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Schuldenkrise: Politik verliert Kontrolle

13.07.2011 | 20:19 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Wieder ist ein EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise im Gespräch. Bisher verschärfte freilich das hektische politische Krisenmanagement eher das Problem auf den Märkten, weil zugleich konsequente Lösungen ausblieben.

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Wien/Brüssel. Die Nervosität ist mit Händen zu greifen. Die Finanzmärkte treiben die europäische Führungsriege derzeit vor sich her wie Jäger das angeschossene Tier. Schonungslos legen sie die Mängel im europäischen Krisenmanagement offen. Wie etwa in der Nacht auf Mittwoch, als die Ratingagentur Moody's Irlands Staatsanleihen auf Ramschniveau setzte. Der Versuch, politische Führung in der Krise zu beweisen, ist gescheitert. Als nun EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy einen neuerlichen Sondergipfel zur Krise einberufen wollte, hallte ihm erstmals lauter Widerstand entgegen.

Genervt reagierte der irische Ministerpräsident Enda Kenny. So ein Gipfel habe nur Sinn, wenn dabei eine umfassende Lösung zustande komme. „Es ergibt keinen Sinn, ein Treffen abzuhalten, das keine Lösung hervorbringt, zu einem Thema, das nicht verschwindet, außer man setzt sich damit auseinander.“

Dieses „Auseinandersetzen“ hat freilich seit vergangenem Jahr nie wirklich stattgefunden. Letztlich, so heißt es aus EU-Ratskreisen, ging es immer nur um Zeitgewinn. Die Signale, die von den zahlreichen EU-Gipfeln und -Sondergipfeln – allein neun hatten sich mit Griechenland befasst – ausgingen, brachten lediglich zu Beginn Beruhigung auf den Märkten. Mittlerweile ist die Glaubwürdigkeit der politischen Krisenmanager dahin. Zu viele Widersprüche pflastern ihren Weg.

Im Frühjahr 2010 hieß es am Rande eines Gipfels noch, dass Griechenland keine Hilfe benötige. Wenig später, Anfang Mai, stand Athen vor der Zahlungsunfähigkeit. Über Nacht wurde ein Sondertreffen einberufen, das einen Schutzschirm von 110 Milliarden Euro aufspannte. Eine „einmalige Aktion“, wie es bei einem weiteren Gipfel hieß. Seit diesem Frühjahr wird aber ein zweites Hilfspaket geschnürt.

 

Reagieren, nicht mehr agieren

Weil das bei Griechenland so schiefging, kann das politische Krisenmanagement nur noch auf Marktvorgänge reagieren, nicht mehr selbst agieren. Das war bereits so, als im Herbst letzten Jahres Spanien an die Reihe kam, kurze Zeit später Portugal und Irland, nun Italien. EU-Gipfel wurden zum Anlass für Neubewertungen der Schuldenstaaten. Dreimal wurde im vergangenen Jahr am Vortag eines Gipfels die Kreditwürdigkeit eines Eurolandes abgewertet. Zwei weitere Male kurz danach. Wenngleich sich das Gerücht hält, dass Ratingagenturen nur im Auftrag von Spekulanten handeln, sie reagieren letztlich auf die Hilflosigkeit der Politik. Das EU-Krisenmanagement, so brachte es ein Händler an der Frankfurter Börse auf den Punkt, steht „auf tönernen Füßen. Ein falsches Wort aus Brüssel und es geht wieder abwärts.“

Als doppelt fatal erwies sich, dass sich die europäische Politik nicht nur von Märkten, sondern erneut von innenpolitischen Interessen gängeln ließ. Allen voran zeigte sich das am Krisenmanagement des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. War es für den einen wegen des Engagements französischer Banken in Griechenland vorerst unmöglich, das marode Land rasch umzuschulden, konnte die andere keiner raschen Rettung zustimmen, weil gerade Landtagswahlen anstanden.

