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IWF-Sexaffäre: Griechen zittern um Hilfspaket

15.05.2011 | 18:20 |   (Die Presse)

Die Festnahme des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn am Samstagnachmittag in New York wegen sexueller Nötigung sorgt für Nervosität in Europa. Ist die Rettung Griechenlands in Gefahr?

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Wien/Kor./R.b./Ag. Was hat eine mutmaßliche Sexaffäre mit der Euro-Schuldenkrise zu tun? Jede Menge, wie sich jetzt herausstellt: Jener Mann, dem vorgeworfen wird, am Wochenende in einem New Yorker Hotel ein Zimmermädchen sexuell genötigt zu haben, ist nämlich der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn. Und das ist just auch jener Mann, der keine unbedeutende Rolle bei den Verhandlungen über die Rettung der arg gebeutelten Euroländer Griechenland und Portugal spielt.

Strauss-Kahn wurde am Samstagnachmittag in New York festgenommen. Am Sonntag hätte er von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin empfangen werden sollen, um die Lage im hoch verschuldeten Griechenland zu erörtern. Der Termin musste natürlich abgesagt werden. Heute, Montag, hätte der 62-Jährige am Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel teilnehmen sollen. Die Finanzminister wollen bei dem Treffen unter anderem den Rettungsplan für Portugal beschließen.

IWF: „Sind handlungsfähig“

„Die Affäre kommt zu einem schlechten Zeitpunkt“, sagte ein EU-Diplomat am Sonntag in Brüssel mit Blick auf die Verhandlungen über das Hilfspaket für Portugal und mögliche neue Hilfen für Griechenland, an denen der IWF beteiligt ist. Und das ist noch sehr zurückhaltend formuliert. In Wahrheit könnte die Affäre Strauss-Kahn vor allem den Fahrplan zur Lösung der Griechenland-Krise ordentlich durcheinanderbringen. Die griechische Regierung zeigte sich gestern jedenfalls äußerst besorgt, dass es zu Verzögerungen bei notwendigen Hilfspaketen kommen könnte. Worauf der IWF schleunigst auf Beschwichtigungstour ging: Der Währungsfonds sei, so hieß es, trotz der Festnahme seines Chefs „vollkommen handlungsfähig“.

Technisch mag das durchaus zutreffend sein. Nur: Der Sozialist Strauss-Kahn ist ein Mann, der sich gut mit den regierenden Sozialisten in Griechenland versteht. Und so eine gute Gesprächsbasis ist schon viel wert, wenn es darum geht, mit den Griechen drastische Spar- und Reformprogramme auszuverhandeln. Der IWF trägt ein Drittel der Milliardenhilfen für Griechenland in Höhe von 110 Milliarden Euro. Inzwischen wird aber über weitere Hilfen an Athen diskutiert. Das wird schwierig angesichts eines IWF, der wohl dank der Affäre Strauss-Kahn vor allem mit sich selbst beschäftigt ist.

Bei der Affäre selbst steht Aussage gegen Aussage. Eine 32-jährige Hotelangestellte des „Sofitel“ am Times Square in Manhattan erhebt jedenfalls schwere Vorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn – „DSK“, wie er generell genannt wird. Dort ist der IWF-Chef vor seinem geplanten Flug nach Berlin abgestiegen. Das Zimmermädchen berichtet, sie habe seine Suite am Samstag um 13 Uhr Ortszeit betreten und diese leer gewähnt. Plötzlich sei der Gast splitternackt aus der Dusche gekommen und habe sich auf sie gestürzt, sie aufs Bett geworfen, sie zu oralem Sex gezwungen. Und obschon ihr Angreifer die Zimmertür verriegelt habe, sei es ihr gelungen, zu fliehen und ihre Kollegen zu alarmieren. So ungefähr wurden ihre Aussagen vor einem Polizeisprecher zusammengefasst. DSK seinerseits stellte alles rundum in Abrede und hatte gestern laut Anwälten die Absicht, vor dem Richter, der über seine weitere Inhaftierung oder Freilassung gegen eine Kaution zu entscheiden hatte, auf unschuldig zu plädieren.

