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Fünf Sparpakete gegen den drohenden Untergang

22.07.2011 | 18:04 |  Von Claudia Dannhauser (Die Presse)

Parallel zum milliardenschweren Rettungsschirm, der über Griechenland, Portugal und Irland aufgespannt wurde, heißt es jetzt sparen. Harte Maßnahmen mussten auch die Risikoländer Italien und Spanien setzen.

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Wien. Die Probleme der Eurokrisenländer sind höchst unterschiedlich. Die Sparpakete, die sie schnüren, um dem Untergang zu entgehen, ähneln einander. So ist es immer ein Mix aus Steuererhöhungen, Privatisierungen und dem Streichen von Sozialausgaben. Auch Staatsbedienstete sind stets betroffen. Und die Anhebung des Pensionsantrittsalters zieht sich fast ebenso nahtlos durch.
Einzig die Ernsthaftigkeit der Bemühungen sind unterschiedlich. So sind die Spanier und die Italiener, die noch nicht auf die Hilfskredite der anderen Euroländer angewiesen sind, etwas zaghafter. Letztere lassen sich mit dem Start der Maßnahmen etwas länger Zeit. Der größte Pleitier, Griechenland, musste mit einem Paket von 78 Milliarden Euro die meisten Eingriffe vornehmen. In Athen gab es naturgemäß auch die heftigsten Proteste gegen die Sparpläne der Regierung. Ob die Maßnahmen auch greifen werden, darüber sind sich Analysten uneinig – und zwar ausnahmslos bei allen fünf Krisenländern.

''Das trifft uns hart'': Reaktionen auf das Griechen-Hilfspaket

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Italiener leiden still - 1843 Mrd. Euro

Um das angeschlagene Italien nicht im Strudel der Finanzkrise untergehen zu lassen, schnürte Finanzminister Giulio Tremonti in letzter Minute ein mehr oder weniger ambitioniertes Sparpaket. 47 Milliarden Euro sollen in Summe zusammenkommen. So richtig angehen will man das Sparen allerdings erst 2013 bzw. 2014. Dann fallen alle möglichen Steuererleichterungen weg, was jede italienische Familie mit mehr als 1000 Euro jährlich belasten wird.
Im Gesundheitsbereich werden Selbstbehalte eingeführt: für Untersuchungen bei Fachärzten und Labors zehn Euro, in Ambulanzen 25 Euro. Die Steuern auf Treibstoffe steigen weiter, die Stempelgebühren werden erhöht. Schließlich sollen Privatisierungen 35 Milliarden Euro bringen.

 

 

Trauma für Portugiesen - 160 Mrd. Euro

In Portugal wurde eine Regierung wegen des von ihr geplanten Sparpakets in die Wüste geschickt, die nächste musste es dann doch beschließen. Anfang Juli verabschiedete das Parlament sogar ein verschärftes Sparprogramm. So wird das Weihnachtsgeld der Portugiesen halbiert. Es wird alle betreffen, die ein 14. Gehalt über dem Mindestlohn von 485 Euro beziehen. In Summe soll das 800 Millionen Euro in die Staatskassen bringen.
Weiters geplant: eine Verringerung der Sozialbeiträge der Unternehmen zur Ankurbelung der Wirtschaft oder eine Anhebung der Mehrwertsteuer. Außerdem sind umfassende Privatisierungen vorgesehen, etwa der Fluggesellschaft TAP, sowie von Fernseh- und Rundfunksendern. Infrastrukturinvestitionen wurden zurückgestellt.

 

 

Spanier gegen Panik - 639 Mrd. Euro

Spanien kämpft seit Monaten dagegen an, um nicht auch noch unter den Euro-Rettungsschirm flüchten zu müssen. Die Devise dabei: nur keine Panik. Was allerdings nicht alle so sehen. Vor einem halben Jahr wurden allerdings durchaus einschneidende Sparmaßnahmen in die Wege geleitet. Insgesamt kamen so an die 29 Milliarden Euro zusammen.
Allein durch die Anhebung der Tabaksteuer nehmen die Spanier eine Milliarde Euro ein. Die Lotterien und Flughafenverwaltungen werden teilprivatisiert. Das Pensionsantrittsalter wurde von 65 auf 67 Jahre erhöht. Steuerfreibeträge fielen weg, die Mehrwertsteuer wurde auf 18 Prozent erhöht. Die Beamtengehälter kürzte man um fünf Prozent, und man fuhr die Investitionen drastisch zurück.

