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EU einigt sich auf ständigen Rettungsfonds

20.06.2011 | 15:02 |   (DiePresse.com)

Die EU-Finanzminister haben grünes Licht für den 700 Milliarden Euro schweren Krisenfonds ESM gegeben. Ab 2013 soll er Staaten vor der Pleite retten.

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Nach monatelangen Debatten haben sich die EU-Finanzminister am Montag in Luxemburg auf einen neuen Krisenfonds für marode Euroländer geeinigt. Der Rettungsfonds ESM soll 2013 dauerhaft eingerichtet werden und eine Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro haben. Davon können wegen nötiger Sicherheitsrücklagen allerdings nur 500 Milliarden einsetzt werden, um Staaten vor der Pleite zu retten.

Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, erklärte, alle 27 Finanzminister werde in den nächsten Tagen den Vertrag unterzeichnen, damit schnell die nationalen Ratifizierungsverfahren eingeleitet werden können und "der Vertrag Ende 2012 in Kraft treten kann".

"Die Einigung unterstreicht die Entschlossenheit der Länder der Euro-Zone, alles zu tun, um die Finanzstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet zu sichern", sagte Juncker.

80 Milliarden Bareinlagen

Bei dem neuen Fonds springen die Länder nicht mehr nur als Bürgen ein, sondern müssen auch Geld einzahlen: Die Euro-Länder geben Garantien über 620 Milliarden und zahlen 80 Milliarden Euro in bar ein.

Die Kredite für Schuldensünder sind an strikte Auflagen geknüpft und sollen nur im Notfall fließen ("ultima ratio"), wenn die Stabilität der Euro-Zone insgesamt gefährdet ist. Zudem sollen private Gläubiger wie Banken und Versicherungen an den Kosten der Rettung beteiligt werden.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich bereits bei ihrem Frühjahrsgipfel im März grundsätzlich auf den neuen Notfallmechanismus verständigt - Details waren damals aber noch offen geblieben.

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190 Kommentare
Antworten Gast: Plach2
20.06.2011 18:20
0 0

Re: Das kosten uns also die PIIGS:

SPÖ+ÖVP fahren den gesamten Staat mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

Weiterhin keine Verwaltungsreform (obwohl man jährlich 10 Mrd. in der aufgeblähten Verwaltung einsparen kann)
keine Pensionsreform
keine Heeresreform
keine Staatsreform
keine Gesundheitsreform
keine Bildungsreform
usw...

aber 100 Mio für Eigenwerbung in den Medien der größten Regierung aller Zeiten!

Wahltag ist Zahltag!

Gast: gerechtiker
20.06.2011 18:01
0 0

verhältnis

im verhältnis zu der einwohnerzahl zahlen wie mehr wie die vielzitierten spitzenzahler deutschland, wenn man das verhältnis 1:10 nimmt.

ergo sind wir die spitzenzahler.
aber gott lob gibt es bei uns keine armut.


Antworten Gast: Fred99
20.06.2011 18:14
0 0

Re: verhältnis

Wieder einmal haben sich unsere Politiker in Brüssel über den Tisch ziehen lassen!

Deutschland hat bei 80 Mio Einwohnern 16 Bundesländer, Österreich hat bei 8 Mio 9 Bundesländer.

Die Verwaltung kostet in Deutschland 5,5% vom BIP, in Österreich 6,5%.

Die Bildung kostet in Österreich 5,3% in Deutschland 3,9% usw.....

Die Kredite für Schuldensünder

Das braucht keinen Kommentar mehr.

Antworten Gast: Plach2
20.06.2011 18:11
1 0

Re: Die Kredite für Schuldensünder

Steuerquote:

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%

Gast: grau
20.06.2011 17:55
3 0

LEUTE ! Schluß mit der legislaturperiode, das überleben wir



nicht ! mit sensen und dreschflegeln 'blitzabwählen' die bagage !

