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EU: Immer tiefer in der Schuldenfalle

12.09.2011 | 18:08 |  von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Die EU-Kommission schlägt Alarm. Ohne Reformen bleiben Europas Staatsschulden bis 2014 so hoch wie derzeit. Der Regierung in Athen geht ohne fremde Hilfe in wenigen Wochen das Geld aus.

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Brüssel. Die Haushalte der europäischen Länder sind durch die Finanzkrise so sehr geschwächt, dass die Staatsschulden trotz aller bisherigen Sanierungsmaßnahmen frühestens in drei Jahren unter den heurigen Wert sinken werden, warnte die Europäische Kommission am Montag in einem neuen Bericht. „Sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten EU wird zwischen 2010 und 2014 wenig Veränderung bei den Schulden erwartet“, heißt es im jährlich erscheinenden Bericht der Kommission über die öffentlichen Finanzen in der EU.

Dieser Studie zufolge waren die Euroländer im Jahr 2010 mit durchschnittlich 85,5 Prozent ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet. Die Schuldenquote dürfte bis 2012 auf durchschnittlich 88,7 Prozent steigen und danach leicht fallen, um 2014 den Wert von 85,1 Prozent zu erreichen. Diese Prognosen beruhen auf eigenen Schätzungen der Kommission und Angaben der nationalen Finanzminister; letztere haben sich in der Vergangenheit oft als zu optimistisch erwiesen. „Es gibt immer das Risiko, dass zusätzliche Maßnahmen nicht eingeführt werden, weil klar ist, dass Konsolidierungsmaßnahmen für gewöhnlich politische Kosten haben“, hält der Kommissionsbericht fest.

„Die Schulden steigen noch immer. Ihre Tragfähigkeit ist Kern unserer Sorgen“, sagte ein Sprecher von Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn. „Wenn wir die Alterung der Gesellschaft hinzufügen, ist klar, dass es keinen Raum für Nachlässigkeit gibt.“

Die Brüsseler EU-Behörde fasst in diesem Bericht auf 208 Seiten das derzeit größte politische Problem Europas zusammen: Europas Staaten sitzen fast durchwegs in der Schuldenfalle. Sie schaffen es auch im vierten Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise nicht, ihre Schuldenquoten zu senken.

(c) DiePresse

(c) DiePresse

Handlungsfähigkeit geschwächt

Damit ist die politische Handlungsfähigkeit der Union entscheidend geschwächt. Denn solange die Europäer ihre Schulden nicht in den Griff bekommen, bleiben sie Angriffen der Spekulanten ebenso ausgesetzt wie der sanften politischen Erpressung durch autoritäre Regime wie China, die auf hohen Währungsreserven sitzen und sich immer wieder als „Retter“ hoch verschuldeter Euroländer wie Griechenland oder Portugal ins Spiel bringen. „In der aktuellen Situation ist kein Land wirklich geschützt“, sagte Jürgen Stark, der scheidende Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), im Interview mit der „Irish Times“. Stark ist in der Führungsriege der EZB einer der stärksten Vertreter einer streng anti-inflationären Geldpolitik; er tritt in erster Linie wegen des Kaufs italienischer und spanischer Staatsanleihen durch die Bank zurück. Nun warnte er davor, dass Länder plötzlich vom Kapitalmarkt abgeschnitten werden, weil ihre Budgetpolitik den Investoren einen Vorwand zum Spekulieren gibt. „Das kann auch größeren, hoch entwickelten Volkswirtschaften passieren“, sagte er.

Was dann geschieht, kann man seit Ende 2009 am Beispiel Griechenlands betrachten: Seine Schuldenquote hat mittlerweile den europäischen Rekordwert von knapp 160 Prozent erreicht, die Wirtschaft schrumpft seit drei Jahren, das Volk revoltiert, und die Regierung scheitert mit fast allen Versuchen, Ausgaben zu kürzen und neue Steuern einzutreiben. Am Montag erklärte der stellvertretende Finanzminister Filippos Sachinides im TV-Sender „Mega“, der Staat habe noch bis Oktober genug Geld zur Bezahlung der Beamtengehälter. „Wir versuchen sicherzustellen, dass der Staat problemlos weiter agieren kann“, sagte er.

