EZB: Athen soll seine Schulden zurückkaufen

17.07.2011 | 18:20 |   (Die Presse)

Griechenland-Bonds notieren um 50 Prozent unter dem Ausgabekurs. Athen soll jetzt Geld bekommen, um Anleihen günstig auf den Märkten zu kaufen. Ratlosigkeit der Politik nährt indes den Ruf nach einem „Superman“.

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Brüssel/Wien/Ag./Eid. Zuerst wurde tagelang gestritten, ob es überhaupt ein Gipfeltreffen geben soll. Jetzt steht der Termin fest: Donnerstag, punkt zwölf Uhr. Ob dem EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy und den Staats- und Regierungschefs der Eurozone eine tragfähige Lösung der Griechenland-Krise gelingen wird, ist zu bezweifeln. Denn kaum stand der Termin des Treffens fest, wurde bereits wieder gestritten.

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Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte unmissverständlich klar, dass sie erst ein fertiges Programm sehen wolle, bevor es zu neuerlichen Beschlüssen komme. Van Rompuy wiederum bevorzugt eine Diskussion auf höchster Ebene – über das zweite Hilfspaket für Griechenland im Speziellen und die Stabilität der Eurozone im Allgemeinen.

 

Bundesbank gegen Schuldenerlass

Derzeit zeichnet sich weder ein schlüssiges Konzept noch eine klare Linie ab. Nicht einmal beim Schuldenschnitt, der zuletzt als so gut wie sicher gegolten hat, ist man sich einig. Während die Europäische Zentralbank (EZB) und Politiker von Hammerfest bis Sizilien für einen Teilerlass der Schulden plädieren, warnt der deutsche Bundesbank-Chef Jens Weidmann eindringlich vor einer Umschuldung. „Griechenland konsumiert deutlich mehr, als es erwirtschaftet, der Staatshaushalt weist hohe Defizite auf“, sagte Weidmann in der „Bild am Sonntag“. Solange sich daran nichts ändere, schaffe selbst ein Schuldenschnitt keine wirkliche Besserung.

Österreichs Kanzler Werner Faymann (SPÖ) bezeichnet den Euro-Sondergipfel gar als „eine Notoperation“. Er kündigte an, sich einmal mehr für eine Finanztransaktionssteuer und die Gründung einer europäischen Ratingagentur einzusetzen. Das wiederum trug ihm die Kritik von FPÖ und BZÖ ein. Die Überschuldung könne nicht durch eine weitere – teure – Ratingagentur gebremst werden, sondern nur durch entsprechende Haushaltsmaßnahmen der Länder, meinte BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner.

Auch Eurobonds – gemeinsame EU-Anleihen mit einem einheitlichen Zinssatz – sind alles andere als unumstritten. Weidmann gehört so wie Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu den Gegnern. „Nichts würde die Anreize für eine solide Haushaltspolitik rascher und dauerhafter zerstören als eine gemeinsame Haftung für die Staatsschulden“, sagte Weidmann.

Ruf nach einem „Superman“

Die EZB wiederum setzt sich für einen Rückkauf griechischer Anleihen durch den Euro-Rettungsschirm ein. Schäuble ist skeptisch, lässt jedoch verschiedene „Bond-Buy-Back“-Modelle prüfen, berichtet der „Spiegel“. Eine Möglichkeit: Der Rettungsschirm öffnet sich und gibt Griechenland Geld, damit es seine Anleihen zum Marktpreis zurückkaufen kann.

Da die Kurse für griechische Anleihen derzeit um rund 50 Prozent unter ihrem Nennwert liegen, wäre das für die Griechen ein Geschäft. Sie könnten ihre Schulden um rund 20 Milliarden Euro senken. Laut OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny sei die EZB bereit, jeden Weg zu gehen, der Griechenland das Leben erleichtere. Dazu gehörten auch eine Fristverlängerung bei Anleihen und Zinsreduktionen.

