21.05.2013 17:00 Merkliste 0

EZB kauft italienische und spanische Anleihen

08.08.2011 | 20:07 |   (DiePresse.com)

Nach stundenlangen Beratungen schickt die EZB Signale zur Beruhigung der Finanzmärkte. Sie greift Italien und Spanien unter die Arme.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Montag damit begonnen spanische und italienische Staatsanleihen zu kaufen. Die Sparpläne Italiens und Spaniens führten in der EZB zu der Einschätzung, dass es "legitim" sei, beiden Ländern zu helfen, sagte der französische Finanzminister Francois Baroin am Montag in der Früh im Radiosender Europe 1. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat die Anleihen-Käufe europäischer Notenbanken im Interview mit dem ZDF verteidigt.

Die EZB hatte am Sonntag angekündigt, Staatsanleihen von Regierungen der Eurozone zu kaufen - ohne die Länder zu nennen. Die Euro-Notenbank forderte aber namentlich Spanien und Italien zur raschen Umsetzung der angekündigten Reformen auf.

Programm "aktiv umsetzen"

Die EZB wolle ihr Anleihenkaufprogramm "aktiv umsetzen", teilte EZB-Präsident Trichet nach einer Telefonkonferenz des Rats der Notenbank am späten Sonntagabend in Frankfurt mit. Das Programm zum Aufkauf von Anleihen sei als Reaktion auf gestörte Marktsegmente geschaffen worden, um die Preisstabilität in der Euro-Zone zu sichern, erklärte der 23-köpfige EZB-Rat.

Italien und Spanien mussten zuletzt rekordhohe Zinsen für ihre Refinanzierung anbieten. Nach Aussage mehrerer EZB-Mitglieder hat dies nur wenig mit der realwirtschaftlichen Lage der beiden Euro-Schwergewichte zu tun.

Volumen von bis zu fünf Milliarden Euro

Die EZB hat nach Schätzung von Händlern am Montag für mehrere Milliarden Euro italienische und spanische Anleihen gekauft. Die Kauforders seien in Paketen zu 20 bis 25 Millionnen Euro über sehr viele Händler platziert worden, hieß es. Es gab Schätzungen, wonach die Zentralbank bis zu zwei Milliarden Euro in die Hand genommen habe. Einige Marktteilnehmer gingen sogar von bis zu fünf Milliarden Euro aus. "Wenn man sich anschaut, wie sich die Renditen auf italienische und spanische Papiere heute entwickelt haben, und wenn man mitbekommt, dass nur sehr wenige Leute am Markt aktiv sind, dann kann man wohl davon ausgehen, dass die EZB ein paar Milliarden ausgegeben hat", sagte ein Händler.

Die EZB kaufte nach Aussage von Händlern vor allem fünfjährige Papiere aus Italien und Spanien. Die Renditen der entsprechenden italienischen Anleihen gaben in der Spitze um einen Prozentpunkt auf 4,581 Prozent nach, die der spanischen fielen nahezu genauso stark bis auf 4,501 Prozent.

EZB diktiert Italien Bedingungen

Einem Zeitungsbericht zufolge hat die EZB Italien detailliert die Bedingungen für ihr Eingreifen zugunsten des Landes diktiert. Die Vorgaben in einem "geheimen" Brief von EZB-Chef Jean-Claude Trichet und seinem Nachfolger, dem Italiener Mario Draghi, glichen einem Regierungsprogramm, berichtete der "Corriere della Sera" am Montag. Die EZB fordert demnach unter anderem schnelle Privatisierungen unter anderem kommunaler Unternehmen sowie eine Reform des Arbeitsmarktes.

Der Brief gebe "die zu treffenden Maßnahmen, den Kalender dafür und sogar die zu benutzenden gesetzgeberischen Mittel" vor, schrieb die Zeitung. Am Sonntagabend hatten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy Italien und Spanien aufgerufen, ihre bereits angekündigten Sparprogramme schnell umzusetzen. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi will sein Sparziel eines ausgeglichenen Haushalts neuen Plänen zufolge schon 2013 erreichen und nicht erst 2014 wie bisher geplant.

