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IWF: Griechenland bleibt auch 2012 in der Rezession

20.09.2011 | 08:27 |   (Die Presse)

Die Troika aus IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank ermahnt die griechische Regierung zu härteren Sparanstrengungen. Liste von 15 Sparmaßnahmen vorgelegt, die besonders rasch umgesetzt werden müssen.

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Wien/Ag./Red. Eine griechische Pleite sei kein Tabu mehr: Die Kritik auf diese Einschätzung des deutschen Vizekanzlers Philipp Rösler (FDP) folgte auf dem Fuß. Es will nach wie vor niemand offiziell über einen Bankrott des EU-Landes sprechen – obwohl es immer schlechter aussieht für Athen: Im Oktober braucht Griechenland die nächste Hilfszahlung in Höhe von acht Mrd. Euro, sonst kann der Staat Löhne und Gehälter nicht mehr auszahlen. Das hieße mit anderen Worten: Staatsbankrott.

Die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) macht weiter Druck auf Athen. Griechischen Medien zufolge haben die Vertreter der Troika der Regierung in Athen eine Liste von 15 Sparmaßnahmen vorgelegt, die besonders rasch umgesetzt werden müssen.

Sorge vor Übergreifen der Krise

Der Liste zufolge müssen die Griechen Mitarbeiter im Staatsdienst entlassen, Staatsgehälter und Pensionen kürzen oder einfrieren, Heizölsteuer erhöhen, verlustreiche staatliche Organisationen schließen, die Gesundheitsausgaben senken und Privatisierungen beschleunigen.

Der IWF mahnte die Griechen zu weiteren Sparanstrengungen. Griechenland verdiene zwar Respekt für seine fiskalischen Anstrengungen. Es müsse aber weitere Fortschritte geben, sagte der ständige Vertreter des IWF in Athen, Bob Traa, am Montag. Der IWF rechnet damit, dass die griechische Wirtschaft heuer um 5,5 Prozent schrumpfen werde.

Auch im nächsten Jahr werde es Griechenland laut Schätzung des IWF nicht aus der Rezession schaffen. Der Abschwung wird sich mit 2,5 Prozent aber verlangsamen. 2013 werde die griechische Wirtschaft dann wieder wachsen.

Weltbank-Präsident Robert Zoellick sorgt sich vor einem Übergreifen der Krisen in der Eurozone und den USA auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Seit vergangenem Monat seien erste „Signale einer Ansteckung“ zu sehen, beispielsweise auf den Anleihe- und Aktienmärkten, sagte Zoellick am Montag in Washington. „Wir müssen jetzt sehr darauf achten, ob sich das ausbreitet“, betonte er im Vorfeld des Jahrestreffens von Weltbank und des IWF.
Besonders anfällig seien Staaten in Ost- und Südeuropa, wie etwa die Länder des Balkans wegen ihrer Nähe zur Eurozone. Viele Schwellenländer hätten inzwischen zudem weniger Spielraum in ihren Staatsfinanzen, um einen Abschwung abzufedern.

„Unangenehmes Szenario“

Unterdessen warnte Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank und EZB-Ratsmitglied, vor den Folgen eines Zahlungsstopps an Griechenland. Falls Athen wegen einer Nichterfüllung seiner Auflagen keine weiteren internationalen Hilfsmittel erhalte, werde dies nicht nur für Griechenland, sondern auch für die anderen Beteiligten ein „relativ unangenehmes Szenario“ ergeben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.09.2011)

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88 Kommentare
Gast: Lefkarides
19.09.2011 18:04
1 0

Beitrag der reichen Griechen?

Wie hoch ist der bisherige Beitrag der 10.000 reichsten Griechen? Null, die europäsichen Politiker trauen sich gar nicht einen Beitrag der reichen Griechen einzufordern. Sattdessen wird der EU Mittelstand zur Kasse gebeten.

Gast: Kibietz
19.09.2011 17:58
5 0

Geh', ist ja alles halb so schlimm!

Die Griechen haben halt nur überlauert, dass die, welche auch in Griechenland Urlaub machen und sich von dem furios miesen Service und der unglaublichen Abzocke nicht abschrecken lassen und noch voll zufrieden damit sind, einfach auch den Rest des Jahres ihre Milliarden hinunterschicken werden, weil sie es eh nicht gneissen und zweitens eh nicht mitreden dürfen bei ihren supertollen Regierungen.

