21.05.2013 21:04 Merkliste 0

Börsen-Talfahrt: ATX stürzt um sechs Prozent ab

08.08.2011 | 20:47 |   (DiePresse.com)

Die internationalen Leitbörsen haben einheitlich deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Thema Nummer eins war die Kreditwürdigkeit der USA.

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Die Schuldenkrise in Europa und den USA hat rund um den Globus die Börsen auf Talfahrt geschickt. Die Wiener Börse hat einen erneut turbulenten Handelstag sehr tief in der Verlustzone beendet. Der ATX sackte um 138,37 Punkte oder 6,11 Prozent auf 2.127,98 Einheiten ab und befindet sich somit schon in einer neun Tage andauernden Verlustserie. Marktbeherrschendes Thema war die Abstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Gegenüber Ultimo 2010 liegt der ATX per heute mit über 26 Prozent im Minus. 

Der DAX in Frankfurt rutschte um über fünf Prozent ab und notierte so unter der psychologisch wichtigen Marke von 6000 Punkten. Der deutsche Leitindex sackte um 5,02 Prozent auf 5.923,27 Punkte ab. Auch ein schwacher Handelsauftakt an der Wall Street setzte den DAX dann  noch deutlich unter Druck.

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US-Aktienmärkte brechen ein

Die Kursverluste an der Wall Street haben sich am Montag massiv ausgeweitet. Alle drei großen Indizes gaben im Verlauf drei Prozent oder mehr nach, der Technologie-Index Nasdaq verlor zwischenzeitlich sogar über vier Prozent. Damit setzte sich die internationale Verkaufswelle fort, die in der Früh in Asien begonnen hatte und zu Mittag über Europa schwappte.

Die New Yorker Aktienbörse rutschte am Montag im Verlauf noch tiefer in die Verlustzone. Der Dow Jones rasselte gegen 20.25 Uhr (MESZ) um 4,72 Prozent oder massive 539,85 Punkte auf 10.904,76 Zähler nach unten und rutschte damit deutlich unter die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke. Die Aktien der Bank of America verlieren zeitweise über 17 Prozent, nachdem der Versicherer AIG das Unternehmen auf zehn Milliarden Dollar Schadenersatz wegen "massiven Betrugs" verklagt hatte. Der S&P-500 Index rutschte um 3,79 Prozent  ab. Der Nasdaq Composite Index sackte um minus 3,92 Prozent ab.
Die New Yorker Börse NYSE hatte vorsorglich in Erwartung größerer Kurseinbrüche einen Boden eingezogen und eine Regel aktiviert, mit der massive Ausschläge bei der Preisfindung zum Handelsauftakt abgefedert wurden.

Auch Euro-Stoxx-50 deutlich im Minus

Europas wichtigster Leitindex, der Euro-Stoxx-50, sackte bis zum Börseschluß um 17.30 Uhr um 3,72 Prozent ab. In einer europaweiten Branchenbetrachtung ragten Auto- und Rohstoffwerte als deutlichste Tagesverlierer hervor. Nur zwei Titel, darunter die UniCredit, schafften es ins Plus.

Die Pariser Börse schloss auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2009. In Moskau verzeichnete der RTS-Index des Computerhandels ein Minus von 7,84 Prozent. In Japan schloss der Nikkei-Index für 225 führende Werte mit einem Minus von 2,18 Prozent bei 9097,56 Punkten. In Sydney erreichte der ASX200-Index den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Auch Nordeuropas Börsen reihten sich am Montag in den allgemeinen Börsentrend ein. Am schlimmsten erwischte es die Osloer Börse, die mit minus 5,65 Prozent in diesem Jahr den bisher stärksten Absturz an einem Tag erlebte. Erheblich waren die Verluste auch an den Börsen in Stockholm (-4,82 Prozent) und in Helsinki (-4,20 Prozent). Im benachbarten Baltikum fielen die Aktienkurse insgesamt noch stärker. Vergleichsweise glimpflich verlief der Börsenmontag an der dritten großen Nasdaq-OMX-Börse im Norden, in Kopenhagen. Dort fielen die Kurse um 3,15 Prozent. Die griechische Börse fiel unter 1000 Punkte und weist den niedrigsten Wert seit 14 Jahren auf. Anschließend wurden an der Athener Börse Leerverkäufe vorübergehend verboten. Ab Dienstag dürften für zwei Monate lang keine derartigen Geschäfte getätigt werden, kündigte die Börsenaufsicht des krisengeschüttelten Eurolandes am Montag an.