Paris für Aufstockung von EU-Rettungsschirm

Im Streit um eine Erweiterung des europäischen Rettungsschirms stellt sich die französische Finanzministerin hinter EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. "Es werden 440 Milliarden Euro bereitstehen und wir haben bereits gesagt, wir gehen darüber hinaus, wenn es nötig ist", sagte Baroin.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

292 Kommentare
 
1 2 3 45 6 7

Re: Ach,

Wieso? Sie essen ja auch erst, wenn´s fertiggekocht ist. Ansonsten unverträglich.

Rettungsschirm für die Aktienmärkte!

Gemäß EUDSSR-Doktrin sollte die EZB nun ein paar Trillionen für Stützungskäufe auf den europäischen Aktienmärkten ausgeben.
Das wäre neben den PIGS Anleihen wenigstens ein Geschäft; und schließlich: wie kommen die armen europäischen Anleger und Unternehmer dazu, für so einen "sachlich nicht gerechtfertigten" Absturz zu leiden?
Sarkozy, Barosso und, nach einigem Zögern, auch Merkel: volle Kanne!

Gast: Karl Huber
08.08.2011 13:10
1 0

2007

haben wir Gold gekauft. Da wurde ich ausgelacht. Heut lachen wir :)
Hat wer an Tipp wohin die Reise geht?
Derzeit stehen wir bei 1706.65.
Danke für den Tipp.

Antworten Gast: Lache immer noch über Goldkäufer
08.08.2011 17:31
0 0

Re: 2007

Ich habe heute Mittag Aktien die von Dollarexport stark abhängig sind in italienische Staatsanleihen umgeschichtet und kann immer noch von meiner Rendite her über Goldkäufer nur lächeln.

Goldkäufer sind in Wahrheit immer am Holzweg. Wenn man glaubt, dass Gold steigt, kauft man doch nicht Gold selbst, sondern Goldminen, die wie eine Calloption auf Gold wirken und wenn man glaubt, dass Gold fällt kauft man es sowieso nicht.

Gold kauft man höchstens wenn man es braucht, aber zu dem Preis ist es schlicht schon wirklich für alles unbrauchbar. Es gibt kein Gebiet wo Gold nicht z. B. durch Keramik oder Legierungen, die höchstens 600 Euro kosten ersetzt werden könnte. Es gibt also keinen Grund Gold zu kaufen bei einem Preis von über 1000 Euro schon gar nicht.

Viele halten Gold gar für mündelsicher! Das ist absoluter Wahnsinn. Die Goldblase platzt in Wahrheit wenn Inflation im US-Dollar aufzukommen droht, denn dann wird die Fed mit Goldverkäufen US-Dollar vom Markt holen und der Goldpreis verfallen. Im Gold ist lediglich die Inflation weit vorgelaufen, doch es werden die Korrekturen unweigerlich kommen, da die Produktion bis 2015 verdoppelt wird und die Gewinne der Goldproduzenten explodieren und diese enorm expandieren, auch wenn man ihre Investition noch über Umweltverträglicheitsprüfungen - heißen im Ausland anders gibt es dort auch - verzögert.

Gold kann man nicht essen!

Aber so einen Schüppel 500er Euro-Scheine - mit ein bissl Kürbiskernöl - sind echt schmackhaft, und vor allem leichter verdaulich. ;-)

Antworten Antworten Gast: Karl Huber
08.08.2011 13:48
0 0

Re: Gold kann man nicht essen!

Mein Großvater hat mir als Kind gesagt:
"A Stückl Grund auf dem Du a Kuh stellen kannst a Dir a Gmüse anbauen. A bisserl a Wald damit a Holz zum heizen hast..."
Ich habe die Anweisungen meines Großvaters immer befolgt :)
Wenn wir nix mehr zum beißen haben schauts für viele, viele Österreicher sehr, sehr schlecht aus (Kernöl? Ausgezeichneter Tipp. Nächstes Jahr gibts Kürbis aufm Feld.. ;))

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl Berger
08.08.2011 17:13
0 0

Re: Re: Gold kann man nicht essen!

