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Fitch zu Griechenland: "Beschränkter Zahlungsausfall"

22.07.2011 | 13:37 |   (DiePresse.com)

Fitch wird Griechenland nach der Umsetzung der auf dem EU-Gipfel geplanten Maßnahmen zumindest kurzfristig herabstufen.

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Wie abzusehen war, will die Ratingagentur Fitch griechische Anleihen bei Umsetzung der auf dem Euro-Gipfel beschlossenen Beteiligung privater Anleger kurzfristig als "beschränkten Kreditausfall" (Restricted Default) bewerten.

Mit der Beteiligung des privaten Sektors sei eine neue Geschäftsgrundlage geschaffen worden, begründete Fitch am Freitag die Einschätzung. Durch den geplanten Umtausch von griechischen Staatsanleihen in Papiere mit längerer Laufzeit werde der Anleger schlechter gestellt.

Fitch werde jedoch nach der Abwicklung des Tauschs das Rating "beschränkten Kreditausfall" wieder anheben. Die neue Kreditbewertung dürfte dann im niedrigen spekulativen Bereich liegen.

''Das trifft uns hart'': Reaktionen auf das Griechen-Hilfspaket

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Trotz der Fitch-Ankündigung sorgten vor allem in Griechenland die Beschlüsse des Brüsseler Euro-Krisengipfels für Erleichterung: Die Eurogruppe habe den Märkten, die einen "asymmetrischen Krieg gegen den Euro führen", eine klare Antwort gegeben, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos in Athen.

Auch an den Finanzmärkten haben die Euro-Länder mit dem weitreichenden Hilfspaket für Griechenland vorerst für Ruhe gesorgt. Der Euro schoss in die Höhe und stabilisierte sich am Freitag bei der Marke von 1,44 Dollar; auch die Aktienmärkte legten weltweit zu. Händler sprachen von einem "Befreiungsschlag".

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(APA)

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151 Kommentare
Antworten Antworten Gast: Gast.Gast
22.07.2011 14:33
1 0

Re: Re: wie lange es wohl noch dauert,

Auch heute haben Menschen die von zuhause kein Vermögen mitbekamen , wenig Aussicht sich aus Schulden herauszuwursteln, falls sie eine Familie gründen und halbwegs gut leben möchten.

Re: Re: Re: wie lange es wohl noch dauert,

Nun, dafür gibt es Lösungen jenseits blutiger Revolutionen.
Einerseits Steuergerechtigkeit. Andererseits muss jedem klar sein, dass "halbwegs gut leben" ein relativierbarer Begriff ist.
Mein laufender Kredit steht in Relation zu meinem Einkommen.

NEUES UNWORT ?


Beschränkte Politik
Beschränkter Lebensstandart
Beschränkte Sicherheit
Beschränkte Versorgung
usw.
Man wird sich an dieses Wort noch gewöhnen müssen.

Antworten Gast: kyn
22.07.2011 13:52
3 0

Re: NEUES UNWORT ?

Beschraenkte Politiker nicht vergessen.

1 0

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen


>>Der EFSF soll zudem Staatsanleihen nach ihrer Ausgabe am Kapitalmarkt aufkaufen können, so wie bisher schon die EZB.<<

Das heißt, der EFSF kauft die 'Kröpfchen'-Anleihen (Griechen-, Portugal-, Iren-, Italien-Bonds) und die Banksters behalten die 'Töpfchen'-Anleihen (z.B. die Bundesanleihen).

Warum dann nicht gleich die Banksters außen vor lassen und den EFSF zu einer Art Euro-Schuldenagentur machen?

Die Kapitalausstattung des EFSF (750 Mrd Euro, garantiert von allen Euro-Ländern) würde für weitere fünf bis zehn Billionen Euro-Kredite von der EZB reichen (die dann an alle Euro-Länder weitergereicht werden können).

So machen's ja auch die Banken, sie kaufen mit einem Startkapital (vom Euro-Bürger geborgt) Euro-Anleihen, diese Euro-Anleihen hinterlegen sie für Kredite bei der EZB und kaufen damit wieder Euro-Anleihen usw).

Schlussendlich landen nur die schlechten Euro-Anleien beim EFSF und das Geschäft mit den sicheren Euro-Anleihen machen die Banksters.

Warum nicht auch die Guten beim EFSF?

Noch besser die kompletten öffentlichen Schulden über den EFSF handeln?

So blieben fast die kompletten Zinsen für die Euro-Anleihen beim Euro-Bürger (bis auf die Verwaltungskosten).

