EU soll Athen 80 Mrd. Euro "schenken"

11.05.2011 | 18:10 |  von Christian Höller (Die Presse)

Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer geht davon aus, dass der IWF und die Euroländer die Hälfte der Griechenland-Kredite abschreiben müssen. Die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung ist gering.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien/Athen. Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) werden wohl die Hälfte der Hilfsgelder für Griechenland abhaken müssen. Dabei geht es um rund achtzig Milliarden Euro. Zu dieser Einschätzung kommt der Chefvolkswirt der Bank Austria, Stefan Bruckbauer. Derzeit bereiten Europas Regierungen die Öffentlichkeit darauf vor, dass das hoch verschuldete Land weitere Milliardenhilfen bekommt.

Mehr zum Thema:

Voraussichtlich im Juni soll eine Aufstockung des 110-Milliarden-Euro-Kredits durch die Euroländer und den IWF um fünfzig bis sechzig Milliarden Euro beschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung in Athen die 160 Milliarden Euro zurückzahlen kann, ist freilich gering. Bruckbauer hält es für realistisch, dass die Hälfte dieser Schulden ausgegliedert und „entsorgt“ werden muss. Mehr als zwanzig Jahre sollten die Kreditgeber auf die Zinsen und auf eine Rückzahlung der achtzig Milliarden Euro verzichten. „Wenn das lang genug dauert, ist es ohnehin nichts mehr wert“, analysiert der Ökonom. Der österreichische Steuerzahler müsste im Fall einer solchen Lösung auf ein bis zwei Milliarden Euro verzichten.

 

„Lehman Brothers zum Quadrat“

Griechenland befindet sich in einem Teufelskreis. Wegen der von der EU angeordneten Sparmaßnahmen ist im Vorjahr die Wirtschaftsleistung um 4,5 Prozent gesunken und dürfte heuer nochmals um mehr als drei Prozent schrumpfen. Die Arbeitslosenquote erreichte mit 15,1 Prozent einen Rekord. Gleichzeitig soll die Athener Regierung den anderen Euroländern mehr als vier Prozent Zinsen für die Kredite zahlen. „Das geht sich nicht aus“, meint Bruckbauer. Er rät den Regierungen, rasch mit der Wahrheit herauszurücken: „Je später man sich zu Entscheidungen und zur Wahrheit durchdringt, umso teurer wird es.“

Ohne eine klare Lösung würden die Spekulationen über Umschuldungen oder einen Austritt aus der Eurozone kein Ende nehmen. Bruckbauer geht davon aus, dass eine Staatspleite Griechenlands die Euroländer deutlich mehr kosten würde als ein Schuldenerlass von achtzig Milliarden Euro.

Denn bei einer Insolvenz drohe ein Dominoeffekt. „Das kann dann Lehman zum Quadrat werden.“ Mit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 hat sich die Finanz- und Wirtschaftskrise zugespitzt. Bei einem Bankrott Griechenlands müsste man Banken in ganz Europa helfen, meint Bruckbauer.

Allein französische und deutsche Kreditinstitute halten griechische Anleihen im Volumen von knapp neunzig Milliarden Dollar. Zudem würden Investoren sofort auf eine Pleite Irlands und Portugals spekulieren, vermutet der Bank-Austria-Analyst. „Zerreißt“ es den Euro, würde Österreich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verlieren. Vorerst wird Österreich Ende Juni die nächste Trance der Griechenland-Kredite in Höhe von 153 Millionen Euro nach Athen überweisen. Bislang hat das Finanzministerium 1,2 Milliarden Euro bereitgestellt. Der gesamte Österreich-Anteil beläuft sich auf 2,3 Milliarden Euro. Wird das 110-Milliarden-Euro-Hilfspaket auf weitere 50 bis 60 Milliarden Euro aufgestockt, müsste Österreich eine weitere Milliarde Euro lockermachen.

