Griechische Krise: Beruhigungspillen aus Berlin

17.06.2011 | 18:18 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Die deutsche Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy versprechen in Deutschland ein zweites Kreditpaket für Athen, verschweigen jedoch, wie sie private Gläubiger daran freiwillig beteiligen sollen.

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Brüssel. Die nüchterne Nachricht zuerst: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben am Freitag gemeinsam in Berlin verkündet, noch vor September ein zweites Paket an Krediten für die griechische Regierung schnüren zu wollen. Die privaten Gläubiger Griechenlands sollen daran auf freiwilliger Basis teilnehmen. Wie das genau geschehen soll, mögen die Finanzminister der 17 Euroländer in Einigkeit mit der Europäischen Zentralbank austüfteln. „Europa und der Euro hängen aufs Engste miteinander zusammen“, sagte Merkel. „Die deutsche Wirtschaftsstärke hängt mit dem starken Euro zusammen.“

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Das einzig Neue an dieser dürren Erklärung ist, dass die deutsche Regierung nun offenbar von ihrer bisherigen Haltung abgegangen ist, sanften Druck auf die Gläubiger Griechenlands auszuüben, die Laufzeit ihrer bestehenden, von Tag zu Tag mehr an Wert verlierenden Anleihen um sieben Jahre zu verlängern. Diese Lösung würde nach den Regeln der drei wichtigsten Ratingagenturen Standard & Poor's, Fitch und Moody's ein sogenanntes „Kreditereignis“ darstellen, sprich: den Ratingagenturen keine Wahl lassen, die Kreditwürdigkeit des griechischen Staats noch schlechter als bisher einzuschätzen, nämlich gleichsam einen Zahlungsausfall anzunehmen.

 

Die sogenannte „Freiwilligkeit“

Wie man Banken, Pensionsfonds und Versicherungskonzerne aber dazu bringt, freiwillig die Laufzeit von Anleihen eines ohne fremde Hilfe bankrotten Staates zu verlängern, ließen die Kanzlerin und der Präsident unbeantwortet. Das seien „technische Fragen“, die nicht von ihnen zu klären seien, sondern „gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank ausgearbeitet werden sollen“, sagte Merkel.

Doch genau da beißt sich, bildlich gesprochen, die Katze in den Schwanz: Würden die privaten Investoren ihre griechischen Investitionen von sich aus und freien Willens verlängern, müssten Europas Politiker nicht darüber spekulieren, wie man diese Freiwilligkeit herbeiführen kann. Tatsächlich geschieht aber das Gegenteil: Jeder Anleger, der nicht rein spekulativ denkt, sondern zumindest den Gutteil seines griechischen Investments retten will, verkauft die Bonds. So landen Zug um Zug immer mehr griechische Staatsanleihen bei der Europäischen Zentralbank und dem Euro-Rettungsschirm EFSF. Wie viele private Gläubiger es überhaupt noch gibt, deren Freiwilligkeit man gegebenenfalls herbeizuführen hat, kann niemand genau sagen. Ferdinand Fichtner, Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, meinte dieser Tage gegenüber der „Presse“, grosso modo dürfte noch rund die Hälfte der ausständigen Staatsschuld in privaten Anlegerhänden sein.

 

81 Prozent Quote für Bankrott

Darum gehen auch Vergleiche mit der „Wiener Initiative“, wie sie Merkel am Freitag erneut anstellte, am wirklichen Problem Athens vorbei. Diese Initiative unter Führung von Erste Bank und Raiffeisen brachte westliche Banken in der Finanzkrise dazu, ihre Positionen in den Märkten Osteuropas zu halten. Damit wurde ein Liquiditätsproblem gelöst. Griechenland ist aber nicht kurzfristig finanziell nicht flüssig. Es ist faktisch pleite. Die Nachrichtenagentur Reuters berechnete auf Basis der Preise für Versicherungen gegen Zahlungsausfälle, dass die Käufer solcher Credit Default Swaps mittlerweile zu 81 Prozent mit einem Zahlungsausfall Griechenlands rechnen – und erwarten, nur 40 Prozent ihres Geldes zurückzubekommen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2011)

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82 Kommentare
 
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Die freiwillige Beteiligung ist folgende:

Da das Geld der Banken unsere Pensionsversicherungen (und Abfertigungsversicherungen) dürfen die Banken "freiwillig" entscheiden, ob sie den Griechen dieses (unser) Geld zusätzlich zu unseren (unseren!) Steuergeldern auch noch geben dürfen (was am Einkommen der Banker und dem Gewinn der Banken - ersteres nichts und zweiteres wenig - ändert).
Das Volk ist daraufhin ganz begeistert von der Idee 2x zahlen zu dürfen und stimmt so der Absicht, Steuergelder nach Griechenland schicken zu dürfen, zu.
Nur noch zur Klarstellung: Über die "Abfertigung neu" ist jeder Dienstnehmer davon betroffen.
Das sind in Wirklichkeit die "Privaten". Das sind wir. Ob wir "freiwillig" zusätzlich zu unseren Steuergeldern was hergeben, entscheiden aber "freiwillig" nicht wir sondern die Banken und Versicherungen.
Nachdem das Volk das noch nicht verstanden hat, halten die Politiker uns nicht zu unrecht für unfähig, ihre Lügen zu durchschauen.

Gast: Niederösterreicher
18.06.2011 18:36
0 0

Das Problem bei einer Sanierung der Staatsfinanzen

von Griechenland nach dem Muster eines Konkursverfahrens liegt darin, daß es weder ein Konkursgericht nocht einen Masseverwalter gibt, der die Einhaltung der "Vereinbarungen" (sprich: Zwangsausgleich) überwacht. Man sollte daher auf eine andere Einrichtungen zurückgreifen, die es bei bankrotten Gebietskörperschaften bzw. Banken gibt: den STAATSKOMMISSÄR respekt. die GESCHÄFTSAUFSICHT!

Nur so ließe sich das Vertrauen der Investoren in eine geordnete Abwicklung eines Insolvenzverfahrens wieder herstellen.

Übrigens kann man seit Wochen die Schimpfkanonaden von Linken (einschl. des Chefredakteurs der Wiener Zeitung) über private Rating-Argenturen nachlesen. Natürlich stört es, wenn diese Argenturen offen aussprechen, was man sonst nur unter der Hand erfahren kann: nämlich daß Griechenland pleite ist und jeder Euro, der dorthin fließt, verloren ist, wenn es nicht zu einer geordneten Abwicklung der Pleite (s.o) kommt!

Mit der Kritik an den Ratingagenturen ...

... die ja nur die Realität beschreiben, lenken die Politiker davon ab, dass sie es waren, die uns in die Schuldenfalle hineingetrieben haben.
Es ist das alte Politikermotto: "Haltet den Dieb!".

Gast: Besserwisser
18.06.2011 18:27
0 0

Die EU macht mit Griechenlan den selben Fehler wie Österreich mit der Hypo

statt aufzuräumen wird das Problem vor sich hergeschoben. Die Kärntner lachen über den Finanzminister und kassieren ihre Haftungsprämie, die Griechen lachen über Merkel & Co, verlagern ihre Schulden an die EU und freuen sich schon auf die zukünftig erweiterte "Strukturhilfe".

Gast: richard28
18.06.2011 17:33
0 0

Auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe warnt...

Auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker warnt vor einer Beteiligung privater Gläubiger an einer Finanzhilfe für Griechenland.

Schade, dass Luxemburg nicht zu den großen Staaten Europas zählt. Für mich gehört Juncker zu jenen christdemokratischen Politikern der EU, denen ich am meisten Vertrauen schenke.

Antworten Gast: radius
20.06.2011 15:32
0 0

Viele sind vor 70 jahren auch einem gewissen Österreicher nachgelaufen.


Antworten Gast: garstig?
18.06.2011 18:44
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Re: Auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe warnt...


SATIRE, ODER.......?

Gast: dinofan
18.06.2011 17:16
2 0

Prof. Hankel sagte im Interview 2009 die Euro-Krise voraus - wurde aber ignoriert

weil er die Hintergründe ansprach, die von den Politikern und Medien verschwiegen werden.

Die Wahrheit ist einfach - ZU einfach; und soll daher verschleiert werden, weil "unsere" Politiker und Medien im Solde derjenigen stehen, die die Ursachen verschleiern wollen...

Hier wirst du geholfen:

http://www.youtube.com/watch?v=LbyTkgIQu7c&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=xnmmLSN_H8E

http://www.youtube.com/watch?v=MeNvmlG9_bE&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=NFYJwR-FOUw&feature=related

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Unterstützung

Griechenlands erscheint gerechtfertigt. Eine zu harte Sparpolitik schnürt allerdings die Wirtschaft ein.
Die Frage ist ob es was bringt und warum die griechische Wirtschaftpolitik so schwere Fehler gemacht hat!

