Portugal warnt vor Domino-Effekt bei Griechen-Pleite

21.09.2011 | 06:28 |   (DiePresse.com)

"Wir sind am Rande einer Situation großer Unsicherheit", sagt der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho. Griechenland kündigte unterdessen neue Sparmaßnahmen an.

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Der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hat vor den Folgen einer möglichen Staatspleite Griechenlands für sein Land gewarnt. Im Falle eines Staatsbankrotts Griechenlands würde auch Portugal neue Finanzhilfen benötigen, sagte Passos Coelho am Dienstag dem Fernsehsender RTP. "Im Falle einer Pleite Griechenlands ist es wichtig, dass unsere europäischen Partner davon überzeugt sind, dass es sich lohnt, Portugal zu helfen und in diesem Fall auch Irland", sagte Passos Coelho.

Der Regierungschef bekannte sich erneut zu den mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vereinbarten Sparmaßnahmen. Sein Land müsse sich "exakt" an die Vereinbarungen halten, sagte Passos Coelho. "Wir sind am Rande einer Situation großer Unsicherheit, um nicht zu sagen eines möglichen Zahlungsausfalls eines Staates", sagte Passos Coelho am Dienstag dem Fernsehsender RTP mit Blick auf Griechenland.

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Portugal in der Notlage

Portugal war nach Griechenland und Irland das dritte Euro-Land, das Hilfen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Anspruch nehmen musste. Das Rettungspaket hat einen Umfang von 78 Milliarden Euro. Im Gegenzug muss die Regierung mit einem Sparprogramm das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 5,9 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken von 9,1 Prozent 2010.

Der Streit um die damit verbundenen Spar- und Reformanstrengungen hatte zu vorgezogenen Neuwahlen geführt, bei denen die Sozialisten von den konservativen Sozialdemokraten als stärkste Kraft abgelöst wurden. Die Konservativen hatten die Wahl gewonnen, obwohl sie härtere Sparmaßnahmen wollten als die Vorgängerregierung von José Socrates. "Es ist wichtig, dass das Land begreift, in welcher Notlage wir uns befinden", sagte Passos Coelho.

Griechenland will neue Sparschritte verkünden

Die griechische Regierung will am Mittwochnachmittag neue Sparmaßnahmen bekanntgeben. Die neuen Schritte stünden im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen mit der Troika.

Die Kontrollore der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden Anfang kommender Woche wieder nach Athen zurückkehren. Dies wurde nach einer Telefonkonferenz der sogenannten Troika mit dem griechischen Finanzminister Evangelos Venizelos am Dienstagabend in Brüssel von der EU-Kommission mitgeteilt.

Sowohl das Ministerium als auch die EU sprachen von guten Verhandlungen über die Auszahlung weiterer Hilfsgelder. Bei den telefonischen Beratungen der Experten seien "Fortschritte" gemacht worden, hieß es in der Mitteilung. Schon in den kommenden Tagen werde es "technische Diskussionen" in Athen geben. Auch die griechische Seite sprach von "guten Fortschritten". Finanzminister Evangelos Venizelos kündigte an, er werde am Wochenende nach New York reisen, um auch den IWF über die Entschlossenheit der Regierung in Athen zu informieren.

(Ag.)

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78 Kommentare
 
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Gast: newbeginning
21.09.2011 18:38
0

die von der wallstreet gesteuerten finanzjongleursysteme stürzen ganz europa ins chaos-nicht nur GR

die österreicher hackeln einfach schon zuviel und zu lang für diese finanzjongleure u.tango corrupti theater, für die eu, für die banken und dem euro. jetzt muß der geldhahn wieder einmal umgedreht werden. von oben nach unten . es reicht, die österreicher wolln net nur hacklen für den corruppti- bankensumpf sondern a wieder was vom leben haben. aber mit solche finanzjongleure u.eupolitiker wirds schwer gehn. a da faymann und die spö sanschon lang weg von der realität und machen ah nur mehr lobbying für die banken und den oberen zehntausend.
dafür gibts milliarden- ah geh, billionen für die reichen und bankenmärkte- es reicht. den österreichern geht sonst noch das geld aus- und was macht dann die eu, wenn die obernettozahler, wie die österreicher oder deutschen auch bankrott san? dann müssen die eu den börsen und banken nahe stehenden politbonzen ah wieder mal ana normalen arbeit nachgehen und wieder mal richtig steuern zahln, so wie die asvg versicherten,hackler und der mittelstand in österreich. aber die frage stellt sich ummer mehr, wer profitiert denn davon, wenn ganz europa in den bankenchaosstrudel mitgerissen wird. wer verdient denn immer mehr daran und wer hat große vorteile davon, wenn fast ganz europa wieder ins chaos stürzt? mit griechenlands niedergang wird mal abgestestet, wie weit man gehen kann und mit welcher methode man das meiste geld herausholen kann. diese eu ohne soziale-u. ethische kompetenz, hat europas bürger den finanzjongleuren ausgeliefert.

