Bulgarien verschiebt Euro-Beitrittsgespräche

21.07.2011 | 19:12 |   (DiePresse.com)

"Die Krise in Griechenland und anderen Staaten hat uns vorsichtig gemacht“, so der bulgarische Finanzminister Simon Djankow.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Bulgarien schiebt seinen Eintritt in die Eurozone wegen der Schuldenkrise bis auf weiteres auf. "Wir werden nicht im Herbst mit den Vorgesprächen beginnen", sagte Finanzminister Simon Djankow am Donnerstag in London der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Gespräche sind aufgeschoben, bis das Gesamtbild in der Euro-Zone klarer wird."

Mehr zum Thema:

Bulgarien wolle vor einem Beitritt wissen, "welche Chancen damit verbunden sind und welche Lasten", sagte Djankow weiter. "Die Krise in Griechenland und anderen Staaten hat uns vorsichtig gemacht gegenüber dem Klub und den Folgen, die eine Zugehörigkeit hat."

Djankow hatte den Auftakt des Beitrittsprozesses im Februar für den Herbst angekündigt. Als ersten Schritt schließt sich ein Kandidat dem sogenannten "ERM-2-Mechanismus" an, in dem die Stabilität der lokalen Währung geprüft wird.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

AnmeldenAnmelden