Die Ratlosigkeit der europäischen Politik nährt indes den Ruf nach einem „Superman“. Die SPD plädiert für einen europäischen Finanzminister. Er sollte mit Durchgriffsmöglichkeiten auf die nationalen Haushalte ausgestattet sein. Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat auch schon einen Kandidaten im Auge: Die SPD möchte ihren Parteikollegen, den früheren Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, in Stellung bringen.

Auf einen Blick

Das Ringen um einen Weg aus der Schuldenkrise geht weiter. An Vorschlägen mangelt es nicht – aber an einer einheitlichen Linie. Die EZB macht sich für den Rückkauf griechischer Anleihen durch den Euro-Rettungsschirm stark. Deutschlands Finanzminister Schäuble lässt dazu mehrere Varianten durchspielen.
Gegen den von vielen Seiten propagierten Schuldenschnitt spricht sich Bundesbank-Chef
Jens Weidmann aus. Er lehnt auch Euro-Anleihen ab.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.07.2011)

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61 Kommentare
 
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Gast: Blankenstein Husar
18.07.2011 23:12
0 0

Heureka!! Schulden verkaufen - Genau! Das ist es!

Daß wir da nicht schon viel früher drauf gekommen sind?

Anstatt Schulden zu begleichen, verkaufen wir sie einfach...

Ein haircut geht nur zwangsweise!

Das Problem Griechenlands ist es doch, dass es die jetzt fälligen Schulden nicht zahlen kann.
Wenn es Gläubiger findet, die so dumm sind, ihre jetzt fälligen Anleihen um 50% zu verkaufen, dann sollte es zugreifen.
Aber die Gläubiger werden nicht so dumm sein!

Und wenn Anleihen, die in 10 Jahren fällig sind, um 50% zu haben sind, warum sollte jemand Griechenland neue Anleihen um 100% abkaufen? So dumm sind höchstens die EZB und die ÖNB!

Die Beamten-Politiker finden keine Lösung,

also ertönt der Ruf nach einem zusätzlichen Beamten-Politiker, nämlich einen (Superman.) EU-Finanzminister. Vorerst nur durch die SPD!?

Die Folgen einer solchen Realisierung sind leider leicht vorstellbar, nämlich noch schneller auch direkte EU-Steuern (das im Gegenzug vorhandene, nationale Steuern abgeschaftt oder reduziert werden könnten, glaubt eigentlich niemand, nehme ich an), neue Verwaltung über den bisherigen Verwaltungen, ...., und sicher genau so effizient wie die "EU-Außenministerin" (Außenbeauftragte).

Die EU-Ratingagentur des öster. BK? Die letzte, im ARD vorgestellte EU-Ratingagentur (ja es gibt mehr als die berühmten 3) hatte die EUR-Staaten noch schlechter bewertet, als die 3 Großen. Also kann nur eine Gefälligkeitsagentur gemeint sein, unter dem Motto "weil nicht sein kann, was nicht sein darf".

Bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars. Wenn jemand den Auftrag bekommen hätte Hilflosigkeit zu demonstrieren, besser könnte er es nicht machen.

Der Schärdinger

Ratlos ist wohl nicht das richtige Wort.
Verantwortungslos gegenüber dem Wahlvolk schon eher. Bussi hin, Bussi her, alles eitle Wonne.
Töchter und Söhne usw.
Unbedingt diese Schwachsinnigen verkleinern,
Bundesrat abschaffen, Landesregierungen mit den Landeshäuptlingen verkleinern und abschaffen. Wir brauchen keine Landeshäuptlinge die bei der Energie-AG im Sold stehen und bei den Preis-Erhöhungen schweigen müssen.
Schüssel, Karl Heinz Kassa, Strasser,
In Brüssel Baroso, Rumpoi,Ashton usw., und jetzt noch einen Superstar
Es reicht wirklich........................

Gast: grau
18.07.2011 11:05
1 0

HOHOHOHO !