Haben halt einen Deppen gefunden, der nicht nur von Juni bis September zahlt, sondern auch die restlichen Monate!

Antworten Gast: Mann2011
19.09.2011 18:44
0 9

Re: Geh', ist ja alles halb so schlimm!

Finanzhilfe: 1953 wurde Deutschland entschuldet(unter anderem war Griechenland beteiligt)

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

1 0

Re: Re: Geh', ist ja alles halb so schlimm!

Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch, egal wie oft Sie sie noch wiederholen.

Re: Re: Geh', ist ja alles halb so schlimm!

Die Griechen können sich selbst entschulden, sie brauchen nur zu sagen:"Wir sind pleite!". Wo ist da das Problem?

Die Totengräber kommen erst wen der Patient Tod ist,,,


Antworten Gast: Mann2011
19.09.2011 18:39
0 7

Re: Die Totengräber kommen erst wen der Patient Tod ist,,,

Finanzhilfe: 1953 wurde Deutschland entschuldet(unter anderem war Griechenland beteiligt)

Gast: der_gast3
19.09.2011 17:55
4 0

Ich

glaube in Brüssel wurde auch schon lange der Strom abgedreht,weil sonst ist es fast unmöglich zu erklären, warum denen dort nicht endlich ein Licht aufgeht.

Gast: feigam
19.09.2011 17:42
4 1

Es ist mir auch ein Rätsel, warum die politiker, die dauernd von "werten" reden

den Betrug wortreich erklären, und utnerstützen (Griechenland - "Hilfe"), ujnd warum die solche Fans der Bankster sind, und died "Banken retten" wollen...

Was finden die so gustiös an diesen Betrügereien?

0 1

Re: Es ist mir auch ein Rätsel, warum die politiker, die dauernd von

können sie genauer formulieren, was sie meinen? oder Wollens nur rumschimpfen?

Gast: Gaserer
19.09.2011 17:41
2 2

Strom allein ist zuwenig

denen sollte man auch die Gas abrehen.

Antworten Gast: strenger Herr
19.09.2011 18:13
2 5

Re: Strom allein ist zuwenig

Und dir sollte man die Sozialhilfe streichen, du arbeitsscheues Gfrast!

Antworten Antworten Gast: Gaserer
19.09.2011 18:29
4 1

Re: Re: Strom allein ist zuwenig

Zu deiner Info,habe noch nie Sozialhilfe bezogen,aber Du dürftest das Wort Arbeit nur von hörensagen kennen. Du Penner.

Gast: makabrer
19.09.2011 17:37
1 0

sagt den europäern doch endlich die wahrheit, dass der euro und die eu mit ihrer banken- u.finanzmarkthörigkeit gescheitert sind

es traut sich natürlich kein politiker sagen. die eu und der euro sind gescheitert. nicht nur in griechenland. die lebenserhaltunkosten sind in die höhe geschnellt u.trotz vollerwerbstätigkeit haben viele arbeitnehmer immer weniger zum leben. der euro hat zwar vielen konzernmanagern geholfen,riesige gewinne einzufahren, aber es wird ausgelagert wie noch nie und das erwirtschaftete vermögen kommt nicht mehr bei den leuten an. die folge davon sind sozialabbau bei den pensionenusw.auch die jugendarbeitslosigkeit in vielen eu ländern(spanien,Italien) wird immer größer. die altersarmut in weiten teilen europas spricht auch nicht für den euro. und noch mehr sollen die staatlichen pensionen gekürzt werden und noch länger soll für die finanzmärkte gearbeitet werden. die völker,arbeitnehmer u. steuerzahler werden so auf viele jahrzehnte hinaus die schuldenknechte für die bankenmärkte sein. das vertrauen der märkte ist erschüttert, sagen die eu politiker und bankmanager. da wedelt der schwanz schon mit dem hund und die täter und verzocker von vielen milliarden volksvermögen werden nun schon als opfer dargestellt und das täterprofil wurde auch schon vom wiener geilomobilpolitiker kurz erstellt. die staatlichen asvg pensionisten die 45 jahre gearbeitet haben, sollen schuld am nahenden staatsbankrott sein. die bürger die 45 jahre arbeiten und einzahlen sollen die schuldigen sein? dass diese weitreichenden spekulantenbanker systeme die ursache sind, davon wollen die politiker nichts hören

