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EU-Kommissarin: "US-Ratingkartell zerschlagen"

11.07.2011 | 13:09 |   (DiePresse.com)

Europa darf sich seine Währung nicht von drei privaten Unternehmen kaputt machen lassen machen, sagt Justizkommissarin Viviane Reding. Eine Alternative könnten europäische und asiatische Ratingagenturen sein.

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EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat eine Zerschlagung der Ratingagenturen ins Spiel gebracht. "Europa darf sich den Euro nicht von drei US-Privatunternehmen kaputt machen lassen", sagte Reding der Zeitung "Die Welt" mit Blick auf die drei großen Agenturen Standard & Poors, Moody's und Fitch.

Die EU-Kommission will zudem Ratingagenturen die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Staaten verbieten, die Finanzhilfe aus internationalen Kreditprogrammen bekommen. Das schlug EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier vor. Er werde die polnische EU-Ratspräsidentschaft bitten, dieses Vorhaben auf die Tagesordnung eines der kommenden Treffen der EU-Finanzminister zu setzen, sagte Barnier demnach. "Natürlich müssten wir noch die Machbarkeit eines solchen Schrittes untersuchen", räumte der Franzose ein.


EU-Justizkommissarin Viviane Reding meint, es seien mehr Transparenz und Wettbewerb bei der Bewertung von Unternehmen und Staaten nötig. "Ich sehe zwei mögliche Lösungen: Entweder beschließen die G-20-Staaten gemeinsam, das Kartell der drei US-Ratingagenturen zu zerschlagen. Die USA könnten beispielsweise aufgefordert werden, aus den drei Agenturen sechs zu machen. Oder es werden unabhängige europäische und asiatische Ratingagenturen geschaffen." Es dürfe nicht sein, dass ein Kartell dreier Unternehmen mit Sitz in den USA über das Schicksal ganzer Volkswirtschaften und ihrer Bürger entscheide, so Reding.

Kritik an Ratingagenturen: ''Das ist Terrorismus''

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Wie das Blatt unter Berufung auf EU-Kreise weiter berichtet, wird mittlerweile in Brüssel ein Schuldenschnitt für Griechenland "als extreme Option" nicht mehr ausgeschlossen. Ein Forderungsverzicht der Gläubiger sei im Umfeld der Euro-Finanzminister in den vergangenen Wochen intern bereits mehrfach beraten worden, schreibt die Zeitung. Ein ranghoher EU-Diplomat sagte dem Blatt: "Die Wahrscheinlichkeit, dass es spätestens bis Dezember zu einer Umschuldung kommt, ist sehr hoch."

Italien Thema bei Finanzminister-Treffen

Die Finanzminister der 17 Euro-Staaten werden am heutigen Montag in Brüssel erneut darüber beraten, wie eine Ausweitung der Krise vermieden werden kann. Dabei geht es um die Details des zweiten Hilfsprogramms für Griechenland in Höhe von bis zu 120 Milliarden Euro. Aber auch Italien dürfte ein Thema sein. Das Land musste zuletzt für seine Staatsanleihen immer höhere Risikoaufschläge zahlen.

Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister kommen am Nachmittag Spitzenvertreter von EU und EZB in informeller Runde in Brüssel zusammen. Spekulationen, Van Rompuy habe ein Krisentreffen einberufen, wies der Kommissionssprecher zurück: "Es handelt sich um das regelmäßige Treffen der beiden Präsidenten zu Wochenbeginn, bei dem sie die Themen der Woche koordinieren." Dieses Gremium könne auch keine Entscheidungen treffen.

Wird Rettungsschirm aufgestockt?

Unterdessen fordert die EZB nach einem Bericht von "Welt Online" eine grundlegende Reform der Krisenpolitik der Euro-Staaten. Der Euro-Rettungsschirm müsse deutlich aufgestockt, möglicherweise sogar auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden, schrieb das Blatt unter Berufung auf hochrangige Zentralbankkreise. Der bestehende Schirm in Europa reiche nach Ansicht der Zentralbank nicht aus, um eine glaubwürdige Schutzmauer um Italien zu bauen.

