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Schuldenkrise: Politik verliert Kontrolle

13.07.2011 | 20:19 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Wieder ist ein EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise im Gespräch. Bisher verschärfte freilich das hektische politische Krisenmanagement eher das Problem auf den Märkten, weil zugleich konsequente Lösungen ausblieben.

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Wien/Brüssel. Die Nervosität ist mit Händen zu greifen. Die Finanzmärkte treiben die europäische Führungsriege derzeit vor sich her wie Jäger das angeschossene Tier. Schonungslos legen sie die Mängel im europäischen Krisenmanagement offen. Wie etwa in der Nacht auf Mittwoch, als die Ratingagentur Moody's Irlands Staatsanleihen auf Ramschniveau setzte. Der Versuch, politische Führung in der Krise zu beweisen, ist gescheitert. Als nun EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy einen neuerlichen Sondergipfel zur Krise einberufen wollte, hallte ihm erstmals lauter Widerstand entgegen.

Genervt reagierte der irische Ministerpräsident Enda Kenny. So ein Gipfel habe nur Sinn, wenn dabei eine umfassende Lösung zustande komme. „Es ergibt keinen Sinn, ein Treffen abzuhalten, das keine Lösung hervorbringt, zu einem Thema, das nicht verschwindet, außer man setzt sich damit auseinander.“

Dieses „Auseinandersetzen“ hat freilich seit vergangenem Jahr nie wirklich stattgefunden. Letztlich, so heißt es aus EU-Ratskreisen, ging es immer nur um Zeitgewinn. Die Signale, die von den zahlreichen EU-Gipfeln und -Sondergipfeln – allein neun hatten sich mit Griechenland befasst – ausgingen, brachten lediglich zu Beginn Beruhigung auf den Märkten. Mittlerweile ist die Glaubwürdigkeit der politischen Krisenmanager dahin. Zu viele Widersprüche pflastern ihren Weg.

Im Frühjahr 2010 hieß es am Rande eines Gipfels noch, dass Griechenland keine Hilfe benötige. Wenig später, Anfang Mai, stand Athen vor der Zahlungsunfähigkeit. Über Nacht wurde ein Sondertreffen einberufen, das einen Schutzschirm von 110 Milliarden Euro aufspannte. Eine „einmalige Aktion“, wie es bei einem weiteren Gipfel hieß. Seit diesem Frühjahr wird aber ein zweites Hilfspaket geschnürt.

 

Reagieren, nicht mehr agieren

Weil das bei Griechenland so schiefging, kann das politische Krisenmanagement nur noch auf Marktvorgänge reagieren, nicht mehr selbst agieren. Das war bereits so, als im Herbst letzten Jahres Spanien an die Reihe kam, kurze Zeit später Portugal und Irland, nun Italien. EU-Gipfel wurden zum Anlass für Neubewertungen der Schuldenstaaten. Dreimal wurde im vergangenen Jahr am Vortag eines Gipfels die Kreditwürdigkeit eines Eurolandes abgewertet. Zwei weitere Male kurz danach. Wenngleich sich das Gerücht hält, dass Ratingagenturen nur im Auftrag von Spekulanten handeln, sie reagieren letztlich auf die Hilflosigkeit der Politik. Das EU-Krisenmanagement, so brachte es ein Händler an der Frankfurter Börse auf den Punkt, steht „auf tönernen Füßen. Ein falsches Wort aus Brüssel und es geht wieder abwärts.“

Als doppelt fatal erwies sich, dass sich die europäische Politik nicht nur von Märkten, sondern erneut von innenpolitischen Interessen gängeln ließ. Allen voran zeigte sich das am Krisenmanagement des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. War es für den einen wegen des Engagements französischer Banken in Griechenland vorerst unmöglich, das marode Land rasch umzuschulden, konnte die andere keiner raschen Rettung zustimmen, weil gerade Landtagswahlen anstanden.

