21.05.2013 22:33 Merkliste 0

USA ziehen über Europas Krisenmanagement her

25.06.2011 | 14:14 |   (DiePresse.com)

Finanzminister Geithner wirft den Europäern fehlende Reformen im Bankensektor vor: "Ihr habt es schlimmer gemacht als wir." RBI-Chef Stepic fordert indes "einen Beitrag von Europas Steuerzahlern" zur Rettung Athens.

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US-Finanzminister Timothy Geithner hat den Europäern vorgeworfen, ihr Bankensystem nach der Finanzkrise nicht ausreichend reformiert zu haben.

Im Bankensektor habe Europa "viele Probleme gehabt und auf gewisse Weise haben sie es schlimmer gemacht als wir", sagte Geithner am Freitag bei einer Konferenz in Hanover im US-Staat New Hampshire. Er forderte von Europa weitere Konsequenzen. Die Europäer seien gegenüber den USA "sehr im Verzug". 

Probleme in Europa "viel, viel größer"

Die Europäer haben ihre Bankensysteme wachsen lassen, bis sie sehr massiv im Vergleich zur Größe ihrer Volkswirtschaften waren", sagte Geithner. Im Vergleich mit den USA sei das Problem "viel, viel größer" gewesen.

Der Finanzminister räumte aber ein, dass die Regulierung der US-Banken wie im Rest der Welt ungenügend gewesen sei. Dies habe 2008 die Finanzkrise ausgelöst, denn die Banken hätten sich nicht ausreichend auf Gefahren wie Rezessionen und sinkende Immobilienpreise vorbereitet. Um künftige Krisen zu verhindern, seien deshalb striktere Regeln für die Eigenkapitalquote der Banken unabdingbar.

Die Finanzkrise hatte mit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 ihren Anfang genommen. Wichtiger Faktor waren leichtfertig vergebene Immobilienkredite in den USA.

Griechenland-Krise: Regierung "zuversichtlich"

Während Geithner Salz in die offene Wunde streut, versuchen die EU-Regierungschefs weiter das marode Griechenland zu retten. Am Freitag wurde eine Einigung über ein weiteres Hilfspaket erzielt. Eine Bedingung dafür sind aber zusätzliche Sparmaßnahmen in Griechenland. Athens Regierungssprecher Ilias Mosialo gab sich am Samstag dann auch "vollkommen zuversichtlich", dass Premier Giorgos Papandreou seinen Mehrjahres-Sparplan auch durchs Parlament bringt. Gleichzeitig warnte der griechische Zentralbankchef Giorgos Provopoulos davor, dass seinem Land die Zeit davon laufe.

RBI-Chef fordert Schuldennachlass

Noch ist aber völlig unklar, ob ein zweites Hilfspaket Griechenland retten kann. Der Chef der Raiffeisen Bank International, Herbert Stepic, plädiert deshalb für einen Schuldennachlass. Dieser sei ohnehin "unumgänglich". Ein solcher Schritt wäre "ein notwendiger, aber auch gerechter Beitrag des europäischen Steuerzahlers", dem der Euro schließlich viel Positives gebracht habe, meinte Stepic am Samstag im Ö1-"Journal zu Gast" des ORF-Radio.

(Ag./Red.)

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206 Kommentare
Antworten Gast: 1. Parteiloser
26.06.2011 09:38
3 1

Re: Finanzminister Geithner

Geithner hat niemals gesagt, oder auch nur angedeutet, dass die EU an den Problemen der USA schuld wären!

Ihr Kommentar, welcher dies unterstellt, ist daher sachlich nicht nachvollziehbar.

Die Kritik von Hrn. Geither bezieht sich vor allem auf die Banken und nimmt die US Banken auch nicht aus.

