Griechenland sollen Schulden erlassen werden

26.09.2011 | 18:14 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Es geht nicht mehr anders: Der Internationale Währungsfonds und die Euroländer planen, die Hälfte der Staatsschuld des bankrotten Griechenlands ersatzlos zu streichen, und arbeiten an einer neuen Bankenrettung.

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Es geht nicht mehr anders: Das ohne fremde Hilfe bankrotte Griechenland bekommt noch heuer einen Gutteil seiner Schulden gestrichen.

Der britische Nachrichtensender BBC stellte am Montag unter Berufung auf Quellen aus dem Internationalen Währungsfonds einen Plan vor, demzufolge die Hälfte der griechischen Staatsschuld ersatzlos abgeschrieben wird. Im Gleichschritt damit soll die „Feuerkraft“ des Euro-Krisenfonds EFSF vervierfacht werden, um die mit einem griechischen „Haarschnitt“ verbundene Eskalation der Krise der europäischen Banken einzudämmen. Derzeit kann der EFSF bis zu 440 Milliarden Euro an in Bedrängnis geratene Staaten vergeben. Laut dem vom BBC-Wirtschaftsressortchef Robert Peston zitierten Plan soll er bis zu zwei Billionen Euro zur Verfügung haben. „Die europäischen Regierungen hoffen, den Plan in fünf bis sechs Wochen beisammen zu haben“, schreibt er.

Nach eineinhalb Jahren müssen sich Europas Politiker also eingestehen, dass ihre ursprüngliche Hoffnung, die griechische Schuldenkrise ohne Kürzung zumindest eines Teils dieser Schuld zu lösen, trügerisch war. Implizit tat das auch Finanzministerin Maria Fekter, indem sie am Montag meinte,  ein Schuldenerlass sei die „allerletzte Option“.

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Notenbankchef für „Haircut“

Bereits am Wochenende hatte der neue niederländische Notenbankchef Klaas Knot mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, er sei „nun weniger entschieden beim Ausschließen eines Konkurses, als ich das noch vor ein paar Monaten war“. Er meinte zudem, Griechenland habe noch keinen glaubwürdigen Sanierungsplan vorlegen können: „Das scheint mir kein böser Wille zu sein, aber es gibt Zweifel an der Qualität der Behörden und daran, dass die Politik das Land ausreichend im Griff hat.“

Ein Notenbanker, der die Insolvenz eines Eurolandes in den Raum stellt, das ist neu. Und führt zu Widerspruch: Deutschlands Bundesbankchef Jens Weidmann sprach sich am Montag gegen einen Schuldenschnitt aus – wegen einer Ansteckungsgefahr für andere Länder.

Doch für jeden Ökonomen, der die Lage Griechenlands objektiv betrachten kann, ist die Notwendigkeit des Schuldenerlasses seit Monaten klar. 160 Prozent beträgt die Staatsschuldenquote, die Wirtschaft schrumpft seit drei Jahren. „Die griechische Schuld muss restrukturiert werden. Die Frage ist nur, wann. Ich denke, das muss vor 2013 passieren“, sagte Arvind Subramanian vom Washingtoner Peterson Institute for International Economics zur „Presse“.

2013: In diesem Jahr soll der neue Europäische Stabilitätsmechanismus, kurz ESM, die Aufgaben des EFSF übernehmen und zahlungsunfähigen Staaten Notkredite geben. Der Unterschied: Ab 2013 müssen alle Euroländer bei der Aufnahme neuer Staatsschulden mit ihren Investoren vereinbaren, dass diese im Fall von Zahlungsproblemen auf einen Teil ihrer Forderung verzichten müssen.

Die ungelöste Bankenkrise

Unangenehmerweise zeigt sich aber, dass die Europäer nicht bis 2013 warten können. Und zwar vor allem deshalb, weil die Banken trotz der ersten staatlichen Rettungspakete der Jahre 2008/2009 noch immer zu schwach sind. Sie müssen parallel zur Streichung der griechischen Schulden neues Kapital bekommen – womöglich über den vervierfachten EFSF, europaweit koordiniert.