Nicht zugunsten von DSK spricht zunächst einmal sein einschlägiger Ruf als Schürzenjäger. Bereits im Jahr 2008 hat er für Schlagzeilen gesorgt, nachdem seine kurze Affäre mit einer IWF-Volkswirtin Ermittlungen nach sich gezogen hat. Im Zentrum stand der Vorwurf, Strauss-Kahn habe seine Macht missbraucht, um seiner Geliebten Vorteile zu verschaffen. DSK entschuldigte sich öffentlich (mit seiner Ehefrau zur Seite) und durfte an der IWF-Spitze bleiben.

Im aktuellen New Yorker Fall belastet Strauss-Kahn aber weniger die Vergangenheit als die Tatsache, dass er bei seiner von der „New York Times“ als „überstürzt“ bezeichneten Abreise aus dem „Sofitel“ vor dem Eintreffen der Polizei sein Mobiltelefon und andere persönliche Gegenstände zurückgelassen habe.

Verhaftung ohne Handschellen

Zehn Minuten vor dem Abflug der Air France nach Paris wurde DSK von der Polizei im Flugzeug festgenommen und sehr diskret ohne Handschellen in ein Kommissariat in Harlem eskortiert, wo er vorerst zur Einvernahme inhaftiert blieb. Im Fall eines Schuldspruchs vor einem US-Gericht würde DSK eine Verurteilung zu einer Höchststrafe von 15 Jahren Gefängnis drohen. Strauss-Kahn wird sexuelle Nötigung, versuchte Vergewaltigung und Freiheitsberaubung vorgeworfen.
Analyse, Porträt Seite 2

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.05.2011)

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452 Kommentare
 
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Gast: gast22
18.05.2011 15:50
1 0

Strauss-Kahn, Hollande, Royal,...

... gehören alle der Sozialistischen Partei (PS) an.

Aber als "Linke" sind sie alle nicht zu bezeichnen.

Die Sozialistische Partei Frankreichs ist ungefähr so links wie die SPD (spätestens seit Schröder), nämlich überhaupt nicht.

Strauss-Kahn & Co. als "wirtschaftsfreundlich" zu bezeichnen ist der Euphemismus des Monats. "Neoliberal" trifft die Sache besser, wie leider bei den meisten sozialdemokratischen Parteien in Europa.

sir007
18.05.2011 13:01
1 0

Liebe Franzosen!

1) Mein Mitgefühl dem Stubenmädchen.
2) Die zahlreichen Aussagen von betroffenen Frauen sprechen eine deutliche Sprache.
3) Hochachtung der US-Justiz.
4) Ob der Vergewaltiger ein Müllmann oder der IWF-Chef ist macht bezüglich Widerlichkeit keinen Unterschied!

0 0

Re: Liebe Franzosen!

Falls DSK die Taten begannen hat, muß er seiner Strafe zugeführt werden.

Allerdings scheint die Verhaftung von DSK den USA ins Konzept zu passen. Man bedenke, welche Verbrecher mit Wissen der Behörden in die USA ein- und ausreisen konnten. Angefangen von all den Lateinamerikanischen Drogenbossen und Diktatoren bis hin zu den Bin Ladens.
Zu behaupten, dass es sich hier um eine funktionierende Justiz handelt stimmt nur bedingt. Ohne einem OK des CIA hätte es keine Verhaftung gegeben. Es ist wohl sehr naiv zu glauben, dass SDK nicht von Geheimdiensten rund um die Uhr beobachtet wird - wenn nicht den Chef des IWF, wenn sollte man dann überwachen?
Zudem wundert es mich, dass ein einzelnes Zimmermädchen eine Suite betreten kann - zumeist sind diese zu zweit unterwegs - vor allem wegen des Diebstahlrisikos.