Der Großvater kannte schlechte Zeiten, deshalb der gute Rat.
Ich habe in diesem Jahr auf meinem Grundstück (Häuschen mit großem Garten) Mini-Farming begonnen. Obstbäume waren schon vorhanden --- und bereits viel Gemüse geerntet.
Ziel ist die mögliche Selbstversorgung zu ca. 85%.
Nicht wegen der kommenden Weltwirtschaftskrise, sondern weil das Arbeiten an frischer Luft einfach gesund und die Lebensmittel frisch, ohne Konservierungsstoffe sind.
Sollten die Zeiten wirklich grottenschlecht werden, läßt man keinen Österreicher/in verhungern.
Teilen ist dann angesagt, auch das Wenige.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ein Gast aus der Stadt
08.08.2011 21:07
0 0

Re: Re: Re: Gold kann man nicht essen!

Ihre Einstellung ist löblich und zeichnet Sie aus, allerdings fiel mir gleich der Spruch eines deutschen Bauern dabei, der sagte: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral".

Viel Glück!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast34343
08.08.2011 15:31
1 0

Re: Re: Gold kann man nicht essen!

diese österreicher, für die es dann schlecht ausschaut, stehen dann aber auch vor ihrer tür... sehr unangenehm....

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 14:30
1 0

Re: Re: Gold kann man nicht essen!

hat er Ihnen auch gesagt, das Sie die Kuh auch gegen den Mob verteidigen müssen

Weiter so!

:-))

Gast: Novaris
08.08.2011 13:01
3 1

"Aufstände und Geschrei" ? Fehlanzeige

Die "Märkte" wollen von der Politik keine Sprechblasen mehr hören sondern Taten sehen, d.h., daß mit Steuererhöhungen bzw. Ausgabenkürzungen - insbesondere im Sozialbereich - die Defizite im Staatshaushalt verringert oder beseitigt und Zinsen nicht mehr mit der Aufnahme neuer Kredite bezahlt werden.
Die Altschulden können ohnehin nie getilgt werden.
Ob diese Programme von den Regierungen politisch durchsetzbar sind ist eine andere Frage.
Zunächst müssen höhere Zinsen gezahlt werden.
Der EFSF soll nun ausgeweitet werden, um Schuldenstaaten mit billigeren Krediten bedienen zu können.
Überlegungen setzen hier auf 2.5 Billionen EURO bzw. nach oben offen.
Allerdings dürfte die Erhöhung und Inanspruchnahme des EFSF das Rating der Garanten verschlechtern und somit für den EFSF, da die Refinanzierung über den Kapitalmarkt erfolgt, auch zu höheren Zinsen führen.
Der Rettungsschirm ist somit zuguterletzt ein Placebo und keine wirksame Medizin zur Beschaffung billigen Geldes.
Die von der EZB über Banken "angekauften" Anleihen sollen später vom EFSF übernommen werden.

So werden über den "Rettungsschirm" EFSF(später ESM) die Staatsschulden "Schritt für Schritt" (Juncker) vergemeinschaftet, die EU-Wirtschaftsregierung, EURO-Bonds und die Abgabe der Haushaltshoheit an Brüssel eingeführt, wenn es "keine Aufstände oder Geschrei" (Juncker) gibt.
"Austände und Geschrei" wird es wahrscheinlich in D und A erst geben "wenn es keinen Schritt zurück mehr gibt" (Juncker)

EZB kauft Schrottpapiere von Spanien und Italien

Unser Parlament hat einen Dachschaden, der repariert werden kann, unsere Abgeordneten haben einen Dachschaden, der leider nicht repariert werden kann.
Welchen Grund gäbe es dann, der Verschleuderung unserer Steuergelder durch EZB und Rettungsschirme zuzustimmen?

Gast: Liberal
08.08.2011 12:49
4 0

$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

vor lauter hoffen auf die märkte vergessen die politiker u. ihre wähler aus diversen ländern an das wichtigste ---> das abbauen ihrer mega- staatsschulden.....denn nicht die spekulanten,börsianer,aktiönare u. börsennotierte firmen haben die staatsschulden gemacht sondern das gemeine volk(viele davon nettoempfänger) mit hilfe ihrer vertreter(politiker)selbst,vor allem durch die übersozialleistungen die sich kaum eine volkswirtschaft leisten kann.....den menschen draussen auf der strasse muss jetzt die bittere wahrheit gesagt werden...auch wenn es wahltaktisch besser wäre(für den moment) die spekulanten bzw. die finanzbranche zu verteufeln......ansonsten wird es ärgere wohlstandseinschränkungen geben als praxisgebühr u. studiengebühr....dieses müsste den eh' so volksnahen politikern der sozialistischen u. christlichen volksparteien doch möglich sein den menschen "draussen auf der strasse" zu vermitteln,oder?

