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Schuldenkrise: Politik verliert Kontrolle

13.07.2011 | 20:19 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Wieder ist ein EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise im Gespräch. Bisher verschärfte freilich das hektische politische Krisenmanagement eher das Problem auf den Märkten, weil zugleich konsequente Lösungen ausblieben.

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Wien/Brüssel. Die Nervosität ist mit Händen zu greifen. Die Finanzmärkte treiben die europäische Führungsriege derzeit vor sich her wie Jäger das angeschossene Tier. Schonungslos legen sie die Mängel im europäischen Krisenmanagement offen. Wie etwa in der Nacht auf Mittwoch, als die Ratingagentur Moody's Irlands Staatsanleihen auf Ramschniveau setzte. Der Versuch, politische Führung in der Krise zu beweisen, ist gescheitert. Als nun EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy einen neuerlichen Sondergipfel zur Krise einberufen wollte, hallte ihm erstmals lauter Widerstand entgegen.

Genervt reagierte der irische Ministerpräsident Enda Kenny. So ein Gipfel habe nur Sinn, wenn dabei eine umfassende Lösung zustande komme. „Es ergibt keinen Sinn, ein Treffen abzuhalten, das keine Lösung hervorbringt, zu einem Thema, das nicht verschwindet, außer man setzt sich damit auseinander.“

Dieses „Auseinandersetzen“ hat freilich seit vergangenem Jahr nie wirklich stattgefunden. Letztlich, so heißt es aus EU-Ratskreisen, ging es immer nur um Zeitgewinn. Die Signale, die von den zahlreichen EU-Gipfeln und -Sondergipfeln – allein neun hatten sich mit Griechenland befasst – ausgingen, brachten lediglich zu Beginn Beruhigung auf den Märkten. Mittlerweile ist die Glaubwürdigkeit der politischen Krisenmanager dahin. Zu viele Widersprüche pflastern ihren Weg.

Im Frühjahr 2010 hieß es am Rande eines Gipfels noch, dass Griechenland keine Hilfe benötige. Wenig später, Anfang Mai, stand Athen vor der Zahlungsunfähigkeit. Über Nacht wurde ein Sondertreffen einberufen, das einen Schutzschirm von 110 Milliarden Euro aufspannte. Eine „einmalige Aktion“, wie es bei einem weiteren Gipfel hieß. Seit diesem Frühjahr wird aber ein zweites Hilfspaket geschnürt.

 

Reagieren, nicht mehr agieren

Weil das bei Griechenland so schiefging, kann das politische Krisenmanagement nur noch auf Marktvorgänge reagieren, nicht mehr selbst agieren. Das war bereits so, als im Herbst letzten Jahres Spanien an die Reihe kam, kurze Zeit später Portugal und Irland, nun Italien. EU-Gipfel wurden zum Anlass für Neubewertungen der Schuldenstaaten. Dreimal wurde im vergangenen Jahr am Vortag eines Gipfels die Kreditwürdigkeit eines Eurolandes abgewertet. Zwei weitere Male kurz danach. Wenngleich sich das Gerücht hält, dass Ratingagenturen nur im Auftrag von Spekulanten handeln, sie reagieren letztlich auf die Hilflosigkeit der Politik. Das EU-Krisenmanagement, so brachte es ein Händler an der Frankfurter Börse auf den Punkt, steht „auf tönernen Füßen. Ein falsches Wort aus Brüssel und es geht wieder abwärts.“

Als doppelt fatal erwies sich, dass sich die europäische Politik nicht nur von Märkten, sondern erneut von innenpolitischen Interessen gängeln ließ. Allen voran zeigte sich das am Krisenmanagement des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. War es für den einen wegen des Engagements französischer Banken in Griechenland vorerst unmöglich, das marode Land rasch umzuschulden, konnte die andere keiner raschen Rettung zustimmen, weil gerade Landtagswahlen anstanden.