Antworten Gast: TheBoss
19.09.2011 18:04
0 1

Re: sagt den europäern doch endlich die wahrheit, dass der euro und die eu mit ihrer banken- u.finanzmarkthörigkeit gescheitert sind

Ist ja rührend! Unsere Pensionen werden nicht nach dem Kapitaldeckungsverfahren bezahlt (Was jemand eingezahlt hat, bekommt er später mit Zinsen und Zinseszinsen als Pension ausbezahlt). Nein, wir haben ein Umlageverfahren. Die jetzt arbeitende Generation zahlt mit ihren Pensionsbeiträgen die Pernsionen der jetztigen Pensionisten. Und weil das nicht reicht, kommen noch Milliarden aus den Steuereinnahmen dazu. Würden die "braven" Pensionisten nur das bekommen, was sie eingezahlt haben, hätten sie nach wenigen Jahren ihre Einzahlungen verputzt. So schaut es aus!

0 0

Re: sagt den europäern doch endlich die wahrheit, dass der euro und die eu mit ihrer banken- u.finanzmarkthörigkeit gescheitert sind

und wie kann dann eine Währung schuld sein?

Antworten Gast: @makaber
19.09.2011 17:46
0 0

Re: sagt den europäern doch endlich die wahrheit, dass der euro und die eu mit ihrer banken- u.finanzmarkthörigkeit gescheitert sind

Mir kommen die verienigten EU-Politiker so vor, wie der Statthalter in einer Kolonie, der noch auf Befehle aus der Zentrale wartet - aber die hatsich schon längst in Rauch aufgelöst...

Manche Politiker der Ostblock-länder waren auch noch zwischen HOffnung und Bangen, trauten sich nicht einfachste Dinge umzusetzen, weil sie aus Befehle aus Moskau warteten.

Nur - die Befehle kamen nicht, weil der Kolonialherr nicht mehr da war...

Also, Politiker, nur Mut, euer (Geld)herr hat sich schon verabschiedet...

4 0

Bemerkenswerter Satz des gr. Finanzminister Venizelos:

"Die Zeit drängt. Wir müssen in wenigen Wochen Reformen durchführen, die wir Jahrzehnte lang nicht gemacht haben"

Diesen Satz des griechischen Finanzministers sollten sich unsere derzeitigen verantwortlichen und reformunwilligen SPÖVP-Politiker (Faymann, Spindelegger, usw.) in der Regierung im genauen Wortlaut im Gedächtnis behalten.

Denn der könnte in wenigen Jahren auch für Österreich zutreffen!

3 0

Re: Bemerkenswerter Satz des gr. Finanzminister Venizelos:

ich schließe mich check an und halte Sie für einen außerordentlichen Optimisten

Antworten Gast: check
19.09.2011 17:36
6 0

Re: Bemerkenswerter Satz des gr. Finanzminister Venizelos:

In wenigen Jahren?
Optimist!

Gast: rhodos
19.09.2011 17:33
0 0

Kritische Woche für Griechenland - Ist die Pleite noch vermeidbar?

Kritische Woche für Griechenland - Ist die Pleite noch vermeidbar?

http://goo.gl/4javF

Die Griechen zahlen für Kredite

... im Schutzschirm weniger als die Italiener am Kapitalmarkt.
Wie lange, glauben wir, wird es dauern, bis die Italiener draufkommen, dass sie ganz schön blöd sind, wenn sie zu sparen versuchen?

Gast: Tastaturschreiber
19.09.2011 17:14
3 0

EU - Konzerninstitution

man braucht sich keinerlei illusionen machen. die eu ist willfähriger helfer der finanzwirtschaft (investoren) und der banken und ist daher zu jedem schritt bereit, die diesen geld sichert, egal was es der bevölkerung kostet.

Gast: Hr. Maier
19.09.2011 17:05
4 1

Braucht die EU Griechenland?

Oder Spanies, Portugal, Island, die Baltischen Staaten, Bulgarien, Rumaenien, die Tuerkei......?
NEIN!!
Die brauchen die EU!
Und wir brennen wie die luster!
Dank unserer unfaehigen parteien, 'politiker',
unnuetzen buerokraten!