Ein weiteres Beispiel ist der Versuch der deutschen Regierung, private Gläubiger an Hilfspaketen zu beteiligen. Im November führte das bereits zu Finanzierungsproblemen für Irland. Erst eine Garantieerklärung, dass im Falle Irlands an keine private Beteiligung gedacht sei, brachte wieder Ruhe in die Märkte. Und auch in der aktuellen Griechenland-Krise löste dieser innenpolitisch motivierte Vorstoß eine Verschärfung aus.

Hilflose Versuche einer politischen Steuerung sind indes blanker Panik gewichen: „Bitte keinen Sondergipfel“, tönt es aus Berlin. Merkel müsse ihre Afrika-Besuchstour fortsetzen, sonst wäre das ein problematisches Signal an die Märkte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2011)

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226 Kommentare
 
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Antworten Gast: daswars
14.07.2011 09:32
1 0

Re: Dem ist nichts hinzuzufügen:

Vollinhaltlich meine Meinung!

Jetzt kommen aber sicher gleich die Obergscheiten, die mir erklaeren, dass ich froh sein muss, dass diese gschtudierten, intelligenten und effizienten, meist DDren am Werk sind.

Leider herrscht da auch ziemliche Gleichheit zwischen den Geschlechtern.

Aber Eines wird wohl in die Geschichte eingehen: uebler haetten diese hochbezahlten Nichtsnutze den KARREN NICHT AN DIE WAND FAHREN KOENNEN.

Re: Dem ist nichts hinzuzufügen:

ach ist das schön geschrieben

4 0

die Lösung!!!

Sagt doch endlich
"SchuldInnenkrise"

Re: die Lösung!!!

natürlich.

Schuldenkrise ist diskriminierend und ewiggestrig!

es lebe die SchuldInnenkrise!

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
14.07.2011 09:52
0 0

Re: Re: die Lösung!!!

Wieso diskriminierend? Es heisst doch: DIE Schuld, dafür DER Schuldner :) gerecht verteilt ...

Irgendwie erinnert mich die Schlagzeile an diese (scherzhafte) Versicherungsmeldung:


"Ich fuhr in die Kurve, durchbrach die Leitplanke überschlug mich mehrmals und prallte gegen einen Baum. Anschließend verlor ich die Kontrolle über den Wagen."

Gast: unbeteiligter
14.07.2011 08:53
5 1

Frei nach M. Thatcher sage ich :

Mizzi, I want my schotter back !

Tod der EU !

Gast: Gast,gast
14.07.2011 08:48
0 0

Bereit

Der Blöff geht munter weiter, mittlerweile bekennt Sorger, die Bevölkerung wäre nun bereit für die Wahrheit. Bitte sehr, wo ist sie und wo blieb sie bisher. Es scheint so, man konnte das dumme Volk eben nicht informieren, da es bis dato nicht bereit, sprich genug verdummt war.

Gast: bobo
14.07.2011 08:39
6 0

lügner

ich bin 1960 geboren meine eltern haben in der nachkriegszeit geholfen dieses land wider aufzubauen und auf vieles verzichten müssen auch wir mussten noch sehr hart arbeiten und haben immer unsere steuern bezahlt und jetzt können wir nur zusehen wie unsere politiker unser eigentum verscherbeln und sich noch selbst bereichern (mein einkommen 1980 17,000 schilling heute 1,000 EURO) Danke an unsere politiker

Re: lügner

sie übersehen dabei allerdings, dass von 1980 bis dato Alles billiger geworden ist.
Das haben´s mir im Mai auf Radio Wien erzählt - anhand des Warenkorbs - und was die im Radio sagen, das stimmt.
Auch wenn im Jahr 2000 der Diesel ÖS 5,00 (€ 0,36) gekostet hat und ich gestern fürn Liter 17,87 in ehemals echter Währung geblecht habe, usw...
Dafür verdien ich auch weniger als im Jahr 2000.
Sie sehen daran, DEREN Rechnung geht auf, ich kann meine bald nicht mehr bezahlen.
Und Schuld sind nicht DIE, sondern WIR, weil wir uns alles gefallen lassen.
Wünsche allen einen erfolg- und ertragreichen Arbeitstag

Es wird allerhöchste Zeit

das die korrupte Politikerpest gestoppt wird.

