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Harte Kritik am Rettungsplan für Athen

03.07.2011 | 18:27 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Polens Finanzminister Jacek Rostowski bezweifelt die Erfolgsaussichten der milliardenschweren Notkredite für Griechenland. Die Einbindung der privaten Gläubiger ist weiterhin offen.

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Warschau/Brüssel. Die Finanzminister der Euroländer haben am Samstagabend zwar den unmittelbaren Staatsbankrott Griechenlands abgewendet. Sie haben aber den für Anfang Juli angekündigten Beschluss eines zweiten, rund 120 Mrd. Euro schweren griechischen Hilfspakets zur Finanzierung des griechischen Staates in den kommenden Jahren um mindestens mehrere Wochen verschoben.

Polens Finanzminister, Jacek Rostowski, äußerte am Wochenende im Gespräch mit EU-Korrespondenten Zweifel daran, dass die bisherigen Interventionen der Euroländer zu einer Lösung des griechischen Schuldenproblems führen. „Wollten wir jemanden bilateral unterstützen, müssten wir sehr davon überzeugt sein, dass das Programm erfolgreich ist. Da gibt es offensichtlich einen Unterschied zwischen den Ländern innerhalb und außerhalb der Eurozone“, sagte der Ökonom. Polen hat sich im Zuge seines Beitritts zur EU im Jahr 2004 dazu verpflichtet, auf die Einführung des Euro hinzuarbeiten.

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Polen wartet mit dem Euro ab

 

Doch angesichts der unsicheren Zukunft der Währungsunion, der damit verbundenen Unbeliebtheit des Euro bei den Bürgern und den anstehenden Wahlen in der ersten Oktoberhälfte ist die Regierung nicht gewillt, ein Beitrittsdatum anzugeben. „Vielleicht könnte es während des ersten Mandats von Draghi sein, vielleicht erst danach“, sagte Rostowski. Mario Draghi, der designierte neue Präsident der Europäischen Zentralbank, wird im November sein Amt für acht Jahre antreten.

„Wir müssen sehen, wie sich die Architektur der Eurozone entwickelt. Es ist klar, dass eine Menge getan werden muss, bevor wir über die Fallen und Untiefen auf dem Weg dorthin nachdenken“, sagte Rostowski.

Die Finanzminister der Eurozone hatten am Samstagabend beschlossen, ihren Anteil von 8,7Mrd. Euro an einer Zwölf-Mrd.-Euro-Tranche für das laufende Rettungspaket auszuzahlen. Weitere 3,3 Mrd. Euro steuert der Internationale Währungsfonds bei.

Die Minister konnten aber keinen Fortschritt beim zweiten Hilfspaket verkünden. Denn das Kernstück dieses Rettungsplans, nämlich die Beteiligung der privaten Gläubiger, ist weiterhin offen. Experten erwarten, dass die Finanzminister auch bei ihrem nächsten Treffen am 11. Juli keinen Durchbruch erzielen werden, sondern frühestens im Herbst.

Was die Beteiligung der heimischen Banken betrifft, bremst Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP). Denn in Österreich ist die staatliche Bad Bank der Kommunalkredit mit einer Milliarde Euro der größte Griechenland-Gläubiger. Fekter sagte, sie glaube nicht, dass es gerechtfertigt sei, diese erneut zur Kasse zu bitten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.07.2011)

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124 Kommentare
Antworten Gast: Plach2
03.07.2011 21:29
2 0

Wahltag ist Zahltag!

Wir verdienen nichts anderes! Wir haben uns diese Typen selbst gewählt!

Viele Dinge die es bei uns weiterhin gibt sind in Polen und ehemaligen Ostblock längst abgeschafft.

Die beiden Busenfreunde Erwin Pröll und Häupl verkörpern ein solches System.

Polen investiert die Mrd. im eigenen Land. Wir schicken sie nach Griechenland....

Re: Wahltag ist Zahltag!

