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EU einigt sich auf ständigen Rettungsfonds

20.06.2011 | 15:02 |   (DiePresse.com)

Die EU-Finanzminister haben grünes Licht für den 700 Milliarden Euro schweren Krisenfonds ESM gegeben. Ab 2013 soll er Staaten vor der Pleite retten.

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Nach monatelangen Debatten haben sich die EU-Finanzminister am Montag in Luxemburg auf einen neuen Krisenfonds für marode Euroländer geeinigt. Der Rettungsfonds ESM soll 2013 dauerhaft eingerichtet werden und eine Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro haben. Davon können wegen nötiger Sicherheitsrücklagen allerdings nur 500 Milliarden einsetzt werden, um Staaten vor der Pleite zu retten.

Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, erklärte, alle 27 Finanzminister werde in den nächsten Tagen den Vertrag unterzeichnen, damit schnell die nationalen Ratifizierungsverfahren eingeleitet werden können und "der Vertrag Ende 2012 in Kraft treten kann".

"Die Einigung unterstreicht die Entschlossenheit der Länder der Euro-Zone, alles zu tun, um die Finanzstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet zu sichern", sagte Juncker.

80 Milliarden Bareinlagen

Bei dem neuen Fonds springen die Länder nicht mehr nur als Bürgen ein, sondern müssen auch Geld einzahlen: Die Euro-Länder geben Garantien über 620 Milliarden und zahlen 80 Milliarden Euro in bar ein.

Die Kredite für Schuldensünder sind an strikte Auflagen geknüpft und sollen nur im Notfall fließen ("ultima ratio"), wenn die Stabilität der Euro-Zone insgesamt gefährdet ist. Zudem sollen private Gläubiger wie Banken und Versicherungen an den Kosten der Rettung beteiligt werden.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich bereits bei ihrem Frühjahrsgipfel im März grundsätzlich auf den neuen Notfallmechanismus verständigt - Details waren damals aber noch offen geblieben.

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190 Kommentare
Gast: smilefile
21.06.2011 07:45
4 0

...hm..

...irgendwie bekomme ich da bloss das Gefühl, dass massiv viel Kapital aus den Nationalstaaten, die das ja gar nicht haben,- daher auf Schulden und Darlehen operieren, in einen grossen Topf Richtung "Gemeinsames Europa" unterwegs ist. Bei dem keiner wirklich weiß, was damit in Wahrheit geschieht. Ausserdem entwickelt sich diese ganze "Europäisiche Unionsgeschichte" in Richtung Zentralismus. Was uns Zentralismus brachte, können wir nur zugut im Kommunis-
mus nachvollziehen.

Gast: lord british
21.06.2011 07:39
3 0

interessant

gleich ob im rot-grünen standard forum oder hier im schwarz-blauen presse forum, der erkennbare tenor ist derselbe: politikverdrossenheit!

diese gelegenheit sollte gemeinsam von allen lagern genutzt werden!

Antworten Gast: mir reichts
21.06.2011 09:24
3 0

Re: interessant

im lissabonvertrag steht ausdrücklich der schießbefehl bei unruhen, wobei unruhen nicht näher definiert wird.

wenn schon nicht die eigene polizei, das eigene heer schießt, dann ist assistenzleistung aus dem ausland vorgesehen.

warten wir ab, die mächtigen werden sich nicht entmachten lassen.

Mit Genug Gezahlt vorteilhaftere Lösung für den österr. Steuerzahler erkämpfen.

Durch die bisherigen Rettungsbemühungen wurde ausschließlich viel Steuergeld verbrannt sowie den Banken und Spekulanten ermöglicht hohe Gewinne einzufahren, womit weder der von den Regierungsparteien propagandierten Gerechtigkeit genüge getan wurde noch ein entsprechender Sanierungserfolg als Nachweis von Kompetenz eingefahren wurde.

