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EU überlegt Ratings für Krisenländer zu verbieten

07.07.2011 | 10:15 |   (DiePresse.com)

Der Zwist zwischen den Ratingagenturen und der EU wird immer dramatischer. Spitzenpolitiker drohen mittlerweile unverhohlen.

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EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier überlegt, Bonitätsbewertungen der Ratingagenturen für hoch verschuldete EU-Staaten, die auf Finanzhilfen der Gemeinschaft angewiesen sind, in Zukunft auszusetzen. Die EU-Kommission werde eine solche Möglichkeit in Betracht ziehen, erklärte er am Mittwoch in Brüssel. Barnier äußerte sich jedoch nicht darüber, wie das Verbot von Ratings rechtlich durchgesetzt werden kann. Ratingagenturen sind juristisch unabhängige private Unternehmen.

Die EU hatte zuvor scharf die Entscheidung der Ratingagentur Moody's kritisiert, die Kreditwürdigkeit Portugals trotz des vereinbarten Reform- und Sparprogramms herabzustufen, sodass Staatsanleihen des Landes nur noch Ramsch-Status haben.

Kritik an Ratingagenturen: ''Das ist Terrorismus''

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Der deutsche Finanzminister Schäuble sagte: "Wir müssen das Oligpol zu brechen versuchen." Binnenkommissar Barnier warnte die Agenturen vor einem Lizenzentzug durch die Marktaufsichtsbehörde ESMA: Die Ratingagenturen sollten "extrem darauf achten, die EU-Regeln zu respektieren".

Die Kommission arbeitet derzeit an einer Verschärfung der gesetzlichen Aufsicht für Ratingagenturen in Europa. Zuvor hatte EU-Kommissionspräsident Barroso den Verdacht geäußert, dass Europa nicht objektiv bewertet werde, weil die Ratingagenturen ihren Sitz in den USA haben.

(Ag./md)

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230 Kommentare
 
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Gast: psychbot
07.07.2011 11:25
2 0

Willkommen in der Schule

Natürlich wollen die Politiker die Ratings abschaffen bzw. ihnen genehme Agenturen einführen. Sie wollen natürlich nicht, daß jemand ihre Misswirtschaft aufzeigt. Kommt ja schlecht bei den Wählern an.

Das ist genau so, wie wenn Schüler die Noten aussetzen wollen, wenn sie schlecht sind oder sie auf Lehrer bestehen, denen sie vorschreiben können welche Noten sie vergeben.

Es wird immer lächerlicher...

Schule kann auch anders

Es gibt genug Lehrer, die aus völlig unpädagogischen Gründen Schüler zu vernichten versuchen. Das scheint mir in dieser Causa ebenfalls gegeben zu sein. Denn aus der wohlgenährten Kuh EU kann noch viel Milch gemolken werden. The show must go on!

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Richtig

erscheint es die Ratings für EU-Länder auszusetzen, die Unterstützung von der EU erhalten, weil es eben einen Unterschied ausmacht gezielte Unterstützung von dritter Seite zu erhalten oder nicht.
Ein Unternehmen, welches von anderen Unternehmen unterstützt und aufgefangen wird darf üblicher Weise seinen Betrieb bis zur Sanierung fortsetzen.
Es handelt sich um Grundsätze des Konkursverfahrens. Es ist daher zutreffend diese Länder anders zu bewerten!!

Internetverbindungen in die USA werden sie aber wohl

doch nicht abschaffen können. Oder ist von Seiten der EU angedacht, nach dem Vorbild Chinas auch alle Internetseiten zu sperren, die Ratings renomierter (amerikanischer) Ratinagenturen zeigen.
Schön langsam müsste doch auch den ärgsten EU-Fanatikern dämmern, dass unser "EU-Friedensverein" schon verdammt an Huxleys "Schöne Neue Welt" herankommt.