Der Goldpreis erreichte hingegen ein neues Rekordhoch. Die Sorge vor einer Eskalation der Schuldenkrise trieb den Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31 Gramm) am Montagvormittag auf 1715,01 Dollar. Der Goldpreis ist damit seit Beginn des Jahres um etwa 20 Prozent angestiegen.

G-7-Zusage wirkte nur kurzfristig

Die Beruhigung durch die Zusage der sieben führenden Industrieländer (G-7), alles nötige für eine Stabilisierung der Märkte zu tun, war nur kurzfristig. Dabei schlossen sie auch gemeinsame Interventionen am Devisenmarkt nicht aus. "Die G-7 haben gewissermaßen eine Grenze gezogen, um eine Ausbreitung der Schuldenkrise einzudämmen", sagte Analyst Christian Cooper von Jefferies & Co.

Auch der signalisierte Ankauf spanischer und italienischer Staatspapiere durch die Europäische Zentralbank (EZB) konnte die erneute Ausverkaufswelle nicht stoppen. Analysten zufolge sollte die Maßnahme nach den Turbulenzen der vergangenen Woche etwas Ruhe an die Börsen bringen.

>>> Die aktuellen Börsenkurse


Börsen-Crash: Wenn Kurse in die Tiefe stürzen

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Abstufung der US-Bonität schürt Nervosität

Die Herabstufung der US-Bonität durch die Ratingagentur Standard & Poor's schürte die Nervosität am Markt. Mit der Abstufung wankt ein Eckpfeiler des weltweiten Finanzsystems. Der Schritt war zwar erwartet worden, kommt aber nach einer Woche mit den schwersten Verlusten an den Weltbörsen seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008.

In den nächsten zwei bis drei Tagen sei mit einem volatilen Handel zu rechnen, bis der Markt die Nachricht verarbeitet habe, sagen Händler.

US-Finanzminister bleibt im Amt

Unterdessen wurde bekannt, dass US-Finanzminister  Timothy Geithner trotz Schuldenkrise und schwacher Wirtschaftsentwicklung weiter im Amt bleiben will. Das teilte er nach Angaben einer Ministeriumssprecherin vom Sonntag Präsident Barack Obama mit. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Geithner sich zurückziehen könnte. Obama habe Geithner gebeten zu bleiben, "und er begrüßt seine Entscheidung", zitierte die Wirtschaftsagentur Bloomberg den Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney. Geithner hatte selbst vor Wochen angedeutet, dass er sich nach der Erhöhung der Schuldengrenze zurückziehen könnte.

>>> Pressestimmen: "Die Welt ist krank"

(Ag.)

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292 Kommentare
 
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Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 09:32
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Re: und all diese Kommentare werden wärend der ARBEITSZEIT geschrieben

während mit h natürlich

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Medien-Panikmache!!!!!

...ein börsencrash sieht anders aus ;-)

...aber ist natürlich gut für ne reisserische headline (und wer weiss? - vielleicht einen selffullfilling prophecy)

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Re: Medien-Panikmache!!!!!

Es könnte aber der Beginn einer neuen zyklischen Baisse an den Börsen sein.

Für mich sieht es danach aus!

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 09:55
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Re: Re: Medien-Panikmache!!!!!

oder einer Hausse !

Geld wird ja jetzt genug gedruckt
und die Weicheier wurden hinausgeschüttelt ( auch dank stop loss )

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Re: Re: Re: Medien-Panikmache!!!!!

Zuerst muss die negative Stimmung abgebaut werden und alle werden sich die Wunden lecken müssen. Erst später kommt dann wieder das viele billige Geld zum Tragen.

Stop-Loss ist immer eine fragwürdige Strategie. Ist eher für Zocker geeignet. Aber wenn zu viele zocken, dann funktioniert es natürlich nicht mehr so optimal.

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Re: Re: Medien-Panikmache!!!!!

Man wird erst am Nachmittag sehen können ob ein Giga-Absturz stattfindet, die Wallstreet wird sämtliche Märkte beeinflussen.
Der Crash kommt, er ist auch unumgänglich, dann wird eine Währungsreform im EU-Raum folgen und die karten werden neu gemischt!
Neue Politiker werden uns regieren und unser System wird noch weiter nach links triften, es wir nichts mehr so sein wie es einmal war und wie wir es gewohnt waren!