À la longue würde die Zinsersparnis im schlechtesten Fall die Verschuldungsdynamik im Euro-Raum einbremsen und im besten Fall die Verschuldung sogar reduzieren (bei Euro-Ländern, die ohne Zinszahlungen schon jetzt einen Budget-Überschuss hätten) .

Antworten Gast: kyn
22.07.2011 13:57
1 0

Re: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Es wuerde halt ein bisschen zu absurd wirken, wenn die EU-Staaten eine Agentur finanzieren, die ihnen direkt das Geld borgt, das sie ihr gegeben haben. Die Abwicklung ueber Geschaeftsbanken dient der Verschleierung; bzw., diente, denn mittlerweile sollte wohl jeder kapiert haben, wie das laeuft.

0 0

Re: Re: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen


Ich weiß nicht, ob sie mich richtig verstanden haben?

Die Agentur oder EFSF ist mit bis zu 750 Mrd Euro ausgestattet (zu einem Teil eingezahlt, zum anderen garantiert von den Euro-Ländern).

Mit diesen Erst-Geldern könnte die Euro-Schuldenagentur direkt von den Euro-Ländern Euro-Anleihen kaufen. Diese Anleihen dienen dann als Sicherheit für Kredite von der EZB, mit denen dann wieder Euro-Anleihen gekauft werden können usw..

Im Prinzip läuft das genau so wie bei der Geschäftsbank. Auch diese muss den Erstkauf irgendwie finanzieren (Spareinlagen, Eigenmittel).

Danach läuft die Geldschöpfung in beiden Fällen über die EZB.

Der einzige Unterschied: Im Falle der Finanzierung der Euro-Staaten über eine Schulden-Agentur (oder EFSF) bleiben die Zinszahlungen großteils bei der Schulden-Agentur und der EZB (und zu einem geringen Teil - ca. 1/10 - bei den Geschäftsbanken oder privaten Bürgern für die Erstfinanzierung).

Inflationsmäßig hätte diese Variante (Zinsvorteil wird zur Schuldentilgung verwendet, sprich: 'Geld wird vernichtet') gegenüber der aktuellen sogar Vorteile (sprich: weniger Inflation).

Re: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Sowas in dieser Art habe ich vor einiger Zeit im BK-Amt angefragt. Die Antwort (ich hoffe, Sie sitzen gut) war sinngemäss:
"Die Kreditvergabe hat durch private Banken zu erfolgen, da politische Einflussnahme in diesem Bereich nichts zu suchen hat."
Ich war (angesichts des aktuell dargebotenen Euro-Schauspiels) ehrlich so verblüfft, dass ich mich noch zu keiner weiteren Nachfrage habe aufraffen können.

0 0

Re: Re: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen


""Die Kreditvergabe hat durch private Banken zu erfolgen, da politische Einflussnahme in diesem Bereich nichts zu suchen hat.""

Herrlich!

Da können die Euro-Banken, an der Spitze die EZB, aber froh sein ...

Gast: gast gast
22.07.2011 13:06
6 0

fekter im interview

ich bin froh über das ergebnis der verhandlungen die bürger wurden wieder so richtig abgezockt ich bedanke mich bei uns leistungsträger

Gast: raven-666
22.07.2011 12:54
1 0

der neue schilling

bin ich froh, daß die finanzierung meines hauses unterschrieben ist.....

die währungsreform in DE und AT kommt per 01.01.2012, in AT wecheslkurs EUR zu neuer Schilling 1:11, dh 25% abwertung....

mark my words.... es ist alles schon in arbeit

0 0

Re: der neue schilling

Wenn es wirklich soweit käme, dann müssen wir froh sein wenn das Umtauschverhältnis 1 : 1 ist.

Re: der neue schilling

Dass eine Währungsreform kommt ist so gut wie sicher, das Datum jedoch, das weiß sicher keiner hier.

Gast: baldgrieche
22.07.2011 12:40
6 0

Wenn wir für die Griechen zahlen sollen

werden wir zu Griechen werden und die griechischen Tugenden leben: Steuervermeidung, Schwarzarbeit, Streiks, Politmafia, ...;)

Gast: Essen
22.07.2011 12:33
5 0

Lachnummer

Natürleich können handelnde Personen aus Pleitestaaten wieder lachen. Die Erpressung Deutschlands zahlt sich aus. Was machen die Herren wenn Deutschland kein Geld mehr hat?

