Reiche Reeder: Athen am Boden, Party an Bord

11.06.2011 | 18:08 |  von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Griechenland ist fast bankrott. Aber seine reichen Reeder beherrschen mehr denn je die Weltmeere. Im Kielwasser von Vorbild Onassis schalten sie just in der Krise auf volle Fahrt voraus.

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Ari war ein echtes Ekel, sexuell hyperaktiv und von erlesen schlechtem Geschmack. Er hielt in Bordellen Hof und verprügelte seine Frau. Er machte die Callas zu seiner Mätresse und gewöhnte ihr so das Singen ab. Jacky Kennedy verstieß er aus Geiz. Dafür fütterte er Churchill mit Kaviar und bespannte die Barhocker seiner Jacht mit der Vorhaut von Walgemächten. Niemand protzte und prahlte so penetrant mit seinem Reichtum wie der Reeder Aristoteles Sokrates Homer Onassis.

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Seine Namenspatrone im Olymp der Dichter und Denker müssen die Nase über ihn gerümpft haben. Seit 1975 thront der Tanker-Mogul freilich selbst auf einem Olymp: dem der griechischen Unternehmer. Denn für die hellenischen Reeder unserer Tage ist der Parvenu mit dem zwergenhaften Wuchs immer noch der Allergrößte.

Aber auch wenn seine Nachfolger weniger derben Glamour an den Tag legen: An geschäftstüchtiger Schläue stehen sie ihrem Vorbild kaum nach. In einem Land, das kurz vor dem Bankrott steht, das kein Geschäftsmodell hat und in dem scheinbar nichts mehr richtig funktioniert, halten sie Kurs auf einem stürmischen Markt – und segeln der weltweiten Konkurrenz davon.

Die Handelsflotte der Griechen ist die wichtigste der Welt: 16 Prozent der Tonnagen stehen unter hellenischer Kontrolle. Allein die Japaner können ihr fast das Wasser reichen. Die Flotten Chinas und Deutschlands, die im Ranking folgen, sind nur etwa halb so groß. Der Gütertransport auf hoher See ist nach dem Tourismus der zweitgrößte Wirtschaftszweig des strukturschwächsten Mitglieds der Eurozone.

Der Wind dreht sich. Die Reeder lassen sich von der Dauerrezession und den Nöten des Staates nicht erschüttern. Ihr Geschäft findet auf allen sieben Meeren statt, ihre Kunden sind über den Erdball verteilt. Der kurze, aber massive Einbruch des Welthandels in der globalen Krise bescherte auch ihnen rote Zahlen, aber angesichts hoher Reserven gerieten sie nicht in Seenot.

Die Schiffseigner wissen: Der Wind dreht sich wieder, denn die Großwetterlage ist für ihr Business so gut wie nie zuvor. Durch den rasanten Aufstieg der asiatischen Schwellenländer China und Indien hat der lange stagnierende Seehandel einen gewaltigen Schub erlebt: In den letzten sechs Jahren stieg das Volumen um fast die Hälfte.

Deshalb rüsteten die Griechen gerade in der kurzen Flaute auf. Schon 2009 nutzten sie die um zwei Drittel eingebrochenen Preise und stockten ihren Bestand an Tankern, Schüttgutfrachtern und Containerschiffen höchst günstig um zehn Prozent auf. Im Vorjahr war es noch deutlich mehr. Den Trick des antizyklischen Investierens kennen die Griechen gut. Gelernt haben sie ihn bei Onassis. 60 Dollar hatte Ari in der Tasche, als er als Minderjähriger vor dem türkisch-griechischen Krieg nach Buenos Aires floh. Sein Startkapital für Investitionen erarbeitete er sich mit Orienttabak, den er nach Argentinien importierte und der mild genug für zarte Frauengaumen war. Damit kaufte der Abenteurer seine ersten sechs Frachter – 1931, mitten in der Weltwirtschaftskrise, aus der Konkursmasse einer kanadischen Reederei und zu einem Zehntel des wahren Werts.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Onassis bereits ein gemachter Mann. Sein Trick aber machte Schule unter griechischen Reedern. Die USA hatten überzählige Kriegsschiffe, die sie zu Spottpreisen für zivile Zwecke abverkauften. Auch die Herren Niarchos und Latsis griffen gierig zu. Damit begründeten sie die legendären Vermögen ihrer Familien. Besonders Stavros Niarchos wurde zu Aris Rivalen. Die beiden konkurrierten um Frauen und die Länge ihrer Luxusjachten. Ihrer aller Kindeskinder sind heute sagenhaft reich, küssen Paris Hilton und gehören zum Inventar der Klatschspalten.