Bitte keine abgedroschenen Slogans mehr. Laßt endlich Taten folgen und jagt diese Bande zum Teufel.

Gast: radius
03.07.2011 21:04
4 0

Mit der Kommunalkredit wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten.

Schmid sei Dank.

Gast: Plach2
03.07.2011 20:33
13 0

Die Volksdemokratie gibt es nicht mehr

Statt dessen bekamen wir Brüssel.

Zentralwirtschaft bleibt Zentralwirtschaft...

Glauben bedeutet,

nicht zu wissen.

Die Partei-Spin-Doktoren könnten zumindest an den Formulierungen der handelnden Akteure arbeiten. Die Freud'schen Versprecher sind ansonsten zusätzlich kontraproduktiv, auch nur den Hauch von Wissen der bearbeitenden Materie vorzutäuschen.

Antworten Gast: Plach4
03.07.2011 20:34
0 0

Re: Glauben bedeutet,

Was ist beim "(k)lauben" das höchste?

9 0

Na klar

Die Polen wissen, wie destruktiv eine Zentralwirtschaft ist. Ein paar Jahrzehnte Kommunismus reicht.

Der polnische Zloty ist seit Jahren stabiler als der Euro - da waeren sie schoen dumm, wenn sie sich das freiwillig einbrocken.
~

Gast: Fred88
03.07.2011 19:46
1 0

Wiederum Mrd. für Banken und Spekulanten!

Jene Gruppen, die bereits 2009 die Finanzkrise ausgelöst haben.

Der Steuerzahler zahlt gleich 2 x! Einmal über den Staat, ein weiteres Mal den Umweg über die Banken. (Oder glaubt jemand ernsthaft das zahlen hochbezahlte Bankmanager aus ihrer Tasche?)

Gast: Plach2
03.07.2011 19:43
4 0

Völlig ahnungslos?

"Mrd. für Griechenland sind ein gutes Geschäft" meint die ÖVP Finanzministerin; - und ich glaubs ihr.

Polen, Schweiz und andere nicht EU Länder investieren ihre Mrd. im eigenen Land....

Re: Völlig ahnungslos?

Die Politi wußte noch nie, was ein "gutes Geschäft" ist bzw. wie man eines macht. Siehe verrstaatlichte Industrien, Gemeindebetriebe, etc.

Deren Geschäftsmodel lautet simpel und einfach, sich vom "Kunden" mehr Geld zu holen, als man ausgibt. Daher "funktionieren" auch nur staatliche Monopolbetriebe, der Rest wurde bereits (zwangsweise) privatisiert. Letztes Beispiel AUA.

Dazu kommt noch, dass man offensichtlich keinen Gedanken daran verschwendet, ob und wie lange der "Kunde" (hier Griechenland, ansonsten Bürger) überhaupt in der Lage sein wird, die verlangten Kosten zu bezahlen.

die kohle ist futsch!

egal, wie viel geld man nach griechenland pumpt, es wird dort versickern - auf nimmerwiedersehn marie!

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein konkurs dieses landes massive auswirkungen auf die europäische wirtschaft hätte. ich glaube, man macht uns da was vor, um die enormen summen zu rechtfertigen!

Antworten Gast: Plach2
03.07.2011 19:57
4 0

Re: die kohle ist futsch!

... dass sagen weltweit viele "Nörgler". Die österreichische Finanzministerin Fekter (ÖVP) spricht von einem guten Geschäft - und ich glaubs ihr.

Ist doch viel besser Mrd. nach Griechenland zu schicken statt das viele Geld im eigenen Land zu investieren.....

Hochbezahlte Bonzen in Brüssel haben jahrelang nicht gemerkt, dass ihnen Griechenland falsche Zahlen liefert. Nun wollen diese "Versager" Griechenland retten?

Warum darf Elsner nicht die Bawag oder Kulterer die Hypo Kärnten sanieren?

