Schulden: Griechenland-Pleite ist kein Tabu

18.09.2011 | 18:35 |   (Die Presse)

Athen droht ohne weiteres Geld aus dem EU-IWF-Hilfspaket im Oktober der Bankrott. Diesmal lassen sich die "Big Spender" aber nicht mit Ausreden abspeisen. Auch Spindelegger hält eine Pleite für möglich.

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Athen/Wien/Ag/Red. So schön wäre es gewesen: Einmal fernab der krisengebeutelten Heimat plaudern – auch wenn es bei den Gesprächen von Premierminister Giorgos Papandreou mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der IWF-Chefin Christine Lagarde natürlich um die „Causa prima“ gegangen wäre, den drohenden Staatsbankrott. Die griechische Tragödie steuert aber offenbar auf ihren Höhepunkt zu, weshalb Papandreou die Reise nach New York kurzfristig absagte, weil er sich ganz auf die Finanzpolitik konzentrieren müsse.

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Spät scheint man in Athen den Ernst der Lage zu erkennen. Maßgeblich dürfte das „äußerst negative Klima“ gewesen sein, das Finanzminister Evangelos Venizelos beim Finanzministertreffen in Wrocław (Breslau) vorfand. „Die Partner haben die Geduld verloren. Sie wollten von uns keine Ausreden oder Absichtserklärungen mehr hören. Die wollten nur Fakten“, beschrieb es ein enger Mitarbeiter des Ministers.

Die Auszahlung der sechsten Tranche von acht Mrd. Euro aus dem 110 Mrd. Euro umfassenden ersten Hilfspaket, das zu zwei Dritteln von den Euroländern und zu einem Drittel vom Internationalen Währungsfonds (IWF) bezahlt wird, wurde auf Mitte Oktober verschoben. Denn die Experten von EU, EZB und IWF (Troika genannt), die die Fortschritte Athens bei der Staatssanierung bewerten, unterbrachen ihre Arbeit – einen neuen Termin für ihre Rückkehr gibt es nicht.

Schäuble: ernste Drohung

Schon im Juli ging der Zahlung der fünften Tranche ein heftiger Poker voraus. Diesmal wollen sich die EU-Geberländer aber nicht mit leeren Versprechungen abspeisen lassen. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble warnte am Wochenende Griechenland, die Drohung mit einem Zahlungsstopp nicht ernst zu nehmen. Ohne eine positive Feststellung der Troika, dass Griechenland seinen Verpflichtungen nachkomme, könne die nächste Tranche nicht ausgezahlt werden, sagte Schäuble der „Bild am Sonntag“. Die Mitgliedschaft in einer Währungsunion „ist eine Chance, aber auch eine schwere Bürde“. Die Griechen müssen wissen, ob sie diese Last auf ihren Schultern tragen wollen.

Die griechische Presse lieferte am Sonntag einen makabren Vergleich: „In die Intensivstation (des Sparprogramms) oder ins Leichenschauhaus (der Pleite)“, schrieb die Athener Sonntagszeitung „To Vima“.

In der Tat ist der Staatsbankrott kein Tabu mehr. 16 prominente deutsche Wirtschaftsprofessoren, die vom früheren Vorsitzenden der Monopolkommission, Carl Christian von Weizsäcker, und Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn angeführt werden, meinen, dass „eine Staatsinsolvenz in Betracht gezogen werden sollte“. Wenn Deutschland bei seiner Politik der Euro-Stabilisierung so ein Szenario nicht in Erwägung ziehe, sei es durch die Gläubiger beliebig erpressbar. Sie stellen sich hinter FDP-Chef Philipp Rösler, der öffentlich eine „geordnete Insolvenz“ ins Spiel gebracht hat.

Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) hält eine Pleite für möglich. Solange die Fakten nicht auf dem Tisch liegen (die Troika-Prüfung, Anm.) könne er das nicht ausschließen, sagte er in der ORF-„Pressestunde“.

Austritt aus dem Euro?