Ein weiteres Beispiel ist der Versuch der deutschen Regierung, private Gläubiger an Hilfspaketen zu beteiligen. Im November führte das bereits zu Finanzierungsproblemen für Irland. Erst eine Garantieerklärung, dass im Falle Irlands an keine private Beteiligung gedacht sei, brachte wieder Ruhe in die Märkte. Und auch in der aktuellen Griechenland-Krise löste dieser innenpolitisch motivierte Vorstoß eine Verschärfung aus.

Hilflose Versuche einer politischen Steuerung sind indes blanker Panik gewichen: „Bitte keinen Sondergipfel“, tönt es aus Berlin. Merkel müsse ihre Afrika-Besuchstour fortsetzen, sonst wäre das ein problematisches Signal an die Märkte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2011)

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226 Kommentare
 
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Antworten Gast: Ein an ALLEN Ecken und Enden Geschädigter
14.07.2011 00:38
0 1

Re: Treffen sich 4 Chirurgen.

um Ihren Humor beneide ich Sie...ich weine und Sie machen noch Witze!

Gast: Bilderhügler
13.07.2011 23:09
0 1

Politik verliert Kontrolle,

und wenn sie die Kontrolle dann gänzlich verloren haben
werden Politiker mit ihren Ministerien nicht mehr benötigen.

Gast: muckenstrunz
13.07.2011 23:06
3 1

Die meisten Politiker

werden nicht wegen ihrer Begabung und Klugheit gewählt,sondern weil sie das verlogeneste Mundwerk haben!


Gast: Tante Hedwig
13.07.2011 22:58
5 1

Was machen die Politiker

wenn ihre Islamischen unzufriedenen Schätzchen außer Kontrolle geraten weil sie nicht mehr alles bekommen was sie fordern und dann ihr wahres Gesicht zeigen!
Haben sie dann auch noch alles unter Kontrolle?

Gast: tigerenter
13.07.2011 22:56
0 1

ja himmelherrschaftzeiten, wenn das rating der miserablen eu-führung gilt sollen sies nicht den griechen zuschreiben.

oder einem anderen überschuldeten land.

das sind doch völlig unterschiedliche kategorien, und diese form der bewertung ist unseriös bis zum geht nicht mehr. auch wenn den ratern möglicherweise gar nicht bewußt ist, was sie da tun, und daß das eigentlich ein fall für den psychiater ist.

also etwas mehr sachlichkeit und objektivität bitte, wenn man das sachlich ernst nehmen soll.

ein vorschlag zur güte:
schenkts die bankrotten staatshaushalte den usa, oder china. natürlich hübsch verpackt, mit mascherl, aber natürlich wird es sanktionen geben, wenn die so unhöflich sein sollten das geschenk nicht anzunehmen.

positiver nebeneffekt: es sollte den zukünftigen pleitekandidaten ein abschreckendes signal sein.

Antworten Gast: Pedro
14.07.2011 05:23
0 0

Re: ja himmelherrschaftzeiten, wenn das rating der miserablen eu-führung gilt sollen sies nicht den griechen zuschreiben.

genaus so. (Mein Sicherheitscode ist y4q)

"Politik verliert Kontrolle"

Das ist grober Unfung. Die Politik hat schon lange keine Kontrolle mehr...

http://www.banken-volksbegehren.at

Gast: Gasti
13.07.2011 22:25
3 1

Noch nie war die Frauenquote in Wirtschaft und Politik hoeher

als heute - und tatsaechlich es wirkt.

Kein Scherz.

Gast: kasperl2
13.07.2011 22:19
0 1

Ende der herbeigeschriebenen Schuldenkrise

1. Ratingagenturen aufdecken, hier muss ein abgekartertes Spiel vorhanden sein, denn wenn sich mit normalen Aktien nichts mehr verdienen lässt, müssen offensichtlich Länder herhalten
2. EU lässt sich zu leicht auseinander dividieren ==> Handel mit der USA sukzessive einstellen und Importzölle verlangen. Einreisende aus den USA Fingerabdrücke abnehmen. Genaueste Prüfungen von Importen mit Quarantänefristen
3. Jegliche Förderungen für Medien streichen. Studien für Publizistik stark begrenzen, desto mehr Schreiberlinge, desto reisserischer berichten die Medien
4. Finanztransaktionen aus/in Drittstaaten hoch besteuern.