Gast: Reflector
20.06.2011 17:50
2 0

Licht ins Dunkel Aktion für Banken in Not?


Wie lange soll das Spiel denn noch gehen, werte FM der EU?

GR und dessen Bevölkerung ist mit einer halbwegs geordneten Insolvenz wesentlich merh geholfen.

Diese kommt ohnehin, nur je später desto schlimmer.

Zudem sind einige 'Gläubiger' und 'Bürgen' in dieser Aufstellung selbst bereits hart an, oder sogar schon de facto in der Insolvenz wie I, IR, E, P, B, ...

Und die anderen 'soliden' Staaten weisen bereits ebenso einen enormen Schuldenstand auf.

Ganz abgesehen davon, dass diese Entscheidung eine tiefgreifende Vertragsänderung des Lissabonvertrages ist und höchstwahrscheinlich auch eine Verfassungsänderung in den einzelnen Ländern bedarf, ist diese zumindest moralisch nicht mehr legitim.

Politisch wird diese ebenso eine hart Nuss werden, da anzunhemen ist, dass man den Bevölkerungen nicht einerseits Sparen, Lohnverzicht, Steuererhöhungen und Kürzungen auf allen Linien zumutet und auf der anderen Seite das Geld für Bankverpflichtungen anderer Länder ausgibt.

Wessen Interessen vertreten diese 'nationalen' Regierungen eigentlich noch?

Sicherlich nicht die der Bevölkerungen!

Gast: einfachschlau
20.06.2011 17:46
2 0

Die schwer verschuldeten Staaten sollen 700 Mrd. für die banken aufbringen- in dieser Liste fehlen aber die Billionen Schulden.(österreich alleine 250 Mrd)

Da alle angeführten Länder teils riesige und nicht mehr abbaubare Budgetdefizite haben, ist dieser Zahlungsschlüssel für einen dauernden Rettungsfonds wohl der Witz des Jahres.
Griechenland, Italien, Portugal, Irland, Spanien usw. sollen diese Milliardensummen aufbringen, obwohl man selbst pleite und beinahe zahlungsunfähig ist. Was haben sich da unsere EU Lobby Politiker dabei gedacht. Die Bankereliten wie Ackermann haben dieses schlaue EU Bankenprogramm ausgearbeitet um ihre schiefgelaufenen Spekulationsgeschäfte "dauerhaft abzusichern". nachdem die EU Staaten schon jetzt massivst verschuldet sind (österreich bald 250 Mrd. Euro) wird nur eines überbleiben - Massiver Sozialabbau bei den Arbeitnehmern und Steuerzahlern. Massive Verschlechterungen bei den staatlichen asvg Pensionen, massive Sparprogramme bei Gesundheit,- Soziales, Bildung usw.
Ja, und genau dass wird überall in der EU gemacht. In Österreich werden die ASvg Langzeitversicherten massivst weiter belastet Diese Arbeitenehmer leisten heute schon 45 Jahre Gesamtbeitragszeiten. Niemand - keine Beamten, Bauern, ÖBB, Nationalbank, ORF, Selbstständigen oder Akademiker haben solche lange Versicherungszeiten. aber gerade diese Asvg Langzeitversicherten werden von den medien und der Politik medial schlechtgeredet. Einfach schlau, Faymann holt sich beim elitären BilderbergerGeheimbund seine Vorgaben und die Massenmedien schreiben nur mehr für diese Finanzmärkte und Banken. Einfach nur schlau eingefädelt von den Banken

Re: Die schwer verschuldeten Staaten sollen 700 Mrd. für die banken aufbringen- in dieser Liste fehlen aber die Billionen Schulden.(österreich alleine 250 Mrd)

aahhh schon wieder, schon wieder, immer dasselbe irgendwo in einem Absatz verpackt......

War bei einer Veranstaltung eingeladen..