Antworten Gast: gast34343
08.08.2011 15:34
0 0

Re: $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

genau! ICH habe die schulden gemacht, ich allein!! bilanz 2010: meine einzahlung an die sozialversicherung: € 10.000.- bezogene leistungen gemäß abrechnung: € 216.- daher: ICH verprasse die milliarden, ICH!!!! hallo? gehts ihnen eh noch gut? aber vielleicht rechnen sie ja damit, dass ich in zukunft höhere leistungen beanspruchen werde? ojeh, ich möchte mich gleich entschuldigen dass ich lebe und vielleicht alt werde! pfeiffe!

Antworten Antworten Gast: Liberal
08.08.2011 16:09
0 0

Re: Re: $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

na wer hat dann z.b die 300 mrd. euro staatsschulden gemacht in österreich....nennen sie mir die verursacher u. für wen das geld ausgegeben wurde?.....aber was reg ich mich auf, habe in meinem posting eh genau beschrieben das die politiker solchen gummis wie ihnen nach dem mund reden....ps: ihr beitrag an die sozialversicherung ist hoffe ich aus privatwirtschaftlicher tätigkeit heraus erwirtschaftet worden, den sonst nettoempfänger u. schuldenverusacher....

Re: $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

Sie haben ja recht, aber ist es wahltaktisch nicht viel besser, un-personifizierten "Spekulanten" die Schuld geben zu können?
Die Wahrheit will keiner hören. Bis zum Schluss nicht.

Antworten Antworten Gast: Karl Huber
08.08.2011 13:23
3 0

Re: Re: $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

Der Schlußvorhang ist doch schon lange gefallen. Es stehen nur noch ein paar Schmierenkomödianten vorm Vorhang um ein wenig Gehör zu bekommen.
Wie schrieb Fle heute?
"Ein paar halbgebildeten Mittzwanzigern folgend..." Damit ist der Faymann gemeint.
Was habens über den Treichl gschimpft über seine "Dumm und Faul" Aussage. Die Herrn und Frauen Politiker..
Bis jetzt konntens seine Aussage nicht widerlegen. Ganz im Gegenteil!
Und da war Treichl eh noch sehr kulant. Mir kämen da noch einige wesentlich unfreundlicher Aussagen in den Sinn die nicht minder der Wahrheit entsprechen.

Re: Re: Re: $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

Nicht "faul" hat er gesagt, sondern "feig".
Und das stimmt ganz, ganz sicher...

Gast: Maxiösterreicher
08.08.2011 12:48
6 0

Freude

Freue mich schon auf morgen, wenn ich in Österreich lese ,dass Faymann der Obama von Österreich wieder die Finanzkrise beendet hat

Vielleicht..

..kommt jetzt endlich das Ende des Sozialismus in Europa.

Re: Vielleicht..

Das ist dann sowas wie die Einschätzung der Wetteraussichten für morgen. Im Grunde ist es völlig wurscht, man kann sich aber drüber unterhalten - und sogar drüber schimpfen.

Antworten Gast: Liberal
08.08.2011 13:08
2 0

Re: Vielleicht..

halleluja,würde wohl ein paar tränen fliessen lassen müssen wenn ich das noch erleben dürfte.....nach der bitteren enttäuschung das der/unser eu- beitritt die sozi- strukturen in österreich nicht aufgebrochen hat wäre ein europaweites ende des sozialismus jetzt umso schöner....

Antworten Gast: g749+
08.08.2011 12:54
0 5

Re: Vielleicht..

wie ist das wenn man so gar keine ahnung hat?

Re: Re: Vielleicht..

Habt Ihr in der Löwelstraße nicht einmal mehr Zeit, euch einen anständigen Nick zuzulegen. Die Rudas soll das Ganze etwas relaxter angehen. Das sind ja ur-unsoziale Arbeitsbedingungen.

Re: Re: Vielleicht..

Für die Beantwortung dieser Frage bist du am allerbesten geeignet!

Re: Vielleicht..

