20.06.2013 12:25 Merkliste 0

Griechen-Zahlungsausfall nicht mehr ausgeschlossen

12.07.2011 | 14:12 |   (DiePresse.com)

Die Euro-Finanzminister hätten nun ein "breiteres Mandat, das die Beteiligung der Privaten nicht mehr ausschließt". Die EZB spricht sich weiter dagegen aus. Schuldenschnitt ist für Banken kein Tabu mehr.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Die Euro-Gruppe schließt nach den Worten des niederländischen Finanzministers Jan Kees de Jager einen teilweisen Zahlungsausfall Griechenlands nicht mehr aus. "Es ist uns gelungen, den Knoten zu zerschlagen", sagte er nach Beratungen der 17 Euro-Finanzminister Dienstag früh in Brüssel. So seien die bisherigen Positionen widersprüchlich gewesen, wonach einerseits der Privatsektor substanziell an weiteren Hilfen für Griechenland beteiligt, andererseits aber ein teilweiser Zahlungsausfall verhindert werden sollte. "Natürlich war das ein Widerspruch in sich."

Die Finanzminister der Euro-Länder hatten über ein zweites Hilfsprogramm für das hochverschuldete Griechenland beraten. Daran sollen besonders auf Drängen Deutschlands und der Niederlande auch private Gläubiger wie Banken und Versicherungen auf freiwilliger Basis beteiligt werden. Ein solcher Beitrag ist jedoch technisch kompliziert und finanzpolitisch heikel. Ratingagenturen könnten einen solchen Schritt als Zahlungsausfall Griechenlands einstufen. Besonders die Europäische Zentralbank (EZB) will dieses Szenario unbedingt vermeiden, da sie Turbulenzen an den Finanzmärkten fürchtet. 

Auch Banken nicht mehr gegen "Haircut"

Bankenkreisen zufolge sorgt die Unruhe an den Märkten für ein allmähliches Umdenken in einigen Vorstandsetagen. Unter den deutschen Banken mehren sich die Stimmen für einen radikalen Schuldenschnitt in Griechenland. Commerzbank-Chef Martin Blessing redete am Dienstag in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) Tacheles: "Griechenland braucht eine Umschuldung bis zur teilweisen Entschuldung", mahnte er so deutlich wie noch nie. "Kein demokratisch durchsetzbares Sparpaket wird es dem Land ermöglichen, in absehbarer Zeit an den Kapitalmarkt zurückzukehren und seine Schulden mit Zinsen zurückzuzahlen." Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht einen Schuldenschnitt nur als Option in der Zukunft, wenn die Ansteckungsgefahren beseitigt sind.

Verschiedene Beteiligungsmodelle prüfen

Nach dem Finanzminister-Treffen hätte nun die Arbeitsgruppe der Euro-Zone ein breiteres Mandat und mehrere Möglichkeiten, sagte der niederländische Finanzminister. Auf die Frage, ob dies auch einen teilweisen Zahlungsausfall griechischer Schuldentitel bedeuten könnte, antwortete er: "Es wird nicht mehr ausgeschlossen."

Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden sagte in Brüssel, es müsse ein Modell gefunden werden, damit "die privaten Gläubiger einbezogen werden, ohne dass daraus eine zu große Ansteckungsgefahr entsteht". Das sei aber nicht einfach, räumte er ein. VP-Finanzministerin Maria Fekter zufolge wurde beschlossen, dass "verschiedene Beteiligungsmodelle" des Privatsektors diskutiert werden müssten "im Hinblick auf ihre Wirkung und vor allem welchen Nutzen sie konkret bringen", für hilfebedürftige Staaten ebenso wie für die Kreditgeberländer. Fekter will den bisher eingeschlagenen Pfad im Kampf gegen die Eurokrise "verbreitern und ergänzen", sagte sie in Brüssel.

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

295 Kommentare
 
1 2 3 4 56 7

Da bin ich mal gespannt wie uns die Mitzi dann des mit den 16 Millionen Gewinn erklärt!


Antworten Gast: Bärenfalle...
12.07.2011 19:10
4 0

Re: Da bin ich mal gespannt wie uns die Mitzi dann des mit den 16 Millionen Gewinn erklärt!

