Fitch zu Griechenland: "Beschränkter Zahlungsausfall"

22.07.2011 | 13:37 |   (DiePresse.com)

Fitch wird Griechenland nach der Umsetzung der auf dem EU-Gipfel geplanten Maßnahmen zumindest kurzfristig herabstufen.

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Wie abzusehen war, will die Ratingagentur Fitch griechische Anleihen bei Umsetzung der auf dem Euro-Gipfel beschlossenen Beteiligung privater Anleger kurzfristig als "beschränkten Kreditausfall" (Restricted Default) bewerten.

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Mit der Beteiligung des privaten Sektors sei eine neue Geschäftsgrundlage geschaffen worden, begründete Fitch am Freitag die Einschätzung. Durch den geplanten Umtausch von griechischen Staatsanleihen in Papiere mit längerer Laufzeit werde der Anleger schlechter gestellt.

Fitch werde jedoch nach der Abwicklung des Tauschs das Rating "beschränkten Kreditausfall" wieder anheben. Die neue Kreditbewertung dürfte dann im niedrigen spekulativen Bereich liegen.

''Das trifft uns hart'': Reaktionen auf das Griechen-Hilfspaket

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Trotz der Fitch-Ankündigung sorgten vor allem in Griechenland die Beschlüsse des Brüsseler Euro-Krisengipfels für Erleichterung: Die Eurogruppe habe den Märkten, die einen "asymmetrischen Krieg gegen den Euro führen", eine klare Antwort gegeben, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos in Athen.

Auch an den Finanzmärkten haben die Euro-Länder mit dem weitreichenden Hilfspaket für Griechenland vorerst für Ruhe gesorgt. Der Euro schoss in die Höhe und stabilisierte sich am Freitag bei der Marke von 1,44 Dollar; auch die Aktienmärkte legten weltweit zu. Händler sprachen von einem "Befreiungsschlag".

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(APA)

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151 Kommentare
 
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Gast: N_espresso
24.07.2011 17:38
0

VEREINT EUCH - gegen den wirtschaftsfaschismus - und für

eine starke demokratie !

das ist wohl der mit abstand beste kommentar zur euro-krise.
http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/2983-vereint-euch-gegen-den-wirtschafts-faschismus-fuer-eine-starke-demokratie.html

und jener von dirk müller :
http://www.youtube.com/watch?v=9BzFs_9a_Lg&feature=youtu.be

Der Schärdinger

Griechenland ist wie ein altes Auto, alles verrostet, die Lichtmaschine abgebrannt, durchgerostet, kein Dach mehr, Motorkolben bis auf einen festgefahren, Ölwanne löchrig.
Die Autofirma hat eine Superidee, wir wechseln eine Zündkerze aus, der Funken wird überspringen und das Gewekel wird bestimmt bei gutem Willen einige Meter fahren. Das ganze kostet dann mit Arbeitszeit
500.- €.
Das wiederholen wir dann alle paar Tage.
Der Autobesitzer wird vom Mechaniker zum Verkaufschef und dann zum Werkleiter geschickt, alle beteuern das beste getan zu haben und dass die Kosten gut angelegt wären.

Gast: N_espresso
24.07.2011 00:56
0

der beste kommentar : VEREINT EUCH ... gegen den

WIRTSCHAFTS-FASCHISMUS... und für eine starke demokratie !
Hier in Frankreich herrscht gegenwärtig die größte Ruhe. Nur ein leiser, monotoner Tropfenhall. Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabträufeln in die Kapitalien, welche beständig anschwellen. Man hört ordentlich, wie sie wachsen, die Reichtümer der Reichen. Dazwischen das leise Schluchzen der Armut. Manchmal klirrt etwas wie ein Messer, das gewetzt wird“. (Heinrich Heine 1842)
usw,

http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/2983-vereint-euch-gegen-den-wirtschafts-faschismus-fuer-eine-starke-demokratie.html" target="_blank">http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/2983-vereint-euch-gegen-den-wirtschafts-faschismus-fuer-eine-starke-demokratie.html

Gast: ein guter tag beginnt mit null besitz
03.10.2011 18:35
0

österreich müsste eigentlich nicht so arg sparen

wenn seine goldreserven unter schüssel nicht billigst
verhökert worden wären.

Gold

Steuererhöhungen bringen gar nichts. Bei den hohen Steuern werden höhere Steuersätze geringere Steuereinnahmen bewirken und die nächste Rezession auslösen. In der Folge werden die Staatdefizite noch größer. Die EZB wird mehrere tausend Milliarden Euro drucken müssen, um Spanie, Italien usw zu retten. Am Ende steht höchstwahrscheinlich globale Hyperinflation, weil alle großen Staaten pleite sein werden, und die Leute das begreifen werden. Also Gold muss man haben!