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Re: Internetverbindungen in die USA werden sie aber wohl

Es wäre nur wünschenswert, dass die Ratingagenturen die USA nach den selben Kriterien beurteilen, wie europäische Länder.
Würden die selben Kriterien wie in Griechenland angewandt, wären die USA defacto bankrott. So richten die US-amerikanischen Agenturen in Europa Milliardenschäden an, währedn die USA geschont wird, obwohl das den Kennzahlen nach nicht sein dürfte....

Antworten Gast: Praktiker
07.07.2011 12:07
1 0

Re: Internetverbindungen in die USA werden sie aber wohl

wer weiss?! .....vielleicht schaffen die eu- unterkommer überhaupt jegliche einrichtungen ab die unangenehme wahrheiten ans tageslicht bringen, auch zeitungen dürfen dann nicht mehr über krisenländer berichten,über staatshilfebanken inkl. ihrer unfähigen manager u. direktoren( speziell in österreich schon gar nicht über ein ganz spezielles prachtexemplar von staatshilfebanker ) ,auch nicht über eu schwachsinns- subventionen usw. !.....über politiker u. ihre beamten darf überhaupt nur mehr positives berichtet werden(z. b zoobesuch mit eisbärenbaby streicheln etc.) !! ps: das verbieten von leerverkäufen zeichnet euch eu- politiker überhaupt als die ganz grossen unwissenden aus!!! jo,jo studiern u. a bissl a doktorarbeit daherkritzeln(teilweise abkritzeln)ist in der grossen weiten welt der wirtschaft u. finanzen dann halt doch zu wenig.....beweise??-->tagtäglich, in allen medien der welt u. ratingagenturen nachzulesen,noch!!

Spät aber doch

Viel Porzellan musste zerscheppert werden, damit man darauf kommt, wer mit welcher Absicht an der Finanzschraube dreht! Hier werkeln verschiedene Kräfte um einen maximalen Profit, der allerdings auf der Gegenseite einige Leichen produzieren muss. Die EU ist ein nach wie vor starkes Projekt und das einzige, das sowohl kurzfristig wie auch langfristig Zukunft besitzt. In jeder Hinsicht. Zeitweiliges Schwächeln und Wanken ist die Natur menschlicher Konstrukte. Es hängt auch davon ab, welche Persönlichkeiten am Werke sind. Zurzeit rühmen sich halt die Nationalisten rundum für die Besseren und Schlaueren. Man wird erfolgreich dagegen halten. Hoffe ich zumindest.

Der EU-Binnenmarktkomissar benötigt dringend selbst einen Hilflosenzuschuß

derart dümmliche und hilflose Statements hat man selbst aus der EU schon lange nicht mehr gehört. Der Markt wird sich wohl seine Einschätzung nicht von einem EU Komissar verbeiten lassen. Natürlich gibt es bei den Ratingagenturen kein "fair play" - ansonst müßten die USA auf einen Wert wie Portugal rangieren. Die EU hat sich ihre Misere und das daraus zwangsweise resultierende Scheitern selbst eingebrockt. Bankrotte Staaten sollten nicht durch endlose Rettungsschirme gestützt werden, was diese gesamte Union in eine imer schneller drehende Abwärtsspirale treibt. Die Aufgabe - ohne demokratische Legitimation - der "No Baiil out" Klausel war der Anfang vom Ende. Artikel 125 des EU-Vertrages verbietet es, dass die EU oder Mitgliedsländer für die Schulden eines anderen Mitgliedslandes einstehen. Die Rechnung dafür werden die EU Bürger mit dem Verlust ihrer Ersparnisse und der Aufgabe sozialer Standards im Pensions- und Gesundheitssystem bezahlen. Völkerwanderungen wurden initiiert und unterstützt, um den nationalen Zusammenhalt gegen diesen Wahnsinn zu unterbinden. Türken, Kurden oder Serben werden sich kaum integrieren. Somit wird sich die Masse nicht gegen den Verlust der Demokratischen Rechte solidarisieren und auf die Strasse gehen. Nahezu alle relevanten Medien sind bereits gekauft - also ist kein Widerstand seitens der Bevölkerung zu erwarten. Wenn doch, siehe Griechenland und Spanien.....