Neue Ufer. Seit Ende der Sechzigerjahre ist Griechenland Weltmarktführer in der Trampschifffahrt (das ist jener Teil des Seeverkehrs, der ohne fixe Fahrpläne und feste Routen auskommt). Onassis expandierte zu dieser Zeit längst auch zu Lande und in der Luft, kaufte von der griechischen Regierung die späteren Olympic Airways und von Fürst Rainier halb Monaco.

Die Tycoons von heute heißen Restis, Laskaridis und Tsakos (lauter Männer, die raue Macho-Branche scheint Frauen gänzlich verschlossen zu sein). Jeder von ihnen hat um einige hundert Schiffe mehr als die Krösusse von einst. Aber auch Aris Nachfolger kennen die Welt jenseits der Häfen: Sie investieren in Werften, Raffinieren und – zur leichteren Finanzierung ihrer hochfliegenden Pläne – in Banken.

Stelios Haji-Ioannou gründete die Billigfluglinie Easyjet. Das Sinken seines Öltankers Haven vor der Küste Genuas 1991 bescherte dem Mittelmeer seine bisher schwerste Ölpest und dem Reeder schlechte Presse. Das hinderte die britische Queen nicht daran, ihn vor fünf Jahren zum Ritter zu schlagen.

George Economou hingegen macht in Immobilien und Kunst. Der Milliardär baut gerade eine der bedeutenden Sammlungen der klassischen Moderne auf. Als Geschäftspartner des jungen österreichischen Investors René Benko beteiligte er sich am Kauf der Zentralen von Länderbank und Bawag in Wien sowie jüngst beim Kaufhaus Tyrol in Innsbruck.

Unter fremder Flagge. Ein wenig kurieren all diese internationalen Erfolge auch den schwer angeschlagenen Nationalstolz des kleinen Griechen von der Straße. Aber handfeste Vorteile bringen sie ihm weniger. Nur auf 31 Prozent der griechischen Schiffe flattert die blau-weiße Fahne. Der Rest navigiert unter fremder Fahne. Vor allem die Register von Panama, Malta und Liberia sind voll von griechischen Frachtern. Diese Billigflaggenländer bieten niedrige Steuern, günstige Kollektivverträge, geringere Lohnnebenkosten und weniger strenge Standards.

Freilich ist das Phänomen des Ausflaggens weder neu noch auf Griechenland beschränkt. Um zu retten, was zu retten ist, bieten heute alle maritimen Staaten Europas ihren Reedern Zweitregistrierungen an. Dadurch können sie auch unter heimatlicher Flagge mehr ausländische Matrosen zu günstigen Konditionen anheuern. So wurde die „Fahnenflucht“ gestoppt, aber nicht rückgängig gemacht. Die Reeder beteuern, dass sie gar nicht anders können: Ihnen fehlen die inländischen Kapitäne und Offiziere. Das Leben auf hoher See, fern von Partner und Party, hat in der ersten Welt seine Anziehungskraft verloren.

Vielleicht wird die wirtschaftliche Dauerkrise wieder mehr Griechen in Seebären verwandeln.Schon jetzt ist der Anteil der Schiffe mit eigener Flagge deutlich höher als in Japan oder Deutschland. Allerdings sind die Einkünfte des Staates aus den Gewinnen beschränkt. Denn die griechischen Reedereien zahlen nur eine Tonnage-Abgabe, von der eigentlichen Unternehmenssteuer sind sie befreit. Auch die Krisenzusatzsteuer für hoch profitable Firmen haben sie bisher geschickt abgewehrt. Der Fiskus weiß: Macht er Druck, pflanzen die Reeder wieder flugs ein fremdes Fähnchen auf.

Die wenigen Werften führen fast nur Reparaturen durch. Die Aufträge für neue Tanker und Bulker gehen meist nach China. Trotz allem: Der volkswirtschaftliche Segen der Schifffahrt ist unbestritten. 160.000 Griechen finden im maritimen Umfeld Arbeit, über vier Prozent der Beschäftigten.

