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Finanzwissenschaftler für Euro-Austritt Österreichs

04.07.2011 | 10:38 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Ökonom Markus Kerber, der auch gegen den EU-Rettungsschirm geklagt hat, spricht sich dafür aus, dass die Länder mit Handelsbilanzüberschuss aus der Euro-Zone austreten.

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Der Berliner Finanzwissenschaftler Markus Kerber hat sich angesichts der Schuldenkrise in Europa und der Griechenland-Probleme für einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Währungsunion (EWU) ausgesprochen. "Was 2010 im Lichte des betrügerischen Staatsbankrotts Griechenlands jedenfalls politisch anzupacken gewesen wäre - nämlich Austritt und Ausschluss mit den zu Gebote stehenden Machtmitteln zu regeln, um ein Zeichen zu setzen und weitere Fälle der Griechenland-Pathologie zu verhindern, käme heute zu spät, weil die Schieflage der EWU sich nicht mehr durch den Austritt einzelner Länder - unabhängig vom Problem der gerechneten Altschulden - lösen lässt", schreibt der Professor an der TU Berlin in einem Gastbeitrag für "Handelsblatt Online".

Dies würden nicht nur die Euro-Retter zu verhindern wissen, sondern würde den verbleibenden Euro-Zonen-Ländern so hohe fiskalische Austrittslasten aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen Bail-outs von Irland und Portugal auferlegen, dass sie daran wahrscheinlich kein Interesse hätten. "Daher bleibt als Antwort auf die Erpressungspolitik Griechenlands lediglich der Austritt der Länder mit strukturellem Handelsbilanzüberschuss, also neben Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Finnland auch Luxemburg."

Kerber ist Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin. Er klagt mit über 50 Mitstreitern, darunter zahlreiche Mittelständler, vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den EU-Rettungsschirm. Das deutsche Höchstgericht wird ab Dienstag (5. Juli) über die umstrittenen Milliardenhilfen für hoch verschuldete Euro-Staaten verhandeln.

Sinn: "Rentner erste Opfer der Euro-Rettung"

Auch der Chef des deutschen Ifo-Instituts, Hans Werner Sinn, findet kritische Worte zum Rettungsschirm: "Die Euro-Rettungsschirme gefährden die finanzielle Stabilität der Bundesrepublik Deutschland. Sie stehen am Beginn einer lange Kette von Rettungsschirmen und Hilfen, die Deutschland den Krisenländern wird geben müssen. Der Staat kann sein Geld nur einmal ausgeben," sagte Sinn der "Bild-Zeitung". "Was nach Griechenland und Portugal fließt, um dort den Lebensstandard aufrechtzuerhalten, geht zulasten des Lebensstandards der Deutschen. Die deutschen Rentner werden zu den ersten Opfern der Rettungspakete gehören."

(APA)

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401 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Gast: _hw_
04.07.2011 19:31
0 0

Re: Re: Re: Raus aus dem EURO!

ihr demokratischer prozess setzt aber eines voraus:
sehr gute bildung _aller_ wahlberechtigen und keine "gekauften" medien.

andernfalls haben sie die "gekaufte" demokratie. so können sie leicht feststellen wer es mit demokratie ernst meint.

Re: Re: Re: Re: Raus aus dem EURO!

Absolut richtig. Bildung (aber auch Interesse als Grundvoraussetzung) ist der Schlüssel.
Ich denke schon, dass das auch Platz in Schulen haben soll - Maturanten sind beim z.B. wirtschaftlichen, aber auch politischen Basiswissen ganz, ganz arm dran.
Genauso glaube ich, dass Interesse und somit das Aneignen von Basiswissen auch trainiert werden kann. Deshalb bin ich für die Einführung von direkt-demokratischen Prozessen. Auch auf die Gefahr hin, dass da zumindest Anfangs schräge Ergebnisse zustande kommen können.

Antworten Antworten Antworten Gast: _hw_
04.07.2011 19:27
0 0

Re: Re: Re: Raus aus dem EURO!

