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Experten: Griechen-Verschuldung "außer Kontrolle"

01.09.2011 | 17:03 |   (DiePresse.com)

Die Auswirkungen durch das Rettungspaket würden zum großen Teil zunichte gemacht, sagt die von der Regierung eingesetzte Expertenkommission.

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Die Entwicklung der griechischen Schulden ist nach Einschätzung einer von der Regierung eingesetzten Expertenkommission "außer Kontrolle" geraten. Das bereits schon hohe Defizit des Staates, die starke Zunahme der Schulden und die tiefe Rezession hätten die Entwicklung "zum Äußersten getrieben", heißt es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Bericht der Fachleute.
Die positiven Auswirkungen des beim Euro-Sondergipfel im Juli vereinbarten zweiten Rettungspakets in Höhe von bis zu 159 Mrd. Euro würden so wahrscheinlich "zum großen Teil" zunichte gemacht.
Griechischen Medienberichten zufolge haben die Experten auch Verzögerungen bei der Umsetzung des Sparprogramms moniert, besonders in Bereichen, in denen der Protest der Gewerkschaften sehr stark ist.

Die griechische Wirtschaft schrumpft in alarmierendem Maß: Finanzminister Evangelos Venizelos sagte in der vergangenen Woche, das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um mehr als 4,5 Prozent sinken. Griechenland hat Schulden in Höhe von mehr als 350 Milliarden Euro.

Mehrwertsteuer wird angehoben

Auch die Neuverschuldung nimmt stark zu: Im ersten Halbjahr betrug sie knapp 14,7 Milliarden Euro - geplant für das Gesamtjahr sind bisher lediglich knapp 16,7 Milliarden Euro. Die Regierung will daher am Donnerstag die Mehrwertsteuer für Restaurants und Hotels um zehn Prozentpunkte auf 23 Prozent anheben. Die Branche hat dies als "ruinös" bezeichnet; Betroffene haben angekündigt, sie würden eher ihren Betrieb schließen als die Steuer zahlen.

(APA)

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171 Kommentare
 
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Gast: Gasti
02.09.2011 21:21
4 0

"In Österreich sind dagegen keine Probleme zu erwarten. SPÖ und ÖVP werden dem EFSF zustimmen."

Liebe Presse,

wo ist der Artikel/Erklaerung/Analyse dazu?

Warum wird dieses Thema totgeschwiegen? Ist es fuer den Oesterreicher so unbedeutend, dass er mit einem Federstrich de facto unbegrenzt Haftungen fuer andere Laender uebernimmt? Und das ohne Widerrufs-/Einspruchmoeglichkeit?

Man bekommt ganz leicht den Eindruck, dass hier wiedermal etwas hinter dem Ruecken der Buerger gemauschelt wird.

Ist diePresse etwa Komplize?

mfg

Gast: dergegenwestenreitet
02.09.2011 19:07
2 1

Radikallösung:

raunzt nicht - jagt das korrupte Pack zum Teufel!

Nehmt Euch an der Jugend Nordafrikas ein Beispiel!

Statt Steuererhöhungen: Eintreiben der Außenstände!

Nach wie vor wird das System des Schwarzgeldes am Fiskus vorbei betrieben. Der Pressesprecher Spindeleggers hat es während einer Woche Griechenland-Urlaubes immer wieder selbst erfahren. In Restaurants, Hotels und auch im Taxis gab es nirgends eine Rechnung! Und beim Einkaufen zwischendruch natürlich ebenfalls nicht. Wenn das jeder macht, kommen Summen zusammen, die sich gewaschen haben! Und glaubt jemand wirklich ernsthaft, daß eine Mehrwertsteuererhöhung um 10% gerade DARAN etwas ändert? Wenn Steuern seit jeher nur eine eher symbolische Bedeutung beigemessen werden, so wird sich das OHNE DRUCK VON OBEN auch künftig kaum ändern. Und wenn dieser DRUCK tatsächlich ausgeübt wird, dann gibt´s einen Aufstand seitens der Hellenen; dann brennt die Ägeis.

Vor allem aber: Wie will die Regierung in Athen endlich die Reichen und Superreichen zu einem "Solidarbeitrag" zur Rettung des Landes in Form von Steuernachzahlungen "gewinnen"? Die werden solchen "Vorschlägen" etwas husten! Und daß man mit Sparen am völlig falschen Platz keinen Wirtschaftsboom generieren kann (und ohne den wird man nie aus den Schulden heraus kommen), sollte sich inzwischen selbst bis Brüssel und der EZB herum gesprochen haben. Ein Auto ohne Motor kommt schließlich auch nie vom Fleck...

Gast: Psychosozi
02.09.2011 18:51
1 0

Wir brauchen mehr und höhere Steuern

für soziale Gerechtigkeit!