Und sie haben einen Job mit Zukunft – was die 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Sektor nicht von sich sagen können. Wohl deshalb sehen es die zornigen Griechen so gelassen, dass ihre Starunternehmer zu Hause auch keine privaten Steuern zahlen. Ihr Vermögen haben sie längst nach Zypern oder in die Schweiz gerettet. Ihre Residenzen stehen eher am Ufer des Genfer Sees als an den Gestaden der Ägäis. Dennoch richtet sich der Zorn der Demonstranten bisher fast nur gegen die Regierung und nicht gegen reiche Reeder. Vielleicht haben sie ja auch den Stoßseufzer des alten Schlitzohrs Onassis noch im Ohr: „Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.“

Des Ekels eifrige Erben

Aristoteles Onassis begründete in den 30er-Jahren den Ruhm der griechischen Reeder. Sein Erfolgsgeheimnis: Kontakte aufbauen und in der Krise antizyklisch investieren.

Seine Nachfolger heißen Restis, Laskaridis und Tsakos. Die globale Flaute nutzten sie, um ihre Flotte billig aufzurüsten.

Die Handelsschifffahrt ist zur Zeit der einzige florierende Sektor der griechischen Wirtschaft. Er beschäftigt vier Prozent der arbeitenden Bevölkerung, ist aber fast steuerbefreit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.06.2011)

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53 Kommentare
 
12
Gast: timi
14.06.2011 21:34
0

des einen freud des anderen leid

das ist nur ein geschäft wie jedes andere, die verkaufen halt kein red bull.

Gast: Wörter
13.06.2011 07:41
0

Kredithilfe

Nur zu Errinerung: es war der Onassis der die Rostocker Werften wieder ins Leben gerufen hat.Nur dank seinem Autrag von 17 Tanker konnte die deutsche Werft Kredite machen die veraltete und demolierte Werft aufrüsten und nach dem Krieg von neuem anfangen.
Das gleiche hätte er auch mit Skaramanga- Griechenland tun können aber er tat es nicht,dafür die Reederfamilie Niarchos.
Danach wurde die griechische Werft von Deutschen gekauft, runtergewirtschaftet (eine Konkurenz weniger)und verkauft.....und verkauft...

Falls noch nicht bekannt pro Kopf Verschuldung:
BRD ca 25.000
Austria ca 22.000
Greece ca 27.000 Euro.

Antworten Gast: engelhard
13.06.2011 19:31
0

Re: Kredithilfe

Kleiner Rechnungsfehler: GR-Schuld 340 Milliarden Euro dividiert durch 11.4 Millionen Einwohner ergibt knapp 30.000 Euro. Bloss sind die deutsche und die österreichische Volkswirtschaften wieder gewachsen, die griechische aber nicht und dies sogar ohne baldige Verbesserungsaussicht. Sonst sind die Deutschen und Gott weiss wer noch an der Griechenland-Misere schuld, das hören ja fast ununterbrochen! Ein Grieche schreibt gestern anderwo im Presse-Forum sogar von angeblichen EU-Verboten dies oder jenes zu produzieren. Lächerlich so was!

Antworten Antworten Gast: Wörter
14.06.2011 09:35
0

Re: Re: Kredithilfe

Anleger flüchten in sichere Anleihen
21.04.2011 | 18:30 |   (Die Presse)
Frankreich konnte am Donnerstag mehrere Schuldscheine platzieren......Die Nachfrage überstieg das Angebot deutlich, sie war nämlich doppelt so hoch. Die durchschnittliche Rendite lag bei 2,94 Prozent......Am Donnerstag lagen die Zinsen für fünfjährige deutsche Anleihen bei rund 2,6 Prozent.......Seit die Diskussion um eine Umschuldung Griechenlands neu aufgeflammt ist, haben Staaten mit einem sehr guten Rating deutlich profitiert. .....Bei Griechenland sind sie sich da nicht so sicher. Die Zinsen für zweijährige Anleihen stiegen am Donnerstag auf rund 23 Prozent.......

Heute:25% ......

Antworten Antworten Gast: Wörter
14.06.2011 08:56
0

Re: Re: Kredithilfe

Schuld BRD =2.023.283.930.000
Pleiten 2011 = 31.000
Pleiten pro Kopf = 0,00038
Einwohner = 81.882.342
Schuld pro Kopf = 24.710
Staatl.Anleihen 10 J=3%

Schuld AUSTRIA =211.172.485.000
Pleiten 2011 =5.900
Pleiten pro Kopf =0,00070
Einwohner =8.376.761
Schuld pro Kopf =22.000
Staatl.Anleihen 10 J=3,3%