 

Generalstreik in Athen

In Griechenland selbst protestierten Arbeitnehmer am Mittwoch mit einem 24-stündigen Generalstreik gegen ein neues Sparprogramm der Regierung, das bis 2015 Einsparungen von 23 Milliarden Euro vorsieht. Geplant sind Pensions- und Gehaltskürzungen, Steuererhöhungen sowie die Anhebung des Pensionsantrittsalters von 58 auf 60 im Staatsdienst, für alle anderen von 61 auf 63 Jahre. Wegen der Proteste wurden gestern die Flug- und Schiffsverbindungen und auch der Bahn- und öffentliche Nahverkehr eingestellt. Schulen und Krankenhäuser wurden ebenfalls bestreikt. Die Beteiligung an den Kundgebungen in Athen blieb aber weit hinter der Zahl, die die Gewerkschaftsverbände erhofft hatten. Agenturberichten zufolge soll es sich um die kleinsten Kundgebungen seit der Einführung des Sparprogramms vor rund einem Jahr gehandelt haben.

Trotz eines Großaufgebots der Polizei kam es in der Athener Innenstadt zu Krawallen. Schwarz gekleidete Jugendliche zertrümmerten Bushaltestellen und schlugen Schaufenster ein. Banken und Geschäfte blieben geschlossen. Im Mai vergangenen Jahres kamen drei Bankmitarbeiter ums Leben, nachdem Demonstranten das Institut angezündet hatten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. Mai 2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

161 Kommentare

Re: Alternative

die beste Alternative wäre, diese unselige Union würde sich auflösen, um nicht weiterhin nichts als Unsinn zu bereiten wie Glühlampenverbot, schleichend erhöhter Genlebensmittelanteil, nach Lust und Laune angehobene Strahlenhöchstwerte ...... !

Zurück zu unseren alten Währungen, damit sich jedes LAnd selbst helfen kann...
All der Blödsinn wie Reisefreiheit, Einheitswährung und ein zusätzlicher Bürokratieaufwand fällt uns längst auf den Kopf, und wird sich nicht mehr sehr lange finanzieren lassen !

Antworten Gast: L.W.
12.05.2011 12:16
1

Richtig, sehr interessanter Artikel.


Aber haben Sie auch die Kommentare dazu gelesen ?

Die sattsam bekannte Meute ist sofort über den Mann hergefallen, wie kann er es auch wagen, einen vernünftigen Vorschlag in dieser Postille veröffentlichen zu lassen...

Ich habe diese Ewiggestrigen schon längst bis oben hin aber sowas von satt, ich kannes gar nicht mehr ausdrücken wie satt.

Re: Alternative


da sind wir dabei !!! :-)

Antworten Gast: iokukawa
12.05.2011 09:01
0

Re: Alternative

das hab ich schon vor monaten vorgeschlagen.
auch in der rosa zeitung.

das wäre die teuerste Wahlwerbung für die FPÖ und andere

Iannis Normalverbraucher hat von diesen "Geschenk" aber nichts. Im Gegenteil, ihm selbst geht immer schlechter. GR ist der erste Staat in der EU, der systematisch verscherbelt wird.

Am Ende wird der nationale Ausverkauf stehen.

Das erinnert an Aufkäufe von Unternehmen, nur um diese scheibchenweise zu versilbern.

Am Ende werden wenige alles und alle anderen nichts haben. Der Mittelstand (eine notwendige Reserve; Genpool etc.) wird Legende sein.

Festgehalten werden muss die "Qualität" der "Hohen Politik". 110 Mrd (unvorstellbar, das sind 1 500 000 000 000,-- Schilling, 1,5 Billionen!) vor einem Jahr und nun sollen weitere 60 Mrd fließen. Das erinnert nicht nur stark an DKT, das ist DKT.


Gast: ieieiei
12.05.2011 08:06
0

5 % des BIP

"Zerreißt“ es den Euro, würde Österreich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verlieren".

5 % klingt so harmlos, das sind aber beim BIP 2010 von 284,00 Mrd € immerhin 14,2 Mrd € .
Im Jahr 2010 wurden 4,4 Mrd € aus dem Budget den Pensionskassen zugeführt, für 2011 sind 4,9 Mrd € prognostiziert (Quelle: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&alias=wzo&cob=533977)

5 % des BIP würden also uns zumindest 3 Jahre die Pensionsmisere mildern, immerhin....
Wenn man jetzt noch die unnötigen Abfangjäger mit ins Kalkül zieht.........

Antworten Gast: radius
12.05.2011 09:26
1

Re: 5 % des BIP -

Gekauft.

Wir zahlten bereits 2,3 Mrd. an Griechenland. Eine weitere Milliarde ist notwendig. Für den EMS müssen wir auch über 2 Mrd. bereitstellen, zusätzlich zu einer Haftung von mehr als 12 Mrd. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Also sofort machen.

