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Lambrinidis: "Kein einziger Euro wird verloren gehen"

07.07.2011 | 13:04 |   (DiePresse.com)

Außenminister Spindelegger hat heute seinen griechischen Amtskollegen Lambrinidis zu einem Vieraugengespräch getroffen. Lambrinidis betonte, dass die Entwicklung des Landes ebenso notwendig sei wie Konsolidierung.

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Der griechische Außenminister Stavros Lambrinidis hat am Donnerstag in Wien Werbung für sein Land gemacht. "Es wird kein einziger Euro, der von Österreichern in Griechenland investiert wird, verloren gehen", sagte er nach einem Gespräch mit seine Amtskollegen Michael Spindelegger (ÖVP). Dies sei eine "Verpflichtung" und ein "Versprechen".

Lambrinidis zeigte aber auch Verständnis dafür, dass es in Europa auch Wut und Ungeduld gegenüber Griechenland gebe. Dies führte er darauf zurück, dass Griechenland in der Vergangenheit seiner Verantwortung gegenüber seinen Bündnispartner nicht nachgekommen sein. In diesem Punkt habe sich Griechenland in den vergangenen Jahren aber stark verändert.

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Die griechische Regierung sei verpflichtet, die Reformen durchzuführen. Das zweite Sparpaket, das unlängst vom griechischen Parlament beschlossen wurde, werde "ohne die geringste Verspätung" umgesetzt, versprach der griechische Außenminister. Spindelegger wertete die Spar- und Privatisierungsvorhaben Athens als "sehr mutig". Er hoffe, dass es mit dieser "Reformagenda" gelingen werden, "Griechenland in andere Fahrwasser zu bringen".

Lambrinidis betonte, dass die Entwicklung seines Landes ebenso notwendig sei wie Konsolidierung. Es gebe in den kommenden Monaten viele Möglichkeiten für "seriöse Investments". Es sei "seine Hoffnung und sein Wunsch", dass führende österreichische Unternehmen in Griechenland investieren. Spindelegger betonte, dass österreichische Unternehmen prinzipiell interessiert seien und ihnen seriöse Informationen dafür zur Verfügung gestellt werden sollten. Laut dem griechischen Minister gibt es eine Liste von Unternehmen, die für die Privatisierung vorgesehen ist oder für Beteiligungen offen sind.

Schließlich warb Lambrinidis für das Urlaubsziel Griechenland. Dies würde auch den Beziehungen zwischen Österreichern und Griechen dienlich sein, betonte er.

Häfen, Banken, Glücksspiel: Was Athen verkaufen will

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(Ag.)

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58 Kommentare
 
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Gast: eu-gegenministerium
07.07.2011 21:51
0 0

Lambrinidis: "Es wird kein einziger Euro, der von Österreichern in Griechenland investiert wird, verloren gehen"

Was Athen verkaufen will:Häfen, Banken, Glücksspiel.
Warum kauft Österreich den Griechen nicht die staatlichen Spiellizenzen und einige rentable Häfen ab, damit wäre ihnen geholfen und sie hätten dadurch auch keine Schulden bei uns.
Doch wie es aussieht hat Österreich unter der Knute der EVP-Brüssel auch den letzten realwirtschaftlichen
Bezugspunkt verloren.

diabolo
07.07.2011 17:05
0 0

Kein einziger Euro wird verloren gehen"

Er sagt ja die Wahrheit, es hat nur jemand anderer aber nicht wir!

W.Müller
07.07.2011 16:49
1 0

"Kein einziger Euro wird verloren gehen"

Lieber Lambrinidis !

Jetzt sollte langsam Schluß sein mit Euren Lügen.

mfg. WM


Gast: Souverän
07.07.2011 15:28
1 0

Erklärung zur persönlichen Haftung

Ist doch schön das neben unseren Rechenkünstlern jetzt auch noch der Reisende in Pleiteangelegenheiten Stavros Lambrinidis eine persönliche Haftung abgibt!
Dann wissen wir in ein bis zwei Jahren welche Gesichter aus den Häusern zu zerren sind und an der nächsten Laterne aufgehängt werden.
Liebe Politiker, die Zeiten gehen zu Ende wo ihr Haftungserkärungen für den Staatsbürger und Steuerzahler abgebt und Sang und Klanglos ungeschoren in der Versenkung verschwindet. Der von euch als Mob und Pöbel bezeichnete Steuerschuldbürger wird euch richten!