Haben die Europäer die Rettung ihrer Banken vermasselt, darum Athens „Haarschnitt“ verzögert und so die ganze Eurozone in den Strudel gerissen? „Wären Europas Banken vor eineinhalb Jahren in besserer Verfassung gewesen, wäre der politische Zugang zur griechischen Schuldenkrise ein anderer gewesen“, sagte Nicolas Véron von der Brüsseler Ideenschmiede Bruegel. „Dann wäre eine viel frühere Umstrukturierung der Schulden möglich gewesen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2011)

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525 Kommentare
 
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Re: Pröll

Welcher von den Prölls? Der K. oder der Voll-K.?

Ein gutes Geschäft!

http://oe1.orf.at/artikel/279327

Fekter: Geld wird nur geborgt

Man borge Geld gegen Zinsen und verpflichte Griechenland zu einem Reformprogramm, so Fekter. Man zahle nur Geld, wenn man sicher sein könne, dass man dieses Geld - auch wenn es etwas länger dauere - auch zurückbekomme.

Antworten Gast: Baur4
26.09.2011 21:58
0

Re: Pröll

15.6.2011: Jene Mrd. die wir für Griechenland geben sind für Österreich ein gutes Geschäft (Fekter im Parlament)

Gast: Mein Lieblingsgeschäftsmodell: wie Banken Geld schaffen!
26.09.2011 21:48
1

Griechenland sollen Schulden erlassen werden?!

Nein, nein, nein. Dass können die Banken ja nicht machen! Das Geld ist ja als Buchgeld aus dem Nichts geschaffen worden. Es war zur Vergabe noch nicht einmal vorhanden. 2% Eigenkapitalquote reicht um ein X-faches an Geld zu vergeben! nein, für dieses zauberhafte Geschäftsmodell, wo man Geld binnen ein paar Hundertstel Sekunden einfach so am Computer schafft, muss man schon Realitäten einkassieren! Am besten die Infrastruktur eines ganzes Landes, alles wichtige- Häfen, Telekomlizenzen, alles! Weiter so.
Dieses zauberhafte Service der Banken ist ja auch kein Betrug sondern wahrlich grandios!
Auch ist Buchgeld offizielles Zahlungsmittel!? Das hinterfragt ja keiner! Einfach immer annehmen! Dahinter liegt eh ein Bruchteil an Geld zur Sicherheit! Buchgeld aus dem Nichts ist immer beliebt. Immer Schulden machen für das Schneeballsystem der Banken und deren Geldschöpfung!

Dummheit, Betrug und Ignoranz muss siegen!

Re: Griechenland sollen Schulden erlassen werden?!

Deshalb hat man ja die Zentralbank gegründet, dann musste man den Goldstandard abschaffen und zu guter Letzt muss jetzt der Staat noch für die Bankguthaben garantieren.

Das letzte Jahrhundert war das Jahrhundert der Bankster. Ich hoffe diese geht bald zu Ende.

Gast: Knecht
26.09.2011 21:47
1

A Reiches Land machen unsere Politiker arm.........

"Wir erlassen die Schulden". EH Klor weu mas eh nimma zruckgriagn! Genau des hab i euch glei gsagt.
Is ja eh wurst solangs an depatten steuerzahler gibt. Solangs politiker gibt die ka die eh mochn was wolen, uns eh ned fragen. Wir sind ausgeliefert. Die machen mir uns was sie wollen!

Gast: Der Hut
26.09.2011 21:46
7

Betrug

Wenn Griechenland eine private Person wäre, würde er sofort angezeigt werden. Griechenland hat sich jahrelang Kredite aufgrund von falschen Tatsachen erschlichen und die Bücher gefälscht. Da bleibt dann nur mehr der Privatkonkurs (10 Jahre kein Geld) verbunden mit einer Haftstrafe (wahrscheinlich 5 Jahre).

So ein Benehmen ist inakzeptabel und müsst eigentlich von den anderen Ländern mit einem Einfrieren der Beziehungen quittiert werden.