Zum eigenen Vorteil haben uns diese Verbrecher verkauft.
Die Lebensumstände JEDES einzelnen Österreichers haben sich teilweise dramatisch verschlimmert.
Währenddessen sind die meisten Politiker zu Millionären und Multimillionären geworden.

Diese Politkaste fühlt sich bereits als Herrscher über €uropa und reißt uns durch Inkompetenz, Korruption und Dilettanz in den Abgrund.

Politiker = VERBRECHER!

Antworten Gast: robert
14.07.2011 11:18
0 0

Re: Es wird allerhöchste Zeit

wir sind schlimmer dran als wie die pyramiden gebaut wurden da wurde für das wohl der arbeiter gesorgt und uns treten die heutigen herrscher mit füßen

Antworten Gast: Gast.Gast
14.07.2011 08:50
3 0

Re: Es wird allerhöchste Zeit

Wenn man das so sagen darf, mir fällt da besonders Vranz ein und die Karlspreisträger.

Und wieder eine pro Spekulantenlösung

Den EU-Eunuchen (denen durch das Geld der Lobbisten geistig kastrierten Politikern) ist noch immer die eigene Geldbörse wichtiger als das Wohl der Bürger.

Griechenland muss in den Ausgleich. Anleihen billig zum Ramschpreis an Griechenland verkaufen, belastet nur die Staaten und den Rettungsschirm und fördert die Spekulanten (Banken & Hedgefonnds)


Gast: FragenderIn
14.07.2011 08:15
6 0

Unseren Politiker-Clowns hat es gefallen, uns in die griechische Staatspleite "einzukaufen"

Es war eine isolierte Staatspleite, das griechische Schuldendesaster. Allen handelnden Personen mit zumindest walnussgroßem gehirn war klar: Griechenland ist Pleite!

Und es hätte auch eine isolierte Staatspleite bleiben können: GR raus aus dem Euro, Haircut, Euro, Bankenrettung samt Gesundschrumpfung des Bankensektors, ev. temporäre Teilverstaatlichung, eine Sache von 2 jahren und alles ist wieder gut. Mit Ausnahme Griechenlands natürlich, wobei sich hier das Mitleid in Grenzen hält.

Was aber haben unsere Polit-Clowns gemacht?

1. Milliardenzahlungen an Griechenland, damit die Pleite ein Jahr später kommt.

2. zig-Milliardenhaftungen für Griechenland, damit auch wir dann ins Trudeln kommen

3. EZB-Aufkauf von wertlosen GR-Staatsanleihen in hundertfacher Milliardenhöhhe, damit die Inflation des Euros endlich galloppieren lernt!

Man fragt sich; gibt es in und um Brüssel keinen verantwortungsvollen Amtsarzt, der sich die handelnden Personen einmal genauer anschaut?