Wenn Geithner meint, dass das Krisenmanagement betreffend Banken in der EU noch schlechter war als das in den USA, dann hat das durchaus einen brauchbaren Hintergrund. Es ist ja so, dass die Eurozone eine Staatsschuldenkrise hat, welche das Bankenproblem in der EU in 1. Linie verursacht. Die USA haben, ganz offiziell, dieses Problem auch, aber vorwiegend bei der Fed geparkt, also dadurch kein Bankenproblem verursacht.

Es waren also verschiedene (kurzfristige) Lösungen des akuten Staatsschuldenproblems, welche verschiedene Meinung dazu ermöglichen. Ich halte Geithners Kritik für durchaus angebracht, auch wenn ich mit dem Weg der USA nicht einverstanden bin.

0 0

Re: Re: ... auch wenn ich mit dem Weg der USA nicht einverstanden bin:

Als ob's darauf ankäme?

3 0

Re: Re: Finanzminister Geithner

Die USA sind es nun einmal gewöhnt, wirtschaftliche Intelligenz nach der Zahl von Atomsprengköpfen zu bemessen.
Haben Sie sich übrigens schon einmal dafür interessiert, wem die "FED" gehört ??

Re: Re: Re: Finanzminister Geithner

"FED"?

Nach offizieller Lesart sind Banken in den USA ab einer bestimmten Größe verpflichtet, der FED anzugehören.

Schaut man aber genauer hin, dann weiß man, wer dort wirklich das Sagen hat. - Aber das ist eine andere Geschichte; wer sie erzählt, könnte leicht als "Antisemit" abgestempelt werden.

verhöhnung

Der Herr Stepic soll einmal dafür sorgen, dass die RB und angeschlossene oder ausgelagerte Unternehmen Steuern bezahlen, wie jeder Lohnempfänger!
Den Beweis dafür soll er offenlegen und erst dann kann er seine Expertisen glaubwürdig abgeben sonst kommt das einer Verhöhnung der Bevölkerung gleich!

"Herbert Stepic, plädiert deshalb für einen Schuldennachlass. Dieser sei ohnehin "unumgänglich". Ein solcher Schritt wäre "ein notwendiger, aber auch gerechter Beitrag des europäischen Steuerzahlers", ..."

ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand wie stepic sich bei diesem thema so überhaupt nicht auskennt.
also nicht weiss, dass nicht die kredite an gr selbst das problem sind (350 mrd - lächerlich im vergleich zur potenz der eurostaaten oder gar der eu!), sondern die wetten auf diese kredite:
CDS und wie immer das zeugs heisst.

in diesem bereich würde es nämlich drunter und drüber gehen, wenn gr den staatsbankrott erklärt oder ein 'haircut' käme. und es ginge um viel mehr als die lächerlichen 350 mrd!

stepic MUSS das wissen!
und somit folgt der schluss: stepic hat sich mit entsprechenden optionen eingedeckt und redet jetzt die milliardengewinne herbei....

Antworten Gast: 1. Parteiloser
26.06.2011 09:53
2 0

Re:

Der Hr. Stepic hat ein so krankhaft übersteigertes Selbstwertgefühl, das man durchaus von einem Machtdelirium sprechen kann. In diesem Fall hat er seine Meldung dazu verwendet um eine Eigenlob anzubringen, weil ja die RBI keine Griechenland Anleihen hat!

Die finanzielle Potenz der Euroländer, bzw. der EU erlaubt aber auf keinen Fall gesamte Schulden der Euroländer über 10.000.000 Mio. Euro. Ich würde eher meinen, dass die Schuldenhöhe eine Impotenz der Euroländer zeigt.

Die EU selbst kann ja nicht einmal die Schulden von Österreich auch nur zu 20% abdecken ohne selber eine Bankrotterklärung abgeben zu müssen!

Es gibt eine Berechnung der EU-Kommission (Schuldenquotenprognose 2010 vom April 2010), welche die Impotenz deutlich aufzeigt.
http://www.wiwo.de/finanzen/galerien/staatsverschuldung-in-europa-908/1/blankoschecks-der-regierungen.html

Es ist doch nur logisch, dass ein irre aufgeblähtes Finanzunwesen, welches aus mehr Zockern besteht als seriösen Finanzexperten, diese Sachlage ausnützen will, um zu verdienen oder eine Schadensbegrenzung zu machen.