(Ag.)

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235 Kommentare
 
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Mit unserem Geld ...

... und unserem Risiko schafft sie das mit links.

Gast: Han
11.07.2011 13:19
2 0

Langsam

fällt der Groschen auch in der EU! Der eigene Mist vor der eigenen Türe wird allerdings nicht erkannt.

Und ein Gesetz ...

... dass es nur noch Mo-Fr. gestattest ist, zu regnen.
Außerdem in den Fremdenverkehrsgebieten nur zwischen 2 und 4h in der Früh.
Kann man diesen Quotenfrauenwahnsinn nicht langsam beenden?

Re: Und ein Gesetz ...

diese Gesetze sind allesamt in Ausarbeitung.

Die Kommission wird die entsprechenden Verordnungen nach dem 27 Phantastillionen Euro Banken-, Länder- &, Türkeihilfspaket vom "Parlament" abnicken lassen.

Fitch ist doch ...

.. eine europäische Ratingagentur.
Da ihr das bestimmt bekannt ist (ein Blick auf Wikipedia genügt), lügt sie bewusst.
Wie soll man zu diesen Leuten noch Vertrauen haben. Das Gegenteil von dem zu tun, was sie empfehlen, ist wahrscheinlich richtig.

Was für ein

Unsinn?

Lügner oder Dummkopf?

Antworten Antworten Gast: Fitch
11.07.2011 14:13
1 0

Re: Was für ein

Fitch ist im Mehrheitseigentum der Fimalac-Holding. Und die ist in der Tat ein französischer Finanzkonzern mit Sitz in Paris.

Das ist also kein Unsinn, sondern hartes Fact.

Dummkopf!

Ich hab mich nur bei Wikipedia informiert, lass mich aber gern von Ihnen belehren.
Worin liegt mein Denkfehler?
Und ...
.. falls es Ihnen möglich ist (ich weiss es ist fast unmöglich), bitte ich Sie, mir ohne Beschimpfungen zu antworten.

Fitch ist eine amerikanische RA mit

Töchtern auf allen Kontinenten.

nur bandion Ordner ist noch dümmer

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ratingagenturen geben eine fundierte Meinung ab

der man nun folgen kann oder nicht.
Die Frau Redding kann ja ein neue gründen. Mal sehen wie weit sie damit kommt :-)

Mit unserem Geld ...

... macht sie das glatt.

Re: Ratingagenturen geben eine fundierte Meinung ab

Ich gebe Ihnen absolut recht. Das einzige Problem dabei ist, dass die Ergebnisse der Ratingagenturen auch in den Basel II Bestimmungen verankert wurden, sodass die Banken in der Eigenmittelunterlegung an die Ratingergebnisse gebunden sind.

Ab dieses Ei hat sich die EU leider selbst gelegt.

0 0

Re: Re: Ratingagenturen geben eine fundierte Meinung ab

Gäbe es nämlich kein externes Rating, müßten die Banken selbst ein Rating auf die Beine stellen. Und dann wären sie gleich einmal vorsichtiger und würden diese junk bonds gar nicht kaufen. Deswegen liebt die EU Ratingagenturen - wenn sie doch bloß kooperativer wären.

Gast: FragenderIn
11.07.2011 13:04
3 0

Die EU, Schengen und der EURO wurden nicht von den Ratingagenturen sondern von den EU-Politikern zerstört!

Man muss sich vorstellen; da gibt es eine EU und einen EURO-Raum, der sich im Vorfeld der Gründung in vieljährigen Prozessen jeweils die ausgeklügeltsten und umfangreichsten Gesetze und Vorschriften der Menschheitsgeschichte gibt und durch diese bis ins kleinste Detail vorbildlich geregelt wird.

