Griechenland-Hilfen: "Es wird keinen Zahlungsausfall geben"

03.06.2011 | 20:24 |   (DiePresse.com)

Rettung in letzter Minute für die angeschlagenen Griechen. Nach positiven Verhandlungen für das neue Sparprogramm stimmte Eurogruppenchef Juncker einer weiteren Finanzhilfe zu.

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Das von Pleite bedrohte Griechenland kann aufatmen. Die dringend benötigte nächste Finanzspritze von 12 Milliarden Euro kann nach Angaben von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker ausgezahlt werden. Das sagte Juncker nach einem Treffen mit Athens Premier Giorgios Papandreou am Freitag in Luxemburg. Weitere Finanzhilfen seien möglich, unter der Voraussetzung, dass der private Sektor sich auf "freiwilliger Basis" beteilige.

"Es ist klar, dass Griechenland nicht aus der Euro-Zone austritt. Es wird keinen Zahlungsausfall geben und das Land wird seinen Verpflichtungen komplett nachkommen können", sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker. Er erwarte, dass die europäischen Partner Griechenland noch zusätzliche Hilfe gewähren. Details dazu nannte er zwar nicht, zuvor war aber von einer Lücke von 65 Mrd. Euro im griechischen Haushalt die Rede. Die Eurostaaten würden dieser Hilfe unter "strikten Bedingungen" zustimmen.

Zuvor wurden die Verhandlungen für das neue Sparprogramm Griechenlands zwischen der Regierung in Athen und der Troika aus EU, IWF und EZB am Freitag positiv abgeschlossen. Die Dreierkommission bescheinigt Griechenland "signifikante Fortschritte im ersten Jahr seines Sparprogramms". Zugleich werden aber weiter Anstrengungen bei der Sanierung der Staatsfinanzen angemahnt. Das Urteil beziehe sich auf die aktuellen Fortschritte, aber auch auf die mittelfristige Finanzplanung, das neue Sparprogramm sowie die geplanten Strukturreformen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, teilte das griechische Finanzministerium mit.

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Zahlungsunfähigkeit vorläufig abgewendet

Dieses Zeugnis galt als Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche der internationalen Finanzhilfen von 12 Milliarden Euro ausgezahlt wird. Die griechische Regierung habe in den vergangenen Wochen entsprechende Erklärungen abgegeben. Die entsprechenden neuen Gesetze sollen in den kommenden Tagen im Ministerrat in Athen besprochen werden. Anschließend sollen sie dem griechischen Parlament vorgelegt werden.

Wie es zuvor aus Kreisen des Athener Finanzministeriums hieß, hat Athen weiteren Einsparungen in Höhe von 6,4 Mrd. Euro allein für dieses Jahr zugestimmt. Unter anderem sollen Gehälter von Staatsbediensteten verringert werden. Zudem soll die Mehrwertsteuer für viele Lebensmittel steigen. Am 20. Juni treffen sich die Euro-Finanzminister, um über die Rettung Griechenlands zu sprechen.

Wäre Griechenland die nächste Tranche des 110 Milliarden Euro schweren Rettungspakets in Höhe von zwölf Milliarden Euro nicht zugesagt worden, hätte dem Land am 18. Juli die Zahlungsunfähigkeit gedroht.

 

Sparpolitik: Griechen machen ihrem Ärger Luft

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(APA/Ag.)

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214 Kommentare
 
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Gast: Reflector
05.06.2011 23:10
0

Das ist schon klar ...

... dass Juncker dessen Land nur aus Banken besteht und die vom € blendend leben, kein Zahlungsausfall GRs will, denn dann wären neben den sonstigen, 'normalen' Abschreibungen sofort ca. 800 Mrd. an GR CDS Zahlungen fällig.

Und das will Hr. Juncker so gar nicht in für L's Banken, da lässt man die Zeche lieber andere Zahlen.

Dennoch Hr. J und P, der Zahltag wird kommen.