Weil ja die Staaten nicht wirtschaften können und laufend steigende Schulden zum Überleben brauchen, die Finanzierung aber vorwiegend durch die Banken kommen, so hat sich eine Abhängigkeit entwickelt, welche für beide Gruppen zu einer Überlebensfrage macht. Das gilt auch dann, wenn man sich heute gegenseitig den schwarzen Peter zuschreiben will.

Gast: Analyst
26.06.2011 08:43
3 0

Witz

Die Aussagen diees Artikel sind allesamt eher "witzig". Der Amerikaner kritisiert die Europäer, lässt aber dabei die Erkenntnis vermissen, dass der ganze Mist wegen des amerikanischen Systems zu spekulieren entstanden ist, dass die USA eigentlich ebenfalls pleite sind und die US-Volkswirtschaft mehr als marode ist.
Die Retung Griechenlands mit einem Schuldennachlass zu verbinden ist zwar oberflächlich logisch, wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn nicht nur dort, sondern in ganz Europa das Finanzsystem geändert wird, Militärausgaben stark eingeschränkt und die Steuern harmonisiert werden.
Und dass der Euro "uns" viel gebracht habe, ist schlicht falsch, weil er lediglich der Großindstrie und den Konzernen genützt hat, dern Normalverbrauchern aber das Geld aus der Tasche gezogen hat, die Inflation und die Spekulation angeheizt hat. Auf den "Ederer-Tausender" warte ich heute noch!

Gast: jajahahasoso
26.06.2011 08:25
1 0

amidepp

wer hat 90% schulden?

Gast: FragenderIn
26.06.2011 07:58
2 0

Geithner hat zweifellos recht! Aber Stepic ist ein egoistischer Abzocker!

Geithner hat recht: während in den USA der Bankensektor holterdipolter "gesundgeschrumpft" wurde hat es Guteuropa vorgezogen, jede Pleite- und/oder Pimperlbank mittels Steuergeld zu "retten".

Und jetzt geht das gegenseitige Retten weiter! Griechenland und andere tote Pferde sollen gefüttert werden. Was dabei am Ende herauskommt ist klar: der Steuerzahler wird zahlen.

RBI-Chef Stepic weiß das natürlich. Sein Institut ist eines der Aufgeblasensten und Eigenkapitalschwächsten der Welt. Jetzt zu fordern, der Steuerzahler soll, ohne Gesundschrumpfreformen, für die Abenteuer der Banken und die aufgeblähten Mitesser des Geldmarktes einspringen ist so absurd dass zu befürchten ist: genau das könnte auch eintreten.

Antworten Gast: Messalina-X
26.06.2011 09:57
0 0

Re: Geithner hat zweifellos recht! Aber Stepic ist ein egoistischer Abzocker!

da haben sie leider recht

Gast: Breuers
26.06.2011 07:25
0 0

korrekt

die Steuerzahler haben zwar keinerlei Mitbestimung mehr, (das wird auch Strache nicht ändern, er wird sich hüten, seine Unterstützer und Förderer anzutasten)...aber bezahlen dürfen sie die Rechnung für die Politiker und Manager,..
finde ich aber durchaus ok,..jeder einen Euro,..
und alle über 50 000 Euro Nettjahreseinkommen zahlen 10 Prozent, und alle MILLIONENVermögen---egal welcher Rechtstitel, zahlen auch mal 10 Prozent,.. denn die haben ja über die Spekulationen der Banken bei der Griechenkrise mächtig abgesahnt,..

und dann fahren wir wieder alle gemeinsam ganz friedlich auf Urlaub zu Ouzo und Sirtaki,..Raiffeisenkunden gratis.

Sehr schrullig....

wenn der "Blinde" den "Lahmen" schimpft...