Damit dürften dann ca. 4 Milliarden (2 direkt, 2 lagern in Mistpapierln bei der 100% im Staatsbesitz befindlichen OENB) weg sein.

Sind dann 500 Euro die jeder Österreicher nur für Griechenland löhnen muß, da nurmehr 40% der Bevölkerung tatsächlich produktiv tätig sind .. 1250 Euros pro Arbeitskraft.

Bin schon gespannt wie unsere EU-Lakaien die Kohle eintreiben werden.

Besteuerung Urlaubs- und Weihnachtsgeld ?
Besteuerung Diäten ?
CO2-irgendwas "Umweltschutzabgabe" ?


Gast: Plach2
12.07.2011 18:41
5 0

Wahltag ist Zahltag!

Wer Veränderungen will, muss auch Verändeurngen wählen!

Oder soll diese größte Bundesregierung aller Zeiten mit einem aufgeprägten Hang zur Arbeistverweigerung weiter im Amt bleiben?

Re: Wahltag ist Zahltag!

leider sehe ich weit und breit keine partei die wirklich wählbar ist. sind leider alle sozialisten/kommunisten

Antworten Antworten Gast: gasto
12.07.2011 19:36
0 0

Re: Re: Wahltag ist Zahltag, das heißt; wir werden alle zu Belgier!


Sind jetzt alle,

welche die Worte "Umschuldung", "Verluste", etc. auch innerhalb des EU-Freundeskreises unseres Hrn. BK in den Mund nehmen, auch alle "Hetzer"? Oder ist die Halbwertszeit von Aussagen.welche Milliarden EUR der österr. Steuerzahler betreffen, schon auf Stundenbereiche reduziert?

Hr. BK, Fr. FM, es warten nun viele, viele auf eine Erklärung, wie nun diese Ihrerseits versprochenen Gewinne für Österreich, mit oder ohne kleinen Satzänderungen in Verträgen, realisiert werden!

Andernfalls sollten Sie, als Patienten dieser Schuldenkrankheit, möglichst rasch mit der Eigenbehandlung aufhören, welche ja letztendlich nur zur Ausweitung dieser Epidemie beigetragen hat, und einen Arzt konsultieren.

Gast: Ösi - den die Griechen voll taugen tun!
12.07.2011 18:37
0 0

Die sind halt gscheit, die Griechen!

Denn bevor sie in den Konkurs gehen, lassen sie sich von den Dodeln einfach mal ein paar hundert Milliarden Euro schicken um die Schulden bedienen zu können.
Dann holen sie sich noch Geld für die Konjunktur.
Und dann, aber erst dann zahlens halt nicht.

So macht man das, wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist!

Tja Genossen, jetzt wollt ihr natürlich auch wissen wie ich das mit dem AMS mache....

lg
Ösenpower

Antworten Gast: Carlo b
12.07.2011 21:36
0 0

Re: Die sind halt gscheit, die Griechen!

ich glaube fest daran dass die sich das viele geld rüber schieben ließen und zwar mit der absicht die vielen Mia sowieso niemals mehr den gläubiger wieder zuruck zu geben so lebt sichs eben als schlitzohr total gut.

Re: Die sind halt gscheit, die Griechen!

wer schnort der spoart. das ist ein armutszeunis wert.

Gast: eubadnews
12.07.2011 18:18
0 0

na dann müssen die asvgler halt noch länger arbeiten, auf die gehälter verzichten und noch weniger asvgpensionsbezüge beziehen- nur wenn der gürtel von allen asvglern enger geschnallt wird, können die casinobanken u. börsen auch in zukunft traumhaft abcashen.