Wir haben bereits über 6 Milliarden bezhalt, weil ja die Nationalbank ebenfalls 4,4 Milliarden bezahlt hat, und eben der Bund 1,2 bereits überwiesen hatte und 1 Milliarde nun folgen soll.



Seltsamerweise wird die Tatsache dass die ÖNB die "Spende des Bundes" verdoppelt hat, in den Medien nicht mehr erwähnt.

Scheinbar haben die Politiker die Medien wirklich voll im Griff.

Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben


Einige haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben, wo wir uns gegenseitig helfen müssen!!
Wenn es uns auch einmal schlecht geht, so werden auch wir Unterstützung und Solidarität bekommen!!
Z.B. wenn nochmals eine Schwarz-Blaue – ReGIERung an die Macht kommt

Re: Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben

na eine nette Gemeinschaft !

Der wohl nächst logische Schritt müsste dann lauten: jedem Betrüger, Dieb ... muss man dann auch erlauben seinem Handwerk ungestraft nachzugehen ?

Antworten Gast: L.W.
12.05.2011 12:20
4

Re: Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben


"Wenn es uns auch einmal schlecht geht, so werden auch wir Unterstützung und Solidarität bekommen!!"

Mmmh. Kein Wunder, dass Sie Grünwähler sind. Bei der Naivität Ihrer Aussagen können Sie gar nicht anders, denn Realitätsbezug war und ist den Anhängern dieser Partei aber so was fremd, fremder gehts gar nicht mehr.

Weiter so. Ich sehe einen, der sich still die Hände reibt. Dank Zuträgern wie Ihnen.

Antworten Gast: Defender
12.05.2011 08:58
8

Re: Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben

....und die dunkelroten Grünen singen
die Internationale, der Sowjetmensch
feiert Auferstehung. Daß man damit schon einmal halb Europa in die Diktatur und in den Ruin getrieben hat, stört sie nicht - aber uns!

Antworten Gast: Kuhlimuh
12.05.2011 08:47
6

Große Reden führen und Solidarität von anderenfordern ist ziemlich schäbig!

Dann fangen sie an! Lösen sie ihre Rücklagen auf, und spenden sie diese dem griechischen Volk, einen Teil ihrer laufenden Einkünfte können sie ja per Dauerauftrag nach Grichenland überweisen, aber bitte nicht zu knapp, sie müssen lernen sich einzuschränken.

Also nicht faseln sonder handel aber hurtig, gell.

Antworten Gast: mir reichts
12.05.2011 08:25
10

Re: Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben

samma a bissl verwirrt?

als ewiggestriger grünwähler, aussen grün, innen tiefrot, hast noch nicht begriffen, dass der kommunismus vorbei ist? trauerst ihm jeden tag nach, stimmts?

ich lebe in einer hausgemeinschaft. darf ich dann auch die schulden meines nachbarn aus solidarität bezahlen?

und der letzte satz trieft ja nur so vor zynismus: wer hat den gebeten und gebettelt, dass die schwarz-blaue regierung in der eu boykottiert wird?

die dir verwandten roten.

hast deine sparguthaben schon sicher in der schweiz oder sonstwo ausserhalb der eu geparkt, dass du so eine große go hast?

oder eh nix zu verlieren? dann können die, die was zu verlieren haben, zum teufel gehen?

hast keine kinder, um deren zukunft du dir sorgen machst oder sitzt du sowieso im eu freien land?

Antworten Gast: wir?
12.05.2011 08:07
6

Re: Einige ewiggestrige Nationalisten haben noch immer nicht kapiert, dass wir jetzt in einer Gemeinschaft leben

wer ist wir?
mir geht es schlecht.

aber beamte werden niemals mit den nichtprivilegierten teilen. egal unter welcher regierung.

Gast: äaäaäaä
12.05.2011 07:50
9

pensionen

den griechen wird geschenkt, bei uns kann man die pensionen bald nicht mehr zahlen.
wir sollten die eu sofort verlassen, dieses schiff leckt gewaltig.

Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

Antworten Gast: Kuhlimuh
12.05.2011 08:55
5

Re: Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

Wenn sie solidarisch sein möchten gerne aber nicht mit meinem Geld, Genosserl!


