Merkel: Bürger in Schuldenstaaten sollen mehr arbeiten

18.05.2011 | 14:51 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verschärft ihren Ton gegenüber den Euro-Schuldensündern.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Ton gegenüber Euro-Schuldensündern wie Griechenland verschärft und längere Lebensarbeitszeiten gefordert. Auf einer Parteiveranstaltung im nordrhein-westfälischen Meschede kritisierte sie auch die Urlaubsregelungen in den betreffenden Ländern. "Wir können nicht eine Währung haben, und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig", sagte sie am Dienstag.

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Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen. "Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen - das ist wichtig."

"Euro sehr stabil"

Bisher sei der Euro sehr stabil, sagte Merkel auf der Parteiveranstaltung. "Aber die Wahrheit ist auch: Wenn wir nicht aufpassen, wird das in der Zukunft anders und deshalb müssen sich alle Staaten daran halten, dass solides Wirtschaften die Grundlage unseres Handelns ist."

Einige Länder hätten sich nicht an die Regeln für den Euro gehalten. "Wir können nicht einfach solidarisch sein und sagen, diese Länder sollen mal einfach so weiter machen wie bisher, sondern alle müssen sich an die Regeln halten", sagte die Kanzlerin. "Ja, Deutschland hilft, aber Deutschland hilft nur dann, wenn sich die anderen wirklich anstrengen, und das muss nachgewiesen werden."

"Kein Umverteilungssystem"

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnte am Mittwoch eine Transferunion zulasten starker Mitgliedstaaten ab. "Die Wirtschafts- und Währungsunion wurde nicht dafür geschaffen, ein Umverteilungssystem von reichen zu armen Mitgliedstaaten zu sein", sagte er in Brüssel bei einer Wirtschaftstagung der EU-Kommission.

Die Kosten zur Rettung von Euro-Staaten können nach den Worten von Schäuble künftig nicht mehr allein den Steuerzahlern aufgebürdet werden. Auch die privaten Besitzer von Staatsanleihen müssten die Risiken mittragen und könnten nicht nur die Früchte ihrer Investments ernten, sagte Schäuble in Brüssel. Für die deutsche Bundesregierung sei deshalb die beim neuen Krisenmechanismus ESM geplante Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung von Schuldenstaaten außerordentlich wichtig. Hilfe werde es auch in Zukunft nur unter strengen Bedingungen eines Spar- und Reformprogramms geben. "Die starken Mitgliedstaaten werden nicht automatisch das Sicherheitsnetz für die schwächeren Staaten halten."

"Fass ohne Boden"

Griechenland war vor einem Jahr das erste Euroland, das mit Milliardenkrediten vor der Pleite gerettet werden musste. Die Risikoprämien für langfristige Anleihen Athens liegen heute aber sogar deutlich höher als vor einem Jahr. Vielen erscheint Griechenland zunehmend als ein "Fass ohne Boden". Die Regierungen der Eurozone kritisieren mangelnde Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen - Forderungen nach umfassenden Privatisierungen und einem strengeren Sparkurs werden immer lauter.

(APA)

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170 Kommentare
 
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Man kann schon die Alternativen nennen:

Es wäre natürlich möglich, dass die EU in gewissem Ausmaß - je nachdem, wie viel oder wie wenig Arbeiten gewünscht wird - Außenzölle einführt und damit die eigene Wirtschaft und eigene Arbeitsplätze schützt.

Das ist die Alternative zur völligen Versklavung aller Plebejer-Europäer durch die kleine Patrizier-Oberschicht.

Die zweite Alternative ist, dass einzelne Mitgliedsstaaten oder Gruppen von Mitgliedsstaaten (zB Gruppe Nord oder Gruppe Süd) Schutzzölle für ihren Großbereich einführen.

Nicht zuletzt: Ein Hoch dem HC! :-)

Gast: John Maynard
22.05.2011 10:30
1

Eifelturm der Wirtschaftswissenschaft

Summe aller Bilanzen = null. Eine Wirtschaftsredaktion einer Zeitung sollte das schon kennen, auch ohne gleich die Vermutung von Wirtschaftswissenschaftler anführen zu müssen.
Am deutschen Wesen genesen die Wirtschaftswissenschaften jedenfalls nicht.