ES GIBT KEINE KRISE

Gast: globetrotterneu
13.07.2011 22:14
0 1

"Zeit für Gerechtigkeit"

der übertitel ist falsch die politik hatte und wird nie die kontrole haben.

Gast: Hermano de O´rtiga
13.07.2011 22:07
4 1

Aha!

Kein Problem.Unser Ziel ist die Reform der Bundeshymne!

Gast: die Wahrheit altert NIE!
13.07.2011 22:05
4 2

ganz oben, auf der Most Wanted-Liste.......

....werden über den Finanzministern als ERSTES
Herman Van Rompuy und José Manuel Durão Barroso stehen - das was da in der EU abgelaufen ist, war eines der Grössten Verbrechen in den letzten Jahrzehnten - Ein Verbrechen an MILLIONEN EUROPÄERN UND IHREN FAMILIEN!!

Die Politiker

haben nicht die Kontrolle verloren, sie sind selber ausser Kontrolle!!!
Aber auch nur deshalb weil wir uns nur alle vier Jahre in die Politik einmischen!

Gast: Hemingway
13.07.2011 21:37
6 0

Die kriminellen, korrupten u dummen Politiker haben schon längst die Kontrolle und den Überblick verloren.

Die Europäischen Staaten werden zu den nationalen Währungen zurückkehren müssen und die verantwortlichen Politiker gehören straf- und zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen...

Re: Die kriminellen, korrupten u dummen Politiker haben schon längst die Kontrolle und den Überblick verloren.

...und dann sind alle Schulden weg.

Und alles wird wieder in Dollar bezahlt. Auf den Dollar hat die EZB natürlich riesigen Einfluß.

Die Dummheit von Menschen wie sie ist das größte Problem Europas!

Vor lauter gendern...

wissen die Politiker gar nicht mehr was sie sonst noch machen sollen.

Antworten Gast: Pseudo Nym
13.07.2011 23:13
1 1

Re: Vor lauter gendern...

Endlich mal jemand, der dieses vom Staat forcierte, "Gender-Mainstreaming" genannte Verbrechen hier anspricht.

Darüber könnte die Presse mal schreiben, nämlich über die sexuelle Umerziehung unserer Kinder!

Gast: eubadnews
13.07.2011 21:34
7 2

die eu und der euro wurden geschaffen um soziale wohlhabende länder wie österreich oder D wieder arm zu machen.

hat denn wirklich wer geglaubt,dass diese eu und brüssel dieses eurofinanzdesaster lösen können. die eu und der euro sind ja selbst das problem. der euro wurde über die volkswirtschaftlich völlig unterschiedlichen länder drübergestülpt und das desaster sieht man ja nun. die südlichen eu- und östlichen länder haben auch ohne euro ganz gut gelebt und gewirtschaftet. natürlich waren sie nie mit den mittel-und westeuropäischen ländern vergleichbar. aber das interessiert ja in wirklichkeit niemanden. es ging und es geht einzig alleine um die steuergelder der wohlhabenden ländern wie österreich und deutschland- und die kann man nun optimal und wie man sieht sogar mit höchsten tempo in die bankenmärkte umverteilen. dass dadurch die deutschen und österreichischen arbeitnehmer unter die räder kommen, wa von vornherein absehbar. aber unsere spö politiker haben aus lauter brüssel und bankenhörigkeit mitgemacht und das arbeitende asvg volk an diese bankenmärkte verscherberlt. die SPö ederer hat sogar, dass volk mit einem 1000er ersparnis für blöd gehalten- was wurden aus dem ederer1000er- es wurden mittlerweile milliardenbelastungen und mrd. steuergelderhaftungen für die österreichischen steuerzahler u.Arbeitnehmer. von den vielen asvg pensionskürzungen und asvg pensionsverschlechterungen im rahmen dieser massiven eu sozialabbau- und bankenlobbypolitik ganz zu schweigen. die SPÖ mit einem SPö kanzler faymann u. SPÖ sozialminister hundstorfer haben ihre soziale basis völlig verloren.