"..Die Zugewinne aller national eingestellten fast überall in Europa beweist das Gegenteil.."

ein menschlicher prozess:
wenns a bisserl schlechter geht, sucht man die schuld bei anderen und glaubt dadruch weniger betroffen sein. interessant wirds, wenns wirklich schlecht ist und man sich nach besserung/rettung sehnt. dann ist plötzlich wieder zusammenrücken angesagt.
was lernt man heute in soziologie?

Re: Re: Re: Re: Raus aus dem EURO!

Ich gebe jetzt zu, dass Soziologie definitiv nicht mein Fach ist. Ich müsste also raten: Ggfs. die von Ihnen oben angedeutete Feststellung, dass das Kollektiv nicht aus der Geschichte lernen kann?

Gast: HJB
04.07.2011 15:26
0 0

nach den endlosen Turbolenzen des Euro müsste man den Politikern das Handwerk legen

. . . Europas Wissenschaften sollten ein Konsortium, ein Wirtschaftsministerium für die Integration der Union schaffen, die Banken zerschlagen und jegliche Neuverschuldung kappen.
Dependancen sollten die Reformen in den Ländern umsetzen.
Dass eine Harmonisierung der Länder auch zu einer Umverteilung führt und einen gemeinsamen Abbau des Schuldenberges bedingt, sind sich die Politiker nicht einmal bewusst.

Gast: Desaster
04.07.2011 15:24
6 0

Das was ich schon immer sagte und viele Menschen mit Hausverstand ebenso, abgesehen von vielen anderen prominenten Wirtschaftsfachleuten:

Nachdem man durch die Hereinnahme von Griechenland, Portugal und anderen Weichwährungsländern den EURO schon von Beginn an den Todeskeim einpflanzte, bleibt nur der Austriit aus dem Währungsverbund! Österreich sollte Vorreiter sein, auch Deutschland wird irgendeinmal folgen.

Gast: Defender
04.07.2011 15:13
4 0

Was will man denn noch?

Unsere an diesem EU/EURO-Desaster schuldigen Politiker feiern Gartenfeste, lassen sich beweihräuchern - und fahren das Land gegen die Wand!

Hinterher war`s keiner - jede Wette drauf.....

Als überzeugter Europäer der Vaterländer ( im Sinne von De Gaulle ) hat man sich das anders vorgestellt!

Aber irgendwie geistern in den Köpfen der Linken noch immer die Internationale und die derzeit wieder hochstrapazierte Solidarität herum, als hätte man damit noch nicht genug Schaden angerichtet.

Daß man mit dieser Art von Solidarität den Erzfeind Kapitalismus über seine Aussenstellen, die Banken, unterstützt und zwar auf Kosten der europäischen Steuerzahler, ist für die rosa umnebelten Politgehirne nicht begreifbar oder sie wollen es nicht zugeben, weil dadurch ihre Fehlkonstrukte
EU & EURO gebrandmarkt wären.

Es fehlt nur noch die zündende Idee, um die Bürger - ungeachtet jeder politischen Färbung -
auf die Barrikaden zu treiben....

Re: Was will man denn noch?

Tatsächlich kann dem nichts entgegengehalten werden.
"Auch ein Wurm krümmt sich wenn er getreten wird." und getreten werden diejenigen die ehrliche Arbeit haben seit Jahren an meisten.

Bald werden sie sich krümmen....

Gast: skydings
04.07.2011 15:04
0 10

Objektiver Finanzwisschenschaftler? Wohl kaum.

Herr Kerber gehört zu den wohl bekanntesten Fundamental EU Gegnern die Deutschland so zu bieten hat. Seine Position ist einfach zusammengefasst: Er ist gegen alles was mit der EU zu tun haben könnte und das nicht erst seit gestern. Dazu gehört auch, dass er gegen alles mögliche und unmögliche schon geklagt hat (meist erfolglos).

