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Griechenland: Die Stunde der Wahrheit schlägt

02.06.2011 | 18:18 |   (Die Presse)

Der IWF und die Euro-Gruppe dürften die Auszahlung der nächsten Milliardentranche verweigern, falls das Land seine Versprechungen nicht erfüllt. Die Troika prüft seit Anfang Mai die Bemühungen Athens.

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Brüssel/Athen/Ag. Die Stunde der Wahrheit schlägt dem von der Pleite bedrohten Griechenland wahrscheinlich schon am Freitag: Wenn die Inspektoren des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission zu dem Ergebnis kommen, dass Griechenland seine Versprechungen nicht erfüllt hat, droht dem Land der Stopp dringend benötigter Finanzhilfen. Die Troika prüft seit Anfang Mai die Bemühungen Athens um eine Konsolidierung der maroden Staatsfinanzen. Bekommt Griechenland die nächste Tranche des 110 Mrd. Euro schweren Rettungspakets in Höhe von zwölf Mrd. Euro nicht, droht dem Land am 18. Juli die Zahlungsunfähigkeit.

Nachdem am Donnerstag durchgesickert war, dass der sogenannte Troika-Bericht gemischt ausfalle, bestätigte die deutsche Regierung indirekt einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wonach sich der IWF an der Auszahlung der nächsten Tranche nicht beteiligen werde. Berlin sprach sogar von der Verweigerung zweier Geldgeber – des IWF und der Euroländer.

Sparpolitik: Griechen machen ihrem Ärger Luft

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Der jüngste Stolperstein wurde Griechenland von der Ratingagentur Moody's in den Weg gelegt: Sie senkte die Bonitätsbewertung Griechenlands um drei Stufen von „B1“ auf „Caa1“. Griechische Staatspapiere haben somit Ramschstatus und stehen auf einer Stufe mit Kuba. Moody's droht zudem mit weiteren Herabstufungen. Die Agentur spricht offen aus, was europäische Politiker noch nicht laut zu denken wagen: dass es der griechischen Regierung nicht gelingen werde, die Finanzlage ohne Umschuldung in den Griff zu bekommen. Griechenlands Premier Giorgos Papandreou reagierte verstimmt, wobei zwischen den Zeilen seines Statements die Nervosität sichtbar war: Der Schritt von Moody's berücksichtige nicht die Bemühungen der Regierung, die Zielvorgaben der EU zu erfüllen und die Privatisierung zu beschleunigen, sagte er.

Papandreou trifft sich heute, Freitag mit dem Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker. Der griechische Ministerpräsident will nicht auf den Troika-Bericht warten und Juncker mit einem verschärften Sparprogramm milde stimmen. Demnach will Athen rund 75 staatliche Institutionen zusammenlegen oder schließen. Damit sollen 650 Mio. Euro eingespart werden, was sich schon im Haushalt 2012 auswirken wird. Zudem sollen staatliche Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen rund 6,4 Mrd. Euro bringen. Außerdem arbeitet das Land offenbar am Aufbau einer Art Treuhandanstalt zu Privatisierung von Staatsbesitz, die nach einem Bericht des „Handelsblatts“ regierungsunabhängig sein soll. Bei den Privatisierungen könnten staatliche Vermögenswerte als Sicherheiten für Geldgeber herangezogen werden.

Häfen, Banken, Glücksspiel: Was Athen verkaufen will

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Deutsche Telekom stockt auf

Die Deutsche Telekom springt offenbar als erster Retter in die Bresche: Sie will ihren Anteil an der Telekomgesellschaft OTE um zehn Prozent aufstocken und dafür 411 Mio. Euro zahlen.

Während des spannungsgeladenen Wartens auf den Troika-Bericht, der Freitagabend vorliegen soll, kochten alternative Rettungspläne hoch: Deutschland pocht im Fall von Krediterleichterungen darauf, dass private Gläubiger des Landes einbezogen werden. Wie das aussehen könnte, ließ ein Sprecher des Finanzministeriums aber offen. Ein Vertreter des IWF brachte eine Umschuldungsvariante ins Spiel, wonach Banken aufgefordert werden sollten, die Laufzeit griechischer Staatspapiere mit Fälligkeiten zwischen 2012 und 2014 freiwillig um drei Jahre zu verlängern. Dies würde den griechischen Mittelbedarf pro Jahr um zehn Mrd. Euro senken. Außerdem liegt ein zweites, mittelfristig angelegtes Hilfspaket für Griechenland über rund 65 Mrd. Euro in der Luft.