Warum darf

Elsner nicht die Bawag oder Kulterer die Hypo Kärnten sanieren?

Die Antwort ist leider relativ einfach: Sie waren keine Politiker, sondern nur "Apparatschiks". Und für Sie galten (noch) die normalen Gesetze.

Planwirtschaft 2.0 in der ESSR


Lug und Betrug wohin man schaut

Griechenland wird so lange "Tranchen" erhalten, bis der ständige "Rettungsschirm" der EU eintritt, also 2013. Das ist der Plan, den man aber natürlich nicht ausspricht und davon ausgeht, dass der EU-Bürger im Allgemeinen und der Österreicher im Besonderen so blöd ist und das nicht überreißt.

Österreich hat es 2013 in der Hand. Ich befürchte aber, es ist wieder so feig und schon so indoktriniert und manipulliert, dass sich nichts ändern wird.

Dann hat der Österreicher ...

... keine Entschuldigung mehr. Denn die Wahl ist geheim. Bis dahin müsste er die Systemparteien auf jeder (!) Ebene - Betriebsrat, Gemeinde, Kammer, Land und Bund vernichtend abwählen.
Das wird er nicht tun uns daher wird er (sie) zahlen und vieles verlieren ohne etwas zu gewinnen.

Re: Dann hat der Österreicher ...

Wie Sie sehen konnten, wurden meine Befürchtungen schon bestätigt - mit dem Wahlergebnis gestern in St. Pölten. :((

Gast: Kuckuck auf der Schottergrube?
03.07.2011 19:02
4 0

Frau Fekter, Herr Pröll.........

WIR (über 8 000 000 Österreicher) hoffen, dass sie uns NICHT ANGELOGEN haben, es geht um das GELD VON 8 000 000 Bürgern........kommen sie aber ja nicht mit dem Schmäh daher, DAS KONNTE NIEMAND AHNEN ODER SEHEN - MAN KONNTE ES AHNEN UND AUCH SEHEN!!!!!
http://www.youtube.com/watch?v=GV3oIZJahaQ

Re: Frau Fekter, Herr Pröll.........

Warum nur ahnen? Wer vor Fakten nicht die Augen verschließt und zudem die mathematischen Grundrechnungsarten beherrscht, könnte es sogar wissen.

... hoffen?

Wer Augen hat zu sehen...


Re: Griechenland ist pleite

Wissen bereits 99,9% periodisch der EU- bzw. Weltbevölkerung.

und ...

... wählen immer noch die Systemparteien?

Re: und ...

Offensichtlich (bis dato) ja.

Wessen Geld in Griechenland auf dem Spiel steht

Diesbezüglich vielleicht von Interesse: WER hat überhaupt sein Geld in Griechenland geparkt?

Mehr dazu: http://zuwi.at/themen/staatsschulden/wessen-geld-in-griechenland-auf-dem-spiel-steht/

2 0

Für die euopäischen Steuerzahler schaut es noch viel schlimmer aus

Weil erstens die angeführten griechischen Banken nur durch Kredite der Euopäischen Zentralbank am Leben erhalten werden und diese von den Banken griechische Staatsanleihen als "Sicherheiten" akzeptiert hat.
zweitens viele der griechischen Banken im Besitz von ausländischen, europäischen Banken sind. Und somit die unvermeidliche Pleite der griechischen Banken voll auf diese Banken durchschlagen wird.

13 1

Ich will Neuwahlen

Milliardenhilfen für Griechenland sind weder vom Vertrag von Lissabon noch von der österreichischen Verfassung gedeckt. Ich will eine Neuwahl, vor der alle Parteien ihre Pläne zur Griechenland-Hilfe deklarieren und vom Wähler genehmigen lassen müssen.

Alles andere ist Machtmissbrauch.