Ein weiteres Beispiel ist der Versuch der deutschen Regierung, private Gläubiger an Hilfspaketen zu beteiligen. Im November führte das bereits zu Finanzierungsproblemen für Irland. Erst eine Garantieerklärung, dass im Falle Irlands an keine private Beteiligung gedacht sei, brachte wieder Ruhe in die Märkte. Und auch in der aktuellen Griechenland-Krise löste dieser innenpolitisch motivierte Vorstoß eine Verschärfung aus.

Hilflose Versuche einer politischen Steuerung sind indes blanker Panik gewichen: „Bitte keinen Sondergipfel“, tönt es aus Berlin. Merkel müsse ihre Afrika-Besuchstour fortsetzen, sonst wäre das ein problematisches Signal an die Märkte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2011)

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226 Kommentare
 
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Antworten Gast: Altemanze
14.07.2011 12:06
1 2

Re: Strache hatte wieder einmal recht !!!

na ja, `richtige Sachen zu SAGEN`um an die Macht zu kommen ist die EINE Seite... aber dann -bei Machterlangung- auch die RICHTIGEN SACHEN ZU TUN, die andere Seite der Medaille...

Und dann gibt es bei jeder Sache real noch eine DRITTE Seite...sonst wäre es gar keine solche...

Und DAS ist jetzt mehr als nur 1 philosophischer `Scherz`von mir...!

Denn; nur solche Personen, die DAS real wissen, können auch echte Zukunftskonzepte er/siearbeiten & umsetzen (lassen).
.

Alle Anderen `rucheln`nur im Herkömmlichen herum...und; wiederholen nur Überholtes.
.

Re: Re: Strache hatte wieder einmal recht !!!


Im Gegensatz zu den RotSchwarzGrünOrangen EU-Richtlinen Abnickern sind sämtliche FPÖ-Abgeordnete, Österreichpatrioten !!!

Offenbar haben Sie noch nie eine Nationalratssitzung gesehen !


Antworten Antworten Antworten Gast: gast343434
14.07.2011 12:44
0 3

Re: Re: Re: Strache hatte wieder einmal recht !!!

klar sind das alle patrioten! weils noch immer genügend abzukassieren gibt in Ö für die eigene tasche. wenns mal nix mehr gibt sinds alle weg wie KHG, strasser und all die anderen lu*pen....

Gast: ro
14.07.2011 11:42
0 0

Politik verliert Kontrolle

die politiker haben genug zu tun um ihr geld in sicherheit zu bringen bevor der kollaps kommt und der kommt Österreich ist schon pleite weil wir die politiker und beamten pensionen (gehälter) nicht mehr bezahlen können

Antworten Gast: L.W.
14.07.2011 14:07
0 0

eil wir die politiker und beamten pensionen (gehälter) nicht mehr bezahlen können


Quelle ?

Gast: uburoi
14.07.2011 11:29
1 0

blödmänner mit diplom, bleiben blödmänner.

- trotz hirtenbriefe und heiliger schriften.
man sollts fast nicht glauben.
hihihi.

Gast: Das Schaf
14.07.2011 11:29
1 0

Die Politiker hatten nie die Kontrolle

Die Kontrolle haben diejenigen, die über das Geldschöpfungsmonopol verfügen.

Alles halb so schlimm!

Solange die USA noch ihr AAA Rating haben, kann man diese Rating-Agenturen doch nicht mehr ernst nehmen. Die USA sind doch schlimmer dran als Griechenland und alle Pleitestaaten Europas zusammen. Daß die USA noch immer ihr Top-Rating haben zeigt doch ganz klar, daß diese Ratings nur für Marktmanipulationen genützt und für Spekulationen gegen Staaten und Währungen missbraucht werden. Solches Vorgehen ist kiriminell, denn die Geschädigten sind wie immer die kleinen Bürger und Steuerzahler, welche de facto zwangsenteignet werden. Zugunsten einiger Wohlhabender, mit deren Mitteln die Spekulationen durchgeführt werden. Durch diese Vorkommnisse zeigt sich ganz klar, daß das derzeitige Währungs- und Wirtschaftsystem knapp vor dem Ende steht. Entweder, weil das System kollabiert, oder weil sich die geschädigten Klassen erheben. Was immer auch früher eintreten mag, lange wird es nicht mehr dauern...