Als Politiker der noch nie von einem Mobb 'belästigt' wurde, kann es sich J vielleicht schwer vorstellen, aber wenn man den Bogen überspannt, kann es passieren, dass man persönlich zur Rechenschaft gezogen wird.

Vielleicht einmal bei Hr. P erkundigen, dessen Parteikollegen durften schon erste, kleine Erfahrungen sammeln ...

Re: Das ist schon klar ...

Dem Herrn Juncker braucht man überhaupt nicht mehr zuhören, seit dieser seltsame Zeitgenosse offen zugegeben hat: "Wenn es ernst wird, muß man lügen!" Und "ernst" ist die Lage in Griechenland nun wirklich! Also ist es völlig wurscht, was der "Eurogruppenchef" absondert: Es stimmt je eh nicht...

Aber nicht einmal DAS ist sicher; leider...

Gast: machmuss verschiebnix
05.06.2011 12:45
0

http://www.handelsblatt.com/politik/international/chinesen-uebernehmen-hafen-in-piraeus/3060920.html


#--->

Teil 2

Prof. Otte ist Autor des Witschaftbestsellers „Der Crash kommt“ Er hat den Finanzcrash bereits im Jahre 2007 vorhergesehen- als alle anderen noch darüber lachten.
Würde der Euro wieder abgeschafft, dann bliebe z.B. der deutschen Bundesbank (oder der österr Nationalbank) zwei Möglichkeiten:
Entweder man erklärt alle Euro-Banknoten für ungültig, oder man bleibt in einem verkleinerten Währungsverbund und erklärt nur Noten mit bestimmter Länderkennung für ungültig. Auszuschließen ist das sicherlich nicht.

Fazit: Österreich durfte seinen Schilling im Verhältnis 1: 13,76 in Euros umtauschen, wobei die österr. Nationalbank den Ländercode N für die €- Banknoten verwenden musste, und Griechenland Y.
Wer zumindest sein Kleinhirn zu gebrachen versteht der weiß, dass somit der Schilling weiterlebt, und jederzeit ohne größere Komplikationen wieder eingeführt werden kann- denn Gesetzte und Verträge können geändert werden … vor allem dann, wenn Österreich zusammen mit Deutschland und anderen Länder aus dem Währungsverbund austritt!
Also, lassen Sie sich kein X bzw. kein N für ein U vormachen!

Unser Schilling lebt weiter!

Teil 1
Prof. Otte ist einer der bekanntesten deutsprachigen Wirtschaftswissenschaftler. Er rät derzeit allen Deutsch, die sich vor Euro-Pleite schützen wollen, sich kein X für ein U vormachen zu lassen.
Er behauptet, dass vor allem Geldscheine mit einem X und N als Ländercode die nächste Krise (die noch viel größer sein wird) mit vollem Wert überleben werden.
Wirtschaftprofessor Max Otte behauptet weiter, die EU- Geldnoten trügen Erkennungsmerkmale für den Fall eines Auseinanderbrechens des EU- Währungssystem.
Er empfiehlt deshalb, vor allem die Euros aus Griechenland, Portugal und Irland rasch weiterzuleiten.
Anhand des Buchstabens vor der Seriennummer kann man erkennen, welche Zentralbank den Druck einer Banknote in Auftrag gegeben hat. Jedem Mitglied der Währungsunion wurde ein Buchstabe zugeordnet. Dem Euro trauen nicht alle, und Verträge kann man kündigen und Gesetze kann man ändern, sagt Otte, Prof. für internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft an der FH Worms. Die Ländererkennung sei ein Zeichen dafür, dass man das Auseinaderbrechen des europäischen Währungssystems schon vorhergesehen hat! So rät er von Banknoten mit den Kennzeichen Italiens (Ländercode S), Irland (T) Griechenlands (Y), Spaniens (V), Portugals (M) Belgien (Z) und den Niederlanden (P) ab. Wir sind zwar gesetzlich dazu verpflichtet, als Zahlungsmittel alle Euro-Scheine anzunehmen, aber wie erwähnt - Gesetze kann man sehr schnell ändern u.Verträge kündigen!