Dann aber kommen die Politiker und verhunzen das ganze Regelwerk!

1.) Die Osterweiterung mit Staaten die noch heute nicht Europafähig sind (Rumänien, Bulgarien,...)

2.) Die Schengen-Erweiterung auf Staaten, die ihre Außengrenzen nicht sichern können.

3.) Die Schengen-Erweiterung auf Staaten, die ihre rechtsstaatlichen AUfgaben (Verbrechensbekämpfung) im Inneren nicht ausreichend sichern können

4.) Die Aufnahme von Ländern in die EURO-Zone, welche die Regeln weder im Vorfeld noch im laufenden betrieb eingehalten haben.

5.) Die Missachtung der EURO-Regeln durch fast ALLE Mitgliedsländer der Zone, inkl. und vor allem Schröder-Deutschland (Schuldengrenze "dummes Korsett")

6.) Die Missachtung der "No bail out" Klausel im EU-Vertrag (GR, IRL, POR,...)

7.) Die Missachtung der EZB-Vorschriften durch sinnlosen Ankauf von Ramsch-Anleihen in hundertfacher Milliardenhöhe.

...

Das heißt also, die EU und der EURO wären als IDEE eine tolle Sache gewesen, die praktische Umsetzung ist aber am Populismus, der Inkosequenz und der Korruption/Eitelkeit der handelnden Personen gescheitert.

Man kann eben aus einer Wirtschaftsunion keine Kri minalitäts-, Verschuldungs-, As yl- und Umverteilungsunion machen.

DAMIT ERLEIDET DIE EUROPÄISCHE UNION DAS GLEICHE SCHICKSAL WIE DER KOMMUNISMUS!

Idee: vielversprechend
Umsetzung: verheerend.

0 0

Re: Die EU, Schengen und der EURO wurden nicht von den Ratingagenturen sondern von den EU-Politikern zerstört!

Ja, wie war das noch:
Zehn Gebote - zwei Steintafeln
Zwölftafelgesetze - zwölf Holztafeln
Acquis Communautaire (Gemeinschaftsrecht) - ca. 100.000 eng beschriebene A4-Seiten.
Liegt es vielleicht daran?

Das Problem ist,

... dass wir vorher auch das Schicksal der Menschen in kommunistischen Ländern erleiden müssen.
Und - wie wir heute sehen - die kommunistischen Bonzen wieder an den Schalthebeln der Macht sein werden.

Antworten Antworten Gast: kleim
11.07.2011 13:29
0 0

Re: Das Problem ist,

lol, wo sehen sie kommunisten...so wie viele andere überall na.is sehen?


leider sehr spät draufgekommen

das man am Gängelband der USA hängt.

Gast: Wie hätt man's den gerne
11.07.2011 13:03
2 0

Am besten, die Regierungschefs u. Banker übernehmen....

das rating gleich selbst.....in österreich könnte das dann gleich stellvertretend für alle der herr von der einen staatshilfebank machen....wie hiess der doch gleich,aaahh moment gleich hab ich's .... der herr ........ ???

0 0

Finanzkanarienvogel


Nieder mit diesen Finanzlemuren !

NIEMAND im politisch- volkswirtschaftlichen Bereich benötigt diese drei US-lastigen Agenturen. Sie sollen Unternehmen beurteilen, jedoch KEINESFALLS Staaten. Wer das jetzige System befürwortet hat keinerlei demokratiepolitisches Verständnis und sollte besser schweigen.
Denn: für die möglichen Konsequenzen, die derartige verantwortungslose Publikationen auslösen (wirtschaftliche Zusammenbrüche, widerlichste Spekulationen, Not, Elend, Bürgerkriege etc.),übernimmt keiner dieser "weisen" Herren die Verantwortung, klar.........da will man dann nichts damit zu tun gehabt haben.

1 0

Der Bote ist schuld am der schlechten Nachricht

Und gehört deshalb enthauptet.