CSU-Chef Horst Seehofer hält es – im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel – für denkbar, dass Griechenland aus dem Euro austritt. Wenn Griechenland diesen Weg nicht mehr gehen will und kann, „dürfen wir nicht darauf warten, bis uns die Finanzmärkte zur Einsicht in die Realität zwingen“, sagt Seehofer im „Spiegel“.

Während Experten zumindest einen Schuldennachlass von 50 Prozent für notwendig halten, gehen EU-Kommission und EZB weiter davon aus, dass Athen seine Schulden mit einem eisernen Sparprogramm selbst abbauen kann. Allerdings liegen die Steuereinnahmen Griechenlands unter Plan und das BIP wird heuer um fünf Prozent schrumpfen. Privatisierungen lassen auf sich warten.

Finanzminister Venizelos hält eine Pleite für „Unsinn“. Er macht aber kein Hehl daraus, was die Griechen erwartet: Die nächsten zwei Monate würden „höllisch“, sagte er am Sonntag.

Auf einen Blick

Griechenland braucht die nächsten acht Mrd. Euro aus dem EU-IWF-Hilfspaket, andernfalls ist das Land zahlungsunfähig. Immer mehr Experten und Politiker sind indes für eine Staatspleite. CSU-Chef Horst Seehofer hält – im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel – einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für denkbar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2011)

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54 Kommentare
 
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Gast: Plach2
19.09.2011 17:30
0

Griechenland ist pleite,

und wir sind es auch bald!

Derzeit würden sämtliche € 100.- Scheine augestappelt bereits 17 km hoch sein - und noch immer hat Greichenland zu wenig Geld.

Was könnte alles im eigenen Land mit dem vielen Geld gemacht werden?

Wozu dieses weitere sinnlose Geseire ?!

Sparkurse am kleinen Volk bringen nichts ausser Aufstände; Beamte streiken und lassen sich wie auch Reiche, weiterhin nichts wegnehmen..... wozu also nur noch einen einzigen Cent, der den heimischen Völkern heute schon fehlt, so einem Land nachwerfen ???

Wie es bisher lief:

Ein Märchen. Sagt der Süden zum Norden: Ich nehme das Motorrad (steht für "Euro") nur geschenkt, wenn ihr mir auch ein Auto ("Infrastruktur", "Hilfsgelder") schenkt. Und beides nehme ich sowieso nur, wenn mein Lohn ("die Produktivität") jährlich um 10% steigt. Und der Norden, angefeuert von seiner verqueren Wirtschaftstheorie, dass sich überall eine automatische Aufwärtsspirale dreht, wenn nur der Staat vermittels Schulden in Infrastruktur investiert, stimmt begeistert zu. Eine besondere Anstrengung des Südens war in diesem Plan nie vorgesehen, alles sollte automatisch nach oben gehen.

Realitätsverweigerung?

Griechenland ist pleite, wie viele andere Staaten in Europa auch.

Das hat zur Folge, dass diese Pleiteländer ohne EU Stützungen viele Jahre der Rezession (Depression) erleben werden. Ein Teil der Schulden muss abgeschrieben werden.
Vermutlich wird ein Austritt all dieser Länder aus dem Euro- Raum die einzige Möglichkeit sein, den Euro vielleicht zu retten.

Aber das ist das Ende der EU wie wir sie kennen.


Re: Aber das ist das Ende der EU wie wir sie kennen.

Ich war auch nie für dieses Versuchsprojekt, und wie sich nun herausstellt, auch völlig zurecht dagegen !

Manch Mutter gibt ja stets dem Nachwuchs egal in welchem Geschäft nach wenn er auch nach immer mehr schreit und fast schon bau anläuft, und verschlimmert dadurch die Situation nachhaltig.

Hier sind es Banken und marode korrupte Politiker, welche nach mehr und noch mehr schreien und scheinbar aber nur ! blau anlaufen, da sie wissen das dies bisher auch half.