Antworten Gast: Gastgastgast
06.06.2011 03:56
0

Re: Unser Schilling lebt weiter!

Welcher Ländercode ist XN?
Wiki sagt "Arktischer Ozean", das ist zwar ironisch-endzeitstimmung in ihrem zusamenhang, aber kann doch wohl nicht gemeint sein?
http://de.wikipedia.org/wiki/XN

Gast: machmuss verschiebnix
05.06.2011 12:40
0

Volksverblödung, daß man uns einreden will,

durch diese Finanzhilfe(n) würde irgendwas gerettet werden,
oder es würde irgendwas zurück kommen!

Bis zum letzten Cent versickert alles in den polit-mafiosen Kanälen, wovon aber letztlich nur wieder Banken profitieren.

Wie schaffen es eigentlich die Chinesen, für ihre Investitionen
in Piräus einen "retrun on invest" zu sichern ?
Eine Mischung aus "Schmiergeld oder Kopf-Schuß" ?


Die Wahrheit

Die einfache Wahrheit ist die, dass den Griechen weitere 100 Milliarden nachgeworfen werden müssen, wenn sie auch 2013 und 2014 nicht zahlungsfähig sind, weil eben 2014 die Auszahlung von Staatsanleihen fällig wird.
Selbst die größten Optimisten wissen, dass die Erreichung der Kreditwürdigkeit und die damit verbundenen billigeren Zinsen für anfallende Kredite unmöglich ist.
Also werden jetzt Milliarden ausgegeben, nur um Zeit zu gewinnen.
Ich fühle mich schon die ganze Zeit nach Las Vegas versetzt, wo Spielsüchtige trotz enormer Verluste auch noch das letzte Hab und Gut verspielen, in der Meinung, dass jedes Pech einmal enden muss. Auch die EU setzt völlig planlos Milliardenbeträge ein und hat jegliche Planung und Übersicht schon längst verloren. Von den Verantwortlichen gibt es niemanden mit genügend Mut, das Unaussprechliche in Worte zu fassen und einzugestehen: Griechenland ist Pleite. Also spielt man weiter, bis zum bitteren Ende.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.06.2011 09:47
0

Re: Die Wahrheit

Griechenland hat ja Schulden in der Höhe von etwa 350 Mrd. Euro. Seit ca. 2 Jahren laufen nun die Rettungsaktionen. Was ist in dieser Zeit passiert.

Die EU und der IWF haben schon eine Hilfe von 110 Mrd. Euro zugesagt und weitere 65 Mrd., aus dem EFSF, sind in Diskussion. Diese 175 Mrd. Euro wären also etwa die Hälfte der Gesamtschulden von Griechenland, welche am Ende direkt von den Steuerzahlern kommen muss.

Nicht zu verachten sind aber auch die etwa 50 Mrd. Euro, welche bei der EZB geparkt sein sollen (Gerüchte!), am Ende finanziert durch Geldschöpfung, also ein Diebstahl der Kaufkraft

Dazu kommen noch einige Milliarden bei den lokalen Notenbanken (auch die OeNB soll Milliarden halten). Wie hoch die Gesamtsumme an Griechischen Staatsanleihen bei den lokalen Notenbanken ist, das kann wohl keiner genau sagen. Ich würde aber meinen, dass so zwischen 20 und 50 Mrd. sein sollten. Auch diese Masse an Geldern wird eher durch eine zusätzliche Geldschöpfung abgedeckt, also einem Diebstahl an Kaufkraft.

Am freien Kapitalmarkt ist fast nichts mehr, vielleicht noch 100 Mrd. Euro, diese gilt es auch noch den Bürgern Europas draufzupacken!

Diese ganzen Aktionen haben dem Finanzunwesen einerseits das Risiko für Zahlungsausfälle aus der Hand genommen, andererseits aber dem Finanzunwesen sehr schöne Zinsen (5 - 8% p.a.) beschert.

Dass für dieses Verbr.echen keiner einsitzt ist das Unglaubliche an diesen schrecklichen Vorgängen.