WIR sollen mit unserem geld athen noch einmal seine schulden kaufen- und schenken !

gutes geschäft, feigmann, mizzi, pepi !

Gast: guesto
18.07.2011 10:07
3 0

aus der Geschichte lernen? wir doch nicht!

schon einmal wollten in einem supranationalen Gebilde einige Staaten die geplante Steuerhohheit eines angedachten Bundesstaates nicht mittragen, und spalteten sich folgerichtig ab.

Das wahre ultimative Endziel der Union, die Einführung einer Bundes-Einkommensteuer, kam übrigens sofort nach Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges... (!)


Gast: jokeoftheyear
18.07.2011 09:41
0 0

mit arroganz richtung abgrund

der deutsche altkanzler hat angst um "sein europa" und rügt seine angie, sie solle doch bitte noch mehr geld von deutschland nach griechenland&co schicken.

und die eu fragt wohl in "taskforces" "hochkompente" investmentbanker um rat gegen die krise.

ich denke europa bzw. seine wirtschaft sind mittel/langfristig auf verlorenem posten (wie übrigens auch die usa). wenn alles nur mehr von schleimigen, inkompetenten dampfplauderern die sich selber "manager" nennen diktiert wird, kann am ende nix mehr rausschauen.

das neue jahrtausend gehört wohl zwangsläufig den asiaten, denen sind arroganz und überheblichkeit fast vollständig fremd.

1 0

vollständig fremd?

Im Prinzip kann ich mich dem schon anschließen, allerdings - wer ein ausländisches Staatsoberhaupt (Obama) ultimativ auffordert, ein angekündigtes Gespräch (mit dem Dalai Lama) gefälligst wieder abzusagen, und sich andererseits jede 'Einmischung in innere Angelegenheiten' andauernd energisch verbittet, dem sind Arroganz und Überheblichkeit m.E. alles Andere als fremd...

0 0

Das ist ein Betrug!

Wenn Insider Betrug ist, ist dies eben so. Was sollen die Inverstoren davon halten?
Man kauft sich Staatsanleihen. Zumindest denkt man, dass man wirklich Anleihen eines Staates kauft. Der Staat emtpumpt sich aber als eine Bananenrepublik. Die EU möchte jetzt dieser Bananenrepublik dabei helfen Investoren zu betrügen!

Faymann ist wahrscheinlich der inkompetenteste Kanzler,

den wir je hatten. Was soll das? Zu einem EU/Euro/Griechenland Last-minute-Rettungsmeeting zu fahren und "Finanztransaktionssteuern" und eine "EU-Ratingagentur" zu fordern? Beide Ideen sind nicht nur fuer sinnlos, sondern bringen maximal mittelfristig was. Griechenland und der Euro brauchen aber jetzt Hilfe und klare Entscheidungen. Das klingt mir sehr nach Kronenzeitungspopulismus. Schade, dass Oesterreich hier keine wirklich brauchbaren Ideen liefert und kompetentere Leute in der politischen Fuehrung hat.

...Ruf nach einem „Superman“.

o ja!

aber nicht so, wie sich das die spd oder irgendeine andere partei, irgendein anderer staat vorstellt!

der einzige superman in europa kann und darf NUR das europäische parlament und ein von ihm eingesetzter kommissär sein!

wer braucht in ö die landeshauptmänner?
richtig: niemand, ausser für folkloristische anlässe.
und dasselbe gilt für europa: wer braucht diese egoistischen wappler (vulgo staats- und regierungschefs)?

der haken an der geschichte: so wie die ö landeshäuptlinge nie und nimmer ihre macht freiwillig abgeben werden, verhält es sich auch mit den regierungschefs.
der einzige, der sie dazu zwingen könnte, wäre der europäische bürger.
doch leider identifizieren sich viel zu viele bürger mit ihren schrebergärten. und missachten, dass ihre parzelle allein kleiner ist als der fussabdruck der spekulanten und anderer verbrecher.

kleingeister und kleinmütige, die später mal wieder von nichts gewusst und nicht dabei gewesen sein wollen. wetten?