Das heißt also, dass Griechenland ohne die acht Milliarden Euro der sechsten Tranche des Hilfsprogramms von EU und Internationalem Währungsfonds zahlungsunfähig ist. Die Auszahlung dieses Betrags sollte ursprünglich diese Woche erfolgen, spießt sich aber daran, dass Athen seine Reformversprechen nicht einhält. So gab das Athener Finanzministerium am Montag bekannt, dass das Budgetdefizit binnen Jahresfrist um mehr als ein Fünftel auf 18,1 Milliarden Euro gestiegen ist.

Die Folge all dessen: Noch nie war es so teuer wie heute, sich gegen den Zahlungsausfall Griechenlands zu versichern.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.09.2011)

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306 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Gast: Pensador
13.09.2011 13:59
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Re: Re: Re: @Walter2"Schuldenfalle"

Vollkommen richtig.
Das Märchen von der "Schuldenfalle" ist eine von vielen Ausreden die heutzutage erfunden werden, um die Folgen von Dummheit oder Verantwortungslosigkeit schönzureden und sie zu Lasten der Allgemeinheit abwälzen zu können.

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2 Gehälter der Beamten streichen

die regierung als arbeitgeber der beamten und konkursreifes "unternehmen" soll 2 Monatsgehälter der beamten als solidarbeitrag streichen

Gast: Gast2000
12.09.2011 19:07
2 2

erst der anfang

Griechenland ist erst der Anfang! Wenn Italien fällt, haben wir ein echtes Problem. Einziger Ausweg auf lange Sicht: systemrelevante Banken müssen zerschlagen werden und die Finanzmärkte müssen eng begrenzt werden. Lieber in Zukunft auf die Realwirtschaft setzen, das macht Sinn!

Gast: Nur wer sich retten tut,der hat zum Untergang kan Mut
12.09.2011 19:03
4 1

Sieht so aus

als hätte der Strache doch noch recht. Schauen jetzt schon ganz schön blöd aus der Wäsche diese politischen EU-AL.

1 0

Re: Sieht so aus

Meine Stimme hat er !

Antworten Gast: Steuerzahler2000
12.09.2011 19:07
1 2

Seine Partei hat uns den Schuldenkaiser KHG

und in Kärnten mit der HAAB ein 28 Milliarden Euro Debakel gebracht. Unsere Enkel werden die F-Schulden noch abzahlen. Der soll im Glashaus keine Steine werfen!

Gast: Grüner Kacktus?
12.09.2011 18:58
5 0

Die Frage

ist nicht wann die Griechen pleite sind, sondern wann wir es sind - sprich wann die sozialistischen Einheitsparteien den letzten steuerzahlenden Arbeitsdepp ausgesaugt haben.

Antworten Gast: 3MU
12.09.2011 19:08
0 4

Nachdem wir seit 12 Jahren

keinen roten Finanzminister mehr hatte, ist dein Post lustige Ablenkung von den Machenschaften der FP und der VP. Oder wer hat uns die meisten Schulden gebracht wenn nicht Grasser, Molterer, Pröll und Fekter?

Antworten Antworten Gast: Grüner Kacktus?
12.09.2011 20:44
0 0

Re: Nachdem wir seit 12 Jahren

Beitrag nicht verstanden, 5 setzen.

2 0

Re: Nachdem wir seit 12 Jahren

1970 hatten wir 3,4 Milliarden EURO,
2000 120,705 Milliarden Schulden (nicht inflationsbereinigt!).
2010 hatten wir 176,7 Milliarden EURO.