 

 

Rosskur der Iren - 148 Mrd. Euro

In Irland wurde vor einem halben Jahr ein drastisches Sparpaket mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen verabschiedet. Innerhalb von vier Jahren soll das Budgetdefizit von 11,6 Prozent des BIPs (2010) auf drei Prozent gedrückt werden. Vor dem Sparpaket zahlten 45 Prozent der Iren keine Einkommensteuern. Nun gibt es für Bezieher niedriger Einkommen eine zehnprozentige Absenkung der Freibeträge, und sie müssen eine Sozialabgabe entrichten. Für mittlere Einkommen gilt Ähnliches. Besserverdiener verlieren zahlreiche Steuerschlupflöcher.
Das Kindergeld wurde ebenso wie die Spitzengehälter von Politikern und Beamten gekürzt, die Studiengebühren angehoben. In Summe kommt man auf ein Paket von etwa 15 Milliarden Euro.

 

 

Die Griechen stöhnen - 329 Mrd. Euro

Das griechische Sparpaket ist das schwerste unter den Krisenstaaten – und es war heiß umkämpft. Während es die Abgeordneten mit knapper Mehrheit annahmen, tobten in Athen Straßenschlachten. Das Paket umfasst insgesamt 78 Milliarden Euro, wobei 50 Milliarden durch Privatisierungen hereingebracht werden sollen und 28 Milliarden durch Steuereinnahmen und Sparmaßnahmen.
Zum Verkauf stehen u. a. die profitable Elektrizitätsgesellschaft DEI, an der der Staat 51 Prozent hält, die staatliche Eisenbahn oder die Häfen von Piräus und Thessaloniki. Außerdem wird die Mehrwertsteuer erhöht sowie die Steuern auf Jachten, Pools und Autos. Besserverdiener zahlen eine Solidaritätssteuer. Bis 2015 müssen zudem 150.000 Beamte gehen.

 

 

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151 Kommentare

Re: in einigen Jahren.....

Ist zwar wirklich unglaublich, aber leider sicher auch nicht zu 100% unmöglich.

Es ist schon lange ein alter Hut, dass viele "Staatenlenker", meistens mit dem Beinamen "sozialistisch" oder "kommunistisch", Wasser predigen und Wein trinken.

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Re: in einigen Jahren.....


Ehrlich gesagt, ich kann's nicht glauben.

Würde das stimmen, wäre das für die Griechen-Retter-Kritiker (Sinn & Co) auch ein Thema gewesen.

Was aber stimmt, ist, dass Papandreou in den Euro-Konvergenzjahren (1997 - 1999) griechisches Regierungsmitglied war (1996 bis 1999 stellvertretender Außenminister und ab 1999 Außenminister).

Kann man hier nachlesen:

[...] Eine Delegation von Eurostat hat in der vergangenen Woche in Athen die griechischen Zahlen für 1997 bis 1999 nochmals überprüft. Die Ergebnisse ihres Berichts sind vorläufig. Aus Kommissionskreisen verlautet aber, daß die Zahlen sich nur noch minimal ändern könnten. Danach belief sich das Staatsdefizit 1997 auf 6,4 Prozent des BIP, 1998 auf 4,1 Prozent und 1999 auf 3,4 Prozent. Der Konvergenzbericht für Griechenland, der die Grundlage für den Beschluß zur Aufnahme des Landes in die Währungsunion bildete, hatte Defizite von 4 Prozent (1997), 2,5 Prozent (1998) und 1,8 Prozent (1999) des BIP ausgewiesen. [...]

http://www.faz.net/artikel/C30641/euro-raum-griechenland-erschwindelte-euro-beitritt-30022578.html

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Spätestens

wenn das tote Pferd zu stinken beginnt, sollte man aus dem Sattel steigen.

Antworten Gast: garstig?
22.07.2013 21:23
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Re: Spätestens



also vor vier jahren?

Re: Re: Spätestens

Um bei diesem Vergleich zu bleiben ja wäre sinnvoll gewesen.

Das Problem war nur, dass die beamteten, politischen Kontrolleure nicht mitbekamen, oder doch aber das nicht einmal ignoriert haben, dass das Pferd bereits tot war. Von der vorangegangenen Krankheit noch gar nicht zu reden.

Und nun hängt man das Pferd an dier Herz-Lungenmaschine und hofft auf eine Wiederauferstehung.