Wenn Sie entscheiden müssten, ob Sie Staatsanleihen eines bestimmten States kaufen, woran würden Sie sich orientieren ? An den Aussagen des jeweiligen Finanzministers oder Außenministers oder Botschafters ?

Oder nicht doch an der Meinung einer externen Institution, die Erfahrung hat, mit der Beurteilung von Schuldenstaaten ?

Ja, Griechenland ist pleite, so wie Portugal, Irland, Spanien, Italien und Belgien.
Und Deutschland, Frankreich und Österreich werden inden nächsten 5 Jahren so weit sein.

Re: Nieder mit diesen Finanzlemuren !

Aber aber Herr Faymann...

Was will denn diese aufgeblasene Justizkommissarin?

Kann wahrscheinlich nicht einmal (wie leider so viele Juristen) die Bilanz einer Würtselbude lesen, will aber ihren Senf zu Ratingagenturen dazu geben.

Die EU-Kommission ist unter Barroso einfach zu einer großen Belastung verkommen.

Zuerst hat sie Griechenland ein Jahrzent bei Lug und Trug gedeckt, dann wird die einheitliche Rechtsdurchsetzung von Jahr zu Jahr schlechter und dann wird - kein Wunder - der belohnt der Korrupt ist.

Und dann spricht eine Justiz-Kommissarin von einem Kartell (!) wo es nicht das geringste Zeichen eines Kartells gibt.

Schwachung und Anhnunglos - nichts weiter als eine große Belastung für jeden europ. Bürger.

Gast: Bürger1
11.07.2011 12:41
1 2

Die Sündenbocksuche...

...dauert offensichtlich an.

Die Ratingagenturen eignen sich aber herzlich wenig als Sündenböcke. Sie sind nur die Überbringer der schlechten Botschaft.

Tatsache ist, dass sie nur feststellen, dass man jahrelang über die eigenen Verhältnisse gelebt hat.

Re: Die Sündenbocksuche...

sie sind aber gut informiert. Einige Tage, nach bester Bewertung ist einer der führenden, amerikanischen Banken zusammengebrochen. es bleibt also nicht nur beim "Überbringen" schlechter Nachrichten, sondern aktives Manipulieren zeichnet die "3 Großen" aus.

Gast: Hornederl
11.07.2011 12:36
1 2

Warum wird dem dummen Geschwaetz

... dieser dummen Menschen soviel Raum gegeben? Lasst doch Leute zu Wort kommen, die irgendwas kapiert haben.

Antworten Gast: Kumparg
11.07.2011 12:45
1 0

Ja, die Agenturen schwätzen dumm

und das schon lange. Leider gibt man ihnen aber in jedem Boom zu viel Raum und glaubt ihnen alles. Beispiel: Fitch hat früher Spanien, Portugal und Italien wie folgt gerankt: "Long Term AAA - Sichere Anlage". Und das obwohl sie wussten oder wissen hätten müssen, dass das Ausfallsrisiko sehr hoch ist.

Gast: Chr.Dippmann
11.07.2011 12:25
2 1

Ratingagenturen

Dieses Thema sollte nicht zerredet, sondern in die Tat umgesetzt werden.
Das Tun der Ratingagenturen, zusammen mit Wallstreet dient doch nur einem Zweck, den EURO
zu entmachten, besser noch, nicht stärker werden zu lassen.

BÜRGERINITIATIVE "GENUG GEZAHLT"



Jeder, der intelligent ist und sehen kann, muss nun erkennen, dass einzelne LÄNDER (EZB)faktisch pleite ist. Daran ändern auch Verbote, darüber zu sprechen, nichts mehr. Nun ist der Bankrott der EZB in den Statuten der EU aber nicht vorgesehen.Und deswegen sind die Ratingargenturen schuld.Das sind die letzten selbstherrlichen bekundungen
einer Transfer-Union.Pröll,Trichet,Rehn,Juncker,Reding,sie alle sollten mit ihren Privatvermögen für diese Realitätsverweigerung haften!Wie kommen meine Kinder dazu ,sich von solchen unfähigen Bürograten die Zukunft zu berauben.