Gerecht im Interesse des österr. Steuerzahlers wäre es, wenn die Steuerquote der Hellenen auf österr. Niveau angehoben werden würde und die Griechen Steuerhinterziehung im gleichen Ausmaß wie unsere Finanzbehörden ahnden. Der weitere Versuch Verfehlungen durch EU, Griechen und die Staatenlenker auf die Steuerzahler der Geberländer abzuwälzen und gleichzeitig den Ursprungsgläubigern durch den Einsatz von Steuergeld hohe Gewinne zu ermöglichen während schlußendlich dann die Steuerzahler die mit Sicherheit anfallenden Verluste hinnehmen sollen ist nicht die im Interesse der österr. Steuerzahler gelegene beste Lösung. Um die zu erwartenden Ausfälle zu bedecken, sind für A laut den mir von gut informierten Kreisen zugespielten Infos neue Steuern (Bodenwertabgabe) geplant.

Für die Steuerzahler wesentlich gerechter wäre es, wenn die Ursprungsgläubiger den maroden Staaten die unvermeidbaren Nachlässe gewähren und im Bedarfsfall dann Banken vom Steuerzahler nach dem Motto Geld gegen Beteiligungen aufgefangen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten dann diese Anteile privatisiert werden, womit Geld in den öffentlichen Haushalt zurückfließen würde.

Re: Mit Genug Gezahlt vorteilhaftere Lösung für den österr. Steuerzahler erkämpfen.

Ohne Zweifel - das sind alles sehr vernünftige Vorschläge. Dafür das grüne Stricherl.
Aber: Wie bei allen guten Vorschlägen ist es dringend hinterfragenswert, warum sie nicht umgesetzt werden. Mit anderen Worten: WER hat WELCHE Nachteile zu erwarten? Ich biete an:

- Die Subventionierung der Banken aus Steuergeld würde beendet. Sie werden also eher Widerstand leisten. Dort "drüberzufahren" ist nur schwer möglich, wenn wir uns andauernd bei ihnen verschulden.
Lösung: ALLE europäischen Staatshaushalte sanieren.

- Folgeproblem: Brot & Spiele. Wir alle leben über unseren Verhältnissen, d.h. die Schuldenstände steigen laufend. Dem Volk ist die Staatsverschuldung im Grunde egal, Hauptsache es gibt eine neue Staffel Dancing Stars.
Lösung: Keine, es handelt sich um ein kulturelles Problem.

- Folgeproblem: Strategien wie von Ihnen vorgeschlagen haben ein Wahlpotential im einstelligen Bereich. Wer Kanzler werden will, kann diese Vorschläge getrost vergessen.
Lösung: Keine einer Demokratie angemessene.

Übrigens: Wenn auch nur ein Hauch an Verdacht besteht, dass das in Ihrem letzten Absatz angedachte Konzept umgesetzt werden soll, zahlen ALLE Staaten deftig höhere Kupons für Anleihen. Der Finanzmarkt kann gar nicht anders reagieren. Man müsste die Banken also ausklammern und die Kredite direkt von der EZB kommen lassen. Das Wort ist "Transferunion".

Wie erwähnt - die Ideen sind ausgezeichnet. Ich habe nur massive Zweifel an der Umsetzbarkeit. Vielleicht bin ich auch nur Pessimist;-)

Wer auch immer wieder eine fatale Rolle spielt:

Die Medien spielen von einem zum anderen
Mal leider eine fatale Rolle, das sollte auch
nicht vergessen werden.
Insgesamt absurd: die täglichen Finanz-
nachrichten. Da jagt Hype, Rally, Kursgewinn,
gleichzeitig Krise, Absturz, Weltuntergang.
Oft genug nebeneinander. Das ist nur eine
Facette dieses 24 Stundenbetriebs.
Und gelernt vom letzten Mal haben sie auch
nichts.
Eine kurze Zusammenfassung vom letzten
Mal, in engl. Sprache, u.a. hier:
http;//tinyurl.com/6cum9uy

Das GR-Parlament wird natürlich zustimmen - aber dann nichts umsetzen so wie bisher

Die blöden sind die Ehrlichen in der EU eines Junckers, Merkel, Sarkozy.

Gast: AlteWeisen
21.06.2011 02:20
0 0

Drei?

"Bin ich den der einzige, der sagt: einmal genügt vollkommen" (von/aus Dave Allen)


Ein Vordenker unsere Zeit - Werner Faymann, der Brandlöschoberschlauchführer!