Auf einen Blick

Griechenland kämpft gegen die Pleite: Sollte der Bericht von IWF, EU-Kommission und EZB besagen, dass Athen seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, könnte die nächste Tranche des 110 Mrd. Euro schweren Rettungspakets nicht ausbezahlt werden. Die Ratingagentur Moody's hat die Bonität Griechenlands stark herabgestuft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2011)

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58 Kommentare
 
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Gast: Steinbrenner
03.06.2011 17:55
1 0

Die 'offene tuer' politik raecht sich jetzt!

Wie konnte die EU solche bankrott and bloszfuessige laender wie grichneland, portugal, irland die baltischen staaaten usw aufnehmen?
War doch vorher klar das diese negeranten fallen werden und das zentral europa zahlen wird muessen.
Der dummheit der 'politiker' ist kein ende gesetzt!

Gast: questionäre
03.06.2011 15:20
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Zusammenhang?

hat die Tatsache, dass der IMF nicht mehr für Griechenland zahlen will etwas mit der Affäre Strauss-Kahn zu tun?
So lange SK an der Spitze des IMF war, wurde gezahlt.
Sehen sie da einen Zusammenhang?

Gast: Infozwerg
03.06.2011 14:21
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Gutes Buch:

Confessions of an Economic Hitman
by John Perkins

Gast: Christoph Kaminsky
03.06.2011 14:08
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Die Stunde der Schönmaler schlägt!

Man wird uns sicherlich nicht einen ungeschminkten Bericht präsentieren. Vielmehr wird man den Griechen lobhudeln und ihnen neuerlich ein paar Milliarden hinten reinstecken.

Egal ob mit oder ohne IWF.

Gast: Lechner Franz
03.06.2011 13:14
0 0

Zahlungsunfähigkeit - keine Katastrophe

Wenn Griechenland am 18. Juli zahlungsunfähig ist, dann bedeutet das doch nur, dass es die Gehälter seiner faulen und ständig nur protestierenden Staatsangestellten nicht bezahlen kann.

Das heißt die Beamten bekämen ihre Gehälter nicht überwiesen. Was ich nur gut und richtig fände, weil wofür bekommen die eigentlich ihr Geld?

Antworten Gast: Bärenfalle...
03.06.2011 14:12
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Re: Zahlungsunfähigkeit - keine Katastrophe

Als ob es um die paar 100.000 Beamten in Griechenland ginge.

Es sollen alleine an Wetten auf einen Bankrott Griechenlands (aka. CDS = credit default swap) an die 80 Milliarden herumschwirren die fällig werden wenn Griechenland seine Schulden nicht bedienen kann.

Von Abermilliarden griech. Staatsanleihen die dann wertlos sind und die bei den europ. Zentralbanken massig gebunkert wurden (ca. 2 Milliarden bei unserer OENB) gar nicht zu reden.

Kurz: wenn Griechenland pleite geht dann brauchen viele Institutionen in ganz kurzer Zeit ganz viel Geld aka. Liquidität.

Zusätzlich kommt hinzu, die Staaten die 2008 und 2009 diese Liquidität in den Markt gespült haben haben damals ihr Pulver verschossen und sind nun selber bis Oberkante Unterlippe ...


Gast: Vogel Strauss
03.06.2011 12:49
0 0

Nörgelei und Undank ...

Da bemüht sich so ein Experte wie der Herr Juncker um die Rettung unserer geliebten Gemeinschaftswährung und das Volk ist dennoch unzufrieden. Das nenne ich undankbar! Er opfert sich für unseren Wohlstand auf und wie reagieren Europas Völker?? Sie murren und meckern und nörgeln, dass es ärger nimma geht!

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Der Komazustand wird nur verlaengert!

Die Gazellen können noch 100 Meter rennen nach dem sie angeschossen sind!
Mit der EU ist genau so. Die EU ist eigentlich schon angeschossen! Man verlaengert nur die Komazeit. Griechenland ist wohl pleite. Wenn nicht heute, dann morgen...
Die offizielle Erklaerung wird alle Banken in der EU zerrütteln. Daher wird nach Griechenland weiterhin Geld gepumpt.

Antworten Gast: freund !
03.06.2011 12:52
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Re: Der Komazustand wird nur verlaengert!



im prinzip richtig, aber die türkische lira wird NICHT die lösung sein !

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Re: Re: Der Komazustand wird nur verlaengert!