Gast: Bürger01
19.09.2011 16:53
3 0

Die Kannibalisierung der EU

ist jetzt ein Selbstläufer . Da bleibt bald nichts mehr über . Leider versinkt dann auch der Rest im Schuldenstrudel ......

1 0

Athen: Steuersündern soll Strom abgedreht werden

also wird es dort bald keine Regierung mehr geben ?

Wäre auch eine wesentlich humanere Art, sehr viel Geld ins System zu bekommen, statt es von anderen Völkern weiterhin zu verlangen !

Wie erklär ichs einem Kind?

Also da ist ein kleiner Freund (Griechenland) der wird grad von einem größeren Typ (Finanzmafia) verprügelt.
Wir (Europa) sind um vieles stärker und größer und klüger als der größere Typ.
Was denkst du sollen wir tun?

7 1

Re: Wie erklär ichs einem Kind?

Dein kleiner verwöhnter Freund bekommt Ohrfeigen für das was er sich viel zu lange ungestraft geleistet hat !

Wir sollten ihn endlich an die Wand rennen lassen, bis die Beulen den Verstand endilich erreichen statt weiterhin zu umhätscheln und uns bestehlen lassen !


Re: Wie erklär ichs einem Kind?

dann vergiss nicht zuerwähnen das der kleine Freund jahrelang auf Kosten anderer gelebt hat!

Re: Re: Wie erklär ichs einem Kind?

Ich bin tlw. eurer Meinung.
Aber von wem könnt ihr mehr Loyalität erwarten?
Wohl vom Freund, auch wenn er einiges falsch gemacht hat.
Zumal war es unser Geld und nicht das der Bankenmafia.
Ich habe in Griechenland AUSNAHMSLOS nette Menschen kennengelernt. Bei Banken ist das oft eher nicht so.

1. Die Eurobonds helfen den Griechen nicht sondern der Bankenmafia.

2. Als nächstes wird sich der Schläger einen Anderen von uns vornehmen. Einen nach dem Anderen. Bis wir drann sind. Dann werden die letzten auf uns zeigen und sagen was wir falsch gemacht haben und sagen: Uns kann das nicht passieren.

5 1

...

so ein duemmlicher Artikel um die Armen abzuzocken, in athen hat jeder ein Konto im Ausland, die Hilfe braucht dort niemand, aber hier muss man erklaeren warum man Betrug als Leistung definiert...

Was wäre mit einem "Tututu"?

Die Finanzbeamten gehen zu jedem Griechen und sagen mit erhobenem Zeigefinger: "Tututu".
Sage jetzt keiner, das ist kein ernstzunehmender Vorschlag. Er ist mindetens genauso ernstzunehmen wie die Meinung, dass man zuviel Schulden mit der Aufnahme neuer Schulden bekämpfen kann.

Gast: Johan Meltini
19.09.2011 14:18
3 1

Heisse Luft

letztlich wirds gehn wie in vielen anderen Ländern: Steuersündigen zahlt sich aus. z.B. Italien: Steuern vor Hinterziehung ca. 40 %. Steuern nach Hinterziehung: 5%.
So lange es die netten Bankenstaaten gibt und das Geld dort geheim gehortet werden kann, werden Piepmatzbeträge vehandelt. Die Rechnung Taxifahren ja nicht vergessen....jaja die Moral für den kleinen Mann eben.
Aber an die Bankenstaaten traut man sich ja nicht heran. Politik betrifft heute nur mehr Finanzströme in der Größenordnung bis max. Häuslbauer. Danach ist man gewissermaßen über allen Wolken....muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...

Gast: Zyni
19.09.2011 14:16
6 0

Ach diese soziale Kälte

Gott sei Dank hat es aber in Athen derzeit 31 Grad bei Sonne. Ja Griechenland ist das Land der Katzians und Neugebauers.

Gast: Sinus
19.09.2011 13:54
8 0

Wahnsinn

Alle werden über einen Kamm geschoren.

Vor allem jene, die genau wie wir den Lebensunterhalt verdienen müssen, Kinder erziehen und auf Vieles verzichten.

Die breite Masse in Griechenland steht den kriminellen Machenschaften der Finanzoligarchen völlig verständnislos gegenüber.

In Griechenland wird nur vorweggenommen, was uns in eingen Jahren selber blüht.