Hoffentlich!
Es wäre allerhöchste Zeit dafür!

Gast: ML King
08.08.2011 12:24
0 0

Auf Wiedersehen!

Die nächste viertel Stunde geht es abwärts, ich geh jetzt auch raus aus Wien und wechsle in italienische Staatsanleiehen, da habe ich die EZB auf meiner Seite und nicht die unfähige Nowotny-OeNB mit ihrer dämlichen Kursbeeinflussung gegen mich.

Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

Jetzt ist klar, die Nordländer (D,A,F,NL) finanzieren die Renten und Beamtengehälter nicht nur der Griechen, sondern aller Südländer (PIIGS). Es gibt keinen Grung mehr warum diese Länder jetzt ihren Staatshaushalt ausgleichen sollen wenn sie sich für 3% Zinsen (Griechenland) beleibig verschulden können, Gläubiger sind die oben genannten Staaten. Es gibt keine rechtliche Handhabe, weder zwischenstaatlich - noch von der EU die PIIGS zum Sparen zu zwingen. Ein Dauertransfer ist eingerichtet und wird unseren Wohlstand massiv vermindern. Diese Vorgangsweise ist massiv gegen die EU Verträge, wo bleibt unser Parlament, wo bleibt eine Volksabstimmung gegen diese gewaltige Plünderung unserer Staatskassen. Wo bleiben die Journalisten, die noch ein Minimum an Verstamd haben um die Politikerlügen endlich aufzudecken und unsere Volksvertreter schärfstens zur Rede zu stellen?

0 0

Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

der sich ja bereits längst angekündigt hat !
Sowohl Merkel wie auch Sarkozy (von unserem Heini will ich mal gar nicht schreiben), liessen und lasse nsic hteilweise immer nioch von der Hochfinanz prostituieren, statt endlich ihren angetretenen Job zu vertreten der eben heisst: das eigene Volk nach besten WIssen und Gewissen zu beschützen !
Entweder besitzen all die Figuren in dem Spiel keine eigene Meinung geschweige denn Charakter, oder sind bereits derart verblendet von (versprochenen) Reichtum, das es denen völlig egal ist, was mit ihrem Land geschieht !?

Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

"....und wird unseren Wohlstand massiv vermindern."

Das gilt nur für diejenigen, die LVs , "Wert"papiere und Sparguthaben haben und irgendwie am Tropf des Staates hängen.

OK, es sind fast alle.

Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

Staatsverschuldung in % des BIP:

Österreich: 72,3%
Deutschland: 83,2%
Frankreich: 81,7%
Netherlands: 62,7%

Spanien: 60,1%


Antworten Antworten Gast: EFF EFF
09.08.2011 09:56
0 0

Re: Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

In Spanien ist die Immobilienblase geplatzt. Zusätzlich kommt die enorme Jugendarbeitslosigkeit hinzu.

Re: Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

Die Staatsverschuldung in % des BIP anzugeben ist ein Witz!

Ist wohl nur dazu da, um die Masse der Einfaltspinsel nicht zu beunruhigen.

Viel interessanter ist die Staatsverschuldung in % der Staatseinnahmen. Da hätten wir dann aussagekräftigere, aber leider massiv dreistellige Werte.

Re: Re: Re: Offenbarungseid unserer Polit-Lügner

Interessanter Standpunkt.
Die Angabe im Verhältnis zum BIP ist nämlich dann sinnvoll, wenn Schulden gemacht werden, um in Zukunftsprojekte zu investieren. Also wackliges Beispiel, wie wenn ich einen Kredit für einen Hausbau aufnehme. Da muss ich meine Leistungsfähigkeit der nächsten Jahre abschätzen (z.B. was wäre wenn ein Kind dazukommt etc.)

Ihre Gegenüberstellung ist sinnvoll, wenn der Kredit für die Abdeckung laufender Rechnungen verwendet wird und nicht für Investitionen. Leider haben Sie somit wahrscheinlich recht.

geh bitte

die ham eh so viele punkte, könnens ruhig mal was einstecken auch

Gast: KritischerGeist
08.08.2011 11:48
2 0

Richtig interessant wird es erst um 15:30 Uhr, wenn die NYSE öffnet!


1 0

Bitte nicht zu voreilig!