Was hat die türkische Lira damit zu tun?

Die Türkei ist ein freies Land. Sie könnte jeder Zeit Lira abwerten oder aufwerten. Österreich oder Griechenland haben so eine Chanche nicht. Daher müssen sie auf die Deutschen oder Franzosen warten bis die beiden über das Schicksal der kleinen Laender entscheiden!

Re: Der Komazustand wird nur verlaengert!

<<Die offizielle Erklaerung wird alle Banken in der EU zerrütteln. Daher wird nach Griechenland weiterhin Geld gepumpt.>>

Genau das ist der Punkt !

Gast: DI.(MUL) Hellmut Paradis
03.06.2011 11:57
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DIE REICHEN KÖNNEN GEHEN, DIE ZURÜCKGELASSENEN ARMEN, HABEN DAS DURCHZUSTEHEN!

IWF STEIGT AUS
Ist aus dem Griechenland Hilfsprogramm raus.
Und spielt jetzt mit der EU und EZB Katz und Maus.
Doch der EU ist die Angst ins Gesicht geschrieben:
Ein Schrecken ohne Ende ist dem €uro Raum verblieben.
Als ob ein Ende mit Schrecken an dem € ist gescheitert,
Das ist, was die österreichische Regierung nicht mehr erheitert:
Ihr ist der griechische Rock, bis in den € - Untergang und Tod,
Näher als das Hemd von Rot- Weiß - Rot!
Die Lage ist ernst, aber nicht bescheiden,
Wie es die EU- Politiker, zu sagen vermeiden.
Nachdem sie Gott aus der EU-Verfassung haben geschmissen,
Geht es dem €-Raum halt so beschissen.
Die Reichen haben längst ihr Geld in Gold oder Franken
Angelegt in Schweizer Banken.
Die Reichen können gehen,
Die zurückgelassenen Armen haben das durchzustehen!
ABBA Lord: Alles Geld,
gehört Gott in dieser Welt!
Und alles Geld, so muss es sein,
Fließt am Ende der Welt, in Sein Reich hinein.
©VÖGB-Schriftsteller blog: paradis.meinekleine.at /spiegelonline 2.6.11

Meine Einfältigkeit ...

Bitte alle Medienberichte und all die heiße Luft der Experten, Analysten und Politiker beiseite schieben und einfach nur den Hausverstand einschalten:

Einige europäische Länder sind richtig pleite und werden von Staaten unterstützt, die selber kaum ihre Schulden im Griff haben und vor unvorstellbar großen Herausforderungen wie der Energiepolitik oder der Überalterung ihrer Bevölkerung stehen.

Jetzt werden einige Heißluftpusten ihren Zeigefinger heben und mit beschwichtigendem Gesichtsausdruck sagen: Sooooo einfach lässt sich das Thema aber nicht abhandeln! Und ich werde dann fragen: Wieso nicht? Und dann werde ich wohl wieder mit eintausend konträren Meinungen, Kommentaren und Belehrungen von diesen Experten, Analysten und Politikern konfrontiert. Und ich werde wieder über all die heiße Luft nachdenken und mich am Ende wieder fragen ... wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Und mein Hausverstand wird laut auflachen und schreien:

NIIIIEEEEMAAAAAND!

Skandal: Griechischer Premier in Milliarden-Deal verwickelt

In einen Skandal unbeschreiblichen Ausmaßes scheint der griechische Premierminister Papandreou verwickelt zu sein. Über Spekulationen der staatlichen griechischen Post-Bank sollen er, Geschäftspartner und seine Familie etwa 23 Milliarden Euro des Staatsvermögens verdient haben, meldet Kopp Online.
Das Institut hatte Ende 2009 Kreditausfallversicherungen zur Absicherung von Pleiterisiken im Wert von einer Milliarde Euro erworben. Unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Papandreou wurde das Paket dann an eine Privatgesellschaft verkauft. Zu deren Inhabern gehören auch Mitglieder der Familie Papandreou. Der Wert dieser Credit Default Swaps liegt inzwischen bei über 24 Milliarden Euro – ein Gewinn von 23 Milliarden. Papandreou wickelte die Insidergeschäfte ab, obwohl er bereits um die verzweifelte finanzielle Lage seines Landes wusste und als Inhaber des höchsten politischen Amtes diese wichtigen Sicherheiten hätte zum Wohl des Landes einsetzen müssen.
Geheimverhandlungen mit dem ehemaligen IWF-Chef Strauss-Kahn erscheinen in diesem Zusammenhang ebenso in einem neuen Licht, so Kopp Online.
Unterdessen befürchtet der amerikanischen Geheimdienst CIA einen Militärputsch in Griechenland. Sollten sich die Straßenunruhen ausweiten und die Gewalt weiter ausbreiten, könnte die Regierung die Kontrolle verlieren. Ein Eingreifen der Militärs sei dann nicht mehr ausgeschlossen. Papandreou sprach indessen vor dem Parlament nicht mehr von »Krieg«, sondern von »Revolution«. Ein solche