Gast: gast gast
22.07.2011 19:23
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da spar ich doch gerne

haupsache unseren leistungsträgern gehts gut

Nicht mehr von dieser Welt

Ich frage mich bloß, wie die Deutschen und Österreicher diese "Großzügigkeiten" jemals bezahlen sollen.

Wir werden hier absichtlich in den Ruin getrieben.

Sogar gültiges Recht wird gebrochen. Der undemokratisch zustande gekommene Lissabonner Vertrag schließt diese Zahlungen aus.

Ich hoffe das die Richter in Karlsruhe endlich aufwachen und der weiteren Zerstörung Deutschlands (und damit automatisch auch Österreichs) endlich einen Riegel vorschieben.

Re: Nicht mehr von dieser Welt

Langsam beginne ich zu argwöhnen, dass unsere Volkstreter von den Chinesen geschmiert werden, damit sie uns mit Haut und Haar für ein Butterbrot aufkaufen können. Ich meine das übrigens ganz ernst.

Re: Nicht mehr von dieser Welt

Werden sie nicht...weil sie korrupt sind.

Gast: G 101
22.07.2011 17:49
4 0

Beteiligung der Banken und Versicheungen

Die Rendite griechischer Staatsanleihen stürzen ab, so die 2-jährige auf 26,628%. Und sie könnten noch weiter fallen, denn private Gläubiger erhalten die Möglichkeit im Rahmen des 2. Rettungspakets die griechischen Staatsanleihen zurückzugeben bzw. auch in zwei verschiedenen Varianten umzutauschen, die ungefähr alle darauf hinauslaufen einen Nennwert von 80% bei Rückgabe oder am Ende der Laufzeit zu erhalten. Gemessen am Nennwert von 50% -60% für griechischer Anleihen in den letzten Tagen, ist dies keine wirkliche Beteiligung der privaten Gläubiger, sondern ein weiterer Bailout. (Daten vom 21.07.2011)

Gast: linzaugust
22.07.2011 17:39
1 0

Griechenlands Staatsbankrott und Merkels Verrat

Griechenlands Staatsbankrott und Merkels Verrat

http://goo.gl/SKmoi

Gute Rettung - besseere Noten. Fitch .

Neidlos musste auch Fitch schlussendlich eingestehen, dass Europas größten Eliten Kompetenz wie sonst niemand besitzen. Sie wissen genau, wie sie Staaten am Besten Helfen können.

Dieses Wissen wollen auch andere Länder haben. Deswegen wollen immer mehr Länder die noch nicht im Friedensprojekt sind auch schleunigst dabei sein. Ein Kontinent schreibt Erfolgsgeschichte!

Europa, genau richtig, das bin ja auch ich. Da
wird solidarisch gelebt und fair verteilt!!!

Re: Gute Rettung - besseere Noten. Fitch .

Sie muß man einfach gerne haben :-)

Wie könnte man zu jemand, der schon so eine Bürde zu tragen hat auch böse sein.

Gast: die aus ihrer pillendose liest
22.07.2011 16:19
2 0

was prognostiziert nun unser finanztrutscherl dazu?


Gast: taschenrechner
22.07.2011 16:12
4 1

die deutung des lachens,

liebe verarschte buerger europas,wir haben
euch noch eine galgenfrist von 3 monaten
gewaehrt.nuetzt die zeit um
1)australische dollar
2)norwegische kronen
3)irgendwas zu kaufen.

Re: die deutung des lachens,

Korrektur:

1.) sichere Unterbringung am Land
2.) Acker
3.) Wald
4.) Waffen
5.) Gold
6.) Silber

Gast: traveler
22.07.2011 15:46
2 1

Untergang etwas verschoben

Dieser Murks wird die Märkte nicht lange beruhigen.
Wie viele Milliarden hat unser Kanzler gestern wieder hergeschenkt?
Ist aber eigentlich auch schon egal, bei einer realen Gesamtverschuldung von ca. 600 Mrd.
pro Kopf ca. 90000 Euro

Die Politik der letzten Jahrzehnte hat eine Finanzsituation geschaffen, als hätten wir gerade den 3 Weltkrieg hinter uns gebracht.

Bald wird das Papiergeld zu seinen inneren Wert zurückfinden. Wert null

Alle Sparguthaben lösen sich auf.
Das ist in der Geschichte der letzten 200 Jahre 400 mal passiert.