Allein eine eiskalte Dusche (keine 100% Gehälter für Monate mehr für Politiker, Beamte, Kein Geld mehr für Banken ....), bewirken schon WUnder !

man lernt nichts aus der Geschichte, nebenbei bemerkt:

schon mal auf dieses Buch hingewiesen:
Kindleberger: A financial history of Western Europe

Via Google books ist großzügiger Einblick in
den ersten Teil des leider fast $ 250 teuren
Buches möglich (dumme Verlagspolitik).
Kindleberger schreibt sehr angenehm, ohne
Ideologie oder sonstigen Stress, dafür weiss er
ziemlich viel:
http://books.google.com/books?id=s8hiamcsiFQC&printsec=frontcover&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

Griechenland ist längst pleite, die EU versucht das aber zu verschleiern!

Immer noch „gehen EU-Kommission und EZB weiter davon aus, dass Athen seine Schulden mit einem eisernen Sparprogramm selbst abbauen kann.“ Das ist krasseste Realitätsverweigerung. Griechenland ist doch längst zahlungsunfähig und wird durch die widersinnige EU-Politik nur noch immer weiter in den Abgrund getrieben!

Der EU-Rettungsschirm verschwendet ungeheure Summen, die die jetzt noch zahlungsfähigen EU-Staaten auch in die Schuldenfalle treiben werden, um Zahlungen Athens zu begleichen, was nichts rettet, sondern einfach nur Konkursverschleppung ist!

Nur völlig Ahnungslose können darüber erstaunt sein, dass das den Griechen von der EU aufgezwungene Sparpaket, welches nichts anderes macht, als die Kaufkraft der Griechen einzuschränken, dazu führt, dass BIP und Steueraufkommen in Griechenland dadurch stark einbrechen und dass jetzt nicht Schulden abgebaut werden, sondern mehr Schulden als vorher gemacht werden müssen!
Was noch niemand sieht, ist eine bevorstehende Explosion der Arbeitslosigkeit. Im Ganzen führt das Sparpaket zu einer Verelendung Griechenlands, die alles nur verschlimmert und unweigerlich zu Unruhe in der Bevölkerung führen muss!

Die einzige bekannte Politik, die ein Land aus der Schuldenfalle führen kann, ist Währungsabwertung und Schuldenschnitt. So lange die EU sich weigert, das zuzugeben, erzeugt sie nur eine schlimme Rezession, zuerst in der EU und dann in der ganzen Welt!

Re: Griechenland ist längst pleite, die EU versucht das aber zu verschleiern!

klar will man in Brüssel nicht nur wegen der EZB daran festhalten, sondern befindet sich dort selbst bereits in der Abhängigheit der Hochfinanz, welche ohne Schaden sofort ! problemlos dieses für sie minimale Schulden tilgen könnte, aber wegen der angenehmen Macht gar nicht will oder wird wollen, weshalb sich diese SPirale solange weiter nach innen verdrehen wird müssen, bis sie zum kollaps ganzer Nationen wie bereits vor 100 Jahren führen wird.
Manch von aussen zusehenden mag dies ja wegen deren pervertirirheit gefallen bereiten, Opfer aber werden aufstehen und möglicherweise anders reagieren als man es sich am Schachbrett gedacht hat !?

Re: Griechenland ist längst pleite, die EU versucht das aber zu verschleiern!

Richtig!
Lohnsenkungen, Staatsreform, Währungsabwertung, Schuldenschnitt, so könnte ein Pleitestaat wieder auf die Beine kommen. Aber natürlich wäre das schmerzhaft.

Einen Pleitestaat kann man nicht mehr durch Sparen retten, so viel sollte auch klar sein. Sparen hätte man schon lange vorher müssen. Doch der point of no return ist längst überschritten. Das wollen viele Politiker noch nicht einsehen. Aber das ist normal, weil besonders Politiker sich selten Fehler eingestehen wollen/können.

Diese Schönwetterpolitiker sind in solchen Krisenzeiten die schlechtesten denkbaren Manager.