Gast: hr. Rädl
21.09.2011 17:34
2

Tja, es ist ja offenes Geheimnis, dass Südländer die besseren

Liebhaber sind.

Die Leidenschaft, das gute Aussehen findet keine Entsprechung im Norden.

Allerdings gilt meist auch das vovereitsche Wort:
"Arm, aber sexy"...

Beides zusammen geht selten, und die Ali-mentierung der letzten 10 Jahre der EU-Süd-länder mitsamt einem Scheinwohlstand war gewissermassen eine Ausserkraftsetzung von marktgesetzen, und Naturgesetzen!

Leistung ist eben fade, und es ist kein Geheimnis, dass Südländer, Araber wenig(er) leisten, die Frauen dort vielmehr leisten müssen, und wenig(er) Rechte haben.
Die lieben ihre Männer auch so, und einsolches Anspruchsdenken Männern gegenüber, wie bei uns, ist dort weitgehend unbekannt.

Deutsche, öst. Männer werden ja oft als "fade" und "streberhaft" empfunden, etwas was viele Frauen verachten - das quirlige, unberechenbare Naturell von Süd-ländern zieht da bei vielen mehr.

Das Pascha-modell ist im Süden weit verankert, und der Versuch, nördlich-ere Werte dort zu veranken, scheint gescheitert zu sein...

Müssen eben die Frauen dort wieder ärmer leben, ihre leidenschaftlichen, wenn auch armen Männer, bleiben ihnen ja...

Gast: GNessmann
21.09.2011 17:15
1

Wenn man sich sehr anstrengt

kann man noch einen Unterschied zwischen Unsicherheit und Gewissheit bei Pleitekandidaten wie Griechenland, Portugal & Co. ausmachen.

Da geht es schon lange nicht mehr um ein ob, sondern nur mehr um das wann.

Die wenigen Laender bei denen das 'ob' noch eine Rolle spielt moegen recht bald aus ihrer Europatrance aufwachen!

Gast: Hr. Maier
21.09.2011 16:08
7

Oesterreich ist auch pleite, wer hilft uns?

Sicher nicht die rot/gruenen gauner!
Unser hart erarbeitets/erspartes geld wird ins ausland geschickt.
Danke!!

Antworten Gast: STFU
21.09.2011 18:29
0

Re: Oesterreich ist auch pleite, wer hilft uns?

Typisch österreichischer obergscheider Gasthausphilosoph der nur in Farben denken kann.

Welch Würschtl.

Es ist so etwas von blunzen wen sie jetzt die Schuld geben, denn es ist jede Farbe aus dem Einheitsbrei von SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRÜNE, BZÖ gleichermaßen am Schuldendebakel Österreichs beteiligt.

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/index.html

Jede von diesen Parteien versenkt irgendwo die Steuergelder und nicht nur zum Nutzen der Bevölkerung.

http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/50264_348359348545_3507472_n.jpg

Bei uns ist es um nichts besser

Leider steht Österreich um nichts besser da.

Auch wir erfüllen die EU-Vorgaben für das Budgetdefizit nicht: 4,3% Defizit statt der erlaubten 3 % letztes Jahr.

Mehr als 200 Milliarden Euro SPÖ-Schulden und das bisschen Geld das noch übrig bleibt (also eig. 0 wenn man Schulden hat) wird eifrigst in Form von Familienbeihilfen ins Ausland überwiesen, für Deutschkurse investiert, obwohl die Zuwanderer eig. von sich aus Deutsch lernen müssten, Arbeitsplätze, Gemeindewohnungen, Sozialhilfen werden systematisch an Ausländer verschenkt, nur um bei der nächsten Wahl noch iwie ein paar Stimmen zu ergattern.