;-)

Antworten Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
02.09.2011 20:12
1 0

Re: Wir brauchen mehr und höhere Steuern

Bravo, das gefällt mir!
95 % Steuersatz für alle und über alles!

Wer mehr als 1000 Euro am Konto hat wird enteignet und eingesperrt!

Gerechtigkeit für alle......

wie erwartet.

denn wer zahlt gerne an einen bankrotten staat?
alles geld das man jetzt noch zahlt ist verloren.
also horten die griechen ihr geld (hätte man sie schon früher gefragt wäre der österreichische staat um einige millarden reicher).
nachdem in den bugetprognosen vom ezb für griechenland von einem ähnlichen steueraufkommen wie 2010 ausgegangen wird: es klafft ein riesiges bugetloch. sind es 30%- ? oder mehr?

es wird sich nicht mehr verbergen lassen dass griechenland bankrott ist. von daher war die abreise der eu-delegation wohl eine flucht der feinen herren.

wer folgt dem zusammenbruch griechenlands? wobei die reihenfolge wohl egal ist.

und dann werden sie bei uns versuchen müssen die banken zu retten die massive in den ländern schuldner hatten. in der zwischenzeit erleben die börsen weltweit ein kurzes hoch (das geld aus griechenland fließt ab) um dann wieder abzustürtzen. die bevölkerung wird auf härteste sparmaßnahmen eingeschworen. aber dies wird nicht funktionieren weil vielen menschen jetzt schon die wut oder das wasser bis zum hals steht.

Re: wie erwartet.

Und wer will sich in einem derart deströsen Staat als Investor einkaufen? Die wenigen, die tatsächlich damit kokketieren, warten offenbar darauf, daß die auf den freien Markt geworfenen bisherigen Staatsbetriebe mit der Zeit zwangsläufig noch billiger zu haben werden. Die seitens der Athener Regierung eingeplanten 50 Mrd. Euro als Erlös aus der angestrebten Privatisierung werden sich ebenso wenig lukrieren, wie jene Beträge, die man vor 20 Jahren aus der "Abwicklung der DDR" erhoffte: Wer unter Druck und Zwang verkaufen MUSS; der hängt IMMER von der Gnade der Käufer ab. Und die sind eben selten Feinde ihres Geldes...

Gast: sdhgfösldkgj
02.09.2011 18:46
0 0

Liebe Schottermitzi!

Wie bekommen wir jetzt die 19% Zinsen von dem Geld, das wir nicht gezahlt haben?

Gast: jfhjhghj
02.09.2011 18:38
4 0

In Österreich sind dagegen keine Probleme zu erwarten.

SPÖ und ÖVP laufen wieder wie ein braver schwanzwedelnder Hund neben dem EU-Herrl her. Wofür haben wir die Politiker nochmal?

2 1

Die Banken brauchen .....

200 Mrd. € ? Na dann geht an die Rücklagen aus den vielen Jahren wo ihr Gewinne gemacht und uns abgezockt habt ! Ich kann mich an keine Situation ereinnern, wo die Banken gekommen wären und gesagt hätten: "Wir haben so viel Gewinne gemacht, wir würden gerne mit euch teilen". Kein Euro mehr nach Griechenland. Jetzt schickt Sie endlich in die Pleite !

Antworten Gast: Sirtakis
02.09.2011 18:38
1 0

Re: Die Banken brauchen .....

Die Banken in die Pleite schicken? Bei 2 % Eigenkapital ein Problem. Vor allem ein Problem für die Sparer und "Versicherten".

Gerettet wird nicht Griechenland sondern das Geld der Sparer. Wenn die erfahren, daß der Sparefroh weg ist wird ihre Wut (auf die Politik) grenzenlos sein.

0 0

Re: Gerettet wird nicht Griechenland sondern das Geld der Sparer. Wenn die erfahren, daß der Sparefroh weg ist wird ihre Wut (auf die Politik) grenzenlos sein.

Dem kann man ja sehr einfach entgegnen, indem man sofort seine Ersparnisse abhebt, Konten samt Sparverträge (verlustreich) auflöst !
KEINE weiteren Bankenrettungsgelder mehr ... !!!
Scheinbar bekommen Banken nur so erst wieder zu Sinnen, oder werden wie überall anders in der Wirtschaft auch wenn man so wirtschaftet, zu recht liquidiert.

Es ist auch die extreme Abhängigkeit sämtlicher Regierungen, welche derart sinnlose Entscheidungen (Befehle) durchsetzen !


Außer Kontrolle?

Ganz im Gegenteil!
Der Fall Griechenland ist ja gerade eine lehrbuchmäßige Verschuldung! Ich bin begeistert!

Gast: Gast875
02.09.2011 15:18
7 2

Fakten

Das Hauptproblem in Griechenland ist, dass das Lohnniveau um ca 30 Prozent zu hoch und die Wirtschaft daher nicht konkurrenzfähig ist!