Es ist zum Kotzen!

Re: Re: Die Wahrheit

Werdens hier nicht antisemitisch, Sie!

Antworten Gast: Zahlen schafft Frieden
05.06.2011 09:20
0

Re: Die Wahrheit

Na ja, die EU ist halt ein großes Friedensprojekt, und damit die Griechen weiter friedlich feiern können, müssen wir halt solidarisch zahlen. Ohne Geld ka Musi! Wie sagte doch wer, wenn nicht er, zum EU-Beitritt: Wenn wir drin sind, können wir mitzahl ... äh, mitreden. Worauf 67 % freudig mit Ja stimmten, denn dafür gab's den EU-Tausender von unserer Gitti. Man darf gespannt sein, welches Friedensprojekt unsere SPÖVP als nächstes für uns entdeckt. Kabul? Unser Vickerl ist vorsichthalber gleich nach seiner Unterschrift unter die EU-Kapitulationsurkunde nach Süd-Amerika abgepascht. Schlauer Burschi, unser Vickerl! Caramba!

Re: Re: Die Wahrheit

Die Zukunft Griechenlands entscheidet sich vermutlich nicht auf der politischen Ebene, sondern auf der Sttraße! Wenn es genügend Bürger gibt, die nur noch mit dem Rücken zur Wand stehen und nichts mehr zu verlieren haben, dann wird dieses herrliche Urlaubsparadies bald brennen...

Antworten Gast: Peanuts
05.06.2011 09:04
0

Re: Die Wahrheit

Wie deutsche Medien melden, hat Papandreou selber über ausländische Briefkastenfirmen an der Spekulation mit griechischen Papieren kräftig mitverdient. Respekt. Gegen so einen Profi sind unsere Grasser-Strasser-Schüssel nur Amateure. Bitter.

Wir wollen ein neues Europa

Die Bürokraten glauben man macht für Europa nur zwei Wirtschaftsziele und das genügt. Griechenland, Spanien, Irland, Portugal - stehen wir vor einem Mißverständnis der abgehobenen Bürokraten? Wenn sie die Völker nicht verstehen und sie nicht einmal verstehen wollen wird es bald wie in den arabischen Ländern kommen. Leider. Europa spart sich zu tode. Die anderen EU-Länder werden bald nachfolgen. Die Völker werden erdrückt mit dem Bürokratenwahn. Gehen wir einen Neuen Weg der Toleranz und des Verständnisses (oder Intelligenz, statt Bürokratiekrise). Bitte helft uns eine neue Vision aufzubauen und potentiale zu heben: http:www.WWSEEP.com - World Wide Social Economical Ecological Partnership. Danke für die Verbreitung.

Griechenland wird dieses Programm niemals schaffen. Wir bauen jetzt neue Grenzen. Was wollt ihr den Leuten wegnehmen? Die Sonne, das Holzbett aus ihrem Zimmer mit 10m²? Die EU versteht keine Kultur. Da haben wir uns leider etwas eingehandelt. Eine Selbstbedienungsmaschinerie auf Kosten der Völker. Wird sehr spannend.....

"Das ist jetzt aber der letzte Doppler,

den wir dem Alkoholiker geben. Morgen fängt er ein neues Leben an." - Aber klar doch, sicher.

Was sind da schon 12 Milliarden,

die großen Acht haben Nordafrika gerade 40 Milliarden nachgeschmissen, für nix.

Ob dieses abgehobene Politiker-/Beamtenpack eine Ahnung hat, wie hart der Steuerzahler für dieses Geld arbeiten muss?

Alles wird gut

Schulden mit noch mehr schulden zu bekämpfen ist nicht nur sinnlos sondern sehr gefährlich besonders wenn mann bedenkt das es nur 2 währungsreformen gegeben hat und die immer hand in hand mit einem weltkrieg gegangen sind---also besser ist eine abwärtung der wärung eines kleinen landes als die entwertung des ganzen euros für die gesamte EU---der der aus der geschicht nichts lernt ist verdammt sie zu wiederholen (Franco, Francisco)

Gast: Kleistinger
04.06.2011 18:45
2

Für 99% der Europäer haben diese EUROPATRÄUMEREIEN in Summe nur Nachteile gebracht!