Schuld GREECE = 302.000.000.000
Pleiten 2011 = 970
Pleiten pro Kopf = 0,00009
Einwohner =11.141.740
Schuld pro Kopf = 27.105
Staatl.Anleihen 10 J= ca.16%
5 J= ca.17%
1 J= ca.25%
....Diese Gesamt­verschuldung zieht eine gewaltige Zins­last nach sich. Unser Staat (BRD) gab 2010 jeden neunten Steuer-Euro für Zinsen aus!.... Dabei ist der Zins­satz gegen­wärtig sehr niedrig. Sollte der durch­schnittliche Marktzins um 1% steigen, würde das jährlich 20 Mrd. € mehr an Zinsen kosten....
Heute ist die österreichische Schuldenuhr auf:
Austria 211.258.779.213€
Schuld pro Kopf 25.141€
tägliche Neuverschuldung:36.797.260€
http://weekend24.cwsurf.de/interessantes/178-schuldenuhren-oesterreich.html

Und warum erinnert man sich erst jetzt der reichen Griechen?

Denken denn die Oesterreicher nicht, dass auch die Reichen zahlen sollten?

Gast: berggruen
12.06.2011 18:15
6

Steuerflucht

Griechische Reeder haben noch nie einen Cent Steuern bezahlt, das ist dort ein offenes Geheimnis, kassieren aber Milliardensubventionen, teils über ziemlich dubiose Umwege und Firmenkonstruktionen.
ja, so sieht also die Welt der Leistungsträger und Erfolgreichen aus,..
in Europa mittlerweile Gang und Gäbe,.. die Misere
bezahlen die verarmenden Massen.


Antworten Gast: Pips
13.06.2011 16:15
0

Re: Steuerflucht

Richtig erfasst. Steuer zahlen ist das Privileg der Underdogs. Das macht den Unterschied - Reiche werden reicher, Arme werden ärmer- weil sie alles dem Fiskus geben, der das Geld versenkt. Wer ist da wohl der Gscheite und wer der Depp?

Antworten Gast: gast gast
12.06.2011 19:32
2

Re: Steuerflucht

die presse steht aber genau für diese leute

Die griechische Regierung ist offenbar nicht bereit, ihren überdurchschnittlich vielen Euro-Milliardären auch nur ein Haar zu krümmen

Wer diesen Presse-Artikel liest, kann nur zu dem einen Schluss kommen: Nicht auf der Höhe der Zeit können sein, die sich von ihrer eigenen Regierung, dem Herrn Junker und dem Herrn Trichet aufschwatzen lassen, dass an der Sanierung Griechenlands kein Weg vorbei führen würde, es dazu keine Alternative gäbe.
Wenn wir uns schon von Faymann und Josef Pröll nicht anderes erwarten konnten, die mit dieser Einschätzung der Lage eben ein weiteres Mal bewiesen haben, dass ihr wirtschaftlicher Weitblick nur bis zum Tellerrand von Österreichs Grenzen reicht, so hätte man zumindest von Junker, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds doch mit Fug und Recht erwarten dürfen, dass diese auch zu anderen Schlüssen hätten kommen müssen. So aber haben uns auch diese Damen und Herren wie einen Goldesel behandelt, der sich eben zu strecken hat, wenn den Griechen wieder einmal das Geld ausgeht, weil ihre Regierung mit ihren Sanierungsbemühungen nicht vom Fleck kommt.
Denn die griechische Regierung ist offenbar nicht bereit und will es vermutlich auch gar nicht, ihren im internationalen Vergleich überdurchschnittlich vielen Euro-Milliardären auch nur ein Haar zu krümmen, von denen ein Großteil bisher nicht einmal einen Cent Steuern bezahlt hat und das auch in Zukunft nicht tun wird.

Re: Die griechische Regierung ist offenbar nicht bereit, ihren überdurchschnittlich vielen Euro-Milliardären auch nur ein Haar zu krümmen

genau wie bei uns.

Antworten Gast: FAQ
13.06.2011 09:06
0

Re: Die griechische Regierung ist offenbar nicht bereit, ihren überdurchschnittlich vielen Euro-Milliardären auch nur ein Haar zu krümmen

Warum sollten sich die Griechen anstrengen? Sie kriegen doch auch so unser Geld.

Griechenland - Fass ohne Boden?

Griechenland ist kein Fass ohne Boden, sondern ein Fass mit 2 großen Löchern. Diese Löcher heißen "Importe" und "Kapitalflucht". Solange Importe nicht eingedämmt und legale Kapitalflucht via Bankkonten nicht unterbunden werden, besteht keine Hoffnung, dass Steuerzahlergeld sinnvoll verwendet wird.