Antworten Gast: flurl
14.07.2011 12:00
1 0

Re: Alles halb so schlimm!

Lieber heiliger St. Florian-Spekulant, verschone unser europäisches Haus, zünd das Amerikanische an.

Antworten Gast: Karl Huber
14.07.2011 11:22
0 0

Re: Alles halb so schlimm!

Sie sollten nicht vergessen.
In Europa liegen gut und gerne 800 Milliarden an US-Staatsanleihen.
Wenn die USA nochmal kracht schaun auch wir Europäer dumm aus der Wäsche.
Also. NOCH dummer als wir eh schon dreinschaun.
Es ist ähnlich wie mit den Nuklearwaffen. Wie oft kann/konnte damit unser Planet zerstört werden. 40mal?
Die Politik hat den Souverän mehr als 40mal seines Wertes verkauft. Und sie machen munter weiter.

Antworten Antworten Gast: x.large
14.07.2011 12:12
0 0

Re: Re: Alles halb so schlimm!

Souvereigns gibts auch hier;

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:uqpaCPUluNUJ:de.wikipedia.org/wiki/Sovereign+sovereign&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=at&source=www.google.at

************

Ohne diesem Problem der x-fachen Überzeichnung...*g*

Und ohne Schuld von Dritten, wie beim Fiat Money!


Gast: pravda
14.07.2011 11:12
1 0

Der Normalzustand der meisten Staaten ist eine Verschuldung mit parmanente Zinsknechtschaft

Da werden nur Jahr für Jahr alte Schulden und Zinsen durch neu am Kapitalmarkt aufgenommene Schulden und Zinsen ersetzt, ohne Hoffnung jemals aus dieser Situation durch einen echten Schuldenabbau herauszukommen. So ein Zustand ist "gut" für die Banken/Kapitalmarkt, aber schlecht für den Staat und die Bürger, weil bei jedem Anzeichen von Zahlungsschwäche so ein Staat zu überhöhten Zinsen erpresst werden kann.

Ein bankrotter Staat ist schlecht für die Banken, weil er keine Zinsen mehr zahlen kann. In diesem Sinne ist sogar ein schuldenfreier Staat "schlecht" für die Banken.

Wenn die Diskussion sich nur zwischen "gut" und "schlech" bewegt, dann geht sie, wie immer und absichtlich, an der wirklichen Ursache (ungedecktes Papier-Zins-Schuld-Geld einer privaten Zentralbank) vorbei. Eine echte Nationalbank im Staatsbesitz ware viel besser.
Ersten, weil die Schuldzinsen an den Staat gehen und zweitens, weil so ein Staat nicht an den Kapitalmärkten erpressbar ist und sich durch Währungsabwertung aus der Klemme retten kann. Das Problem dabei ist aber, dass Politiker dazu neigen ihre leichtsinnigen Wahlversprechen durch inflationäres Gelddrucken der Nationalbank zu finanzieren.

da kann man nur noch

die koffer packen und den eu raum verlassen

Re: da kann man nur noch

und wohin?

ins taka-tuka-land?

...und in die USA gehen!

Die haben ja alles super unter Kontrolle.
Obama schiifft gerade grandios ein schuldenfreies Land durch den Ozean der bankrotten Länder!

HiHi

Jahrzehnte haben die Konservativen immer vor den Roten Schuldenmachern gewarnt. Gleichzeitig ist den Schwarzen Politiker in ganz Europa auch nichts anderes eingefallen als Schulden zu machen. Jetzt haben die Roten und Schwarzen ganz Europa in die Schuldkrise geführt und sie halten schön Kurs direkt auf die Katastrophe.

Die Ratingagenturen sprechen es aus

Von der Politik ist nichts zu erwarten. Man siehe nur die Bemühungen der letzten Jahre um ein Lösung der Schuldenproblematik zu erarbeiten.
Es wurde gar nichts gelöst.