Danke EU, danke auch an die öst. Politiker welche uns hineingelogen haben in diesen Saustall!

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Re: Re: Re: Medien-Panikmache!!!!!

Ja, das kommt, ABER noch nicht jetzt ;-)

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Re: Re: Re: Re: Medien-Panikmache!!!!!

Ich habe mich auch keinen fixen Termin genannt, stimme mit Ihnen aber überein dass ER kommen wird, man wird uns nicht verständigen oder warnen, auch vor einer Währungsreform nicht.

Sicherer Hafen ist zu empfehlen!

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Mann auf der Straße

Dem Mann auf der Straße ist die Entwicklung der Börsen eigentlich egal.
Er denkt, diese Abzocker haben mal Glück, dann mal nicht - so wie es sich auf der Welt gehört.
Und Asien: dem Mann auf der Straße ist es angenehm, daß die Asiaten Probleme auf den Börsen haben, dort gehen ja die vielen fehlenden Billionen aus Europa ja hin, und die Arbeitsplätze.

Re: Mann auf der Straße

Stimmt, eigentlich egal, aber ...

wenn dann die Staaten wieder mit einem "Bankenrettungspaket" daherkommen, welches die ohnehin schon enorme Staatsverschuldung noch mehr in die Höhe treibt, trifft das über Umwege auch den kleinen Mann.

Sollen die doch mal alle Spekulanten, inklusive Banken, gegen die Wand fahren lassen!

Sie sollten mal ihren Gedanken zu Ende denken, bevor sie so etwas fordern!

Im Falle einer Bankeninsovenz werden ALLE Kredite fällig gestellt und ich bin nicht der Meinung, dass Österreich auch nur 20% der Schulden in der Höhe von ca.
200 Mrd. Staat
230 Mrd. Firmen
250 Mrd. Haushalte
refinanzieren könnte.

Vielleicht verstehen sie jetzt warum die Politik verzweifelt versucht so etwas zu vermeiden, denn den Ast, auf dem man sitzt, abzusägen ist dumm!

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Re: Sie sollten mal ihren Gedanken zu Ende denken, bevor sie so etwas fordern!

Sochard, andererseits könnten die Banken die 37 % f. HH (s.o) durchaus fällig stellen.
Österreich als solches (die NB) hat damit nichts zu tun, dann müssten die Herrschaften endlich aus dem weltweiten, oder auch nur US, - Debakel endlich lernen.
Und energische Maßnahemn ergreifen.
Die aufgesetzte Schwarzmalerei wird dann greifbar.
Der Mann auf der Straße (m/w) hat mit den beiden ersten Summen kein bißchen was zu tun.

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Re: Re: Mann auf der Straße

Michael, Sie meinen mit an die Wand fahren, daß alle 'Mann auf der Straße' einfach mal für 7 Tage (oder so) ihr Geld vom Konto abheben?
Geht nicht. Alle 'Mann auf der Straße' sind im Soll bei den Banken. Deshalb eventuell die Macht der Banken und ihre Probleme.

5 0

massiv?

1.7% ist massiv?

Re: massiv?

Prozente alleine sagen gar nichts aus, die muss man schon in Beziehung stelle.

Der stetige Verlust von 1,7% in einer Woche bedeutet über das Jahr gesehen einen Abgang von 59% ;-)

Gast: nina blum
08.08.2011 08:38
6 2

keine sorgen leute

der schellhorn hat die lösung

Fragen des kleinen Mannes

Warum werden die Kredit-Zinsen erhöht bei einem, der ohnehin nicht mehr zahlungsfähig ist? Was machen die Damen und Herren Millionäre/ Milliardäre mit ihrem Riesenvermögen in dieser Zeit? Wer macht die Geld-Politik mit den Ratingagenturen, wem gehören diese und wem dienen sie? Wer profitiert in diesen Tagen von all der Geldvernichtung? Haben die Reichen nicht die meiste Angst um ihr Kapital? Und was tun sie, um ihr Geld zu retten bzw. zu vermehren? Schlägt man nicht die Falschen und schont die Richtigen? Die Politiker sind doch eher arme Würschteln im Gegensatz zu einem knochenharten Kapitalisten, der nur seinen Eigennutz im Sinne hat. Ich kann nur zusehen, wie hier unbekannte Kräfte um Prozente und Milliarden jonglieren und sich gegenseitig ausbremsen...die Börsen als Hochburgen des Finanzwahnsinns, Spielplätze des Mega-Kapitals. Und warum wendet man sich vorwiegend gegen die Sozialausgaben eines Staates und nicht gegen die Militärausgaben? Fragen über Fragen...