Antworten Gast: nononnoway
14.07.2011 01:13
0 2

Re: die eu und der euro wurden geschaffen um soziale wohlhabende länder wie österreich oder D wieder arm zu machen.

dafür haben haben wir dir pensionsicherer

Gast: gast45
13.07.2011 21:31
9 0

wenn es so weitergeht

dann stehen die töchter österreichs im herbst in einer bundeshymne eines staates der pleite ist und den es vielleicht gar nicht mehr gibt

da sieht man die politikerinnen setzen die wahren prioritäten bei all den finanziellen problemen in der eu

der unsinn um die hymne beschäftigt jetzt schon eine woche lang die heimischen medien

Antworten Gast: Altemanze
13.07.2011 22:08
0 1

komischerweise habe gerade ICH, als eine der

früheren Initiatorinnen dieser Disku, auch vor acht Jahren schon diese Finanz-Krise kommen gesehen...und konkrete Vorkehrungen getroffen, soweit halt möglich für 1 kleine unbedutende Bürgerin ohne viel Möglichkeiten & Null Einkommen...

Hättets MICH auch DA früher ernst genommen, sähe es JETZT sehr viel anders aus. Insgesamt. Unsereins hat reale Konzepte.
Fakt.

Diejenigen, die auf mich RECHTZEITIG hörten, sind mir inzw. `gnadenlos`dankbar...;-)


Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
14.07.2011 09:57
0 0

Re: komischerweise habe gerade ICH, als eine der

Warum sind Sie noch nicht Ministerin? Ab in die Politik!!

Was kümmert es uns?

Wir haben bald eine gegenderte Bundeshymne, daher kann uns nichts passieren!

Gast: spartacus
13.07.2011 21:21
14 0

Man kann nur etwas verlieren

was man zuvor besessen hat.
Dieser chaotische Haufen von Bankenmarionetten
stürtzt die Völker innerhalb der EU in Armut und fördert massiven Sozialabbau samt den Raub der Ersparnisse der Menschen.

Gast: Jerry Cotton
13.07.2011 21:08
6 1

Eine Währung, die als Wertaufbewahrungsmittel nicht taugt

ist eigentlich keine mehr.

Der Euro ist ein Elitenprojekt, um politische Ziele schneller zu erreichen. Sein prohezeites, grandioses Scheitern will die Elite nicht hinnehmen, da sie zu Recht als Versager entlarvt würde und vermutlich die Macht an das Volk verlieren würde. Deshalb wird die Bevölkerung weiter verschaukelt und enteignet.

Europa hatte vor dem Euro besser funktioniert, als heute, das kann heute niemand mehr bestreiten. Und wenn das alles so weiter geht, werden unter den Völkern Europas wieder Ressentiments entstehen.

Re: Eine Währung, die als Wertaufbewahrungsmittel nicht taugt

"Der Euro" ist aber sicher nicht schuld an der Schuldenkrise, sondern die von unmündigen Bürgern gewählten unfähigen Regierungen.

Re: Re: Eine Währung, die als Wertaufbewahrungsmittel nicht taugt

ja wir haben eine Schuldenkrise. Die Leute glauben offensichtlich, wenn der Euro weg ist werden auch die Schulden verschwinden, Die PIGS Länder sind doch nur die Vorboten.
Auch Österreich hat ein hohes strukturelles Defizit.

Re: Re: Eine Währung, die als Wertaufbewahrungsmittel nicht taugt

€ CHF1,1587 ggü. 1,65 !!!!

Der Euro scheitert!

in österreich

hat die misere mit kreisky/androsch begonnen, und das ergebnis ist offenkundig, bleibt nur zu erwarten bis dei ratingagenturen die situation erkennen, auch unsere papiere sind definitiv ramasch, nicht heute, aber bald,...