Antworten Gast: mir reichts
12.05.2011 08:29
5

Re: Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

sehr gut, dann geh, genosse, mit deinen griechischen genossen in die armut.

dann arbeite, so du arbeit hast, bis 73, damit deine griechischen genossen mit 52 in die pension gehen dürfen.

man sagt von den rechtsra dikalen, sie seien ewiggestrig. ihr linxlinken seid es aber noch viel mehr.

ps mit wievielen nicks bist du hier im forum unterwegs?

Re: Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

hehe...

Solidarität mit unseren grichischen Genossen!!

Solidarität mit unseren griechischen Genossen!!

sollten es einige ewiggestrige Nationalisten noch nicht kapiert haben, wir leben in einer Gemeinschaft, wo wir uns gegenseitig helfen müssen!!!

Wenn es uns einmal schlecht geht, können auch wir von unseren EU - Partnern Hilfe, Solidarität und Beistand erwarten.
Z.B. wenn nochmals eine ÖVP/FPÖ ReGIERung an die macht komm

Antworten Gast: L.W.
12.05.2011 12:22
1

Schmarrn bleibt Schmarrn


und wenn du ihn noch hundert mal unter neuem nick postest.

sing deine internationale alleine daheim und verschone mich mit deinem gekläffe.

Antworten Gast: gast4545454
12.05.2011 11:17
1

Re: Solidarität mit unseren grichischen Genossen!!

können wir eben nicht! weil dann nix mehr da ist.

Zahlen werden die Steuerzahler der Geberländer

Auch in Griechenland zeigt sich wieder die Macht des Volkes, wenn es geeint auftritt. Die zur Sanierung des griechischen Haushaltes notwendigen Maßnahmen haben in der Bevölkerung zu einem Sturm der Entrüstung geführt, wodurch die Gefahr eines Bürgerkrieges heraufbeschworen wurde.

Werden jetzt die Maßnahmen, wie gefordert weiter verschärft, wird sich die Stimmung in Griechenland weiter verschlechtern und für die Hellenen werden EU sowie IWF als Sündenbock herhalten müssen. Kommt es zu einer Lockerung um den sozialen Frieden zu retten, dann wird die Bevölkerung in den Geberländern aufschreien, weil diese dafür z. B. in Form von Hair-Cuts bezahlen wird müssen. Zusätzlich wäre es das falsche Signal an die anderen Wackelkandidaten.

Egal was jetzt gemacht wird, werden die EU-kritischen Kräfte in der Bevölkerung auf EU-Ebene betrachtet Zulauf bekommen. Spätestens wenn das Triple-A-Rating der noch einigermaßen haushaltenden Staaten in ernsthafte Gefahr gerät, wird man das europäische Friedensprojekt zu Grabe tragen oder ein Europa der 2 Geschwindigkeiten zulassen müssen.

Die unverzeihlichen Fehler der Staatenlenker bzw. der EU war jahrelang bei der Anhäufung der Schulden untätig zuzusehen und dann Staatspleiten durch einen Haftungsbeitritt anderer EU-Staaten unter allen Umständen zu verhindern, ohne dabei die Altgläubiger, welche hohe Risikoprämien kassiert haben, kostenmäßig zu beteiligen.

Am Ende werden auf jeden Fall die Steuerzahler der Geberländer zum Handkuß kommen.

Gast: trauriger
12.05.2011 06:48
8

es ist

leider ein fass OHNE boden in dem wir österreich als auch die eu schon bald mit versinken werden!
ich kann einfach nicht verstehen wie lernresistent und skrupellos in brüssel gearbeitet wird ohne rücksicht auf die bevölkerung.
ich sehe da ebenfalls eine revolte kommen aber in allen nettozahler länder der EU!!!

Die Griechen werden nicht gerettet

Sondern die Banken und da vor allem jene aus dem Westen die mit Ihren Spekulationen bisher sehr gut verdient haben !!!!
Dem einzelnen Griechen gehts genauso bescheiden wie es in wenigen Jahren auch im Rest Europas sein wird.
Die EU ist eine Diktatur mit dem Demokratie Tarnmantel !!!!

Gast: sdfsdf
12.05.2011 06:16
11

KEIN GELD MEHR AUS ÖSTERREICH!

Die EU hat mit den Sanktionen auf Österreich gesch... Jetzt wäre es an der Zeit zurückzusch...

Re: KEIN GELD MEHR AUS ÖSTERREICH!

Ja, o.k., aber wo sind die konkreten Schritte, nur Sprüche klopfen ist zu wenig.
Wo sind die Facebookler?
Wenn man in Ägypten damit eine Revolte organisieren konnte, müßte es hier auch gehen.
Ich bin dabei.