Gast: BÜRGERINITIATIVE "GENUG GEZAHLT"
07.07.2011 14:18
4 0

Persönlich haften!

Es wird kein einziger Euro, der von Österreichern in Griechenland investiert wird, verloren gehen", sagte er nach einem Gespräch mit seine Amtskollegen Michael Spindelegger (ÖVP).
Ok.Dann sollten Spindelegger,Trichet,Rehn,Juncker mit ihren persönlichen Vermögen haften.
Griechenland ist Pleite ,und kann fiskalisch bzw. Technisch nichts mehr zurückzahlen!!!

Dr. Mabuse
07.07.2011 13:53
2 0

"Kein einziger Euro wird verloren gehen"

MUAAAAAAHAHAHA ROTFMAO!

Na, jetzt aber im Ernst: natürlich nicht. Das Geld wird schon korrekt auf den vorgesehenen Konten ankommen. Nur mit dem griechischen Staat hat das halt nichts zu tun.

Gast: Desinfoterminator
07.07.2011 13:43
2 0

Europa braucht eine Achse der Guten

Die EU bringt nichts mehr, da sie zu einer Transferunion verkommen ist, die den noch am Weltmarkt konkurrenzfähigen Staaten die Kokurrenzfähigkeit durch Zahlungen an reformunwillige und korrupte Staaten schmälert.

Der Euro hingegen ist in Ordnung, so lange sich die EZB an Basel III wie die SNB hält und für jeden ausgegebenen Euro doppelte Sicherheit verlangt. (Für ein Pfand von 100.000 z. B. Grundstück gibt es von der EZB maximal 50.000 Euro als Kredit, nachdem die Bank das Pfand im Wert von 100.000 an die EZB weitergereicht hat; Wahnsinn wie 100 % in Cash gegen Pfand wie es die Fed macht, ruiniert jede Währung.) Selbst die Griechenlandpleite ist ja kein Problem für den Euro oder die EZB, es wird in Griechenland viele Anschlusspleiten an die Staatspleite geben, aber die Banken haben ja Kredite nur gegen doppeltes Pfand vergeben und um den halben Preis finden sich schon Käufer für Hotels am Sandstrand u. s. w.

Was Europa braucht ist aber eine Achse der Guten und dazu gehört unweigerlich das größte Land Europas Russland. Russland hat alles, nur keine brauchbare Währung und keine moderne Industrie wie Deutschland. Wenn man es schaffen würde, eine Achse der Guten von Russland über Polen, Slowakei, Österreich bis in die Schweiz aufzubauen, hätten wir gleich mal zwei extrem starke Währungen, dazu Rohstoffe und das Ingenieurswissen in einem großen und bedeutenden Wirtschaftsraum vereint.

Für die Schwachen wie die Griechen, Portugiesen, Franzosen fallen davon "Überlebenskrümel" ab

Antworten W.Müller
07.07.2011 17:06
1 0

Re: Europa braucht eine Achse der Guten

Bei der EZB ist "der Zug abg'fahrn" !!

Je nach Quelle / Schätzung* ist Diese mit 200 bis 500 Mrd. in GR "beteiligt". Entgegen aller (!!!) gesetzlichen Vorgaben.

* Auskünfte verweigert Selbige allen demokratisch gewählten Gremien (A-NR, D-BT, EU-Parlament, ...)


"Kein einziger Euro wird verloren gehen"

Da spricht der Mann tatsächlich die Wahrheit. Es hat diese Euros ja nie gegeben, sie sind reine Fiktion - Zahlen auf Konten. Leute, wacht auf! Banken verleihen kein Geld.

http://www.banken-volksbegehren.at

Gast: Bärenfalle...
07.07.2011 13:24
4 0

Kein Euro wird verloren gehen.

Stimmt, das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer.

Das wollte der Hr. doch sagen ?

"Es wird kein einziger Euro, der von Österreichern in Griechenland investiert wird, verloren gehen"

Glaub ich sofort. Soviel Geld kann gar nicht verschwinden. Es hat nur ein anderer.