6 0

Nicht nur nicht gedeckt, sondern ausdrücklich untersagt

Artikel 123 (ex-Artikel 101 EGV)
(1) Überziehungs- oder andere Kreditfazilitäten bei der Europäischen Zentralbank oder den Zentralbanken der Mitgliedstaaten (im Folgenden als "nationale Zentralbanken" bezeichnet) für Organe, Einrichtungen oder sonstige Stellen der Union, Zentralregierungen, regionale oder lokale Gebietskörperschaften oder andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, sonstige Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentliche Unternehmen der Mitgliedstaaten

sind ebenso VERBOTEN wie der unmittelbare Erwerb von Schuldtiteln von diesen durch die Europäische Zentralbank oder die nationalen Zentralbanken.

(2) Die Bestimmungen des Absatzes 1 gelten nicht für Kreditinstitute in öffentlichem Eigentum; diese werden von der jeweiligen nationalen Zentralbank und der Europäischen Zentralbank, was die Bereitstellung von Zentralbankgeld betrifft, wie private Kreditinstitute behandelt.

Artikel 124 (ex-Artikel 102 EGV)
Maßnahmen, die nicht aus aufsichtsrechtlichen Gründen getroffen werden und einen bevorrechtigten Zugang der Organe, Einrichtungen oder sonstigen Stellen der Union, der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten zu den Finanzinstituten schaffen, SIND VERBOTEN.

Re: Nicht nur nicht gedeckt, sondern ausdrücklich untersagt

Wenn das auch nur halbwegs korrekt zitiert wurde, wird es langsam klar, warum die "Schlaumeier" das nicht verstehen. So tief scheint das Verstehen der deutschen Sprache auf den Parteiakademien und Parteitagen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gehandhabt zu werden.

Siehe BK Faymann, "nur ein Satz wird geändert". Quod erat demonstrandum, wie es besser nicht möglich wäre.

Antworten Gast: nichtsobescheiden!
03.07.2011 17:09
0 3

Re: Ich will Bonbons

Das Verweigern von gratis Bonbons für alle ist weder vom Vertrag von Lissabon noch von der österreichischen Verfassung gedeckt. Ich will eine Neuwahl, vor der alle Parteien ihre Pläne zur Bonbon Affäre deklarieren und vom Wähler genehmigen lassen müssen.

Alles andere ist Machtmissbrauch.


Antworten Gast: Plach2
03.07.2011 17:00
7 0

Re: Ich will Neuwahlen

Gesetze werde gebogen, ignoriert oder nach den Wünschen der Regierenden ausgelegt.

Einige Beispiele: Elsner ist in Haft, bei Grasser dauern die Ermittlungen schon viele Monate....
Die Ermittlungen gegen die tiefschwarze Hypo NÖ wurde auf Weisung eingestellt.
Wenn ess ich ein Bürgermeister "wünscht" dürfen Polizisten weder Falschparker, Alkokontrollen im Ort oder das Jugendschutzgesetz beí Zeltfesten kontrollieren....

Ein Anruf im Innenministerium und schon können unfolgsame Polizisten lange auf eine Beförderung warten.....

Weil ein Familienvater die Bauplätze für seine Kinder wollte und sie nicht spottbillig an den Freund des Bürgermeisters verkaufte, verschwanden wenig später Unterlagen übger sein altes Haus aus dem Bauakt auf der Gemeinde. Auf einmal war das Haus, seit vielen Jahrzehnten ohne Probleme bewohnt, "unbewohnbar"!
Der Bezirkshauptmann und Schulfreund von Bürgermeister bestätigte die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen.

Jedes Schreiben an den Landeshauptmann wurde wegen "rechlicher und sachlicher Zuständigkeit" an die BH überwiesen. Dort überprüfte sich der Bezirkshauptmann selber und wenig später folgten die nächsten Schikanen gegen diese Familie....

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch....

EU-Hetzer haben sich selbst der Lüge überführt!