Nun sind die Ratingagenturen die letzten die den Politikern in Brüssel die Stirn bieten und die entsprechenden Länder abstufen. Es muss ausgesprochen werden, was Fakt ist. Griechenland und andere sind Pleite, egal was die Politk dem Volk sagt.

Man darf nicht vergessen: Die Ratingagentur hat die Schulden der Staaten nicht gemacht.

http://www.start-trading.de/blog/2011/07/08/ratingagenturen-habens-nicht-leicht/

Re: Die Ratingagenturen sprechen es aus

Wieso wurden nur die Euro-Staaten herabgestuft? Die USA ist demnächst Zahlungsunfähig und hat noch immer ein AAA-Rating? Wie geht das zusammen? Wie es scheint ist es das oberste Ziel der Rating-Agenturen Konkurrenzwährungen zum Doller zu schwächen. Koste es was es wolle. Jedenfalls sehe ich bei Betracht des USA-Ratings die Seriosität der Ratingagenturen als nicht gegeben.

Die Euro-Paranoia wird schön langsam fad.

Griechenland ist bankrott, ganz unabhängig von der tatsächlichen Liquidität der USA.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast34343
14.07.2011 12:50
0 0

Re: Die Euro-Paranoia wird schön langsam fad.

eher umgekehrt: die USA sind pleite, ganz unabhängig von GR. wen interessiert das winzige GR wenn die größte wirtschaftsnation der welt bankrott ist?

Gast: fubar
14.07.2011 10:34
0 0

na wenn das so weitergeht

ist auch bald das leidige Thema "political correctness" Geschichte

ufff - ich kann's nicht fassen, dass ich das live und in Farbe erlebe

Re: na wenn das so weitergeht

was hat political correctness mit staatschulden, finanz- und wirtschaftskrise zu tun? gerade auf diesen gebieten ist es alles andere als 'correct' abgelaufen!

im übrigen:
POLITICAL correctness ist die große schwester von PERSONAL correctness. wenn das eine so schlimm für sie ist, dann liegt der schluss nahe, dass sie auch kein problem damit haben, gespräche mit ihrer frau mit der methode "kusch, alte!" zu führen, dass sie als erziehungsmethode die prügelstrafe bevorzugen und ihren nachbarn besch**ssen.

Antworten Antworten Gast: fubar
14.07.2011 13:21
0 0

Re: Re: na wenn das so weitergeht

"was hat political correctness mit staatschulden, finanz- und wirtschaftskrise zu tun? "

sehr viel - abwarten und zusehen ... mehr sag' ich nicht

Re: na wenn das so weitergeht

ja das hoffe ich auch...hoffentlich nehmens den ganzen gen d er sch e i s s "auch gleich mit"

Antworten Gast: Fklwer
14.07.2011 11:00
0 0

Re: na wenn das so weitergeht

PC hat ja einen Sinn, stellen Sie sich vor es würde keine Umgangsformen geben, jeder könnte herumpöbeln oder komplexe politsche Probleme auf Stammtischniveau besprechen. Es gäbe nur noch Gut und Böse und nichts dazwischen was mit der Realität nichts zu tun hat.

Antworten Antworten Gast: fubar
14.07.2011 11:32
0 0

Re: Re: na wenn das so weitergeht

in der heutigen Form hat es keinen Sinn mehr - PC tabuisiert wichtige Themen und lässt Fehlentwicklungen freien Lauf

Antworten Antworten Gast: pravda
14.07.2011 11:24
1 0

Political Correctness ist nicht nur ein Knigge

Political Correctness ist die von den kaum öffentlich sichtbaren Mächtigen im Hintergrund vorgegebene Richtlinie für erlaubte Wortwahl, Meinungen und Handlungen. Abweichungen davon werden bestraft, wobei die Strafe von einfacher Kritik bis hin zu (auch bei Freispruch) finanziell ruinösen Anklagen/Prozessen nach speziell dafür geschaffenen Gesetzen mit Verurteilungen zu Freiheitsstrafen reichen kann.