Gast: aus spanien
21.05.2011 20:49
0

Spanien

Die Spanier würden ja gerne, aber bei der horrenden Arbeitslosigkeit ist es leichter gesagt als getan. In manchen Regionen geht die Jugendarbeitslosigkeit auf die 50% zu.
Und wer's immer noch nicht mitgekriegt hat - in Spanien spielt sich gerade eine soziale Revolution unglaublicher Tragweite ab. Zehntausende Demonstrierende seit dem 15M - schon lang nicht mehr nur in Madrid, sondern in ganz Spanien - in jeder Stadt, selbst in kleinen Orten. Und mittlerweile schwappt die Protestwelle auch in ander Länder über. Bleibt abzuwarten, wie sich das auf die morgigen Wahlen auswirkt.

Am deutschen Zaster,

meinen Sie wohl.

Selber nur im wohlklimatisierten Büro,

es läßt sich leicht dumm schwätzen über die faulen Südländer wenn man selbst angenehm klimatisiert im Büro herumlungert.
Die Kritiker und zu vörderst die Ostrenegatin sich einmal bei 40 Grad Celsius oder noch wesentlich darüber mit der Schaufel oder dem Krampen nur für acht Stunden sich der körperliche Arbeit befleissigen, dann würde nicht soviel dummes Zeug geschwätzt. Selbst eine Rente, wie sie von den Südländern gegeben wird, hat seine Berechtigung, denn man muß auch die restliche Lebenszeit in Betracht ziehen.
Das es Mißbrauch gibt, unbestritten, aber jeder kehre zuerst vor der eigenen Tür und wenn dann noch etwas übrig bleibt bitteschön dann bohre man in der anderen Nase.

Gast: Uwe Ochsenknecht
21.05.2011 05:37
0

"Bürger in GRIECHENLAND sollen mehr arbeiten!" DIE LACHEN SICH TOT - denken nicht daran sich einzuschränken!


Gerät die Hauptstadt der Griechen außer Kontrolle?
Nach immer brutaleren Zusammenstößen bereitet die Regierung nun
(nach Angaben aus der Umgebung des Ministerpräsidenten)
den Einsatz der Armee in Athen vor.
Zum ersten Mal seit der Militärdiktatur könnte in der griechischen Hauptstadt wieder das Militär aufmarschieren.

Vergangene Woche berichtete die Zeitung Proto Thema - unter Berufung auf Berater des sozialistischen griechischen MP Papandreou (Pasok-Partei), der zugleich Vorsitzender der Sozialistischen Internationale ist,
dass dieser den Militäreinsatz gegen die eigene Bevölkerung in der Hauptstadt erwäge.

HINTERGRUND SIND DIE
zunehmenden
STRASSENSCHLACHTEN (vor allem in Athen und Thessaloniki)
UND DIE
überhandnehmende
MIGRANTEN-KRIMINALITÄT!
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/griechenland-athen-bereitet-armeeeinsatz-in-der-hauptstadt-vor.html
.

Antworten Gast: Kritker34
21.05.2011 20:35
1

Jö, der Kopp Verlag, die pure Seriosität.

Eigendarstellun (!): "Der Verlag hat sich unter anderem auf Literatur aus dem Umfeld von Esoterik, Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften spezialisiert."