Gast: Die Aufdecker...
18.05.2011 10:08
1 0

Ob das nicht so eine Aktion ....

Irgendwie ist das CIA verdächtig!

Gast: hmv
18.05.2011 09:33
0 0

zuerst hat er ein alibi für die besagte zeit, dann war es wieder einvernehmlicher sex laut ihm.


Antworten Boris
18.05.2011 12:07
0 0

Re: zuerst hat er ein alibi für die besagte zeit, dann war es wieder einvernehmlicher sex laut ihm.

Die ADL / AIPAC hat, wie gut Informierte munkeln, die füllige mos_ai_sche Monika Lewinsky auf den lebenslustigen Clinton gezielt angesetzt um ihn gegebenenfalls erpressen zu können.
Hat bei ihm fast geklappt.
Was für einen amerikanischen Präsidenten gut ist, ist sicher für einen französischen Finanz-Manager billig.

0 0

Re: Re: zuerst hat er ein alibi für die besagte zeit, dann war es wieder einvernehmlicher sex laut ihm.

Bill Clinton ist selber Mitglied der AIPAC - soviel dazu.

Antworten Antworten Antworten Boris
18.05.2011 16:11
0 0

Re: Re: Re: zuerst hat er ein alibi für die besagte zeit, dann war es wieder einvernehmlicher sex laut ihm.

Auch Bush war member of AIPAC - ohne eine zumindest Pro-Forma Mitgliedschaft oder enge Bindung in anderer Form bei diesem sonderbaren "American Israel Public Affairs Committee" kann niemand in den USA Präsident werden.

Gast: Ösi - der was es auf den Punkt bringen tut - ob ihr es hören wollt oder nicht!
18.05.2011 08:35
2 0

Da ist eben ein entscheidenden Unterschied, auch wenn das Ergebnis ziemlich dasselbe ist!

Der Straußen-Kahn hat natürlich die Macht der kleinen Hotelangestellten über den IWF soviel Geld aus der Tasche zu ziehen, dass sie bankrott ist und am Leben verzweifeln muss. (Also so wie die EU und die Griechenlandhilfe mit uns!).
Aber er kann ihr auch das Leben vernichten indem er sie vergwa...
Der Unterschied ist, mächtig hin oder her, dass nur die Versio Geld-her-Zukunft-weg legal und straffrei ist!

nix zu tanken! Jetzt wißt ihrs, liebe Genossen!
Ösenpower

0 0

Re: Da ist eben ein entscheidenden Unterschied, auch wenn das Ergebnis ziemlich dasselbe ist!

Geh' bitte liebes Ösilein, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie das nächste Mal in klareren Sätzen schreiben würden.
Um ehrlich zu sein, ist das ein ziemlicher Murks den Sie da fabriziert haben.

In baldiger Erwartung einer klareren und vorallem schlüssigeren Satzbildung bedankt sich im Voraus ihr John Doe.

Cuchulainn
18.05.2011 07:40
2 0

Der Kaiser ohne Kleider

Es sagt einiges über die Linken aus, dass sie diese schon lange sattsam bekannte Person gern als ihren Kaiser sehen.

Bin ja gespannt, ob irgendein Sozi den Strauss nun als Kaiser ohne Kleider wahr nimmt.

Antworten Gast: Multikulti
18.05.2011 08:37
0 2

Lieber Andreas Unterberger

Das hast Du jetzt aber schön formuliert!
Traust dich jetzt auch schon vor Mittag aus deinem Blog?!

0 0

Liebes Ösilein Ihre Unterberger Schizo würd' ich mir mal ansehen lassen. Nur so als Tipp!


Gast: Lingus
18.05.2011 07:37
1 0

Die Franzosen

haben eben eine eigenartige Einstellung zu machen Dingen. Grande Nation darf sich ruhig damit anfreunden, dass es für Ihre Bürger im Ausland keine Sonderbehandlung gibt!