..dort sagte einer unserer "Volksvertreter" im kleinen Kreis: 2011 gehts mässig aufwärts, 2012 wirds eng

Gast: Hochwuerden
20.06.2011 17:31
3 0

Der Juncker, der Räuberhauptmann dieser Bande, gehört sofort vor Gericht gestellt.........


Antworten Gast: Plach2
20.06.2011 18:03
0 0

Re: Der Juncker, der Räuberhauptmann dieser Bande, gehört sofort vor Gericht gestellt.........

Juncker und mit ihm viele Bonzenin Brüssel haben seit vielen Jahren nichts bemerkt, (dass Griechenland bankrott ist!)

Nun will Juncker Griechenland retten?

Das ist so, als ob Elsner die Bawag und Kulterer die Hypo Kärnten sanieren wollten!

Gast: Plach2
20.06.2011 17:29
3 0

Warum nur 2,2 Mrd. bar?

Frau Fekter hat das Parlament doch davon informiert, dass die Mrd. für Griechenland ein "gutes Geschäft" sind. Da kann man doch locker noch ein paar Mrd. drauf legen. (Statt das viele Geld im eigenen Land zu investieren).

Gast: grau
20.06.2011 17:25
4 0

JETZT ist es endgültig soweit ! TRIBUTZAHLUNGEN



an die feindliche ÄÄÄUU- besatzungsmacht, deren schranzen uns regieren !

Gast: Gastone
20.06.2011 17:20
3 0

Legitimation

Woher nehmen die Finanzminister die Legitimation für so einen Beschluss?

Gibt es eigentlich noch so etwas wie ein Parlament in dem über solch tiefgreifende Einschnitte in die nationalen Budgets debattiert und abgestimmt werden muss?

Re: Legitimation

wird sich wohl irgendwo ein "Notstandsparagraph" zu finden lassen?

Antworten Gast: mysterium
20.06.2011 17:57
0 0

Nur Deutschland hat sich eine Entscheidung im Bundestag vorbehalten,

unsere Kapazunder lagen ja im Staub vor "Wem" eigentlich?

Das EU-Parlament hat am 21. März d. J., nachdem ihre Eitelkeiten zufriedengestellt waren, für den dauerhaften Rettungsschirm gestimmt in großer Mehrheit. Inhalt, Sache und Auswirkungen waren denen egal, Hauptsache die Pfründe waren gesichert. Das nennt sich Lissabon-VErtrag, darauf haben sie unterschrieben, die wir zur Verantwortung ziehen werden.

...man will also mit ein paar kisten teurer homöopathischer tropfen (, die auch nicht gerade gratis sind!) ganze bereits wuchernde tumore wegbringen.


der einzige, der was davon hat ist der apotheker...

Gast: Jens Vogt
20.06.2011 17:06
6 0

Juncker -Banken-LobbyIst erzwingt den EU-RETTUNGSFONDS


„ ...ein zweites Hilfsprogramm für Griechenland wird auf einem weiteren Sondertreffen beraten.“
„An dem Paket sollen sich
– HAHAHA-
nach dem Willen der Euro-Finanzminister
----HAHAHHA-
auch --hahhahha –
private Gläubiger des Landes
wie Banken und Versicherungen
-hahahaha -
"freiwillig"
–HAHAHAHAHHHAHA-
beteiligen.

Freunde:
Die Transfer-Union ist da!
Folgen:
Die disziplinierten Nordländer zahlen die Zeche!
Und, da die Defizite von uns zu bezahlen sind,
fehlen
-per saldo-
im Inland die entsprechende Mittel etc. etc. pp.
Der Lebensstandart im eigenen Lande sinkt peu á peu!
Die erforderlichen Mittel WERDEN für die Südländer gebraucht

Die EU verkommt zu einer
undurchschaubaren ,
von den
Oligarchen
( Banken , Juncker!!! )
beherrschten
SCHEIN-Demokratur!


Ist ja witzig...


