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Griechen-Krise: Die Europäer spielen auf Zeit

23.06.2011 | 22:23 |  von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

EU-Gipfeltreffen: Europas Regierungschefs versuchen erneut, die Märkte zum drohenden Bankrott Griechenlands zu beruhigen. Wieder drücken sie sich vor den entscheidenden Fragen.

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Brüssel. „Sie können mir diese Frage gerne noch fünfmal stellen: Ich werde sie Ihnen nicht beantworten." Die entnervte Reaktion eines Regierungsberaters auf die Journalistenfrage nach der Beteiligung privater Gläubiger am unvermeidlichen zweiten Hilfspaket für Griechenland bringt die Stimmung unter Europas Entscheidungsträgern auf den Punkt: Schweigen ist Gold, Vernebeln Pflicht.

Und so sah die Erklärung von Europas Spitzen zu Griechenland, die der „Presse" bereits im Lauf der Tagung vorlag, so wortgewaltig wie inhaltlich dürftig aus: „Ein umfassendes Reformpaket, das mit der Kommission, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds vereinbart worden ist, und die Annahme der Schlüsselgesetze über die fiskalpolitische Strategie und Privatisierung durch das griechische Parlament müssen als Frage der Dringlichkeit in den nächsten Tagen finalisiert werden", heißt es da. „Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone stimmen überein, dass zusätzliche Mittel sowohl durch öffentliche als auch private Quellen finanziert werden."

Das heißt aber nicht, dass die privaten Gläubiger Griechenlands angehalten werden, frisches Geld zu investieren, sagte ein mit der Sache befasster Eurokrat zur „Presse": „Es geht weiterhin darum, dass die Investoren ihre Positionen in Griechenland aufrecht erhalten." Ergänzend erklärten die Staatsspitzen, dass EU-Kohäsionsförderungen schneller als bisher an Griechenland ausgezahlt werden sollen.

Griechenland: Eine Krise, viele Ratschläge

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IWF: Noch keine neue Anfrage aus Athen

Damit blieb auch das neunte Gipfeltreffen seit Ausbruch der Schuldenkrise Anfang 2010 vage: Nur keine Wellen, nur kein falsches Wort, dafür so viel Zeit gewinnen wie möglich, um das griechische Problem zu lösen.

Dieses Problem hat drei Facetten, sie bedingen einander. Erstens geht es darum, den griechischen Staat zahlungsfähig zu halten. Derzeit halten EU und IWF die fünfte Tranche an Hilfskrediten über zwölf von insgesamt 110 Milliarden Euro zurück, weil Athen die im Gegenzug versprochenen Maßnahmen zur Budgetsanierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit nicht ergriffen hat. „Das Board muss zufrieden sein, dass das Programm auf Schiene ist und dass es angemessen finanziert ist. Wir haben kein Ansuchen von Griechenland für ein neues Programm erhalten", erklärte David Hawley vom IWF am Donnerstag.

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Ob das Hilfsprogramm und damit der griechische Staat auch 2012 und 2013 finanziert ist, hängt zweitens davon ab, ob und in welcher Form die privaten Gläubiger Griechenlands ihre Investitionen vorläufig aufrecht erhalten. Das stellt Europas Regierungen vor ein Dilemma: Wenn die Kreditratingagenturen nur den leisesten Verdacht haben, dass die Banken, Fonds und Versicherungskonzerne ihre Positionen in Griechenland nicht freiwillig halten, sondern politischen Druck fürchten, bewerten sie das als „Kreditereignis".

Die Folge: Die Europäische Zentralbank dürfte keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit für die Refinanzierung der griechischen Geschäftsbanken annehmen. Ein Bankencrash wäre die Folge. Das „Kreditereignis" hätte eine weiterreichende Folge, vor der Europas Politiker große Angst haben: Mit einem Schlag wären Credit Default Swaps, also Versicherungen gegen Kreditausfälle auf Basis von europäischen Staatsanleihen, infrage gestellt. Der griechische Virus würde somit das ganze Finanzsystem erfassen. „Vor diesem CDS-Problem haben alle eine Heidenangst", sagte ein hoher EU-Beamter zur „Presse". Klar also, dass die Notenbanken von Deutschland, Frankreich, Spanien und Belgien am Mittwoch sehr diskret mit ihren Banken über deren „freiwilliges" Behalten griechischer Ramsch-Papiere verhandelten, wie Reuters berichtete.