Political Correctness ist vergleichbar mit früherem und aktuellem religiösen Extremismus und deren Ketzerprozessen, Hexenverbrennungen bzw. aktuellen Steinigungen etc.

Gast: euneues
14.07.2011 10:32
1 0

die politik hatte niemals die kontrolle über die finanzmärkte und banken

faymanns(SPÖ) aussagen und wahlversprechen, dass die verursacher und nutznießer der finanzkrise die zeche bezahlen müssen, stellte sich nun als wertlos dar. billionen von privaten pensionsgeldern wurden weltweit vernichtet. die reichen wurden exorbitant reicher und profitierten von dieser gemachten demokratiekrise.
die abgaben und steuersysteme in europa unterstützen geradezu diese negativen entwicklungen in den eu ländern. überall werden unsoziale politische maßnahmen gegen die arbeitnehmer und bürger gesetzt. die bankenkonzerne haben jetzt 2 jahre lang mit mrd. von öffentlichen steuergeldern gearbeitet, sie konnten so ihre nebel-geschäfte verstecken und auf die steuerzahler überwälzen. und jetzt erst recht, geben uns diese finanzmärkte den rest- man hat europas sozialen frieden und sozialen wohlstand im visier- und es ist unfassbar wie jahrzehntelange aufbauarbeit in so kurzer zeit kaputt gemacht wird. sozialer frieden für die allgemeinheit- sozialer wohstand für die älteren bürger- gute und beste bildungschancen für die junge generation- gute und soziale arbeitsbedingungen für die arbeitnehmher und bürger- diese anliegen der bevölkerung soll in diesem eurospekulationsraum in zukunft keinen stellenwert mehr haben. europas selbstständige und wohlhabenden länder wie österreich etc, werden durch diese eu und europolitik so ziemlich alles verlieren was der allgemeinheit wichtig ist. es zählt einfach nur mehr der profit für die aktionäre und reichen spekulanteneliten.

Antworten Gast: Aus ist's, und wahr ist's!
14.07.2011 11:07
2 0

Re: die politik hatte niemals die kontrolle über die finanzmärkte und banken

Und darum: Hinweg mit diesen Politlumpen, wo auch immer diese ihre Drecksfinger mit Brüssel drinstecken haben! Leider werden wir alle nun jahrelang und sehr bitter dafür büßen müssen, daß wir uns viel zu wenig um eine glaubhaft gelebte demokratische Willensbildung gekümmert haben!
Auf den Scheiterhaufen der Geschichte mit der Brüsseler Demokratur!!!

Man braucht nur den Vertrag von Lissabon lesen, dann

weiß man, welche Fehlkonstruktion die ganze EU ist. Aber die Superklugen in den Parlamenten haben ja alles unterschrieben.

Gast: EFF EFF
14.07.2011 10:02
0 0

Schlaufüchse

Die Eurogruppe setzt auf eine alte, aber listige Kriegstaktik, wenn der Feind sie überrollt hat. Sie stellen sich einfach tot.

Gast: ro
14.07.2011 09:55
2 0

Politika

o gwatschnt kerns

Gast: Vogel Strauss
14.07.2011 09:54
1 0

Hauptsache, unserer 'Regierung' ...

... diskutiert über die Bundeshymne! Operettenstaat!!

Antworten Gast: W. Hirt & Freunde
14.07.2011 11:50
0 0

Re: Hauptsache, unserer 'Regierung' ... besorgt bis zum „Geht nicht mehr“!

Ja, einfach entsetzlich, wie da z.B. der ORF mithält! Die EU und der EURO brennen lichterloh, und am Küniglberg wissen's nichts besser, als diese internationale Finanz-Superkatatstrophe nach Gutdünken herunterzureden bzw. so weit zu verharmlosen, daß möglichst viele z.B. das nicht tun, was die EU-Eliten am meisten fürchten: Daß die betrogenen Bürger die Banken stürmen, um all ihre Ersparnisse wenigstens noch - unter ihren Kopfpolster zu retten. Für viele ist es jedoch schon zu spät, ihr Geld in werthaltige Güter zu investieren. Doch wenn die Banken einmal dicht gemacht haben, wird man in der allerersten Crash-Phase sicher froh sein, wenigstens ein paar €-Papierfetzen noch in Griffnähe zu haben.
Glück auf an alle, die in der brandaktuellen Situation noch vernünftig an sich denken und rasch handeln können!