Da steht Spanien an 4ter Stelle und pfeift eh schon aus dem letzten Loch.

Wenn ihr Politiker schon nicht sparen wollt dann druckt endlich die Drachme!

Irrenhaus!

Antworten Gast: Demokrat.1
20.06.2011 17:11
0 0

Re: Ist ja witzig...

Wo ist England, warum ist es nicht dabei? Hat es nicht von der EU profitiert, sind nur die Euroländer die Deppen?


Antworten Gast: Au weia
20.06.2011 17:26
4 0

Re: sehr interessant !

und die Deutschen haben geglaubt wenn sie
den Griechen das Geld Lastzugweise runterschicken wird ihnen der Dank ewig nachschleichen.Das Gegenteil ist der Fall wie man sieht. Und den Österreichern wird auch noch immer eingeredet sie könnten in dem sie die Griechen retten auch sich selber retten. Rettet euch vor den Rettern.

Gast: Money for nothing
20.06.2011 16:57
2 0

Warum

kann man den Ös alles einreden. Die geben ihr letztes Hemd um wie sie glauben ihr Gerstl noch retten zu können und am Ende werden sie selbst die lackierten sein. Banken gerettet und sie selbst
rettet dann keiner mehr.Sind mit dieser Einstellung,Haltung und Euro Hörigkeit sowieso
nicht mehr zu retten.

Antworten Gast: grau
20.06.2011 17:23
0 0

Re: Warum



hasilein, UNS redet niemand solchen dreck ein- und vor der letzten wahl war DAS ja noch nicht abzusehen !

ich VERWAHRE mich dagegen, mit der 'regierung' gleichgesetzt zu werden !

Re: Re: Warum

Also da kann ich Ihnen leider nicht beipflichten. Ausmaß und Tempo nicht unbedingt, die Situation wohl. Es bestand nur die Frage, welches Land die Pole Position emfährt.

Antworten Antworten Gast: Money for nothing
20.06.2011 17:41
0 0

Re: Re: Warum

graues Mausilein, um sich von der Regierung Dreck einreden zu lassen muß man nicht unbedingt mit ihr gleichgesetzt sein. Vor der letzten Wahl waren wir aber schon einige Jährchen in der EU und da haben die jenigen Bürger die über den EU Tellerrand hinausblicken konnten schon im Urin gespürt, was da so läuft und was auf sie zukommt.

Antworten Antworten Antworten Gast: grau
20.06.2011 17:54
0 0

Re: Re: Re: Warum


ICH schwöre, die grokodile NICHT gewählt zu haben ! freches ratzilein !

Gast: radius
20.06.2011 16:48
9 0

Ha Ha Ha!

Griechenland muss 2,3 mrd. bar einzahlen, Portugal 2 mrd., Irland 1,3 mrd., Spanien 9,5 mrd. und dann müssen die Pleitestaaten auch noch um ein xfaches haften.

Mein Gott, für wie dumm halten die uns?

Antworten Gast: Gastone
20.06.2011 16:58
9 0

Re: Ha Ha Ha!

die halten uns nicht für dumm. Die WISSEN das "wir" dumm sind!

Wahlen bestärken sie immer wieder darin (siehe letzte Wahlergebnisse in D).

Also wir dürfen heuer 2,2 Mrd bar einzahlen!

Für unsere Schulen haben wir nicht einmal 50 Mio für die Unis 20 Mio. Das ist doch lächerlich.

Ich sage das jetzt das erstemal: Strache hat recht.

ÖVP und SPÖ müssen sofort gehen. Das ist eine allgemeingefährdung Österreichs nur damit sich die Rot/Schwarzn Poltiker Posten in Brüssel kaufen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
20.06.2011 17:09
1 0

Re: Also wir dürfen heuer 2,2 Mrd bar einzahlen!