Antworten Antworten Gast: denk ich an Griechenland in der Nacht - dann bin ich um meinen Schlaf gebracht!
22.05.2011 06:05
1

Re: Hallo Kritiker 34 - Bitte aufwachen in Griechenland ist der Teufel los -

Griechenland ist wirtschaftlich bereits bankrott, gesellschaftlich steht es am Rande eines Bürgerkriegs und die parasitäre Invasion durch Muslime aus Nordafrika und aus der Türkei ist dabei, dem Land den Todesstoß zu geben. Das Volk der Griechen überlebte Jahrtausende die persische und türkische Bedrohung und Unterdrückung. Aber jetzt haben zwei, drei Jahrzehnte EU-Mitgliedschaft gereicht, das Land zu vernichten. Jeder zehnte in Griechenland ist bereits ein illegale Eindringling (die UNO nennt diese Räuberhorden "Flüchtlinge"). Und der einzige Wirtschaftzweig, die Hochkonjunktur hat, ist höchstwahrscheinlich der Handel mit Tränengas und Schlagstöcken. Denn davon braucht die griechische Polizei immer mehr.
Heute Nacht ging nämlich die Polizei gegen Einheimischen vor, die protestieren, weil ein Familienvater von 3 afrikanischen Räuberflüchtlingen niedergestochen wurde:
http://www.kybeline.com/2011/05/11/griechenland-demo-gegen-gewalttatige-rauberische-migranten-aus-nordafrika/
http://noz-news.com/migranten/muslime/1965-die-guten-und-boesen-migranten.html


die deutschen

sind keines wegs so gut wie sie immer tun. die haben schon einmal auf kosten der hälfte ihrer landsleute den westen deutschlands saniert, indem sie jahrelang ihren EIGENEN leuten erklärt haben, sie seien zu blöd zum arbeiten und dürften daher auch nur die hälfte verdienen.
dann haben sie ihre qualität an die asiatische angepasst, nur um viel zu exportieren. dabei haben sie löhne gedrückt wo es nur geht, sozialleistungen gekürzt usw.
und jetzt, wo sich trotz der "selbst-subventionierung" ihrer exporte niemand mehr deren überproduktion und ramsch leisten kann, tuns so als on alle anderen schuld wären.
soll die merkel doch ihre kriegsgewinnler melken, dann ist genug zur rettung der staaten da, die sie ruiniert haben.

Gast: radius
20.05.2011 19:31
0

Wie heißen die Wirtschaftswissenschaftler, die wissen, dass

die hohe Exportquote Deutschlands nicht alle haben sollte, das dies schlecht sei. Solche Deppen.

Was Emanuel Geibel wirklich schrieb

Die Behauptung, der Dichter Emanuel Geibel habe das Schlagwort „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ geprägt, wird nicht dadurch zur Wahrheit, dass sie ständig wiederholt wird.

Geibels Gedicht "Deutschlands Beruf" aus dem Jahre 1861 wurde 1871 im Sammelband
"Heroldsrufe" veröffentlicht. Seine letzte Strophe lautet:

Macht und Freiheit, Recht und Sitte, /
Klarer Geist und scharfer Hieb /
Zügeln dann aus starker Mitte /
Jeder Selbstsucht wilden Trieb, /
Und es mag am deutschen Wesen /
Einmal noch die Welt genesen.

(Emanuel Geibel: Heroldsrufe. Aeltere und neuere Zeitgedichte. – Stuttgart: Verlag der
J. G. Cotta'schen Buchhandlung 1871,
S. 118.)

Wohlgemerkt, es heißt hier, die Welt mag (nicht soll!) einmal noch am deutschen Wesen genesen! Das hoffte Emanuel Geibel im 19.
Jahrhundert. Ich aber wünsche mir im 21. Jahrhundert, dass Zitate nicht mehr verfälscht werden mögen.


Gast: kpax
20.05.2011 15:18
3

Das tatsächliche Pensionsantrittsalter ist in Portugal (62,6) höher als in Deutschland (61,7) und in Griechenland (61,4) fast ident. Der tarifvertragliche Mindesturlaub beträgt in Griechenland lediglich 24 Tage, in Portugal 24,5 Tage, in Deutschland immerhin 30 Tage.

Tut alles nichts zur Sache, weil ein deutscher/österreichischer/schweizer... 8-Stunden-Arbeitstag x-mal produktiver ist als ein griechischer/italienischer/portugiesischer 8-Stunden-Arbeitstag.