Gast: Geheimrat
18.06.2011 15:00
5 0

Früher mußte man einen Krieg führen,

um sich des Vermögens eines Nachbarstaats zu bemächtigen, heute wird die Bevölkerung von der eigenen Regierung ausgeraubt, indem diese das eigene Volksvermögen anderen (Pleite-)Staaten hinterherwirft.

Natürlich wird dieses hinausgeworfene Geld nicht unmittelbar von der eigenen Bevölkerung eingetrieben, sondern erst einmal in Gestalt von Schulden zwischengeparkt.

Künftigen Regierungen bleibt es dann überlassen, diese Schulden bei der eigenen Bevölkerung einzutreiben.

Fazit: die eigene Regierung führt stellvertretend für die Nachbarstaaten Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

Ich glaube es ist an der Zeit,

daß sich Aktien- und Konteninhaber langsam Gedanken über eine sehr bald eintretende neue Krise machen. Am Ende steht die Rezession.
Ein Glück, daß ich solche Sorgen nicht habe.

Antworten Gast: ich glaube dass die Politgauner danach nicht mehr greifbar sein werden und sich die Bevölkerung(wieder die Falschen, wie so oft) sich gegenseitig den Schädel einschlagen wird!
18.06.2011 15:18
2 0

Re: Ich glaube es ist an der Zeit,

und wie kann man da am besten vorsorgen?

Gast: dejavu
18.06.2011 13:50
1 0

bittere beruhigungspillen für die hackler und steuerzahler- aber milliarden über milliarden für die casinobanken- europa wird in den abgrund gesteuert

diese spekulanten eliten(!) gefährden ganz europa. zuerst wird ein chaos angerichtet und das volk blutet immer mehr und wird von den kapitalmärkten auf jahrzehnte geknechtet. Auch die griechischen politiker schotten sich nun schon mit militär und polizei ab. feiern auf den luxusyachten mit den vielen milliardären und spekulanten ihre politikerfolge. wenns gar nicht mehr geht, dann verlassen sie schnell das land und leben dann an den schönsten ruhigen orten und plätzen der welt. Dann feiern sie den rest ihres lebens um das vorher abgenommene geld der arbeitnehmer, steuerzahler und pensonisten. Der sozialistische papandreo sagt sogar er mache so weiter wie bisher. diese papandreo aussagen sind eine reine verhöhnung des gesamten griechischen volkes ist nicht mehr zu überbieten. da haben die banken und kapitalmärkte natürlich ein leichtes spiel. die politischen allianzen mit der hochfinanz gefährdet nun europa und dabei soll sogar noch mächtig viel kohle gemacht werden. vor den athens hafen liegen die millardäre mit ihren luxusyachten und diese schauen sich dieses desaster aus sicherer entfernung an. geld regiert die welt- und in griechenland wird nun vorexerziert, was passiert wenn die kapitalmärkte ein land ins völlige chaos treiben. der frieden und soziale wohlstand für die allgemeinheit ist den geld eliten ein dorn im auge( gewinnschädigend) und wie man bei merkel sieht, gibt es niemanden mehr, der diesen ausgearteten finanzmärkten und casinobanken entschieden entgegentritt

Gast: GastGast1
18.06.2011 12:12
3 0

Europa = Verschleierte Herrschaft der Superreichen

Wenn es legitim ist, über eine Beteiligung der Banken und Versicherungen nachzudenken, wäre es viel legitimer über eine Beteiligung der 10.000 reichsten Griechen ( die sowieso Milliarden an Steuern nie bezahlt haben) an der Entschuldung nachzudenken. Warum fordern das die Europäischen Politiker nicht? Wahrscheinlich weil damit auch bei uns eine Diskussion über die Verteilung und Besteuerung des Wohlstandes in unseren Gesellschaften beginnen könnte, bzw. wenn es diesen Präzedenzfall gäbe, auch in Portugal , Spanien, Irland, Italien Unruhe ( unter den Superreichen) aufkommen würde. Unsere Politiker z.B. wollen in diesen finanziell schwierigen Zeiten ja nicht einmal den Grenzsteuersatz für Einkommen über € 500.000 anzuheben, Leistung muss sich ja lohnen, die Tüchtigen und Fleissigen welche oft auf die schnelle ein paar Milliönchen verdienen, dürfen doch nicht vor den Kopf gestoßen werden. Der europäische Durchschnittssteuerzahler soll zahlen, die griechischen Superreichen werden geschont.