Gast: view from london
07.07.2011 11:12
0 0

sorry, but ....

.... these politicians are just nuts: of course, one can rightly question the track record of agencies, but in europe they have no other function than guidance. (compared to the us, where ratings are mandatory for domestic bonds).
politicians should rather ask who - the hell ... - will invest in a restructuring proposition .... aaahhh: hedge funds! right, and these are especially loved on this continent ....
this whole discussion is absurd.
what greece & co need is a credible restructuring plan, improvement in productivity, self for self-help ... the rest here is just a theatre: or a greek tragedy?

Gast: soistdieeu
07.07.2011 11:11
1 0

Die Finanzmärkte und Börsen werden weiter von den steuerzahlern subventioniert, während ein staat nach dem anderen an die wand gefahren wird.

Da alle angeführten EU Länder riesige und nicht mehr abbaubare Budgetdefizite haben, ist dieser EU Banken Rettungsfond wohl der Witz des Jahres.
Griechenland, Italien, Portugal, Irland, Spanien usw. sollen Milliardensummen aufbringen, obwohl man selbst pleite und beinahe zahlungsunfähig ist. Was haben sich da unsere EU Lobby Politiker dabei gedacht. Bankereliten wie Ackermann haben dieses schlaue EU Bankenprogramm ausgearbeitet um ihre Spekulationsgeschäfte "dauerhaft von den Steuerzahlern abzusichern". Nachdem die EU Staaten schon jetzt massivst verschuldet sind (österreich bald 250 Mrd. Euro) wird nur eines überbleiben - Massiver Sozialabbau bei den Arbeitnehmern und Steuerzahlern. Massive Verschlechterungen bei den staatlichen asvg Pensionen, massive Sparprogramme bei Gesundheit,- Soziales, Bildung usw.
Ja, und genau dass wird überall in der EU gemacht. In Österreich werden von der SPÖ Politik die ASvg Langzeitversicherten massivst weiter belastet Diese Arbeitenehmer leisten heute schon 45 Jahre Gesamtbeitragszeiten. Niemand - keine Beamten, Bauern, ÖBB, Nationalbank, ORF, Selbstständigen oder Akademiker haben solche lange Versicherungszeiten, aber gerade diese Asvg Langzeitversicherten werden von den medien und der Politik medial miesgemacht. Einfach schlau, Faymann holt sich beim elitären BilderbergerGeheimbund seine Vorgaben und die Massenmedien schreiben nur mehr für diese Finanzmärkte und Banken. Einfach nur schlau eingefädelt von den politikern u.Kapitalmärkten

0 0

Re: Die Finanzmärkte und Börsen werden weiter von den steuerzahlern subventioniert, während ein staat nach dem anderen an die wand gefahren wird.

Letztendlich dienen die EU-Rettungsschirme dazu die Einlagen der Eliten abzusichern...

Gast: Theodor Baillet von Latour
07.07.2011 11:10
1 0

...

Und also schloss er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

8 2

Völlig durchgeknallt

Anders kann man das Verhalten der EU-Politiker nicht mehr beschreiben.
Die Ratingagenturen sind nur die Boten die das Offensichtliche aussprechen. Dass Griechenland de facto pleite ist, weiß man seit April 2010 auch ohne Ratingagenturen.
Aber vielleicht wird das Aussprechen der bösen Worte: "Griechenland ist pleite" demnächst von den komplett durchdrehenden EU-Politikern auch noch verboten.


2 2

Re: Völlig durchgeknallt

Aber die einseitige Beurteilung von EU-Staaten durch US-amerikansiche Ratingagenuren stört Sie offensichtlich nicht. Einmal dürfen Sie raten, wie das Rating der USA nach den Kriterien, die in Griechenland angewendet wurden, wohl aussehen würde.
Abgesehen davon nennen Sie doch ein schuldenfreies Land in Europa...
Die einseitige Beurteilung der US-amerikansichen Rating Agenturen verursacht in Europa Milliardenschäden...Ein Schlem wer dabei denkt, dass diem USA Panik davor haben, dass der Dollar den Status als globale Leitwährung verliert....dann wäre es vorbei mit dem Gelddrucken ohne Hyperinfaltion.

