Häfen, Banken, Glücksspiel: Was Athen verkaufen will

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Für die 16-prozentige Beteiligung an der Telefongesellschaft OTE gibt es bereits einen potenziellen Käufer. Noch im Juni sollen zehn Prozent an die Deutsche Telekom gehen, die bereits 30 Prozent am Unternehmen hält.

Bild : ORESTIS PANAGIOTOU

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41 Kommentare
 
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Gesetzlicher Raub

Privatisierung ist fuer mich nichts anderes als Raub am Volk.
privare = nehmen, entmachten, aberkennen, rauben

Gast: ICY
09.06.2011 09:25
2

Naja

Ich kann mir schon vorstellen, dass einige "staatsbetriebe" nicht in den schwarzen Zahlen sind, die obigen aufgezählten zu verkaufen denke ich wird die griechen auf dauer aber noch mehr belasten. gas elektrizität etc. lauter firmen mit denen genug geld in die kassen gespühlt werden kann...... ein schuss ins knie wenn man mich fragt

Na und glauben

die Damen und Herren Experten in Brüssel wirklich, dass die Griechen sich den Verkauf des Familiensilbers gefallen lassen?
Schätze, bis zum nächsten Volksaufstand ist es nicht mehr weit.

Gast: Gastttt
08.06.2011 19:56
1

Häfen und Mautrechte verkaufen? Das wird Folgen haben!

Hier geht es um die Verscherbelung langfristiger Einnahmequellen für einmaligen Geldsegen - die Einnahmen fehlen dann aber dauerhaft!!

Gast: Kunigunde
08.06.2011 14:06
0

Privatisierungen

Da fließt jahrelang oder jahrzehntelang Steuergeld in die Staatsbetriebe und werden
dann miserabel geführt, so dass sie keine Gewinne abwerfen und ordentlich Steuern an den Staat - den Souverän - abliefern.
Na, die Chinesen werden sich freuen, einiges davon zu kaufen, die wissen ohnehin nicht wohin mit ihrem vielen Geld.
Ich dachte Piräus gehört bereits den Chinesen?

Gast: Nikolaos Koutsoukalis
08.06.2011 13:41
0

Griechenland

Die Griechen haben nichts zu verkaufen. Und werden es nicht machen. Wenn Papandreou und Papakonstantinou Haeldler werden wollen, dann koennen sie ihre Haeuser verkaufen. Nicht das Vermoegen Griechenlands. So ein Recht haben sie nicht weil sie gar nichts representieren. Schluss mit dieser Affaere.

am besten, sie liessen ein paar ihrer inseln auf ebay versteigern


Gast: alternativlos
31.05.2011 07:42
0

ja,ja,...

privatisierung ja,endlich!!

wer kauft einen Häfen?


Gast: Eurrora
27.05.2011 18:05
1

Die Chines freuen sich schon ,

das sie ihre Schrottwährung (US Dollar) los werden. Nur die EUROPÄER werden dann und wann DUMM aus der Wäsche schauen, wenn in Europa ein NEUER Partner das Sagen hat.

Gast: ichweisses
27.05.2011 11:27
1

die warheit ist dass das der falsche ansatz ist!

so bekommen die inszenierer der verschuldung noch mehr macht!

europa muss sich durch einen ausgleich der zu 20% von den staaten gedeckt ist entschulden (80% der schuld müssen die banken erlassen denn sie sind mitschuld an den schulden - wer geld verborgt obwohl er weiss das das nie wieder einzubringen ist macht sich eben auch schuldig!!!!) und dann darüber nachdenken was schulden, zins und zinseszins bedeuten und wer dadurch einen grossteil an einfluss und macht immer wieder durch das selbe blöde spiel gewinnt, diese machenschaften gehören zum wohle des volkes abgestellt.

banken gehören zum volkswohl geführt und nicht zum wohle der manager die sich nach herzenslust bereichern

sind denn alle schon so blöd das das keiner sieht?