0 0

"3 Weltkrieg hinter uns gebracht"

Ich gebe Ihnen ja recht! Aber sehen Sie es trotzdem locker! Erstens hat es sowieso keinen Sinn mehr und wenn man das ganze zynisch betrachtet, dann ist die EU ja wirklich ein Friedensprojekt. Man hat uns um unsere Barschaft gebracht ganz ohne Krieg. So gesehen ist das doch auch was wert!

Ganz nebenbei bemerkt. Das ganze Theater um die Wackelkandidaten ist sowieso schon Schnee von gestern. Die wirkliche Gefahr droht von Frankreich. Die sind nämlich ebenfalls pleite. Wie die das bis jetzt hingebracht haben, diesen Zustand zu verheimlichen, ist mir unklar. Vielleicht weil die Chefs der EZB und IWF Franzosen sind?! Jedenfalls wenn das ganze an die Öffentlichkeit kommt, dann ist es sowieso mit EURO und EU Essig!

Gast: freund !
22.07.2011 15:38
2 0

ein stück MIST, wie der euro,



wird NIE eine 'währung', soviel geld man auch stiehlt, und hineinsteckt !

VOLKSAUFSTAND JETZT !!

Ah ja...

Beschränkter Zahlungsausfall?

Ist das ein DD delayed default?
http://www.youtube.com/watch?v=xKvJfNffZ_Y

Gast: grau
22.07.2011 15:08
2 0

WÄHRUNG MIT BESCHRÄNKTEM



WERT - DER EURO !

ein fetznpapierl, in das man dauernd geld stecken muß, damit es nicht mit PIIGS absäuft, ist KEINE währung!"

Worüber lachen die 3 Herren denn so köstlich?

Über Ihre eigene Unfähigkeit oder darüber, dass sie die anderen über den Tisch gezogen haben?
Was will uns die Presse mit diesem Bild sagen? Es muss doch bewusst ausgewählt worden sein...

Gast: Wiewas
22.07.2011 14:40
7 0

freiwillige Leistung der Banken

Die verar...e der Politiker versteigt sich in die Aussage, Banken würden schmerzhafte Leistungen erbringen. Für diese "Freiewilligkeit" die ich Chuzpe nennen, können die Banken auf einen Schlag ihre faulen Papiere vergolden, denn der Staat haftet bei Zahlungsausfall im Gegenzug dafür, das heisst der Steuerzahler! Sie selber haben wieder mal null Risiko!

Antworten Gast: Dirty Sanchez
22.07.2011 19:23
0 0

Re: freiwillige Leistung der Banken

http://www.youtube.com/watch?v=wUW6LYomlq4

Mr. Dax ist auch nicht so begeistert ...

Antworten Gast: g 100
22.07.2011 18:01
0 0

Re: freiwillige Leistung der Banken

na ja ist natürlich auch ein Baillout für die betroffenen Banken. 20% statt 50% zu verlieren ist natürlich für manche Banker schmerzvoll. Manche warten natürlich diesen von der EU (Steuerzaler) garantierten Umtausch noch ab um die Entwicklung zu betrachten! Nun zum grundsätzlichen Ziel dieses Paketes.
Ein zweites Rettungspaket für Griechenland in Höhe von 159 Mrd. Euro bis 2014 unter der freiwilliger Beteiligung privater Gläubiger in Höhe von 49,6 Mrd. Euro, so ein Ergebnis des Euro-Sondergipfels in Brüssel und dies verschafft einen weiteren Zeitgewinn für das Konstrukt der Eurozone und deren gemeinsamer Währung. In der Sache leistet dieses zweite Rettungspaket kaum einen relevanten Beitrag zur Problemlösung, ist aber ein deutlicher Schritt in Richtung Transferunion. Dies dokumentieren heute auch plakativ die Renditen der Staatsanleihen der Mitglieder der Eurozone an den Finanzmärkten. Den sinkenden Renditen der Südperipherie und Irlands standen die steigenden Renditen bei den Staatsanleihen der starken Volkswirtschaften der Eurozone gegenüber! Die weitere Entwicklung ist aber noch zu beobachten.

0 0

Wenn ...


... Fitch auf D (Default) herabstuft, müssen dann die Kreditversicherungen (cds) zahlen?

Wenn ja, wäre dann die AIG wieder pleite?

Müsste dann das US-Finanzministerium wieder retten?