Der ESM-Vertrag leitet die kollektive Haftung in ganz Europa ab 2013 ein.

http://www.youtube.com/watch?v=HRfusu2mQwI

Gast: check
19.09.2011 13:53
6 0

Wieder eine Griechenland-wir-bemühen-uns-ja-Ente!


heute Anchmittag SOLLTE die Telefonkonferenz mit der IWF-EU-EZB_Troika stattfinden.

Und wie vor jedem wichtigen Termin wird von den Griechen IRGENDWAS an Absichten bekanntgegeben. Um dann nicht umgesetzt zu werden.

Übrigens: Die Telefonkonferenz wurde auf 18:00h verschoben. Nach Börseschluss.

Da kommt wohl was Großes...

Gast: Jörg Muttler
19.09.2011 13:47
8 0

Wir müssen helfen

Die Gläubiger sind Geiseln der Griechen und haben diese unerfreuliche Situation  mit ihren Investments selbst verschuldet. Waren ihnen und der EU die "griechischen Verhältnisse" nicht bekannt ? Hohe Zinsen zu kassieren und bei drohendem Verlust der Investition auf den Steuerzahler zu hoffen, ist kein marktwirtschaftliches Verhalten und zerstört so das kapitalistische System.
Griechenland sollte den Staatsbankrott erklären und zur Drachme zurückkehren.. Die Schulden sollten dem Land nahezu vollständig erlassen werden.
Nach der Sanierung  m u ß  das Land unter fachkundiger Anleitung "auf den Kopf gestellt", daß politische System, die Verwaltung und  Wirtschaft sowie die Mentalität der Menschen, ihre Einstellung zum Staat,  erneuert werden.
Die Korruption muß aufhören.
Zeitrahmen 10 bis 20 Jahre oder eine Generation.
In dieser Zeit werden weitere Transfers aus der EU mit abnehmender Tendenz notwendig sein.
Lassen wir das Land fallen oder gar aus der EU ausscheiden, wird es zu einer Beute fremder, mafioser  Mächte, ähnlich dem Kosovo.
Die Ansätze dazu sind mit einer Zuwanderung von ca. 2.000.000 Menschen aus islamischen Problemländern innerhalb kürzester Zeit schon gemacht, die erkennbar von der Politik und den Sicherheitsorganen nicht mehr beherrscht werden.
Zur Beruhigung dieser Problemgruppe wird  jetzt aus EU-Rettungsfond-Geldern in Athen eine Großmoschee für 16 Millionen EURO errichtet !!

Gast: 1. Parteiloser
19.09.2011 13:45
3 0

Es geht doch alleine um die STAATSAUSGABEN, da muss der Strom abgedreht werden!

Die Griechische Regierung steht doch seit Jahren vollkommen daneben. Danben, weil es überhaupt keine Sparen gibt wie auch die um gut 5% gestiegen Staatsausgaben im 1 HJ 2011 deutlich aufzeigen.

Alle Politiker in den Euroländern sind doch vollkommen durchgeknallt. Alle Sparen, machen aber nichts anderes als die Steuern zu erhöhen. Italien spart mit Steuererhöhungen, Frankreich hat die gleichen Absichten, Österreich hat es schon zum letzten Jahreswechsel gemacht. Die kalte Progression kommt da noch dazu!

Damit ziehen die Versager noch mehr Kaufkraft der Menschen ab. Das muss in einen heftigen Wirtschaftsabschwung des EU Marktes führen, geht doch gar nicht anders!

Die Budgets der Herrschaftsbereiche der Parteibonzen sind noch immer sehr prall gefüllt und können noch immer von den Parteibonzen ausgeraubt werden. Das sind ja vorwiegend Mittel, welche der Realwirtschaft entzogen werden und daher kann sich die Realwirtschaft auch nur noch beim Export entwickeln, wenn überhaupt.

Die EU geht mit dem Trend zu einem immer höheren Anteil an Staatsausgaben auch immer mehr Richtung Planwirtschaft. Das wird eine Mangelwirtschaft werden wie es sich die meisten Menschen gar nicht vorstellen können. Symbolisch formuliert wird es in Österreich eine Mangelwirtschaft nach Neugebauer - Haberzettel werden.

Es geht nicht um Griechenland alleine, das Problem ist viel, viel größer!