Irland wurde für seinen großen Fehler bestraft. Nicht in der Einheit zu sein, das geht nicht! Auch die Kroatinnen wurden durch die Zeitung auf das Friedenprojekt Europa aufmerksam und dachten sich wohl: "Frieden und Wohlstand, dass wollen wir doch auch!". Kurzerhand überzeugte die Kroatin ihre lokalen Vertreterinnen und schon waren sie in der Einheit!

Damit haben diese Staaten genauso klug reagiert, wie die Bürgerin in Österreich! Weil die Griechin gerne bei uns einkauft, hat die Griechin unseren hohen Wohlstand zu verantworten. Sich jetzt soldiarisch zu zeigen ist ohne Diskussion selbstverständlich.

Vorgestrige und EU-Hetzer reden euch immer ein, dass Frieden und Wohlstand falsch ist, da sie ja gegen Europa hetzten. "EU-Hetzer haben in einer Demokratie nichts verloren", so eine moderne Bürgerin da "wir die EU für unser Leben brauchen".

Die FPÖ tut bloß so, wie wenn viele gegen Europa wären. Lüge! Fakt ist: Bürgerin hat die SPÖ zur Nummer eins und die ÖVP immerhin noch zum Platz zwei geholfen. Begeistert war sie auch, als alle für Europa stimmten!

Wir müssen zwingend einsehen: Strache will spalten und trennen, weil er keine Lösungen hat. Deswegen konnte er auch die Wienerinnen nicht überzeugen und ist in der Opposition. Gut für uns alle.

Europa - da will ich sein, da geht es mir gut!

Re: EU-Hetzer haben sich selbst der Lüge überführt!

Bitte Michi, wo habens denn Dir diese flachen Phrasen eingelernt? Du meinst es ja gut, aber wenn man als Linker was bewegen will, kann man nicht so schwach argumentieren!

Re: EU-Hetzer haben sich selbst der Lüge überführt!

Ich bin keineswegs ein Strachewähler, doch sollte man bei der Wahrheit bleiben.
Der einzige Wahlsieger war Strache.

Die Wahrheit schmerzt oft.
Doch Lügen haben kurze Beine.

Gast: Plach3
03.07.2011 15:52
1 0

Österreich verdient nichts anderes!

Österreich hat JA zur EU gesagt.

Wer Veränderung will, muss auch Veränderung wählen, sonst ändert sich nichts. Immer wieder bis sich etwas ändert; so funktioniert die Demokratie.

Re: Österreich verdient nichts anderes!

und warum hat Österreich ja gesagt ???

So wie die Politiker Griechenlands die EU belogen hat, haben die Politiker Österreichs das österreichische Volk belogen.

Möchte wetten....

wenn bei der Abstimmung im GR Parlament mit Nein votiert wäre hätte man denen trotzdem das Geld, halt unter einem anderen Vorwand gegeben. Hauptsache die Mär vom tollen Euro bleibt erhalten.

Fürs Volk

"Alles wird wieder gut"hat mir meine mama ganz fest versprochen vorm schlafen gehn "Und wann?"-"Bald,sehr bald"--also ihr seht einfach abwarten alles wird gut!

Gast: Gutbürger
03.07.2011 14:53
0 0

Mcht weiter so, große Koalition!

Gut so, eine weitere Bankenkrise konnte so verhindert werden und wir können noch jahrelang hohe Löhne und Renten einfahren.
Den Schuldenberg in Österreich wird die nächste Generation abtragen müssen, welche zu einem Gutteil aus Migrantenkindern besteht. Mir ist das wurscht. Macht weiter so, gr0ße Koalition!

Antworten Gast: Plach2
03.07.2011 15:55
2 0

Re: Macht weiter so, große Koalition!

Die große Koalition kann nur weiter machen , wenn sie die Österreicher wieder wählen.

Daher heißt es auch: Wahltag ist Zahltag!

SPÖ+ÖVP haben sich seit dem Krieg den Staat im Proporz aufgeteilt, versorgen weiterhin ihre Parteigünstlinge mit sicheren, hochbezahlten Jobs, - und die Bürger wählen sie wieder....