Antworten Gast: wer wenn nicht er
31.05.2011 13:15
1

Re: die warheit ist dass das der falsche ansatz ist!

Und woher kommt das Geld, das die Banken den Staaten bisher geborgt haben?

Das sind doch die Abfertigungen, Zusatzpensionen, Bausparer und Sparbücher der Bürger!!

Die Banken übernehmen doch nur Fristentransformation und Risikostreuung. Das sind UNSERE PRIVATEN ERSPARNISSE.

Gehen die Banken pleite, sind entweder die Ersparnisse auch weg, oder der Staat haftet für diese. Da Sie aber gerade damit den Staat entschulden wollen, werden es wohl die Sparbücherl sein müssen.

Ebenso gut könnten Sie von heute auf morgen alle Salden auf null stellen: Der Sparsame wird bestraft, der Schuldner belohnt. Tolle Idee. Geben Sie mir bescheid wann das los geht, ich hol mir davor noch ein paar Millionen Kredit und kauf mir nette sachen darum, Sie zahlen die dann eh für mich...

Gast: Besucher
27.05.2011 07:18
2

Gast

Wann kommen endlich die von unseren Steuern subventionierten Prostituierten nach Österreich?!

Gast: piräsu
26.05.2011 15:56
0

häfen, banken

njaa, können gern in einem Satz genannt werden.
Soweit auseinander liegt das semantisch eh nicht...

Gast: dejavu
25.05.2011 21:57
5

komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

Kein wunder, dass die reichen VIP eliten immer reicher werden und über 55 Millionen Dollarmillionäre über 202 Billionen $ haben. kein wunder, sämtliche wichtige kapitalvermögenssteuern und finanzmarktsteuern wurden abgeschafft, extra Stiftungen für die armen Millionäre geschaffen. Kapitalmärkte und Banken werden in der EU und österreich mit hunderten Milliarden Steuergeldern subventioniert u. geflutet. die arbeitnehmer werden nun schon mit einer Steuerlast von über 65% belastet. in den europäischen ländern wird der sozialabbau bei den arbeitnehmern und staatlichen pensionen im interesse der banken und finanzeliten vorangetrieben. die menschen die den sozialen wohlstand in europa erarbeiteten und erarbeiten, werden nun von der politik und reichen eliten mit dieser sozialabbau- und finanzlobbypolitik vielfach in die armut getrieben. Konzernlobbys und bankenlobbys haben mit der politik diese unsoziale und ungerechte situation geschaffen. die gewerkschaften haben hier zu lange weggeschaut. das wohl der allgemeinheit u.der soziale frieden in der gesellschaft und hat keine politische priorität mehr. den profiten der kapitalmärkte und reichen eliten muß alles untergeordnet werden. Der soziale wohlstand für die allgemeinheit, die würde des menschen oder ein wohlverdienter lebensabend, bringt zuwenig und damit kann man keine schnelles geld machen! die konzerne, finanzlobbys haben gemeinsam mit der politik eine unsoziale weltordnung geschaffen und diese wird noch radikaler umgesetzt.

Antworten Gast: CherokeeChief
30.05.2011 09:48
1

Re: komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

Blödsinn. Schweden ist sozialdemokratisch und hat die besten Zahlen und die niedrigsten Schulden in der EU. Pärsson stellte sich vor sein Vok und hat die Wahrheit gesagt: "Es WIRD wehtun! Ihr werdet mehr Steuern zahlen müssen und weniger Leistung dafür bekommen. Alles andere ist Lug und Trug!" Und siehe: die Schweden haben alle Krisen besser gemeister wie der Rest der Welt. Aber: in Österreich will jeder nur die Straches hören, aber nicht die Wahrheit.