In diesen Finanzmärkten kann sich das stündlich wieder ändern.

Warten wir einmal die Eröffnung an der Wall-Street um 15:00 ab.

Der DAX fällt aktuell steil nach unten!
Detto der ATX.

0 0

Re: Bitte nicht zu voreilig!

Der Fluch des Großen Mauses möge die Verantwortlichen der Finanzkrise treffen! http://youtu.be/cPPm-ouC7OE

Solche Artkel sind entbehrlich!!!

Die Wirtschaftsred. d. "Presse" sollte sich die real-time Kurse ansehen: Die Talfahrt ist im vollen Gang!!

Antworten Gast: Liftup
08.08.2011 11:51
3 0

Re: Solche Artkel sind entbehrlich!!!

Die Insel der Seligen betrifft das alles nicht, die Schnarchnasen im ORF sind immer noch bei 1665$ Gold, daher nur keine Panik.

Gast: MSIG
08.08.2011 11:36
4 1

Der Markt übertreibt mitunter, ist LANGFRISTIG aber gerecht!

Wenn bei Lohnverhandlungen permanent Beamte bevorzugt werden und diese damit mehr sparen können als jene, die tatsächlich am Markt handelbare Leistungen erbringen, so rächt sich der Markt, indem er die Ersparnisse der permanent Bevorzugten, die nur möglich wurden durch übermäßige Lohnsteigerungen zu Ungunsten derer die Leistung am Markt erbringen und mehr und mehr zum Beamtentum aus Lohnüberlegungen abwandern, abwertet.

Zahlt der Staat permanent zu viel seinen Beamten, so werden ja auch Anleihen, die sich gewissermaßen ähnlich in Punkto Erwartungserwartungen an der Börse verhalten, abgewertet und die, die sich auf Grund überdurchschnittlich erhöhter Löhne etwas ersparen konnten verlieren einen Teil und die Ungerechtigkeit wird abgefedert.

Nur ganz nebenbei führt dieses Verhalten des Marktes zu nachteiligen Effekten, wie man sie sonst nur im Sozialismus kennt, wo eben das persönliche Optimum mit dem volkswirtschaftlichen Minimum ident ist. Am gerechtersten wäre ja auch eine totale Entwertung der Anleihen, damit wären alle ungerechten Ersparnisse auf Grund von Überzahlung ausgeglichen, doch das bedeutet Chaos, weil eben der Sozialstaat nicht funktioniert. In einem funktionierenden Sozialstaat könnte jeder beruhigt alles verkonsumieren, das er verdient, da bei Ausfällen beim Lohn durch was auch immer, sofort der Staat einspringt. Doch derart Sozial ist der Staat nicht zur Bevölkerung (die kann ausgetauscht werden und ist verzichtbar) sondern nur zu Banken und Versicherungen!

Re: Der Markt übertreibt mitunter, ist LANGFRISTIG aber gerecht!

In diese "Rechnung" sollte man noch folgendes mit hinein nehmen: "Staat = wir alle".

Antworten Gast: MSIG
08.08.2011 12:17
3 0

Re: Der Markt übertreibt mitunter, ist LANGFRISTIG aber gerecht!

Auch wenn es einer (Beamter?) noch immer nicht verstehen will. Entweder wir bekommen die übermäßige Kostensteigerung der staatlichen Verwaltung und damit die Kosten der Beamten in den Griff oder der Markt hat uns ewig im Griff!

Der Markt bewertet nie nur das Unternehmen selbst, sondern immer gleich mit das Umfeld in dem das Unternehmen sich befindet und aus dem Kosten und Nutzen erwachsen können. Gegen 100.000 fleißige Beamte, die sich um die schnelle Vergabe an 100.000 zuzugswillige Millionäre persönlich kümmern hätte die Wiener Börse nichts und würde diese auch nicht negativ einpreisen, aber gegen Fakten wie z. B. die Anstellung von Parksheriffs statt die Beseitigung von Parkraummangel (Knappheit) durch eine gleiche Zahl von Bauarbeitern, die langfristig das Problem durch Garagenbau erledigen, da hat der Markt langfristig etwas dagegen und lässt die Kurse dahinschmelzen, da Hoffnung auf Wachstum durch Mangel verdrängt wird.

