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Österreichs Landwirte an 17. Stelle bei Agrarförderung

27.07.2011 | 18:31 |   (Die Presse)

Die Griechen profitieren am meisten pro Hektar Anbaufläche, die Letten am wenigsten. Wie hoch die Direktzahlungen im Rahmen des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens sein werden, lässt sich noch nicht klar sagen.

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Brüssel/Apa. Österreichs Bauern bekommen pro Hektar Anbaufläche durchschnittlich 224 Euro Agrarförderungen und liegen damit auf Rang17 aller 27 EU-Staaten. Die meisten Förderungen beziehen die Griechen mit 575 Euro je Hektar, Schlusslicht ist Lettland mit nur 77 Euro. Große Bezieher landwirtschaftlicher Förderungen sind auch die Niederlande, Belgien und Dänemark. Das Gemüseland Spanien liegt mit 208 Euro je Hektar sogar noch hinter Österreich, genauso wie Polen (183).

Wie hoch die Direktzahlungen im Rahmen des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens von 2014 bis 2020 sein werden, lässt sich noch nicht klar sagen. Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich ist bereits in Sorge um den Fortbestand der Fördermittel. Der Kommissionsvorschlag für den neuen Finanzrahmenplan bringt zwar eine Erhöhung der Zahlungen von 925,58 auf insgesamt 972,2 Milliarden Euro. Einbußen sind aber bei den Direktzahlungen geplant. Sie sollen nur noch 281,8 statt bisher 330,1 Milliarden Euro betragen. Konkrete Zahlen legt der Landwirtschaftskommissar allerdings erst im Herbst vor.

 

Staaten wollen sparen

Außerdem planen die EU-Staaten für 2012 im Gegensatz zur Kommission eine geringere Steigerung der Agrarausgaben im Rahmen des Gesamtbudgets. So soll es statt knapp 58 Milliarden Euro nur 57,16 Milliarden geben.

Quelle: APA, EU-Kommission, Grafik: Die Presse

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.07.2011)

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5 Kommentare
Gast: Barcaa
27.08.2011 14:06
0 0

fuß

Seid wann ist Spanien Arm?
Nur Barcelona hat mehr geld als Helfte Österreich .

Gast: Plach2
02.08.2011 18:18
0 0

Bauernförderung in Österreich



Hannes E. 132.830 (im Vorjahr 84.267 +58%)
Christa E. 125.311 (44.042 +185%)
Leopold Z. 121.368 (52.239 +132%)
Helmut K. 120.542 (60.274 +100%)
Wolfgang L. 118.840 (41.829 +184%)
Josef K. 116.914 (43.461 +169%)
Annemarie M. 113.425 (50.466 +125%)
Maria S. 113.300 (27.925 +306%)
Karin S. 111.144 (18.992 +485%)
und noch viele weitere Beispiele

Bis 100.000 Einkommen zahlen die Bauern einen kleinen Pauschalbetrag als Steuern. Das heißt: 160.000 Bauern zahlen im Schnitt € 200.- Steuern pro Jahr! Bauern wird die gesamte MÖST rückvergütet.

Gast: Martin64
27.07.2011 23:50
2 0

Typisch


Und wieder Griechenland !
Seit ihrem EU- Beitritt sind die "armen" EU Länder Griechenland, Portugal und Spanien Nettoempfänger.
Und wie dankt man dies ?
Man geht Pleite und läßt nochmals zahlen !!

Ich hoffe, dass nach unzähligen Hilfspaketen sämtliche Förderungen neu durchdacht werden,
denn alle bisherigen waren umsonst.

Gast: öha
27.07.2011 21:01
1 0

dass Deutschland und NL soviel fördert!!

dann kein Wunder, dass die billiger anbieten können, wobei sie auch noch weniger Berglandwirtschaft haben. Die Förderungen sollten je nach Art der Landwirtschaft EU-weit vereinheitlicht werden, auf dass es keine Wettbewerbsverzerrung gibt!

Antworten Gast: Vogel Strauss
28.07.2011 08:52
1 0

Re: dass Deutschland und NL soviel fördert!!

Nix da, wer am besten lobbyiert, kriegt am meisten! So ist die EU!

Hobbyökonom