Ihre Aussage stimmt so aber überhaupt nicht.

http://www.statistik.at/web_de/static/staatliche_bildungsausgaben_2000_-_2009_nach_ausgabenarten_und_bildungsein_030823.xlsx

Österreich hat schon 2009 gewaltige 15.716,39 Mio. Euro für das aktive Bildungssystem aufgewandt. Dazu kommen dann nocht etwa 2.000 Mio. für die Bereicherung der Ruhegenießer aus diesem Bereich dazu. Eine brauchbare Gegenleitungen erhalten die Österreich für diese gewaltige Summen sicher nicht.

In Griechenland ist das Grundphänomen der zu vielen zu aufgeblähten geschützten Bereiche das gleiche Phänomen wie in Österreich, vielleicht leicht verschärft. Es ist schon elementar das zu verstehen, weil es uns die Zukunft zeigt und auch, dass mehr als genug Geld da ist, nur eben nicht für die Bevölkerung sinnvoll eingesetzt wird.

Man kann das staatliche Versagen auch nicht einzelnen Parteien zuschieben. Alle Parteien sind von Beamten und Funktionären der geschützten Bereiche unterwandert und machen sich die Gesetze in eigener Sache.

Hr. Strache hat gegen die unerträgliche Dominanz der beiden Gruppen auch keine Lösungsvorschläge, wurde nur durch das Versagen der Regierung mit der Kontrolle über die geschützten Bereiche so stark. Selber ist er genauso schwach wie die Anderen, gegen den Neugebauers, Haberzettels, Häupls und Prölls kommt er auch mit einer Absoluten nicht an. Der Neugebauer hockt sich einmal mit dem Hintern auf den Strache und dann ist der Typ auch schon fertig.

Das Bildung uns (und unserern Eu-Nachbarn) etwas bringt das werden sie ja hoffentlich nicht bestreiten

Von den 2,2 Mrd haben wir (und die Bürger in unseren Nachbarländern) aber überhaupt nichts.

Das ist nur dazu da um Poltiiker Karrieren und deren freunderln Gewinne/Boni zu sichern.

Und diese Pakte werden nicht von allen Parteien beschlossen sondern konkret von der SPÖ und ÖVP unter der Ministering Fekter.

(Und der Proporzs der ja heute die wildesten Blüten in den Ländern treibt ist zu 90 % nur Rot/Schwarz)

Antworten Gast: Gast.Gast.
20.06.2011 16:53
3 0

Re: Also wir dürfen heuer 2,2 Mrd bar einzahlen!

Wer jetzt nicht sein Geld schleunigst in Sicherheit bringt hat einen Knall. Sollen die Bürger ruhig zusehen wie einige Wahnsinnige Experimente mit ihrem Vermögen machen?

Re: Re: Also wir dürfen heuer 2,2 Mrd bar einzahlen!

Richtig !! Bankenrun!!
Machen wir dem Ganzen endlich ein Ende !!

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
20.06.2011 17:17
0 0

Re: Re: Re: Also wir dürfen heuer 2,2 Mrd bar einzahlen!

Das ist doch für Herrscher der Euroländer und der EZB heute kein Problem.

Papiergeld ist auf jeden Fall genug da, um den Menschen die verbliebenen Guthaben (geringer Anteil an gesamten Buchwerten) auszuzahlen, der Rest wir einfach mit Umbuchungen gemacht.

Wie die Verbr.echer agierten, da kann man an folgenden Entwicklungen sehen:

Bilanzsummenentwicklung EZB
13.05.2011: 1.898.665 Mio. Euro
23.12.2010: 1.926.154
23.12.2005: 1.019.749
27.12.2002: 832.558

1.000.000 Mio. Euro in weniger als 10 Jahren ist ja eine Menge Geldschöpfung, welche die EZB Bilanz ausweist.

Geldmengenentwicklung M3 im Euroraum
2001: 5.403 Mrd. Euro
2002: 5.767
2003: 6.147
2004: 6.536
2005: 7.085
2006: 7.750
2007: 8.649
2008: 9.392
2009: 9.343
2010: 9.521 (August)

M3 Steigerung:.............+72%
Produktion Euroraum:....+4% (real!)