Re: Lachnummer

Eher: Wenn niemand im Euroraum mehr bezahlbare Kredite bekommt. Wobei "bezahlbar" wiederum interpretierbar ist.

Die Frage ist in Ermangelung eines Rechts für Staatsbankrotte nicht einfach zu beantworten. Aber es gibt ja Beispiele. Sie können sich jenes Ihres geringsten Missfallens aussuchen.

1 1

Ich wette um jeden Preis,

dass Deutschland moment mit Hochdruck an die neue DM arbeitet und spaetestens im September mit dem neuen Geld ausrücken wird! Denn diese Art der Finanzierung der schwachen Laendern wird kein Ende nehmen wird. Italien, Spanien und dann Frankreich werden die neuen Kandidaten sein.

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Re:Deutschland moment mit Hochdruck an die neue DM arbeitet und spaetestens im September mit dem neuen Geld ausrücken wird!

wäre ja absolut zu begrüssen, nur leider irrreal da sich D zu sehr in die Schuldenspirale einbinden hat lassen um dem Volk dann einen sehr stark abgewertete D-Mark aufbürden zu können, welche inflationär die Konsumgüter extrem verteuern würde; um GR weiterhin am Leben erhalten zu müssen ?!
geht nicht !
Zuvor muss man GR samt alle anderen Pleiteländer entweder ausgliedern (pleite gehen lassen), oder selbst austreten und zurück zum Ursprung gehen.
Das würde aber auch bedeuten das dann sehr viele EUler arbeitslos werden und von den lokalen Ländern (dann allerdings billiger) erhalten werden müssen, wogegen sich die allerdings samt deren Verbindungen wehren werden.


Re: Ich wette um jeden Preis,

Vorausgesetzt, Sie meinen das Wettangebot ernst, sind sie aber ein böser Spekulant.

Gast: Chiropraktiker
22.07.2011 12:03
0 0

Gordischer Knoten: Euro

Hat der verkrampft wirkende Handgriff eigentlich eine Bedeutung auch?

Gast: Walter g
22.07.2011 11:45
7 0

Die Griechen bekommen noch mehr Geld,

zum Verbraten. Eine sinnlose Aktion ,der EU.

1 0

Re: Die Griechen bekommen noch mehr Geld,


Nicht nur dass die Griechen noch mehr Geld 'zum Verbraten' von den Euro-Ländern bekommen, nein , sie wollen das 'Griechen-Spiel', wenn sie wieder kreditwürdig sind (nachdem die Altschulden bei den Euro-Ländern abgeladen wurden) wieder von vorne beginnen.

>>"Das verschafft Griechenland und der Eurozone eine Atempause", sagte Papandreou. Nun könne Griechenland früher als erwartet an die Finanzmärkte zurückkehren, um selbst Kredite aufzunehmen.<<


2 0

Euro-Gipfel beteiligt Banken an Hilfen für Athen

also weiterhin nun indirekt zusätzlich alle Bankkunden !?
Diese 3 Grinser samt allen mit Beteiligten (unsere Clowns) gehören wegen Veruntreuung und Beihilfe zu Staatsbankrotten sofort in U-HAft genommen, deren Konten eingefroren um wenigstens einen geringen Teil zur Schadensbegrenzung verwenden zu können ... !!!

Damit diese drei Herren auch weiterhin so fröhlich lachen können,

müssen wir noch härter für weniger Geld arbeiten! Man tut es aber gern. Die guten Griechen werden sonst bis an das Ende der Welt weiterstreiken. mfg

Gast: Karlspreis
22.07.2011 11:13
10 0

Es wäre interessant welche Bewertung eine europäische Ratingagentur einem Land gibt, welches seine Schulden nur mehr teilweise zurückzahlt

Es bgibt angeblich eine sogenannte "intelligenz der Masse". Das heißt: je mehr Menschen zusammen sind desto intelligenter wird ihre Entscheidung.

Im politischen leben funktioniert es umgekehrt: je größer ein Staatengebilde und damit die Ansammlung der Volksvertreter ist, desto unintelligenter und abgehobener werden die Entscheidungen.

Faszinierend! Aber existenzgefährdend für den betroffenen Staatsbürger (siehe DDR, UDSSR, Ostblock...)

Nicht die Intelligenz der Masse steigt.

In diesem Punkt gebe ich Fefe recht. Was innerhalb einer Gruppe ansteigt ist Wissen, no na, und - was erstaunlicher ist - auch das Schätzverhalten. Wenn also eine große Gruppe von Menschen z.B. das Gewicht eines Gegenstandes schätzen muss, dann kommen sie ziemlich richtig zu liegen, jedenfalls besser als der Einzelne (einfaches Beispiel: tatsächlich 15 kg, Gruppe von 2, einer schätzt 10, der andere 20, = 15).