Geldvernichtung?

vielleicht wurde es kurz zuvor genauso virtuell vermehrt? da gibts eine aktie, die ist 1000 wert, dann lanciert ein "Guru", des Papierl hat Potential, 100000 wollens kaufen, der Kurs geht auf 2000. Über den Anstieg beschwert sich keiner. Die Firma oder Ware hinter dem Papierl ist aber in Wirklichkeit net anders geworden, also net mehr wert, der Kurs fällt wieder auf den wirklichen Wert und alle schreien von der großen Geldvernichtung. Ja, bei denen die dem einzigen geglaubt haben der wirklich verdient hat, jene großen Finanzjongleure deren Furz ausreicht die Kurse massiv zu beeinflussen.
Ist mir schon klar dass es noch weitere Faktoren gibt, aber irgendwann und irgendwie gehört eine höchst zulässige Firmengröße eingezogen um von der "Systemrelevanz" wegzukommen, das aber geht nur in weltweiter Koordination und wird daher nie passieren

Danke

Danke für die Antwort, lieb von Ihnen.

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Re: Fragen des kleinen Mannes

richtig. man pumpt das Geld an die falschen stellen.
dort erzeugt es nicht Kaufkraft, sondern noch mehr finanzielle macht!

Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 08:40
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Re: Fragen des kleinen Mannes

Sie sind wirklich ein kleiner Mann

Antworten Gast: g749+
08.08.2011 08:37
5 1

Re: Fragen des kleinen Mannes

das kann dir der neoliberale presseexperte schellhorn erklären der ist ein glühender verehrer dieses systems

Gast: Defender
08.08.2011 08:10
1 0

Es wird wieder viel geredet,

doch eine klare Aussage fehlt:
Wer sind die Profiteure dieser angezettelten Krise und wo sitzen sie?

bis jetzt

sitzt nur Madoff.

zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

es ging dabei um die ö telekom.

doch die ereignisse an den börsen legen den schluss nahe, dass auch dort weniger reale geschäfte als der schein = die pure spekulation regiert.

die usa werden herabgestuft und AKTIEN in fernost verlieren an wert --> haben die entsprechenden firmen plötzlich geringere erträge? sind ihre erträge in zukunft in gefahr?

mumpitz!
diese kursverluste entstehen, weil arbeitsscheue spekulanten eine möglichkeit sehen, geld auf die leichte methode zu verdienen.

spekulation hatte mal als marktkorrektur ihren sinn.
doch mittlerweile ist spekulation zum selbstzweck geworden.

brecht den spekulanten die finger! besteuert ihre umsätze, ihre erträge in einem ausmaß, dass sie sich eine 'ehrliche und anständige' arbeit suchen müssen!
sie richten mittlerweile NUR noch schaden an.

Antworten Gast: der_arge_spekulant
08.08.2011 08:53
3 0

Brecht mir die Finger!

Guten morgen.
Ich bin ein Spekulant, einer der besonderen Sorte:
In meiner regulären (40h) Arbeit verdiene ich < 1000 EUR netto. Nebenbei (1) zahle ich in eine fondsgebunden Altersvorsorge ein und (2) halte mir ein wenig Spielgeld (4000 EUR) zum Spekulieren an der Börse.
ad 1. Ich bin froh, wenn "meine" Fondsgesellschaften den Aktienteil in Zeiten unsicherer Marktlage zurücknehmen; auch wenn dadurch ein Staat kollabiert. Das ist mir eigentlich egal, weil ich möchte am Ende der Laufzeit möglichst viel rausbekommen.
ad 2. Ich selbst mache das genauso. Und daher weiß ich auch, wie schwer es ist, Erträge zu erzielen (wenn es so einfach wäre, warum macht es dann nicht ein jeder?), die dann auch noch besteuert werden, denn der Verlust bleibt mir ganz alleine. Reich werde ich damit auf jeden Fall nicht; es fallen höchstens ein paar hundert EUR Gewinn pro Jahr ab. Damit es mehr wird, müsste ich mich 40h pro Woche nur mit den Märkten beschäftigen.

