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Schäuble: "Griechenland gefährdet Euro als Ganzes"

15.07.2011 | 08:04 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Finanzminister wettert einmal mehr gegen gemeinsame Euro-Staatsanleihen. Italien will sein Defizit schneller reduzieren als bisher erwartet.

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Die Schuldenkrise in Griechenland bedroht nach den Worten des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mittlerweile die gesamte Euro-Zone. "Wir müssen sicherstellen, dass Griechenland seine Schulden tragen und finanzieren kann", sagte Schäuble in einem Interview der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). Die Märkte hegten allerdings Zweifel daran, dass der Regierung in Athen dies noch gelingen werde. "Diese von Griechenland ausgelöste Vertrauenskrise gefährdet inzwischen den Euro als Ganzes. Deshalb müssen wir dieses Problem überzeugend angehen."

Euro-Bonds "nicht die Lösung"

Auf die Frage, ob er unter dem Druck der Krise nun doch eine teilweise Annullierung der griechischen Schulden befürworte, antwortete Schäuble ausweichend. Darüber wolle er jetzt nicht spekulieren. Die Euro-Gruppe habe vereinbart, zügig Lösungen zu erörtern. "Und dann sehen wir, welche Optionen sich anbieten." Die Einführung von gemeinsamen Anleihen der Euro-Staaten lehnte Schäuble aber erneut ab. Diese sogenannten Euro-Bonds würden nur dazu führen, dass kein Staat mehr einen Anreiz hätte, ordentlich zu haushalten. "Das kann nicht die Lösung sein."

Trotz der Unruhe auf den Finanzmärkten mahnte Schäuble zu Besonnenheit. Die Märkte verhielten sich "teilweise sehr irrational", sagte der Minister. "Deshalb müssen alle Beteiligten vermeiden, Anlass für Überreaktionen zu geben." Die Euro-Länder hätten die Lage im Griff. Das Problem der zu hohen Verschuldung einiger Euro-Staaten werde aber nicht von heute auf morgen gelöst werden können, fügte Schäuble hinzu.

Hoffnungsvolle Töne aus Italien

Unterdessen könnte Italien nach Einschätzung von Finanzminister Giulio Tremonti sein Haushaltsdefizit schneller als erwartet reduzieren. Es werde wahrscheinlich im heurigen und im nächsten Jahr geringer ausfallen als von der Regierung erwartet, sagte Tremonti am Donnerstag dem "Wall Street Journal". Dies liege an den beschleunigten Sparschritten. Die Regierung geht bisher davon aus, dass das Defizit heuer bei 3,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt und 2012 bei 2,7 Prozent.

Am Freitagabend stimmt die Abgeordnetenkammer in Rom über das verschärfte Sparpaket der italienischen Regierung in Höhe von knapp 48 Milliarden Euro ab. Es wird erwartet, dass die Kammer - genau wie der Senat am Donnerstag - den Kurs mitträgt.

(Ag.)

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75 Kommentare

Politiker wie Schäuble und Co. gefährden Europa

Diese Politiker haben Griechenland wider besseres Wissen hereingeholt.

Den Griechen kann man es nicht verdenken, dass man das nachgeschleuderte Geld aufgehoben haben.

Viele dieser "Politiker" sind als Lobbyisten für internationale Konzerne tätig. Hier geht es nicht um das Wohl der Bürger sondern um beinharte Gewinnmaximierung.


Re: Politiker wie Schäuble und Co. gefährden Europa

Man solle Kirche im Dorf lassen. Es waren unsere, deutsche Politiker die Zusammen mit den Politikern aus A, DK, NL, etc. massiv gegen Aufnahme GR in die € - Zohne waren. Unser damaliger Kanzler Schroeder war gegen Aufnahme von GR in die € -Zone. Es waren vor allem F, I, E die auf der Aufnahme GR in die € - Zone draengten. Das zur Klarstellung fuer Nichtwisser. MfG. Dr. Emil Andabak

Re: Re: Politiker wie Schäuble und Co. gefährden Europa

Das war tatsächlich so. Ich habe mich damals schon gefragt, warum nachgegeben wurde.
Die einzig annehmbare Theorie ist, dass der Widerstand nur da war, um politisches Kleingeld zu wechseln.
Wäre GR als ernsthaftes Problem erkannt worden, wäre der Widerstand nie aufgegeben worden.
Wurde GR nicht als Problem erkannt bleibt die Frage, wozu dann Widerstand?