Es ist nicht sehr ueberraschend, dass dieser Herr den Euro und wenn es nach ihm ginge wohl die ganze EU eher heute als morgen zerschlagen sehen möchte.

Fuer eine objektive Beurteilung der Euro-Krise sollte man vielleicht doch jemanden heranziehen, der nicht aus ideologischen Gruenden ohnehin nur eine Antwort auf jegliche Situationen kennt.

Antworten Gast: _hw_
04.07.2011 19:37
0 0

Re: Objektiver Finanzwisschenschaftler? Wohl kaum.

ich bin da ganz bei ihnen.
schön finde ich aber, dass solche personen auch professoren werden können, es sollen auch "alternativen" gelehrt werden dürfen.
wenn er AT als handelsbilanzüberschussland bezeichnet, so hat diese kompliment an die ösi wohl seinen grund. statt "wahlfloskeln" würde ich aber von einen prof. fundamentierte aussagen erwarten. und nein, ich werden kein buch von ihm kaufen.

Antworten Gast: hans2
04.07.2011 16:25
1 0

Re: Objektiver Finanzwisschenschaftler? Wohl kaum.

Der gesamte Komplex der Volkswirtschaft ist KEINE exakte Wissenschaft. Daher gibt es auch keine Wirtschafts- oder Finanzwissenschafter ohne ideologische Einfärbungen. Und aus diesem Grund hören wir täglich neue Einschätzungen zu Krise/Nichtkrise und Rettbarkeit/Unrettbarkeit des Finanz- und Währungssystems. Und wenns schlimm kommt, hat ein Wissenschafter auch zwei divergierende Meinungen zugleich. Das sollte man auch mal betrachten, wenn man sich darüber aufregt (was wir ja gern tun), welche Entscheidungen von welchen Entscheidungsträgern aufgrund dieser uneinheitlichen bis widersprechenden Expertenmeinungen getroffen werden. Arme Politiker...

Antworten Antworten Gast: _hw_
04.07.2011 19:45
0 0

Re: Re: Objektiver Finanzwisschenschaftler? Wohl kaum.

es ist keine wissenschaft (bedient sich nur wissenschaftlicher methoden) und KEINER kann daher in die zukunft sehen.
doch an EU und Euro kann ich erkennen, dass doch hoffnung für die menschheit besteht kriegsfrei zu leben.

die von vielen postern gewünschten prozesse (isolieren, abwerten, ...) haben in der vergangenheit immer zu kriegen geführt, denn auch dabei verliert der fleißige ganz massiv.
d.h. es gibt nur einen weg, und der heißt was neues ausprobieren. leider vergisst die menschheit so schnell, dass sie immer wieder geneigt ist den gleichen blödsinn zu machen!

damit meinen Sie jetzt sicher

den Herrn Nowotny von der Nationalbank.

Gast: 1. Parteiloser
04.07.2011 14:48
3 0

Angeblich laufen die Vorbereitung für eine neue Währung schon länger!

Eine Umstellung auf eine neue Währung bedarf doch an tausenden Tonnen Banknoten und Münzen. Dazu ist eine erhebliche Vorlaufzeit notwendig, welche sicher über Jahre geht. Entsprechend Gerüchten von Menschen im Bereich Druck sind die Arbeiten schon länger im Laufen. Es sollte sich viel, entsprechend Gerüchten von Monteuren der Druckmaschinen, in Leipzig dazu abspielen. http://www.gi-de.com/de/index.jsp

Was wirklich kommen wird, das wissen nur sehr wenige Menschen. Kommen wird aber was!

Gast: Ihr Bürger handelt!
04.07.2011 14:32
3 0

Gefahr in Verzug!

SEHR VERNÜNFTIG zur Schadenseindämmung endlich als ewiger Nettozahler aus dieser Euro-Fehlkonstruktion auszutreten, soferne wir nicht länger vertrottelt willens sind, unseren letzten Wohlstand dem Moloch EU/Euro zu opfern!

