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EU-Länder 2012 im Schnitt um 83,3 Prozent verschuldet

12.09.2011 | 13:02 |   (DiePresse.com)

Der Schuldenberge werden erneut höher: Griechenland wird es im nächsten Jahr auf 166,1 Prozent des BIP bringen, Österreich ist unter den Top 10.

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Die Schuldenquote in der Europäischen Union wird sich bis 2012 auf 83,3 Prozent erhöhen - das ist ein Prozentpunkt mehr als in diesem Jahr. Dies geht aus dem am Montag von der EU-Kommission präsentierten Bericht über die öffentlichen Finanzen hervor. Auch wenn in der EU eine Konsolidierung stattfinde, werde die Schuldenquote bis nächstes Jahr um mehr als 20 Prozent gegenüber 2007 gestiegen sein. Vor vier Jahren lag der Schuldenstand im EU-Schnitt noch bei 59,0 Prozent.

Österreichs Schuldenquote, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, wird bis 2012 dem Bericht zufolge auf 75,4 Prozent steigen. Das ist der neunthöchste Wert unter den 27 EU-Staaten. In diesem Jahr beträgt der Schuldenstand Österreichs 73,8 Prozent. Die niedrigste Schuldenquote weist im nächsten Jahr Estland mit nur 6,9 Prozent auf, die höchste wird für Griechenland mit 1661, Prozent prophezeit.

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Defizite sollen sinken

Bei den Budgetdefiziten erwartet die EU im Durchschnitt ihrer 27 Staaten dagegen ein Absinken von heuer 4,7 Prozent auf 3,8 Prozent im nächsten Jahr. Österreich würde demnach sein Haushaltsdefizit von 3,7 auf 3,3 Prozent verringern. Alle EU-Staaten weisen im kommenden Jahr Abgänge auf, lediglich Schweden kann mit einem Überschuss von 2,0 Prozent rechnen.

EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn, der aus privaten Gründen kurzfristig eine Pressekonferenz zu dem Thema absagte, verwies in einer Aussendung darauf, dass die Sicherung der langfristigen Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen unerlässlich sei, um "in Zeiten hoher und noch immer wachsender Schuldenstände in den EU-Ländern" ein dauerhaftes Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum zu erreichen. Rehn forderte ferner eine rasche Verabschiedung des Gesetzespakets zur wirtschaftspolitischen Steuerung. Darüber beraten auch die Finanzminister bei ihrem informellen Treffen Donnerstag und Freitag in Polen.

StaatSchuldenquoteDefizit
Griechenland166,1 Prozent9,3 Prozent
Italien120,3 Prozent3,2 Prozent
Irland117,9 Prozent8,8 Prozent
Portugal107,4 Prozent4,5 Prozent
Belgien 97,5 Prozent4,2 Prozent
Großbritannien87,9 Prozent7,0 Prozent
Frankreich86,8 Prozent5,3 Prozent
Deutschland81,1 Prozent1,2 Prozent
Österreich75,4 Prozent3,3 Prozent
Ungarn72,7 Prozent3,3 Prozent
Spanien71 Prozent5,3 Prozent
Malta67,9 Prozent3 Prozent
Zypern 64,3 Prozent4,9 Prozent
Niederlande64,0 Prozent2,3 Prozent
Polen55,1 Prozent3,6 Prozent
Finnland52,2 Prozent0,7 Prozent
Lettland49,4 Prozent3,8 Prozent
Dänemark47,1 Prozent3,2 Prozent
Slowakei46,8 Prozent4,6 Prozent
Slowenien46 Prozent5,0 Prozent
Litauen43,6 Prozent4,8 Prozent
Tschechien42,9 Prozent4,1 Prozent
Rumänien34,8 Prozent3,6 Prozent
Schweden33,4 Prozent+ 2 Prozent
Luxemburg19,0 Prozent1,1 Prozent
Bulgarien18,6 Prozent1,6 Prozent
Estland6,9 Prozent2,4 Prozent

(APA)

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6 Kommentare
0 0

>Griechenland wird es im nächsten Jahr auf 166,1 Prozent des BIP bringen<


Ja, nächstes Jahr, aber schon per 01.01.2012.

Per 31.12.2012 sind es 185%.

Gast: markus b.
12.09.2011 14:39
0 0

türkei

Wir brauchen die Türkei in der EU SOFORT !

Gast: 1. Parteiloser
12.09.2011 13:21
0 0

Unglaublich grausige Auswirkungen!

Nur in der Eurozone geht es um offizielle Staatsverschuldungen in der Höhe von 10.000.000 Mio. Euro!

Das bedeutet, bei 5% Zinsen pro Jahr, dass den Menschen der Realwirtschaft nur für die Zinsen 500.000 Mio. Euro an Zwangsabgaben abgepresst werden müssen. Jedes Jahr aufs Neue, immer wieder und immer wieder.

In Österreich geht es dabei schon um etwa 3.000.- Euro pro Jahr, nur für die Zinsen!

Dass es so gekommen ist, das lag alleine am Umverteilungswahnsinn (Förderungen) der Entscheidungsträger und der Selbstbedienung der Parteibonzenhochburgen. Dieses Verwirtschaften der, so anonymen, öff. Gelder, hat dann zu den irren Staatsausgaben geführt. Staatsausgaben mit sehr geringen Nutzen für die Gesellschaft aber einem hohen Nutzen für die Parteibonzen und deren Anhängseln.