Antworten Gast: afritsch
13.07.2011 21:24
5 6

Re: in österreich

Kreisky und Androsch haben die Österreicher in die EU gelogen?
Androsch mit Mock, Vranitzky und Ederer ja, wobei alle anderen Rot-Schwarzen auch dafür waren. Und der grüne EU-Gegner Voggenhuber, war der Erste, der in Brüssel ein bestbezahltes Posterl einnahm.
Also lassens den Kreisky in Ruh und verwechselns nicht Äpfel mit Birnen!

Antworten Antworten Gast: Upsala
14.07.2011 07:55
0 0

Re: Re: in österreich

Aber Kreisky hat mit dem Schuldenmachen im großen Stil begonnen ("Eine Million mehr Schulden sind mir lieber als ein Arbeitsloser mehr")! Das war bereits die großangelegt Basis für das heutige Dilemma!

Wie stellt man sich das auf Dauer vor? Wir machen Schulden, dann nehmen wir einen neuen größeren Kredit auf, damit wir die Schulden+Zinsen zurückzahen können. Um die neuen Schulden zurückzahlen zu können nehmen wir wiederum einen größeren Kredit auf........

Suuuuuuper Konzept....

Und mit diesem tollen Konzept haben wir mittlerweile, alles zusammen gerechnet, etwa 3,16 BILLIONEN Schilling Schulden!

:-(((((

Antworten Antworten Antworten Gast: brunsky
14.07.2011 11:40
0 0

Re: Re: Re: in österreich

Aber Kreisky hat Schulden zur Arbeitsplatzerhaltung in Österreich gemacht. Heute werden Milliarden in Rettungsschirme atomatisiert, damit die Banken weiterhin ihre Millionenboni auszahlen können. Die Menschen werden mit Gehalts- und Sozialkürzungen bestraft. Als nächsten Schritt werden sie durch eine Währungsreform ihre Ersparnisse verlieren. Das ist der feine Unterschied!

Gast: Gäst
13.07.2011 20:44
3 0

Piolitik ollte endlich lernen, dass sie nie die Kontrolle über den Markt hatte, sondern nur die Rahmenbedingungen für ein geordentes Wirtschaftsleben geben soll. Das schließt Bankeninsolvenzen und den Teilverlust von Konten, Sparguthaben und Anleihenglaubigern mit ein.


politik hatte noch nie kontrolle

politker auch nicht, sie haben immer nur so getan als ob...
wie kann ein geborener depp finanzminster werden und jetzt plötzlich scheff bei den gibelkreuzern ???
und wer ist jetzt finanzminister - auch jemand er keine ahnung hat..

also was soll die überraschung ???

Re: politik hatte noch nie kontrolle

Geborener Depp wär mir nicht eingefallen, aber es triffts genau!

Gast: grau
13.07.2011 20:29
4 0

verliert kontrolle- WEN WUNDERTS ?



bei dem personal? alternativlos, planlos, wurscht, ob oder b, hetzen sie uns zuerst in den euro, dann in den vertrag von lissabon, und dann, im klaren bruch desselben, in milliardenzuwendungen an ein bankrottes, reformunfähiges- und williges, land.
und noch eins, noch eins...

jetzt ist die kacke am dampfen, wie der nordbayer sagt, und jetzt wissen sie nicht weiter.

weil sie nichts wissen, nichts können, weder geist, ausbildung, noch charakter haben.

Neoliberalismus und globale Korruption

sind eine apokalyptische Mischung!

Hauptsache die Damen und Herren Politiker haben brav, die vor Dreck und Inkompetenz strotzenden, schmierigen Griffel aufgehalten...bei JEDER Gelegenheit.

Antworten Gast: gast gast
13.07.2011 20:12
1 7

Re: Neoliberalismus und globale Korruption

du liest aber ein blatt dass die neoliberale ideologie verherrlicht allen voran der schellhorn

Re: Re: Neoliberalismus und globale Korruption

Ich lese viele Blätter...

Gast: gast gast
13.07.2011 19:23
0 11

das übliche presse gesudere

reine panikmache von journalisten die sich selbst nicht auskennen

Gast: BAZI
13.07.2011 19:15
10 0

Kartenhaus

Irgenwie habe ich das Gefühl, dass die Einschläge in immer kürzeren Abständen näher kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das europäische Kartenhaus noch mehr als zwei Jahre Bestand hat.