Re: Re: Re: Politiker wie Schäuble und Co. gefährden Europa

Das ist erklaerbar: Aus der Uneinigkeit innerhalb der EU-Staaten in GR-Frage hat GR sein Nutzen gezogen. MfG. Dr. Emil Andabak

Gast: Zombieismus
15.07.2011 11:09
0 0

oje

So schnell kann der Schäuble gar nicht schauen springen die Chinesen und sagen den EU und USA Leuten, was zu tun ist (siehe Ungarn) die Macht wird sich in den nächsten Wochen radikal Richtung Asien verschieben, Europas Zeit is zu Ende, die Chinesen können warten bis es billigts alles zu haben ist (siehe Afrika) da läufts genau in der Richtung

die sogenannten Experten

wissen nicht mehr weiter! So geht es einem eben, wenn man man den Handlanger der "Bilderberger" spielt!

Antworten Gast: jo, so ist es
15.07.2011 11:34
1 2

Re: die sogenannten Experten

Die Bilderberger also, aha. Warum nicht gleich "Hexen" verdächtigen, die am Hexensabbat die Buhlschaft geschlossen haben mit dem IWF, dem Teufel... :-)

Antworten Antworten Gast: G 100
15.07.2011 13:52
1 0

Re: Re: die sogenannten Experten

Ja was machen den die ehrenwerten Leute, politische Führungskräfte, Manager von Konzernen, Banken etc.? Sind die dort nur zu einem Kaffekränzchen, wo die Resitant die Milch dazu serviert! Welche Kaffekränzchenstrategien werden dort hinter verschlossenen Türen besprochen? Hat das Auswirkungen auf das niedrige Volk in der Form dass dann neue Kaffeprodukte auf die Leute in den Niederungen zukommen, die dann, da ungeprüft vielen Bauchweh verursachen.

Antworten Antworten Gast: Giftspritzer
15.07.2011 12:27
1 0

Re: Re: die sogenannten Experten

Die Bilderberger mir der irrationalen Jagd auf Hexen zu veteidigen ist mehr als lächerlich!
Es ist nun mal so dass, das Bilderberger-Treffen Europas "Bohemian Grove" ist!
Und wenn sie´s nicht war haben wollen ist das ihr Problem!

Gast: Halbwissen
15.07.2011 10:45
0 1

alle Schweiz Fans

sollten den Artikel im Wirtschaftsblatt lesen

Die schweizer Firmen sind in Panik und müssen radikal die Kosten senken.

unbezahlte Überstunden, Bezahlung der Löhne in Euro etc.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
15.07.2011 17:28
1 0

Re: alle Schweiz Fans

Was soll der Hinweis auf den Artikel im Wirtschaftsblatt - zu dem Sie auch noch den Link vergessen - außer zu beweisen, dass jemand wie die Schweiz, die ihr Haus in Ordnung hat, eigentlich gar nicht mehr (zu hause) produzieren muss, sondern damit ausgesorgt hätte, das Vertrauen der Welt in seine Währung sorgfältig zu verwalten?

Natürlich gibt es auch in der Schweiz ein paar Dümmlinge, wie jene von der Schweizer Nationalbank, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen - und auf überholte Methoden setzen wie die lächerliche Stützung des Wechselkurses durch Euroankauf, oder eben die völlig aussichtlose Produktion im Inland. - Die Schweiz ist viel zu gut und zu solide um seine Vorteile in dieser zweiten Liga auszutragen. Die Schweiz braucht sich nur zurückzulehnen und den Wahnsinn rundum zu beobachten.

Antworten Gast: grau
15.07.2011 12:13
2 0

Re: alle Schweiz Fans



ein nick sagt mehr

als 1000 worte !