Die Intelligenz steig nicht, im Gegenteil, sie nivelliert sich auf ein Mittelmaß, was auch das Problem einer Demokratie ist, sie ist einfach die Herrschaft der Mittelmäßigkeit.

0 1

Re: Es wäre interessant welche Bewertung eine europäische Ratingagentur einem Land gibt, welches seine Schulden nur mehr teilweise zurückzahlt

Dass es eine "Intelligenz der Masse" geben soll widerspricht meiner Erfahrung. Die ist genau gegenteilig. Bei einer Gruppe von mehr als etwa 10, 12 Personen ist die Entscheidung dümmer als vom dümmsten der Gruppe.

Es ist also in der Politik nichts umgekehrt sondern entspricht der Regel.

Der Vorteil der Gruppe ist, dass die Entscheidung nicht so sehr dumm oder gefährlich sein kann wie sie von einem Einzelnen im Exttemfall sein könnte.

Der theoretische Idealfall wäre daher ein wohlwollender, weiser Alleinentscheider. In der Praxis funktioniert das aber nicht resp. zu selten.

Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

Wenn es gelingt, das vorläufig zu verhindern ist zumindest eine Chance gegeben, dass das verhindert wird und Zeit gewonnen um evtl. andere Lösungen wie trennen der Währungen von Ländern, die eine Inflation brauchen um überleben zu können und jenen, die es auch ohne dramatische Inflation schaffen. Also Nord- und Süd-Euro oder teilweises Wiedereinführen von Landeswährungen.

5 0

Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

zwar falsch, aber immer noch ein von der breiten Masse geglaubtes Druckmittel, um nicht auf die Barrikaden zu steigen.

Der gleiche Unsinn wie das die WIrtschaft zusammenbrechen würde, wenn man zurück zur alten Währung wechseln würde !

Es waren und sind allein die Banken und deren Besitzer, welche diese Propaganden verbreiten um an das Geld der anderen noch einfacher kommen zu können/dürfen.

Denn solange es Menschen gibt, wird es auch eine Wirtschaft geben, welche die benötigten Güter erzeugt und verkauft; allerdings dann nicht so ertragreich weil alles quersubventioniert werden wird !

0 1

Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

Möglicherweise sind es Lügen. Ich bin auch nicht daran interessiert, hier einen Bürgerkrieg zu erleben. Das Schlimmste was passieren kann ist dass das Geld umfällt und das wäre jetzt passiert. So ist es nicht passiert, also kann es nur besser sein.

Also auch wenn das nicht korrekt ist, ist es besser als die sehr wahrscheinliche Alternative.

Die Banken oder deren Besitzer kommen sowieso an das Geld, das sie haben wollen. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Sie das irgendwie verhindern können. Wenn Sie Ihre Steuern nicht zahlen werden Sie eingesperrt. So einfach funktioniert das.

1 0

Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.


>>Es waren und sind allein die Banken und deren Besitzer, welche diese Propaganden verbreiten um an das Geld der anderen noch einfacher kommen zu können/dürfen.<<

Genau!

Daher: Nehmt den Banken - zumindest die öffentliche Finanzierung betreffend - das lukrative Geldschöpfungsprivileg!

1 0

Re: Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

Sie wissen, dass in jedem Land die Nationalbank in privater Hand ist und dass die paar wenigen Länder bei denen das noch nicht der Fall ist, Schurkenstaaten sind, die so lange bomardiert werden bis sie das Heft aus der Hand geben? Früher beispielsweise Irak, vorläufig noch Libyen etc. Alles Verbrecherstaaten, die die Bodenschätze der Bevölkerung zugute kommen lassen annstatt sie in Privathand zu geben.

Nach dem Motto: Gib mir die Währung eines Landes in die Hand und es ist mir egal wer die Gesetze macht.

Alles andere ist Show.

0 0

Re: Re: Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.


Ich weiß jetzt nicht, welche Euro-Nationalbanken in privater Hand sind.

Jedenfalls ist es die ÖNB nicht mehr und die Deutsche Bundesbank war es nie.

Die FED ist zwar privat, große pekuniäre Vorteile bringt dies den Aktionären aber nicht (Gewinne werden großteils vom US-Finanzministerium abgeschöpft).

