Kritik an "Griechen-Scharfrichter Österreich"

18.05.2011 | 09:12 |   (DiePresse.com)

"Financial Times Deutschland" übt Kritik am "selbsternannten Musterschüler" Österreich. Auch dort sei nicht alles Gold, was glänzt.

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"Financial Times Deutschland" bezeichnet Österreich in einem aktuellen Beitrag als "selbsternannten Musterschüler". Aus kaum einem anderen Land komme so harte Kritik an den Euro-Krisenstaaten wie aus Österreich, heißt es. Dabei zeige ein genauer Blick, "dass auch in der Donaurepublik nicht alles Gold ist, was glänzt".

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Alpenrepublik als "harter Hund"

Als Beispiel angeführt wird der österreichische Notenbank-Chef Ewald Nowotny, der im Gegensatz zu anderen EZB-Funktionären wenig zurückhaltend in seiner Kritik an Griechenland sei. "Der erste Schritt muss auf der griechischen Seite sein. Erst wenn man hier eine klare Sicht hat, dann muss man überlegen, ob eventuell noch zusätzliche Ergänzungen zum bestehenden Programm notwendig sein", hatte er gesagt.

Und Finanzministerin Maria Fekter hätte sich ebenfalls als "harter Hund" erwiesen, als sie Griechenland mitteilen ließ, dass kein Geld fließen werde, ehe man seine Hausaufgaben nachgeholt habe. Zudem hatte sie dem Land vorgeworfen, einen Staatsanteil in der Wirtschaftsstruktur aufzuweisen, den Österreich in den 1970er Jahren verzeichnete.

"Nicht alles ist Gold, was glänzt"

Die Zeitung bemäkelt vor allem den österreichischen Bankensektor: "Wie in kaum einem anderen Land litt der Bankensektor unter der Krise, die die osteuropäischen Staaten erwischte". Die großen Banken hätten Staatshilfe gebraucht, um zu überleben. Und die Banken würden weiterhin als Achillesferse des Landes gelten: "Kritisch ist, dass es zu viele zu große und als systemrelevant einzustufende Banken gibt".

Zwar seien die BIP-Zahlen und die Wirtschaftsaussichten positiv, doch es sei nicht alles Gold, was glänzt. Aufgrund neuer Regeln musste Österreich in die Defizitberechnung bislang ausgelagerte Bereiche miteinbeziehen, weshalb das Defizit mit 4,6 Prozent auf dem Niveau von Italien gelegen sei. Zitiert wird auch der Chefökonom der Citigroup, der sagt, dass Österreich aufgrund der Größe des Bankensektors seine Topnoten bei den Ratingagenturen nicht verdienen würde.

(Red.)

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77 Kommentare
 
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hat ja lang gedauert bis man wusste,

das ein Nobotny und andere Schwergen nichts anderes als in anderen Ländern auch tun; manipulieren um es etwas fein auszudrücken.
Auch im ablenken von all den eigenen Unfähigkeiten und Schulden machen ohne Ende sind sie nahezu Vizeweltmeister, und zudem realitätsfremd wenn man einer Fekter so zuhört "die sollen mehr arbeiten" ... was denn wenn es keine Arbeit gibt, oder "mehr sparen" wenn nichts mehr zum sparen da sein wird ?!


Gast: josef 1
21.05.2011 20:46
0

Streikfondsgelder


Einst hatte die "ehrenwerte Gesellschaft" die Reichen und später dann auch die Steuerzahler der eigenen Südländer geplündert; heute werden via Staatschulden die Steuerzahler der restlichen Staaten Europas gemolken.

Staatschulden eignen sich hervorragend zur Anlage der Gelder aus den STREIKKASSEN, sofern man den Staatsbankrott mit allen Mitteln verhindert.

Realitätsverweigerung ist es bereits, was die Euro-Finanzminister betreiben

Die Zweifel sind berechtigt, ob man noch vernunftbegabt nennen kann, was die EU-Politiker und die ihnen hörigen Minister in den nationalen Regierungen mit uns treiben. Am Beispiel Österreichs will ich diese Behauptung belegen:
Österreich hat eine Pro-Kopf-Verschuldung von etwas mehr als 26.000 Euro, die Griechen hingegen nur geringfügig mehr. Deren Schulden belaufen sich auf etwas über 30.000 Euro pro Kopf und Nase. Trotzdem glauben wir, uns als Retter Griechenlands aufspielen zu müssen. Dabei bräuchte nur ein kleiner Teil der Verbindlichkeiten schlagend werden, die Josef Pröll für uns eingegangen ist, oder die Kredite teilweise notleidend werden, die er Irland gewährt oder seine Nachfolgerin, die Frau Fekter, den Portugiesen eingeräumt hat.
So haben die beiden innerhalb weniger Jahre einen Schuldenberg von 22 Milliarden Euro angehäuft. Ein Teil davon wird uns mit Sicherheit auf den Kopf fallen und uns wahrscheinlich auf das wirtschaftliche Niveau der Griechen absinken lassen, die heute schon keinen Euro am internationalen Kapitalmarkt aufnehmen können.
Die Politik der lockeren Hand mit den Euro-Milliarden, die wir nie hatten, hat schon Josef Pröll bis zum Exzess getrieben, Frau Fekter tut es ihm gleich, wenn sie und die Finanzminister des Euro-Raumes auf ökonomische Rezepte von gestern setzen und glauben, so die wirtschaftlichen Probleme der Griechen lösen zu können.