wo bleibt der spö kanzler faymann- ach ja, der hat was wichtigeres zu tun, der spö kanzler war ja vor ein paar tagen bei den bilderbergern eingeladen- und dort wurde faymann wahrscheinlich längst vorinformiert, was da in europa von den banken und börsenmärkten durchgezogen wird. wäre interessant würde SPÖ kanzler faymann den österreichern und steuerzahlern(von denen er ja gewählt wurde) einmal reinen wein einschenken, was da hinter verschlossenen türen von diesen internationalen top bankern und geheimbündlern hinter dem rücken der deomkratien so alles ausgemacht wird. aber über diese geheimgespräche darf ein öffentlicher vom volk gewählter spö politiker gar nichts sagen und berichten. komisch, und alle medienvertreter und journalisten schweigen auch zu diesen geheimtreffen und nicken diese hintertürpolitik kommentarlos ab. unglaublich aber wahr, daher ist diese unsoziale euro und eu fehlentwicklung in europa auch nicht verwunderlich. auf die arbeitnehmer, steuerzahler, familien, asvg pensionen und bildung wird durch diesen vorprogrammierten eurocrash noch einiges zukommen. die reichen eliten haben nichts zu befürchten- die haben ihre kapitalvermögen schon längst in der schweiz oder in übersee sicher angelegt. dass diese billionen euros durch den sozialabbau vorher von den eu völkern auf nimmer wiedersehen herausgelöst wurde, ist ja klar. die eu und eu finanzlobbys haben diese euweite sozialpolitische negativentwicklung mit dem euro extrem beschleunigt und verschärft.

Gast: grau
12.07.2011 18:17
2 0

ÜBERRASCHUNG !!!


was alle vernunftbegabten wesen, inklusive hunde, schweine, hamster, vor MINDESTENS einem jahr genau wußten, wir für diese STARS UNTER DEN IDIOTEN jetzt 'möglich' !!

aber vorher unsere milliarden verbraten ammisthaufen, gell !

VOLKSABSTIMMUNG über weitere 'oyrorettungsmaßnahmen' JETZT !!

2 0

Die EU und deren Finanzminister haben VERSAGT

Seid mir bitte nicht böse, aber all die Minister, die ihr fettes Gehalt beziehen waren bis jetzt nicht in der Lage die Situation richtig einzuschätzen!
Jeder Manager, oder kleine Verteter wird bei einer solch nicht durchgeführten Problemlösung gekündigt.

Wir haben jetzt leider das Schlamassel zu tragen.

Leider war mein NEIN bei der EU-Abstimmung zu wenig.

ich bin kein Nostalgiker, aber ich glaube, dass es trotzdem als europäischer Fleckerlteppich leichter gewesen wäre.

Jetzt versiegen astronomische Unsummen von Geld irgendwohin ohne, dass ein Ende in Sicht wäre.

Es ist nimmer schön.

Kraxn

Da fällt

mir ein Lied ein, das Heinz Conrads gesungen hat. "Aber alles in Ordnung, mein gnädiger Herr, nix is geschehen, Herr Graf, bitte sehr.....". Genauso kommen mir die beschwichtigenden Aussagen der sogenannten Experten vor.

Gast: snugs
12.07.2011 17:49
1 0

Die san olle so gscheit

Dass es gescheite Leute gibt, ist eine Tatsache, die ich nicht bestreiten kann. Dass wir aber das Finanzchaos, das in der EU herrscht, nicht bezahlen können, versteht sogar mein Sohn (14 Jahre). Kann es wirklich sein, dass es gebildete Leute gibt, die der Meinung sind mit Rettungsschirm oder anderen Schutzmaßnahmen können wir Finanziell Europa retten. Wenn alle Schulden zusammen genommen, das Einkommen aller Staaten in Europa um das Mehrfache übersteigen, dann gibt es keine Möglichkeit das zu retten. Da ist die einzige Möglichkeit voll Gas zu geben, zu holen, was zu holen ist, denn der totale Zusammenbruch kommt. Ob wir Rettungsversuche machen oder nicht. Es steht in den USA in kaum einem Land besser.

Re: Die san olle so gscheit

was meint Ihr Sohn? kommt der Zusammenbruch in Form einer Hyperinflation oder Deflation? Also, soll ich mir Gold kaufen oder Cash halten?

0 0

CDS ??

Sind jetzt einige große CDS-Pakete abgelaufen ?
Nach Ablauf eines Credit Default Swaps muss der Counterpart ja nichts bezahlen, wenn der Default eintritt. Die enorme Prämie durfte er dennoch kassieren.

Der Default wurde vermutlich ganz im Sinne eines großen, politisch sehr gut verbundenen Finanzhauses erfolgreich verzögert.

Gast: lieber Augustin
12.07.2011 17:38
2 0

Endlich ist es soweit

Unsere Weihnachtsgeschenke kaufen wir wieder mit Schillingen ! Super

4 0

Re: Endlich ist es soweit

Aber diesmal wirds zu Weihnachten ein paar neue Socken geben, weil mehr wird man sich nicht leisten koennen.