Gast: Klaus Kastner
12.06.2011 13:47
0

Griechenland - Fass ohne Boden?

Griechenland ist kein Fass ohne Boden, sondern ein Fass mit 2 großen Löchern. Die Löcher heißen "Importe" und "Kapitalflucht". Solange die Importe nicht eingedämmt und die legale Kapitalflucht via Bankkonten nicht unterbunden werden, besteht keine Hoffnung auf die sinnvolle Verwendung von Steuerzahlergeld, das nach Griechenland geschickt wird.

Gast: So viel Dummheit
12.06.2011 13:33
9

Der Artikel ist überflüssig

Wie in der ganzen Welt bringen Firmen ihren Sitz dort wo sie steuerlich am meisten profitieren können. So laufen die Schiffe von griechischen Reedern unter einer anderen Flage. Was gibt es natürlicheres auf der Welt? Damit sie angelockt werden einen Teil ihrer Flotte unter griechischer Flage zu deklarieren, sind in Griechenland die Steuern dafür niedrig. Sonst gäbe es keine Schiffe unter griechischer Flage mehr. Das Thema ist vergleichbar mit der niedrigen Körperschaftssteuer in Irland. Es ist also schwer verständlich, dass der Artikel des Herrn Gaulhofer die Reeder als böse Buben stempeln versucht.

Antworten Gast: Steinert
12.06.2011 18:19
4

Re: Der Artikel ist überflüssig

Dass die EU massiv diese Reedereien subventioniert ,scheint ihnen wohl zu entgehen,..aber solange Kriminelle derartige wohlwollende Unterstützung wie (in ihrem Kommentar ) geniessen, haben sie wenig zu befürchten,...

Re: Re: Der Artikel ist überflüssig

wer ist der blöde, der der subventioniert, oder der der´s nimmt?

Re: wer ist der blöde, der der subventioniert, oder der der´s nimmt?

eigentlich nur der Bürger, der ungefragt diese Subventionen zwangsweise bezahlen muss !

Es sind auch nicht nur die Reedereien in GR, sondern auch andere Konzerne (bspw SiemenS) welche beinahe keine Steuern bezahlen und suventioniert werden und so auch kleine Länder wie unseres weiterhin mitverschulden !

Gast: leideristeso
12.06.2011 12:27
3

diese unsoziale entwicklung wird europa zugrunde richten- maßlose macht- und geldgier wird die gesellschaft ruinieren -politiker wie faymann(SPÖ) holen sich ihre instruktionen beim bilderbergergeheimbund (als Privatperson?)

Was haben sozialisten wie Faymann, Scholten u.co. zu verbergen, dass man zu geheimbünden pilgert? Da werden in einem erlauchten Geheimbundkreis die Zukunft der Bürger und Steuerzahler bestimmt und die Gespräche und Vorhaben geheimgehalten. Bei einer Mafiaorganisation würde man das noch verstehen, aber dass vom Volk gewählte Politiker zu solchen Geheimtreffen pilgern, ist im Grunde ein Skandal. Es ist beinahe unglaublich, was sich hier vor den Augen der EU Bevölkungen abspielt. Nur Geheimgespräche, Geheimabkommen, u.Geheimhalterei. Während die Völker Europas unter einem Schuldenberg und Sozialabbau(Bsp.staatlichen Pensionen) nur mehr stöhnen und die Arbeitnehmer ausgequetscht werden, spielen diese Politiker, Banker u. Konzernschefs und Journalisten sich als Weltenherrscher auf und verkaufen die Menschen wegen der maßlosen Machtgier einer erlauchten Geldelite an die Kapitalmärkte. Die Menschen sollen in Zukunft nur mehr für die Schuldenwirtschaft der Finanzmärkte schuften und können sich von diesem Joch der Geldeintreiber und Kapitalmärkte gar nicht mehr befreien. Schon alleine, das ein vom Volk gewählter Mandatar und Regierungschef bei solchen Geheimtreffen mit dabei ist und sich dann nur als Privatmann darstellen will, ist einfach lächerlich.Und auch viele Massenmedienvertreter sind mit dabei, denn diese müssen dann ja die Sozialabbau- und Demokratieabbaupläne unters Volk bringen und den bürgern sagen, dass in europa nur mehr eliten wie die Bilderberger das Sagen haben.

ist doch alles "nur zu unserem Besten"...