Antworten Gast: Gastro Gast
26.09.2011 22:28
0

Re: Betrug

Tja, wenn George Bush und Dick Cheney gewöhnliche Personen wären und Massenmorde begehen würden, würde ihnen die Todesstrafe blühen (in Amerika).

Weil sie aber ehem. Politiker sind, bekommen sie höchstens einen Friedensnobelpreis.

Gast: GertiG
26.09.2011 21:39
1

Papierfabrik gegen Krise

<strong>Na, dann sollten wir mal ne Papierfabrik eröffnen!</strong> - Kann nicht schaden bei einer von unseren Politikern geförderten Hyperinflation.

Antworten Gast: Karl Lamprecht
26.09.2011 22:20
0

Papier und Druck

Gute Idee. Aber da brauchen wir auch noch eine Druckerei dazu.

Gast: Bobby
26.09.2011 21:32
3

Heute: Bayern Alpha

Gespräch mit Prof. Dr. Hans Werner Sinn.

Während des Gespräches erfährt man interessante Details über die Mechanismen der EZB aber auch die Befugnisse des Rettungsfonds.

Äußerst interessant. Mir stehen die Haare zu Berge. Ein toller Stabilitätsmechanismus, wirklich, ganz toll. Ich bin sehr sehr begeistert.

Hier der Link des Protokolles
http://tinyurl.com/3vclksk

Gast: Baur4
26.09.2011 21:27
7

Unsere Mrd. für Griechenland sind,

wären, würde man € 100.- Scheine aufstappeln, 17 km hoch!

Ohnehin eine "Kleinigkeit"!

Was könnte man damit alles in Östereich investieren!

Re: Unsere Mrd. für Griechenland sind,

125 € pro Österreicher. Das wird uns das doch wohl wert sein.

Na, Mitzi?

Was dummschwätzt Du den, äh, mündigen Bürgern denn jetzt vor, hm?

Gast: Baur4
26.09.2011 21:21
3

Je mehr Mrd. sie Griechenland nachwerfen,

um so größer wird die Eurokrise!

Jeder Investor, der schnell viel Geld verdienen will, invstierte in Griechenlandpapiere.

Wird ja ohnehion alles den Spekulanten vom Steuerzahler refundiert!

Hätte Josef Pröll anders gehandlet (es sprach immer wieder, "es gibt keine Alternative"); wir hätten uns viel (Steuer)Geld erspart!

Die Griechen verstehen es möglichst viele Mrd. aus der EU zu bekommen: Jedes Monat neue, bisher noch nicht bekannte Schulden.....

Es ist an der Zeit...

...

wie heißen die politverbrecher,

die unser geld den betrügerischen pleitegriechen nachgeworfen haben?

Antworten Gast: Plach2
26.09.2011 21:22
1

Wir sind selber schuld!

Wir haben JA zu EU gesagt,

(Mit der EU bkamen wir billigere Preise, Sicherheit und Stabilität ......versprachen die Politiker)

Gast: check
26.09.2011 21:12
5

DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE!


JEDER halbwegs vernünftige Mensch weiß seit zwei Jahren:

Griechenland ist Pleite!
Griechenland ist nicht reformfähig!
Griechenland spielt nur auf Zeit!
Griechenland kann nur mittels Staatspleite "gerettet" werden!

Was aber macht unsere politische Elite?

Anstatt Griechenland SOFORT aus der EURO-Zone zu werfen sorgt man dafür dass auch ganz Europa in die Pleite verwickelt wird! Denn wir haben hunderte MILLIARDEN Euro an "Rettungsgeldern" und Haftungen gegeben und via EZB hat man uns weitere hunderte Milliarden wertlose Anleihen gekauft, die jetzt abgeschrieben werden können.

Dazu wurden nicht nur Versprechen negiert ("Der Euro ist so hart wie DW/Schilling") sondern sogar VÖLKERRECHTLICHE VERTRÄGE gebrochen!("No-Bail-Out")

Wie weit darf die Verantwortungslosigkeit unserer politischen Elite gehen? Nur um sich selbst keinen Fehler einzugestehen (der EURO ist in dieser Konstellation nicht zu halten) schädigt man sein Staatsvolk um Milliarden und Abermilliarden.