Antworten Gast: gast 99
20.05.2011 18:04
0

Re: Das tatsächliche Pensionsantrittsalter ist in Portugal (62,6) höher als in Deutschland (61,7) und in Griechenland (61,4) fast ident. Der tarifvertragliche Mindesturlaub beträgt in Griechenland lediglich 24 Tage, in Portugal 24,5 Tage, in Deutschland immerhin 30 Tage.

was machen die während des Tages? Können sie mir das mal erklären. Oder haben die überhaupt keine Maschinen? Wieso haben sie dann ein so hohes Handelsbilanzdefizit?

Gast: klonkdonk
20.05.2011 15:17
2

der merkel ist etwa so gescheid wie de scharingerinennen

richtiges rechnen gehört den anderen.

Gast: DI
20.05.2011 14:46
3

Nicht feig und blöd, nur bestechlich???

Man kann die Situation sehen, bezeichnen wie mal will. Wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes mit einem Fuhrwerk verglichen wird, hat man versucht ein Noriker - Hengst und ein Karnickel vor den Karren zu spannen und wundert sich, dass es nicht funktioniert.
Die Vernunft, Verstand ist in Brüssel ausgezogen und der Steuerzahler darf den Kopf hinhalten.
Auch als sich die Entwicklung abgezeichnet hat, wurde keine Korrektur durchgeführt. Es muss Leute geben die davon profitieren und die EU- Politiker entsprechend „motivieren“.

Gast: Herr Gast
20.05.2011 13:35
4

deutsches, kein europäisches Wesen

Wohin die Zwangsjacke Euro führt, kann man sehr schön an den Demonstrationen in Griechenland und Spanien ablesen. Weitere Länder werden folgen. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 30% oder mehr ist das nicht unberechtigt.
Die einzelnen europäischen Länder sind grundverschieden (gut so!) und sollten daher auch weitgehend eigene Währungen haben. Es gibt eben kein 'europäisches Wesen', welches am 'deutschen Wesen' genesen könnte. War ein schöner Traum, aus welchem so mancher mit nassen Hosen aufgewacht ist.

Gast: ckwr
20.05.2011 12:52
1

das deutsche Wesen hindert die Sanierung der Währungsunion

Das behauptet Niall Ferguson.
Der deutsche Wähler (auch die Poster) hindern Merkel richtige Schritte zu setzen.
Würde sie ihre Banken ein 2. Mal retten, oder weiteres Geld nach Griechenland schicken, gäbe es einen Aufstand der Wähler.

Griechenland ist nur ein Symptom, der alten (Banken)Krise. In Amerika wurden die Banken saniert. In Deutschland u. in der EU gar nicht zur Kenntnis genommen.
Lehman stand zur Zeit der Pleite besser da, als heute einige deutsche Banken. Mit Ausnahme der Deutschen Bank werden wahrscheinlich alle anderen ähnlich wie Lehman ausschauen.

Solange die Krise nicht begriffen wird, kann der Wähler nicht mitgenommen werden und es wird weiter verdrängt und geschwindelt.



Gast: dddddddddd
20.05.2011 12:51
1

Kann........

Schön zu sehen,wie das Prinzip Teile und Herrsche
immer noch bestens Funktioniert,mit dem sich fast jeder Ködern läßt.Dabei hat doch Deutschland das geringste Interesse daran das sich Industrie woanders entwickelt,braucht sie doch bloß abnehmer für den Schrott den sie bauen.
Also so gesehen kann mich das Deutsche Wesen mal gründlich.)