So wie Eltern die Entscheidungen für unmündige Kinder treffen, so setzen sich halt die Mächtigen "im Geheimen" zusammen, um "die besten Lösungen für alle" zu finden. Demokratisches Mitspracherecht und Informationspflicht würde dabei doch nur stören. *fg*

was ist daran schlecht?

das sind auch genau die ideale der abzocker, die europa ruinieren.

wo ist also der unterschied zum rest europas oder den russischen oligarchen?

wir leben im zeitalter der ausbeutung, der gier und des neides. entgegen mancher die hier hoffen "der liebe gott" wirds schon wieder richten, wirds halt nur eine neue revolution wie 1848 richten, wo man diesen herren mit gewalt beibringt, dass sie aich nicht das recht kaufen und die allgemeinheit unendlich ausbeuten können.

leider ist (zumindestens im norden) der trend unverändert in richtung dieser zustände, die einzigen die sich auflehnen sind eh die griechen und die spanier ein bischen. alle anderen sind zu indoktriniert, durch den wohlsatnd zu faul geworden auch nur das geringste zu riskieren.

Re: was ist daran schlecht?

Nur Gott allein kann beurteilen, wer schuldig und wer gut oder böse ist. Wer glaubt, er könne sich selbst als oberste Instanz aufspielen, der macht sich damit selbst schuldig. Wir wissen es einfach nicht. Wer genauer hinsieht, der erhält erst eine Ahnung davon, um wieviel anders alles eigentlich ist, als es zunächst an der Oberfläche erscheint.

Wir müssen ihm die Arbeit nicht abnehmen. Er wird ganz gut alleine damit fertig. Es wird Gerechtigkeit geben. Verlasst euch drauf.

Re: Re: was ist daran schlecht?

amen.

genau diese ansichten stärken vereine , die tausende wegen der inquisition abgeschlachtet haben, die kreuzzüge gegen die bis heute gehaßten nicht-gläubigen ermöglicht haben.

der einzige der die richtige antwort gehabt hat war marx: religion ist das opium fürs volk.
und heute gilt: diese scheindemokratie ist das opium fürs volk, die versprechen alle 5 jahre die möglichkeit der veränderung, statt dessen ziehen immer größere dummköpfe ins parlament und sind korrupter als die vorgänger.

ohne gewalt ändert sich gar nichts, ohne gewalt lassen sich die an den futtertrögen nicht vertreiben, und ohne regelmäßig revolution versinken ganze kulturen in einem zustand, der dem jetzigen europa nicht unähnlich ist.

Re: Re: Re: was ist daran schlecht?

Die Antwort an Sie ist noch nicht erschienen.

Re: Re: Re: was ist daran schlecht?

Im Gegenteil, es führt eben nicht zu Kreuzzügen. Sie wollen den Leuten ja den Schädel einschlagen - ich nicht. Ich überlasse das, vor allem das Urteil, ob es gerecht ist, einem Größeren als mir.

Ich halte nichts von Lynchjustiz.

Was haben die Revolutionen gebracht? Den Zustand, den wir heute haben. Sie schlagen alles kurz und klein, bringen sehr viel Unschuldige um, rauben sie aus und feiern danach eine große Party in den Schlössern und Kleidern der Reichen und errichten im Anschluss eine noch größere Schreckensherrschaft, als es sie je gegeben hat.

Weil die Leute, auch die weniger wohlhabenden, allesamt den Hals nicht voll kriegen können und nie über ihren eigenen Tellerrand schauen können, wählen sie die Zuckerln. Sie kriegen 50 Euro in die linke Tasche und müssen 200 aus der rechten dafür hergeben. Denken Sie doch nach, was die Verstaatlichung der Betriebe gebracht hat - Privilegienrittertum und Bonzokratie, Verschleuderung und Veruntreuung des Volksvermögens. Das Ende der Leistungsgesellschaft, verweichlichte Mondgesichter. Die einzige Innovation konzentriert sich nur noch darauf, wie man möglichst alle Sozialtransfers und Subventionen erhalten kann. Deswegen ist es so, dass wir heute lauter Stößeln in der Politik haben. Ja, wir haben die Politiker, die wir uns verdienen.

Antworten Antworten Gast: Febobo
12.06.2011 15:16
2

Re: Re: was ist daran schlecht?

Ihr Posting ist wieder einmal ein Beweis, dass Religion nichts anderes ist, als Opium fürs Volk. Wenn Sie mit einer Situation unzufrieden sind, müssen Sie Ihren faulen A** selbst hochkriegen. Vom Beten alleine wird sich nichts ändern.

 
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