Verscherbeln, verscherbeln heißt überall die Devise

Verscherbeln heißt überall die Devise. Mehr fällt ihnen dazu nicht ein. So sollen die Gläubigerstaaten wieder zu ihrem Geld kommen. Gerade Frau Fekter sollte jedoch aus österreichischer Erfahrung wissen, dass dann sehr leicht das Tafelsilber und auch dessen Verkaufserlös weg sind, die Staatsschulden aber trotzdem noch weiter steigen.
Grassers höchst zweifelhafte Privatisierungen, die er mit Zustimmung Schüssels zügig durchführen ließ, sind ein abschreckendes Beispiel für eine solche Entwicklung. Denn sie waren, wie sich nun zeigt, nur für Grassers Freunde ein Bombengeschäft und haben denen viele Millionen Euro an arbeitslosem Einkommen gebracht.
In Griechenland würden vermutlich solche Privatisierungen nicht viel anders ablaufen.

Gast: Grubegger
20.05.2011 00:41
0

in der Donaurepublik sind Zeitungen kein Gold wert

äh...das sagt nur die "Financial Times Deutschland"...niemand sonst....

...eine von sehr vielen ....

und hier entsteht gleich der Eindruck, dass 82 Mio Teutonen vom österreichischen "möchte-gern Musterschüler" sprechen ....

das stimmt doch gar nicht...

irgendwie reichts bei einigen hiesigen österreichischen Medien gerade nur dafür andere Zeitungen zu kommentieren....

sehr schwach!!!

zur info...

financial times deutschland hat nur 100.000 auflagen

Handelsblatt 140.000 Auflagen

FAZ 350.000 Auflagen

süeddeutsche Zeitung 450.000 Auflagen

..aufregen ist die müh' net wert!


Gast: bajau
19.05.2011 07:32
1

sind die deutschen experten etwa anderer meinung als unsere harten hunde?

da haben sie die rechnung aber ohne die frau merkel gemacht.

und ich spreche auch für österreich, wenn ich sage, daß ich kein interesse habe, via griechenlandkrediten heruntergewirtschaftete deutsche großbanken zu subventionieren.

Gast: Gast focus
19.05.2011 04:29
0

"Nicht alles ist Gold, was glänzt"

Alpenrepublik als "harter Hund"
da haben die Deutschen vollkommen RECHT.

Gast: Hubertus
18.05.2011 21:45
1

Die Expertise der CitiBank

Jessas na, die Expertise der CitiBank. Das waren doch diese Experten ,die 1993 mit Panikberichten eine Währungsspekulation gegen den Österr. Schilling auslösten. Diese Spekulation brach dann innerhalb eines Tages in sich zusammen. Gleichzeitig haben diese Citi Experten ,die einst größte Bank der Welt so ruiniert, daß sie sich deutlich gesundschrumpfen mußte.

Gast: MiroL
18.05.2011 19:20
5

Ezes aus Deuschland, von der FTD und von Herrn Juncker

auf all diese geistigen Ergüsse der Genannten können wir gerne verzichten. Habe gestern abends im Fernsehen gesehen. Unbeschreiblich mit welcher Präpotenz Herr Juncker über Österreich urteilt - was ihm gar nicht zusteht. Neben wir nur zwei Beispiele: Schweden, EU-Land aber kein Euro Land, konnte trotz der Wirtschaftskrise seine Verschuldung massiv vermindern. Schweiz, geniesst alle Vorteile der EU ohne Mitglied zu sein. Der Franken ist eine sehr stabile und harte Währung. Nur wir Österreicher dürfen unser hart erarbeitetes Geld den faulen und betrügerischen Staaten auf Geheiss der EU in den Ars... schieben und werden dann noch beschimpft. Höchste Zeit aus diesem Dillettanteverein auszutreten.6uy

Re: Ezes aus Deuschland, von der FTD und von Herrn Juncker

Ich sehe das auch so!
Man denke nur an die Zeit zurück wo unsere damaligen Politiker das Volk zum Beitritt fast gezwungen haben, natürlich ganz uneigennützig!-)

Die Schweizer sind wirklich fein unterwegs, sie bestimmen wer und vor allem zu welchen Preis über ihre Pässe fährt, sie sind den Diktat des Brüsseler Selbstbedienungsladen nicht unterworfen und genießen alle Vorzüge (ein paar gibt es ja!) der EU!

