Niederlande für mehr Nordeuropäer in EZB-Direktorium

26.05.2011 | 09:26 |   (DiePresse.com)

Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager will mehr Länder mit "einer Tradition fiskalischer Disziplin" an den EZB-Hebeln.

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Der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager hat sich für mehr Vertreter der nordeuropäischen Staaten im Direktorium der Europäischen Zentralbank ausgesprochen. "Ich will, dass Länder mit einer Tradition fiskalischer Disziplin wie Deutschland, Niederlande oder die skandinavischen Länder im EZB-Direktorium angemessen vertreten sind", sagte de Jager der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) laut Vorabmeldung. "Im Moment haben wir da ein Ungleichgewicht."

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Wenn der italienische Notenbankchef Mario Draghi EZB-Präsident werde, müsse das italienische Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi ausscheiden, wurde de Jager zitiert. "Zwei Italiener sind einer zu viel. Und wenn ein Italiener von einem Franzosen abgelöst wird, muss man auch die Frage nach der richtigen Balance stellen. Das ist eine legitime Forderung."

In der Debatte über den Umgang mit hoch verschuldeten Staaten in der Eurozone forderte de Jager laut "FTD", dass auch die größte konservative Oppositionspartei in Griechenland ihre Unterstützung des Rettungspakets garantieren müsse. "Sonst gibt es kein Geld aus den Niederlanden."

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Essen
26.05.2011 15:06
0

Frage?

Gehört Österreich wirtschaftlich nicht schon zu Deutschland?

Gast: Lingus
26.05.2011 10:41
0

Endlich

sagt's mal einer!

Gast: radius
26.05.2011 09:59
0

Österreich hat er nicht einmal zu den Staaten mit seriöser Budgetpolitik erwähnt.

Ist das niemandem aufgefallen?

Bravo Niederländer

Hätten wir nur selbst solche Politiker, die das aussprechen was Sache ist. Wenn sich die südlichen EU-Länder diese Posten aufteilen, geht die schöne EU noch schneller den Bach runter. Dass die von Wirtschaft keine Ahnung haben ist ja eindeutig zu sehen!

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