2 0

Re: Sehr schrullig.... - wie wahr:

"USA ziehen über Europas Krisenmanagement her".

Eine reine Verzweiflungstat:
mit dem nackten Finger (mangels eigener Kleidung) auf andere Miseren "zu zeigen"!

Gast: Gustav Graugans
26.06.2011 05:51
2 0

USA ziehen über Europas Krisenmanagement her

Und wann bekommen die USA endlich das Rating, das sie verdienen? DDD!

Und übrigens, Herr Stepic: Danke für die Wortspende, jetzt wissen wir endlich, wem wir unseren "Wohlstand" verdanken!

finanzminister geithner

hat dieses jahr ein 2000 milliarden dollar defizit zu verbuchen und achja, hier in den usa ist das land offiziell seit mitte mai pleite, durch diverse finanztricks haelt man sich noch ueber wasser bis am 2. august endgueltig der ofen aus ist (es sei denn der kongress beschliesst vorher, das schuldenlimit anzuheben, was er hoffenlich nicht tut)

wer in stein (an der donau) sitzt, sollte nicht mit glashaeusern werfen ... (oder so aehnlich)

0 0

Re: es sei denn der kongress beschliesst vorher, das schuldenlimit anzuheben?

Was halten Sie dagegen: ich Wette(n), dass "beschlossen wird"; Wenn das Wasser bis zum Hals steht, werden sie "nach dem letzten Strohhalm" greifen!

Notmaßnahmen rechtfertigen besondere Entscheidungen.

Gast: Schleckter
26.06.2011 03:02
1 0

Recht hat er schon aber er lenkt klarerweise von eigenen Problemen ab wie es unsere Politiker auch durchgehend tun.

http://www.thedailyshow.com/watch/tue-december-7-2010/the-big-bank-theory

Gast: gasto
26.06.2011 00:40
0 0

Manche posts find ich so gut, dass ich einen Appell an die Presse richte: Finanzielle Abgeltung für die besten Posts!!!


Die posts sind besser als die Artikel - nicht nur hier beim Geizlher - sondern generell.

Stell auch noch einen link ein - als mögliche Zahlungsplatform

https://www.bitcoinmarket.com/

Antworten Gast: grau
26.06.2011 10:58
0 0

Re: Manche posts find ich so gut, dass ich einen Appell an die Presse richte: Finanzielle Abgeltung für die besten Posts!!!



meine zustimmung zu ihrer auffassung ist zensiert worden. die schreiberlinge fürchten um ihr unverdientes, pressegefördertes, brot.

Vergessen wir nicht...

...wer diese Krise verursacht hat!! Die Amis sollten mal vor der eigenen Türe kehren. Millionen Arbeitslose im eigenen Land, schlechte Wirtschaftsprognosen für die nächsten Jahre, einen immensen Schuldenberg von
14.389 682 000 000,00 Dollar und einen andauernden und nutzlosen Krieg in Irak, Afghanistan und Pakistan. Und nun klärt mich mal einer auf warum sich die Amis in unsere Finanzpolitik einmischen? Die haben es wirklich nicht verstanden, dass die auf der internationalen Bühne keine Vorreiterrolle mehr spielen. Die amerikanischen Ratingagenturen gehören auf europäischer Ebene endlich abgeschafft. Den es ist wirklich Fragwürdig dass ein Land mit einem exzessiven Schuldenstand wie die USA die Bestnote AAA behält, wir jedoch täglich hören müssen wie europäische Länder abgestuft werden um hier den Euro zu schwächen.

Jede Amerikanerin hat nur 154 Doller schulden!

Wer viele Fragen hat, benötigt viele Antworten! Wer ist schuld? Der Neoliberalismus und gierige Manager sind Schuld, dass die Krise über die kluge Bürgerin gekommen ist.