Re: Re: komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

irrtum. strache ist nur die gern benutzte ablenkungsmarionette der sozilisten und deren grünen handlangerinnen. die linken predigen immer noch, dass das geld für ihr 'sozialparadies' einfach nur von den noch reich(er)en abzuholen ist. es wird zeit, dass der sozialstaat - so schmerzlich es auch wie in schweden werden möge - zurückgeschraubt wird; und zwar mitsamt seinem überbordenden verwaltungsapparat.

Re: komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

Enzschuldigung. Habe Irrtümlich einen Daumen nach unten gegeben.

Haben Sie schon vergessen, dass in Griechenland

die Konservativen 2009 abgewählt wurden WEIL deren riesiger Schuldenberg aufgeflogen ist?

Karamanlis hatte sich sogar von Goldman Sachs unterstützen lassen, die Budgets zu verschleiern.
Dumm war nur, dass eben die Firma Goldman Sachs dadurch die Wahrheit wusste (weit besser als die EU) und diese Information auch gleich zum Spekulieren gegen Griechland zu nutzen wusste.

Re: komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

In den Kernaussagen gebe ich dir Recht, aber simple Verallgemeinerungen bringen nichts. In Österreich wurde das meiste unter Schüssel-Grasser verscherbelt. Im Gegensatz dazu haben viele Länder in Südamerika unter sozialistischer Regierung eneorm dazugewonnen, siehe Chile. Besonders dort haben sich eben viele gegen die Multis gestellt und wichtige Bereiche als Eigentum für die Bürger geschaffen, wie Transport,... Was nun in Griechenland abläuft ist eine Schande und wird die Todesspirale des Neoliberalismus nur noch beschleunigen.

Re: Re: komisch- überall, wo die sozis an der macht sind wird das volksvermögen im nu veschleudert- die sozialisten und die börsenhaie an den finanzmärkten scheinen gut vernetzt zu sein. zum leidwesen der bürger.

Bei einigen Staatsbetrieben würde man sich wünschen Schüssel/Grasser hätten die auch noch schnell verscherbelt z.B. AUA oder ÖBB.
Privatisierungen müssen jedenfalls nicht immer schlecht sein. Der AUA, Voest, Böhler, OMV hat sie jedenfalls sehr gut getan, der Austria Tabak leider nicht.

Antworten Gast: Aufsichtsrat
26.05.2011 06:46
2

Geld ist so relativ. Normal müsste jede(r) Millionär sein, so simpel funktioniert Geld, wenn es aus "thin air" geschaffen wird. Einfach Geld aus dem Nichts schaffen, Schulden anderer schaffen dann wieder eh neues Geld. lol


Re: Geld ist so relativ. Normal müsste jede(r) Millionär sein, so simpel funktioniert Geld, wenn es aus

Und genau so hat es Österreich in der Zwischenkriegszeit gemacht. Das waren die Zeiten, in denen die Arbeitnehmer ihr Gehalt in der Früh ausbezahlt bekommen haben, weil es am Abend nichts mehr wert war. Aber alle waren zumindest Billionäre.

Gast: Michaelidis
25.05.2011 21:56
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Da können die Banken nun zu schlagen!

Zuerst Krise stark mit-verursachen, dann staatliche Infrastruktur billig kaufen.

Das Verhalten ist billig.

Re: Da können die Banken nun zu schlagen!

Und den Steuerzahler dann die hohen Rückmieten zahlen lassen!

mal schauen

Jetzt wird wieder einmal Griechenland wie früher in der Geschichte mit fremdherschaft zu tun haben. Die schlimmste zeit aber war mit der Osmanischen Herrschaft die hatt ganz Griechenland ca. 300Jahre ausbluten lassen.
Österreich hatte mal Thessaloniki zeitlang kontroliert.
Bayerns könig Otto Wittelsbach war könig Griechenlands
Engländer haben die Griechischen Inseln beherscht.
Danach Franzosen und Italiener
Fast ganz Europa hatte was mit Griechenland zu tun

Jetzt wiederholt sich wahrscheinlich alles wieder

 
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