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
15.07.2011 13:18
0 2

Re: Re: alle Schweiz Fans

Mehr fällt Ihnen dazu nicht ein ?

Haben Sie schon einmal das Wort Spieltheorie gelesen ?

Oder kennen Sie den Spruch:
Es ist ein Irrsinn in einer irrsinnigen Welt vernünftig zu sein.

...

eu gefährdet österreich1

österreich1


Also heute morgen waren die noch auf Sendung.

Wer einmal lügt...

Wie oft haben die EU Granden in den letzten Wochen ihre Meinung geändert? Wie oft haben sie uns angelogen - wahrscheinlich immer dann, wenn sie den Mund aufgemacht haben.

D i e s e s verbürokratisierte und abgrundschlecht gemanagte Europa braucht wirklich niemand.

1 0

Re: Wer einmal lügt...

es herrscht eben sichtlich Krieg, und zwar ein noch Gewalt freier; unter der zahlenden Bevölkerung aller Länder, und der Hochfinanz, welche aus purer Gier völlig den Verstand verloren zu haben scheint !
Gab es ja auch bereits früher schon unter anderen Namen, und führten allesamt zu Aufständen und etlichen Toten.

Seltsam nuir, das man sich in Brüssel immer noch mit dem angeblichen "Friedenprojekt aller Zeiten" zu rühmen versucht, obwohl sichtbar dagegensteuernd !

Sommerschlussverkauf

Nach Griechenland und Irland wurde jetzt auch die Bonität Italiens herabgestuft. Ein weiteres Rettungspaket wird folgen – und die Krise nur noch verschärfen. Im Zweifelsfall muss der Steuerzahler einspringen, während Privatinvestoren verschont bleiben. Die einzige Lösung: eine radikale Umschuldung.

Mats Persson

http://bit.ly/qTe4z8

GENUG GEZAHLT

Hunderte Milliarden Euro werden dem Steuerzahler derzeit „alternativlos“ durch „systemrelevante“ Banken gestohlen. Die meisten Politiker und Journalisten handeln dabei nur wie Marionetten und geistig hirnlos.
Nun werden auch die Grundrechte jeden Bürgers beseitigt.Den Menschen bleibt nach Steuern, Abgaben und Zinsen automatisch immer weniger zum Leben übrig.
Politikerprivilegien werden systimatisch aufgebaut Dabei betrügen und verraten sie das eigene Volk.
Sogar der der im Lissabon-Vertrag eingeführte Schießbefehl bei Aufständen vollständigen die Entwicklungen.

10 0

Die Situation der Schuldenländer

erinnert mich irgendwie an Akoloholsüchtige / Kranke.

Die, welche keinen Schnaps mehr in der Hausbar haben, fragen andere, ob Sie ihnen ein paar Flaschen leihen können. Andere wiederum diskuttieren, ob man nicht alle Hausbars zusammenlegen könnte, um gemeinsam billiger Schnaps einkaufen zu können. Das wollen aber doch wieder nicht alle. Zusätzlich wird darüber beraten, wie man es anstellt, nicht täglich eine Flasche mehr als gestern zu trinken, sondern nur ein Glas mehr. Und alle versichern unisono den Schnapslieferanten, dass man nicht besoffen sondern nüchtern ist.

Aber noch kein einziger hat einen Gedanken darüber geäußert, wie man mit dem Saufen eventuell überhaupt aufhören könnte.

Gast: Gesichtschirurg
15.07.2011 10:11
0 2

Das imperialistische Kapital frisst seine Kinder

Man ruft es ins Leben, verhätschelt es und zieht es groß bis es sich überschuldet hat. Anschliessend wird es ausgeschlachtet und genüsslich verzehrt. Es ist ein Kreislauf.


Gast: HWHU
15.07.2011 10:10
1 0

Bevor ihr noch mehr Geld vernichtet, geht doch den logischen Weg:

Schluss mit dem andauernden Herumgeseier. Nägel mit Köpfen machen!