Antworten Gast: grau
18.07.2011 10:33
7 0

Re: ...Ruf nach einem „Superman“.



NOCH MEHR ÄÄUU?

NOCH MEHR BRÜSSEL?

NOCH WENIGER DEMOKRATIE ?

NEIN, DANKE !

Re: Re: ...Ruf nach einem „Superman“.

wenn du nicht so derart fanatisch und indoktriniert wärest, dann würdest du erkennen, dass das von mir als 'starker mann' erwünschte eu-parlament um potenzen demokratischer ist als die von dir offensichtlich bevorzugte handhebe-maschine am wiener ring!

Es wird schlimmer

Diese Politiker sind ratlos.
Mit jeder Aktion verschlimmern sie die Lage für die haftenden Nationen, da Griechenland nach wie vor mehr ausgibt als es einnimmt.

Zusätzlich wurde durch die getroffenen Maßnahmen die griechische Wirtschaft schwer torpediert.

Und wofür das alles? Ach ja, da sind doch mulitnatiionale Banken, die hohe Gewinne mit griechischen Anleihen machten, die von den EU-Nettoländern finanziert wurden....

Fazit: Verlustsozialisierung die Zweite, diesmal aber mit der Option eines Nationen-Domino-Effektes.

Gast: üqüqüqüqüqü
18.07.2011 08:25
6 0

ein jammertal

Ein EU-Finanzminister wäre unser Untergang.
Das Steuergeld der ausgeglichen wirtschaftenden Staaten würde den Haushalten maroder Staaten zugeführt werden.
Ein Horror für brave Steuerzahler, ein Paradies für Schlitzohren.


Re: ein jammertal

Diese Vorstellung gefällt hierzulande wohl niemandem.
Wenn es allerdings die einzige Möglichkeit ist, marode Staaten zu sanieren, auf einen einigermassen stabilen Kurs zu bringen und v.a. davon abzuhalten, die Währung zum Totalabsturz zu bringen, werden wir alle noch dafür sein.
Also wenn die Frage gestellt wird: Wollen wir ein paar hunderter pro Person und Jahr "nachgeben" oder den Crash?

Ö hätte dabei zumindest nach Ihrer Theorie vielleicht gar nicht so viel zu verlieren - gehören wir doch definitiv nicht in den Kreis "ausgeglichen wirtschaftender Staaten".

Gast: uijegerl
18.07.2011 08:20
2 0

münchhausen

die eigenen schuldscheine kreditfinanziert zurückzukaufen, erinnert ein bißchen an münchhausen, der sich an seinen eigenen haaren aus dem sumpf zog.

wer kann auf solche gedanken kommen ???

Re: münchhausen

Das ist nunmal eine Umschuldung. Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Aber wer erwartet ernsthaft, dass GR (oder Ö oder oder oder) von jetzt auf gleich aufhört, sich dauernd höher zu verschulden?

Gast: FragenderIn
18.07.2011 08:19
5 0

Unseren Politiker-Clowns hat es gefallen, uns in die griechische Staatspleite "einzukaufen"


Es war eine isolierte Staatspleite, das griechische Schuldendesaster. Allen handelnden Personen mit zumindest walnussgroßem gehirn war klar: Griechenland ist Pleite!

Und es hätte auch eine isolierte Staatspleite bleiben können: GR raus aus dem Euro, Haircut, Euro, Bankenrettung samt Gesundschrumpfung des Bankensektors, ev. temporäre Teilverstaatlichung, eine Sache von 2 jahren und alles ist wieder gut. Mit Ausnahme Griechenlands natürlich, wobei sich hier das Mitleid in Grenzen hält.

Was aber haben unsere Polit-Clowns gemacht?