Wirtschaft und Euro

Wenn der Euro für die Wirtschaft so wichtig ist, dann solten die Dividenden der an den Börsen gelisteten Konzerne Europas - alleine im DAX wurden 25 Mrd. in diesem Jahr ausgeschüttet - im nächsten Jahr nach Griechenland fließen.
Dann könnte auch die Wirtschaft einmal einen Beitrag zur Krise leisten und nicht immer nur der Steuerzahler

Re: Wirtschaft und Euro

Eine geradezu genial Idee, aber die Banken werden Sie nur milde auslächeln.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.06.2011 10:02
3 0

Re: Wirtschaft und Euro

Dass die ausgeschütteten 25 Mrd. Euro bei den DAX Konzernen den Investoren nicht einmal den Wertverlust (Inflation) des eingesetzten Kapitals ersetzen wissen Sie aber schon?

Dass Österreichs Wirtschaft von 320.000 KMU dominiert ist, das wissen Sie vermutlich auch. Und, dass nach Meldung der BA, 43% der KMU Verluste schrieben und damit nicht mehr handlungsfähig sind, das wissen Sie vermutlich auch?

Betreffen den Börsen sollten Sie sich mal die Indizes des DAX und ATX in den 3 und 5 Jahren Zeiträumen anschauen. Dann können vielleicht auch Sie erkennen, dass die Unternehmen der Realwirtschaft auch schon ausgeezuzelt sind.

Das Problem sind schon lange nicht mehr der klassische Konflikt Arbeitnehmer - Arbeitgeber, weil beide Gruppen zusammen ums Überleben kämpfen. Das Problem heute ist die extreme Umverteilung aus der Realwirtschaft in das staatliche Unwesen und dem Finanzunwesen. Diese beiden Gruppen sind aber nicht bereit auch nur einen kleinen Teil zu leisten, um den von diesen Gruppen selbst angerichteten Schaden zu beheben.

Es ist eine Staatsschuldenkrise und keine Wirtschaftskrise oder Eurokrise. Und dafür sind eben alleine die Staatlichkeiten und das Finanzunwesen verantwortlich.

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Re: Es ist eine Staatsschuldenkrise und keine Wirtschaftskrise oder Eurokrise. Und dafür sind eben alleine die Staatlichkeiten und das Finanzunwesen verantwortlich.

und wir steuern dank unserer unfähigen Regierung mit offenen Augen auch gerade und mittels "Hilfszahlungen" immer schneller genau in das selbe Desaster-

Wer demonstriert denn in GR ?
Wie immer hauptsächlich die Beamtengewerkschaften, welche als Auslöser eigentlich bestraft werden sollten !

Re: Re: Wirtschaft und Euro

Kann Ihnen nur beipflichten. Nicht die Währung (vorgeschoben als Feigenblatt für irrationales handeln) ist das Problem, sondern die ausufernden Schulden zwischen den beiden Playern Politik und Finanz.

Das die Schulden bei gleichem Wohlstand der Bevölkerung weitaus geriner sein könnten, würde eine effiziemte Wirtschafts- und Verwaltungspolitik, ohne Klientelbedienung betrieben, sei nur mehr am Rande erwähnt.
Allerdings mit dem Nachteil, dass dann viele Klientel-Nutznießer tatsächlich (woanders) arbeiten müssten oder arbeitslos wären.

Die Belastungen für die Österreicher werden immer höher

Stellen die europäischen Staatenlenker GR kein zusätzliches - z. B. von unserer Bevölkerung hart erarbeitetes Steuergeld zur Verfügung - dann ist GR im Juli pleite. Fließt frisches Geld dann schiebt sich nur der Zeitpunkt der Insolvenz hinaus bis auch diese Mittel verbraucht sind, da entsprechend den griech. Fundamentaldaten dieses Land niemals in der Lage sein wird seinen angehäuften Schuldenberg alleine zu bedienen, womit nichts anderes als Konkursverschleppung betrieben wird.

Wenn ich annehme, daß ich als österr. Staat Geld verliere dann muß man logischerweise sich Gedanken darüber machen, wie diese Lücke durch zusätzliche Einnahmen oder weitere Einsparungen gedeckt werden kann, wobei es für den Gesamthaushalt irrelevant ist, wo die Schraube angezogen wird. Kürzlich wurden mir aus wohlinformierten Kreisen Informationen zugespielt, wonach unserer Bevölkerung eine Massensteuer in Form einer Bodenwertabgabe droht. Dies paßt auch in das Bild, daß seit kurzem Betretungen und Vermessungen von Grundstücken in ganz A erfolgen, welche dann als Basis für die neue Steuer dienen sollen.