Antworten Gast: Plach2
12.07.2011 17:46
0 0

Re: Endlich ist es soweit

Besser und stabiler wären Dollar oder Rubel.

Die Ungarer haben sich für eine Annäherin an die Chinesen entschieden.

Gast: Jojojojo
12.07.2011 17:15
0 0

EU-Finanzminister schnüren Anti- Ansteckungspaket

Die Euro-Finanzminister haben sich am Montag knapp vor Mitternacht nach stundenlangen Beratungen auf ein "Anti-Ansteckungsprogramm" geeinigt, um eine Ausbreitung der griechischen Schuldenkrise auf Länder wie Italien und Spanien zu verhindern. Der Vorsitzende der Eurozone, Jean-Claude Juncker betonte, es gehe "einfach darum, alles zu machen, um die Finanzstabilität der Eurozone zu gewährleisten". Deshalb soll der Rettungsfonds für klamme Eurostaaten (EFSF) neue Aufgaben bekommen, erklärten die Minister nach über achtstündigen Marathon-Beratungen in Brüssel.
UND WIEDER NIX ZU FINDEN BEI DER PRESSE

Antworten Gast: Plach2
12.07.2011 17:30
0 0

Re: EU-Finanzminister schnüren Anti- Ansteckungspaket

Damit ja niemand die vielen Mrd. verfolgen kann:

Ein Greichenlandhilfpaket
einen EU Rettungsschirm
ein Anti-Ansteckungspaket
usw.

..... zahlen alles wir mit unserem Steuergeld!

Was könnten wir alles mit den vielen Mrd. im eigenen Land schaffen?

SPÖ+ÖVP versprachen: Der Euro und die EU bringt uns tiefere Preise, Stabilität und Sicherheit usw.


Re: Re: EU-Finanzminister schnüren Anti- Ansteckungspaket

Ist es denn nicht so? Oder haben sie uns schamlos belogen?

Gast: gast 99
12.07.2011 17:13
0 0

Griechenland ein Laborbeispiel des europäischen Problems

Würde man ehrlich sein und/oder zukunftsorientiert sein würde man als Grundparameter für die griechische Problemlösung nennen müssen:

eine zumindest teilweise Entschuldung

eine signifikanten Beitrag aller Bevölkerungsschichten

Investitionen für eine Entwicklung Griechenlands, die es dem Land erlauben in Zukunft eine ausgeglichene Wirtschaftsgebarung inklusive der ordnungsgemäßen Bedienung der verbleibenden Schulden zu erreichen

Dies erfordert nicht nur sehr viel Geld sondern vor allem auch eine Disziplin und ein gesamteuropäisches Denken in Griechenland und auch bei den beteiligten Partnern um dies geordnet und langfristig zu gewährleisten

Diese Notwendigkeit gilt leider nicht nur für Griechenland, sondern für eine Vielzahl europäischer Länder.

Wie es dann technisch bewerkstelligt würde, ist dann, wenn man die Prinzipien anerkennt, eine leichter zu lösende Aufgabe.

Aber davon sind wir meilenweit entfernt und es sind kaum Ansätze zu erkennen, dass diese Ehrlichkeit unter normalen, in der derzeitigen Realgesellschaft existierenden Umständen erreicht wird

0 0

Re: Griechenland ein Laborbeispiel des europäischen Problems

Wieso einen Beitrag ALLER Bevölkerungsschichten.

Diejenigen, die von dem geborgten Geld ohne viel zu arbeiten gut gelebt haben, sollen die Suppe auslöffeln: Das sind neben den Staatsbediensteten und Pensionisten, alle geschützten Berufe Griechenlands.

Gast: Eurrora
12.07.2011 17:05
0 0

Jetzt gehen wir ALLE baden.

Es ist die gelebte SOLITARITÄT wir gehen gemeinsam baden mit den FAULEN Krediten .

Antworten Gast: Plach2
12.07.2011 17:25
0 0

Wie lange lassen wir uns von den hochbezahlten EU Bonzen noch verarschen?

Auch die ÖVP Finanzministerin Fekter meint vor dem Parlament: ..."Geld für Griechenland ist ein gutes Geschäft"!

