Sloweniens Notenbankchef Marko Kranjec sieht in seinem Land einen weiteren Krisenkandidaten in der Euro-Zone. "Slowenien sollte sich bewusst sein, dass es nur einen kleinen Schritt von einer kritischen Situation entfernt ist", sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank am Freitag. Sollte die Pensionsreform scheitern und der Staat weiter Kredite aufnehmen müssen, drohe eine ähnliche Situation wie in den Ländern mit einer Schuldenkrise.
Nach Prognose der EU-Kommission wird die Neuverschuldung in diesem Jahr auf 5,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen. Auch im kommenden Jahr dürfte die in den EU-Verträgen festgelegte Obergrenze von drei Prozent mit 5,0 Prozent deutlich übertroffen werden.
Slowenien ist seit 2007 Mitglied der Euro-Zone.
(APA)
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