Gast: manutwitt
19.09.2011 09:30
3

"Mister DAX" Dirk Müller: Die Finanz-Wirtschaftkrise ist geplant um ein EU Regime zu etablieren

"Mister DAX" Dirk Müller: Die Finanz-Wirtschaftkrise ist geplant um ein EU Regime zu etablieren

http://goo.gl/q5GwO

Gast: Fragender Gast
19.09.2011 09:29
6

Warum Inseln verkaufen?

Warum sollten die ihr Familiensilber verscherbeln, solange sie auf Kosten der EU leben können?

Gast: DI
19.09.2011 09:02
11

Wetten, in letzter Sekunde gibt es wieder eine Einigung


Re: Wetten, in letzter Sekunde gibt es wieder eine Einigung

Davon bin ich auch überzeugt.

Re: Re: Wetten, in letzter Sekunde gibt es wieder eine Einigung

Merkel&Sarkozy sind dumm genug dazu!

Gast: Karl Huber
19.09.2011 09:01
6

Das war auch ein Grund weshalb "Papa" zruck nach GR ist.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/694049/Tuerkei-droht-der-EU-wegen-ZypernVorsitz?_vl_backlink=/home/index.do

Das Forum hat die Presse mal vorsorglich abgedreht. Verständlich. Wer will des schon alles hören... ;)

Neues Wirtschaftssystem Süd

Es müssten sämtliche Unternehmen, Ämter etc. geschlossen werden, fast alle Arbeitnehmer in die Schwarzarbeit entlassen werden und regierungsseitig nur mehr ein kleines Büro zur Verteilung der EU-Hilfs- und Struktur-Gelder offen bleiben. Dann wären alle zufrieden.

Re: Neues Wirtschaftssystem Süd wäre eh viel billiger für die EU !


Typisch Türken

Auch wenn ich der Meinung bin die Griechen sollten endlich aus der Eurozone ausgeschlossen werden, ist dies nur ein Test der Türken.

Sie sehen sich aufgrund der Finanzkrise komplett oben auf, darauf darf nicht einmal reagiert werden.

Weiter machen wie bisher, allerdings sollte man darüber nachdenken die Kompetenzen der Griechen einzuschränken.

Gast: ich geh gleich mal kotzen
19.09.2011 08:02
6

selbst schuld, wir wollten ja die EU

Ich bedanke mich bei allen Bürgern die damals für die EU gestimmt haben.
Ich hoffe es ist euch bewusst, das ihr euch alle selbst in diese zukünftige Miesere gebracht habt, es tut mir nur leid, das ich diese nun auch mit meinem schwer verdienten Geld bezahlen muss.

Aber es ist ja jetzt nicht besser, lt. aktuellen Umfragewerten liegt die SPÖ wieder weit vorne und die ÖVB bekommt auch noch über 20%. Angesichts der aktuellen Fälle hätte das Ergebnis wie folgt ausfallen müssen: 100% nicht Wähler! Eine andere Option gibt es in dem Österreichischen Korruptionssumpf nicht.


die Wahrheit ist ein Skandal

das der reichste Grieche die größte Bank besitzt und diese aus der Schweiz nach Luxemburg verlegt hat, in die Eurozone.
http://www.youtube.com/watch?v=0ZfUKwJbxrE

Gast: Delta
19.09.2011 07:38
15

Die Griechen sind Auslöser

aber Ursache ist Brüssel mit seinen Bürokraten.

Nieder mit diesem Europa der komplett unfähigen Volksvertreter.

Gast: Bärenfalle...
19.09.2011 06:44
15

Griechenland geht pleite.

Und die Milliarden sind weg.
Also nicht ganz, die Zinsen für die Kredite (aka. "das Geschäft") dürfen wir Österreicher schon tragen.

Auch die Kosten für die dann erforderlichen weiteren Rettungen von Banken und vermutlich auch der größten bad-bank Europas: der EZB

Tja, die Mehrzahl der Österreicher wollte halt Europa.
Das muß man sich etwas kosten lassen.