Bürger, unterstützt diese Initiative zur Entwicklung von Gegenmacht gegen die herrschende Staatsdoktrin einfältiger ökonomischer Analphabeten (Faymann & Konsorten) als letzte Rettunsmöglichkeit vor dem Ruin!

Es ist nur eine Frage der Finanzierungskapazität, bis die drohende Kettenreaktion - ausgelöst von den US-Rating-Agenturen - den Euro sprengen wird. Dann ist alles Ersparte wertlos und eine lange Depressionsphase wie in den 1930er Jahren droht. Retten wir uns lieber im letzten Moment vor dem "schwarzen Loch" Euro-Debakel und gestalten wir lieber gemeinsam mit den anderen Hartwährungspolitikländern = EU-Nettozahlern unsere blühende Wohlstandsökonomie zu unserem eigenen Vorteil, anstatt den Ertrag unserer Arbeitsleistung via EU von anscheinend betrügerischen Minderperformern vernichten zu lassen.

Noch ist Zeit zu handeln!

Antworten Gast: Bramhagl
04.07.2011 15:25
0 5

Nettozahler

heißt, dass jeder Österreicher etwa 20-30 Euro an die EU bezahlt. Pro Jahr. Da kommt uns alleine das 28 Mrd. Euro Debakel namens Hypo Alpe Adria (Danke FPÖ!) und das 12 Mrd. Euro Debakel namens Kommunalkredit (Danke SP/VP!) deutlich teurer.

Antworten Antworten Gast: JETZT raus aus Euro!
05.07.2011 02:07
1 0

Re: Nettozahler

Sie vergessen nur zu gerne die enormen Kollateralkosten der uns von der EU aufgezwungenen, für uns kostenintensiven = verlustebringenden Politik wie z.B. Euro-Rettungsschirm und kommender Domino-Effekt, Integration der Migrantenhorden, Sicherheitspolitik, ökologische Kosten der Transferverkehrslawine, Verbürokratisierung und Doppelgleisigkeiten, Kofinanzierung der EU-Projekte aus nationalen Budgets, Einbruchstourismus wegen offener Schengen-Grenzen, jahrzehntelange Transferkosten für die das Finanzdebakel verursachenden Kohäsionsländer, Vorbeitrittshilfen für Türkei & Co, Geschenke an Israel & Araber, Subventionen für AKWs/Euratom + ungelöste Atommülllagerproblematik, Subventionen an Agrobusiness, Korruption usw. usw., sowie die immensen Kosten für die Konsequenzen der unzähligen EU-Fehlentscheidungen. Das ergibt in Summe hübsche Sümmchen!

Weiters sollte der inhärente Umverteilungseffekt zulasten der mittleren Einkommen nicht vergessen werden. Während das vom EU-Nettozahler Ö nach EU-Brüssel abgeführte Steuergeld überwiegend von der Durchschnittsbevölkerung stammt, kommen diese Gelder dank Relaisstation EU-Brüssel überwiegend dem im adeligen bzw. großindustriellen Besitz befindlichen Agrobusiness sowie im Rahmen der Kofinanzierung dem Infrastrukturausbau für die Industrie zugute (siehe Anteile am EU-Budget). Der Steuerzahler hingegen bekommt von der EU nur einige lächerliche Kleinigkeiten wie etwa mickrige Erasmus-Stipendien für einige wenige Studenten retourniert.

Re: Nettozahler

Das macht uns Lüge und Betrug in Griechenland (nur so haben sie den Euro bekommen) auch nicht sympathischer.

Und Jean-Claude Junckers gibt inzwischen ja auch schon zu, dass er lügt.

Mich wundert sehr, dass dieser Mann nicht medial

totgeschwiegen bzw. von vornherein extrem lächerlich gemacht wird.
Immerhin ist das, was er sagt, zu 100 % eine Bestätigung für den STandpunkt von FPÖ bzw. BZÖ.