Antworten Antworten Gast: sdfsd
12.05.2011 07:49
0

Re: Re: KEIN GELD MEHR AUS ÖSTERREICH!

Also Facebook steht ja wohl noch unter dem Sprücheklopfen.

Re: KEIN GELD MEHR AUS ÖSTERREICH!

Doch nicht bei unseren Politikern. Brüssel hustet und die liegen auf der Nase.

Keinen Cent für Griechenland

Und dafür will die SPÖ die Steuern erhöhen!

Es muss endlich Schluss ein mit Griechenland: Gebt ihnen begrenzten Schulderlass und werft sie hinaus. Wenn Griechenland dann Staatsbankrott anmeldet, von mir aus. Sie werden sowieso pleite gehen, aber wenigstens können wir unser Geld dann verwenden, um unseren eigenen Bürgern zu helfen.

Re: Keinen Cent für Griechenland

Der Witz ist gut, als ob sich unsere Polithanseln jemals Gedanken über die Österreicher gemacht hätten. Denen sind alle anderen wichtiger, uns brauchen sie nur als Stimmvieh.

Re: Re: Keinen Cent für Griechenland

Und darum, fireone, bei der nächsten Wahl ungültig wählen. Das mache ich. Denn in Ö gibt es niemanden mehr, der mich vertritt.

Re: Re: Re: ungültig wählen?

Sehr schwach, wenn der Lady nicht mehr einfällt.
Wenn unsere Vorfahren so müde Krieger gewesen wären, würden wir heute noch 7 Tage die Woche arbeiten, ohne Urlaub. Nichts kam von alleine, alles mußte erkämpft werden.
Eine neue Bürgerwehr muß her.

Gast: Buusch
12.05.2011 05:27
3

wieviele Millionen sind für die Bankdirektoren?

. . . kein Wunder, dass die halbe Welt hungert.

Dreht denen den Geldhahn zu!!!!

ES IST ILLEGAL!!!!!!!!

Die "No-Bail Out"-Klausel in Art. 125 AEUV stellt sicher, dass ein Euro-Teilnehmerland nicht für Verbindlichkeiten und Schulden anderer Teilnehmerländer haften oder aufkommen muss. Diese Klausel soll gewährleisten, dass für die Rückzahlung öffentlicher Schulden die Staaten selbst verantwortlich bleiben. Die Übertragung von Risikoprämien infolge einer nicht tragbaren Haushaltspolitik einzelner Staaten auf die Partnerländer soll damit vermieden werden. Mit dieser Bestimmung soll auch eine vernünftige Haushaltspolitik auf einzelstaatlicher Ebene gefördert werden.

Quelle: http://www.cep.eu/index.php?id=68&no_cache=1&L=0&tx_sgglossary_pi1%5Bsearchmode%5D=1&tx_sgglossary_pi1%5Bsearch%5D%5Babc%5D=No-Bail+Out

Wertlos

Das ist alles nicht zu retten, ein Dritter Weltkrieg droht nachdem das Schuldengefüge noch in diesem Jahr zusammenbricht. Ein schlauer Mensch erklärt dies im Netz, man suche ,,Finanzwahnsinn erklärt", so gut hab ich das noch nirgends gelesen. Alle reden von Aufschwung dabei stehen wir alle am Abgrund, die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten wird folgen!

Re: Wertlos

Peterles Weltkriegsphantasien. Schnuckelig.

Gast: amarie
12.05.2011 00:57
2

jaja, für das wohl von beamten tun politiker und beamte einfach alles.

nicht anders als wie irgendein gewöhnlicher handtaschenräuber.

Re: jaja, für das wohl von beamten tun politiker und beamte einfach alles.

aha, jetzt sind die österr. Beamten schuld. Eh klar, die überlegen sich jeden Tag, was sie tun können, damit sie noch reicher werden... Gehts noch? Ihr Hass verblendet sie.