Die Spatzen pfeifen's von den Dächeren: Der € ist mausetot.

Nach dem 2.Weltkrieg

haben die Politiker für das Volk gearbeitet,heute arbeitet das Volk für die Politiker!

Per Definition

+ Aufgrund von Spekulationen sterben jährlich Millionen Menschen

+ Staaten werden ruiniert, Arbeitsplätze vernichtet

=> Spekulanten = Schädlinge nicht mehr und nicht weniger


Per Definition

+ Aufgrund von Spekulationen sterben jährlich Millionen Menschen

+ Staaten werden ruiniert, Arbeitsplätze vernichtet

=> Spekulanten = Parasiten nicht mehr und nicht weniger


@ mercreant: das ist sooo gut, dass es nicht oft genug wiederholt werden kann!


Dem ist nichts hinzuzufügen:
"Politiker ist kein Beruf. Politiker sind Menschen, die zu faul zum Arbeiten sind, ein überaus hohes Geltungsbedürfnis haben, von dem, was sie sagen und tun absolut nichts verstehen, anderen Staaten ein System aufzwingen, was im eigenen Land kläglich gescheitert ist, großkotzig, arrogant, selbstsüchtig und das Wichtigste, - sie sind dumm, - nein, - saudumm.
Aber nun kommt's, mein Nachbar sagte mal, die Dummen sind die Gefährlichsten, - und recht hat er... "

Quelle: Kommentare zu
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13485187/Betrueger-sind-auffallend-oft-Politiker.html

Re: @ mercreant: das ist sooo gut, dass es nicht oft genug wiederholt werden kann!

Das kann ich nur 100%ig unterstreichen!

Habe eine facebook Gruppe ins Leben gerufen:
Bürger - Wider der korrupten Politikerpest!

Griechenland, Island, Italien, Kroatien WURDEN schon von den dortigen Politikern ausgeplündert wie die Weihnachtsgänse

Wir müssen diese Pest stoppen!

Re: Re: @ mercreant: das ist sooo gut, dass es nicht oft genug wiederholt werden kann!

spiele bei facebook nicht mit, werde so schon ausreichend kontrolliert ;))

Re: Re: @ mercreant: das ist sooo gut, dass es nicht oft genug wiederholt werden kann!

Sehe ich leider wenig Sinn drin.

Denn es reicht nicht, dagegen zu sein, so richtig das ist.

Aber für ein wirklich greifendes positives Alternativkonzept sind die Menschen nicht (mehr) aufnahmefähig. Das Denkvermögen im Land haben vierzig Jahre linke Gehirnwäsche erledigt. Das einzige, was auch die Grünen an "Nachhaltigkeit" als Verdienst gesammelt haben. Wenn ich mir so die Rezeptempfehlungen anschaue, die herumschwirren, habe ich wenig Hoffnung - einesteils total widersprüchlich, zum großen Teil aber genau das, was diesen Irrsinn ausgelöst hat, den wir jetzt ausbaden.

Also wird es vielleicht zum Überdruck kommen, ja, aber es wird nachher das Gulyas überall in der Küche rumpicken, und keiner wird's mehr aufwischen.

Ich geb's zu - ich sehe tiefschwarz.

Sofortiger Austritt aus EU wäre das beste !

Das geht aber leider nicht, weil wir eigentlich kein souveräner Staat mehr sind und ja nicht einmal mehr unsere Grenzen- obwohl das die Mehrheit der ÖsterreicherInnen nachweislich wünscht- kontrollieren dürfen (außer es gibt "wichtige" Konferenzen mit diversen Politbonzen bei uns). Das beste wäre wenn wir uns wirtschaftlich mir der Schweiz zusammenschliessen würden-als starker mitteleuropäischer Wirtschaftsblock !