Antworten Gast: niederösterreicher
11.07.2011 12:26
3 0

Re: BÜRGERINITIATIVE

Genug Gezahlt:

"Spart doch endlich, oder zahlt Euch Euren Sozialstaat selbst!"

US-Ratingkartell

Zumindest wichtige Positionen sollte man nicht mit Quotenfrauen besetzen. Die Ratingagentur FITCH passt mit ihrem französischen Eigentümer nämlich so richtig zum Wahngebilde eines US-Ratingskartells. Dabei hätte eine kurze Internetrecherche gereicht, um Frau Reding vor diesem peinlichen Ausrutscher zu bewahren.

Antworten Gast: 43er
11.07.2011 12:37
1 1

Fitch hat seinen Sitz in New York

und das seit 1913. Dass in zweiter Reihe irgendwo ein Franzose beteiligt ist, ändert nichts daran, dass das ein US-amerikanisches Unternehmen ist.

Antworten Antworten Gast: Mehrheitseigentum
11.07.2011 14:16
1 0

Re: Fitch hat seinen Sitz in New York

1. hat Fitch seinen Sitz sowohl in London wie in New York
2. steht die Agentur im Mehrheitseigentum der Fimalac-Holding mit Sitz in Paris, also von wegen "irgenwo ein Franzose beteiligt" ... die Fimalac-Holding sagt, wo es lang geht bei Fitch.

Gast: xxxx
11.07.2011 12:02
2 3

Ratingargenturen

Wer braucht sie? Wofür sind sie gut?

Re: Ratingargenturen

Ratingagenturen produzieren Informationen über Unternehmen, Gebietskörperschaften sowie Staaten und handeln gewerbsmäßig damit.

Wären ihre Produkte der reinste Mist, würde sie niemand ernst nehmen und sie müssten Konkurs anmelden. Nachdem sie jedoch als seriös gelten, ist das einer EU-Schönzeichnerin natürlich recht ein Ärgernis.

Antworten Antworten Gast: Jay Dee 4
11.07.2011 12:39
1 2

Vor 2008 haben sie aber nur Mist

von sich gegeben. Oder wussten die wirklich nicht, dass Griechenland und Portugal niemals diese Riesenkredite zurückzahlen können? Wenn ja - dann muss man sie erst recht wegen Unfähigkeit verbieten.

Re: Vor 2008 haben sie aber nur Mist

Gutes Argument. Jeder, der in den Augen eines, der offenbar nicht weiss, was ein Rating ist, "Mist" von sich gibt, wird wegen Unfähigkeit "verboten".

Nur weiter so. Wenn Sie ansonsten auch so viel nachdenken, wird´s sehr, sehr (und zu) spät sein, wenn Sie merken, welchen Wahnsinn man mit dieser Argumentation umsetzen kann.

zwischen den zeilen:

...mittlerweile in Brüssel ein Schuldenschnitt für Griechenland "als extreme Option" nicht mehr ausgeschlossen...

...Der Euro-Rettungsschirm müsse deutlich aufgestockt, möglicherweise sogar auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden...

DASS ist der wirkliche sprengstoff in dem artikel

1 0

seit wann gibt es diese Ratignagenturen ?

und in welchem Besitz befinden die sich .... sollte hinterfragt werden, um den tatsächlichen "Sinn" derer erkennen oder verwerfen zu können.

Würde nicht ein Kontrollorgan wie bspw der KSV für Private reichen, der Auskunft über Liquidität gibt ?
Warum sollen neue Agenturen geschaffen werden, wenn die bisherigen ebenso tun und lassen was denen gerade in den Kram passt ?

Besser wäre wohl, endlich diese unselige Union zu zerschlagen, welche ja nichts anderes tut als früher angesehene Länder mit in den Abgrund zu ziehen !