Nachdem Geld kein Mascherl hat und uns unsere Regierung immer wieder versichert, daß uns das Griechenlandabenteuer nichts kostet, können wir uns entweder bei den Regierungsparteien für die neue Steuer artig bedanken oder gemeinsam ein Zeichen setzen um eine weitere Belastung der Österreicher und Österreicherinnen zu Gunsten von maroden Staaten zu verhindern. Genug Gezahlt ist Form des Protestes.

1 0

Re: Die Belastungen für die Österreicher werden immer höher

eine andere einfachere Form des Prostet wäre, würden unsere Bürger ihre Bankverbindungen samt Sparbüchern, Sparverträge ... auflösen, damit würde dann der Systemrelevanzstatus auch fallen, und es gäbe keine Notwendigkeit mehr, Banken Gelder nachwerfen zu müssen !


Re: Die Belastungen für die Österreicher werden immer höher

Ich glaube, daß Regierung und Banken/Wirtschaft die Intelligenz der BürgerInnen unterschätzt.
Es gibt nicht viel zum Nicht-Verstehen, man kann alles auf einen einzigen Nenner bringen:

Land lebt über seine Verhältnisse- Banken geben ungeachtet dessen viel Geld- Land ist zahlungsunfähig und bankriott- EURO Rettungsschirm wird aufgespannt und aus den Staatskassen-werden wieder einmal die Banken gerettet. Ende der Geschichte. Land kann die Gelder aus dem Euro Rettungsschirm nicht zurückzahlöen und Steuerzahler schauen durch die Finger. Gibt es ein anderes Szenario?

Re: Re: Die Belastungen für die Österreicher werden immer höher

Die andere Möglichkeit wäre gewesen, daß die Banken mit den maroden Staaten um den Hair-cut verhandeln und dann im Bedarfsfall die Steuerzahler nach dem Motto Geld gegen Beteiligungen die Banken auffangen. Zu einem späteren Zeitpunkt hätten dann die Anteile privatisiert werden können und das Geld wäre in den öffentlichen Haushalt zurückgeflossen.

Mich stört an der jetztigen Variante, daß Private auf Kosten der Allgemeinheit fette Gewinne eingefahren haben und am Ende der Steuerzahler die Zeche zahlen soll.

Antworten Gast: 67 % Ja zu unserer EUdSSR
18.06.2011 08:57
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Re: Die Belastungen für die Österreicher werden immer höher

Seien wir froh und dankbar, daß wir unser goldenes Weanerherz endlich unter Beweis stellen dürfen, indem wir unseren unverschuldet in Not geratenen EU-Freunden unseren EU-Tausender von der Gitti spendieren. Wer den Tausender direkt der Vassi gibt, erspart sich die Überweisungsgebühr. Unsere fürsorgliche SPÖVP wird uns sicher bald weitere Mögöichkeiten bieten, unsere Solidarität zu beweisen, damit wir nicht wieder von Berlin und Paris mit Sanktionen überzogen werden. Und das ist gut so.

Gast: Lutz Berger
18.06.2011 06:05
4 0

Staatsbankrott sofort ......

Um das ganze Affentheater zu beenden, sollte Griechenland den Staatsbankrott erklären, damit Zins- und Tilgungszahlen sofort aussetzen und zur Drachme zurückkehren.
Das Militär wird voraussichtlich die Probleme mit einem Putsch "lösen" , wenn noch etwas zugewartet wird, verbunden mit einem EU-Austritt.
Papandreou spricht schon von einem Armee-Einsatz. Der neue Finanzminister war zuvor Verteidigungsminister !!
Armes Griechenland und Steuerzahler.

Gast: BellaClava
18.06.2011 05:45
3 0

Hoechste Zeit

Hoechste Zeit dasz Deutschland und Oesterreich mal wieder eine Garnitur Politiker
in der Regierung haben die zumindestens einen IQ von 95 aufweisen , Ansaetze von Rueckrad haben und fallweise einige Konzesionen zum Wohl ihrer Laender machen. Der Haarschnitt wurde wahrscheinlich um ein paar Wochen rausgeschoben, jedoch er kommt.

 
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