Gast: Hummel70
14.07.2011 09:36
3 0

Genderwahnsinn

Die Politik interessiert sich für die Bundeshymne, ist das nicht wichtig genug ?
Freundschaft !

Es gibt eine EU- Betrugsbehörde namens OLAF.....

......und die sollte endlich mal auch die privaten Vermögensverhältnisse der EU- Kommissare schonungslos offen legen (aich die der Abgeordneten)- ich möchte nicht wissen wieviele Millionen und Abermillionen da irgendwo auf den Cayman Islands oder BVI illegal geparkt wurden- dafür, dass man das eigene Gewissen und die eigene Verantwortung den Wählern gegenüber permanent vergisst..........

Antworten Gast: Vogel Strauss
14.07.2011 09:51
0 0

Re: Es gibt eine EU- Betrugsbehörde namens OLAF.....

Die Konten in LUX nicht zu vergessen, deswegen hats der Hr. Juncker ja so gnädig mit der Bankenrettung!

Gast: O. W. Fischer
14.07.2011 09:27
2 0

EU hat ihre eigenen Limits mißachtet

Die EU hat Ihr Reglement hinsichtlich der Verschuldungsschranken nie richtig ernst gemommen.

Gesetze ohne Vollzug, sind zahnlose Tiger - und zahnlose Tiger sind dem Tod geweiht.

Da waren nicht nur die Großen, die über ihre Vermögensverhältnisse gelebt haben, sondern auch der Mittelstand und vor allem - in Summe gesehen - die an und unter der armutsgrenze Lebenden, die sich vom Reklame-Blendwerk in die Schuldenfallen treiben ließen.

Und ehrlich: Besonders die linken Parteien treiben ja punkto "Schuldenmachen" eine verantwortungslos populistische Beschwichtigungspolitik.

Ich hoffe, dass Europa finanziell zusammensteht und aus der Vergangenheit lernt. Ein Auseinanderdividieren wäre der unvermeibare Weg in eine horrende Inflation, Massenarbeitslosigkeit und Armut.

Ich würde sagen...

...die Politiker hatten nie die Kontrolle...

Re: Ich würde sagen...

Volkommen korrekt!

Oder glaubt irgendwer, dass vor allem unsere Politiker bei EU Gipfeln oder sonstigen Diskussionen reüssieren können?

Möchte mal den Faxmann sehen; der kann doch schon nach den Worten "Ladies and Gentleman" einem fachlichen Gespräch nicht mehr folgen.


0 0

Re: Re: Ich würde sagen...


""Ladies and Gentleman""

Wer ist denn gemeint mit dem "Gentleman"?

Dem ist nichts hinzuzufügen:

"Politiker ist kein Beruf. Politiker sind Menschen, die zu faul zum Arbeiten sind, ein überaus hohes Geltungsbedürfnis haben, von dem, was sie sagen und tun absolut nichts verstehen, anderen Staaten ein System aufzwingen, was im eigenen Land kläglich gescheitert ist, großkotzig, arrogant, selbstsüchtig und das Wichtigste, - sie sind dumm, - nein, - saudumm.
Aber nun kommt's, mein Nachbar sagte mal, die Dummen sind die Gefährlichsten, - und recht hat er... "

Quelle: Kommentare zu
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13485187/Betrueger-sind-auffallend-oft-Politiker.html

Antworten Gast: daswars
14.07.2011 09:32
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Re: Dem ist nichts hinzuzufügen:

Vollinhaltlich meine Meinung!

Jetzt kommen aber sicher gleich die Obergscheiten, die mir erklaeren, dass ich froh sein muss, dass diese gschtudierten, intelligenten und effizienten, meist DDren am Werk sind.

Leider herrscht da auch ziemliche Gleichheit zwischen den Geschlechtern.

Aber Eines wird wohl in die Geschichte eingehen: uebler haetten diese hochbezahlten Nichtsnutze den KARREN NICHT AN DIE WAND FAHREN KOENNEN.

 
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