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Rettungsschirm soll Griechenland-Pleite auffangen

11.09.2011 | 09:38 |   (DiePresse.com)

Deutschland spielt bereits alle Szenarien durch, wie ein Zahlungsausfall Griechenlands bewältigt werden könnte.

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Die deutsche Regierung hofft Presseberichten zufolge, dass mit dem erweiterten Euro-Rettungsschirm notfalls auch eine Pleite Griechenlands aufgefangen werden könnte. Wie die "Welt am Sonntag" (WamS) und das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichteten, sollen die vom Euro-Gipfel Ende Juli beschlossenen neuen Kompetenzen des Hilfsfonds EFSF einen Staatsbankrott besser beherrschbar machen. Der EFSF soll künftig unter anderem vorsorgliche Kredite an krisengefährdete Länder vergeben und Banken stützen können.

Laut "Spiegel" spielen die Beamten des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble sämtliche Szenarien durch, die sich im Falle eines Zahlungsausfalls Griechenlands ergeben könnten. Dem Bericht zufolge gibt es grundsätzlich zwei Varianten einer Pleite des Landes. In der ersten bliebe das Land in der Währungsunion, in der anderen gäbe es den Euro als Zahlungsmittel auf und führte die Drachme wieder ein. Ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Er sagte lediglich, die Bundesregierung arbeite an der Umsetzung der Vereinbarungen des Euro-Sondergipfels im Juli. Der Bundestag soll am 29. September über den deutschen Beitrag zum EFSF abstimmen.

Merkel schließt Ausschluss aus

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt einen Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone kategorisch ausgeschlossen, weil dieser Schritt einen gefährlichen Dominoeffekt auslösen könne. Die deutsche Regierung drängt die griechische Regierung seit Tagen hinter den Kulissen, die Bedingungen der Geldgeber für die Auszahlung einer weiteren milliardenschweren Kredittranche endlich zu erfüllen. Die Hoffnungen ruhen darauf, dass dann bis zur nächsten Prüfung der Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) der erweiterte Rettungsschirm zur Verfügung stünde.

Mit den Pleiteszenarien soll gegenüber der Regierung in Athen eine Drohkulisse aufgebaut werden, damit diese den Ernst der Lage begreife. "Wenn die Spar- und Reformanstrengungen der griechischen Regierung nicht erfolgreich sind, müssen wir uns auch die Frage stellen, ob wir nicht neue Regeln brauchen, die den Austritt eines Euro-Landes aus der Währungsunion ermöglichen", sagte der hessische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier dem "Spiegel".

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou kündigte unterdessen an, für einen Verbleib seines Landes in der Eurozone kämpfen. "Unsere oberste Priorität ist ein sicherer Kurs, um das Land vor dem Bankrott zu retten", sagte er.

 

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59 Kommentare
 
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Gast: newy
12.09.2011 17:18
0 0

und alle sind überrascht

Nach dem ersten Teil der Krise (zusammenbruch Lehmann und deren Folgen) haben alle Politiker hoch und heilig versprochen, dass die Probleme jetzt angegangen und gelöst werden.
Passiert ist, ausser einem unendlichen Geschwafel, genau nichts. Heute stehen wir vor einem noch grösserem Problemberg, denn die Banken und die Finanzindustrie hat genau gar nichts aus der Krise gelernt, und munter genau wie zuvor weitergemacht, Eigenkaptial wurde nicht erhöht es wurden 2010 die höchsten Boni in der Bankergeschichte bezahlt, nur können die Staaten heute nicht mehr die Banken retten, da für die erste Rettungsaktion bereits die gesamte Kreditwürdigkeit in Anspruch genommen wurde.
Jetzt geht es ans Eingemachte. Den Menschen werden nun die "alternativlosen" Rettungspakete abverlangt, und gleichzeitig werden die gesamten Sozialprogramme (EU-weit) einer radikalen Entsorgung zugeführt. Und was machen die Politiker? Sie lassen sich auf einen Direktorenposten (siehe Pröll) versetzten und warten, bis sie ihre "wohlverdiente" Pension geniessen können. Der Rest der Bevölkerung wird solange gemolken bis diese nicht mehr können.