Ansteckungsgefahr

Ansteckungsgefahren vermeidet man, wenn das Bett von Kranken verläßt oder den Kranken isliert.
Also raus aus dem EURO! Wie das geht:
Die Forderungen EZB gegenüber den Banken oder Staaten (aus Anleiheankauf), werden von der EZB auf die staatseigenen, wieder voll ausgebildeten Notenbanken übertragen, die EZB von Schulden, die durch die Ausgabe von EURO oder die Kreierung von Fiat Money entstanden sind, befreit. M. a. W.: Die staatlichen Notenbanken übernehmen Aktiva und Passiva EZB und sorgen für die Versorgung ihrer eigenen Banken mit Krediten und flüssigen Mitteln.
die PIIG-Staaten würden ihre Schulden bei der EZB los, sie müssten gegenüber dem EURO-Ausland nur noch für die aus der Leistungsbilanz stammenden Defizite sowie für die bisher empfangenen Rettungsbeträge aufkommen.
Staatsanleihen, die nicht von der EZB gehalten werden, werden auf die nationalen Währungen umgestellt und bedient, gleichgültig auf welche Währung sie lauten. Sie sind Gegenstand des Handels auf den Finanzmärkten und erfahren von dort her ihre Bewertung.
In weniger als drei Tagen sollte eine Fachgruppe die „Technicalities“ festlegen können, die mit der Auflösung der EZB und der Umstellung auf nationale Währung verbunden sind. Kunst ist das keine.
Verluste aus CDS hat naturgemäß der zu tragen, der die Risken eingegangen ist. Manchmal gibt’s Defaults auch für Versicherer.

Antworten Gast: fefe
14.07.2011 08:29
0 0

Re: Ansteckungsgefahr

Staatseigene Nationalbanken gibt es nur in Schurkenstaaten. Die sind alle mehrheitlich privat, also ist es egal in welchem Land die stehen und welche Regierung das Land hat.

Antworten Antworten Gast: Brennstein
14.07.2011 10:29
0 0

Re: Re: Ansteckungsgefahr

Das Gegenteil ist richtig. Wie kommen Staaten dazu, Zinsen für Luftgeld an die Finanzmafia zu bezahlen?

Die Politik hat doch schon längst den Löffel abgegeben.......

.......die wahre Macht haben transnationale Konzerne und die Bilderberger. Wir Steuersklaven können wie Schlachtvieh nur drauf warten, den sprichwörtlichen Genickschuss zu erhalten- besser früher als später. Was uns da vorgespielt wird ist nichts als Theater......dahinter geht es ganz anders zu !

Politik verliert Kontrolle...

...wann hatten diese abgehobenen Typen jemals Kontrolle ??

Gast: bobo
14.07.2011 07:40
6 0

Politik und EU

Ein Kannibale schwärmt: "Am liebsten habe ich Politiker:
Viel Sitzfleisch und kein Rückgrat!"

Politikergehälter und Beamtenpensionen drastisch kürzen. Die einzige Rettung für Österreich ist: Raus aus der EU,

Gast: Bösmensch dauerzensiert
14.07.2011 07:34
5 0

So ist das mit "unseren" Politikern...

Sie gehen laut pfeifend durch den immer dunkler werdenden Wald, links und rechts lauern die Gefahren, und die Probleme können von ihnen gar nicht gelöst werden, da sie gar nicht fähig sind, diese überhaupt zu erkennen. Anstatt die kranken Stellen in der EU herauszuschneiden, sorgen sie dafür, dass sich die restlichen gesunden Patienten ebenso anstecken.
Welche Legitimation haben diese Leute überhaupt noch, sich als unsere Volksvertreter zu bezeichnen.

Gast: uv
14.07.2011 07:32
3 0

Lässig geht die Welt zugrunde...

...und einfach ist es, das Geld der Bürger zu verpulvern, weiß doch sowohl der Politiker als auch der gelernte Österreicher, dass dies für die "Verantwortlichen" überhaupt keine Konsequenzen hat.

Ausserdem widmet sich die Politik in Zeiten der Unruhe lieber angenehmeren Themen und würdigt jetzt endlich auch die Rolle unserer Politikerinnen am Niedergang der Republik.

Eine weitere Strophe ist angeblich auch schon in Arbeit:

Heimat einer Politikerkaste,
die abgehoben von der Masse,
armes, armes Österreich,
armes, armes Österreich.

Gast: Novaris
14.07.2011 07:05
1 0

Wollen wir den EURO ?