Antworten Antworten Gast: mir reichts
12.05.2011 08:40
2

Re: Re: jaja, für das wohl von beamten tun politiker und beamte einfach alles.

liebe lady manhatten, ich bin ja fast immer ihrer meinung, doch hier nicht.

schauen sie sich den aufgeblähten beamtenstand in griechenland an, wieviel lohnerhöhung hat es in den letzten jahren gegeben? wenn ich mich richtig erinnere, 400 % und das hat mit österreich nichts zu tun.

ein griechischer lokführer verdient 5000 €!, durchschnittspensionsalter 52. töchtern wird die pension der väter ausbezahlt.

die griechischen politiker haben den eu geldsegen verwendet, um sich stimmen zu kaufen.

jetzt wird oder wird nicht, dafür gebüßt.

die eu wird solange keine ruhe geben, bis alle länder am boden liegen und keiner kann mir erzählen, dass das nur dummheit und inkompetenz ist. das ist plan.

Antworten Antworten Gast: amarie
12.05.2011 08:00
2

Re: Re: jaja, für das wohl von beamten tun politiker und beamte einfach alles.

hass?
lesen und rechnen können reicht völlig um zu erkennen daß man ausgeraubt wird und wer sich da über gebühr bereichert.

Auch Österreich verschuldet sich dauerhaft und ständig mehr. Und die Beamtengehälter und Pensionen sind defintiv viel zu hoch.



Gleiches gilt für die Gehälter und Pensionen der Politiker.

Daher Länder reduzieren oder streichen und Beamte abbauen = Verwaltung vereinfachen.
Pension verneinheitlichen, rückwirkend für Beamte und Politiker.
Krankenkassen zusammenlegen.
Kammern zusammenlegen.

Antworten Gast: ajoux
12.05.2011 06:23
0

Re: jaja, für das wohl von beamten tun politiker und beamte einfach alles.

für das wohl der banken machen politiker und beamte einfach alles.

HAIRCUT

Aber augenblicklich.

Oder Headcut für die Politiker, falls nicht eine nachhaltige Lösung gemacht wird.


Re: HAIRCUT

Davon kann man ausgehen.
Die müssen nur den Banken etwas Zeit zum Atemholen verschaffen, denn sie werden am meisten rasiert.

Anleiehn ist eine Spekulationsform. Nur höhere Zinsen ohne zu kassieren weil angeblich das Risiko so hoch ist, ist ja wohl absurd.



Daher sollen die Gläubiger Ihr Risiko auch endlich nehmen müssen.

Dann werden die Ratings ehrlicher, und die Länder müßte deutlich vernünftiger mit den Geldern wirtschaften, weil Sie sonst kein Geld mehr leihen könnten.

Jetzt werden ja die Banken gefüttert, damit die weiterhin Staatsanleihen (auch von D und Ö etc kaufen), und weil man Angst hat das die Banken dann keine Anleihen mehr kaufen werden.

Vielleicht haben dass sogar schon einige Bankenvorstände der Politik unter vier Aufgen angedroht, dann sollte man diese Manager aber in den Knast schicken.

Re: Re: HAIRCUT

Das ist nur fair. Wenn ich in besser verzinste Anleihen inverstiere, weiß ich, dass ich mehr Risiko einkaufe. Das muss sich irgendwann beim Käufer der Anleihen realisieren, nicht immer ausschließlich beim Steuerzahler.

Gast: Franz Ha
11.05.2011 23:45
0

Bedienung

Die Überschrift erinnert mich doch köstlich an Franz Fiedlers Ansage in Salzburg. Staatschulden? Die werden doch nie zurückgezahlt! Die werden nur bedient. (wohl zinsenmäßig).
Also: die hohen Zinsen für GR ist doch völliger Nonsens. Damit sollen nur europäische (dt/frz.) Banken über den Schutzschirm zulasten der Staaten bedient werden. Es darf einfach nur Moratorien über Jahre, aber kein neues Geld geben. Nur Privatinvestitionen in den Tourismus usw. GR muß gewisse Reformen einfach durchführen (bzw. zurücknehmen). Eine Senkung der MWST von 11 auf 6,5% mag zwar kostensenkend wirken, wird aber natürlich die Staatskasse schmälern. Die Österreicher zahlen auch eher ungern die 20%. Was soll das ganze eigentlich. Es haben doch alle PiGS dieselben Probleme.

Gast: Karl Huber
11.05.2011 23:35
3

Die "EU" schenkt überhaupt niemanden etwas!

WIR DÜRFEN SCHENKEN!!
Wie LANGE NOCH?!?

Umfrage

  • Sollen in Wien Tourismuszonen für den Handel eingerichtet werden?
  • Ja
  • Nein
  • Ist mir egal
AnmeldenAnmelden