Mit einem Bankenrun kann man eher nichts erreichen, mit einer kollektiven Abgabenverweigerung schon.

Übrigens wurden in den letzten 2 Jahren gewaltige Berge an Papiergeld gedruckt, um eben eine Run auf die Banken abfedern zu können. Auch die neue Währung ist angeblich in Leipzig schon im Druck.

Gast: 1. Parteiloser
20.06.2011 16:44
3 0

Die 500 Mrd. bringen doch gar nichts!

Man muss nur klar machen, dass die Schulden der Länder der Eurozone pro Jahr um 300 bis 500 Mrd. anwachsen. Der dauerhafte Rettungsfond könnte also maximal 2 Jahre Schuldenmachen abdecken!

Auch wenn man den Rettungsfonds von 500 Mrd. Euro auf die Staatsschulden der Euroländer von 10.000 Mrd. bezieht wird das Ausmaß der Lächerlichkeit erst so richtig klar. Der tolle Rettungsschirm beträgt gerade einmal 5% des aktuellen Schuldenstandes.

Ich gehe davon aus, dass Griechenland daraus dauerhaft schon min. 200 Mrd. Euro brauchen wird, dann noch 100 Mrd. für Portugal, vielleicht 100 Mrd. für Irland, dann ist er ja schon leer.

Man sollte auch Frankreich beachten, welches 56% des BIPs an laufenden Staatsausgaben hat und in den Zeiten der schuldenfinanzierten Hochkonjunktur dann noch ein jährliches Defizit von 7% einfährt. Bei einem Französischen Schuldenstand von 2.000 Mrd. Euro geht dem Rettungsschirm dann ganz schnell die Luft aus.

Die Politiker, fast alle in der Eurozone, haben einen so gewaltigen Schaden gemacht, dass dieser niemals wieder repariert werden kann. Die Versager machen ja auch so weiter als wäre nichts gewesen (zB. Faymann- Spindelegger).

Die Versager haben keine Lösungen, weil diese an den Umverteilungs- und Selbstbedienungsexzessen, samt deren geschützte Bereiche, nicht loslassen können. Das ist ja auch in Griechenland noch immer das Kernproblem. Und weil das so ist, so wird Europa explodieren und das Volk die Versager richten.

Antworten Gast: Hermano de O´rtiga
20.06.2011 16:56
0 0

Re: Die 500 Mrd. bringen doch gar nichts!

Lieber Parteiloser,
und was ist mit Spaniens Schulden?? Ha?
;-))

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
20.06.2011 17:20
0 0

Re: Re: Die 500 Mrd. bringen doch gar nichts!

Spanien hat erst mal 1/2 Problem, wenn man die Maastricht Kriterien ansetzt. Der Schuldenstand liegt ja offiziell noch unter der magischen 60% Grenze. Das Problem Spaniens ist eher das laufende Defizit, welches kaum unter Kontrolle gebracht werden kann, also die 3% Grenze.

Spanien steht also gar nicht so schlecht da. Auch wenn die Finanzprobleme gewaltig sind, so haben andere Länder das Problem schon doppelt.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
20.06.2011 16:43
0 0

super!

jetzt brauchen wir keine steuern mehr bezahlen, weil wir im falle einer pleite eh rausgehauen werden:-)

Österreich

wird also ca. 2,5 Milliarden Cash und weitere ca. 17 MIlliarden Euro an Garantien beisteuern. Natürlich zusätzlich zu den praktisch bereits verlorenen Milliarden. Leute, schnürt schon den Gürtel enger, denn die Schuldner werden oder können es nicht tun. Zum Ausgleich werden die Banker und sonstigen Mitschneider längere Gürtel kaufen müssen.