Der EURO ist ohne eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik und einem Länderfinanzausgleich nicht überlebensfähig.
Diese Tatsache war allen Befürwortern des EURO-Projektes bei seiner Einführung immer bekannt. (Maastricht-Vertrag)
Der EURO krankt heute daran, daß seine Überlebensvoraussetzungen nie eingeführt wurden.
Wenn wir den EURO wirklich wollen, dürfen wir nicht weiterhin an den Symptomen der Krankheit herumdoktern sondern müssen die Basis der Krankheit kurieren und das bedeutet :
Wirtschaftsregierung der EURO-Länder, verbunden mit der Haushaltshoheit über alle EURO-Länder, d.h. jeder Haushalt muß vor der Verabschiedung durch das Parlament eines EURO-Landes von der Wirtschaftsregierung genehmigt werden.(Zweck u.a. keine Wahlgeschenke, keine Defizite und damit keine weitere Verschuldung und evtl. Finanzausgleich)
Die gemeinsamen Staatsschulden sollten von einer EURO-Schuldenagentur verwaltet und über EURO-Bonds finanziert werden.
(Refinanzierung der EURO-Länder nur noch über diese Schuldenagentur)

Wenn wir den EURO nicht wollen, bleibt nur der Weg zur europäischen Freihandelszone mit Nationalwährungen; das Ende der EU und des EURO !!

Es sind jetzt klare Entscheidungen der Politik gefordert und daß diese Entscheidungen der Bevőlkerung verständlich - durch Offenlegung der Vor- und Nachteile der Varianten - kommuniziert werden.
Die Einführung der EURO-Überlebensvoraussetzungen durch die Hintertür verbietet sich.

Antworten Gast: gast34343
14.07.2011 13:00
0 0

Re: Wollen wir den EURO ?

genau! weil ICH hier in Ö lass mir dann von einem brüsseler furz-minister irgendwas sagen. genau! soweit kommts noch! noch wohne ich in Ö und nicht in den vereinigten furz-staaten von fleuropa!!

Re: Wollen wir den EURO ?

@ Novaris

Und der erste "Europäische Finanzminister" muß dann natürlich ein Grieche sein !

Weil wenn "wir" eine Transferunion wollen brauchen wir dazu einen Experten . . .

Re: Wollen wir den EURO ?

EU und EUR sind nicht ident. Es gibt EU-Länder ohne EUR. Und es gibt ein EU-Land mit EUR, welches sich nicht am Rettungswahnsinn beteiligt.

Außerdem gäbe es "mathematisch" auch "Landesabwertungen" für Länder mit EUR, nämlich landesinterne Kürzungen. Abwertungen sind ja im Prinzip nichts anderes. Damit bliebe als Hauptproblem nur die Bestandteile des Risikoaufschlages, welcher ja eine Abwertung = weniger an Zahlung durch Abwertung inkludiert, was aber in diesem Fall (landesinterne Reduktionen) nicht gegeben sein muss. Und, last but not laest, ein psychologisches Problem, nämlich sofort sichtbare Kürzungen auf Lohnzettel, etc., welche bei einer Abwertung ja erst über die Inflation sichtbar werden.

Antworten Gast: grau
14.07.2011 08:11
1 0

Re: Wollen wir den EURO ?



ICH WILL DEN EURO NICHT !

den brüsseler lumpen die staatshaushaltshoheit einräumen will ich NICHT !

eine transferunion, einen einheitlichen haushalt mit allen möglichen staaten, die mißwirtschaften, und wenig leisten, will ich NICHT !
ich will mein österreich und meinen schilling. nette nachbarn, wunderbar ,

aber nicht dafür zahlen.

Gast: Pasrtor Hans-Georg Peitl
14.07.2011 06:44
0 0

Auflösung

Auch wenn es niemand wirklich war haben möchte, aber der einzige sinnvolle Weg führt über eine Währungsreform.

Bedeutet: Man muss die einzelnen Staaten aus dem EURO auskoppeln und auf eine goldgedeckte Währung umhängen.