Gast: Gast - 1
23.07.2011 18:26
0

Danke

..und bei all diesen Sparanstrengungen soll die Wirtschaft weiter florieren und die Steuereinnahmen sollen sogar noch steigen ?

Die Wirtschaft wird in eine Rezession stürzen, die Defizite werden noch größer und die Zinsen, geschweige denn die Schulden werden nicht zurückbezahlt werden können.

Aber unsere Finanzministerin spricht von einem guten Geschäft für den Steuerzahler.

Die Haftungen ( Österr. hat bisher bereits mehr als 20 Mrd. Euro an Haftungen übernommen !) werden schlagend werden und dann schau' ma mal ob das Ganze noch immer so ein gutes Geschäft war !

Danke liebe Führungselite - ihr habt sehr viel vermasselt !!!!!!!!!

Gast: EFF EFF
23.07.2011 16:38
0

verkehrte welt

Das Sparschwein auf dem Foto wird durch die Sparmassnahmen nicht glücklicher. Es wird eher geschlachtet.
Könnte die Autorenschaft daher vielleicht endlich aufhören vom "Sparpaket" zu schreiben und treffender "Sanierungspaket" oder "Sanierungsprogramm" benutzen.

Wenn man einen Wald rodet, spricht man auch nicht von Aufforstung.
Meine Kasse hat dieses Propagandavokabular jedenfalls satt.

Zahlen werden die Steuerzahler der Geberländer

Auch nach dieser weiteren Hilfsmaßnahme ist Griechenland nicht gerettet sondern die Staatspleite wurde nur hinausgezögert. Da die freiwillige private Beteiligung an den Rettungsmaßnahmen erfolgswirksam ist, wird der öffentliche Haushalt einerseits durch die Hilfsmaßnahmen direkt (z.B. Aufkäufe durch die ÖNB) belastet sowie durch geringe Steuereinnahmen aufgrund des Abschreibungsbedarfs der Kreditwirtschaft belastet.

Noch vor kurzem wollte unser ehemaliger Finanzminister die Hilfen als Geschäft für den Steuerzahler verkaufen, wovon mittlerweile keine Rede mehr sein kann. Nachdem die Griechen schon seit längerer Zeit frisches Kapital aufnehmen mußten um auch nur die Zinsen für die Altlasten bedienen zu können sind die Aussagen unserer Entscheidungsträger, daß nunmehr die Krise bewältigbar ist als reine Schutzbehauptung anzusehen. Ein Schuldenschnitt (nach Expertenmeinung mindestens 50 %) erscheint unausweichlich, wofür letzten Endes die Steuerzahler der Geberländer (unter anderem unser Volk) gerade stehen werden müssen.

Um den Anliegen der Österreicher und Österreicherinnen mehr Gewicht zu verleihen hat die Aktion 21 begonnen die Bürgerinitiativen österreichweit zu vernetzen. Eines der wichtigsten Anliegen der Aktion 21 ist die Erhöhung der Transparenz von Entscheidungen sowie deren Nachvollziehbarkeit.

Gast: fayfrau
23.07.2011 12:04
0

gschäft..

dabei haben wir laut faymann doch ein bombengeschäft (zinsen) mit den hilfen gemacht

Re: bleiben wir bei der Wahrheit

das war nicht Faymann, sondern der selige J. Pröll

Antworten Gast: EFF EFF
23.07.2011 16:47
0

Re: gschäft..

Die Gewinne sind in Wirklichkeit "Spargewinne". :p

den Griechen muß man das geborgte Geld also doch schenken.

Haben wir "Normalbürger" schon gewußt, nur Politik braucht dazu länger.
Wir "Normalbürger" wissen auch heute schon, daß es auch damit nicht getan ist, weil das System krank ist - auch da herrscht Uneinsichtigkeit:
Die Banken machen munter weiter, die Überbringer der schlechten Nachrichten(Ratingagenturen) werden attakiert.

Re: den Griechen muß man das geborgte Geld also doch schenken.

Die wahren Experten sind die "Normalbürger". Sie müssen täglich mit dem zur Verfügung stehenden Geld wirtschaften. Was im Kleinen (Privathaushalt) gilt, sollte auch für das Große (Staatshaushalt) gelten. Jedoch haben die Politiker, Manager, Bankdirektoren usw. mit ihren Gehältern jeden Bezug zum normalen Leben verloren.

verwaltung?

faszinierend, dass eigentlich niergendwo eine reduktion der verwaltungsausgaben geplant wird (mit ausnahme der beamtengehälter).