Gast: 1. Parteiloser
11.07.2011 11:52
2 0

Goldpreis bei 1.093.- Euro pro Unze!

Mit den Schulden und der Währung ist aber alles in Ordnung, nur die Ratingaganturen sind Schuld an der Schulden - und Währungskrise?

Ich würde mal meinen, die Parteibonzen Europas sind vollkommen durchgedreht!

Gast: radius
11.07.2011 11:52
9 0

Kabarett pur, lauter Schauspieler am Werk???

Die EUdSR und die asiatischen Diktaturen gründen Rating-Agenturen. Da wird sicher alles besser, warum nicht gleich Rating-Agenturen durch afrikanische Despoten?

Gast: thurnhofer.cc
11.07.2011 11:46
0 0

Warum nicht schon längst gegründet?

Jetzt sudern europäische Politiker schon seit zwei Jahren dass Europa eine eigene Rating-Agentur braucht. Warum ist die nicht schon längst gegründet??

Antworten Gast: radius
11.07.2011 11:54
3 0

Re: Warum nicht schon längst gegründet?

weil es keine Glaubwürdigkeit mehr geben wird. Eigentlich ganz einfach.

Gast: Vogel Strauss
11.07.2011 11:46
2 0

Von Juncker vorgeschickt ...

Mal wieder ein typische Juncker-Taktik: Im Vorfeld von ECOFIN und europäischen Räten schickt er seine Marionetten vor ...

0 2

Das eigentliche Problem sind die Agenturen,

natürlich ist das was sie tun notwendig und richtig, doch durch ihre einseitig differenzierende Gewichtung der Probleme sorgen sie dafür, daß der Kapitalstrom in die USA nicht allzusehr versiegt und dazu werden die Probleme Europas aggressiv aufgebauscht. Sie sind ihren Eigentümern und deren Interessen hochgradig verpflichtet und somit weder unabhängige noch unpartaische Richter.

Wenn das stimmt,

.... können Sie mir sicher auch die relative Härte des EURO zu DOLLAR erklären.
Die Ratingagenturen machen ihren Job. Mehr nicht.

Ökonomisch lächerlich

In einem globalisierten System ist es unmöglich internationale agierende Ratingagenturen zu beschränken, das wird nicht funktionieren; die Finanzmärkte werden immer auf diese etablierten Instituationen schauen und ihr Verhalten daraufhin abstimmen; die Europäer haben da schlicht etwas versäumt; was soll eine neue europäische Ratingagentur, deren Glaubwürdigkeit international wohl kaum greift,...
Europa hat nicht mehr die Kraft so etwas durchzusetzen.....
das Problem ist: viele Staaten stehen vor dem Staatsbankrott,...die Party ist zu Ende, in Italien etwas früher als in Deutschland, in Belgien etwas früher als in Österreich, nur keiner will es glauben,...
die Entwicklung der Staatsschulden in Frankreich vor Ausbruch der Revolution 1789 grafisch dargestellt ähnelt fatal der gegenwärtigen Situation in Griechenland, Italien,...
Staatsbankrott,...
und wer glaubt, das Österreich dem nicht näher rückt ist ein Narr!

Antworten Gast: Zwo FF
11.07.2011 12:41
0 0

Die sind nicht mehr etabliert,

die haben jegliches Vertrauen durch falsche Ratings vor und nach der Krise verspielt. Aber man kann auch keine neue Ratingagenturen schaffen, denen glaubt der Markt noch weniger.

Gast: niederösterreicher
11.07.2011 11:42
7 0

Schuldenkrise!

Einige Schuldenpolitiker verkraften die Wahrheit nicht!

Vorschlag: Wie wäre es mit Sparen und keine neuen Schulden mehr!
Die Sozialsstaatparty is over!
Jetzt müssen alle arbeiten, auch die die nicht wollen!

 
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