Re: Österreich

In der Ausdrucksform partiell richtig, irgend jemand verdient immer.

Antworten Gast: Gast.Gast.
20.06.2011 17:07
0 0

Re: Österreich

Was ist mit Grossbritannien, das profitiert von der EU ganz toll und ist aus dem Schneider, weil es sich nicht zur Solidargemeinschaft zählt!

Halten uns alle für blind, glaubt der Junker er könne etwa den Finanzministern vorab die Absolution erteilen damit kein schlechtes Gewissen aufkommt bei diesen Wahnsinnsaktionen.

Also jetzt läuft die Umverteilung auch schon auf Staaten. Sind die linken Populisten auch schon sozial Benachteiligte?

Die sozialistische EU wird uns alle zugrund richten,

weil die ausgebeuteten Steuerzahler werden bei uns bald den Hut drauf werfen. Es kann janicht sein dass einer nur arbeitet damit Politiker es herschenken können.

Außerdem fordere ich von Famynn nun sein Versprechn ein ein Volksabstimmung bei wesentlichen EU-Änderungen abzuhalten.

Antworten Gast: Wie der schöne Franz schon sagte
20.06.2011 17:22
0 0

Wahlversprechen sind nicht klagbar!


Auf in die Haftungsunion

Damit werden alle bisherigen Prinzipien des europ. Währungssystems über Bord geworfen. Die Verträge von Maastricht und Lissabon (Art. 125, no bail-out-Klausel) sind Makulatur. Wir dürfen jetzt nicht mehr nur unsere jährl. Nettobeiträge leisten, sondern auch noch für die Schulden und Defizite der anderen haften. Wo bleibt der Aufschrei der unabhängigen Presse?

Gast: grau
20.06.2011 16:32
2 0

KEIN 'mensch' hat uns gefragt,



ob WIR dieses wahnsinnsinstrument dotieren wollen !

juncker verkündet, was die völker der zahlerstaaten NICHT wollen, als deren willen !

laterne, laterne !

Gast: Gast.Gast
20.06.2011 16:31
0 0

Satelliten

Dadurch werden die EU-Länder zu Satellitenstaaten im EU-Superstaat. Kommunistische Fantasien sind alle noch gescheitert.

Gast: BAZI
20.06.2011 16:11
0 0

Durchblick

Mir ist langsam die Übersicht abhanden gekommen, was es alles bisher an Rettungsschirmen und Rettungsmechanismen für die PIIGS gibt. Eines weiß ich allerdings: Das kann nicht unsere Zukunft sein.

Gast: sisterle
20.06.2011 16:05
1 0

Olala

Die Griechen selbst sollen auch einzahlen ? Prrruuhhssttt !
Klarer Fall von Konkursverschleppung. Das Ende wird umso schrecklicher !

Antworten Gast: Gast 99
20.06.2011 18:10
0 0

Re: Olala

Ja von was sollen sie einzahlen, das frage ich mich auch?
Denn das künstliche griechische Wirtschaftswunder bestand darin, auf Pump einen verfetteten Staatssektor zu finanzieren, ohne das Steuerparadies für die Begüterten abzuschaffen. Nur wenn es den Steuersündern an den Kragen – und an die Auslandskonten – geht, werden die “Empörten” in Griechenland glauben, dass nicht nur sie zur Kasse gebeten werden.
Die Betonung liegt auf "glauben".
Allerdings hat Ulrike Herrmann letztlich darauf hingewiesen, dass die Wohlhabenden Griechenlands knapp 6 Milliarden Euro pro Jahr in die Staatskasse einbringen könnten (vermutlich ohne Reedereien), was aber gegenüber einer Verschuldung von 340 Milliarden relativ wenig ist. – Ökonomisch ist die Reduktion des Staatshaushalts um 10 Prozent schlichtweg Irrsinn. Also woher sollen die das Geld zur Rückzahlung nehmen!!

Hobbyökonom