Europa und speziell Österreich hat Amerika viel zu verdanken. Aber auch andere Länder sind der USA zu Dank verpflichtet, da es die USA ist, die die Bürgerinnen vor Bösewichte weltweit beschützt.

Basel III kommt aus Basel und nicht aus Amerika. Somit sind wir in Europa stolz ein System zu haben, das weltweit kompatibel ist! Leider ist Neid weit verbreitet. Bemühen wir uns lieber, dass wir mit Amerika auch das Driple A erreichen.

Besonders stolz können die Amerikanerinnen auf Ihre Wirtschaft sein. So hat die Amerikanerin nur 153,99 Doller Schulden in Monat, wenn Sie die Schulden in 25 Jahren abbezahlt haben will! Wer ein Haus baut, muss deutlich mehr bezahlen!

Somit sehen wir Glas klar, dass ein Triple A mehr als Gerechtfertigt ist!

Re: Jede Amerikanerin hat nur 154 Doller schulden!

OJE!
Jetzt wissen wir endlich woher das AAA Rating der Staaten kommt! Es sind Leute wie Michi_Austria, die dort die Noten vergeben.
Stolz auf die amerikanische Wirtschaft?
In den letzten Jahrzehnten wurde keine Wirtschaft der Welt so massiv desindustrialisiert wie die der USA. Ein Aussenhandelsbilanzdefizit, das fast Griechenland in den Schatten steckt. Eine Bevölkerung, die den Konsum nur durch Kredite aufrecht erhalten konnte. Mein Gott wo ist der wirtschaftliche Sachverstand???

Antworten Antworten Gast: Stolz können die Amerikaner auf ihre Wirtschaft sein
26.06.2011 13:08
0 0

Re: Jede Amerikanerin hat nur 154 Doller schulden!

Ja wir haben den USA einiges zu verdanken, aber stolz können die Amerikaner leider nicht auf ihre Wirtschafts-politik sein, weil:
a)Laut den aktuellen offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im März 2011, bereits den 29. Monat in Folge, auf 44,587 Millionen, (nach 44,199). Trotz vermeintlicher Recovery der US-Wirtschaft generiert der US-Arbeitsmarkt nur einen Stellenaufbau der unterhalb des Zuwachses der arbeitsfähigen Bevölkerung liegt und dies hat somit auch keine positive Auswirkungen auf die Zahl derjenigen die in Armut abrutschen und auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen sind.
b)Die ausstehende Gesamtverschuldung (priv. Haushalte, Unternehmen inkl. Finanzsektor und des Staates) betrug 52,60383 Billionen Dollar, dem stand ein nominales BIP, auf das Jahr hochgerechnet, von 15,0103 Billionen Dollar gegenüber. Damit stieg die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte, Unternehmen, inkl. Finanzsektor und des Staates (explizit) auf 350,45% des nominalen BIPs.
c)Weder haben sich die Immobilien-märkte erholt, noch sind die Berge an faulen Krediten aus dem System verschwunden. Auch die diversen Strukturprobl.der US-Wirtschaft blieben ungelöst. Es gelang nicht das Leistungs-bilanzdefizit abzubauen und im Gegenzug die industrielle Wertschöpfung anzukurbeln. Die positiven Effekte der lockeren Geldpolitik auf die Realwirtschaft und vor allem auf neue Jobs und den Einkommen waren marg

0 0

Re: ist Neid weit verbreitet. Bemühen wir uns lieber, dass wir mit Amerika ...?

"Mit Amerika"? - :-(((

Aufrüsten, andere Völker per Bomben (oder Fernlenkwaffen) zu befrieden?

Antworten Antworten Gast: Gustav Graugans
26.06.2011 06:31
2 0

Wenn die Michi rechnen könnte...

...wüßte sie, daß bei 14 Billionen USD Schulden (Gesamtschulden der USA aber 55 Billionen USD!) und 311 Millionen Einwohnern (von denen gerade 111 Millionen Steuerzahler sind!) pro Einwohner USD 45.000,-- und pro Steuerzahler USD 125.400,-- an Schulden rauskommen. Die Gesamtschulden von USD 55 Billionen machen USD 491.000,-- pro Steuerzahler aus.