1. Milliardenzahlungen an Griechenland, damit die Pleite ein Jahr später kommt.

2. zig-Milliardenhaftungen für Griechenland, damit auch wir dann ins Trudeln kommen

3. EZB-Aufkauf von wertlosen GR-Staatsanleihen in hundertfacher Milliardenhöhhe, damit die Inflation des Euros endlich galloppieren lernt!

Man fragt sich; gibt es in und um Brüssel keinen verantwortungsvollen Amtsarzt, der sich die handelnden Personen einmal genauer anschaut?

Ein Euro-Finanzminister wäre unser Untergang

Weil dann müssten wir, die brav die Steuern zahlen noch mehr abliefern damit wir die erhalten die wie die Griechen einfach keine Steuern zahlen.

Und die Kommission würde diese Korruption - aus Eigennutz - auch noch decken wie sie das schon beim griechsichen Budget und bei den Reginalförderungen tut.

So lange es bei der Kommission keine Personal- und organisatorischen Konsequenzen für das ihre Korruption und Betrug beim Griechenlandbudget gibt kann man ihr keinen Finanzminister anvertrauen.

Ratlose Politiker

Wir haben keine Eurokrise sondern eine Politiker- oder Regierungskrise. Wenn alles den Bach runter geht, haben wir das nicht den Ratingagenturen, sondern unseren Politikern zu verdanken. Das beste Beispiel ist Faymann. Als ob mit einer eigenen Ratingagentur alle Probleme gelöst wären. Und neue Steuern sind auch der verkehrte Weg. Europa darf endlich nicht mehr über seine Verhältnisse leben. Es dürfen nicht mehr billige Kredite aufgenommen werden, um damit in Saus und Praus zu leben.

"...um damit in Saus und Praus zu leben."

einverstanden.

und jetzt bitte was ganz KONKRETES, was du heute hast und worauf du in zukunft verzichten willst.


Re:

Versuche mal 1 Beispiel:

Ich verzichte auf x-Gebietskrankenkassen mit x-facher, paralleler Verwaltung.

1 Krankenkasse sollte im Zeitalter der PC's und deren technischer Vernetzungmöglichkeiten durchaus für 8 Mio Einwohner ausreichen. Wenn es dann noch einheitliche Regeln für alle geben sollte, reduzieren sich sogar nochmals die Verwaltungskosten.

Re: Re:

leider kann ich das nicht als PERSÖNLICHEN verzicht akzeptieren (es sei denn, sie haben wöchentlich einen termin auf der bezirksstelle der gkk und müssten in hinkunft mehr zeit und geld investieren um zu einer weiter entfernten bezirksstelle zu kommen).

das ist ein weiteres beispiel für "spart bei den anderen, aber für mich darf es keine verluste an geld, komfort,...geben"

warum ist diese forderung unlauter?
wenn sie jetzt (indirekt) personal bei den kassen einsparen wollen, dann wird ein dort beschäftigter im gegenzug eine streichung einer von IHNEN bezogenen leistung fordern: SO geht es doch schon ewig in ö und SO kommt man genau zu nichts!

also nochmals: welche von ihnen bezogene leistung könnte man streichen?

Re: Re:

Wohl ein Scherz! Wo sollen dann die 27 Generaldirektoren, 81 Vize-GD, und die hunderten Abteilungsleiter etc. untergebracht werden? Das geht doch nicht! ;-)

Re: Re:

Sehr guter Punkt. Fast schon ein Trappenwitz, dass das sogar mehrheitsfähig wäre - manchmal glaube ich aber, dass unserer Koalition ihr eigener Untergang lieber ist.
Verschweigen darf man aber nicht, dass alldas im Vergleich zu unserer Neuverschuldung Portokassa ist.
Die Reformen müssten deutlich weitergehend sein.
Z.B. Länder: Entweder gibt man ihnen echte Bedeutung (z.B. teilw. Steuerhoheit) und Kompetenz oder man kann sie gleich abschaffen. Momentan bringt unser Föderalismus der Demokratie nichts - verursacht also nur Kosten.

 
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