Gruß

Antworten Antworten Gast: Neutralo
21.05.2011 23:36
0

Re: Re: Ezes aus Deuschland, von der FTD und von Herrn Juncker

Ja ja die Schweiz, die tolle Nachbarrepublik. Ist sie auch, hat sie doch etwas geschafft, wozu wir seit 1970(!) nicht mehr in der Lage sind: nein, nicht den "Fetisch des Nulldefizits", mehr noch - Budgetüberschüsse! Und das, obwohl auch die Schweizer Nationalbank, auch ohne EU-Mitgliedschaft, Euro-Käufe getätigt hat. Ganz einfach, weil sie wirtschaftlich von der Entwicklung in der EU abhängig ist. Aber strengere Regeln bei der Pension, längere Arbeitszeiten und nicht 120.000 Lehrer die mit 22 Wochenstunden ausgelastet sind, klarere Grundsätze in der Gesundheitspolitik, keine ÖBB sondern eine besser wirtschaftende SBB und keinen teuren Föderalismus wie bei uns sind alles Dinge, die eine gesündere finanzielle Basis bilden, auch wenn wir Austriaken das nicht glauben. So einfach ist das.

Gast: Reflector
18.05.2011 18:48
0

Nowotny der harte Hund

Also das hat was, wenn der der mit seinen Aussagen und Prognosen immer beschwichtigend danaben lag schon als harter Hund bezeichnet wird, wie schaut denn die restliche Mannschaft aus?

Man will es eigentlich gar nicht mehr wissen.

Fakt ist, dass GR und sehr viele andere Staaten, auch viele AAA pleite sind und die Schulden nie mehr zurückzahlen werden können.

Der Rest ergibt sich nun eben von ganz alleine.

Gast: Bärenfalle...
18.05.2011 18:30
2

Die FTD als wehendes Banner

des Neoliberalismus und Sprachrohr des angloamerikanischen Wirtschaftsimperialismus (und ja .. ich habe jede FTD "Meinung" als Podcast auf meinem Rechner, kann dies gerne mit Zitaten aus "vor" der Krise belegen) ist nur beleidigt weil unsere Banken ihre Gelder nicht in US-ABSs und OTC Derivaten versankt haben sondern im Osten.

Financial Times in Deutsch wäre der korrekte Titel des Blattes.

Gast: Eurrora
18.05.2011 17:41
0

Es ist deshalb nicht alles Gold ,was glänzt,

weil die Banker an Länder Kredite gaben,man nennt sie FAULE Kredite ,welche wir abschreiben können. Auch haben Banker und Versicherungen in den USA gezockt und verloren. Dadurch steht auch Österreich das Wasser bis zum Hals.

Antworten Gast: Nostradamus
18.05.2011 19:52
3

Re: Es ist deshalb nicht alles Gold ,was glänzt,

Ist doch gut, dass auch Österreich das Wasser bis zum Hals steht. In ein paar Jahrzehnten ist Österreich türkisch. Denen müssen wir kein Paradies hinterlassen. Die sollen sich ihr Paradies selbst erarbeiten.

Ich bin lieber Scharfrichter

Natürlich haben wir unsere eigenen Probleme, und das ist auch der Grund, warum wir unser Geld lieber für deren Behebung ausgeben (nicht sehr willig, aber doch!) Die anderen Länder, die angeblich so willig Geld für Griechenland geben, sollten ihre Bürger fragen, was sie von dieser Großzügigkeit halten.

Die Fekter soll hart bleiben. Beinhart.

Gast: pseuud
18.05.2011 17:30
0

pseud

wieso glauben viele dass die Krediten- unseres Geld ist?

Gast: Krefeld
18.05.2011 17:30
1

FTD

Die Zeitung ist nicht Deutschland. Das mit den Banken ist aber wirklich ein Problem der Republik Österreich. Da sollte es eine gute Lösung geben.

Gast: international_
18.05.2011 17:29
1

nicht alles gold was glänzt ...

gerade weil bei uns auch nicht alles gold ist was glänzt - sprich weil wir selber auch defizite haben - müssen wir genau überlegen, wieviel geld wir zur unterstützung anderer ausgeben können.
ich bin grundsätzlich für solidarität, es darf aber kein fass ohne boden werden.

Gast: Bonn
18.05.2011 17:27
5

Kritik an Griechenland

Jeder Finanzminister darf deutlich Griechenland kritisieren. Das Land hat in den letzten 12. Monaten keine ordentliche Reformen durchgeführt. Da ist nichts zu deuteln.