"Schnell die Feuerwehr", sagt die Bürgerin. 112 wählen hilft nicht. Werner Faymann wählen schon.

Er zeigte uns Lösungen auf, wie Europa gerettet werden kann. Immerhin kennt er sich in Wirtschaftsfragen gut aus.

Schon längst hat Faymann Lösungen erarbeitet, die uns aus der Krise führen, und das hart ersparte der Bürgerin sichert.

Die Reichen müssen nun einen Beitrag leisten, immerhin haben auch sie groß von jahrelanger Gier profitiert. Die Reihensteuer wird nun gekommen sein, weil sie Alternativlos ist. Das hat was mit Gerechtigkeit zu tun.

Bürgerin ist Solidarisch! Wir haben alle von Griechenland profitiert. Nun leisten wir einen kleinen Beitrag und tun der Umwelt Gutes. Blockieren wir uns nicht mit Denkverbote. Erhöhen wir die Mineralölsteuer und geben wir das was zusammen kommt in einen Eurotopf, wo wir Helfen können. Damit wird die Lebensqualität gesteigert und Europa profitiert. Klug!

Vergessen wir aber auch nicht auf die Transaktionssteuer. Mit nur wenigen Prozenten, kann bereits Griechenland und alle anderen Länder auf Dauer gerettet werden.

Wenn wir nun den klugen, elitären und kompetenten Worten Faymanns folgen, ist die Krise gemeinsam schnell überwunden. Auch Faymann weiß genau: Nur gemeinsam sind wir stark.

Arbeiten wir jetzt gemeinsam für den Frieden und sichern wir ihn ab! Helfen wir jetzt. Wer schnell hilft, hilft doppelt. Erklären wir der Bürgerin, warum diese Maßnahmen richtig und wichtig sind.

Antworten Gast: gasto
21.06.2011 10:59
3 0

Re: Ein Vordenker unsere Zeit - Werner Faymann, der Brandlöschoberschlauchführer!

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!

Faymann ist so weit vorne, dass man erstens sein Denken nicht sieht und zweitens ziemlich weit weg von der Realität is. - aber das macht nix!

Dort vorne trifft er dann die, die auch weit vorne operierenden; seine Politkollegen. Wie immer: Sie haben sowas von recht: unglaublich, Sie sollten in die Politik - - -

mfg. (Danke)

Gast: Ärger
21.06.2011 01:50
1 0

mir wird nur mehr schwindelig

bin gespannt wann wir als steuerzahler mal was davon haben werden, aber bis dahin sind wir eh alle pleite.

Gast: Europäerin
21.06.2011 01:24
1 0

Bis zum Jahr 2013 will Europa einen 700 Milliarden Euro schweren Schutzschirm einrichten. Den Löwenanteil übernimmt Deutschland.

Die Wallstreet Spekulanten a la Soros wird es freuen

Gast: gerechtiker
21.06.2011 00:52
0 1

nachruf

für alle, (Faymann, Fekter, verlogener, sich verztschüsselner Pröll und die gesamte Politikinkompetenzbaggage), die noch an warme eislutscher glauben:

http://www.spiegel.de/spiegel/

Gast: gerechtiker
21.06.2011 00:49
0 1

Michi

wo ist der Michi_Austria, der uns sagt, dass Faymann den Karren aus dem Dreck ziehen wird?

naja, morgen muss er halt mal sich die infos beim Schwarzenegger holen, wie er Kalifornien so gemanaged hat.
immerhin so die ca. 5-6t grösste wirtschaftszone

grinsen werden beide, der Schwarzenegger, der wenigstens was reelles geleistet hat und der Faymann, der wenigstens virtuelles geleistet hat.

.

Antworten Gast: grau
21.06.2011 00:56
0 1

Re: Michi




OOOCH das feigmandi hat sich im wiener wohnbau was RECHT reelles geleistet !