Neue Schulden werden aufgenommen, um Griechenlands Sozialistenschulden zu übernehmen und wenn sowohl Rechnungshof, als auch IWF auf diese Situation aufmerksam machen bestreitet der Werner eifrigst die Tatsachen und erteilt Wahrheitsverbot und fordert alle auf sich eine rot-grüne Brille aufzusetzen, um mittels 3D-Effekt weit in die Ferne blicken zu können, wo das Gras wächst.

Antworten Gast: Karl Huber
21.09.2011 16:10
3

Re: Bei uns ist es um nichts besser

In Wien wählen 78% der Moslems Rot und 15% Grün. Macht 93% der Moslems für die Rothausmafia.
In Berlin leben 42% der Einwohner von Sozialhilfe (wie stehts damit in Wien?).
Der Zug isch abgfahrn. Der wird erst stehn bleibn wenns niemanden mehr gibt dens bestehlen können. Und dann wirds zu Ausschreitungen kommen weil die "wohlerworbenen Rechte" nimma zahlt werden können.

Wir verlassen das Land. Uns reichts.

Gast: Lolo42
21.09.2011 14:04
0

Mit Muaß geht gar nichts - weiß des de EU !

Mit muaß geht gar nichts - weil es ein gravierender Fehler ist.
Schalt bei 130 auf der Autobahn auf die 2. zurück mitten unterm fahren - weil man ja einsparen muaß oder soll - und dann kurbel die Wirtschaft an und fahr mit der 5. weiter - damit das Staatstopf wieder voll wird.

Die leibe EU

Wir haben alles im Griff auf dem sinkenden(stinkenden) Schiff!
Und sind weiter fröhlich und heiter,
kassieren fleißig weiter,
wenn es dann ans zahlen geht,
man sich dann zur Seite dreht,
das der Bürger im Regen,
allein dasteht

Gast: ReturntoAfrica
21.09.2011 13:42
4

Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

wenn mein Nachbar pleitegeht, warum sollten dann alle umliegend wohnenden auch pleitegehen?

Weil pleitegehen so schön ist?

Weil sie aus Solidarität auch pleite gehen wollen?

Dieses Argument ist total unsinnig; wir haben triple-A weil die Investoren und Ratingagenturen uns anscheinend zumuten, usnere Schulden zeitgemäss rückzahlen zu können, und Vertrauen in unsere Wirtschaft und Schaffenskraft haben.

Das fehlt einfach bei Griechenland, und dass Griechenland, Portugal und Spanien dieselbe Bonität - durch den Euro - erhielten als wir und Deutschland, war ja der Fehler - so konnten die nämlich Party feiern, und das machen was sie am ehesten konnten -
das Geld, unser Geld durchbringen...

Antworten Gast: Febobo
21.09.2011 17:02
1

Re: Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

Nun, wenn Ihr Nachbar so hohe Schulden hat, dass durch seine Insolvenz Ihre Bank pleitegeht, sind Ihre Guthaben futsch. Sollten Sie bei einer anderen Bank einen Kredit laufen haben (wenn Sie für Portugal stehen, haben Sie gewaltige Kredite), dann stehen Sie selbst mit dem Rücken zur Wand.

Ihre "Rettung" wären noch mehr Schulden mit einer späteren Fälligkeit. Nur gibt Ihnen niemand mehr Kredit, da ja die Erfahrung mit Ihrem Nachbar gezeigt hat, wie das enden kann. Ergo sind Sie durch die Zahlungsunfähigkeit Ihres Nachbarn dann selber pleite.

Soweit die "Domino-Theorie". Ob es tatsächlich so ist, dass das europ. Bankensystem auf so wackligen Beinen steht?

Die gute Nachricht: wir werden es bald herausfinden.
Got gold?

Re: Re: Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

Im Endeffekt geht's um die Banken in den diversen Ländern, welche Anleihen der Pleitestaaten halten.