Re: Re: Macht weiter so, große Koalition!

Alternative? FPÖ oder Grüne wählen? Nein danke!

Mittlerweile kann man keine Partei mehr wählen!

Aber ein Denkzettel für Rot Schwarz im Jahr 2013 wäre schon mal interessant!

Re: Re: Re: Macht weiter so, große Koalition!

Die große Bonsai-Koalition wird es mit vereinten Kräften schaffen, gemeinsam unter die 50% zu kommen.

Die einzige Hoffnung, und offensichtlich Strategie der SPÖVP scheint es nämlich zu sein, gemeinsam mit einigen anderen EU-Staaten, über die nächsten Wahlen noch irgendwie drüber zu kommen.

Da Weiß- und Nichtwähler jedoch nicht einmal ignoriert werden (siehe Jubel über "Erdrutschsieg" bei der BP-Wahl), was mittlerweile auch schön langsam bei der Bevölkerung angekommen ist, welche Alternativen bleiben? Leider nur mehr die, eine "Protestpartei" zu wählen.

So lange es eine solche gibt, ist die SPÖVP wenigstens noch nicht "alternativlos" (das wird das Unwort des Jahrzehnts, wetten).

Gast: Wörter
03.07.2011 13:52
6 0

Wie gütig

"Die Souveränität der Griechen wird massiv eingeschränkt", sagte der luxemburgische Ministerpräsident dem deutschen Nachrichtenmagazin "Focus". Für die bevorstehenden Privatisierungen benötige Athen eine Lösung nach dem Vorbild der deutschen Treuhandanstalt in der Endphase der DDR....Standard...
Die deutsche Treuhandanstalt in der Endphase der DDR war ein Mafia Unternehmen.Der erste Chef der Treuhandanstalt wurde ermordet, jedoch nicht durch Terroristen sondern durch Mafia. Der Nachfolger verstand.Die Folge kennt man.
Das Herr Juncker sich für diese verbrecherische Kräfte stark macht ist kein Wunder, Luxemburg ist Offshore-Standort d.h.Verbrecher Standort.Ein redlicher Geschäftsmann braucht keine Briefkastenfirma.
" Griechenland habe jahrelang vom Euro profitiert und ",somit meint er:
die 13% der Rüstungsaufträge an BRD (?) oder
Den Exportdefizit 65Mrd zu 19 Mrd der Griechen (?) oder
die Beteiligungen an Griechischen Flughäfen,Energieerzeuger (50%),Werften usw.(?)
..Die deutsche Industrie wolle ihre Auslandsinvestitionen in den nächsten zehn Jahren auf 18 Prozent nahezu verdoppeln. "Und da ist Griechenland ein potenzielles Zielland - wenn die Bedingungen stimmen..." ..Financial Times..
Die Bedingungen sind dann die fast tracks:
das Recht:
alle-Bau-,Umwelt-,Arbeitsschutz-,Gesundheits-,Menschenrechte und Gesetze zu umgehen.

Re: Wie gütig

Die Verstrickungen von Politik, Mafia, Adel und Hochfinanz sind viel, viel, schlimmer als sich die meisten je denken können. Wer nicht mitmacht (egal wie reich oder bekannt) hat halt einen 'Unfall'.

4 0

dieen Ministern ist das Geld der anderen auch völlig egal und nur zweckerfüllend

für die eigene Karriere, zu verprassen.
WANN hört dieser Unsinn endlich auf ?!

Antworten Gast: hmv
03.07.2011 15:03
3 0

Re: dieen Ministern ist das Geld der anderen auch völlig egal und nur zweckerfüllend

wenn bei einer anti-eu demonstration statt 800 menschen endlich 500 000 menschen auf der strasse sind.