0 7

Re: Kartenhaus

dann sollten sie Europa verlassen!

Re: Re: Kartenhaus

nein ich will ja sehen wie sie hängen !!!!!

Gast: Pseudo Nym
13.07.2011 19:13
3 0

Dieses Theater

ist wirklich köstlich mitanzusehen.

Keiner will sich den schwarzen Peter in die Schuhe schieben lassen, wobei doch mittlerweile jeder weiß, dass an dieser Krise einige Leute wirklich prächtig verdienen......

Die Politiker sind wirklich nur noch ein billiger Abklatsch sogenannter "Volksvertreter", ohne Stolz, ohne Mumm und vor allem ohne Rückgrat.

Den allseits beliebten Vergleich mit Marionetten kann man nicht von der Hand weisen, eigentlich fehlen bloß noch die Fäden, die dummen, ratlosen Gesichter können wir ja schon lange bebachten.

Allen voran "Teflon-Merkel", die mit all ihren Beschwichtigungen und Hinhalte-Parolen an Letztklassigkeit nicht zu überbieten ist.

Das Ganze erinnert nur noch an ein verdammt billiges und stümpferhaft aufgeführtes Laientheater, welches sich den zahlenden "Gästen"/uns Steuerzahlern mehr und mehr als Frontalschlag in die enttäuschten und zermürbten Gesichter offenbart. Vorgetragen von drittklassigen Seifenoperndarstellern, unseren Politikern.

Aber bald kommt das Grande-Finale und dann fällt der Vorhang. Am Ende wird es den geprellten Gästen wie Schuppen von den Augen fallen und sie werden begreifen, worum es eigentlich in dieser Geschichte ging.

Bis dahin sitze ich gemütlich in meinem Sessel, genieße die letzte Zeit VOR der herannahenden (echten) Krise und beziehe nach jahrelanger, harter Arbeit mein AMS-Gehalt und die Arbeitslosenversicherung.

Schön ist das Leben..... =)



Aber bald kommt

Antworten Gast: Markus Trullus
13.07.2011 19:36
1 2

Re: Dieses Theater

Hauptdarsteller in der Schmierentragödie ist die Wallstreet. Noch selten so viel Geld verdient wie in diesen Tagen, wegen der blöden EU Politiker...

Antworten Antworten Gast: Pseudo Nym
13.07.2011 20:15
0 2

Re: Re: Dieses Theater

Wallstreet ist der Regisseur.

Und "blöd" sind die Politiker nicht, das sind die Lakaien dieser Verbrecher.

Schlussendlich stecken wohl Leute hinter dieser Sache, von denen noch nie jemand von uns etwas gehört hat und auch nie hören wird.

Untertan-Obertan-HINTERtan..... Das klassische Prinzip.

Gruß

großer Irrtum

Die Politik hatte noch nie die Kontrolle und genau das ist das Grundproblem und der große Irrtum des Neoliberalismus.

Gast: Markus Trullus
13.07.2011 19:10
2 1

$$$$Paradisische Verhältnisse$$$$$

Als nächstes kommt Italien an die Reihe; die Ratingagenturen wetzen schon die Schlachtmesser. Dann kommt zum Drüberstreuer Ösiland, und dahinter die BRD. Wie sich die Wallstreet halt das Paradies des Dollars vorstellt...

Gast: Markus Trullus
13.07.2011 19:08
2 0

Geh...

Schuldenkrise: Politik verliert Kontrolle..
Jetzt erst? Geh bitte, die haben die Kontrolle doch schon vor einem Jahr total verloren....

7 0

Und das Land der Töchtersöhne wird mitlöhnen!

Statt unsere eigenen Schulden zu bezahlen, zahlen wir nun die Schulden der anderen.

Wo bleiben die Verfassungshüter?!?

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Re: Und das Land der Töchtersöhne wird mitlöhnen!

i glaub der HAA Fall ist schlimmer!

 
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