Gast: gast:1
18.05.2011 06:55
0 0

2-fache Überraschung

(hat zwar mit dem vorliegenden Fall nur am Rande zu tun, aber dennoch:)

1. wie konnte man bisher übersehen haben, dass es in den USA mittlerweile ziemlich faschistoid zugeht?

2. Wie kann man in einem Rechtsstaats fordern, dass die Leute von der Justiz ungleich behandelt werden? Vorzugsbehandlung für Promi-Verdächtige?? kein guter Plan...

Antworten Dr. Buesam
18.05.2011 09:06
0 0

Re: 2-fache Überraschung

Daß Vernunft für die Roten faschistoid aussieht, verwundert nicht weiter.

Antworten Antworten Anubis
18.05.2011 12:20
0 1

Re: Re: 2-fache Überraschung

Zum Thema auch etwas zu sagen, oder nur díe gewohnte Rotphase inklusive Links-Beissreflex. Billig, einfach, kalkulierbar...

Antworten Antworten Antworten Dr. Buesam
18.05.2011 15:23
0 0

Re: Re: Re: 2-fache Überraschung

Was täte ich, wenn ich Sie nicht hätte. Eloquent, fachlich stets mit stringenter Argumention am Punkt - kurzum: mein Idol.

Gast: Na und?
18.05.2011 06:00
2 0

Kein Mitleid!

Die Beweise sind ganz einfach erdrückend, genau so wie das Verhalten DSK´s: Nach der mißglückten Vergewaltigung gehts ab zum nächsten Flieger, Gepäck wird vergessen!

Was die Franzosen und unsereins wohl erstaunt, ist die Tatsache, daß auch ein "hohes Tier" ratzfatz in den Häfn kommen kann.

In Österreich zB kommt da schon einmal ein Gutachten, das Haftunfähigkeit attestiert...

Antworten Gast: High Noon
24.05.2011 22:02
0 0

Re: Kein Mitleid!

"In Österreich zB kommt da schon einmal ein Gutachten, das Haftunfähigkeit attestiert ..." << Ja, aber nur bei einem kleinen Wicht wie dem Mag. Fleschurz (zB); wenn hierzulande ein Wirklich Wichtiger Vergewaltiger am Werk war, wird die Anzeige schon im Vorfeld von den Bullen abgedreht. Ein österreichischer Strauss-Kahn braucht kein Gutachten, das Haftunfähigkeit attestiert, denn in Ö kommt's in so einem Fall nicht mal zur Verhandlung (eine Verurteilung ist sowieso kein Thema). In Ö herrschen also franz. Zustände ...

Antworten Anubis
18.05.2011 12:19
0 0

Re: Kein Mitleid!

Natürlich, es kann ja absolut nichts damit zu tun haben, dass der Chef des IWF traditionellerweise ein Europäer ist, der Stellvertreter jedoch ein Amerikaner. Jetzt dürfen Sie raten, wen der amerikanische Finanzminister Geither vorgeschlagen hat, die Geschäfte zu übernehmen.
Und das just zu dem Zeitpunkt in dem Stück für Stück herauskommt, dass die USA pleite ist.
Kosequent in diesem Zusammenhang ist, dass Strauss-Kahn so weggesperrt wird, dass er sich keinesfalls zu Wort melden kann. So viel zu Unschuldsvermutung...

Tiberis
18.05.2011 01:15
2 2

usa: justitia mit handschellen statt waage

für strauss-kahn sollte in einem rechtsstaat noch immer die unschuldvermutung gelten. nicht so in den usa, wo eine außer rand und band geratene "justiz" ihn schon jetzt wie einen schwerverbrecher behandelt. und selbst wenn alle vorwürfe stimmen sollten, sind 72 (!) jahre eine völlig aberwitzige strafandrohung.

Antworten TheDalien
18.05.2011 08:03
0 0

Re: usa: justitia mit handschellen statt waage

Wer weiß wie oft der schon in €uropa Zimmermädchen vergewaltigt hat.