0 0

Re: Re: Völlig durchgeknallt

Wie die USA von den Ratingagenturen beurteilt werden ändert genau gar nichts daran, dass Griechenland PLEITE ist. Nehmen Sie das endlich zur Kenntnis. Außerdem wurde auch Griechenland noch bis zur de facto Pleite April 2010 viel zu gut beurteilt.

und als nächstes wird einfach

"die Krise" verboten.

Gast: Hofnarr
07.07.2011 11:00
2 0

Meine kleine Welt^^

Ich gebs offen zu, ich kenn mich da gar nicht aus.

Die EU kennt doch selbst zum größten Teil die Finanzen der Mitgliedsstaaten. (Ja, es wird auf biegen u brechen geschummelt.) Aber das können die Agenturen auch nicht zu 100% kennen...

Aber was kratzt die z.b die EZB wie eine private Agentur einstuft? Kann doch egal sein - deswegen MUSS ich doch nicht die "Empfehlung" der Agenturen aufnehmen und dem verschuldeten Land einen hochverzinsten Kredit geben.

Wieso können die nicht einfach sagen. ok die und die Agentur meint zwar, aber das ist vielleicht für private Anleger informativ, - aber unsere Mitgliedsstaaten werden gleichrangig mit unseren Krediten bedient um eine Stabilität zu erhalten.


Gast: Rene Kruzik
07.07.2011 10:58
2 0

LOL

Dann fordere ich das Verbot von KSV-Eintragungen für Personen mit schlechter Bonität!
Was soll der Blödsinn bitte? Ratings sind ja dazu da, um Gläubiger vor Zahlungsausfällen zu schützen, wenn man dann die Länder oder vielleicht auch Unternehmen ausnimmt, welche ein Risiko für Gläubiger darstellen ist das ganze System ad absurdum geführt. Außerdem ist es wohl recht sinnlos, denn ob ein Land nun ein schlechtes Rating oder gar keines hat wird dann wohl keinen Unterschied machen.

Re: LOL

ganz richtig!

ich hoffe sie nehmen mir es nicht übel das ich ihr posting kopiert habe und auf die spitze der postings gesetz habe!:)

Gast: Bärenfalle...
07.07.2011 10:58
2 1

Meine Güte ...

Wenn Patienten zum Sterben sind sagt man es wenigstens den Angehörigen damit sich diese einrichten können.

Dr. EU hingegen, blutverschmiert vom Luftröhrenschnitt, mit dem Defibrilator in der Hand erklärt den Angehören dass es dem Patienten hervorragend gehe und jede Spekulation über dessen Gesundheitsstatus unangemessen sei.


Re: Meine Güte ...

...amüsanter Vergleich :)

Lustig wenns nicht so bitter wahr wäre!

Antworten Gast: gast45
07.07.2011 11:35
0 0

Re: Meine Güte ...

was glaubst wie die staatenlenker schwitzen, bald ist zahltag, spätestens dann, wenn auch dem letzten klar wird was die die letzten 40 jahren angerichtet haben

danke kreisky ;-)

Willkommen

...liebe Europäer in der neuen Sowjet-Zeit, einst war es Moskau, das gedroht hat, jetzt ist es Brüssel!

Ich frag mich echt, wann die ersten Panzer wieder rollen?

Weit haben es diese Politverbrecher gebracht.

Zerstört haben Sie die Union, durch Bereicherung und Lügen! Verraten und Verkauft haben Sie de Völker! Gelernt aus der Geschichte Null!