Also, brechen Sie mir meine Finger; dann suche ich mir eine "ehrliche und anständige Arbeit".

Herzlichst, Ihr Spekulant.

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
08.08.2011 09:25
0 0

Re: Brecht mir die Finger!

Volle Bestsätigung, voll bei ihnen. Diese Idioten, die dauernd von Spekulaten reden, haben die Hosen schon gestrichen voll, wenn sie ihr Verdientes zur Bank tragen, wegen des "Risikos". Immer diese Entscheidungen... furchtbar!

0 3

Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht:

sind's doch froh! dann kann sich auch der kleine Mann an Unternehmen beteiligen.

Antworten Gast: trader1
08.08.2011 08:33
1 3

Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

.. sie haben ein dorf, mit 300 einfamilienhäuser .. halt so jedes im durchschnitt um die 200000 euro wert .. und jetzt gibt es einen, dem das wasser bis zum hals steht, und der deswegen sein haus um 100000 euro verkauft ..sind jetzt alle häuser mit einem schlag um die hälfte weniger wert ? verhungern jetzt alle in dem dorf ?... oder sollte man nicht dem gescheiten kerl, der das haus um die hälfte seines wahren wertes kaufen wird auf die schulter klopfen und sagen .. gut gemacht :-) ?

Re: Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

Ähm ... der Vergleich zur Börse hinkt insofern, als die Wertpapiere nicht jetzt unterbewertet sind, sondern früher überbewertet waren.

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 09:30
0 0

Re: Re: Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

Es ist UNMÖGLICH den genauen Unternehmenswert festzustellen. Daher ist unter oder überbewertet NONSENS. Die Zukunft wird den Wert zeigen.

Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 08:27
0 1

Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

So schreibt nur ein Dummschwätzer, der sich noch nie über Spekulation gedanken gemacht hat !

Natürlich investiert man an der Börse Geld um reich zu werden. Wozu sonst ? Dies war schon immer so !

Die Firmen in Asien werden weniger Gewinn machen, da die USA ein riesiges Sparpaket beschlossen haben und der Yuan aufwertet.

Wenn man an der Börse leicht Geld verdienen könnte, würde es überhaupt keine Arbeiter mehr geben. Spekulation ( nicht zu verwechseln mit Diebstahl ) ist das schwerste Geschäft der Welt !

Die Spekulation hat noch NIE einen Schaden angerichtet ! Die Märkte preisen den Schaden der handelnden Personen der "Realwirtschaft" ( unfähige Politiker, Manager, Igenieure etc. ) ein.

Antworten Antworten Gast: trader1
08.08.2011 08:59
0 0

Re: Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht: "scheingeschäfte um neun mio euro"

und eine gedenkminute für alle, die bei dem versuch das spiel der spiele zu gewinnen auf dem feld der ehre des kapitalismus gefallen sind und gerade in diesem moment fallen :-)

Re: zufällig lautet die überschrift des nächsten artikels in der übersicht:

meine Rede!

Gast: gumpolds
08.08.2011 07:46
9 1

Die EZB signalisiert den Kauf von italienischen und spanischen Anleihen

Eine gefährliche Drohung von diesen Kapitalvernichtern und Vertragsbrechern der EZB und EU-Spitze. Wann wird diesen Scharlatanen das Handwerk gelegt? Wann werden diese vertragsbrüchigen Milliardenvernichter vor ein Gericht gestellt und abgeurteilt? Es ist hoch an der Zeit dieser Vernichtung con Volksvermögen Einhalt zu gebieten!

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Re: Die EZB signalisiert den Kauf von italienischen und spanischen Anleihen

die Mrd. wurden bereits von den Regierungen vernichtet. der EZB bleibt nicht viel anderes übrig.

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Schluss mit der Heuchlerei

Demokratie? Die Politik westlicher Prägung hat das Primat des Handelns doch längst an Hochfinanz und windge Konzernbosse ausgelagert. Egal welche Partei oder Koalition sich anhebt Probleme zu lösen, sie scheitern. Meist an sich selbst und immer mehr Personen die zwar de facto Macht zu demokratischen Veränderungen hätten diese aber de jure nicht anwenden da sie an den Strippen ihrer klandestinen Förderer zappeln.