Griechenland MUSS raus aus dem Euro! Es hat bereits viele Milliarden an europäischen Geldern erhalten, daraus aber nichts als eine korrupte Selbstbedienungsanlage gemacht, anstatt die Wirtschaft zu entwickeln.

Wenn man jetzt kein Exempel setzt und GR rauswirft dann werden auch andere Staaten auf den Schuldenerlass spekulieren.

Und dann Gute Nacht Europa!

MARIA

DU HELDIN DER LETZTEN MONATE LASS DIR ELOGEN DARBRINGEN!

Danke, das ist doch mal ne gute Nachricht....so viele derbe Schimpfwörter gibt es nicht die am liebsten hinausschreien wollt´

Re: MARIA

Jö da schau her, ist das rote Stricherl von Inen, lesen´s doch heimlich mit Frau Fekter?

Re: Re: MARIA

Ihnen sollte es heißen, t´schuldigung

Sie haben die EU und somit um belogen und betrogen ...


und wir kuschen, zahlen und sagen danke???

Ja, geht's denn noch???

Freunde fahren seit 30 Jahren für 4 Wochen nach GR und deren Erfahrungswerte: wer dort Steuern zahlt ist ein Looser - den Staat betrügen und schmieren ist normale Kultur.

Was bitte soll sich ändern, wenn wir denen Schulden erlassen? Damit sie neue machen können???

Idiotisch.


Gast: gast kommentar
26.09.2011 21:01
7

Steuerzahler Wutbürger Bankenabzocke

Das kann doch so nicht weitergehen. Damit die kreditgebenden Banken ihre Verluste möglichst klein halten, sollen die Steuerzahler anderer Staaten für die uneinbringenlichen Schulden von übermäßig verschuldeten Staaten abgezockt werden?! Geht's noch?!
Und der ESM ist ja demokratiepolitisch völlig katastrophal. Ende jelglicher adäquaten staatl. Autonomie und Demokratie. Es geht da um ganz zentrale demokratische Werte, die älteren Bürgerinnen und Bürger haben das ja noch selber schmerzlich erlebt, was es heißt, wenn diese demokratischen Werte und Prinzipien hinweggerafft werden. Soll sich diese Geschichte wirklich wiederholen? Haben "wir" von der Geschichte nicht gelernt?!

Was treibt die Mächtigen?
Geld als Lebenssinn - so degeneriert ?!

Wer hat uns da vor nicht zu langer Zeit erklärt

Das es für Österreich ein gutes Geschäft wäre ????
Jagt diese Leute wegen Irreführung,Veruntreuung und Stümperei zur Hölle !!!!

Antworten Gast: Mitzi9
26.09.2011 20:56
6

Protokoll:

30.7.2009: "Sobald wir vom Urlaub zurück sind, werden wir mit Hochdruck jene Sparmaßnahmen beschließen, die nötig sind, um das Budget in Ordnung zu halten (Pröll)

20.8.2009: "Ich habe versprochen, die Steuern in dieser Regierungsperiode nicht zu erhöhen. Und das halte ich." (Pröll)

1.9.2009: "Ich bin nicht bereit, neue Steuern einzuführen. Wir haben jetzt schon eine Steuerbelastung, die sich gewaschen hat." (Pröll)

27.2.2010: "Ich habe keinen Grund, über Steuererhöhungen nachzudenken

15.6.2011: Die Mrd. für Griechenland sind für Österreich ein gutes Geschäft (Fekter)

Wann folgen Konsequenzen für die Verantwortlichen?

Für den mit sicherer Wahrscheinlichkeit eintretenden Fall, daß Österreich Geld aus der Hochrisikospekulation unserer Regierung mit Griechenland erhebliche Verluste entstehen, sollten den Abgeordneten, welche diese Geschäfte genehmigt haben und auch die sonstigen politischen Verantwortlichen bis auf ihr Lebensende aufs Existenzminimum gepfändet werden.