Ich denke meine Flasche Champagner zur Feier des Endes der EU gehört schon mal abgestaubt.


Antworten Gast: Wallen Stein
19.09.2011 09:09
5

Re: Griechenland geht pleite.

Schön, dass Du Dich freust, dass unsere Kinder und Enkel im kleinen Österreich Tributzahlungen an das neue Osmanische Reich, die Indische Supermacht und chinesischen Landbesitzer entrichten werden; aber vielleicht können sie ja rechtzeitig in die USA auswandern.

Ich würd mal überlegen, wie die Engländer in ihrem Empire vor 50 Jahren über die japanischen Autos und Technik gelacht haben; heute gehört die englische Industrie Malaien, Chinesen, Amerikanern, Deutschen und Indern.

Und China soll die Schulden einiger europäischen Staaten einmal zwischenfinanzieren.

Ja, Chinesen tauchen auch vermehrt in vielen afrikanischen Ländern auf. Die Türkei schnallt langsam, dass die EU keine Option ist und macht gute Stimmung für den Plan einer islamischen Wirtschaftsmacht.

Ja, tolle Entwicklung, wenn wir Europäer uns der Kleinstaaterei hingeben! Da wird was draus! Geschichte ist ja auch was zum auswendig lernen. Sonst kann man da gar nichts lernen.

Ich würde mir mal die Geschichte um das heilige römische Reich deutscher Nation zu Gemüte führen; insb als schwierige Probleme und Gegensätze im Reich aufbrachen; also die Zeit von Luther bis zum 30 jährigen Krieg.

Nein, ich male nur schwarz! Die Zukunft in 50 Jahren wird einfach rosig, wenn Österreich wieder den Schilling und einen Zaun um seine Grenzen errichtet hat. Dann kann uns nichts mehr passieren! Vor allem nicht ökonomisch!

Re: Re: Griechenland geht pleite.

Warum gleich heulen? Wenn man das liesst was du hier geschrieben hast, sieht man, dass du dir bisher überlebend vorkommst. Es ist aber demnach nicht so. In der EU könnten alleine Frankreich, England, Deutschland, Spanien und Italien überleben. Österreich sollte eine Kolonie von dieser werden. In einem Punkt hast du aber völlig Recht. Europa wird eine Halbkolonie von Asien sein, da er schon jetzt eine Halbinsel von Asien ist!

Korruption und Vorteilsnahmen ist bei uns auch übermäßig vorhanden.

Warum sollte es bei uns anders enden?

Die Bevölkerung muß es ausbaden oder wird erschossen.

Warum ändern wir das nicht? Mitsprache wie in der Schweiz ist doch der bessere Weg!

Parteilichkeit muß weg.


Gast: EFF EFF
19.09.2011 00:54
2

Zwei höllische Monate

Dann fühlt sich Papandreu ja so richtig zu Hause.
Das Fegefeuer soll ja angeblich reinigende Wirkung haben. Obzwar von Seelen, denen jegliche Unschuld abhanden gekommen ist, nach der Reinigung nichts übrig bleibt, wünsche ich Herrn Papandreu und auch dem Rest der europäischen Herrscherkaste bekannter und vernetzter Persönlichkeiten einen angenehmen Aufenthalt in der Hölle und viel Spass auf der Suche nach (Zitat Merkel) "dem Glück der Verdammten". Das zu finden, dürfte allerdings genauso langwierig wie aussichtlos sein.

Nur mit den Rentnern und Kleinunternehmern in Griechenland könnte man Mitleid haben, weil die nicht mehr von den Notenbanken und den europäischen Steuerzahlern mit Geld bis zum Kotzen gestopft werden, wie immer noch die griechischen und andere europäische Privatbanken.

Andererseits haben die gar so übel Leidenden die Regierungen und die ihnen zugewiesene Rolle als passive Masochisten selbst gewählt und solange niemand verhungert, gibt die Hölle ohnehin schön warm.
Wenigstens die europäische Presse wird sich freudig auf einen heissen Herbst stürzen.

 
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