Antworten Gast: Johan Meltini
19.09.2011 14:20
0 1

Re: Es geht doch alleine um die STAATSAUSGABEN, da muss der Strom abgedreht werden!

Staatseinnahmen gibt es auch noch. Es geht um Gleichgewichte, nicht um das Gespenst Staatsausgaben.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
19.09.2011 17:34
1 0

Re: Re: Es geht doch alleine um die STAATSAUSGABEN, da muss der Strom abgedreht werden!

Sie können nur ein realitätsferner Beamter sein !

Das Gleichgewicht kann nur noch durch Senkung der Staatsausgaben wieder hergestellt werden.
Die Staatseinnahmen sind doch schon am Maximum und werden in näherer Zukunft sehr stark fallen.

Gast: Fritz Müller
19.09.2011 13:37
4 0

Theaterdonner

Immobiliensondersteuer ist kein Problem; denn die Steuer soll vom Stromversorger eingetrieben und bei Nichtzahlung soll der Strom "abgeschnitten" werden.
Man wirft dann halt den eigenen E-Generator an, kocht mit Gas und geht früher ins Bett.
Griechen sind erfinderisch, wenn es um die Nichtzahlung von Steuern geht.
Im übrigen ist das doch sowieso alles Theaterdonner.
Lt. Merkel wird "Niemand allein gelassen, alle werden gerettet."
Folglich werden weitere Milliarden EUR nach Athen geschoben ---- und Verluste bei französischen und deutschen Banken vermieden.


Laut NZZ-Artikel von heute:

weiß jeder dass es nur noch eine Frage der Zeit ist wann Griechenland pleite geht und keiner frage mehr ob.
Da ist man bei uns(in den Medien) wieder mal hinten nach.

3 0

Eine APA-Ente, die an Einfalt nicht ...

"Steuersündern soll Strom abgedreht werden und - Griechen sollten beginnen, Mitarbeiter im Staatsdienst zu entlassen, Staatsgehälter und Pensionen zu kürzen oder einzufrieren, Heizölsteuern zu erhöhen, verlustbringende staatliche Organisation zu schließen, die Gesundheitsausgaben zu senken und Privatisierungen zu beschleunigen."

Bei uns alles schon vollzogen - nur, dass wir die Staatspleite trotzdem noch vor uns haben!

Hauptsache ist, das alles "was nicht niet- und nagelfest" (profitabel) ist, in private Hände kommt und Vermögen nicht besteuert wird. Wäre das Unvermögen europäischer Politik versteuerbar - der Kontinent wäre jeder finanziellen Sorge entbunden!

Re: Eine APA-Ente, die an Einfalt nicht ...

Kann mir's nicht verkneifen, aber "Heizölsteuern" in Griechenland werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wenig bis nichts zu mehr Einnahmen beitragen.

Wenn so etwas unter "kreativ" erwähnt wird, sollte man die Bedeutung dieses Wortes wahrscheinlich neu definieren.

3 0

nichts neues

Vermögensbesteuerung derer, die "Krise" des steuerfinanzierten Schrebergartens mit Sicherheit unbeschadet überstanden hätten. Das ist Kleptokratie in Reinkultur.

Gast: sisterle
19.09.2011 12:57
2 0

Augen offen halten ...

... das kommt bald auch auf uns zu: Arbeitslosigkeit, gekürzte Pensionen, Immobilienstueren etc. etc.

Gast: Analyst 829
19.09.2011 12:54
5 0

Wieder mal echt sozial von den Sozialisten!

Einerseits haben die Sozialisten die Griechen durch gefälschte volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen in den Euro gelogen und nun sind sie mal wieder typisch sozialistisch unsozial.

Ein Quadratmeter Wohnfläche in der Athener Innenstadt kostet sicher das dutzend, hundert und tausendfache eines Quadratmeters Wohnfläche irgendwo in den Provinzen.

Die Athener, die die höchsten Privilegien haben und hauptsächlich Schuld sind, dass so viele staatliche Euro ohne entsprechende Gegenleistung in diverse Taschen geflossen sind, zahlen nun gemessen an ihrem Besitz (man würde bei uns Einheitswert sagen) einen Bettel im Vergleich zu den weniger privilegierten Provinzen, wo zwar auch Unsummen ohne adäquate Gegenleistung verschwunden sind, aber immerhin die Gegenleistung noch prozentuell höher war als in der Hauptstadt.