Antworten Gast: G99
03.06.2011 13:03
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Re: Skandal: Griechischer Premier in Milliarden-Deal verwickelt

Keine Gewährung eines Rettungspaketes bevor Papandreou diese Papiere (CDS) an die staatliche Postbank zum Einkauspreis (ca. 1 Mia Euro ) wieder rückverkauft hat. !!!!!!!!!!!
da wurde Vermögen dem griechischen Staat entzogen. Das ist eine Riesensauerei, wenn das wahr ist!!!!!

Antworten Gast: G99
03.06.2011 12:44
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Re: Skandal: Griechischer Premier in Milliarden-Deal verwickelt

Keine Gewährung eines Rettungspaketes bevor Papandreou diese Papiere (CDS) an die staatliche Postbank zum Einkauspreis (ca. 1 Mia Euro ) wieder rückverkauft hat. !!!!!!!!!!!
da wurde Vermögen dem griechischen Staat entzogen. Das ist eine Riesensauerei, wenn das wahr ist!!!!!

Griechenland: Rentenkasse vor dem Bankrott

Griechenland: Rentenkasse vor dem Bankrott
In Griechenland droht nicht nur der Staatsbankrott. Jetzt berichtete die Zeitung Vradyni auch noch über den Kollaps der Rentenkasse für Selbstständige und Unternehmer. Von den dort 832.000 Versicherten haben etwa 300.000 seit mehr als fünf Jahren keine Beiträge mehr gezahlt. Damit droht allen 832.000 Rentenversicherten das Aus.
Griechenland gibt es einen gesetzlichen Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Unternehmen: OAEE (Οργανισμός Ασφάλισης Ελεύθερων Επαγγελματιών). Die Versicherung bewilligt jetzt keine Rentenanträge mehr. Etwa 300.000 von ihnen haben sich inzwischen unbearbeitet angesammelt. Wie die Zeitung Vradyni berichtet, stammen mehr als 80 Prozent der Finanzmittel der Versicherung aus den Beiträgen von Unternehmen und Selbstständigen, die diese in die Rentenkasse einzahlen.
Doch kaum noch jemand zahlt seine Beiträge. Und mit der Wirtschaftskrise sinkt die Zahl der Zahlungsfähigen von Tag zu Tag. Die Rentenkasse hat nun nach Angaben ihres Chefs, Gerasimos Voudouris, ein Loch in Höhe von 3 Milliarden Euro. Springt die EU nicht bald auch dort mit einem Rettungsschirm ein, dann droht den Rentnern noch in diesem Jahr das Aus. Keine Rente mehr. Das Ende.
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Griechische Staatspapiere haben somit Ramschstatus

Also wenn ich griechische Staatsanleihen besitzen würde, würde ich mir schon längere Zeit ernsthaft Gedanken machen.

Auch bei anderen Staatsanleihen wäre ich sehr vorsichtig.

Ich gehe davon aus, dass Pensionsfonds jede Menge Staatsanleihen beistzen. Das kann noch sehr spannend werden.

Auch die Banken werden diese Papiere in dieverse Fonds schieben, damit sie die kommenden Verluste nicht selbst tragen müssen.

Gast: Cronos
03.06.2011 10:12
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Die Schulden der europäischen Banken

sind zu groß.
Auch unter dem Deckmantel der "Schuldenkrise" nützt es nichts, diese Bankenrettungen als Rettung einzelner Staaten darzustellen.
Die Angst vor einem Währungsdesaster ist unbegründet, denn die Schulden konnten nur dadurch erst entstehen, ungedecktes Papiergeld ohne inneren Wert, wurde und wird beliebig vermehrt.
Der Betrug an den Bürgern wird ständig aufgedeckt.
Wir brauchen ein neues, ein ehrliches und werthaltiges Geldsystem, nur damit kann sich die Politik aus der Umklammerung der Banken befreien.