Das ist die Folge, wenn vertrottelte sozialistische Gewerkschaften extreme reale Lohnerhöhungen durchsetzen ohne auch nur die geringste Produktivitätssteigerung der Wirtschaft.

Griechenland ist wirtschaftlich auf dem Niveau eines Entwicklungslandes!

Re: Fakten

diese links-rechts dialektik ist von vorgestern und hat weniger als nichts mit diesem problem zu tun. hier wird nicht darum gerungen ein bißchen weiter links oder rechts zu fahren, hier geht es ums ganze.
wenn die lichter ausgehen (hatte übrigens gerade einen sehr langen stromausfall im bezirk) sind alle wieder am anfang.

Antworten Gast: Kaufmann 1010
02.09.2011 15:41
0 1

Re: Fakten - aber die richtigen!

Fehler: Die griechische Tragödie entstand aus den Zeiten konsevativer Regierungen!


Antworten Antworten Gast: Bademeisterin
02.09.2011 17:40
0 0

Re: Re: Fakten - aber die richtigen!

Wahrscheinlich ist der Schüssel auch daran schuld.......
Also daß mir das nicht früher eingefallen ist. Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen!

Antworten Antworten Gast: Gast: Gast
02.09.2011 16:54
2 0

Re: Re: Fakten - aber die richtigen!

Linke Propaganda!
Die sich abwechselnden Regierungen haben sich einander mit schuldenfinanzierten staatlichen Leistungen überboten.
Griechenland lebt auf einem Niveau, das sie nicht erwirtschaften.

Solang wir zahlen ...

... nicht.

Gast: Eierbär
02.09.2011 15:18
0 2

Vermögensteuern

wegen dem Sozialen.

Antworten Gast: Rolli99
02.09.2011 18:43
1 0

Re: Vermögensteuern

für die Gratis-Gackerl-Sackerl!

Gast: conscientia
02.09.2011 15:18
1 1

WAHRHEIT SCHMERZT WENIGER

Keiner möchte die Wahrheit mehr hören, obwohl wir sie schon seit langer zeit in dieser Hinsicht kennengelernt haben und dennoch glaube ich, dass die Wahrheit weniger schmerzt als das sture wegsehen und ignorante Verleugnen.

WIR MÜSSEN BEAMTE UND STAATSANGESTELLTE AUFS MINIMUM BESCHRÄNKEN UND LEIDER AUCH WIE BEI EINEM KONKURSKONZERN KÜNDIGUNGEN AUSSPRECHEN - PRAGMATISIERUNGEN HIN ODER HER -

NUR SO EIN SCHLANKER UND WIRTSCHAFTLICHER STAAT ERMÖGLICHT UNS WIEDER WOHLSTAND UND PROGRESSION UND ARBEITSPLÄTZE.

EIN STAATSANGESTELLTER IN JEGLICHER QUALIFIKATION ARBEITET PER SE UM 25-40 % WENIGER UND INEFFIZIENTER UND HAT AUCH DIESE GEHALTSUNTERSCHIEDE ZU SPÜREN UND WIE BEI PRIVATEN IST EINE ÜBERBESETZUNG NICHT TRAGBAR.

DAHER STAATSGEHÄLTER MASSIV KÜRZEN AUF ALLEN EBENEN UND STAATSMITARBEITER MASSIV ABBAUEN

In Österreich müssen auch die Kammern und Interessensvertretungen mit gutem Beispiel vorangehen ansonsten wird sich aud Gerechtigkeitsüberlegungen die Starre nicht bewegenbewegen.

Re: WAHRHEIT SCHMERZT WENIGER

gute ansätze für das jahr 2005. jetzt ist dieser zug aber abgefahren. was sollten wir denn mit dem gesparten geld eher tun: eurobonds einführen oder die banken (im falle einer auflösung der währungsunion) retten?

Antworten Gast: Rudirastlos
02.09.2011 18:49
1 0

Re: WAHRHEIT SCHMERZT WENIGER

Mein Gott, da hat Einer noch Illusionen!?

Glaubt er an "Gerechtigkeit"?

Mensch! Wach auf! die zocken dich Deppen ab wo sie nur können und am Ende bekommst noch einen A...tritt als Draufgabe!

"Gerechtigkeitsüberlegungen", das ist ein Slogan vom Faynachtsmann den ihm die Marktforscher in den Mund gelegt haben haben. Die Ösis fahren halt darauf ab. Jetzt verwendet er`s halt in jedem Satz.

"Wir müssen" ... wer sind "Wir"?

Re: Re: WAHRHEIT SCHMERZT WENIGER

perfekt gesagt, ich hätte weiterlesen sollen dann hät ich mir meinen kommentar erspart.

Antworten Gast: asdasdasd
02.09.2011 18:43
1 0

Re: WAHRHEIT SCHMERZT WENIGER

SCHREIEN IST UNHÖFLICH !

 
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