Wieso sollte nur 1 einziger Cent fliessen?

Wieso soll auch nur ein einziger Cent an krisengefährdete Banken fliessen? Die Inverstoren kassieren die erhöhten Risikoaufschläge für griechischer Staatsanleihen, eben weil ein erhöhtes Verlustrisiko verhanden ist. Wenn auch nur ein einziger Cent an eine Bank fliesst, weil sie durch wertlos gewordene gr. Staatsanleihen in Schräglage geraten ist (d.h. die Steuerzahler ab sofort das Risiko tragen), dann müssten sämtliche aus diesen Anleihen erzielten Einnahmen aus Risikoaufschlägen sofort und ohne Ausnahmen an die Staatskassen abgeliefert werden (und somit an die Steuerzahler). Wer das Risiko trägt hat auch Anspruch auf diese Risikozuschläge und wenn eine Bank das Risiko nicht mehr stemme kann, dann muss eben gezahlt werden. Oder wird hier wieder doppelt kassiert? Erst die Risikoaufschläge von Griechenland und beim Verlust der Anlage muss diesen Verlust der Steuerzahler ersetzen?

1 0

Diejenigen, welche ausdrücklich und wiederholt

sowie vehement und mit Sachargumenten gegen diese Zahlungen aufgetreten sind, waren die Freiheitlichen.

.......und wurden dafür im Parlament und auch von diversen Medien runter gemacht......

Warum haben die Goldmänner die Griechen in den EURO gelogen ?

Blankfein gibt darauf selbst die Antwort:
"Die Geldhäuser verrichten "Gottes Werk""

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,660132,00.html


Warum sollten die Griechen?

Die EU ist wild entschlossen, Griechenland zu retten.

Gast: africano
11.09.2011 19:24
0 0

Nur noch ein Mühlenstein um den Hals Griechenlands,

kann die EU retten.Es ist vor bei ,auch wenn die SPD es nicht Wahrhaben will.

Gast: Rating
11.09.2011 19:07
0 0

Aber wer rettet nun Frankreich?

Innerhalb kürzester Zeit ist die EZB zu einem der größten Gläubiger Griechenlands geworden und zu einem politischen Akteur der Schuldenkrise. Es gelang ihr zwar, ihr Schuldenankaufprogramm zurückzufahren, da die Staaten mit dem Rettungsfonds ein alternatives Mittel gefunden hatten, überschuldeten Staaten zu helfen. Doch nun spitzt sich die Lage in Italien und Spanien zu. Und eins ist klar: Für diese Länder wird der Rettungsschirm nicht ausreichen.
Bliebt nur die EZB die nun auch die italienischen und spanischen Schrottanleihen zum Schaden der Euro Währung aufkauft.

Gast: ZwergNicolas
11.09.2011 18:51
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Die ganze Wahrheit kennt nur der Wurstseppel

.-)

Gast: BAZI
11.09.2011 18:42
0 0

Griechenland und Rettungsschirme

Wenn man sich mal die aktuellen Zinsen für griechische Staatsanleihen anschaut, weiß man, wo das Geld hingeht und warum Griechenland keine Staatspleite hinlegen darf....
http://pigbonds.info
Wir bezahlen die Zinsen. Das kann einfach nicht wahr sein.



0 0

wieviele schirme braucht griechenland...

automatische, oder die normalen, knirpse
oder die langen...

und vor allem welche farbe...

Antworten Gast: radius
11.09.2011 18:47
1 0

Re: wieviele schirme braucht griechenland...

Dunkelrote Schirme selbstverständlich.