Das heißt aber nicht, dass die FED-Aktionäre nicht anderweitig profitieren (Informationsvorsprung gegenüber den normal Sterblichen) ...

Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

Sehe ich auch so. Wenn das bisher bekannte Verhandlungsergebnis die einzige Alternative ist, um den Euro zu retten (was es ja nicht tut, da das Problem nichteinmal in Ansätzen angegangen wird), schaut´s eher finster aus.

2 0

Re: Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

wir sind dem Zusammenbruch näher als man uns wissen lassen darf oder will, da man bis dorthin noch unzählige Mrd den Bankstern hinten hineinschieben will um vorne dafür wie Pröll jun dafür belohnt zu werden !

Es geht dabei einzig um persönliche Befindlichkeiten, und nirgendwo um Völker, welche all diesen Wahn bezahlen müssen !
Brauchen wir denn wirklich weiterhin Leute wie Barroso, Hahn, Strasser, Cohn Bendit, Martin .... und Konsorten, welche uns allesamt ausrauben wollen und noch dürfen ?!

ICh meine dazu: NEIN !!!!

Re: Re: Re: Re:Insgesamt dazu finde ich, dass es wohl keine Alternative gegeben haben dürfte, weil diese wäre wohl ein Zusammenbrechen des Euro.

Sie unterstellen dem Treiben einen Plan. Das für mich kräftigste Indiz in diese Richtung ist die politische Ignoranz der Tatsache, dass sich durch das Nachschliessen von Geld das Problem auch in Zukunft nicht lösen lassen wird. So dumm ist niemand, zu glauben, dass es diesmal funktioniert.
Das beste Indiz gegen die Plantheorie ist die eben offensichtliche Planlosigkeit der handelnden Personen. Ich glaube nicht, dass das sooo gute Schauspieler sind.

Ich kann mich somit (noch) nicht entscheiden, ob diese Leute wirklich so blöd oder so hinterfotzig sind. Beide Varianten machen gleichermassen wenig Mut.

Gast: BÄRLIMANN
22.07.2011 11:12
5 0

KOMISCH

Eine zimliche Gaudi haben die Herren für ein Begräbnis

Strahlende Gesichter

Diese drei Herren verbreiten gehörig gute Laune (siehe Bild). Ich defürchte jedoch, dass man den "Kindergeburtstag" doch etwas später feiern sollte, denn nachhaltig ist diese "Scheinlösung" keineswegs. Die Strukturprobleme Griechenlands, aber auch Portugals und des Euros bleiben nach wie vor bestehen und eine Lösung scheint nicht in Sicht.
Und auch die Finanzmärkte und den Euro dürfte das Resultat "deutsch-französischer Prägung" nur kurzzeitig beruhigen.

Re: Strahlende Gesichter

Leider völlig richtig.
Man hat ja nichts gegen ein wenig Pokern und Taktieren. Aber wenn ein Plan schon ein paar mal schiefgegangen ist, sollte doch irgendwannmal ein neuer überlegt werden.
Was mich zunehmend beunruhigt ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Talfahrt nicht nur toleriert sondern auch betrieben wird.
Der EUR kracht, dem USD geht´s nicht besser und China ist, wenn´s in beiden Fällen schiefgeht, auch nur mehr nichts und niemand. Und in dieser Situation spricht unser Hr. Nowotny (und noch schlimmer: alle anderen) von Zeiträumen von 10 Jahren bis GR wieder an den Finanzmarkt kann etc.
Mut kann man sich nicht kaufen und Optimisten kann man bewundern - aber das ist schon lächerlich.

Antworten Gast: radius
22.07.2011 11:13
9 0

Re: Strahlende Gesichter

Durch den steigenden Schaden wird die Alternativlosigkeit zur einer Transferunion eben immer größer.

Durchaus ein ernstzunehmender Plan auf den Weg in die EUdSSR.

Wir sollten einfach aufhören zu arbeiten und uns von denen versorgen lassen, Gulags haben sie noch nicht gebaut, also bitte auf ewig Essen und Gesundenversorgung.
Offenbar gibt es ja einen Geldesel.

Re: Re: Strahlende Gesichter

Ihren ersten Absatz finde ich sehr interessant. Sie würden demnach behaupten wollen, dass mit zunehmender zeitlicher Verschleppung des Problems und ohne Zuführung einer "echten Lösung" eine Transferunion immer wahrscheinlicher wird. Da dürften Sie durchaus richtig liegen. Ich denke jedoch, dass (wie weiter unten beschrieben) man insbesondere das Problem der fehlenden Konkurrenzfähigkeit der "Südstaaten" gelöst werden muss. Ohne entsprechende Massnahmen und einem Verbleib in der Euro-Zone bleibt wohl nicht anderes Übrig als eine dauerhafte Zuschüsse der nördlichen Nationen an die Peripherien.