Also gibt's (vereinfacht) 2 Alternativen:

a) Man bezahlt (elektronisch) über GR die Rückzahlungsraten an die Bank:
Führt zu immer höherer Verschuldung + die Rückzahlungen werden bei der Bank als "normale Einnahmen" verbucht.

b) Man erlässt GR z.b: die Hälfte der Schulden und fängt mit dem Geld, auf direktem Weg, wackelnde Banken auf:
Führt zu einer Kreditlast, welche GR selbst stemmen könnte + die Einzahlungen sind ein "Kredit vom Staat" an die Bank, welche dann diese (theoretisch) zurück bezahlen sollten.

Antworten Gast: Karl Huber
21.09.2011 16:19
2

Re: Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

Ihr Argumente sind schlüssig wenns nach der Logik gehn würd. Tuts aber nicht.

Hier gehts nicht um Domino oder welchen Zeitvertreib auch immer. Hier gehts um das Nahverhältnis Politiker/Bankster.
Es geht um Geld. VIEL Geld.
Jeden Cent den wir Steuerzahler derzeit nach GR schicken kommt dort nie an. Die Kohle verschwindet sofort in den Säckln der Bankster und fertig isch...
Damit sich das nicht ändert müssen die Politiker immer neue Ausreden finden uns zu überzeugen.. "Alles andere isch Alternativlos (dafür überweisens ihm wieder a bisserl a Körverlgeld..)".
Korrupt, verlogen, kriminell. Fraglos. Nur. Wo keiner Richter da kein Henker (siehe Faymann und die 100 Mio die zu Eigenwerbung dieser SCHMAROTZER ausgegeben werden!!)...

Antworten Antworten Gast: @Karl Huber
21.09.2011 16:41
2

Re: Re: Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

Wenn ihre Worte stimmen, würde das ja bedeuten, dass die ganze "Demokratie" und "Freiheit" die uns andauernd vorgespielt wird, Chimäre wäre.

Und die "Pressefreiheit" ebenso...

Unglaublich...

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl Huber
21.09.2011 17:28
1

Re: Re: Re: Der Schmäh mit dem Domino-Effekt zieht nicht mehr

Sie sand a Lustiger.
Sarkasmus verlangt Hirn ;)
leider vergehts einem immer öfter...

Schicksal aller Kollektive

Das Schicksal aller Kollektive ist Korruption, Ineffizienz, Langeweile und dann der erlösende Untergang. Dem Mensch ist Freiheit und Verantwortung zu lassen - anders funktioniert die Welt nicht. Macht ohne Verantwortung (wie heute bei Politikern und Managern) ist einfach tödlich! Dann werden natürlich die Fehlentscheidungen gekauft.

Antworten Gast: @Merlin
21.09.2011 14:33
1

Re: Schicksal aller Kollektive

Richtig.

Und überall lösten sich die Kollektive auf - wenn die Unterschiede zu gross waren.
Die höherentwickelten flüchteten aus dem Kollektiv.
WOhlgemerkt, Russland kündigte den Unionsvertrag auf (als Nettozahler), NICHT die anderen armen Sovjetrepubliken!
Und aus unserer Monarchei setzten sich die reicheren Landesteile ab (Böhmen, Ungarn), weil die nicht mehr die verarmten Brüder durchfüttern wollten.

Warum zerbrach die Sovjetunion?

Warum zerbrach die Ö-U-Monarchie?

Russland kann sich heute glücklich schätzen, die Nehmer-länder des Südesn losgeworden zu sein.

In der Sovjetunion gab es ja eine enorme Umverteilujng von den hochentwickelten nordwestlichen Regionen (Leningrad, Baltikum, Weissrussland, Zentralrusssland) zu den rückständigen südlichen Republiken.

Keiner in den USA würde auf die Idee kommen, sich mit Lateinamerika (Mexiko und Co.) zu "vereinigen"!

Warum waren die bei uns so versessen darauf, uns mit dem Süden zu vereinigen?

Was war der Sinn dahinter?
Was sollte das bringen?
Welche Überlegungen standen da dahinter?

Keine Aussage.

Kollektive sind nur so schwach wie das schwächste Glied, deshalb ist Griechenland unser Problem, solange wir mit Griechenland in einem (Währungs)-boot sitzen.

Dass unser Vorfahren, und Vorvorfahren nicht mit denen in einem Boot sassen, zeugt von deren Intelligenz...