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Re: Willkommen

Echt, sehen Sie von Ihrem Fenster aus die 100.000enden die am Hungertuch nagen.
Die Arbeitslosigkeit in Ö ist so niedrig wie schon lang nicht mehr, aber wahrlich es steht alles kurz vorm absolutem Zusammenbruch...
Seien Sie lieber froh, dass Sie von der Sowjetzeit offensichtlich keinen blassen Schimmer haben.
Die Realität ist vielmehr, dass die USA panische Angst davor hat, dass der Dollar vom Euro als globale leitwährung abgelöst wird...

Re: Re: Willkommen

Vielen Dank für die Wortspende aus Lichtenfelsgasse, bitte Hrn. Spindelegger schön grüßen lassen!

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Re: Re: Re: Willkommen

Freut mich, dass Sie, praktisch wie immer, in der Sache nichts dagegen zu sagen haben und auf derartiges zurückgreifen.
Auch eine Möglichkeit zu zeigen, dass die Argumente ausgegangen sind...

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Der britische Finanzjournalist, Banker und Unternehmensberater David Marsh im F.A.Z.-Gespräch.

Frage: Die Briten stehen seit jeher dem Brüsseler Europa skeptisch gegenüber. Wird Großbritannien je dem Euro beitreten?

Antwort Wenn sich der Euro in eine gute Richtung entwickelt und wenn der Euro zu einem Club wird, der Stabilität verspricht, dann würden wir uns anstrengen. Einem schwachen Euro, einer Transferunion, würden aber die soliden Länder wie Dänemark, Schweden, Tschechien oder Polen nicht beitreten. Sie wären dann nur Geberländer, die die Zeche zahlen. Sie werden einen Teufel tun und so einer Währungsunion beitreten.


1 0

Re: Der britische Finanzjournalist, Banker und Unternehmensberater David Marsh im F.A.Z.-Gespräch.

Interessant, genommen hat aber beispielsweise Polen oder Tschechien sehr gerne. Jetzt wo Sie sich mit Hilfe der Transfers wirtschaftlich erfangen haben und Österreich by the way durch Exporte in die erstarkten Länder gut verdient hat, lehnen Sie die Einführung des Euros ab....

Antworten Antworten Gast: Jaja
07.07.2011 11:22
0 0

Re: Re: Der britische Finanzjournalist, Banker und Unternehmensberater David Marsh im F.A.Z.-Gespräch.

Das gilt aber auch für Großbritanien. Die haben sich, wie Irland, nur durch EU-Förderugnen erholt (und zugebenermaßen durch gute Verhandlungen...whow davon kann Österreich nicht mal träumen, da die Politiker dafür zu dumm sind...), verweigern aber trotzdem jede gemeinschaftliche Aktion....
Ich bin der Meinung: wer Förderungen erhält bzw. bei der Gemeinschaft dabei sein will, soll auch bei allen anderen Dingen mitziehen.
Es geht nicht, dass ein Großteil der Länder nur ihre Vorteile lukrieren wollen und die Nachteile ablehnen und ausschließen und diese einigen Nettozahlern überlassen. Geht dies so weiter, muss die EU wieder aufgelöst werden. Derzeit sieht es nicht nur so aus, sondern alle Zeichen und Handlungen weisen in die Auflösungsrichtung.....insofern wäre es besser früher als später, obwohl ich ein Fan des europäischen Gedankens bin...aber unsere Politiker und Konzerne sind noch nicht so weit...vielleicht in 500 Jahren.....

0 0

Re: Re: Re: Der britische Finanzjournalist, Banker und Unternehmensberater David Marsh im F.A.Z.-Gespräch.

Ich gebe Ihnen voll und ganz recht, Solidargesellschft ja, aber nur so lange wir daran verdienen, lautet das Gebot der Stunde.
Österreich hat sich von Schwarzblauorange auch erstaunlich gute Verträge mit der EU vor allem bei der Landwirtschaft ausgehandelt...Es ist auch erstaunlich welche Sonderkonditionen sich die Schweiz OHNE EU-Beitritt ausgehandelt hat...

Gast: genau
07.07.2011 10:53
2 0

weiter so,

genau - weil nicht sein darf, was nicht sein kann
verbieten wir die freie meinungsäußerung!

als nächste möglichkeit bietet sich eine exkommunikation an!