Re: Re: Re: Strahlende Gesichter

Genauso unpopulär wie inhaltlich korrekt.
Interessant übrigens, dass gestern abend im ORF in einem Nebensatz davon die Rede war, das Paket beinhalte auch "eine Art Eurobonds". Das wurde nicht genauer ausgeführt, auch ist heute nirgendwo davon die Rede. Wahrscheinlich weiss niemand, was *genau* ausverhandelt und nicht uminterpretierbar ist.
Insgesamt geht mein Verdacht in die selbe Richtung.

Re: Re: Re: Re: Strahlende Gesichter

Lieber Kollege. Schön mal wieder etwas von Ihnen lesen zu dürfen. Bezüglich "Eurobonds" habe ich nichts vernommen... Allerdings bleibt für mich das Ganze insgesamt sehr nebulös, nicht nachhaltig und durchaus auch beliebig interpretierbar.

PS: Entschuldige mich für die Fehler im Kommentar. "Kaffeestau"...

Re: Re: Re: Re: Re: Strahlende Gesichter

Freut mich ebenso (und dies bitte nicht als Floskel misszuverstehen).
Was die Eurobonds betrifft, schiebe ich das wie erwähnt darauf, dass offenbar nicht glasklar ist, was genau da jetzt gemacht werden soll.
Mein Verdacht geht deshalb in diese Richtung, da inzwischen jedem klar sein sollte, dass mit den bisherigen Mitteln keine Nachhaltigkeit zu erzielen ist.
Und ich gebe der Eurobond-Variante politisch bessere Chancen, als dem Schritt zurück in die Wiedereinführung nationaler Währungen.
Ob es inhaltlich besser ist, hängt weniger von den Bonds ab als davon, welche Begleitmassnahmen kommen würden. Eurobonds als Einladung zum Schuldenmachen würden den Abstieg nur beschleunigen.

Gast: check
22.07.2011 11:00
10 0

Das "Gute Geschäft für Österreich" (Gusenbauer, Faymann) wird immer besser!


Wir leihen uns Geld zu höheren Zinsen selbst aus, um es nach Griechenland zu transferieren.

Wir freuen uns über die erhaltenen Zinsen (Fekter), welche niedriger sind als die von uns dafür zu bezahlenden.

Und wir haben Verständnis dafür, dass eben mindestens 50% der gegebenen Milliarden bald nicht mehr einbringbar sind.

Es lebe die sozialistische Umverteilung der EUDSSR!


9 0

...und die Lügerei geht einfach lustig weiter


Gast: Hans im Glück
22.07.2011 10:48
7 0

Beteiligung der Banken

Es ist eine versteckte EU-Steuer.

Diese Vollmacht gönne ich der EU nicht.
Die können mit Geld nicht umgehen, darum sollen sie auch keine Steurn anzapfen können.

2 0

Re: Beteiligung der Banken

Die EU kann schon jetzt Steuern direkt bei EU-Bürgern einheben. Das wird auch noch kommen.

Gast: sonnenfinsternis
22.07.2011 10:44
5 0

kosmetik bis der arzt kommt....

während sich die eu-spitzen selber wegen ein paar kosmetischen aktionen wie einer laufzeitverlängerung selber loben tickt in italien eine gigantische zeitbombe einfach weiter. denn die müssen bis 2012 fast unglaubliche 400 mrd euro zu ihren schon astronomischen schuldenstand von 1,8 billionen über weitere kredite finanzieren. dagegen ist griechenland ein laues lüftchen.

und auch die hier so groß auftretenden franzosen sind auf dem besten weg dahin.

aber das interessiert natürlich keinen bis es soweit ist......

jetzt wird alles gut....


Gast: mexx07
22.07.2011 10:41
5 0

Lustig, lustig, tralalala, bald ist Niklasabend da, bald ist Niklasabend da.

Der ist heute bereits vor September 2011.

Schaut Sie an, diese armseligen Clowns. Das Lächeln wird bald einfrieren.

Re: Lustig, lustig, tralalala, bald ist Niklasabend da, bald ist Niklasabend da.

Soweit ich diese Herrschaften einschätze kann ich ihnen versichern, dass bevor denen das Lächeln vergeht sie schon lange weinen......

Hobbyökonom