Der Irrsinn in Zahlen!

Es schaut ja mit den Staatsausgaben pro Person so aus.

1) Österreich:.....24.255
2) Frankreich:.....22.039
3) Deutschland:..18.939
4) UK:.................18.230
5) Italien:............17.251
6) Irland:.......ca. 16.300 (2009)
7) Griechenland:.13.996
8) Spanien:.........13.545
9) USA:...............11.033
10) Portugal:.......10.790
11) Tschechien:....8.513

Quelle: CIA World Fact Book, in USD

Die Menschen werden diesen gewaltigen Bedarf der Versager aber niemals finanzieren können, daher wird dieses System auch sterben müssen.

Bald ist auch Schluss mit dem schönen Ruhegenuss!

Antworten Gast: Jaja
12.09.2011 22:36
0 0

Re: Unglaublich grausige Auswirkungen!

Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung und auch einverstanden mit den, von Ihnen zwar immer wiederholdenden Zahlen. Jedoch beim Förderwahnsinn wäre ich vorsichtig. Alleine durch die Abpressung an Unsummen von Steuern und der dadurch Unmöglichkeit von Ansparung an Geld, durch stimmenkaufenden Umverteilungswahnsinn, wäre es selbst beim halbwegs gut verdienenden Mittelstand unmöglich ohne Förderungen Eigentumswohnungen zu kaufen oder gar Häuser zu bauen. Wenn man mir nicht statt offiziell 50%, mit den Arbeitgeberabgaben 65%(!!!) , nur maximal, was immer verschwiegen wird, internationaler Durschnitt von nur INSGESAMT 40% nehmen würde, wäre nicht nur eine Vermögenssteuer OK (weil dann könnte man ja wirklich Vermögen aufbauen), sondern auch eine Reduktion der überbordenden Förderungen möglich. Wobei ich der Meinung bin, dass die Förderungen für das normale Volk noch OK sind, aber Dinge wie: Förderung um "den Laubfrosch" zu huldigen, um dem Blutmaler Nitsch ein paar mehr Bilder zu finanzieren oder ein weiteres Metallgerüst, genannt Kunst - am Rande eines Kresiverkehrs äußerst hinterfragt werden sollten....von Parteienförderungen, Landsstudios oder Freunderlposten ganz abgesehen...

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.09.2011 23:47
0 0

Re: Re: Unglaublich grausige Auswirkungen!

Das Dumme an den Förderungen ist aber, dass das Meisten in den Parteibonzenhochburgen verschwindet. Da gehr es um die ÖBB, den Agrarbereich (viel zu den Verarbeitern, wenig zu den
Landwirten), der Parteiförderung. Auch fördert der Bund die Länder und die Länder die Gemeinden, alles meist ohne Nutzen für die Bevölkerung.

Auch die Wohnbauförderung wird den Menschen erst genommen, dann geht das Meiste mit einer 2 oder 3 fachen Förderung an die Wohnbaugenossenschaften (viele schöne Posterln!), welche dann wieder keinen freien Markt zulassen.

Von 15.600 Mio. Euro pro Jahr kommt doch kaum was zu den Menschen durch. Das wären ja etwa 4.000.- EUR pro Haushalt und Jahr!

Das sind doch reine Selbstbedienungsbudgets für die Parteibonzen, allerdings mit gewaltigen zusätzlichen Verwaltungskosten.

Ich bin überzeugt, dass das alles nur noch ein gewaltiges Wirtschaftsverb.Rechen ist. Legalisiert durch die kranke Gesetzgebung.

Gast: 1. Parteiloser
12.09.2011 13:20
0 0

Unglaublich grausige Auswirkungen!

Nur in der Eurozone geht es um offizielle Staatsverschuldungen in der Höhe von 10.000.000 Mio. Euro!

Das bedeutet, bei 5% Zinsen pro Jahr, dass den Menschen der Realwirtschaft nur für die Zinsen 500.000 Mio. Euro an Zwangsabgaben abgepresst werden müssen. Jedes Jahr aufs Neue, immer wieder und immer wieder.

In Österreich geht es dabei schon um etwa 3.000.- Euro pro Jahr, nur für die Zinsen!

Dass es so gekommen ist, das lag alleine am Umverteilungswahnsinn (Förderungen) der Entscheidungsträger und der Selbstbedienung der Parteibonzenhochburgen. Dieses Verwirtschaften der, so anonymen, öff. Gelder, hat dann zu den irren Staatsausgaben geführt. Staatsausgaben mit sehr geringen Nutzen für die Gesellschaft aber einem hohen Nutzen für die Parteibonzen und deren Anhängseln.

Der Irrsinn in Zahlen!

Es schaut ja mit den Staatsausgaben pro Person so aus.

1) Österreich:.....24.255
2) Frankreich:.....22.039
3) Deutschland:..18.939
4) UK:.................18.230
5) Italien:............17.251
6) Irland:.......ca. 16.300 (2009)
7) Griechenland:.13.996
8) Spanien:.........13.545
9) USA:...............11.033
10) Portugal:.......10.790
11) Tschechien:....8.513

Quelle: CIA World Fact Book, in USD

Die Menschen werden diesen gewaltigen Bedarf der Versager aber niemals finanzieren können, daher wird dieses System auch sterben müssen.

Bald ist auch Schluss mit dem schönen Ruhegenuss!

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