Alle Schwachbrüster raus aus der Euro-Zone! Sofort.
Ein Kerneuropa, zugleich Eurozone. Forcierte Integration mit vereinheitlichtem Steuer- und Finanzwesen, gemeinsamer Außen- u. Sicherheitspolitik.

Gast: DI
15.07.2011 10:09
0 0

Griechenland gefährdet Euro als Ganzes

Nein Hr. Schäuble, Politiker, welche diese Entwicklung zugelassen haben, gefährden den Frieden in Europa. Die meisten haben immer noch nicht kapiert, was auf uns zukommt und bringen jeden Tag neue, noch schlechtere Ideen vor, Panik im Hühnerstall. Die Politiker trauen sich nicht, das notwendigen zu tun. Jedenfalls fällt unsere Währung trotz der "Bemühungen" der Politiker.

...in 10 Jahren....

Greichenland ist bereits heute eine Zombie Nation, die nur durch die Steuerzahler Rest Europas am Leben gehalten wird. Genauso wie Irland, Spanien, Portugal, etc.... Wie geht es weiter? Die Griechen räumen Ihre Bankkonten und machen damit dem Leiden ein zügiges Ende. Die anderen PIGS Staaten werden folgen. Der Schengen Raum wird übrigbleiben, den Euro wird es nur noch in Kerneuropa geben. Die Nationalwährungen kehren in den Pleitestaaaten wieder zurück. Zwischenzeitlich haben wir einige Jahre mit hohen Inflationsraten zwischen 80 und 120 Prozent. Damit entschulden sich die Staaten. Leider verfallen gleichzeitig die Werte unserer Pensionsansprüche und Lebensversicherungs-Guthaben in noch höherer Geschwindigkeit. Dort sind riesige Positionen von Staatsanleihen und Bankschuld-verschreibungen aus den Pleiteregionen. Deshalb müssen zu den Inflationsverlusten noch diese Zahlungsausfälle hinzugerechnet werden.

Gast: Lorenz Makabele
15.07.2011 09:37
0 0

Unkenntnis

Herr Schäuble agiert mit seinen neoklassisch-neokonservativen Medienökonomen in einer Weise, die den Euro gefährdet. Er selbst ist ja nicht vom Fach, aber er torpediert alles, was der deutschen Exportindustrie nicht gefällt. Das ist gefährlich für den Euro. Nicht Griechenland.

2 0

Der Finanzkrieg zwischen den USA....

...und der Eurozone um die globale Leitwährung gefährdet den Euro. Die Ratingargenturen dienen dabei Ihrem Herrn. Die USA ist nur deshalb nicht bankrott, weil die globale Leitwährung bedeutet, die Lizenz zum Geldnachdrucken zu besitzen....

Antworten Gast: rabe1
15.07.2011 11:34
1 0

Re: Der Finanzkrieg zwischen den USA....

Es gibt keinen Finanzkrieg mit den USA, das ist reine Propaganda derer, die mehrere hundert Milliarden schlechte Schulden von den Banken und den Oligarchen an die öffentliche Hand transferieren, bevor es zum Zahlungsausfall kommt. Vom Diebstahl an den Bürgern DE/NL/ATs soll mit Ami-Feindbildern abgelenkt werden. Die Südländer Europas sind bankrott weil überschuldet - bei offiziellen Schulden von 120-150 % vom BSP mit zusätzlich enormen verstecketen Schulden durch ausgelagerte Rechtsträger etc und va Pensionsverpflichtungen bleibt der Staatszusammenbruch momentan nur wegen der Niedrigzinspolitik der EZB und dem Monetarisieren von Staatsanleihen noch aus. In 2 Jahren ist nur noch Gold und der schweizer Franken sowie die norwegische Krone in Europa was wert.

Gast: Vogel Strauss
15.07.2011 09:11
1 0

Italiens ambitionierte Pläne

Hab heute morgen im Frühjournal von den ambitionierten Sparplänen der Italiener gehört - das kriegen die niemals unters Volk, das ist mal wieder Makulatur für die Rating-Agenturen. Warum sind alle Politiker Lügner?

WARUM haben WIR diese MISERE?