Ich glaube, das wird die US-Regierung zu verhindern wissen. Notfalls wird einer (oder mehrere) von den 16 US-Geheimdiensten ein bisschen aktiv werden.

Gast: Reute
22.07.2011 14:29
5 0

Wertesystem in Deutschland

Griechenland lügt, betrügt und erpresst Deutschland. Jetzt hilft Deutschland auch noch diesem Land. Was für Werte gibt es in diesem Land. Ist das der protestantischer Realismus in dem Land?

Als Privatmann so zu agieren hiese KNAST auf Lebenszeit.



Warum wird hier (Griechenland) keine Staatsanwaltschaft aktiv ?

Re: Als Privatmann so zu agieren hiese KNAST auf Lebenszeit.

Ganz einfach, die Politik hat sich von den für Ihre Bürger geltenden Gesetzen in solchen Fällen ausgenommen.

Sie entscheiden zwar über die höchsten Summen, noch dazu nicht über eigene und zu ganz anderen Zwecken anvertraute, trotzdem sind sie für absolut nichts (gesetzlich) haftbar.

Die einzgen, welche hier eine kleine gesetzliche Regelung haben sind die USA (derzeitige Diskussion) und Deutschland (Diskussion, wenn die Schirme schlagend werden), und das ist die "Schuldenobergrenze".

PS: In Deutschland wird das noch ein "lustiges Schauspiel", denn die derzeit von Fr. Merkel eingegangenen Verpflichtungen werden ja erst viel später in deren Haushalt auftauchen.

Gast: BÄRLIMANN
22.07.2011 14:27
10 0

SACHEN GIBTS

Die Bedeutung wäre wie
Ein bisserl schwanger
Ein bisserl tot
Ein bisserl vergewaltigen
Wie wärs mit ein bisserl Aufhängen?

Gast: Gast.Gast
22.07.2011 14:23
0 0

Mafia

Wer ratet die Ratingmafia, gibt es kein Rezept gegen diese Schuldenfallenmafia, welche die arbeitende Bevölkerung in Amerika ebenso wie Europa im Griff hat abzuschütteln. Oder endet es mit Krieg, falls es jemand versucht?

Re: Mafia

Es gibt tatsächlich ein Konzept. Es heisst Schuldenbremse. Man kann sowas auch in die Verfassung schreiben (CH). Muss man aber nicht (SWE).
Solange wir als Wähler uns um unser Geld (und das unserer Kinder) Wahl"geschenke" machen lassen, sind wir leider zu blöd und unverständig.

Re: Re: Mafia

Die Lösung ist ganz einfach:
Gedecktes Geld und kein Einfluss des Staates auf währungstechnische Fragen.

Nur dann muss er sparen und braucht sich nicht um die Kreditwürdigkeit fürchten.

Antworten Antworten Gast: Gast.Gast
22.07.2011 14:54
0 0

Re: Re: Mafia

Die Schuldenbremse kann nicht die Lösung sein, wenn in der Transferunion nur einzelne Länder auf die Schuldenbremse steigen. Die Mafia, die Länder in die Schuldenfallen lockt um dann die Mühle zuzumachen und sich das nächste Opfer sucht, gehört ausgehebelt. Mit viribus unitis.

Re: Re: Re: Mafia

Natürlich funktioniert es nur dann, wenn es alle im selben Währungsraum tun - bestreitet ja auch niemand.

Nur weil GR nicht haushalten kann brauchen wir es auch nicht tun? Und weil wir es nicht tun sagt dann die böse Mafia irgendwannmal laut, dass wir immer höhere Schulden machen aber offenbar nicht rückzahlen wollen? Und dann ist der Schuld, der uns das Geld geborgt hat?

Welches Land, das seine Verschuldung längerfristig stabil hält oder sogar reduziert, wird denn schlecht bewertet und/oder dazu gezwungen, sich höher zu verschulden?

Gast: Warth
22.07.2011 14:20
8 0

Merkwürdigkeiten in Europa

Deutschlnd hilft Ländern aus der Not und wird von denen beschimpft. Die Deutschen müssen spinnen!

Sie haben ...

... den Krieg verloren und müssen eben immer noch Demutsarbeiten verrichten.
Nachdem sie sich nicht wehren, sondern sich immer noch begeistert in ihrer Schuld baden, müssten die anderen Völker Europas verrückt sein, das nicht auszunutzen.
Siehe übrigens auch die Karrikaturenvergleiche über Österreich im derzeit litauischen Streit (ist auch in der Presse zu sehen).