Die Herrschaften in Brüssel

haben abgewirtschaftet und jetzt werden verzweifelt Schuldige gesucht. Die Spekulanten und Ratingagenturen sind die Bösen. Zum Totlachen auch der Vorschlag Ratings für einen Krisenstaat auszusetzen - übersetzt bedeutet dieser Code wohl Ramsch ....

Antworten Gast: schl...di
07.07.2011 15:08
0 0

Re: Die Herrschaften in Brüssel

wann's da in da eu net passt schleich di

Re: Re: Die Herrschaften in Brüssel

Irrtum - wir werden die zur Verantwortung ziehen die uns da hineingeritten haben ....

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Re: Die Herrschaften in Brüssel

Das Problem ist die einseitige Bewertung der EU-Staaten von US-amerikansichen Rating Agenturen...Raten Sie einmal wie die Bewertung der USA aussehen würde, würden die Agenturen die Kriterien die sie in Griechenland anwenden, auch dort anwenden.
Und zum Thema herabgewirtschaftet: Wirtschaftet die EU odeer wirtschaften die Nationalstaaten. Anders gesagt ist die EU für die griechischen Schulden verantwortlich?
Übrigens basieren die meisten Volkswirtschaften global gesehen auf dem Prinzip des Schulden machens. Oder würden Sie beispielsweise Deutschland aufgrund seiner Schulden als bankrott bezeichnen?

Re: Re: Die Herrschaften in Brüssel

ist die EU für die griechischen Schulden verantwortlich? -> Warum bezahlt sie diese dann?
Oder würden Sie beispielsweise Deutschland aufgrund seiner Schulden als bankrott bezeichnen? --> Staaten die ihre Schuldenlast jährlich steigern schlittern geradewegs in den Bankrott. Die EU ist dabei ein Bankrottbeschleuniger ...

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Re: Re: Re: Die Herrschaften in Brüssel

Weil leider der Zeitpunkt versäumt wurde, Griechenland nach Bekanntwerden der ganzen Zahlenfrisierereien aus der EU zu entfernen und damit auch ein entsprechendes Signal zu setzen..
Staaten die ihre Schuldenlast jährlich steigern schlittern geradewegs in den Bankrott...obwohl das seit Jahrzehnten in 9 von 10 Ländern der Fall war, ist noch kein Land in den Bankrott geschlittert. Es könnte aber auch daran liegen, dass unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem auf dem Schuldenmachen basiert...Wie weit das ohne große Konsequenzen gehen kann, zeigt gerade die USA, gut zugegebenermasse, das Spiel funktioniert nur inklusive globaler Leitwährung.

Re: Die Herrschaften in Brüssel

Es haben nicht die Herrschaften in Brüssel abgewirtschaftet, sondern die Herrschaften in Athen, Lissabon usw. Wien und Berlin folgen mit leichter Verzögerung.

Jetzt so zu tun als wäre die EU an der Schuldenkrise schuld ist absurd. Wir haben an unserem Schuldenberg schon sehr fleißig gearbeitet als von EU bei uns noch keine rede war und haben uns seit dem Beitritt sogar relativ gut benommen. Wobei relativ gut immer noch absolut schlecht war.
Die jetzige Verschärftung und der Export der Schuldenkrisen über den Rettungsschirm wären auch nach EU-Regeln verboten gewesen und sind halt von den nationalen Herrschaften durchgesetzt worden.

Die EU als solche existiert in Wahrheit nicht. Es ist eine Spiegelfechterei nationaler Politiker, die halt gerne so tun als würden die unpopulären Entscheidungen andere treffen, nur weil sie nach Brüssel fahren bevor sie dort ihre Blödheiten beschließen. Es sind aber trotzdem keine anderen Herrschaften als sie vorher waren.

Dass die dann zusätzlich noch die Ratingagenturen und Banken zu Sündenböcken machen wollen ist nur eine weitere Ebene im selben Spiel. Bloß vom wirklich relevanten Feld ablenken - der nationalen Politik.