Gast: Lutz Berger
21.06.2011 00:04
2 0

700 Milliarden EURO nur der Anfang !

Der ESM wird mit einem Einführungsbetrag von 700 Milliarden EURO errichtet.
Goldman Sachs hält diesen Betrag allerdings nicht für ausreichend und empfiehlt eine Erhöhung auf bis zu 1.5 Billionen EURO und mehr, um auch Staaten wie Italien, Belgien etc. auffangen zu können.
Die sofort einzuschießenden 80 Milliarden EURO hat kein Staat frei verfügbar und müssen am Kapitalmarkt aufgenommen werden.
Daß das Rating der ESM-Staaten leiden wird, steht mit Sicherheit fest.
Die Folge : Höhere Zinszahlungen für die Refinanzierung der eigenen Staatsschulden.
Der ESM ist das "Fressen" für die Finanzindustrie, um das Vermögen und die Arbeitsleistung der Länder umfassend abschöpfen zu können.
Es ist ein Verbrechen an der Bevölkerung und jetzt wird die Rechnung für die Fehlkonstruktion des EURO präsentiert, die da ist : Keine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik und fehlender Länderfinanzausgleich, wobei immer bekannt war, daß der Länderfinanzausgleich unbezahlbar ist. Somit hätte der EURO niemals eingeführt werden dürfen.



Antworten Gast: GoldMann, der Sachs
21.06.2011 01:21
0 0

Re: 700 Milliarden EURO nur der Anfang !

Goldmann?
Ist das nicht ausgerechnet jene US Bank, die eine der Hauptschuldigen des Bankencrash von 2008/09 waren?

Antworten Antworten Gast: mysterium
21.06.2011 10:07
0 0

und der neue EZB-Chef Draghi ist ein Goldman Sachs Mann


Gast: Gast.Gast
20.06.2011 23:32
2 1

Friedensprojekt

Dieses "Friedensprojekt" ist nun demaskiert, denn innerhalb kurzer Zeit hat man ein Finanzdesaster geschaffen, das aller Wahrscheinlichkeit nach zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führt. Die Frage ist so scheint es nicht ob das so kommt, sondern wie lange das noch hinausgezögert werden kann und ob das so gewollt war. Katastrofe ist Macht, sagte schon mal ein Politiker.

Gast: Gast.XY
20.06.2011 23:16
2 1

Unverantwortlich gefährlich

Diese Experimente, die nicht einmal am Schreibtisch funktionieren sind eine Zeitbombe und gefährden die Sicherheit in der EU. Was will man dem entgegensetzen, wenn die Strasse reagiert, so wie in Nordafrika, etwa eine EU-Polizistenheer.

Gast: €payer
20.06.2011 23:05
0 0

Die deutsche Wiedervereinigung ist nicht rückgängig zu machen - die dafür von Frankreich erzwungene €-Einführung schon ! Die D-Mark (o.ä) wird wiederkommen !

Hättet Ihr den Schilling nicht in € sondern in GOLD getauscht, wärt Ihr jetzt auch fein raus!

Gast: WULLI
20.06.2011 22:41
0 0

manchmal überkommt mich

das Gefühl - jeder Eu Staat druckt schon heimlich nebenbei die "alte" neue Währung

Antworten Gast: L.W.
21.06.2011 10:25
0 0

Re: manchmal überkommt mich


Da liegen Sie nicht falsch...

Antworten Gast: mysterium
21.06.2011 10:09
1 0

Nur Österreich nicht, die sind zu blöd. Die beten nach.


Gast: gasto
20.06.2011 22:06
1 0

Die Demaskierung unseres Geldsystems als Fiatwährung (global) wird einen radikalen Gesellschaftswandel einleiten: - und nicht irgend ein Besen im Fenster -


Antworten Gast: Kakanier
20.06.2011 22:46
0 0

Re: Die Demaskierung unseres Geldsystems als Fiatwährung (global) wird einen radikalen Gesellschaftswandel einleiten: - und nicht irgend ein Besen im Fenster -

... 2 zuviel

lässt einen Weg offen - wie auch in der Politik

Gast: peter paul g
20.06.2011 22:06
0 0

faules ei...

ich finde es echt lustig wie sich die poster hier auslassen, und jeder tolle tipps gibt... sind ja auch nicht schlechte dabei ok, aber hat noch keiner geschnallt von euch dass die idee einen 7000000000000000000 mil. schutzschirm zu errichten, der blanke wahnsinn ist, warum???

weil die ganz genau wissen wo es hingeht nähmlich ins chaos, eine wirtschaft die diese summen zusammenkratzten muss damit sie überleben kann???? geht in den abgrund... punkt...