Da ein solcher Wunsch im Parteienstaat Österreich keine Chance auf Verwirklichung besitzt, bedarf es einer Änderung unserer Verfassung in Richtung verpflichtenden Volksentscheid. Auch beim abzeichnenden Griechenlanddesaster zeigt sich wieder, daß die Transparenz in Österreich in den Kinderschuhen steckt und raschest gläserne Parteikassen, zumindest symbolische Haftungen für von Parteien und Organisationen entsendete politische Entscheidungsträger notwendig sind. Da die Regierungsparteien anscheinend zu einer umfassenden Neuregelung nicht bereit sind, sollten Opposition und Bevölkerung gemeinsam solche einfordern.

Antworten Gast: Karl Lamprecht
27.09.2011 03:11
1

Keine Konsequenzen wegen Zensur auch durch dieses Medium - Die Presse!

Ich habe hier schon einmal gesagt, dass die Lösungen von einem Herrn Egger K. schon vor 10 Jahren in allen möglichen österreichischen Medien veröffentlicht worden sind. Zu einer Zeit also zu der die Krise noch nicht voll im Gange, sondern erst im Entstehen gewesen ist. Da ich mir seine Texte immer gerne angesehen habe, und ich plötzlich nichts mehr von ihm hörte, habe ich mich auf die Suche gemacht, etwas im www. gefunden, hier herkopiert, und siehe da, es ist gelöscht worden. Vermutlich, weil die Presse, wie die Kleine Zeitung, das Wirtschaftsblatt, die Antenne-Sender, Teile der Lotto-Gesellschaft, die Woche-Zeitschriften ... zur Diözese Graz Seckau gehören und die Kirche offensichtlich nur Unsinn im Netz stehen lässt, der niemanden gefährdet und offensichtlich Nonsens ist. Dadurch trägt sie zur politischen Verschleierung bei, was ja auch niemand anders erwarten kann.


Antworten Antworten Gast: Karl Lamprecht
27.09.2011 08:07
0

Eigentlich habe ich gedacht, das hier würde auch gelöscht werden.

Aber nicht - cool!

Antworten Antworten Antworten Gast: Edith Würth
28.09.2011 00:08
0

Interessante Verflechtungen!

Ach, das ist ja alles interessant zu hören. Die Verflechtungen mein ich. Da muss ich mir ja um die Kirche und ihr Einkommen offenbar keine Gedanken machen?!

Antworten Gast: Baur4
26.09.2011 20:52
4

So schaut die Veranwortung aus:

Politiker in Österreich treten ab und kassieren lebenslang ihre hohe Pension. Meist weit über 14.000 monatlich.

(lt. Statistik über 18,7 Jahre lang, danach die Witwe 8,2 Jahre)

In Brüssel bekommen die Bonzen für weitere 36 Monate ihr hohes Gehalt voll weiter bezahlt! (Von solchen Regelungen können Arbeitslose nur träumen!)

Zahlt alles der Steuerzahler!
(Noch höhere Staatsschulden nennen SPÖ+ÖVP "sparen"!!!!)

Steuerquote:

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%

Gast: Hans im Glück
26.09.2011 20:27
3

Volle Deckun!!!

Wenn man die Griechen endlich in die Pleite gehen lässt, werden die griechischen Anleihen die die Franzosen halten und bei den Amerikanern rückversichert haben einen Derivatesturm auslösen.

Dominoday ist dann dass was wir uns wünschen.

Diese Derivaten sind laut manchen Massen(Vermögens)vernichtungswaffen. Diese sind jetzt scharf und der Countdown rennt bereits.

Rette sich wer kann!
Ab in die Rettungsboote!

Hoffentlich weiss jetzt jeder was das ist.

ich packe es

bald nicht mehr, dass ein unfähiger, korrupter und fauler staat, der jahrzehntelang weit über seinen verhältnissen lebt, lügt und betrügt was das zeug hält, nun ungeschoren davonkommt. aber offenbar ist das der zeitgeist, im kleinen wie im großen. pfui teifel!


Antworten Gast: Baur4
26.09.2011 20:46
4

Re: ich packe es

15.6.2011: Jene Mrd. die wir für Griechenland geben sind für Österreich ein gutes Geschäft (Fekter ans Parlament)

Nicht nur Faymann, sondern auch Fekter hat Aufklärungsbedarf!