Diese Typen haben keine Ahnung was herum um sie passiert!

Da hilft nur eines: Wahltag ist Zahltag!

Re: Wie lange lassen wir uns von den hochbezahlten EU Bonzen noch verarschen?

dann auf zur Wahl zwischen Pest und Cholera - andere Parteien sind mir nicht bekannt

Gast: _hw_
12.07.2011 17:01
0 0

staatsanleihen

warum darf man EU-staatsanleihen nicht von der ESt absetzen?

Antworten Gast: FragenderIn
12.07.2011 17:59
1 0

Re: staatsanleihen

Weil die EU-Staatsanleihen bald als "Liebhaberei" eingestuft werden...

Gast: FragenderIn
12.07.2011 16:57
0 0

Optimisten, Pessimisten, Realisten....

Woran erkennt man die verschiedenen Charaktere?

Optimisten decken sich mit Gold ein.

Pessimisten kaufen gro0e mengen Konserven.

Realisten legen sich Schrotflinten zu!

Antworten Gast: the Kinks
12.07.2011 17:12
0 0

Re: Optimisten, Pessimisten, Realisten....

Lola Lola Lola

Antworten Gast: _hw_
12.07.2011 17:03
0 0

Re: Optimisten, Pessimisten, Realisten....

genau, und dann schießen ihre "realisten" auf die "optimisten" & "pessimisten" um an deren gold udn konserven zukommen.

Antworten Antworten Gast: Bärenfalle...
12.07.2011 18:02
0 0

Re: Re: Optimisten, Pessimisten, Realisten....

Realisten sind natürlich in allen 3 Assetklassen investiert.

Optimisten halten weiterhin ihr Sparbuch und die steuerlich geförderte Altersvorsorge und sonstiges Mistpapierl.

Pessimisten machen sowieso weg aus Europa.
Optimistische Pessimisten nach Asien.
Pessimistische Pessimisten nach Südamerika oder Nordeuropa.

Muß man verstehen

Vor zwei Wochen war die Lage ja noch völlig anders! Das kann dann schon mal passieren - ich mein: wenn sich soooo viel ändert!?

Warum hab ich nur das Gefühl, daß das für die meisten der Politiker wirklich überrraschend kommt?

Antworten Gast: _hw_
12.07.2011 17:05
0 0

Re: Muß man verstehen

können sie börsekurse vorhersagen? na dann gratulation!

Re: Re: Muß man verstehen

Das war keine Börsenkursvoraussage, das war wie eine Antwort zur Frage "fällt das Wasser beim regnen zu Boden oder steigt es in den Himmel".

Wahrscheinlich gibt es denkbare physikalische Phänomene, wo es auch nach oben zum Himmel steigen kann, aber die mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit ist doch "nach unten".

Re: Re: Muß man verstehen

Ja. Diese Entwicklung war nachweislich vorherzusagen.

Antworten Antworten Antworten Gast: _hw_
12.07.2011 17:32
0 1

Re: Re: Re: Muß man verstehen

wundert mich fast, dass sie dann in der presse gratis artikel verfassen müssen.

Re: Re: Re: Re: Muß man verstehen

So einfache Prognosen gibt es zwischen Jausensemmerl und Kaffeetabsuchen gratis. Auch wenn Sie sich das vielleicht nicht vorstellen können.

Gast: Transparenz gegenüber der belogenen Bevölkerung wäre jetzt oberstes Gebot!
12.07.2011 16:39
2 0

Im Hinblick des sicheren Bankrottes von Europa........

....verlange ich als österreichischer Staatsbürger, die sofortige Offenlegung der PRIVATEN GOLDEINKÄUFE SOWIE IMMOBILIENEINKÄUFE von österreichischen Politikern(Regierung), insbesonders VON DER ÖVP UND IHREN LETZTEN 4 FINANZMINISTERN - Nachzuweisen ist selbstverständlich mit welchem Geld diese Einkäufe getätigt wurden!!
Fortsetzung folgt

Re: Im Hinblick des sicheren Bankrottes von Europa........

Die korrupte €U Politikerpest hat Milliarden und Abermilliarden beiseite geschafft.
Dort wimmelts nur so von Strasser`s und Grasser`s.