Antworten Gast: Bärenfalle...
20.06.2011 22:36
3 1

Re: faules ei...

Quatsch.
Die Länder emittieren Staatsanleihen, Trichet kauft diese und braucht dazu nur ein paar Zahlen in einen Computer tippen.

Das ist doch nicht das Problem.

Das Problem ist, eine Semmel kostet dann 5 Euro, der Liter Diesel 20 wogegen ihr Einkommen sich nur sehr, sehr langsam erhöhen wird.

Wer also schon heute "knapp" bei Kasse ist, wer heute zu bedienende Kredite laufen hat wird von dieser Inflation also nicht entschuldet (wie es sich manche wünschen) sondern fein säuberlich zerrieben, auch die Leute mit Krediten mit "fixen Zinsen" werden noch überrascht werden, ebenso die "Förderungsempfänger" mit den tollen "Sicherstellungswechseln" bei der Bank werden diesen schneller zu Gesicht bekommen als sie es sich vorstellen können.

Die Staaten können sich auf diese Art entschulden, die Bürger (wie passend !) aber nicht.

Am Ende gehört alles der Bank (wie im Casino) und sind nun die Sachwerte in den richtigen Händen bekommen wir auch wieder eine schöne stabile da edelmetallgedeckte Währung.

Mach auch Sinn, Wachstum wird es in den nächsten Jahrzehnten nämlich nicht geben.

Man könnte vermuten, nur dafür wurde diese kurze Spielphase der "Papiergelder ohne Deckung" eingeleitet.

Genau so ist es...

Womit die Raffgeier dann aber wieder nicht rechnen, ist die Tatsache, dass man sie beizeiten enteignet und aufknüpft - auch das kehrt mit schöner Regelmäßigkeit wieder.

Antworten Gast: Plach2
20.06.2011 22:24
1 0

Re: faules ei...

Früher wurden diese Summen im Land investiert, damit Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen.

Wieder einmal lassen sich unsere Politiker in Brüssel über den Tisch ziehen!

Gast: Plach2
20.06.2011 21:57
6 0

Jeder Bankvorstand der freiwillig Griechenlandpapiere kauft

müsste Elsner & Co Gesellschaft leisten!

War das bisher nicht bekannt? Griechenland produziert nicht einmal "Fahrräder" und hat keine Infrastruktur. Woher sollten sie dann das viele Geld zurück zahlen? Von den Urlaubern ist das nicht möglich!

Gast: gast gast
20.06.2011 21:56
1 4

da kann nur mehr einer helfen

Superstrache

Antworten Gast: L.W.
21.06.2011 10:29
4 0

gast gast ...

.. beweist wieder einmal seinen kolossalen Durchblick, der nicht einmal für ein halblustiges posting reicht.

Gast: gasto
20.06.2011 21:52
2 1

>„Die Rute ist ins Fenster gestellt“<



Na, - da glaubt noch einer an den Nikolo. Und meint, weil er sich fürchtet, dann müssen sich auch die Andern fürchten. IRRTUM!!!

Ein "Stabilitätsmechanismus" versus Exponentialfunktion von Zins und Zinseszins.
Womit sollen diese "Schirme" eigentlich gedeckt sein?

Ihr seid bestenfalls Jongleure von "nichts". Das was ihr hier dem Volk verkaufen wollt nennt sich "Viatmoney" - und dieses Zahlungsmittel implodiert.

Die Einzigen, die wirklich Panik haben sind all die Börsenzombis und ihr Gefolge einschließlich dieser Rattenagenturen, die trippelletters vergeben, - die mit "nichts" Geschäfte machen.
Ihr habt Panik, weil mehr und mehr - für ALLE - sichtbar wird, welch "Dienstleistungen" und "Warenwerte" ihr für das Gemeinwohl produziert: nichts von "nichts"!

mfg.


Antworten Gast: Plach2
20.06.2011 21:59
4 0

Re: >„Die Rute ist ins Fenster gestellt“<

So ist es!

Daher steigen die Banken aus und die Schulden werden auf die Steuerzahler umgelagert!