Gast: HRE
03.07.2011 13:20
3 0

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Leider werden nicht "die Griechen", sonder nur die Europäischen Großbanken gerettet.
"Steuerzahler bewahrt die Banken vor Verlusten

Man kann es aber auch viel simpler betrachten: Ohne die Hilfe der EU-Steuerzahler wäre Griechenland längst pleite und müsste umschulden. Und ob die Banken in so einem Falle 50 Prozent ihres verliehenen Geldes sicher zurückbekommen würden mit Aussicht auf bis zu 80 Prozent, ist fraglich. Der Steuerzahler bewahrt also durch die Griechen-Rettung die Banken vor Verlusten. Dafür bekommt er wenig zurück." Näheres dazu unter:
http://www.faz.net/artikel/S30638/europas-schuldenkrise-die-mogelpackung-der-deutschen-banken-30453773.html

Dieses Spiel auf Zeit wird wohl längerfristig nicht gut gehen (können)!
http://www.faz.net/artikel/C30638/griechenland-kommentar-spiel-auf-zeit-30451460.html

Sparen ohne Kontrolle

bei der letzten Überprüfung der Troika im Juni 2011 wurde festgestellt, dass Griechenland seine vor einem Jahr mit der EU vereinbarten Sparziele nicht eingehalten hat. Die Neuverschuldung Griechenlands in 2011 ist etwa gleichgeblieben wie 2010 (2010: 9,6 % Neuverschuldung, 2011: 9,3 %).

Die nächste Kontrolle, ob Griechenland seine Sparziele erreicht hat, findet 2015 statt.

Der Grundsatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" wird wieder gebrochen.

Re: Sparen ohne Kontrolle

Eine Kontrolle ergäbe, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinkichkeit, nur Fakten gegen die derzeitige Hilfsentscheidung. Aber das wollen die sicher nicht hören und sehen. Wozu also dieses Risiko (ernsthafte Prüfung und sich damit auseinandersetzen müssen) eingehen? Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Gast: Gesichtschirurg
03.07.2011 12:53
0 0

Was Banken mit Kleinunternehmern anstellen...

...wurde soeben mit Griechenland vollzogen. Der unabhängige Staat Griechenland wird nur noch wie ein Unterfirmenlogo innerhalb eines Konzerns existieren. Das sollte allen eine Lehre sein.

4 0

>Österreichs Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat nach der Telefonkonferenz gegenüber der APA erklärt, das zweite Rettungspaket für Griechenland werde ein Ausmaß von rund 80 Milliarden Euro haben und müsse "spätestens bis September im Detail festgelegt" sein.<


Das zweite Rettungspaket werde ein Ausmaß von 120 Mrd Euro haben (2/3 = 80 Mrd EU, 1/3 = 40 Mrd IWF), welches notwendig für die Zustimmung des IWF zur aktuellen 12-Mrd-Überweisung an Griechenland ist (ist de facto also schon gelaufen).

Das zweite 120-Mrd-Rettungspaket sichert nach Griechen-Finanzminister Evangelos Venizelos aber nur mittelfristig (bis 2014) die Finanzierung Griechenlands.

Da man davon ausgehen kann, dass die Griechen ab 01.01.2015 sich nicht selber und/oder über den Markt finanzieren können, werden die Euro-Länder so ab Mitte 2013 das dritte Rettungspaket für die Griechen zu schnüren beginnen.

P.S.: Griechenlands öffentliche Verschuldung betrug nach Eurostat per 31.12.2010 328,588 Mrd Euro (142,8% vom BIP).

Per 30.06.2011 soll die öffentliche griechische Verschuldung schon 357 Mrd Euro betragen (= ca. 158% vom BIP).

Wenn zu den bisherigen Neuschulden 2011 (28,5 Mrd Euro) im zweiten Halbjahr 2011 noch weitere 11,5 Mrd Euro hinzukommen, betrüge die Neuverschuldung Griechenlands 2011 ca. 18% vom BIP und der Verschuldungsgrad per Ende 2011 ca. 165%.

Hobbyökonom