Gast: Gastelix
23.07.2011 10:10
1

Nur 150 Millionen...

Für wieviele Milliarden Euro haftet Österreich nun schon? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da wurde jahrelang um die 150 Millionen für die Mindestsicherung gestritten, die wir uns angeblich nicht leisten konnten...

Die Probleme der Eurokrisenländer sind höchst unterschiedlich.

das ist die große Lüge - das Problem ist das Geldwirtschaftssystem selber. Doku auf Youtube ansehen "Zeitgeist Moving Forward"

Bankensteuer

und das europaweit.
zusätzlich Zerschlagung der Banken in Banken für den kleinen Sparer, d.h. die dürfen nur Sparbücher und wirklich sichere Sachen anbieten, Kredite für Klein- und Mittelbetriebe.
Und für Aktien, Wertpapiere und Spekulanten sollte es eigene Banken geben, damit ein Konkurs nicht die gesamte Finanzwelt betrifft, sondern nur die Zocker.
zusätzlich sollte man endlich Managergehälter kürzen und in Relation zum geringsten Einkommen eines Unternehmens setzen. Und Boni nur mehr bei Erfolg und frühestens nach 5 Jahren auszahlen.
zusätzlich kann man Vermögen stärker besteuern und Arbeit entlasten, z.B. Lohnsteuer um 50 % senken. Dann wird sich Arbeit auch wieder lohnen.

Antworten Gast: Plach2
23.07.2011 08:23
0

Re: Bankensteuer

Faymann hat dies alles vorgeschlagen und sich wieder einmal nicht durchsetzen können!

Sogar der eigene Genosse Nowotny (von der Nationalbank) kritisiert die zögerlichen Entscheidungen.

Gast: Gehirnchirurg
22.07.2011 21:24
1

ich freu mich auf die begründung für UNSER


SPARPAKET ! das wird sich nämlich gewaschen haben!

griechenland ist teuer- komm,zahl!

Re: ich freu mich auf die begründung für UNSER

und ich freu mich, wenn man für die nächsten 10 Jahre keine Steuergeschenke wie z.B. gratis Kindergarten macht, sondern dies für härtere Zeiten spart.

Gast: Fino888
22.07.2011 21:05
0

Wer jetzt kein Gold kauft ist selber schuld!

Extrem guter Report:

www.philoro.at

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
22.07.2011 23:44
0

Re: Wer jetzt noch Gold kauft ist seines Geldes Feind !


Auch wenn Gold noch etwas weiter steigen wird, ist das Risiko
eines Absturzes um gut die Hälfte schon jetzt viel zu hoch, um
da noch in die Blase rein zu kaufen.

Wer jetzt noch immer kein Gold hat, der sollte besser die
Finger davon lassen (außer er kann soviel davon kaufen,
daß er dadurch den Preis höher treiben kann ).

Auch der schweizer Franken ist etwas, das man längst haben
sollte .


Antworten Gast: Gast Gast
22.07.2011 22:16
0

Angabe von Mwst. bei Gold nicht nachvollziehbar

Bei dem angegebenen Link finden sich z.B. bei den Goldmünzen die Angabe inkl. Mwst. Das finde ich etwas befremdlich. Denn in Österreich sind Goldmünzen frei von Mwst. Anders bei Silbermünzen - hier fällt in Ö eine Mwst. von 20% an , in Dtld. soll sie bei 7% sein.

Gast: Plach3
22.07.2011 20:57
3

Immer mehr Länder machen Reformen!

Nur wir mit unseren beiden Blockierer (SPÖ+ÖVP) nicht!

Weitehrin keine
Verwaltungsreform
Bildungsreform
Staatsreform
Heeresreform
Pensionsreform
Gesundheitsreform
usw...


Gast: eine dazu Apfeltasche?
22.07.2011 20:57
1

in einigen Jahren.....

wird man in Geschichtsbüchern lesen können, wie Papandreou die GANZEN EU-STAATEN linkte!!
http://der-klare-blick.com/2011/05/papandreou-klaut-23-milliarden/

Re: in einigen Jahren.....

Ist zwar wirklich unglaublich, aber leider sicher auch nicht zu 100% unmöglich.

Es ist schon lange ein alter Hut, dass viele "Staatenlenker", meistens mit dem Beinamen "sozialistisch" oder "kommunistisch", Wasser predigen und Wein trinken.

 
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