Reform des Stabilitätspaktes blockiert

Die dritte Facette des Problems erfasst die Frage, ob Europas Regierungen aus dem Schuldendrama gelernt haben. Ein Blick auf das seit einem Jahr laufende Gesetzgebungsverfahren zur Stärkung des Stabilitätspakts lässt Gegenteiliges vermuten. Das Europaparlament stimmte am Donnerstag dafür, dass künftig frühestmöglich automatische Sanktionen gegen „Budgetsünder" erlassen werden. Die Regierungen wollen daran festhalten, dass ihre Finanzminister einander gegenseitig Persilscheine ausstellen. Die für Juli erhoffte Einigung ist somit ungewiss.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.06.2011)

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144 Kommentare
Gast: DI.(MUL) Hellmut Paradis
23.06.2011 21:19
4 0

AUFSTIEG UND FALL DES NEUEN ROM #2

Nur den lokalen Führungseliten wurden die Tore der Macht voll geöffnet weit,
Das war der Kardinalfehler, das wissen wir heut',
Die wenigen Reichen haben den römischen Way of Life und können, wohin sie wollen, gehen.
Die vielen Armen müssen bleiben und haben das durchzustehen!
Deshalb können Gottes Nationen diese gnadenlose EU-Ideale des NEUEN ROM nicht übernehmen.
Für diese gottlosen, gewissenlosen und gnadenlosen EU-Chaoten kann man sich da nur schämen!
Man kann kein guter Österreicher bleiben,
Und ein sehr guter NEUER RÖMER werden, weil wir unter diesem doppelten Selbstverständnis sehr leiden!
Denn wir Österreicher haben ein zu großes christliches Kulturverständnis traditionell,
Uns Österreicher erkennt man an unserer Religion sehr schnell,
An unserer Sprache, der Tracht, unserem christlichen Glauben,
Dem Stolz auf unser Volksabstimmungsrecht,
Wohl dem Volk dessen Gott der Herr Jesus Christus ist, wir sind frei und Niemanden's Knecht!
Und nicht der uns fremde EU-Münzen Klang.
Vielmehr das Edelweiß und der Jodelgesang.
Unser österreichisches Fundament ist das päpstliche Rom,
Mit dem daraus erwachsenen Christentum, über zwei Jahrtausende schon.
Dieses Erbe wird in der neoliberalen EU-Kultur vernichtet,
Einer OHNE-GOTT-LISSABON-VERFASSUNG hat man uns verpflichtet.
Das hat schon der Martin Luther dem österreichischen "Kaiser Des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation",
Abgelehnt, seinem Gott und seinem Reich abzuschwören, prophetisch damals schon.
©VÖGB Schriftst.

Gast: beardsley 2.0
23.06.2011 21:18
5 0

gruselig

kann es sein, daß irgendein tür kischer verein die österreichischen medien via spenden kontrolliert? zu bestimmten themen darf man seine meinung nicht mehr frei äußern. und das im 21. jahrhundert in einem europäischen land!

Gast: gast 100
23.06.2011 20:43
3 0

hut ab was eliten geleistet haben

Ja die haben das geleistet, wo wir heute stehen.

Antworten Gast: Plach2
23.06.2011 21:32
4 0

Einfach unglaublich!

Griechenland schickt jahrelang falsche Zahlen nach Brüssel; - und die merken gar nichts???

Amerikanische Rating-Argenturen müssen Griechenland auf "Ramsch" herabstufen bis die Bonzen in Brüssel wach werden????

US Ratingargenturen werden weiterhin entscheiden, welchen europäische Land sie als nächstes in den Bankrott schicken werden; dabei werden sie viel Geld verdienen und der Steuerzahler bezahlt alles.

Re: Einfach unglaublich!

Selbstverständlich haben die griechischen Politiker, die kontrollierenden €U-Beamten BESTOCHEN.

Ich bitte, Sie...das ist doch wohl klar.

Gast: Kakanier
23.06.2011 20:41
2 1

Die Europäer spielen auf Zeit

Gott sei dank ist Griechenland nicht in Europa....

Gast: Svencodumm
23.06.2011 20:22
1 0

Ich werde mich nicht auf das Niveau vom lurch begeben.


Mit Europa gut in die Zukunft! Hut ab, was Eliten geleistet haben.

Bürgerins Zukunft ist gerettet! Dank der EU. Sie hat Europa vor den Zusammenbruch gerettet. Kompetentes Know-How, voraussicht und umfassende Maßnahmen zur Absicherung von der mutigen Bürgerins Zukunft, hat nun den letzten EU-feindlichen Kritiker restlos überzeugt.