Gast: Hans im Glück
07.07.2011 10:52
0 0

Im Herbst zahlen wir alle im neuen Schilling oder im Nord-EUR


Gast: RealistischBetrachtet
07.07.2011 10:50
0 1

Man muss die Ratings ja nicht ernst nehmen...


...Problem gelöst!

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EU-Verbot

besser wäre es, den EU-Ländern das Schuldenmachen zu verbieten. Auch auf die Gefahr hin, dass die Mensch/innen erkennen würden, dass der sog. Wohlfahrtsstaat eigentlich aus heisser Luft besteht.

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Re: EU-Verbot

Das System nahezu aller Volkswirtschaften basiert auf dem Prinzip des Schulden machens. Das was Sie fordern ist eine komplette Restrukturierung des gegenwärtigen Wirtschaftssystems.
Das Problem an den ausschließlich US-amerikanischen Ratingagenturen ist, dass Sie EU-Staaten downgraden, obwohl die USA nach den selben Kriterien bewertet faktisch pleite wäre. Doch die globale Leitwährung garantiert Geldnachdrucken ohne Hyperinflation...

Gast: Da Gschupfte
07.07.2011 10:39
3 0

Den Spiegel aus dem Blickfeld zu verbannen

macht nicht schlank!

Manchmal ist die fremde Meinung unangenehm.

Komisch ist nur, dass der USD trotz Zahlungseinstellung eines Bundesstaates immer noch AAA genießt!!

Die Rating-Agenturen sind immer ein bisserl Verzögert in ihrer Prognose (ist das nicht ein Widerspruch?)

Naja, gut ist es nur für das Zocken auf den Spread!

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Ich habe vergessen!

Man nannte doch das Wirtschaftssystem was in Europa Anwendung findet "Freie Markwirtschaft"" oder?

Wie heisst jetzt das System?

Ich habe dennoch einen Vorschlag: "Freie Stammtischwirtschaft"

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Re: Ich habe vergessen!

Das System könnte gegenwärtig wohl:

"US-amerikanisch geratede EU Wirtschaft"

heissen!

Merkantilismus

Aber besonders schlecht umgesetzt.

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Objektivitaet fehlt

, denn die Ratingagenturen muessten dann Staatsanleihen der USA konsequenterweise auch als voellig wertlos herabstufen. Der Dollar - wertbereinigt - duefte maximal 20 ct wert sein.. nur wer nicht glaubt, dass ein $ einen $ wert ist, wird niedergebombt.

Ihr dürfts jetzt aber nix mehr böses über uns sagen, gell?


Ist das schon die Verzweiflung vor dem Ende der EU???

Wenn die Agenturen die (aussichtslose) Lage einiger EU-Länder nicht mehr raten dürfen, dann wird wohl kaum jamend Anleihen dieser Länder kaufen wollen. Können EU-Politiker echt so hirnbefreit sein? Ich bin zwar kein Fan von Moody und Co, aber die katastrophale Lage von Griechenland kann derzeit wohl jeder Bürger einschätzen. Auch eine europäische Ratingagentur müsste, wenn sie seriös und nicht von der Politik beeinflusst ist, Griechenland die Rote und Portugal/Irland/Spanien/Italien die gelbe Karte zeigen!

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Re: Ist das schon die Verzweiflung vor dem Ende der EU???

Dennoch, geht es rein um die Kriterien, die von Agenturen angewendet werden, würde der USA die tiefrote Karte gezeigt. Aber Ihr Vorschlag ist der einzig wahre, es MUSS eine europäische Ratingagentur ins Leben gerufen werden...

Gast: grau
07.07.2011 10:19
8 2

HAHAHAHAAA !



das ist so, als ob verbrecher die polizei verböten !

die ratingagenturen sind sicher gauner, und ihre bewertungen kein gotteswort, aber das völlige hinscheiden des sch...euro durch solche verbote zu verschleiern, ist TYPISCH ÄÄUU !

 
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