Die Österreichische Finanzministerin Fekter spricht vor dem Parlament auch noch "von einem guten Geschäft"!

Solche Typen verwalten unser Steuergeld!

Antworten Antworten Gast: gasto
20.06.2011 22:30
0 0

Re: Re: So ist es!

UND: Das Steueraufkommen sinkt, weil sich mehr und mehr weigern dieser Zwangsschenkung an den Staat Folge zu leisten.
D.h.: Der Bürger lässt sich weniger und weniger (be)steuern.
Das löst natürlich Panik in der Politik aus: - und das Einzige, das diesen Damen und Herrn einfällt sind Kirchentricks aus der Angstkiste ...
mfg.

Gast: mysterium
20.06.2011 21:42
1 0

Der Juncker schützt seine Griechen-Freunde wie den Latsis,

der mit seiner Bank Ende 2009 schnell von der Schweiz nach Luxemburg übersiedelte. Diese Bank soll 50 mrd. euro griech. Anleihen halten.

10 0

Es gibt nicht "Drei letzte Auswege"!

Variante 1 ist überhaupt kein "Ausweg". Da wird nur die Stunde der Wahrheit mit gigantischen Summen, die ausgeborgt werden müssen, hinausgeschoben. Die paar EU-Staaten, die noch Kredit haben, werden dadurch auch noch in eine untragbare Verschuldung getrieben, die sie in eine ähnliche Lage wie Griechenland bringen wird!

Variante 2 ist unvermeidlich. Griechenland kann
die in der Vergangenheit aufgehäuften Schulden niemals bedienen. Das wissen alle, aber die Politiker wollen es nicht zugeben.
Variante 2 betrifft aber nur die Vergangenheit, um Griechenland eine Zukunft zu ermöglichen braucht man auch

Variante 3: Mit Produktionskosten in teuren Euros kann Griechenland so gut wie nichts exportieren und niemals auf einen grünen Zweig kommen. Nur eine abgewertete Währung ermöglicht einen Neustart.

Deshalb gibt es nicht drei Auswege, sondern nur einen, nämlich Variante 2 plus Variante 3!

Auch dieser einzige Ausweg wird die EU in gewaltige Schwierigkeiten stürzen, weshalb die Politiker die Hosen voll haben und das Unvermeidliche so weit hinausschieben wollen, als es nur geht. Das ist aber die falsche Politik, denn das Ende ist unausweichlich und alles vorher hinausgeschmissene Geld macht es der EU nur noch schwerer, mit diesem Problem fertig zu werden.
Vielleicht ist es aber überhaupt schon zu spät, weshalb man einfach nur vor dem Untergang der EU noch möglichst lange mit geschlossenen Augen gut leben will!

0 0

Re: Es gibt nicht "Drei letzte Auswege"!

. . . treffendes Argument für die Bürgerinitiative "Aktion 21"

Schulden haben keine Zukunft

http://aktion21.at/index.html?menu=182&id=1342&output=printer#comments


Antworten Antworten Gast: Kuya
21.06.2011 02:51
2 0

mehr Schulden verkraften kaum noch die guten Länder

. . . so auch "Periskop"s Schuss: weshalb man einfach nur vor dem Untergang der EU noch möglichst lange mit geschlossenen Augen gut leben will!

Gast: Ausgroaster
20.06.2011 21:37
1 0

Lustig sans die Deitschn

Den sanften Entschuldungsplan den die Deitschn unter Schäuble neuestens auftischn hot der Herr Ackermann höchstpersönlich verfasst ;D
Also des vermeldet hoit die ARD.
Wieviel wird des den Österreichern kostn? 20 Milliarden?
Na trifft eh kane Orman! ;D

Gast: Hans im Glück
20.06.2011 21:31
4 0

2013

Gibt es die EU schon seit 1,5 Jahren nicht mehr.