Für den Schilling stand nach dem zweiten Weltkrieg allerdings auch schon einmal die Bibliothek von Melk grade.

Da im Reformvertrag der EURO als gesamteuropäische Währung verankert ist, müsste man ausserdem die EU dabei auflösen, da der Reformvertrag seine Gültigkeit verliert.

Das ganze aber müsste schnell passieren, da es sonst zu einer Parallelität mit den historischen Staatenbünden "Staatenbund" und "Völkerbund" kommen könnte.

Die waren die Auslöser für den ersten und den zweiten Weltkrieg.

Gott schütze Österreich!

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundespressesprecher der
Österreichischen Bürgerpartei
http://www.oebp.at
http://www.oebote.gnx.at

4 0

jetzt schuldenerlass 50%

ja, das kann nur von sehr, sehr intelligenten menschen kommen, von politikern.... zuerst buttern wir milliarden nach griechenland... dann erlassen wir ihnen 50% die restlichen 50% wird griechenland nie zurückzahlen...

wie gesagt sehr sehr intelligente menschen diese politiker

Antworten Gast: marcel, der schlaue banker
14.07.2011 07:17
4 0

Re: jetzt schuldenerlass 50%

und der rest ist der von fekter & co versprochene gewinn. den können sie zum ederer-tausender auf ihr konto legen und die zinsen schreiben sie in den rauchfang.

Gast: Pedro
14.07.2011 05:03
0 0

Hervorragend

Herr Böhm, dieser Artikel von Ihnen ist heute eine hervorragende Analyse der derzeitigen Situation. Danke

politiker hatten noch nie die kontrolle

glauben, man kann durch regelmentieren & verbieten den markt aushebeln, das funktioniert langfristig nicht

Antworten Gast: EFF EFF
14.07.2011 10:31
0 0

Re: politiker hatten noch nie die kontrolle

Aber genau das ist es doch, was die Politik nicht gemacht hat. Statt die Banken zu regulieren und Hedgefonds zu sanktionieren, etwa mit einer Turbinsteuer, dem Verbot von Leerverkäufen und Zugangsbeschränkungen zu Rohstoffmärkten ist die Politik den Reichen immer nur in den Arsch gekrochen.
Vertrauen kann man nicht kaufen.
Es war von Anfang an klar, dass der Euro eine Kriegserklärung an die Vorherrschaft des US-Dollar ist. Nun wo der Krieg tobt, steht die Politik belämmert da und steckt so tief in der Scheiße, dass sie keinen Ausgang mehr findet.

Re: Re: politiker hatten noch nie die kontrolle

banken und hedgefonds zu regulieren & vor allem diese regulierungen zu implementieren & kontrollieren und bei nichteinhaltung zu bestrafen, ist nur begrenzt sinvoll ...

die beste "regulierung" ist der freie markt, wenn ein falscher schritt den bankrott bedeuten kann, wird behutsamer vorgegangen werden als bei der derzeitigen situation, wo banken bedenkenklos den politikern vertrauen koennen, wenn die luft zu duenn wird, dann hilft eben vater staat mit unseren steuergeldern

durch dieses eingreifen (subventionen, hilfsgelder an banken) des staats in die freie wirtschaft wurde der wichtige faktor entfernt, dass auch banken pleite gehen koennen

die einzige regel die man braucht im bankensystem, ist 100% mindestreserve

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Demokratie-Es gewinnt leider meist die Partei die "Wahlzuckerl" verschenkt:

Kindergeld, Mindestsicherung,... das ganz wird dann als Sozialstaat verpackt und alle lieben es! Aber das Problem dabei ist wenn ich einer Familie beim Einkommen etwas abziehe, dieses Geld umverteile mit unserm Beamtenapparat bleibt bei der Auszahlung an das Volk schon nur noch ein kleiner Teil über und den bekommt dann die Familie wieder zurück, total sinnlos oder? Auch alle ohne Einkommen haben aber Anspruch auf die Sozialleistungen, und wo kommt das Geld wieder her?
Das Volk wird nie die Partei wählen die sagt, wir streichen den ganzen Quatsch und sparen uns Millionen! Es wird die Partei gewählt die höhere Sozialleistungen verspricht die gar nicht finanzierbar sind, darauf folgen höhere Abgaben (also erst recht weniger Geld im Börsel) und neue Schulden.
Würde sich jeder selbst erhalten und einen kleinen Teil seines Einkommen abführen für: Straßen, Schulen, öffentliche Sicherheit, ... würden am Ende alle die Arbeiten mehr Geld haben und der Staat bräuchet keine Schulden zu machen!

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Re: Demokratie-Es gewinnt leider meist die Partei die

Und die Parteibuch Posten. Das Endergebnis sieht man in Griechenland.

Nicht sehr rosige Aussichten, wenn einige den faulen Deal (Stimme für Parteijob) eingehen.

Re: Demokratie-Es gewinnt leider meist die Partei die

es ist die unehrlichkeit der politik - wohlfahrt auf pump und die unehrlichkeit (oder unwissenheit) der waehler, diese politiker zu waehlen - wohlstand kommt nicht aus der notenpresse!

Gast: Gast aus dem Ausland
14.07.2011 02:26
1 0

hatten sie schon jemals wirklich die Kontrolle?


Lieblingsvolksbundeskanzler Werner Faymann zeigt vor, wie es besser geht!

70 Prozent der St. Pöterinnen können nicht irren, wenn sie elitäres und eine solidarische Gemeinschaft haben wollen.

Eine ordentliche Beschäftigungspolitik die seinen gleichen in ganz Europa sucht, die Einführung eines sicheren Internet (damit die Bürgerin vor bösen geschützt ist) und eine Hymne wo auch die mutige Bürgerin wieder fröhlich mitsingen kann, dass alles haben wir Faymann - unseren Lieblingsvolksbundeskanzler zu verdanken.

Faymann - nimm Dich in Acht! Deine Erfolge wollen auch alle anderen. Auch das BZÖ trudelt schön langsam in das Jahr 2011 ein, indem es gleich klarstellt, dass auch sie weltoffene Politik betreiben will.

Josef Bucher macht dies deswegen, weil er genau sieht, wie anständige Politik gemacht gehört. Auch er wird sich gedacht haben, wenn fast 70 Prozent Elitäres wählen, da hol ich mir glatt noch 3 davon, und schon kann ich wieder auf Kosten der Allgemeinheit mich wärmen.

Was die in Österreich am meist gewählte Partei sagt, wird gekommen sein! Das haben alle Themen bewiesen, die Faymann vorgegeben hat. Faymann - der Taktgeber für ein pulsierendes Österreich!

Die Märkte sind froh, dass der Euro nicht mehr so stark ist, damit steigt der Export an. "If the Euro lower then i buy much more of the same price", dass haben dann viele Händler im Sinn! Gut für Europa - gut für mich!

Europa, ja, dass sind wir doch alle, nicht wahr? Europa - da lebe ich, da geht es mir besser!

Re: Lieblingsvolksbundeskanzler Werner Faymann zeigt vor, wie es besser geht!


Michi, wann erscheinen Deine "Gesammelten Werke"?
Biiitte!

evtll. Titel:"Unser Lieblingsvolksbundeskanzler"

Wird sicher ein Bestseller!!

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
14.07.2011 09:55
1 0

Re: Re: Lieblingsvolksbundeskanzler Werner Faymann zeigt vor, wie es besser geht!

Wird sicher ein grösserer Erfolg als das Buch von Ruth Elsner ...

Antworten Gast: Jaja
14.07.2011 07:21
2 0

Re: Lieblingsvolksbundeskanzler Werner Faymann zeigt vor, wie es besser geht!