Aber logisch ist es natürlich schon. Den höchsten Stimmenanteil haben die Sozialisten eben in Städten und nicht in kleinen Orten, die immer benachteiligt wurden, als die Sozis die Spendierhosen auf Kredit anhatten.

Wenn nun die letzte Spendierhose, die auf Kredit gekauft wurde, ausgezogen werden muss, wird die Enttäuschung bei Griechinnen groß sein, dass sie keinen Adonis sondern nur linke Totalversager gewählt haben. Die Sozialisten haben die Wahlen angeblich nur über die Stimmen der Frauen gewonnen! Vielleicht sollte man das Wahlrecht für Frauen doch zur Sicherheit wieder streichen, auch in der klassischen Demokratie durften nur Männer wählen.

Antworten Gast: Seltener_Gast
19.09.2011 15:10
0 3

Re: Wieder mal echt sozial von den Sozialisten!

Na da bin ich aber mal froh, dass sie nur ein Internetkommentar- Analyst sind.

Sie wissen doch, dass ein Quadratmeter Wohnfläche in jeder Hauptstadt Europas unverhaeltnismaessig mehr kostet im Vergleich zu den Provinzen. Ist ja kein griechisches Phaenomen.

Nebenbei achten Sie mal auf die finanzielle Lage von Laendern, die von rechten Haenden gefuehrt werden. Womit ich aber nicht die Fehlentscheidungen der Sozialisten in Griechenland relativieren moechte, jedoch kann ich einfach trivialste Vergleiche und Verallgemeinerungen nicht ausstehen.

Und den Bloedsinn mit dem Frauenwahlrecht muss man wohl nicht kommentieren. Soviel Dummheit kommentiert sich selbst.


Antworten Antworten Gast: Analyst 829
19.09.2011 16:43
2 0

Re: Re: Wieder mal echt sozial von den Sozialisten!

Es gibt kaum Staaten, die von rechten Händen geführt werden. Liechtenstein ist ein Fürstentum und wird damit von einer rechten Hand geführt. Bei niedrigen Steuern z. B. auf Autos und Einkommen verdienen die Liechtensteiner im gleichen Beruf etwa das 3fache wie in Griechenland und der Staat ist nicht bankrott. Das liegt einfach daran, da dem Einkommen eine entsprechende Leistung gegenübersteht.

Die Leistung kann sehr verschiedenartig sein. Im Land, das pro Einwohner die höchsten staatlichen Vermögen hat, regiert der einzige absolute König Europas mit selbst für kirchliche Verhältnisse rechter Hand. Wieder sind Autos und Treibstoffe extrem nieder oder nicht besteuert und die Staatsschulden gleich Null.

Oder ein paar Nummern größer die Schweiz, Einkommen hoch, Staatsschulden nieder, Regierung rechtsgerichtet. Ach ja und das Frauenwahlrecht wurde erst 1980 eingeführt. Nach den ersten Wahlen mit Frauenwahlrecht kamen auch die ersten finanziellen Probleme der Schweiz. Frauen gefällt es eben wenn jemand die Spendierhosen an hat. Frauen fragen ja auch nicht ob sie in einem Leasingauto mitfahren. Hauptsache das Wagerl glänzt schön. (War jetzt etwas primitiv, aber man muss auch für seichtere Geister verständlich formulieren können.)

Und nun zum m²-Preis. Schon klar, dass Wohnfläche in Hauptstädten überall mehr kostet. Aber eben deshalb ist es ungerecht gleich viel für jeden m² an Abgabe zu verlangen. Die arme Witwe im billigen kaputten Landhäusl brennt in dem Modell wie ein Luster!

4 0

Eine in Griechenland lebende deutsche Foristin berichtet im 'Gelben Forum':


"Der durchschnittliche Bruttolohn im öffentlichen Sektor beträgt 2500 Euro. Gerade hat Venizelos den fest verbeamteten nochmals versichert, ihre Gehälter und Pensionen nicht weiter antasten zu wollen.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die griechische Regierung seit 2010 nochmals zwischen 10.000 und 15.000 Menschne zusätzlich im öffentlichen Dienst eingestellt hat."

Hobbyökonom