Re: Mich wundert sehr, dass dieser Mann nicht medial

Sie haben bei den gleichen Standpunkt, das ist richtig. Aber das ist lediglich ein Beweis dafür, wie schwachsinnig beide sind.

Re: Mich wundert sehr, dass dieser Mann nicht medial

Das ist ja durchaus richtig, dass FPÖ/BZÖ ebenfalls diesen Standpunkt vertreten. Aber wer A sagt, muss auch etc. etc.

Wenn diese Idee so super und klass ist, warum verschweigen dann alle die daraus folgenden Konsequenzen?
Es ist ja nicht völlig abwegig anzunehmen, dass das Geld ja gar nicht an GR geht (hat ja sogar ein Strache schon begriffen), sondern an die Gläubigerbanken. Das Problem liegt also dort. Wie geht man dann damit um, dass ebendiese Banken schwerstgefährdet (bis Pleite) sind?

Ich lehne diese Ideen ja nicht ab, aber das B, C, D etc. würd ich dann auch gern hören, bevor ich den Weg gehe, oder?

0 5

Re: Mich wundert sehr, dass dieser Mann nicht medial

Lieber Blitzky,
FPÖ und BZÖ haben keinen wirtschaftlichen Standpunkt. Sie reagieren bei jedem Thema so, wo sie fremdenfeindliche Tendenzen spüren. Beide Parteien haben ansonsten keine Ahnung von der Wirtschaft!

Antworten Antworten Gast: ttt7
04.07.2011 15:29
0 5

Richtig.

Es ist längst (KHG, Kärnten , HAAB ...) klar, dass die rechten Romantiker nachweislich nicht wirtschaften können.

Re: Richtig.

Ich wusste gar nicht, dass die BAWAG, der Konsum, die Wirtschaftskammer (hat gerade Millionen in den Sand gesetzt), die ehemalige UDSSR...... von "rechten Romantikern" geführt worden wären.

Re: Re: Richtig.

Das waren zwar Linke, aber eventuell stehen sie aus der Sicht von "ttt7" doch noch immer rechts von ihm?

Antworten Gast: gasto
04.07.2011 15:00
3 0

Re: Mich wundert sehr, dass dieser Mann nicht medial

Vor zwei Wochen bin ich für die Äußerung derselben Ansicht noch als "Nazi" (und dumm, sowieso) beschimpft worden.

Finanzwissenschaftler ?

dieser Herr mag vieles sein - nur kein Wissenschaftler, denn dafür braucht es doch auch Wissen und das kann er nicht haben

Antworten Gast: KHV
04.07.2011 15:30
1 0

Richtig!

Markus Kerber ist kein Finanzwissenschafter und auch kein Ökonom. Er ist studerter Jurist.


Antworten Antworten Gast: Zumhoff
04.07.2011 15:31
0 1

Achtung, der Kerber ist gar kein Professor

der ist nur Privatdozent. Eine Professur hat dem keiner gegeben ...

Re: Von welchem STammtisch aus haben Sie den eine Internetverbindung?

Nicht ärgern, er hat wahrscheinlich nur eine Direktverbindung zu den Partei- und Bankzentralen.

Antworten Antworten Gast: gasto
04.07.2011 15:01
2 0

Re: Von welchem STammtisch aus haben Sie den eine Internetverbindung?

SPÖVP-Vereinslokal, warten Sie, da vorne, bei der Ampel links, dann ...

Gast: sire
04.07.2011 13:48
7 0

Jede Oma, die plötzlich mit den Euros nicht mehr über die Runden kommt

wußte das schon vor Jahren. Aber der Souverän hat hierzulande nichts zu melden.

Gast: M.einung
04.07.2011 13:27
2 12

Beteiligter

... der gute Herr ist wahrscheinlich ein Hedgefonds-Manager, der weiß wie leicht man einen Schilling währungstechnisch schnupfen könnte. Wenn´s beim Pfund funktioniert hat, wäre der Schilling ein Jausenbrot...