Gast: Gast4711
11.09.2011 17:14
3 0

Hat schon wieder Recht

Und wieder haben Michael Grander und Udo Ulfkotter vom Kopp-Verlag Recht. In volkswirtschaftlicher Hinsicht sind die beiden einfach top. Schade, dass bei uns nicht auch solche Experten in der Regierung und in den Ministerien und Parteien sitzen.

Österreicher erhebt Euch und demonstriert bevor es zu spät ist und für Griechenland die Haftungen schlagend werden und wir dafür zahlen. Österreicher wacht endlich auf, bei uns sitzen leider nur volkswirtschaftliche Id.oten in den Parteien.

Gast: Turmalin
11.09.2011 16:42
2 0

Das Ferkel

Merkel Angela macht mit ihrer Haltung sowohl
den Euro als auch die EU endgültig kaputt.
Und hört in ihrer Verbissenheit nicht einmal
mehr das Läuten der Alarmglocken.

Die Lunte lodert.

Gast: Ausgebildeter Gestikleser
11.09.2011 16:15
3 0

Merkel zeigt gerade:

"Nur mehr soviel bis zum Euro-Crash"

Antworten Gast: DI
11.09.2011 18:55
1 0

Re: Merkel zeigt gerade:

Nein Hr. Kollege, sie zeigt wie dick mein Hals für das 85. Hilfspaket für GR zwischen schon ist.

Gast: Unternehmer
11.09.2011 16:11
0 0

Brauchen die Banken etwa schon wieder Geld?


Gast: Sinus
11.09.2011 16:04
2 0

Griechenland

ist bereits bankrott.
Wofür will der Herr Finanzminister "kämpfen".

Um weitere Geldgeschenke ?

Gast: lollaughing
11.09.2011 16:04
0 0

Schäuble stellt sich auf Griechenland-Pleite ein

Schäuble stellt sich auf Griechenland-Pleite ein

http://goo.gl/ljxaD

kein wunder!

Gast: exkarlibua
11.09.2011 13:51
7 1

schäuble ist ein alter fanatiker, der nichts mehr zu verlieren hat

und der deutschland und weitere eu-staaten in den ruin treiben wird.

und merkel versteht ohnehin nicht, was wirklich passiert.
da passen auch die ahnungslosen österreichischen vertreter, die nur das unreflektiert wiedergeben, was ihnen dieverse bankmanager einflüstern, gut ins bild.
aber zu einer eigenen meinung wäre eben eine minimale sachkompetenz nötig.

offenbarungseid

immer mehr kristalisiert sich heraus was die wirtschafmafia und korupte politiker und beamtenschar in griechenland mit griechenland getrieben hat. dei eu politiker ebenso wie unsere poöotkoffer beleißgten sich in arschriecherischsten tönen davor z waren die abnken nicht zu retten griechenland nicht unter gehen zu lassen usw usf. was hat es genützt nichts, unser geld als haftung wird weg sein udn die deutschen und unsere bürger werden noch mher blechen als schon bisher. die frage ist nur, welcher staat wird als nächster von der finanzmafia mit hilfer der polithelfer abgesaugt bis sein finanzielles lebenslicht erlischt?

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Re: offenbarungseid

seltsame Meinung

Gast: Skydiver
11.09.2011 12:33
3 0

Rettungsschirm soll Griechenland-Pleite auffangen

Wie allgemein bekannt ist kann ein Rettungsschirm den freien Fall nur verlangsamen.

5 1

Merkel glaubt selber nicht!

Merkel glaubt selber nicht, dass sie Griechenland retten kann. Faymann darf aber weiter bezahlen!

Gast: EFF EFF
11.09.2011 11:28
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Auf der Brücke bleiben die Füsse trocken.

Papandreu versucht einen Seelenverkäufer auf Kurs zu bringen, der gerade untergeht. Zwar wird ganz ordentlich gepumpt, doch angesichts der bereits eingedrungenen Wassermassen, reissen immer neue Löcher auf.

Die Politik braucht dringend einen neuen Begriff: "Rettungsboot"

 
12

Hobbyökonom