Antworten Gast: Trudpert
26.09.2011 20:42
6

Re: ich packe es

Die Wirklichkeit der Euro-Zone. Die Fleißigen und Anständigen sind zugleich die Dummen.

Die Griechen dürfen sich zu weiteren (Schand)Taten ermutigt fühlen. Und man wird sehen, in zehn Jahren stehen wir mit Griechenland wieder dort, wo wir heute stehen. Jede Wette, dass dem so sein wird!

Gast: Bärenfalle...
26.09.2011 20:22
8

2 Billionen ...

Respekt.

2 Billionen auf 700 Millionen Europäer macht satte 2800€ neue Schulden für jeden Europäer.

Jetzt ist aber nicht jeder Europäer, sei es aufgrund des Alters oder seiner Beschäftigung, tatsächlich wertschöpfend tätig.

Gehen wir von 300 Millionen aus.

6600 Euro / Kopf.

Also 8 Jahre lang jeden Monat ein Ederer-Tausender zusätzlich .. weniger in der Tasche.

Ahja .. das ist natürlich ohne zu zahlende Zinsen.

Danke liebe EU-Phoriker und "Ja" Wähler.

Ich wurde für meine EU-Kritik so viele Jahre gebasht, ich hoffe euch nehmens aus wie die Weihnachtsgäns.

Antworten Gast: Karl Lamprecht
27.09.2011 03:30
0

So und schlimmer kommen die Schulden zusammen - ein Zitat

Ich habe versucht, die Antwort auf Eckis Frage an einen seiner Blogs zu senden. Leider hat es dabei ständig technische Probleme gegeben. Deshalb versuche ich es hier; auch in der Hoffnung, dass die Antwort die Leser dieses Blogs ebenfalls interessieren könnte. Immerhin bring dieser Blog viele Interessen zusammen!

Deutschland hat 2.800 Abgeordnete. Circa 240 zusätzliche Minister und parlamentarische Staatssekretäre, die meistens auch noch Abgeordnete sind, 900 politische Beamte und circa 7.000 Kommunalpolitiker sowie weitere 6.000 Bundestagsabgeordnete, Personen aus Parteistiftungen und anderen politischen Fraktionen, die sich alle aus den Ergebnissen der Arbeitsleistungen der real erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen bedienen: Das sind zusammen um die 16.940 Personen - also rund 17.000.

In etwa 11.000 davon genießen besondere Privilegien, die sich in Aufwandsentschädigungen, Versorgungsregelungen, Ruhestandsgehältern, Übergangsgeldern … äußern.

Weiters gibt es die „steuerfreie Dienstaufwandspauschale“ trotz freier Bahnfahrten und Flüge, freier Büros und Dienstwagen sowie kostenloser Hotelaufenthalte – keine Aufwende, dafür aber weiterhin Pauschalen; die „steuerfreie Kostenpauschale“, die 42.600 € pro Jahr ausmacht;

Antworten Gast: Karl Lamprecht
27.09.2011 03:29
1

So und schlimmer kommen die Schulden zusammen - ein Zitat

die „Sachleistungspauschale“ für Briefpapier, Telephonkosten, Computerkosten, Schreibmaterial … ist mittlerweile auf 7.000 € per annum angehoben worden; die „Mitarbeiterpauschale“ beträgt derzeit 9.729 €; die „Abgeordnetendiät“ beträgt derzeit etwas über 7.000 € …

Der Kanzler, jetzt eben die Kanzlerin, erhält neben dem Amtsgehalt (rund 200.000 € per annum) auch noch 130.000 Euro „Mandatsvergütung“, sodass das Jahreseinkommen – aber nur jenes, das für uns nachvollziehbar ist – rund 330.000 Eurolein beträgt. Das Wohnen, das Fahren, das angenehme Leben – das alles bleibt zusätzlich kostenfrei.