Gast: Kurinde
04.06.2011 18:41
2

Demokratie ist ja doch nur ein Wort - der nächste Krieg in Europa ist näher als Ihr denkt !


Gast: freund !
04.06.2011 18:16
2

die haltung der politiker



bekommt langsam den geschmack nach BUNKER.

eh scho wissen, welcher.

wahnsinnige, die uns für eine tote chimäre ruinieren.

Da helfen keine Pillen! doof bleibt doof!

Da helfen keine Pillen!
Mit aller Gewalt mit dem Kopf durch die Wand, wie kleine Kinder oder Zocker auf der Spielbank.
Der Euro und die EU sind dass, was unter allen Umständen gehalten werden muss.Koste es was es wolle.Staaten wie Deutschland Frankreich und Österreich werden voll mit in den Abgrund fallen.(Armer Steuerzahler)So ist es wenn man fanatische Politiker nicht stoppen kann.Keiner steht hin und sagt es deutlich:"Der Euro und die EU mit diesen 27 Staaten ist und bleibt ein Alptraum der uns teuer zu stehen kommt.

Nächste Runde mit dem Klingelbeutel!

Wieviel U-Boote, Eurofighter, Leo2 bekommt man eigentlich für 12 Mrd. EUR?

Spätestens mit dem nächsten Downgrade der Kreditnote der Ratingagenturen, geht das Spiel von vorne los.

Macht das eigentlich Spass zuzusehen, wie eure Politiker, eigentlich nicht vorhandenes Geld im griech. Kamin verfeuern?

Gast: Sauermilch
04.06.2011 16:22
2

Griechenland

Warum sollten die Griechen sparen? Warum sollen die Griechen mehr leisten?
Sie kommen doch auch so ganz gut über die Runden.

welche Würstel

unsere Politiker sind, erkennt man daran, das es kein Recht gibt, den Fluss der Gelder zu kontrollieren. Die Griechen können damit machen, was sie wollen.

Monatlich 12 Milliarden für Griechenland,

da wird bald der Rest der "Club Med Staaten" nicht lange fackeln und auch mit dem Untergang drohen!

ein infames Spiel

die 12 Mia. Euro sind doch nur ein kleines Zwischenspiel - es kann doch wirklich kein ernsthaft denkender Mensch nur eine Minute daran glauben, dass GR je seine Schulden zurückzahlen kann. Das gleiche gilt für Irland, Portugal und wer sonst noch als nächster in der Reihe steht. Das ganze ist ein riesiges Kettenspiel im letzten Drittel. Unter der ja absolut zu bejahenden Scheinfassade Europäische Einigkeit und Union - ausgedrückt in einer gemeinsamen Währung, wurde beinharte Abzocke betrieben. Es wurden Pseudowerte geschaffen, die nie existierten (Kettenspiel) dadurch haben selbstverständlich sowohl die Länder wie GR, Irland und Portugal profitiert als auch die Exporteure und Finanzierer wie D, F, und auch Österreich. Profitiert heißt, dass eine relativ kleine Gruppe wirklich das große Geld machte (siehe Bonus, Geschäftsanbahnungen etc.) und es auch für die Masse positive Kurzzeiteffekte gab - Sozialleistungen, erhöhter Komfort und Lebensstandard. Jetzt bricht das Kettenspiel und die Masse wird hier und in den Schuldnerländern alles wieder zurückzahlen mit gleicher Münze - Sozialleistungen und Lebensstandard - mit einer Abweichung, sie zahlt auch den Anteil der wirkichen großen Profiteure - der Initiatoren und Regisseure dieses infamen Spieles. Oder hat je einmal, in all den Sanierungsplänen, jemand das Wort Rückabwicklung, Rückforderung von unrecht bezogenen Gewinnen oder Zurückforderung von unrechtmäßig erhaltenen Vermögensteilen gehört?

 
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