Re: Beteiligter

... ich erklär´s ihnen mal wie einem vorschulkind - sollte österreich den schilling wieder einführen - und hätte man dann noch die idee, diesen "goldzudecken" (herrgottseibeiuns), würde sich die welt buchstäblich die köpfe einschlagen um bei uns zu investieren.

.... allerdings wird das nicht geschehen - und wenn doch, verhängt man über uns eine "flugverbotszone" ...

1 0

Den Schilling schnupfen...

ist schon versucht worden. Sogar sehr vehement. Und ebenso vehement haben sich die Spekulanten blutige Nasen geholt.
Allerdings hieß damals die Leiterin der Nationalbank Maria Schaumayer.

Antworten Gast: Experte in Sachen Wirtschaft??
04.07.2011 14:38
2 0

Re: Beteiligter

Wie gut, dass Sie so gut über all das bescheid wissen. Ich meine, natürlich hat man als Laie mindestens einen gleich guten Einblick als jemand, der sich sein ganzes Leben lang mit der Materie beschäftigt. Und natürlich wissen Sie es besser.

Wenn Wirtschaftsexperten dazu raten, aus dem Euro auszutreten, dann sollte man diese Alternative wenigstens berücksichtigen und durchspielen. Immerhin wäre ein Austritt der beschriebenen Länder auch für Griechenland und die anderen Zahlungsschwachen Länder ein Vorteil (Schuldenausgleich durch Inflation).
Nur weil man austritt, muss das nicht automatisch heißen, dass man die anderen Länder im Stich lässt.

joo, sind wir doch froh,

dass wir so sicher sind auf unserer riesigen Titanic...

Re: joo, sind wir doch froh,

Hören Sie auch schon die Bordkapelle an Deck? Die sind vor kurzem dorthin übersiedelt.

Re: Beteiligter

"Schnupfen" kann man alle. Es müssen nur die Voraussetzungen dafür vorhanden sein. Und Überschuldung gehört dazu.

Gast: Hellas
04.07.2011 13:25
1 0

Hellas

Die Griechen soll die paar Insel an die Türkei verkaufen und gut ist's.

Häfen zu verkaufen finde ich allerdings doppelt dumm.

0 0

Re: Hellas

Warum sollen denn die Türken die griechische Insel kaufen, wo sie über
90 % aus Steinen bestehen! Jeder, der die Insel kauft, braucht sowieso die Türkei. Wasser gibt es nur in der Türkei!

Gast: grau
04.07.2011 13:23
8 0

VOLKABSTIMMUNG JETZT !



bevor der schaden unwiederbringlich ist !

die regierung ist NICHT befugt, den souverän zu ruinieren !

und der souverän ist das österreichische VOLK, nicht der verein in brüssel, oder die vorstände der banken !

Antworten Gast: Otto I
04.07.2011 15:34
1 0

Zu spät.

Den großen Fehler hat UNSERE Regierung begangen, als sie Griechenland vor 11 Jahre wider besseres Wissen gemeisnam mit den damals 14 anderen Regierungen der EU in den EUR aufgenommen hat. Der Minister, der das entschieden hat - war natürlich der KHG. Unsere Megakatastrophe...

Gast: euroschmattes
04.07.2011 13:18
0 0

Verspielen wir die Zukunft unserer Kinder

Oft wird behauptet, dass unsere Kinder unsere Schulden zurückzahlen werden müssen. Vermutlich wird das auch so passieren, aber nur dann, wenn diesen zukünftigen Menschen neben dem Schulden zurückzahlen auch ein lebenswertes Leben bleibt. Sollte letzteres nicht möglich sein ist ganz klar, dass Revolutionen ausbrechen und im Zuge solcher Revolution entweder die Habenden vernichtet werden oder umgekehrt die Sklaven von den Habenden vernichtet werden. Letzters impliziert aber auch, dass dann die Habenden wieder hackeln müssen, wenn alle Sklaven tot sind. Oder aber eine Gruppe von Habenden, die mehr als die anderen Habenden haben, unterdrückt diejenigen unter den Habenden, die weniger haben und läßt sie für sich hackeln. Ein ewiger Kreislauf, der ab und zu unschön gestört wird.