Somit dürfte diese Frage wohl geklärt sein, wer die meisten Schulden gemacht hat!

http://www.oenb.at/isaweb/report.do?lang=DE&report=7.21

Gast: soisleider
12.09.2011 18:50
1 1

eine HartzIV EU u.altersarmut für alle europäer ist das ziel dieser finanzlobbyisten u. bankenmärkte- der euro wurde dafür geschaffen- man hat nichts dazugelernt.

der von den bankenmärkten erpresste spardruck hat in ganz europa diese negative wirtschaftsentwicklung gefördert. erst wurden mit hunderten milliarden steuergelder die bankenmärkte gerettet,aber nicht die bürger oder gar die arbeitnehmer -dieses märchen wird zwar täglich von vielen politikern und medien verbreitet- wir retten griechenland, irland, portugal,usw. das einzige was gerettet wird, sind die banken und deren desaströse geschäfte am internationalen finanz-u.börsenmarkt.
und nun stellt sich heraus, dass man den bürgern und steuerzahlern in den eu ländern wieder hunderte milliarden steuergelder mittels radikalen sozialabbau(staatliche pensionen etc.) und einsparungen abpressen will. dass sich diese, von einer bankenlobbypolitik, erzeugte negativspirale massiv verschärfen wird, ist wohl allen beteiligten klar. aber wie sagt man das den bürgern, steuerzahlern u. wählern- dass nicht mehr das volk u. die politik das sagen haben, sondern nur mehr finanzlobbysten u. spekulanten die zukunft der bürger ruinieren. diese banken-u.finanzmärkte haben europas demokratien mit ihrer schuldenpolitik und einer radikalen steuergeldumverteilung nach oben, ausgehebelt. selbst wenn die politik nun wollte-sie kann nicht mehr zurück- zu abhängig ist man von den finanzlobbyisten- die lächerliche SPÖ vermögenststeuerdebatte ist ja ein typisches bsp. dafür. die verursacher der finanzkrise u. die reichen kapitalvermögenden wollen weiter abcashen -auf kosten der bürger u.des staates natürlich.

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Demnach verlieren die Europaer staendig an Kaufkraft!

Die Türkei sollte die Zollunion mit der EU ausserkraft setzen, da die Europaer kein Geld mehr für die türkische Produkte haben. So lauft die Zollunion einseitig zu ungunsten der Türkei.

Re: Demnach verlieren die Europaer staendig an Kaufkraft!

Glauben Sie eigentlich, was Sie da verzapfen?

Antworten Antworten Gast: Denka09
12.09.2011 19:06
0 0

Ihr Vorposter kommt aus einem Land

das 11% Wirtschaftswachstum und deutlich weniger Staatsschulden als Österreich hat. Der hat gut lachen - zurecht.

Was soll man jetzt mit seinem Geld machen?

Tolle Aktien zu günstigen Preisen kaufen!

Diese Zeiten sind es, in denen Leute mit Cashreserven billig einkaufen können und neue Vermögen entstehen!

www.anleitung-zum-reichtum.com

5 1

Traurig....

dass der Strache offenbar völlig Recht hatte, sollte der gescheiter sein als die Anderen?? Was für ein Szenario.

Sehr geehrte Poster! Wenn auch Sie den ESM-Vertrag auch für gefährlich halten, dann schreiben Sie doch bitte einem Medienunternehmen Ihrer Wahl, um eine Berichterstattung anzuregen.

Betreff: Berichterstattung zum ESM

Sehr geehrte Damen und Herren!

Durch die Arbeit von Aktivisten haben sich Hintergrundinformationen zum ESM ("Europäischen Stabilitätsmechanismus") so weit im Internet verbreitet, dass nun auch erste Medienunternehmen darüber berichten: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13588084/Video-enthuellt-verborgene-Ziele-der-Euro-Rettung.html
Blog einer Aktivistin: http://www.freiewelt.net/blog-3321/lesen-sie-hier-den-vertragstext-des-esm-vertrags!.html
Das Video auf youtube.com: http://www.youtube.com/watch?v=8kmcloVZu1o

Wird auch <Name_des_Medienunternehmens> darüber informieren? Wäre es nicht überaus interessant, über die Stellungnahmen der österreichischen Parteien zu dieser geplanten Ausschaltung der Demokratie zu berichten?

Mit freundlichen Grüßen,

...