Wir sehen: Egal ob ein oder fünf Länder ein wenig Probleme haben: GEMEINSAM sind wir stark. Deswegen leibt die Bürgerin auch die Einheit in der Gemeinschaft.

Nur die Einheit garantiert Frieden für mindestens 2500 Jahren. Das wünscht sich die Bürgerin ist sorgte dafür, dass auch Österreich ein Teil der Einheit ist. Einheit garantiert Frieden, darin ist sich die Bürgerin sicher.

Aber auch viele Anleger sind jetzt wieder mutig um Ihr Buisness nachzugehen. Gerade Griechenland hatte gezeigt, dass sie unseren Nachbaarstaat gerettet hat. Heute gibt es die Revaunche. Gut so!

Wir sehen also klar: Nur die Einheit bittet mir Vorteile, eine Zukunft mit viel Frieden.

Re: Mit Europa gut in die Zukunft! Hut ab, was Eliten geleistet haben.

Haben Sie einen an der Lampe, mein Sohn?

Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
24.06.2011 10:58
0 0

Re: Re: Mit Europa gut in die Zukunft! Hut ab, was Eliten geleistet haben.

Vorsicht: das ist Werner himself!

Antworten Gast: AltGast
23.06.2011 21:25
3 0

Nur die Einheit garantiert Frieden für mindestens 2500 Jahren

Tu uns einen Gefallen: warte es ab und schreibe erst in mindestens 2500 Jahren wieder.

Danke.

Antworten Gast: Soaschmorn
23.06.2011 20:29
9 1

Re: Alle Versuche der Eliten, Europa zu einigen, sind auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen worden und haben immer in eine Katastrophe geführt!


Gast: helicopacter
23.06.2011 20:09
4 3

Langsam beginne ich Pol Pot zu begreifen!


Antworten Gast: Frogamoi
23.06.2011 20:17
2 0

Re: Langsam beginne ich Pol Pot zu begreifen!

Das ist doch der, der in seinem Land die Eliten entmachtet hat!

Re: Re: Langsam beginne ich Pol Pot zu begreifen!

vl. meint er ja die beweggründe pol pots... ich tue es schon

Antworten Antworten Antworten Gast: Robbespierre
24.06.2011 11:00
0 0

Re: Re: Re: Langsam beginne ich Pol Pot zu begreifen!

Brauchen Pol Pot nicht.
Wdh von 1794... genügt
Die Jakobiner vom Berg

Gast: goosenpowerin
23.06.2011 19:42
2 0

goosenpower benimm dich!


Antworten Gast: ibinsdagossenbauer
23.06.2011 20:45
0 0

Re: goosenpower benimm dich!

Ja mai, da barolllio

Gast: Plach2
23.06.2011 19:35
0 0

Ich glaub ich hab sie nicht alle!


Antworten Gast: Franz99
23.06.2011 19:57
0 0

Re: Ich glaub ich hab sie nicht alle!

Dem Fred 88 gehts auch so, sagt der megadoc

Antworten Antworten Gast: Fred88
23.06.2011 20:15
0 0

Re: Re: Ich glaub ich hab sie nicht alle!

Und recht hat er, weils dem Karl Huber auch so geht!

Antworten Antworten Antworten Gast: Sakradi
23.06.2011 20:32
0 0

Re: Re: Re: Ich glaub ich hab sie nicht alle!

Genau wia da Michi_Austria.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Na seavas
23.06.2011 20:53
0 0

Re: Re: Re: Re: Ich glaub ich hab sie nicht alle!

Schon wida a Epidemie.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Flyfloxyfly
23.06.2011 20:47
0 0

Re: Re: Re: Re: Ich glaub ich hab sie nicht alle!

Ich weiß, ich weiß!

Gast: Franz99
23.06.2011 19:32
2 1

Es wird sich nichst ändern!

Auch wenn Europa 10x 700 Mrd. Rettungsschirme beschließt!

Amerikanische Ratingargenturen werden noch höher spekulieren und noch höhere Gewinnen machen! So lange sich Europa das alles bieten lässt

Gast: Fred88
23.06.2011 19:12
2 1

Jenen Leuten,

die jahrelang nicht gemerkt haben, das ihnen die Griechen falsche Zahlen liefern gehört ihr hohes Gehalt um 50% gekürzt!