Gast: gast gast
22.07.2011 14:04
3 1

nicht nur der zahlungsausfall ist beschränkt


Steuerboykott jetzt!!

Die Maghreb Staaten haben z. T. über Facebook ihre Revolution eingeleitet, warum sollten wir das nicht auch können?
Es gehört den Eurokraten der Geldtropf abgedreht!

Antworten Gast: Gast-Geldtopf
22.07.2011 14:28
1 0

Re: Steuerboykott jetzt!!

Nur die Eurokraten aufs Korn zu nehmen greift zu kurz. Wir müssen endlich begreifen, dass die Spielregeln der Geldwirtschaft und die Erfinder und Beschützer der heutigen Zustände ordentlich gebeutelt werden müssen. Natürlich ist das im übertragenen Sinn gemeint, aber eine Geldwirtschaft die nur durch immer stärkere Verschuldung der Staaten aufrecht erhalten werden kann führt früher oder später zum Krieg.

Re: Re: Steuerboykott jetzt!!

Quo usque tandem abutere....

Wie lange noch werden uns die Politiker demütigen können? Sie loten es wohl gerade aus, und ich bin auch der Meinung, dass es zu keiner friedlichen Lösung gereichen wird.

Gast: Gehirnchirurg
22.07.2011 13:59
3 0

bin schon SEHR neugierig auf die



begründung für das unausweichliche
' SPARPAKET' !!

Re: bin schon SEHR neugierig auf die

Wird nicht kompliziert sein, sage mal "alternavlose Solidarität" oder irgend etwas in dieser Preisklasse.

Gast: kyn
22.07.2011 13:59
3 0

gruesst das Murmeltier

So eine "Loesung" hatten wir doch schon letztes Jahr?

Re: gruesst das Murmeltier

Hat aber nicht funktioniert. Diesmal ist alles besser. Diesmal geht´s. Hat die Kartenlegerin gesagt.
Die ist aber manchmal ein bisschen strange drauf. Hat auch schon behauptet, dass ab morgen die Steine aufwärts fallen.

2 0

wie lange es wohl noch dauert,

bis es eine neuerliche französische Revolution, diesmal aber deutlich blutiger und in ganz Europa geben wird ?!

Antworten Gast: Vogel Strauss
22.07.2011 15:33
0 0

Re: wie lange es wohl noch dauert,

Solange die Leute für Zweit-Haus, Drittauto, Viert-Handy und Fünft-Glotze noch genug Geld haben, wird sich gar nix ändern. Das sind derzeit nur theoretische Überlegungen.

Re: Re: wie lange es wohl noch dauert,

Genau dies haben sie ja schon lange nicht mehr - sonst bräuchte man ja keine 0% Kreditfinanzierung.

Antworten Gast: Liftup
22.07.2011 14:50
1 0

Re: wie lange es wohl noch dauert,

Das muss verhindert werden, denn über die Köpfe der Bevölkerung, der man Demokratie vorheuchelt wird ferngesteuert regiert, eine Revolution bringt aber nur Nachteile für die Arbeitenden. Wie immer den letzten beissen die Hunde. Die seriöse Lösung wäre energisch mit der Volksverdummung Schluss machen und Kontrollen verlangen und systematische Ausbeutung durch Banken und gigantische Konzerne abstellen. Es geht nicht an, dass das Vermögen fast zur Gänze nur einigen Clans zur Verfügung steht.

Re: wie lange es wohl noch dauert,

Ich denke, das dauert noch. Ich behaupte, dass selbst nach einer "Währungsreform" die Masse an Leuten, die wenig bis nichts zu verlieren haben, noch nicht kritisch ist.
Man nicht vergessen, dass wir eine Kultur des Aufbaues haben, d.h. verkürzt, wir haben in einen Wohlstandsaufbau investiert. Wir werden keine Freude damit haben, einen Teil abzugeben. Der Unterschied aber ist: Die Massen "damals" hatten gar nichts und auch keine Möglichkeit "aufzubauen". Ausser, indem das System radikal geändert wurde.

Antworten Antworten Gast: Gast.Gast
22.07.2011 14:33
1 0

Re: Re: wie lange es wohl noch dauert,

Auch heute haben Menschen die von zuhause kein Vermögen mitbekamen , wenig Aussicht sich aus Schulden herauszuwursteln, falls sie eine Familie gründen und halbwegs gut leben möchten.

Hobbyökonom