Gast: globetrotterneu
07.07.2011 11:01
4 0

"Zeit für Gerechtigkeit"

Wenn die getarnte Griechenlandhilfe, wobei es sich ausschließlich
um die Rettung von Banken handelt dazu führen, dass die
Deutschen ebenfalls wie die Griechen – welche von der Griechen-
landhilfe keineswegs profitieren – den Gürtel auch noch enger
schnallen müssen, wie z.B. unsere Hartz-Bezieher, Rentner usw.
dann wird dies dazu führen, dass wir d.h. die Regierung unsere
Demokratie an die Wand fahren wird. Demonstrationen wie
derzeit in Stuttgart gegen S 21 wären der Anfang in der gesamten
Republik, und somit in allen Städten unseres Landes.
Man kann nur hoffen, dass die hierfür Verantwortlichen noch
rechtzeitig erwachen, damit Schlimmeres in letzter Minute noch
verhindert werden kann. Die Hoffnung, dass dies geschieht ist
leider fast aussichtslos.
Sollten sich plötzlich "Abgeordnete" in einen ausserplanmässigen "Urlaub" verabschieden ist Ende der Fahnenstange.Dann steht auf österreichischen Strassen für jeden Polithansel eine Laterne bereit. Aber bitte mit Sparlampe.
Entweder gibts dann noch eine plötzliche "Erleuchtung"-oder nen Strick.

Re:

Ohne Ihr Szenario inhaltlich zu unterstützen, werden Sie wohl (leider) Recht haben.
Interessant übriegens: Wenn ich mit Nicht-Österreichern diese Befürchtung diskutiere, sagen die *alle* sinngemäss: "Nein, Ihr habt eine andere Mentalität. Ihr lasst Euch alles gefallen. Auch dann noch, wenn´s wirklich zusammenbricht."

jowmos
07.07.2011 10:38
3 1

Brüssel droht zum Loch zu werden

Aus diesem Mann spricht die Seele der Demokratie..

Wie wird Griechenland dem europäischen Volk das viele Geld wieder zurückzahlen?

Lassen wir uns dies mal durch die Kopf gehen..

Pünktlich zum Euromilliardengewinn Griechenlands Brüssel sich plötzlich in die Hose macht und sehr viel Geld braucht...Wahnsinnsmisere,wie konnte das nur passieren?

Griechenland muss sich revanchieren können-Verlegung der europäischen Machtzentrale nach Griechenland!

Warum unbedingt Brüssel?

Wegen erst ein paar teuren Nobelgebäuden brauchen Wir uns ja nicht gleich in die Hose zu machen..zudem alles weitervermietet werden kann,anständige Sozialwohnungen daraus machen usw.

Griechenland-das ehemalige Land der Götter,-die allerdings später nach Südamerika geflohen sein dürften und nicht nach Brüssel.

Der Platz ist demnach frei und die ideale Gelegenheit aus der Defensive und dem schwächsten,zudem Ehrenmitgliedsland,ein Bollwerk der Demokratie zu machen!

Sicherheit,Sonne,Trauben und Olivenöl-warum die bittere Kälte Brüssels als Ausrede für massiv viel Heizungskosten,wo es doch Griechenland gibt?

Griechenland wartet mit all seiner Schönheit..bevor Brüssel zu auffällig wird und Zwangsräumung droht meine lieben "französischperfekten"EU und "VolksGeldvertreter",die sich auch noch flauschig unter Lobby-ismus verstecken..

War wieder mal eine saubere EU Parlamentssitzung ..99% aller EU Parlamentarier ohne Reue,ehrliche Blicke,klare Sätze-doch wer hat dort wirklich die Macht?

Zeit für einen Neustart

Antworten Gast: derNarr
07.07.2011 11:04
2 0

Re: Zeit für Neustart

jowmos,lass Brüsselianern noch etwas Zeit,bis sie genau wissen,was sie arbeiten wollen..

neustart.at

Gast: Plach2
07.07.2011 10:17
4 0

Österreich verdient nichts anderes!

Österreich hat JA zur EU gesagt.
Österreich sagte JA zum Euro.

Österreich wählt seit dem Krieg SPÖ+ÖVP (die sich seither den gesamten Staat im Proporz aufgeteilt haben).

Wer Veränderungen will, muss auch Veränderungen wählen, sonst ändert sich weiterhin nicht. Immer wieder bis sich etwas ändert.....

Re: Österreich verdient nichts anderes!

Keie Sorge, die Veränderung wird gewählt werden. An jenem Tag an dem Sie herausfinden, was sich dann *wirklich* geändert hat, will ich nicht in Ihrer Haut stecken.
Man sollte in *niemanden* das Vertrauen setzen, jahrzehntelang gelebte Kultur kurzfristig völlig umzudrehen und dabei den sozialen Frieden zu bewahren.