Ganz einfach:
Die Politikerpest hat die Länder ausgeraubt bis zum Erbrechen.
Verwandte, Bekannte, Günstlinge von Politikern sind steinreich geworden.
Wir müssen JEDEN Einzelnen Politiker enteignen und das gestohlene Geld den jeweiligen Staaten zurück führen.
fb gruppe: politikerpest

Wenn du so weitermachst,

wirst du noch in einem finsteren Loch verrecken.

Re: Wenn du so weitermachst,

Viel Feind, viel Ehr

Re: Re: Wenn du so weitermachst,

Idealisten sterben jung und grausam.

Re: Re: Re: Wenn du so weitermachst,

aber Ideen nicht...

Gast: Hans im Glück
15.07.2011 08:17
3 1

Schäuble: "Griechenland gefährdet Euro als Ganzes"

Wirklich?

Oder sind es, wieder einmal, die Politiker die sich über Gesetze hinwegsetzen, die sich nicht einig werden können usw...

Aber so schlimm wird es nicht werden.

Das Ende diese Finanzsystems ist nicht das Ende der Welt.

Leider gibt es ...

... nur einen "Schrecken ohne Ende".
Es ist deprimierend ...

Ein perfides Spiel

Die EU nutzt die Verunsicherung der Menschen, um ihnen noch die letzten Reste der Mitbestimmung und Demokratie wegzunehmen. Eine Zentralhoheit als übergeordnetes Finanzministerium für alle EU-Staaten (zumindest jene die den Euro haben) wird als unumgänglich notwendig in den Medien lanciert werden und somit auch kommen. Dann ist die letzte nationale Souveränität aus den Parlamenten nach Brüssel delegiert. Was das bedeutet, konnte man aus den Wortmeldungen von Karas unschwer erkennen.
Es wird Zeit, daß ein Tahirplatz mit einer endlich aufwachenden Bevölkerung - wo bleiben eigentlich die Studenten? - den Mächtigen zeigt, daß wir nicht gewillt sind, die demokratische Staatsform gegen eine Scheindemokratur einzutauschen!

Re: Ein perfides Spiel

Ein übergeordnetes Finanzministerium ist, einmal davon abgesehen das eine zusätzliche Beamtenhochburg noch nie ein Problem gelöst sondern max. verwaltet hat, in diesem Fall eher wie eine Zusammenlegung aller Alkoholika in eine gemeinsame Hausbar, wo danach ein neu angestellter Alkoholiker den Einkauf und die Ausgabe von Schnaps an die anderen Alkoholiker organisiert.

Re: Ein perfides Spiel

"wo bleiben eigentlich die Studenten?"
deren Sorge ist das neueste iphone oder wie immer diese Dinger heissen
aber verständlich, sie haben keine essentiellen Sorgen, sie werden vom Elternhaus durchgefüttert und was immer sie verlangen, es wird ihnen gegeben.
schließlich soll das Kind es ja besser haben, als...
das Erwachen wird äußerst schmerzhaft sein, gepaart mit Unverständnis und Hilflosigkeit und das reale Leben wird mit aller Härte zuschlagen
möchte nicht in deren Haut stecken - und Schuld sind wir "Alten", wir haben dies ermöglicht und verschuldet

Gast: sparefroh
15.07.2011 07:46
6 1

nicht Griechenland, die Banken gefährden die EU

also hört endlich mit der permanenten Desinformation und Lügenkampagne in den Medien auf. Es glaubt ja eh keiner mehr - ausser vielleicht der Schellhorn!

"Die Banken"...

vertreten nur die Sparer, die sich Geld für später zurückgelegt haben. Verlieren "die Banken", können diese ihrerseits ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen...
Merke: "den letzten beißen d..."

Antworten Antworten Gast: Dhomas Dooke
15.07.2011 13:43
1 0

Re:

Die Banken vertreten nur sich selber.

