2010 rund 34Milliarden Dollar an griechischen Forderungen in ihren Büchern. Deren Totalausfall wäre ein schwerer Schlag für das deutsche Kreditwesen – und damit für den deutschen Mittelstand.

Das mit der "Nordallianz" ist Blödsinn. Wenn man den Euro härter macht und auf die "starken" Länder beschränkt dann bricht ein riesen Absatzmarkt für die Industrie in den nördlichen Ländern weg, weil dann die südlichen Länder eine stark abgewertete Währung haben und sich keine Produkte aus dem Norden kaufen können.

Die Deutsche Industrie produziert aber VIEL mehr Waren als in Deutschland gebraucht werden.

So unbeliebt diese Idee ist, aber an einer politischen Union und Transferunion führt kein Weg vorbei wenn Europa stark sein sollte. Es ist doch absurd wenn sich Europa einzelne Länder von US Ratingagenturen "herausschießen" lässt.

 
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