Antworten Sochard
07.07.2011 11:00
0 2

Re: Österreich wählt seit dem Krieg SPÖ+ÖVP ...

Das dunkle Kapitel wo wo die FPÖ mitregierte lassen wir mal unter den Tisch fallen, eine weise Entscheidung ...

Antworten Antworten diabolo
07.07.2011 17:11
0 0

Re: Re: Österreich wählt seit dem Krieg SPÖ+ÖVP ...

Was war denn so schlimm unter ÖVPFPÖ?
Da haben SPÖÖVP in einen halben Jahr schon mehr Geld in den Sand gesetzt.

Antworten Antworten Antworten Sochard
08.07.2011 08:55
0 0

Re: Re: Re: Österreich wählt seit dem Krieg SPÖ+ÖVP ...

Wenn wir mal die Bankenrettung aus dem Spiel lassen, sagen sie mir wann und wo?

Gast: Plach2
07.07.2011 10:15
4 0

Das stimmt doch etwas nicht!

Im vom Parlament im Fernsehen übertragenen Rede erklärt die ÖVP Finanzministerin: "Mrd. für Griechenland sind ein gutes Geschäft".

Warum muss dann Griechenland dafür werben?
Warum muss dafür auf einmal der Steuerzahler haften?
Zu einem "guten Geschäft" lassen die Banken NIEMALS den Steuerzahler ran!

Re: Das stimmt doch etwas nicht!

Das ist doch nicht schwer zu verstehen. Die Fr. FM ist entweder zu blöd, um es besser zu wissen oder zu feig, die Wahrheit zu sagen.
Und da weit und breit unter unseren Vertretern der Stern sichtbar ist, der nicht entweder/oder ist, haben wir uns nicht nur daran gewöhnt sondern es darf der Rückschluss auf jene gezogen werden, die diese Leute zu dem gemacht haben, was sie sind.

6 0

Ist es eigentlich möglich, die EU anzuzeigen?

Wenn ja, sollte das mal einer machen ...

Antworten Sochard
07.07.2011 11:01
0 1

Re: Ist es eigentlich möglich, die EU anzuzeigen?

Warum, da herrscht doch in den meisten wichtigen Fragen noch immer das Einstimmigkeitsprinzip?

Gast: Löser
07.07.2011 10:03
2 0

Die öffentliche Meinung? Was macht der da? Wischt er sich gerade faule Eier von der Wange hehe


Gast: Desinfoterminator
07.07.2011 09:40
4 1

Lambrinidis soll wissen, dass Österreicher wegen der Griechen ihre Häuse verlieren!

Immer mehr Häuslbauer, die noch einen Frankenkredit haben, kommen wegen der Misswirtschaft der griechischen Sozialisten in Schwierigkeiten und verlieren daher ihre Häuser.

NIEMALS wäre der Franken gegenüber dem Euro auf 1,20 (das sind 11,50 Schilling für enen Franken, man erinnere sich, der Franken kostete vor wenigen Jahren noch um die 8 ATS) angestiegen, wenn sich nicht die Griechen in den Euro geschummelt hätten.

Ich finde wenn wir eine gerechte Regierung statt der SPÖVP-Regierung, die ein "EU-Seicherlverein" ist und nicht die Interessen der Österreicher, sondern von reformunwilligen und unfähigen Ausländern vertritt, vertritt, hätten, würde Österreich längst wie Papandreou (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=XZZ_6yj_vvY ) auf die Pleite Griechenlands spekulieren und auf Vertragseinhaltung des Lissabonvertrags, der besagt, dass es derartige Subventionen, wie sie Griechenland will, nicht geben DARF, klagen, würde Österreich mindestens auch 20 Mrd. Euro an der Griechenlandpleite verdienen satt über 20 Mrd. zu verlieren.

Die Österreicher haben ein Recht sich auf Verträge die Österreich abschließt und denen auch Griechenland zustimmte, verlassen zu können.

Wie kommen Österreichs Häuslbauer dazu, dass sie ihre Häuser verlieren, nur weil die Sozialisten in Griechenland sich Wählerstimmen bis zum Staatsbankrott kaufen und dann auch noch die Staatskasse ausräumen, indem sie sich die CDS der Postbank unter den Nagel reißen.

Keinen Cent mehr für Griechenland!

 
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