Letzteres gibt auf 25 Jahre verteilt USD 19.600,-- jährlich und EUR 1.636,-- monatlich - aber nur wenn vorausgesetzt wird, daß keine neuen Schulden dazukommen.

http://www.usdebtclock.org/index.html

Wie wahrscheinlich das ist, kann jeder Sozialismuskenner an 5 Fingern abzählen (siehe die österr. Staatsschulden von 1970 bis 2010 usw.). Also: Viel Vergnügen beim "Zurückzahlen", Michi und Konsorten ...

Antworten Gast: alter Schilling
26.06.2011 01:53
1 0

Re: Vergessen wir nicht...

die Schulden in den USA sind deutlich höher und betragen 54.957.000.000.000,00 Dollar

http://www.usdebtclock.org/

kein einziger Dollar wird übrigens je von den USA zurückgezahlt werden, falls das immer noch niemand kapiert hat !
Deshalb haben die ja auch noch das Top Rating von AAA.....*g*

Banken

"Ein solcher Schritt wäre "ein notwendiger, aber auch gerechter Beitrag des europäischen Steuerzahlers", ...!

Ja, vielleicht. Aber zuallererst sind wohl die Banken und ihre Aktionäre gefordert bzw. sonstige, die die Griechen blauäugig finanziert haben.

Antworten Gast: Zak McKracken and the Alien Mindbenders
25.06.2011 23:39
4 1

Re: Banken

es wäre übertrieben den wenigen menschen auf der erde, die einen großteil des weltweiten vermögens besitzen auch einen anteil leisten zu lassen ;)

vorher rasch die verluste sozialisieren und staatsvermögen verschleudern, damit diese elite sich noch einfach und schnell ein paar sachwerte unter die nägel reissen kann, damit sie nach dem systemreboot noch besser als vorher dasteht.

damit ist die versklavung von staat und volk durch ein paar globale private oder konzerneliten perfekt.

der krampf ist leider der, dass willige politmarionetten sich mit entscheidungen gegen das volk sich in diese kaste einkaufen.

viva r.

Gast: radius
25.06.2011 22:38
1 0

Stepic - Obermafioso.


Raika-Logik?

Gewinne der Raika, Verluste dem Steuerzahler?

Antworten Gast: Messalina-X
26.06.2011 10:03
0 0

Re: Raika-Logik?

ja, diese "Herren" früher hätte man sie Gauner und Falotten geheißen, ticken genau so

Gast: shark107
25.06.2011 22:29
1 0

traurig aber wahr

Herrn Geithner und Stepic ist gemeinsam, dass sie sichtlich ihre Tabletten nicht genommen haben, andernfalls sollten sie in ihren sicher hochdotierten Ruhestand geschickt werden.

Gast: tigerenter
25.06.2011 22:17
1 0

gerecht wäre wenn US banken und investoren massiv hochriskante südeuropäische staatsanleihen kaufen.

schließlich haben die europäer auch en masse die US schrottpapiere gekauft.
wenn auch nicht wissentlich.
war ja betrug, auch von den US ratingagenturen.
es ist zeit für ein adäquates gegengeschäft zugunsten europa.

daß geithner das EU finanzmißmanagement beklagt ist verständlich.
dem steht das wasser bis zum hals,
der braucht dringend äußerst finanzstarke dodln, die er wie gewohnt in großem stil abzocken kann.
er hat nichts davon, daß ihm und seinen landsleuten für diesen zweck jedes mittel recht ist, wenn sogar die allzeit untertänig willigen opfer auf dem alten kontinent selber nahezu pleite sind.
so ein pech aber auch. das geht doch gar nicht, dumme EU.