Antworten Gast: ViralSpreading
12.09.2011 18:58
0 0

Re: Sehr geehrte Poster! Wenn auch Sie den ESM-Vertrag auch für gefährlich halten, dann schreiben Sie doch bitte einem Medienunternehmen Ihrer Wahl, um eine Berichterstattung anzuregen.

Danke für die Information. Werde ich an Bekannte weiterleiten und an Medienunternehmen mit der Bitte um kompetente Artikel senden.

Süd-Euro und Nord-Euro

Lasst endlich Alle aus dem Euro raus, die nicht wirtschaften können!!

Warum sollen wir für deren Unfähigkeit zahlen??!!

Sollen sie doch machen, was sie wollen, die Griechen, Italiener, Spanier, Portugiesen - so wie jeder Mensch auch - in Eigenverantwortung!


Gast: gast1984
12.09.2011 16:13
2 0

"Griechen sollen pleitegehen dürfen"

Banken auch!

Gast: Gast4711
12.09.2011 15:47
8 0

Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

Also jeder der eine kaufmännische Ausbildung gemacht hat weiß, dass es sowas wie eine kaufmännische Sorgfaltspflicht gibt. Gilt diese für Finanzminister nicht? Sind die von haus aus zu dumm dafür, dass sie davon ausgenommen sind, weil sie gar nicht kapieren worum es da geht?

Für viele Wirtschaftsexperten (z.B. Michael Grander und Udo Ulfkotte vom Kopp-Verlag) war es schon vor einem Jahr vollkommen klar, dass Griechenland scheitern wird.

Daher ist es aus meiner Sicht gröbstens fahrlässig und widerspricht aus meiner Sicht der kaufmännischen Sorgfaltspflicht wenn vor dem Bankrott von Griechenland noch vorher Bürgschaften und Haftungen von den anderen Eurostaaten übernommen werden.

Vor allem stellt sich mir auch die Frage warum Schäubles Beamten erst jetzt damit anfangen auszurechnen was ein Konkurs oder ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone für Auswirkungen und Kosten haben würde. Hätte das nicht jeder Finanzminister schon vor einem Jahr machen müssen?

Für mich stellt sich daher die große Frage ob man diesen volkswirtschaflichen und kaufmännischen Id.oten da nicht strafrechtlich etwas anhängen könnte.

0 4

Re: Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

Naja, ein(e) FinanzministerIn hat weder die Kompetenz eines Kaufmannes noch Sorgfalt. Wie soll er/sie die dann verletzen?

Antworten Antworten Gast: Gast4711
12.09.2011 23:44
0 0

Re: Re: Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

Dann darf er/sie dieses Amt gar nicht annehmen wenn er/sie zu blöd dafür ist. Jeder Unternehmer braucht eine gewisse Mindestausbildung, sogar ein Taxifahrer muss eine Prüfung ablegen. Und für einen Finanzminister tut es jeder Dolm? Das kann es ja wohl nicht sein. Oder?

0 0

Re: Re: Re: Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

Das ist schlicht und einfach völlig richtig.

Antworten Gast: Freund der Finanzen
12.09.2011 17:55
1 0

Erforderliche Kompetenzen als Politiker: Null

Kennen Sie einen Topjob, bei dem Sie davor keine Ausbildung machen müssen?
Einen Topjob bei dem Sie kein abgeschlossenes Studium brauchen? oder gar eine Befugnisprüfung und Praxis, wie zB bei Architekten oder Ärzte? - kann man denn einen Staat ohne Kenntnisse "einfach so" steuern?

Aber stimmt- bei einem Architekt kann ein Haus zusammenbrechen, bei einem Arzt könnte wer sterben.

Beim Politiker?- passiert denn beim falschen tun gar nichts?
- ich meine, die Auswirkungen sind sogar noch viel größer, können sich Jahrzehnte noch im nachhinein auswirken.

Genannte Vergleichsberufe haben Haftung- glauben Sie, dass ein Politiker eine Haftung hat? - jeder, der einen öffentlichen Bus als Fahrer fährt, hat eine Haftung, wenn wer aber einen ganzen Staat lenkt, ist alles egal.

- nicht schlecht.