Der Preis den wir für vermeintliche Demokratie zahlen wird mittlerweile von immer mehr Menschen als zu hoch empfunden. Wen wundert es das radikale Prediger immer öfter Zuspruch finden? Immer mehr Menschen abgestumpft den Phrasen der herrschenden Kaste aus Sumper- und Strizzitum gegenüberstehen? Der Rechtsstaat immer ungenierter gegängelt wird um diese Demokratie noch irgendwie am Laufen oder eher straucheln zu halten.

Re: Schluss mit der Heuchlerei

ich stimme mit ihrem ersten absatz weitgehend überein.

jedoch "Wen wundert es das radikale Prediger immer öfter Zuspruch finden?" kann ich nicht unterschreiben.

denn genau die 'radikalen prediger' haben am allerwenigsten ahnung, wie eine änderung in positiver hinsicht möglich wäre.
und sie hängen noch viel mehr an den strippen 'klandestriner förderer'. (schauen sie sich mal die financiers extremer gruppierungen in europa oder der tee-irren an: da kommt einem das gruseln!)

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Re: Re: Schluss mit der Heuchlerei

Hab ja nicht behauptet, dass die radikalen Prediger taugliche oder gar sozial verträgliche Lösungen parad hatten oder hätten.

Gefahr für die Demokratie erkenne ich vielmehr in der Weigerung fragwürdiger Frontfiguren und ebensolcher Leistungsträger zu teilen. Der Ellbogengesellschaft unbeirrt Schutzpatronat zu geben während die Herrschaften bereits die letzten Ressourcen an Unschuldsvermutung aufzehren. Die Generation der Verlorenen wird der EU noch gewaltige soziale und gesellschaftliche Probleme bescheren.


Gast: Novaris
08.08.2011 07:37
0 3

Der Nebel ist pottendick ....

Die "Märkte" wollen von der Politik keine Sprechblasen mehr hören sondern Taten sehen, d.h., daß mit Steuererhöhungen bzw. Ausgabenkürzungen - insbesondere im Sozialbereich - die Defizite im Staatshaushalt verringert oder beseitigt werden und Zinsen nicht mehr mit der Aufnahme neuer Kredite bezahlt werden.
Die Altschulden können ohnehin nie getilgt werden.
Ob diese Programme von den Regierungen politisch durchsetzbar sind ist eine andere Frage ?
Zunächst müssen höhere Zinsen gezahlt werden.
Der EFSF soll nun ausgeweitet werden, um Schuldenstaaten mit billigeren Krediten bedienen zu können.
Überlegungen setzen hier auf 2.5 Billionen EURO bzw. nach oben offen.
Allerdings dürfte die Erhöhung und Inanspruchnahme des EFSF das Rating der Garanten verschlechtern und somit für den EFSF auch zu höheren Zinsen führen.
Der Rettungsschirm ist somit ein Placebo und keine wirksame Medizin zur Beschaffung billigen Geldes.
Zusätzlich ergibt sich nach und nach eine Vergemeinschaftung der Schulden.
Fazit : Der Nebel ist pottendick, die Funktion des Radargerätes ist gestört und im Kurs des Schiffes namens "EURO/DOLLAR" liegen zahlreiche Klippen, die eine Havarie des Schiffes wahrscheinlich machen.
Es kann somit nicht verwundern, wenn umsichtige Passagiere schon mal in das Rettungsboot namens "Gold" einsteigen und zusätzlich die Rettungswesten namens "Schuldentilgung etc.etc." anlegen.

Die von der EZB über Banken "angekauften" Anleihen sollen später vom EFSF/ESM übernommen werden.

Nur mit dem Anwerfen der Notendruckpressen

und dem Anhäufen weiterer Milliardenschulden können Märkte nicht stabilisiert, sondern bestenfalls kurzfristig stimuliert werden. Der Goldpreis hat darauf schon reagiert und steht bereits über $ 1700! Die Flucht aus dem Euro und aus den Aktien hat voll einesetzt. Letzteres ist vor allem für Pensionsfonds und die davon abhängigen Menschen katastrophal.

Gast: klartechst
08.08.2011 07:13
0 0

...jetzt versteh ich auch den Transfer...