Antworten Gast: wer wenn nicht er
04.07.2011 14:46
0 0

"Die Habenden"

Wir reden überwiegend von Pensionisten, denn das größte Kapital der Bürger dieses Landes ist der mit 60 Jahren angesparte Anspruch auf arbeitsfreie Bezüge für sich und seine Hinterbliebenen für Jahrzehnte.

Statt dass dafür KESt oder sonstige Abgaben anfallen würden, wird dies sogar zu ca. 30% durch Steuergelder gestützt.

DAS sind die "Habenden", die von den "Hackelnden" erhalten werden müssen.

Dass der Staat ZUSÄTZLICH Rahmenbedingungen geschaffen hat die absolut investitionsfeindlich sind, weil jede Bank zig-fach besser daran verdient, Staatsanleihen zu kaufen, statt Unternehmensinvestitionen zu finanzieren, ist ein noch viel größerer Sündenfall der Politik.

Bei einer Revolution hingegen verlieren ALLE massivst an Lebensqualität.

Wer in einer Mietwohnung wohnt und sein Auto least sollte im Übrigen froh sein, dass andere für ein paar Prozent Zinsen das Geld für diesen Konsum vorschießen.

Pardon... aber...

Sie haben keine Ahnung von unserem Zins- und Geldsystem.
Durch Zins entstehen - wie es bei einem exponentiellen Wachstumsprozess nun mal ist - immer größere Vermögen resp. Schulden. So lange diese nicht durch Abschreibungen (Verlust) zerstört werden, blasen sie sich einfach auf. Die erste Welle des Zusammenbruchs dieser Vermögen wären die Subprime Kredite gewesen - diese Ausbuchung wurde durch das Einschreiten der Staaten verhindert. Jetzt haben die Staaten diese Lasten am Hals. Und hier müssen sie durch Staatsbankrotte oder Infla. ausgebucht werden. Was wir gerade erleben ist Bankrottverschleppung - anstatt sich zu entschulden, werden auch noch die letzten staatlichen Assets und hoheitlichen Aufgaben eingeschränkt. Das ist aber auf Dauer sinnlos - denn gegen exponentielles Wachstum hat niemand eine Chance.

Gast: radius
04.07.2011 13:18
6 1

Schade, in Österreich sucht man solche Wissenschaftler wie die Stecknadel im Heuhaufen.


Gast: Knüppel aus dem Sack
04.07.2011 13:18
4 0

Wohin die Dummheit führt!

Die verschleuderten Milliarden auf Kosten der gesunden Länder führen nun zur Katastrophe. Ein Land nach dem anderen wird brustkrank werden und das zugesagte Geld von uns verlangen.
Ungestraft wird das nicht bleiben.

Die Strukturdefizite der EU gehen wesentlich weiter

Die europäische Union müsste raschest:
- Eine echte demokratische Repräsentation ihrer Bürger umsetzen. Ich will Barroso, Ashton und Rompui abwählen können!
- Sich eine Verfassung zulegen, die diesen Namen auch verdient, in der klar die Kompetenzen zwischen Staaten und Union geregelt sind und die auch klar vorgibt wann und wie die "Eliten" zu entsorgen sind.
- Eine koordinierte Aussen und Verteidigungspolitik umsetzen - nationale diplomatische Vertretungen durch EU Botschaften ersetzen (würde das Geld sparen!)
- Die EZB unter die Kontrolle dieser Regierung bringen, damit aktive Wirtschaftspolitik einmal möglich wird!
- Lohn, Arbeits, Steuer und Sozialstandards harmonisieren.

Ökonomen verstehen ja kaum

etwas von Ökonomie und jetzt geben sie schon ihren Senf zur Politik dazu?
Wie unterhaltsam...

 
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