Fayann - der Anführer der Lemminge und Sie sind der Trompeter in der hinteren Laufmannschaft.......

Michi

... triffts auf den Punkt.
Schöner kann Ironie nicht sein.

Gast: Freiheit
14.07.2011 00:58
6 1

es zeigt schon von sehr grosse hirnschwaeche, bloedheit

wenn uns diese pfeiffen an politikern erzaehlen die maerkte wuerden das verursachen, die spekulanten - hallooooo fuer wie bloed haltet ihr uns??? 40 jahre schulden nach schulden bauen ohne auch nur einen funken darueber nachzudenken wie das zurueck bezahlt wird und wenn dann einer mal fragt - hey und wie gedenkst du das zurueck zubezahlen - mathematisch unter den derzeitigen umstaenden geht es ja nicht und was passiert wenns mal eine kleine krise gibt? wurde man als asozialer, als boeser mensch bezeichnet. die schulden und damit die ursache fuer die krise haben unsere politiker gebaut ueber jahre hinweg. jetzt die schuld auf andere zu schieben ist laecherlich. jedem regierungsmitglied der letzten 40 jahre sollten die pensionen gestrichen werden. wenn ich privat schulden baue und nicht zahlen kann wird gepfaendet was man nur findet wieso passiert das nicht mit unseren politikern. sie haben versagt also muessen sie dafuer gerade stehen. das volk hat auch versagt weil es solche pfeiffen immer wieder gewaehlt hat, aber das volk zahlt ja schon brav.

Re: es zeigt schon von sehr grosse hirnschwaeche, bloedheit

Für sehr blöd und sie bekommen das bei jeder Wahl bestätigt.

Nun... in solchen Fällen...

Ging man weiland daran den örtlichen Bankier auf den Dorfplatz zu zerren und hinzurichten. Schuldenkrise gelöst. Und es dauerte nicht lange, bis der nächste Münzschneider sein Handwerk verrichtete. So etwas braucht Europa dringend. Es muss ja nicht gerade am Marktplatz sein, und man muss sie auch nicht abfackeln... aber ein enteignen oder "den Kräften des freien Marktes" überlassen wäre mal eine gute Alternative.
Hier schaffen sich die Reichen fette Gewinne aus ihrem Zinswucher beiseite - anschließend werden die entwerteten Staatsanleihen weginflationiert. Es ist Vormärz - die Leute werden es schon noch begreifen.


schwer überschuldete konkursverschlepper...

....verlieren immer irgendwann die kontrolle.

außer sie sind so abgebrüht wie es keiner dieser politclowns es ist, die einander im kreis ihre abgehobenen - mittlerweile reihenweise nachweislich falschen - stehsätze und lügen nachplappern.

wer jetzt darüber noch erstaunt ist, ist eigentlich sehr spät dran.

mein fazit: so lange es noch nicht alle machen schleunigst raus aus dieser von irren gemanagten wahnsinnswährung und commodities mit solider industrienachfrage, CHF-basierte werte und immobilen anschauen....
die profis machen es ja schon längst, man sieht es an den preisen/kursen...

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Treffen sich 4 Chirurgen.

Sagt der erste: Ich operiere am liebsten Elektriker; da ist alles drin nach Farben geordnet.

Der zweite darauf: Ich operiere am liebsten Bibliothekare - da ist alles alphabetisch gereiht.

Der dritte: Am liebsten operiere ich Installateure. Wenn ein Teil übrig bleibt, fällt es nicht auf.

Sagt der vierte: Am liebsten habe ich die Politiker. Gesicht und A... sehen gleich aus und sie haben weder Hirn, noch Herz, noch Rückgrat noch Ei.r...

Antworten Gast: Ein an ALLEN Ecken und Enden Geschädigter
14.07.2011 00:38
0 1

Re: Treffen sich 4 Chirurgen.

um Ihren Humor beneide ich Sie...ich weine und Sie machen noch Witze!

 
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Hobbyökonom