Re: Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

FMs - arbeiten ach Motto: Wissen ist Macht- aber nix wissen macht auch nichts.

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Re: Re: Kaufmännische Sorgfaltspflichten für Finanzminister nicht notwendig?

-;)))) Guter Kommentar; muss ich mir merken.

Gut, dass wir unsere Experten haben

und schlecht, dass diese nur selten richtig liegen.

FDP will auf Griechenlands Kosten punkten

Ich schließe eine komplette Parteipleite dieser schon lange für keine drei (Prozent-)Punkte mehr guten pseudo-liberalen Marktradikalen auch nicht mehr aus, halte sie vielmehr für sehr wahrscheinlich, höchst wünschenswert und längst überfällig.
http://misanthrope.blogger.de/stories/1884840/

3 0

nicht Griechenland

sondern die Banken und deren anlagewütigen Kunden sollen pleite gehen.
Die bisherige Rettung iat in Wahrheit ein Bankenrettungssystem.
Die Banken haben für ihre geldgierigen Investmentskunden griechische und auch andere Anleihen eingekauft. Jetzt sitzen Sie darauf und erwarten von den EU-Ländern schon wieder Hilfe.
Viele Banken haben bereits ein bis zwei Jahre nach der Bankenrettung wieder Milliardengewinne gemacht. Wo sind diese Gelder.

J E D E H I L F E AN E U R O S T A A T E N I S T I N W A H R H E I T E I N E B A N K E N R E T T U N G.

Wann begriefen die Bürger der EU diese Tatsache.
Daher mein Aufruf: Wenn wieder der Steuerzahler für die Banken und Superreichen Milliarden einbringen mus, dann sollten wir uns weigern Steuern zu zahlen. Geht natürlich nur dann, wenn das alle gleichzeitig machen.

"Jede Hilfe an Eurostaaten ist in Wahrheit eine Bankenrettung."

Schön, dass diese Wahrheit zu Ihnen gefunden hat.

http://www.banken-volksbegehren.at/index.php/banken/rettungspakete-und-rettungsschirme

Re: nicht Griechenland/rufr

Spötteln wir einmal ruhig ein bißchen - die Zeiten sind ohnehin lausig:

"BILLA"-Kassierin: "Brauchen's a Rechnung?"
Österr.Kunde (erfreut): "Naaa!"

Gast: Popop
12.09.2011 14:57
2 0

Wer ist denn das?

Der IWF, EzB, EFSF etc.etc, die da angeblich Milliarden Euro bereitstellen? Letztlich ist es doch immer der bloede Steuerzahler aus (noch) solventen Staaten!

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Re: Wer ist denn das?

Naja, aber so ein IWF-Präsident arbeitet schon hart! (Im Luxushotel mit der cleaniglady...)

0 0

Re: Re: Wer ist denn das?

Sorry, ich meinte natürlich cleaniNglady....

Gast: Ein EU Büger!
12.09.2011 14:11
10 0

Danke an die EU, das ist es was ich so liebe an dieser!

Und wieviel Geld wurde jetzt für die Sozialisierung der armen Banken und den an den Hungertüchern nagenden Verantwortlichen aufgewendet?

Also der versprochen Eder 1000ender für jeden Bürger wurden einem guten Zweck geopfert die Republiken verdoppeln die Spenden gerne, sehr lobenswert auch das jeder EU Bürger freiwillig und gerne Spendet.

Und als Gegenleistung bekommen die Bürger der Europäschen Union als Geschenk bessere Reisekontrollen supertolle antiterrorgesetzte bei dem jeder Bürger gleich mal so etwas wie ein Volksheld wird, bessere Urheberrechte samt Netsperren und dazu noch die Supertollen SmartStromZähler und ein Glühbirnenverbot samt der Duschkopfverordnung, solche Geschenke wünscht man sich täglich davon kann man gar nicht genug haben, was will man da noch mehr das ist wie Ostern und Weihnachten gleichzeitig und das täglich!

Gast: Steuerzahler000
12.09.2011 13:39
4 9

Kärnten soll bitte auch pleite gehen dürfen.