Nach griechischen Statistiken sind die Hellenen

die fleißigsten Menschen Weltweit! Weit vor den Japanern und den faulen Deutschen! Äußerst seltsam das ganze! mfg

Antworten Gast: Gast 99
20.05.2011 18:15
1

Re: Nach griechischen Statistiken sind die Hellenen

wenn die Griechen so fleissig sind, wieso ergeben sich dann solche Ziffern im Verhältnis zu deutschen Arbeitnehmern:"
Pro Kopf der Bevölkerung war das Exportvolumen von Waren und Gütern in Deutschland in den letzten 12 Monaten um den Faktor 7,98-mal höher. Nur die Steigerung des deutschen Exportvolumens im März 2011 zum Vormonat, war fast so hoch, wie die gesamten Exporte Griechenlands bei Waren und Gütern eines Jahres! Die Wahrheit:
Eine völlig unterentwickelte industrielle Wertschöpfung und die fehlende Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft sind die ursächlichen Probleme der griechischen Misere, gemessen an den jahrelangen immensen Leistungsbilanz- und Staatshaushaltsdefiziten. Der Bruttoschuldenstand des Staates lag Ende 2010 bei 340,278 Mrd. Euro, gemäß dem griechischen Finanzministeriums, dies entsprach 147,8% des nominalen BIPs. In Q1 2011 dürften die 150% überschritten werden! Auch die Auslandsverschuldung (Gross External Debt) aller Wirtschaftssubjekte Griechenlands war enorm und betrug Ende 2010 410,3 Mrd. Euro. Nimmt man die über Jahre in einer Kreditpyramide aufgebaute Schuldenlast und stellt sie der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft gegenüber wird schnell klar, in Griechenland ist “Land unter”! Niemals können die angehäuften Verbindlichkeiten aus eigener Leistungsfähigkeit abgetragen werden noch kann man unter dem Korsett des Euro die Wettbewerbsfähigkeit herstellen bzw. die dafür entsprechenden Investitionen anlocken.

Re: Nach griechischen Statistiken sind die Hellenen

... traue keiner Statistik, sie lassen sich auslegen wie Mans grad braucht!

Gast: mysterium
20.05.2011 11:15
4

Schon wieder darf Cohn-Bendit, der Hosenschlitztäter, über

Deutschland herfallen. Der der in seiner Jugend Rauschgift konsumierte, große Klappe nichts dahinter.

Die Aussage, nicht alle Länder dürfen so stark wie Deutschland sein, dann gilt aber auch raus aus der Währungsunion. Das ist die einzig logische Konsequenz.

Gast: Tellmywill
20.05.2011 11:06
1

Was stimmt?

Komisch, noch vor Kurzem habe ich ganz andere Zahlen gelesen über Pensionsantritt und so.
Welchen Zahlen soll man trauen?


Gast: Banken-Rettungspaket-Zahler
20.05.2011 10:27
3

Ist halt mal so ...

... die einen sind fleissiger, die anderen sehen dafür besser aus!

und trotzdem

Und trotz weniger Urlaubstage und späterem Pensionsantrittsalter ist deren Wirtschaftsleistung um ein Vielfaches geringer. Hmmm, komisch.... ...läuft vielleicht die Zeit näher am Äquator schneller? ;-)

Gast: HJB
20.05.2011 07:22
3

die EU ist eine Kulturgemeinschaft und noch lange keine Wirtschaftsgemeinschaft

. . . die Menschen sollen nicht in die besseren Länder abwandern, sondern Betriebserweiterungen und Gründungen müssten in den Ländern erfolgen, wo es freie Arbeitskräfte gibt.
Der Schlüsselpunkt wären die Angleichung der Industrielöhne, Arbeitsbedingungen, etc.. Ein Handwerker muss im Waldviertel, in Böhmen und in Ungarn unter gleichen Bedingungen arbeiten. Merkel nennt's einfach "wirtschaftlich müssen wir enger zusammenwachsen".
Damit müssen die Staatshaushalte konsolidiert werden und kurzum: die Schulden gemeinsam "abgebaut" werden.
Noch sähe ich die Möglichkeit eines gemeinsamen Marktes, ohne Staatsschulden, wenn nicht nur die Einkommensunterschiede in den Ländern abgebaut werden, sondern innerhalb der einzelnen Betreibe und Industrie. Die Maxime kann nur das Durchschnittseinkommen und entsprechend ebenso die Betriebsentnahmen bilden.

In anderen Worten: die Kulturen abgrenzen, den Völkern die Grenzen wahren und einen gemeinsamen Wirtschaftsraum schaffen.

 
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