Gast: Hugo Waldi
12.07.2011 16:37
0 0

Griechenland

Gibt es ein tieferes Rating als CCC? Vielleicht DDD? Was sollen die Griechen fürchten?

Re: Griechenland

Die letzte Stufe ist ein einfaches "D" = Zahlungsunfähigkeit offiziell.

Die Vorstufe "CCC" könnte laut EU aber wie folgt neu definiert werden: Zahlungsunfähigkeit nur in der Praxis, Bonds eines solchen Landes dürfen, ohne (Teil-) Abwertung also als 100%-Besicherung, in die Buchhaltung (siehe EZB).

Gast: Rechtsgelehrter
12.07.2011 16:35
2 0

Liebe Freunde,

wir dürfen sehr sehr stolz auf unsere alternativlos blöden Politiker sein. Was für ein grosses Glück, daß wir sie haben!

3. Reich

...schön langsam fallen die parallelen zum Ende des 3. Reichs auf, finde ich. Sagte nicht Hitler noch wenige Wochen vor dem Ende, der Krieg ist zu gewinnen, um jeden Preis!?

Menschen lernen wirklich nicht aus der Geschichte!

Antworten Gast: edumbcated
12.07.2011 19:27
0 0

Re: 3. Reich

Er hat wenigstens den Anstand gehabt sich selbst zu Richten.

Re: 3. Reich

Ja, und es gab sogar "Argumente" dafür, die so genannten WuWa's (Wunderwaffen). Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben wurden heute also die V1 und V2 als letzte Hoffnung, durch "Rettungsschirm" und "Anti-Ansteckungsprogramm" ersetzt.

Re: 3. Reich

Interessant. Jetzt wo sie´s erwähnen...
Mir sind andauernd die Szenarien die bis hin ins 3. Reich geführt haben eingefallen.

Re: Re: 3. Reich

..nojo unrecht haben sie nicht, fragt sich jetzt was besser ist!

Ich denke die jetzige Situation hat etwas von Beidem!

Re: Re: Re: 3. Reich

Da sind wir einer Meinung.
Für mich liesse sich daraus lernen, dass in einer solchen Situation das Spalten eines Kollektivs keine gute Idee ist. Es sei denn, man habe genau dieses Ziel im Auge. Gegenmittel wäre hier nur eine Gesellschaft, die diese Absicht erkennt und bekämpft.
Was "Ihren" Beitrag im geschichtlichen Rückblick betrifft, könnte man lernen, dass sich die Schäden durch Realitätsverweigerung nur vergrössern.

Aus beiden gemeinsam leite ich ab, dass gerade in diesen Zeiten die Politik gefordert ist, den Zusammenhalt zu fördern, die Karten auf den Tisch zu legen und eine Strategie zu präsentieren, wie das Unwetter möglichst schadenfrei zu umgehen ist. Langfristige Strategie anstatt kurzfristiger Taktik.

Re: Re: Re: Re: 3. Reich

Auch da bin ich bei Ihnen, jedoch spielen halt viele Emotionen auch mit rein. Den Gemeinschaftserhalt zu verlangen/fordern wäre in dieser Situation logisch, nur wenn man grad nach Österreich schaut. Viele haben die unseglichen Sanktionen der EURO Staaten vor ca. 10 Jahren gegen Österreich nicht vergessen. Nun sollen aber genau diese bösen Steuerzahler zur Gemeinschaft stehen? Oder die Griechen, ja gemogelt und getrickst wurde, nur logischer Weise hatte der sog. kleine Mann wenig bis gar nichts davon, es waren einige Wenige die Verbrechen begangen haben. Ergo, warum sollte "die bösen Griechen" für die Gemeinschaft sein. Man könnte noch viele Beispiele bringen. Ich denke aus diesem Strudel ist positiv oder mit blauen Augen nicht mehr rauszukommen. Wenn die Regierungen jetzt sparen wie die Wilden (vornehmlich mitte links Regierungen) wer wird der Gewinner der nächsten Wahlen sein. Umgekehrt ist aber ein Crash auch nicht ohne Kolateralschaden zu überstehen. Besser wäre es gewesen in den "guten Zeiten" die Europäer zusammen zu schweißen nicht ständig sinnlose oder sinnfreie Regulierungen und Verbote zu erlassen, die kein Bürger versteht!

 
1 2 3 4 56 7

Hobbyökonom