Jeder Aufsichtsrat haftet ja auch! (Zumindest theoretisch)

Antworten Gast: speibender regenbogen
23.06.2011 22:54
2 0

um 50% nur?

dann verdienen die immer noch dreimal soviel wie der durchschnittsbürger!

denen gehört das gehalt auf 10% zusammengeschnitten, und mit ihrem privatvermögen sollten sie haftbar gemacht werden, um den schaden wieder gut zu machen. DAS wäre dasnn gerecht.

7 0

egal was passiert

Eines steht doch fest. Es wurde bei unserem Eintritt in die EU und bei der Einführung des Euro (von der Osterweiterung will ich gar nicht schreiben) gelogen, daß sich die Balken bogen!

Jetzt hoffen SPÖVP, daß das Wahlvolk ein schlechtes Erinnerungsvermögen hat. Leider liegen sie da gar nicht so falsch!

Man kann nun mal und das ist eine eiserne Tatsache, nicht mit Leuten eine Gemeinschaft auf biegen und brechen eingehen, deren Wahlspruch heißt "alles für mich und nichts für dich!". Es war überhaupt ein Wahnsinn Versprechen abzugeben, daß Länder bis zum Sanktnimmerleinstag subventioniert werden. Entweder die können auf absehbare Zeit den Standard erreichen, wo sie wirtschaftlich mithalten können oder auf Wiedersehen!

Ich weiß schon, daß das alles unter dem Titel gelaufen ist: "die Deutschen werden schon zahlen, sind ja die Kriegsverlierer", wobei man uns gleich großzügig miteingeschlossen hat. Allerdings wird da ein kleiner aber sehr wichtiger Punkt immer wieder vergessen. Ohne Deutschland geht ganz Europa den Bach hinunter. Denn das ist auf weitem Feld das einzige Land, das so halbwegs den Erfordernissen des weltweiten Wettbewerbs entspricht. Die Schadenfreude der ehemaligen Westalliierten und deren Mitläufer ist sicher nur von ganz kurzer Dauer! Das sah man schon am Ende von WW2. Da hat nicht nur Deutschland Federn lassen müssen, sondern England und Frankreich sind als Weltmächte unter ferner Liefen gerutscht!


Antworten Gast: Betrogen
23.06.2011 21:13
2 0

Re: egal was passiert

Arme Österreicher! Ihr wurdet so wie alle andren betrogen. Raus aus der EU: Die willl so wie so NIEMAND!

Gast: Plach2
23.06.2011 19:07
2 0

Endlich handeln - und nicht ratlos "auf Zeit spielen"!

Je länger sich die Bonzen in Brüssel von den amerikanischen Ratingargenturen auf der Nase herum tanzen lassen, um so teurer wird es für den Steuerzahler!

Wie lange wollen sie noch hilflos zusehen wie Spekulanten Mrd. Gewinne damit machen!

Weder in Rußland noch China oder Indien ist so etwas möglich!

Gast: herr gast
23.06.2011 19:07
2 2

frechheit

schon eine frechheit, wir arbeiten hier hart und zahlen eine unmenge an steuern um die löhne der griechen mitzuzahlen. aber anstatt dass diese dankbar sind und versuchen so schnell wie möglich wettbwerbsfähig zu werden und selbst überleben zu können .. gehen sie streiken. und das in der haupttourismuszeit. eigentlich sollte man sie sofort pleite gehen lassen, die wollen es nicht anders.

Die haben schon recht, die Griechen

Sie arbeiten nicht für das Wohl eines faulen Griechen - das Geld kommt nämlich durch die Hintertür wieder herein - und landet bei unseren lieben, notleidenden Banken! Die haben nämlich so emsig zugegriffen - weils 10% und mehr Zinsen auf die Anleihen gab. Und jetzt, wo das Risiko schlagend wird, sollen wir, die wir 1,25% von der Bank bekommen, blechen. Die Griechen sehen von Ihrem Steuergeld keinen luckerten Heller.
Dafür wird aber gleich auch der Besitz der Griechen wie z.B. Infrastruktur um einen nepp an dieselben Geldhaie verschachert.
Und damit SIe sich nicht aufregen, trommeln die Systemmedien hier die Mär von den faulen Griechen und dort die Mär von den gierigen Deutschen. Gehen Sie auf die richtigen Los - ab in die Raiffeisen, Erste, Unicredit Zentrale und aufmischen die Bande! Das wäre eine wirksame Abhilfe.

Re: Die haben schon recht, die Griechen

Vollkommen richtig!