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Re: Die Schulden der europäischen Banken


Aber vorher steht die Entschuldung. Wer soll diese bezahlen? Niemand meldet sich freiwillig. Alle wollen ihre Schäfchen vorher noch ins Trockene bringen.
Das ist das aktuelle Problem.

Gast: Gast: Gast
03.06.2011 09:51
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Papandreou

Wann wird endlich in den Medien zu lesen sein, dass die Familie des sozialistischen Papandreou 24 Milliarden Euro besitzt - sicher aufgehoben auf Schweizer Konten!

Re: Papandreou

Politiker = Pest

Griechenland: Rentenkasse vor dem Bankrott

In Griechenland droht nicht nur der Staatsbankrott. Jetzt berichtete die Zeitung Vradyni auch noch über den Kollaps der Rentenkasse für Selbstständige und Unternehmer. Von den dort 832.000 Versicherten haben etwa 300.000 seit mehr als fünf Jahren keine Beiträge mehr gezahlt. Damit droht allen 832.000 Rentenversicherten das Aus.
Griechenland gibt es einen gesetzlichen Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Unternehmen: OAEE (Οργανισμός Ασφάλισης Ελεύθερων Επαγγελματιών). Die Versicherung bewilligt jetzt keine Rentenanträge mehr. Etwa 300.000 von ihnen haben sich inzwischen unbearbeitet angesammelt. Wie die Zeitung Vradyni berichtet, stammen mehr als 80 Prozent der Finanzmittel der Versicherung aus den Beiträgen von Unternehmen und Selbstständigen, die diese in die Rentenkasse einzahlen.Doch kaum noch jemand zahlt seine Beiträge. Und mit der Wirtschaftskrise sinkt die Zahl der Zahlungsfähigen von Tag zu Tag. Die Rentenkasse hat nun nach Angaben ihres Chefs, Gerasimos Voudouris, ein Loch in Höhe von 3 Milliarden Euro. Springt die EU nicht bald auch dort mit einem Rettungsschirm ein, dann droht den Rentnern noch in diesem Jahr das Aus. Keine Rente mehr. Das Ende.
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Re: Griechenland: Rentenkasse vor dem Bankrott

Hier sehen wir ein gutes Beispiel wie auch unser Rentensystem enden wird.

Mehr als eine Mindestpension wird es in spätestens einem Jahrzehnt nicht mehr geben. Ausgenommen sind vielleicht Politiker und Beamte ?

Lanze für die EU

Vielleicht kann man die derzeitige Situation Griechenlands als die Geburtswehen einer viel engeren gemeinsamen Zusammenarbeit sehen.

Bin der Meinung, dass alle Mitgliedsstaaten zugünsten einer wirklich zukunftsorientierten gemeinsamen z.B. Wirtschaftspolitik auf derzeit noch vorhanden Kompetenzen verzichten sollten. Damit meine ich, dass gezielt europaweit Standortpolitik betrieben werden sollte, um strukturarmen Regionen unter die Arme zu helfen. Dies passiert derzeit überwiegend (die paar EU Projekte sind nur Kosmetik) immer nur in einzelnen Staaten aber nicht über Staatsgrenzen hinweg, ist kurzsichtig und hat nichts mit dem europäischen Gedanken zu tun.

Oder eine gemeinsame Energiepolitik: Warum verhandelt man mit Marokko, Tunesien etc. zum Bau von Sonnenenergiekraftwerken, wo doch z.B. Griechenland, Zypern, Süditalien, Spanien dafür ebenfalls geeignete Standorte wären (der klimabedingte geringere Wirkungsgrad wird durche die stabilere politische Lage kompensiert).

Weitere Punkte: Gemeinsame Asyl und Einwanderungspolitik (einheitliche Standards bei qualifikationen der Zuwanderer aus Drittstaaten), Steuerpolitik (einheitliche Unternehmerbesteuereung), vereinheitlichung der Lohnpolitik, gemeisames Arbeitslosenversicherungspaket (vermeidet sozialtourismus) etc. etc. etc.

Versteht mich nicht falsch: Die derzeitige Kritik an der EU ist durchaus berechtigt, da die Staaten nach wie vor zu wenig zusammenarbeiten und noch immer zuviele eigene Kompetenzen haben.

Antworten Gast: freund !
03.06.2011 10:54
1 0

Re: Lanze für die EU



PARDON, nostromo :
vielleicht ist die erde eine scheibe.

 
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