Gast: Lukas
25.06.2011 21:24
0 0

Politiker helfen Banken und schröpfen den Steuerzahler

die Aussagen von Stepic sind eine Frechheit dem Steuerzahler gegenüber. Europas Politiker sind aber dämlich genug den Banken, die mit Griechenland bestens verdient haben, ihr Hasardspiel zu finanzieren und fragen noch ob sie nicht einen Teil des Risikos mittragen wollen. Wer fragt den Steuerzahler ob er nicht freiwillig sein Geld beim Fenster hinaus werfen will?

Gast: ja, aber richtig
25.06.2011 21:15
1 0

blanker unsinn

der ganze artikel, von geithner angefangen über stepic als auch die "krise begann 2008" aussage.

die krise begann 2007 als die subprimekrise ausbrach. damit wurden die assets toxisch.

dass lehman nicht gerettet wurde, pech für lehman, schön für die banken, die gerettet wurden (u.a. über die rettung der AIG)

dass kalifornien pleite ist, macht für die usa einen weit größeren anteil am bip aus, als für die EU die pleiten von griechenland, spanien, portugal und irland zusammen ...
(und kalifornien ist nicht das einzige pleiteland)

richtig für die griechen wäre nicht ein steuernachlass aus dem rettungspaket (staaten-steuerzahler) sondern eine abschreibung der schulden bei diversen banken ...

sollen die banken für die krise zahlen. die haben sie auch verursacht!

Gast: Steuerfreie Bankbilanz
25.06.2011 20:54
3 0

Ein solcher Schritt wäre "ein notwendiger, aber auch gerechter Beitrag des europäischen Steuerzahlers", dem der Euro schließlich viel Positives gebracht habe, meinte Stepic

und am besten verdiente die Raiffeisen am Euro.

taktisch hervorragend....

erster teil des artikels: worthülsen von der anderen seite des atlantiks. viele leser ärgern sich über die worthülsen und lesen vermutlich unkonzentriert weiter.

zweiter teil: die unfassbaren aussagen eines bankers, der dem steuerzahler das unternehmensrisiko der banken aufdrücken will, und leider vermutlich damit durchkommt.

langsam bin ich dafür, griechenland, spanien, portugal und die vermaledeite steueroase irland

a) aus der eurozone zu werfen
b) aus der eu zu werfen
c) pleite gehen zu lassen.

wenn es banken erwischt... shit happens, hättet ihr halt besser aufgepasst.

oder noch besser.... österreich raus aus der eu, dem euro. zusammenschluss mit der schweiz... DAS wär was....

geschrieben auf einem ipad, daher können rechtschreibfehler auftauchen (blöde bildschirmtastatur... :()

Re: taktisch hervorragend....

Ich habe das Stepic-Interview im heutigen Ö 1- "Mittagsjournal" gehört und seinen Inhalt als einzige freche Provokation jener Menschen empfunden, die als eh ausgesackelte Steuerzahler für das Platzen der riskanten Griechenlandgeschäfte unserer Banken gerade stehen sollen! Davon, daß angeblich "wir alle" von der Einführung des Euro "profitiert" haben sollen, ist mir jedenfalls bis dato nichts bekannt. Hohe Preise bei sinkenden Einkommen sind heute eher die Regel und weniger die Ausnahme. Und DAFÜR sollen wir womöglcih auch noch "dankbar" sein?

Re: Re: taktisch hervorragend....

habe das interview nicht gehört - gott sei dank - hätt mich sonst nur geärgert.

abgehoben und präpotent... der typ würde gut in die politik passen, egal ob rot, schwarz, grün, blau oder orange....

ich kann gar nicht soviel essen wie ich speiben möcht'

1 0

Berufsgruppen, die diese Welt nicht braucht ...

immer wieder sehens u. hörenswert Wirtschaftskabarett mit Volker Piespert

http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY

u. das ist aus dem Jahre 2004

Gast: grau
25.06.2011 20:22
1 0

dem lieben verursacher der krise :




KUSCH, KROKO !