2 1

Re: frechheit

Wieso? Die wissen genau, daß die Politiker der Geberländer selbst in diesem Schlamassel verstrickt sind, weil sie deren Wahlvolk den Buckel vollgelogen haben. Mit Solidaritätsfloskeln und derlei anderem Schnickschnack. Und jetzt können sie doch nicht einfach zugeben, daß sie zu blöd waren um diese Schwierigkeiten vorauszusehen.

Aber vielleicht wird es schön langsam Zeit, daß sich unsere Leute bei den Wahlen auch einmal was denken und nicht dauernd den dumben Aufschneidereien der systemtreuen Medien zu glauben!

Antworten Antworten Gast: @lurch
23.06.2011 19:27
4 0

100% richtig!

Wer Verändeurngen will, muss auch Veränderungen wählen, sonst ändert sich nichts. (Immer wieder bis sich etwas ändert)

Antworten Gast: Plach2
23.06.2011 19:12
3 1

stimmt:

Steuerquote:

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%

Einkommensvergleich 1999 - 2009:

Beamte und Politiker +26%
Angestellte + 4 %
Arbeiter - 9%

Antworten Antworten Gast: @Plach2
23.06.2011 19:58
0 5

Re: stimmt:

auch wenn sie ihre Zahlen zum 10 trillionsten Mal hier reinstellen - sie werden deswegen auch nicht wahrer.

Glauben sie wirklich, dass die Unterschiede zwischen OECD-Ländern so gross sind, dass Tschechien mit 8% weniger Steuern auskommt wie Österreich?

Dieser - von der OECD angerichtete - Zahlensalat wurde schon von der AK bezweifelt.
Es gibt viele Elemente in der Berechnung, die in jedem Land verschieden eingerechnet werden - was in Österreich zur Staatsquote zählt, ist in den USA oder der Schweiz eine private Versicherungsleistung.

Es ist also schlichtweg unmöglihc, einen Steuerquotenvergleich zwischen verschiedenen Ländern durchzuführen (und was die OECD macht ist nicht ehrlich!).

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/646981/AK_Schweizer-Steuerquote-ist-hoeher-als-gedacht" target="_blank">http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/646981/AK_Schweizer-Steuerquote-ist-hoeher-als-gedacht

Antworten Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
24.06.2011 11:05
0 0

Re: Re: stimmt:

Ja, wissen sie, was da fehlt?
Unsere Steuern sind ja real viel höher, weil die Sozis immer gerne den Arbeitgeberanteil unterschlagen! Das ist es , was mich bei diesen Vergleichen immer ärgert! wir werden von den Politikern bis zur AK immer und immer angelogen!!!!!

Antworten Gast: Nanana
23.06.2011 19:12
2 0

Re: Der einfache Grieche hat doch keinen Eurocent der Hilfsgelder je gesehen. Das haben die Reichen sofort eingesackt!


Antworten Antworten Gast: Plach2
23.06.2011 19:29
1 1

Re: Re: Der einfache Grieche hat doch keinen Eurocent der Hilfsgelder je gesehen. Das haben die Reichen sofort eingesackt!

RICHTIG!

Es geht also nicht um die Griechen, sondern um Spekulanten und Banken!

Die Griechen bekommen bekommen als Draufgabe auch noch Sparpakete!

Antworten Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
24.06.2011 11:07
0 0

Re: Re: Re: Der einfache Grieche hat doch keinen Eurocent der Hilfsgelder je gesehen. Das haben die Reichen sofort eingesackt!

woher die ungeheuerliche Info? Beweise bitte!

Gast: Knockolo
23.06.2011 18:54
1 0

Die Eliten die uns in diese Situation gebracht haben, spielen auf Zeit, um ihre Sore in Sicherheit bringen zu können!


Gast: Nachgedacht
23.06.2011 18:51
6 0

Die Griechen müssen erst einmal ihre Eliten entmachten und enteignen

Auch wir Österreicher sollten darüber nachdenken!

Antworten Gast: Plach2
23.06.2011 19:33
4 0

Re: Die Griechen müssen erst einmal ihre Eliten entmachten und enteignen

Darum heißt es auch:

Wahltag ist Zahltag!

Warum wohl?

Sagte ein Politiker beim Glaserl Wein: "Wir können machen was wir wollen, die Trotteln wählen uns eh wieder".- Und stimmts nicht?