Siehe Geldschöpfung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung

Antworten Antworten Gast: sparefroh
15.07.2011 09:15
6 0

die Währungsreform

wird dank der Bankenzockereien mit den Schrottanleihen unvermeidlich sein.
Dann werden die Sparer nahezu ihr gesamtes Vermögen verlieren - obwohl die Banken zuvor mit Rettungsschirmen gemästet wurden und das Volkeigentum diverser Staaten - zumindest die Filetstücke - zuvor an Günstlinge billig verscherbelt wird. Wird jetzt tranparent, wer die EU gefährdet?

Re: die Währungsreform

Ja, war schon lange klar. Nämlich jene die in einer "Nacht ohne Morgen" immer höhere Schulden anhäufen und so diese Situation und Möglichkeit überhaupt erst geschaffen haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
15.07.2011 10:22
1 0

Re: die Währungsreform

Die Sparer als ganzes haben ( nicht werden ) ihre Bankeinlagen verloren.

Das Geld ist schon lange weg, aber auf dem Konto stehen noch Fantasiezahlen.

Man kann nicht Geld verbrennen ( Turmbau zu Dubai, Palmeninsel, Villen für Tageslöhner in USA, Megaeinkaufszentren für Dumpinglöhner in Osteuropa etc. ) und sagen alles OK .

Die Fatasiezahlen müssen bereinigt werden. Entweder über Inflation oder über den Bankenzusammenbruch.


"Griechenland gefährdet Euro als Ganzes"

Danke Griechenland!

3 3

Re: wir sollten Griechenland unterstützen, nicht verfluchen!


1 0

Re: Re: wir sollten Griechenland unterstützen, nicht verfluchen!

JA; aber nur beim Austritt aus dieser Zwangsunion, welche systematisch jedes Land ruiniert damit einige Wenige reicher und mächtiger werden !
Um nichts anderes geht es nämlich.
Ein par alte und beinahe senile versuchen sich untereinander die Welt aufzuteilen und die Bürger wie vor hunderten Jahren schon, zu versklaven.


Re: Re: wir sollten Griechenland unterstützen, nicht verfluchen!

Bei allem Verständnis für die kleinen Leute in Griechenland : Der Staat hat sich mit Betrug in die Eurozone eingeschleust. Die Bevölkerung hat jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und die Politiker weitergewählt, die das Geldbörserl am weitesten aufgemacht haben. Wer so dumm und realitätsfern handelt, muß auch irgendwann einmal die Zeche dafür bezahlen. Natürlich kann uns das auch irgendwann einmal passieren. Aber dann sollten auch wir nicht nach europäischer Solidarität schreien, sondern uns selbst aus dem Schlamassel ziehen.

3 0

"dann sollten auch wir nicht nach europäischer Solidarität schreien"

Keine Angst, bei uns würde das sowieso nicht funktionieren, denn uns hilft keiner. Wenn wir am Sand sind bekommen wir bestenfalls ein schadenfrohes Lächeln, falls wir überhaupt bemerkt werden!

Re: Re: Re: wir sollten Griechenland unterstützen, nicht verfluchen!

Na ja, im Prinzip ist Griechenland nicht viel anders als die anderen EU-Staaten. Sie sind nur schon weiter als die anderen.

Den vereinfacht, die Politik hat Schulden gemacht, durch den EUR sind sie sogar billiger geworden, und hat einiges vom Schuldengeld auch als Geschenke (sage mal Zuschüsse, Prämien, oder wie immer es dort heißt) auch an die kleinen Leute verteilt. Und die kleinen Leute haben es ohne Nachdenken genommen, genau so wie sie es bei uns nehmen.

Denn für die überwiegende Mehrheit ist der Staat leider nur mehr etwas "abstraktes", welcher sich um alles kümmern und für alles zahlen soll. Und diese "Definition" geht mittlerweile bereits bis in höchste Politikerkreise.

Die Fragen nach Reformen und Einsparungen müsste daher auch eine andere Hauptfrage mit beinhalten, nämlich um was soll sich ein Staat tatsächlich kümmern. Der überwiegende Teil der Bürger ist nicht zu dumm, manches selbst zu entscheiden, zu erledigen, sondern nur zu bequem.

Hobbyökonom