...von Ronaldo von Real Madrid zur EZB. Sollte Spanien seinen Pflichten nicht nachkommen, wars das mit der CL :)

...was Italien betrifft würde ich (als EZB- Vorsitzender) eher in den Ski-Circus investieren. Da gibt der Fußball im Moment nicht viel her.

Gast: onkel dagobert
08.08.2011 07:05
11 0

Gold notiert schon über $ 1700

die Notendruckpressen rotieren, das Papiergeld wird stündlich weniger wert. Wenn dies auch die Schweizer tun (müssen), wird die Flucht in den CHF bestenfalls als defensive Strategie etwas nützen - trotzdem wird die Parisituation zum € in kürze Realität sein.
Eine Bankrotterklärung des Euro und ein Abcashen der kleinen Sparer, welche die Krönung durch die mit Sicherheit kommende Währungsreform erfahren wird. Dies ist die Kapitalvernichtung aller in Euro angelegten Sparformen - die Stiftungsmanager haben schon längst umgeschichtet....

0 4

Re: Gold notiert schon über $ 1700

Problem mit 1:1 haben die schweizer sonst niemand!

Antworten Antworten Gast: onkel dagobert
08.08.2011 09:08
5 0

Re: Re: Gold notiert schon über $ 1700

Na ja, wenn Sie meinen, daß der massive Kapitalabzug aus Euro und Dollar den Banken nichts macht, haben Sie irgendwann im Wirtschaftskundeunterricht gefehlt!
Natürlich muß die Schweiz reagieren - und das tut sie bereits. Mit ihren hochqualitativen Nischenprodukten können sie Preiserhöhungen locker durchdrücken. Auch die Pharma- und Nahrungsmittelgiganten haben damit kein ernsthaftes Problem. Problematisch wird der harte Franken in den grenznahem Gebieten, und für den Export landwirtschaftlicher Produkte. Aber das sind Probleme, die steuerbar sind. Zudem schafft es die Schweiz, die Arbeitslosigkeit trotzdem zu senken! http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/arbeitslosigkeit_in_der_schweiz_weiter_gesunken_1.11821705.html
" target="_blank">http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/arbeitslosigkeit_in_der_schweiz_weiter_gesunken_1.11821705.html

Die Kapitalvernichtung mit den EU Rettungsschirmen ist bereits zu einem Einziehungsauftrag pervertiert worden...

Antworten Antworten Antworten Gast: GastXY
08.08.2011 11:40
0 1

Re: Re: Re: Gold notiert schon über $ 1700

Der Rettungsschirm war gestern, denn die EU hat schon längst ein Rettungszelt über die gesammte EU in Aussicht gestellt. ;-)

Raus aus dem Euro, solange es noch möglich ist!

diese EU Diktatoren und finanzpolitischen Dilletanten agieren als Totengräber dieser Kunstwährung und der Europäischen Union, die sie durch permanenten Vertragsbruch pervertiert haben!

Gast: wir sind das volk
08.08.2011 06:49
9 1

Kapitalvernichtung im grossen Stil

wer hat diese Verbrecher dazu legitimiert?
Das Volk war es sicher nicht!
Weg mit Trichet, Barroso und den anderen Scharlatanen, bevor sie uns alle ins Unglück stürzen! Diese EU führt in die Diktatur - wehret den Anfängen!

Antworten Gast: nestbeschmutzer
08.08.2011 09:44
0 2

Re: Kapitalvernichtung im grossen Stil

... und was sind ihre genehmen Anfänge? Nur so zur Info, meine ich? Schrebergarten? Sandkiste??

Antworten Gast: Halbwissen
08.08.2011 08:38
0 5

Re: Kapitalvernichtung im grossen Stil

Natürlich das Volk durch sei handeln !

2008 war der Ölpreis bei 150 Dollar und das Volk schreit.
2009 Krise, kurze Angststarre, Ölpreis fällt auf 30 Dollar.
2010 kauft das ganze Volk Geländeautos ( SUV ) 15 Liter pro Stunde Stau
2011 ........

es gibt keine unschuldigen Zivilisten ( John J. Rambo )

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
08.08.2011 09:46
0 0

Re: Re: Kapitalvernichtung im grossen Stil

"Fürchte". sie haben den Nagel auf den empfindlichen Kopf getroffen. Leider!

 
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