Gast: Delta
21.09.2011 13:32
2

Das nächste

Mitglied von dem sich Europa erpressen lassen wird und unsere "Volksvertreter" hecheln wie der Hamster im Laufrad im Kreis herum.
Lösungskonzepte weit und breit Fehlanzeige.

Portugal warnt vor Domino-Effekt bei Griechen-Pleite

na hoffentlich fallen die seit jeher wackeligen Steine endlich, und lösen dieses bröselige Mauerwerk auf bevor es zuspät dafür sein wird !

Wir haben keine Mrd zu verschenken, da sie längst im eigenen Land fehlen um marode Länder in ihrer unerträglichen Bequemlichkeit weiterhin zu unterstützen !!!

Dieses Konstrukt basiert von Beginn an auf Lug und Be.trug und kann egal wie, gar nicht mehr anders als entweder so weiterwurschteln, oder zerbrechen; letzteres wär für alle Kernländer wohl besser als von heissen Eislutschern weiter zu träumen.

Gast: Kommissar Ehrlicher
21.09.2011 13:25
4

Ein bisschen denken

Was haben sich die Politiker eigentlich dabei gedacht, die Südländer mit den Nordlichtern in einen finanziellen Topf zu werfen? Also klug war das nicht.

Wars gestern oder vorgestern, da hörte man in ZiB den Vorschlag von Strache, man solle den Euro den Südländern überlassen und die Nordländer sollen eine neue eigene Währung machen.
Klingt gar nicht so dumm.

Re: Ein bisschen denken

Die haben nicht gedacht sondern fleißig kassiert für das abnicken zu allem.
Wenn jeder abgehalfterte Politiker plötzlich in den Großkonzernen einen Ausgedingeplatz erhält ist die Optik sehr schief !!!!!

unsicherheit weltweit

da nützen politpropaganda und endsiegparolen nichts mehr.(der honigmann sagt)

Gast: garstig?
21.09.2011 13:14
2

untüchtig und tüchtig



paßt einfach nicht zusammen- daher NEIN zu ÄÄUU und euro-teuro !

Zurück zu den Wurzeln

1. Mehr Markt - weniger Politik
2. Geld muss wieder Äquivalent sein zu Waren und Leistungen. Weg von der betrügerischen Geldschöpfung aus Schulden. Dafür müssen nationale Zentralbanken zuständig sein.
3. Unabhängige Gerichtsbarkeit und Exekutive, die jeden Spekulanten (auch Goldmännder) einen Kopf kürzer macht.

Gast: WienerGast
21.09.2011 12:35
11

Natürlich warnt gerade Portugal !!!

... nachdem ja gerade Portugal das nächste Land ist das um "Hilfe" bittet !

Ich kann mir nichts dafür kaufen und es interessiert auch niemanden aber ich kann zumindest voller Stolz behaupten, dass ich all das was jetzt passiert vorausgesehen habe. Ganz unterschiedliche Staaten mit unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen und unterschiedlichen Systemen (v.a. Steuersystem) künstlich zusammenzuschweissen kann einfach nicht von Vorteil sein. Es ist einfach so, dass durch diese Verbundenheit Erpressbarkeiten entstehen und das passiert jetzt. Entweder ihr helft uns oder wir ziehen euch auch mit hinunter. Was wäre früher passiert wenn zB. Griechenland einen Zahlungsausfall hätte, keinen Hund hätte das interessiert, die relevanten Börsen hätten vielleicht 1% kurzzeitig nachgegeben und das war´s schon. Heute sch.... sich bereits alle in die Hosen wenn nur das Gerücht über eine Staatspleite im Raum steht, obwohl zB. genannter Staat so gut gut wie keinen Einfluss auf die europäische Wirtschaft hat.
Was soll man sagen, dass kommt eben heraus wenn solche Volkstheoretiker am Werk sind und mit einem ganzen Kontinent ihre Fantasien und Theorien ausleben wollen. Das ist es woran es für mich grundsätzlich krankt, an der Macht sind durchwegs begnadete Redner aber leider zu wenige begnadete Denker die das reale Leben kennen.

Gast: master of puppets
21.09.2011 11:32
1

Banken verstaatlichen und die feinen Herren/Damen im Hintergrund, hmmm! JETZT

ZDF erklärt das Geldsystem.

http://www.youtube.com/watch?v=1c6tzCIg3R0

 
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