Gast: unbeteiligter
18.05.2011 17:11
9

Ich bitte möglichst rasch um Sanktionen der ...

Eu gegen Österreich,denn dann hat die FPÖ die Absolute und wir treten aus der EU endlich aus.

Zahlen aber Goschen halten = EU

Gast: skeptisch
18.05.2011 16:59
4

Die Financial Times Deutschland sagt also was . . .


Nur: wer ist das, bitte?

Ist nicht vielmehr gemeint: ein einzelner Redakteur der Zeitschrift Financial Times Deutschland hat irgendwas gesagt?

Wer legitimiert den Redakteur? Wurde er von irgendwem gewählt, ausersehen, uns Ezzes zu geben? Wird er Rede und Antwort stehen, wenn seine Einschätzungen sich als Unsinn erweisen? Wird er sich zu Wort melden, wenn er irrte?

Oder gibt er nur irgendwelche Kommentare ab, wie einst Waldorf und Statler bei den Muppets, weil es halt so schön ist, es den Ösis wieder einmal hineinzusagen (Motto: "wer ham zwar keene Alpen, aber wenn wer welche hätten, wär'n se höher!")?

Und wir erschauern?

Ein ganz wichtiger Punkt des ftd Berichtes: Die Größe & Exponiertheit der österr. Banken

Dies muss mit aller Deutlichkeit noch einmal gesagt werden: Österreich ist auf Grund der Größe seiner Banken und ihrer Exponiertheit im Osten Europas besonders absturzgefährdet!

Es gibt klarerweise zu viele, zum Teil bis zu sechs "systemrelevante" Banken, und diese sind zu groß für ein kleines, vom BIP her, Land wie Österreich (Irland und Island lassen grüßen).

Bei aller berechtigten Kritik an den Rettungsschirmen der EU, war auch Österreich nur einen kleinen Schritt davon entfernt ein eben solches in Anspruch nehmen zu müssen.

Und es war mit Sicherheit die größte (ohne Ironie) Leistung Josef Prölls, dass er für Ungarn, Ukraine etc. Gelder der EU, des IWF und der EURO Gruppe organisierte, um die österreichischen Banken zu retten.

Und genau hier beginnt die Kritik an der österr. Politik: Wo bleiben die Insolvenzregeln für die Banken analog zur Schweiz oder Großbritanniens?

Fehlmeldung! Bzw. Leistung der Lobbyarbeit von Raiffeisen, der Ersten und der Bank Austria?

Und genau hier beginnt auch die Kritik an der berechtigten Kritik Treichls an der österr. Politik: Faymann hat recht, damit, dass die Politik, Finanzministerium und OENB, die österr. Banken retteten.

In der Kritik an der österr. Politik - Reformstau, steigende Schuldenlast etc. - von Treichl stimme ich überein.

Nur muss er sich natürlich auch fragen lassen, wie die Exponiertheit der Erste Group im Osten ist, die im Ernstfall wegen der Systemrelevanz der österr. Steuerzahler retten "darf" bzw. muss.

Ja das BIP/Kopf fast so hoch wie in der Schweiz..

nur in der Realität schauts halt ganz anders aus.

Die Gretchenfrage für den Österreicher lautet daher etwa so: Wem trauen Sie mehr, unserer Statistik oder Ihren Augen ?

es ist so einfach!

was auch immer im staate österreich in den letzten 20 jahren schief gelaufen ist - von der asylpolitik über dämliche budgeterstellungen, dem verfehlen des kyoto-protokolls bis hin zur bankenfinanzierung - wurde von der politik, obgleich hausgemacht, der bösen, bösen eu in die schuhe geschoben. jetzt haut man halt über "die eu" auf "die griechen" hin um sich ein bissl besser zu fühlen.

kleinkarierter, unbedeutender zwergenstaat mit mickrigem beissreflex.

Gast: Ansicht
18.05.2011 14:52
1

Im Land der Wadelbeißer

Weiß denn die Zeitung nicht, dass sie es mit dem Land der Wadenbeißer zu tun hat. Mann, Frau beißt sich gegenseitig. Selbstverständlich gleichzeitig!, und während des "Vollzuges" seine, ihre Vorzüge zu preisen und sich zu "präsentieren". Da kommt dann natürlich ein Opfer wie Griechenland (das, dass muss man fairerweise dazusagen, auch Täter war) gelegen, um sich bei der Beißerei zu verbrüdern, ehe man die nächste Möglichkeit auskundschaftet sich wieder gegenseitig zu beflegeln, selbstverständlich mit der üblichen Begeleitmusik...

Wie schrieb schon Karl Krauss über Wien?

"Wien ist die Stadt wo Proleten, Proleten Proleten schimpfen"

 
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