Gast: Schnuckiputzi
25.06.2011 20:17
2 1

:-)

Sollen wir etwa Krisenmanagement nach Art der USA betreiben und Griechenland niederbomben?

ach ja, die war nötig

die ach so wertvollen tipps von -drüber dem großen wasser- haben die europäer gebraucht. tipps von jenen weltkriseverursachern die jede krise zu eigenem vorteil nutzten. unsere - von treichel- ausführlich bewerteten politiker, werden aber sicher buckeln und afterdienend gehorsam schwören.

Gast: grau
25.06.2011 19:20
6 2

der OYRO hat dem steuerzahler positives



gebracht ?

und was ? niemand von wollte den euro, bis heute wollen wir ihn nicht, wir wollen echtes geld, nicht diese betrugsfetzn! SCHILLING HER !

profitiert haben wir davon nicht, die griechen sind mir wurscht, man hätte vor einem jahr aus der drecks'währung' aussteigen sollen, kein cent in die levante !

Re: der OYRO hat dem steuerzahler positives

Bitte erst die Schule abschließen, dann posten!

Antworten Antworten Gast: grau
25.06.2011 20:25
0 0

Re: Re: der OYRO hat dem steuerzahler positives




nach unversitätsabschluß (dr.) und berufsprüfung (sehr guter erfolg) und vieljähriger tätigkeit als selbständiger brauch ich deine arrogant-deppaten meldungen nicht, ÄÄUU-büttel!

nimm deine ÄÄUUUU, deinen oyro, und laß beides dort verschwinden, wohin die sonne nie scheint !

Gast: amarie
25.06.2011 19:09
2 0

bizarr was manche leute als gerecht ansehen

und allen ernstes davon ausgehen, daß die opfer staatlicher mißwirtschaft, inkompetenz und verschwendung einen vorteil haben.

ich brauch keinen euro.
bis jetzt hat er mir keinen vorteil gebracht, jedoch etliche gravierende nachteile.

2 1

Macht nachdenklich: "Bankensysteme im Verhältnis zur Größe der Volkswirtschaften "

Gibt es Untersuchungen darüber, wieviele Personen in der Finanzwirtschaft beschäftigt sind, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ?
Also zur Finanzwirtschaft würde ich Bankangestellte, Vermögensberater, Versicherungsangestellte, Versicherungsvertreter usw und evtl. Finanzbeamte zählen.
In diesem Punkt könnte der amerikanische Finanzminister vielleicht recht haben, dass Österreich da ein bißchen überversorgt ist. Es also zu viele Häuptlinge, und zu wenig Indianer hierzulande geben könnte.

Gast: DI.(MUL) Hellmut Paradis
25.06.2011 19:00
0 1

AUFSTIEG UND FALL DES NEUEN ROM #2

Das tun die einzelnen Völker seit Kaiser Konstantin schon:
Obwohl er im Gegensatz zur europäischen Union,
Das Christentum in seinem großen Reich bis ins osmanische Konstantinopel einführte, als integrative Staatsreligion!
Wenn man sich einen starken Führer anvertraut,
Ist wichtig, dass man darauf schaut:
Ob dieser von Gott geführt ist und gesetzt,
Dem guten Hirten JESU er nachfolgt und von keinem EU-Größenwahn getrieben wird und gehetzt.
Da kann sich Europa von Kaiser Konstantin schon Ein Vorbild nehmen im alten Rom.
©VÖGB Schriftsteller:paradis.meinekleine.at, spiegelonline 24.6. 11

Antworten Gast: Verwundert
25.06.2011 20:45
1 0

Re: AUFSTIEG UND FALL DES NEUEN ROM #2

Kaiser Konstantin führte also das Christentum bis ins "osmanische" "Konstantin"opel ein?

Eine äußerst interessante Geschichte...

Vielleicht sollten sie einmal die Geschichte Konstantinopels nachlesen und welches Volk dort vor den Römern geherrscht hat..

Hobbyökonom