Letzeres waren nur zwei Beispiele. Aber Faktum ist, dass die Leistung der Beamten gemessen an ihren Gehaltszuwächsen europaweit nicht passt und das belastet die Märkte und ist eine der Hauptwurzeln der Krisen in den USA und Europas.

Ich habe nichts gegen Beamte, aber wenn sie nicht mehr leisten, darf der Staat ihnen auch nicht permanent mehr zahlen, da dies unweigerlich zum Anstieg von Budgetdefizten und Ungerechtigkeit bis zur Abwanderung von Leistungsträgern führt, die sich um ihren Lohn über Abzüge für staatliche Soziallöhne betrogen fühlen.

Gast: WienerGast
08.08.2011 11:31
0 0

Schade !!!

Aber ich bin doch noch guter Hoffnung das jetzt so lange und ausführlich über eine Krise gesprochen wird bis die Menschen endlich genügend Angst bekommen und es endlich wieder zu einem Crash kommt.
Denn eines darf man nicht vergessen, so werden neue Millionäre gemacht. Das Prinzip ist watscheneinfach. Man beschwört Krisen herbei, die Insider wissen vorzeitig darüber bescheid und verkaufen ihre Wertpapiere zu einem guten Preis. Wenn die Talsohle erreicht ist kaufen sie wieder fest ein zu niedrigsten Preisen denn eines ist sicher, nach einem Tal kommt immer ein Aufstieg und das bringt die Millionen. So einfach ist es wenn man an der "Quelle" sitzt, Verlierer ist nur der, der werder die Zeit noch die Information hat rechtzeitig zu reagieren, der ist der Dumme wenn er verkauft.

Antworten Gast: Liftup
08.08.2011 12:53
0 0

Re: Schade !!!

Keine Ahnung wie lange es noch so weiter geht, aber einmal ist aus mit Wursteln und der Supergau die logische Folge dieses kranken Systems.

Gast: lügner
08.08.2011 11:22
0 0

Deutliches Plus in Spanien und Italien

da kann man nur noch den Kopf schütteln bei solchen berichten ich bin kein Börsenfachmann aber ich sehe nur rote zahlen in den Börsenberichten Deutliches minus in Spanien und Italien liebe Nachbarn

Gast: Chapter11
08.08.2011 11:19
0 0

das wars , lights off ....

Die EZB hat mit Ihrer harten Euro-politik leider vergessen , die Wirtschaftskraft der Mitgliedsstaaten einzubeziehen - Jetzt wird die Wirtschaft versenkt - danke Hr. Trichet !

0 0

(Ag.) - wer steckt hinter dieser ...

... zweckgebundenen Jubelmeldung?

(aG ist die Abkürzung für "auf Gegenseitigkeit" in dem Fall wärs ja "verkehrt herum Ag.) :-)))

Auch den Börsentag soll man nicht vor dem Abend loben!

3 0

Kommentar: Sonntag: ''Neue Zürcher Zeitung''


''Jede Party hat ihren Preis. Die Krise wird zum Regelfall. Ohne glaubwürdige und vor allem langfristig ausgelegte Kurskorrekturen bei den Staatshaushalten und bei der Reform verkrusteter Strukturen freilich ist der Gesundungsprozess zum Scheitern verurteilt. Ausgaben- und Schuldenquote - auch jene der privaten Haushalte - müssen in vielen Fällen nicht nur auf ein Niveau gesenkt werden, das der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit effektiv entspricht, sondern diese Einschnitte müssen über einzelne Wahlzyklen hinweg innenpolitisch auch mehrheitsfähig bleiben. Die Schweiz mit ihrer Schuldenbremse und einer hohen Sparquote darf anderen Staaten ein Vorbild sein.''

Re: Kommentar: Sonntag: ''Neue Zürcher Zeitung''

Ist ja alles im Grossen und Ganzen nicht falsch - das mit der Sparquote ist aber ein grundsätzlicher Irrtum.
Wenn Geld laufend dem Wirtschaftkreislauf entzogen und den Finanzmärkten zugeführt wird, muss dieses immer risikoreicher veranlagt werden, um die erwartete Rendite zu bringen. Eine hohe Sparquote ist also genausowenig gut, wie eine negative.

 
1 2 3 45 6 7

Hobbyökonom