Re: Re: Die Griechen müssen erst einmal ihre Eliten entmachten und enteignen

Und wo bitte bezahlen unsere Eliten den Preis für Misswirtschaft und Vernichtung von Volksvermögen? Die Aktionen gegen Grasser sind lächerlich; einzig ein fahrlässiger Bawag-Exchef sitzt ein. Den wirklichen Schadensverursachern in der SPÖ und ÖVP passiert absolut GAR NICHTS! Die gehen mit fetten Posten in die Privatwirtschaft und dann mit noch fetteren Abfertigungen in die Pension (siehe Pröll). Was würde es ändern, wenn mal Blau oder Grün gewählt wird (abgesehen, dass HC den Roten am Nerv geht)??? Auf den wirklichen Zahltag warte ich schon lange, der kommt aber nicht... das System schützt die Freunde, noch!

Zahltag?

Nur sind die Alternativen nicht gegeben, nicht zuletzt auch deshalb, weil Zeitungen und Forenschreiber nur schimpfen und mit mit Dreck schmeissen können. Kein vernünftiger Mensch geht mehr in die Politik. So haben wir die Wahl: ein Sprachrohr der Kronenzeitung, eine farblose und doch raiffeisengrüne Samtpfote, einen H öchst C harakterlosen Rabauken, nur mühsam mit grün übertünchte Marxisten und eine B lasse Z unkunftslose Ö sterreichische Splitterpartei; von den Anderen gar nicht zu reden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gutso
23.06.2011 20:04
2 1

Re: Die "repräsentative" Demokratie ist ein Schmäh der Eliten zum Betrügen der Massen!

Die wollen immer das Beste - aber für sich. Wer sich um eine derartige Position bewirbt ist mir von vornherein suspekt!

Gast: Siemüssen
23.06.2011 18:31
4 0

Die Griechen müssen erst einmal ihre Eliten entmachten und enteignen

Die Eliten führen ihre Völker von einer Krise in die nächste und verdienen sich damit eine goldene Nase. Die Eliten haben ihnen die Suppe eingebrockt und sollten sie auch auslöffeln. Die Vorgänge sind hierzulande aber keineswegs besser. Es tut uns nur noch zu wenig weh! Aber das dicke Ende kommt auch für uns.

Gast: Plach2
23.06.2011 18:28
6 1

Einfach alles nur hochbezahlte, hilflosen Bonzen!

Einige Jahre nach der Euro Einführung zahlten die Euroländer um die 6% Zinsen. Dann entdeckten amerikanische!! Ratingargenturen, (Europa hat gar keine!) dass sie mit ihren Bewertungen willkürlich Staaten in den Bankrott schicken können, - mit ihren Bewertungen die Zinsen für Staat (diesmal Griechenland) bis zu 28% hinauf treiben können!!!

Mit dieser Spekulation können sie 100e Mrd. gewinnen!!!!

Weder Russland noch China lassen sich so etwas bieten! Keine Teilrepublik von Russland, keine Region von China muss 28% Zinsen zahlen! So etwas lassen sich ihre Staatsmänner nicht bieten!

Wofür zahlen wir 2 Mrd. Mitgliedsbeitrag zur EU?

Dann meinen Josef Pröll und Frau Fekter auch noch: "Es gibt keine Altenative"? - Oder doch, es gibt sie. Nur sie wissen selber keine, das ist der Unterschied.
Und unser Bundeskanzler? Der lächelt wi immer und schweigt.

Wir werden daher weitere Mrd. für Spekulaten zahlen müssen!

Re: Einfach alles nur hochbezahlte, hilflosen Bonzen!

ein schönes Gefühl, wenn man aus völliger Ahnungslosigkeit heraus posten kann, gell ?

3 0

Re: Einfach alles nur hochbezahlte, hilflosen Bonzen!


Sie verwechseln Zinsen mit Renditen.

Es gibt keinen 28%-igen Griechenbond. Nicht mal einen 10%-igen.

Nur wenn die Kurse für Griechenbonds stark sinken, kommen 28%-ige Renditen zustande.

Im Schnitt zahlen die Griechen wahrscheinlich weniger als 5% Zinsen für ihre ausgegebenen Bonds.

5% von ca 350 Mrd sind 17,5 Mrd, was weniger als ihr jährliches Defizit ist (25 bis 30 Mrd Euro).

Die Griechen kriegen von den Euro-Deppen

- die nötigen Euros für die Tilgung

- die nötigen Euros für die Zinsen

- die nötigen Euros für den restlichen Budget-Abgang (ca 10 Mrd p.a.).

In Bälde auch noch die nötigen Euros für die Wirtschaftsbelebung (vulgo 'Marshallplan').

Hobbyökonom