Solche Typen glauben über den Gesetzen zu stehen.
...und wir finanzieren deren Götterträume auch noch, widerlich!

kalathos
18.05.2011 00:10
3 0

Erschreckend, welche Charakterkrüppel an den Hebeln der Macht sitzen

Eine Katastrophe kann man es nur nennen, wenn man mit ansehen muss, wie viele Charakterkrüppel die Politik bis hinauf in die internationalen Schaltstellen der Macht schwemmt.
Der IWF-Chef Strauss-Kahn ist nur der letzte, wenn auch einer der spektakulärsten in einer langen Reihe solcher Fälle. Angst macht dabei nicht so sehr, was dieser Spitzenfunktionär in der internationalen Politik vermutlich gemacht hat, das sollen ordentliche Gerichte klären -, sondern viel mehr wie er reagierte, als er erkennen musste, welche Folgen sein Handeln nach sich ziehen würden.
Panik befiel in offenbar. Nur so ist zu erklären, dass er sich fluchtartig vom Ort des Geschehens davon stahl. So wie sich Strauss-Kahn verhielt, handelt ein pubertierender Jüngling und nicht ein Mann, der als Chef des Internationalen Währungsfonds gewohnt sein musste, blitzschnell rational zu entscheiden.
Das ist der Grund, warum sich Strauss-Kahn für die weitere Verwendung in seiner bisherigen Funktion als völlig untauglich erwiesen hat. Es sollte also nicht die Zurückweisung der angebotenen Kaution von einer Million Dollar durch eine US-amerikanische Richterin ausschlaggebend für dessen sofortigen Rücktritt sein, wie Österreichs Außenministerin weltweit als einzige forderte. Die wollte damit wahrscheinlich nur Bedeutung vortäuschen, wo keine ist.

Antworten Paco
18.05.2011 11:58
0 0

Re: Erschreckend, welche Charakterkrüppel an den Hebeln der Macht sitzen


>>als Chef des Internationalen Währungsfonds gewohnt sein musste, blitzschnell rational zu entscheiden.<<

Hat er doch!

Er hat rational und blitzschnell entschieden, abzupaschen.

Antworten Antworten Gast: Jupiter
18.05.2011 16:51
1 0

Re: Re: Erschreckend, welche Charakterkrüppel an den Hebeln der Macht sitzen

Wenn das, was berichtet wird richtig sein soll, ist er eine halbe Stunde nach dem Auschecken nackt aus dem Bad gekommen und hat einen Vergewaltigungsversuch nach Aussage des Zimmermädchens unternommen. Dann floh er blitzschnell, obwohl das schon längst für ein Gespräch mit Fr. Merkel in Deutschland gebuchte Flugzeug auch ohne Panik zeitlich bequem zu erreichen war und ruft vom Flughafen im Hotel an, bittend ihm das Mobiltelephon nachzubringen und gibt damit den Ort bekannt, an dem man ihn sicher antrifft - diesen Mann auf seiner panischer Flucht!
All das wird mitten am Nachmittag eine halbe Stunde nach der Verhaftung von einem Mitarbeiter der französischen Präsidentenpartei per SMS verbreitet. Und nun werden bemerkenswerte Personalvorschläge für seine IWF-Nachfolge seitens der USA gemacht, die eine 180°-Kehrtwende in der IWF-Politik bedeuteten - und zwar in einer Zeit, in der der IWF eine zentrale Rolle bei der Währungsstützung für Euro und Dollar spielt und spielen wird.

So unwahrscheinlich wie das alles dargestellt wird, kann es wohl nur von ihm mißgünstigen bzw. ihn aus dem Verkehr ziehen wollenden Personen/Organisationen konstruiert sein.
Es gibt wohl viele Möglichkeiten, was tatsächlich gewesen sein konnte - nur das was behauptet wird, kann es nicht gewesen sein.


 
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