Gast: rabe1
20.06.2011 21:28
4 0

Die Garantien des Rettungsschirmes

werden zwangsläufig auch die Mittel- und Nordeuropäischen Staaten in die Pleite treiben. Wie ein franz. Journalist einmal schrieb: "Die EU ist Versailles ohne Krieg für Deutschland" und für AT wohl auch. Als ehemals bürgerlicher Wähler habe ich langsam die Nase voll, von den käuflichen Betrügern der SPÖVP verraten zu werden, damit die Bankierskaste in Ruhe Unmengen an Schrottpapierl an die EZB & den Rettungsschirm auslagern kann. Zukünftig wähle ich lieber einen Rechtsradikalen als diese Handlanger der Banker-Internationalisten-Clique.

Antworten Gast: mir reichts
21.06.2011 04:54
1 0

Re: Die Garantien des Rettungsschirmes

das war kein journalist, das war mitterand.

"der euro ist für deutschland versailles ohne krieg", als er kohl gezwungen hat, den euro einzuführen, um der wiedervereinigung zuzustimmen.

Gast: ASVG-Sklave
20.06.2011 21:24
0 0

Wiener Schmarren


"........Auch die Wiener Initiative ist im Falle Griechenlands vollkommen unrealistisch. Wird die Verlängerung zu einem unveränderten Kupon (die ursprüngliche Rendite bei Emission) vorgenommen, besteht kaum ein Unterschied zu einem traditionellen und effizienteren Schuldentausch mit einer zum Nennwert bewerteten Anleihe, bei der der ursprüngliche Kupon beibehalten wird. Die Wiener Initiative sollte kurzfristig ausländische Banken in die Rettung anderer Banken einbeziehen. Diesen Ansatz auf die Anleiheschulden eines Staates anzuwenden wäre also Unsinn.
Richtig angepackt unterscheidet sich die Lösung kaum von der Art sauberen Schuldentauschs, den die EZB und andere so verabscheuen. Erfolgt der Schuldentausch auf "freiwilliger" Basis, wird ein noch größeres und noch weniger tragfähiges Schuldenungeheuer für das Land geschaffen. Wie seinerzeit im Falle Argentiniens - das einen freiwilligen Riesenschuldentausch zu unhaltbaren Marktrenditen versuchte - wäre dann mit einer ungeordneten Insolvenz für 2012 oder 2013 zu rechnen. Wer also sagt, eine freiwillige Wiener Initiative sei auf Griechenland anwendbar, der führt nur den großen Unsinn weiter und schiebt das Problem vor sich her, so wie es die EZB und der öffentliche Sektor es nun seit mehr als einem Jahr tun". (Nouriel Roubini)

Gast: Pepi6
20.06.2011 21:23
2 0

Damit die Banken auf 40% bis 50% Schuldennachlass nicht verzichten müssen

Werden vorher sämtliche faulen Kredite dem Steuerzahler aufgehalst.
Das nennen die Politiker dann: Beteiligung von Privaten!

Gast: Fred88
20.06.2011 21:21
4 1

Die Schweizer müssen sich biegen vor lachen!

Die zahlen weder 2 Mrd. jährlichen Mitgliedsbeitrag, noch wietere 2,2 Mrd. für Griechenland ..... sie investieren ihre Mrd. im eigenen Land!


Antworten Gast: Helvetier
21.06.2011 07:25
1 0

Re: Die Schweizer müssen sich biegen vor lachen!

Nicht ganz richtig: Über den IWF wird kräftig mitgeblutet... Und durch die Aufwertung des CHF bokommt auch die Exportwirtschaft einiges mit ab. Wir leben halt in einer (über) globalisierten Welt.

Vorschläge zur Lösung der Krise in Griechenland..

... basieren auf Ungewissheit. Und Fehlprognosen auf Basis von Ungewissheit lassen sich in der Finanzkrise genug finden.

Die 5 berühmtesten Fehlprognosen zur Finanzkrise: http://go.banknews.at/iiCmvB

Gast: Plach2
20.06.2011 21:05
3 0

Da lachen sogar die Hühner!

„Die Rute ist ins Fenster gestellt“, sagte Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP)....

da werden sich die Griechen aber fürchten!

Spindelegger entwicklet sich immer mehr zum "Witzekanzler".

Antworten Gast: gast gast
20.06.2011 21:28
0 4

Re: Da lachen sogar die Hühner!

vor allem können die griechen lernen wie man auf die bremse steigt und blockiert das kann die övp nur nicht hier

Hobbyökonom