Wir Österreicher wollen die Milliardenschulden der F nicht zahlen. Das sollen die selbst oder ihre Wähler zahlen, nicht wir.

Re: Kärnten soll bitte auch pleite gehen dürfen.

Und was ist mit der FIBEG (Niederösterreich) derzeit möglicherweise 800 mill.Börsenverluste Komunalkredit,Volksbank usw. ?

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Re: Re: Kärnten soll bitte auch pleite gehen dürfen.

damit haben die Blauen ja nix zutun also kann ruhig der Steuerzahler einspringen.

versteh einer die Linke Logik

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Re: Re: Re: Kärnten soll bitte auch pleite gehen dürfen.

Naja, die Hypo Kärnten (=Alpe Adria) war eh schon pleite und wir haben es bezahlt. Und der Kulterer ist nur wegen ein bisschen Bilanzfälschung zu einer Geldstrafe, die er aus der Portokasse bezahlt hat, drangekommen; wir aber zahlen das via Belastungspaket (= laut Pröll das "Zukunftsbudget"). Ein Hoch der hehren Politik.

Antworten Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
12.09.2011 15:42
2 0

Re: Re: Re: Kärnten soll bitte auch pleite gehen dürfen.

Der plötzliche Geldregen für die Stadt kam 2001 mit der Übernahme der Bank Austria, die zuvor die Creditanstalt geschluckt hatte, durch die bayrische Hypo Vereinsbank: Für die BA- CA- Anteile erhielt die Gemeinde 1,7 Milliarden Euro. "Eine Bank zu veräußern, war der größte Fehler der SPÖ", meinen übrigens dazu Partei- Granden heute mit Verweis auf die ÖVP/Raiffeisen- Situation.
Von AVZ verwaltet

Den Wiener 1,7- Milliarden- Schatz sollte die "Anteilsverwaltung Zentralsparkasse" (AVZ) vermehren und mit Überschüssen den Technologie- Fonds fördern. Schon kurz nach dem AVZ- Start tobte im Gemeinderat der Streit darüber, dass eine private Stiftung derart viel Geld der Öffentlichkeit verwaltet – unkontrolliert von allen Rathaus- Instanzen.

Das Ziel der Stiftung sei dann auch dramatisch verfehlt worden, wissen Rathaus- Insider: "Es ist eine Katastrophe. Vermutlich 90 Prozent des Vermögens sind weg. Der Schaden für die Wiener: eine Milliarde." Nachsatz: "Finanzstadträtin Renate Brauner war das bisher egal: Sie tat nichts." Schon beim Tausch der Hypo- Vereinsbank- Anteile in Unicredit- Anteilsscheine im Jahr 2007 sei der Wert des Pakets gewaltig geschrumpft. Dann schmierte auch noch die Unicredit ab.
Mit Unicredit- Absturz Geld der Wiener verloren

Der Kurs fiel von 6,5 (im Jahr 2008) auf 1,35 (Freitag, 14 Uhr). Und auch die Wirtschaftsauskunft Creditreform kann über keine tolle Performance der AVZ berichten: 37 Millionen Euro Bilanzverlust 2010 sowie 47 Millionen Euro Minus für 2009.

0 0

Re: Der Kurs fiel von 6,5 (im Jahr 2008) auf 1,35 (Freitag, 14 Uhr)


Mit allem einverstanden, aber wo haben Sie den 1,35-Kurs vom Freitag her?

Momentaner Kurs: 0,70 Euro !!!

http://www.onvista.de/aktien/snapshot.html?ID_OSI=85448


Re: Re: Der Kurs fiel von 6,5 (im Jahr 2008) auf 1,35 (Freitag, 14 Uhr)

In "Die Presse" lese ich, dass der Kurs der Unicredito am 10. September 2011 in der Rubrik "Eurostoxx 50" 0,78 und in der Rubrik "Andere europäische Aktien" 0,77 war.

Gast: newy
12.09.2011 13:36
4 0

Pleite?

Also so eine Überraschung. Die Banken haben sich am Steuerzahler doppelt schadlos gehalten. Zum Einen wurde der EZB (gehört dem Steuerzahler!) wertlose Papiere in die Bilanz gedrückt, daher werden wir im Falle der Pleite von Griechenland die EZB rekapitalisieren dürfen und zum anderen haben die einzelnen Länder auch noch Garantien für Griechenland unterschrieben. Ein Grossteil der Banken hat sich seiner Schrottpapiere entledigt und nun wird, nachdem dort nichts mehr zu holen ist, ein anderes Land aufs Korn genommen.
Faymann und Pröll haben das ganze mitgetragen, und uns das auch noch als Solidarität verkauft. Solidarität ja aber nicht mit Griechenland sondern mit den Banken. Das Ganze Spiel war von Anfang gezinkt, die Politiker (egal welcher Farbe) beteiligen sich aktiv an der Abzockerei und am Ende heisst es dann wir müssen den Gürtel enger schnallen.
Ich kann das ganze aus einiger Entfernung ansehen, ohne dass mein Steuergeld dabei verschwendet wird.

Re: Pleite?/newy

Sind Sie sich da so sicher, dass "es" dort, wo Sie leben, nicht verschwendet wird?

Gast: Stopptaste
12.09.2011 13:34
7 0

genug ist genug

Was hier passiert, wäre in der Privatwirtschaft betrügerische Krida und alle Beteiligten würden vor dem Richter landen. In der EU nennt sich das dann Rettungsschirm und dieser wird nach den Plänen der Regierungen sogar gesetzlich immun gestellt, also dem Zugriff von Regierungen, Gerichten oder Verwaltungsbehörden entzogen. Österreich muss auf die Stopptaste drücken, es ist sowieso schon fünf Minuten nach Zwölf

Gast: garstig?
12.09.2011 13:16
6 0

DAS hätte man vor einem jahr



erledigen sollen, wir hätten uns milliarden gespart, die überall bei uns fehlen !

Antworten Gast: Bergmann Peter
12.09.2011 13:40
0 6

Es wurde seitens Österreich kein Cent

nach Griechenland überwiesen. Wie soll da bitte was fehlen?

Re: Es wurde seitens Österreich kein Cent

An Griechenland überweisen wir gar nichts, wir haften aber für viele Milliarden, die die EU (mit dem sog. "Rettungsschirm") verschwendet, um den Kurs griechischer (und anderer) Staatspapiere zu manipulieren und damit Konkursverschleppung zu begehen!

Auch ist die EZB, die wertlose Staatspapiere um teures Geld kaufen musste und diese nun zu Phantasiepreisen in der Bilanz hat (das ist Bilanzfälschung) praktisch bankrott und auch das wird uns noch Milliarden kosten!

Dieses viele Geld wird von den EU-Bonzen (einer, der es wissen muss, hat gesagt, sie sind "blöd, feig und ahnungslos") völlig sinnlos und eigentlich kriminell verbraten!

Heute kommen die EU-Außenminister zusammen und die werden wieder nur dumme Phrasen dreschen und überhaupt keinen Finger rühren, um Griechenland, den Euro - und vielleicht sogar die ganze EU - zu retten!

GENUG GEZAHLT

Gerade Österreich sollte aufstehen und die Bad -Bank EZB in frage stellen.
Die EZB wird zunehmend von der Politik instrumentalisiert und verliert damit ihre Unabhängigkeit. Dabei tickt die Zeitbombe.
Der Rechtsbruch von Trichet ist nie alternativ los,er ist unrecht.
Der Bürger wird damit entmachtet. Ich fordere eine Volksabstimmung von Spindelegger und Faymann für den ESM .Der Bürger (PÖBEL) sollte auch endlich gehört werden.
Spätestens dann ,wenn die Österreicher nur 3% ihrer Sparguthaben abheben, werden sie beruhigen,aber dann ist es zu spät.

Antworten Gast: Markus Trullus
12.09.2011 20:05
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Re: GENUG GEZAHLT

bei knapp über 2% der Eu Wirtschaftsleistung wird man uns besonders aufmerksam zuhören:-)

 
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