Ministerpräsidenten der Länder: 160.000 + 110.000 € andere Vergütungen und Zuwendungen

Die Gagen der Gewerkschaftsbundbosse und die der Krankenkassenbosse werden ebenfalls in dieser Höhe vergütet, neben all den anderen Annehmlichkeiten natürlich. Dazu kommt noch, dass viele dieser Leute so ganz nebenbei auch noch Aufsichtsratsgehälter von verschiedenen Konzernen kassieren!

Oder warum glauben Sie, hat der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush einmal gesagt: „Weshalb sollte ich zu den Wählern halten, wenn ich von denen ein paar hunderttausend Dollar zugestanden bekomme, während es durch Sponsorgelder aus der Industrie und anderen Institutionen einige Millionen sind?“

500 Mio Einwohner hat die EU

Die Eurozone 330 Mio, und erwerbstätig sind davon knapp 150 Mio.

Also nochmal rechnen.. ;)

Antworten Gast: Sehr geil!
26.09.2011 21:59
0

2 Billionen ... Sehr geil!

und die Banken haben das Geld davor nicht gerne vergeben?

war ja auch eine tolle Leistung, als sie das Geld aus dem Nichts geschaffen haben.

Da ist sicher einem Banktschoperl beim Bonus fürs Knopferl drücken und Geld aus dem Nichts schaffen einer abgegangen.
Sehr geil!

Faust II; Erster Akt; Lustgarten

KANZLER:
'... Der Zettel hier ist 1.000 Kronen wert.
Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,
Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.
Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,
Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.'
KAISER:
Ich ahne Frevel, ungeheuren Trug!
Wer fälschte hier des Kaisers Namenszug?
Ist solch Verbrechen ungestraft geblieben?
SCHATZMEISTER:
Erinnre dich! hast selbst es unterschrieben;
Erst heute nacht. ...
So stempelten wir gleich die ganze Reihe,
Zehn, Dreißig, Fünfzig, Hundert sind parat.
Ihr denkt euch nicht wie wohl's dem Volke tat."

Allein der Vorschlag hierzu stammt von Mephisto - dem genialen Teufel...

Re: Faust II; Erster Akt; Lustgarten

Bravo! Sie sollten ein Buch herausgeben ;)

Gast: Bürge(r)&Zahler ltd.
26.09.2011 20:16
8

Wir europäische Steuerzahler

zahlen jetzt für ein verhurtes Luxuslotterleben der dortigen Schickeria, vom Beamten bis zum Zahnarzt. Eine Bankrotterklärung des europäischen Behördenwesens der letzten 20 Jahre. Die sind alle aus dem selben Holz geschnitzt und können sich untereinander riechen im Corps. Ganz gleich fing es im antiken Rom an. Es herrscht die totale Dekadenz. Hier kommt man nur mehr mit Quantensprüngen heraus und nicht mit dieser lächerlichen Merkel.

Re: Wir europäische Steuerzahler

FALSCH

Wir zahlen weil unser Politiker Bücklinge und Abnicker in der EU sind ,anstatt sich um Land und Leute zu kümmern verkaufen sie das Land und Bevölkerung für Ausgedingeposten.

Wir werden von Verrätern regiert !!!

Antworten Gast: Plach2
26.09.2011 20:48
1

Wafür bekommen die Bonzen in Brüssel so viel Geld?

Wenn sie nun nicht einmal jetzt den Durchblick haben???

JEDE Woche eine andere Hiobsbotschaft!

Re: Wir europäische Steuerzahler

der quantensprung - klein, aber oho.

Gast: mysterium
26.09.2011 20:11
5

Konkursverschleppung ist strafbar.

Sich heimlich über die EZB auf Kosten der Steuerzahler zu verschulden, ist betrügerische Krida.

WO BLEIBT DIE JUSTIZ? Oder muss erst das Volk handeln?

Re: Konkursverschleppung ist strafbar.

Sie sagen es! Die Banken haben ein Jahr lang Zeit gehabt, ihre griechischen Schulden der EZB anzudrehn und für diese haften ja die Steuerzahler. Das wars.

Gast: Don Corleone, abgekartet
26.09.2011 20:04
6

Ach wie schön.

Nu isses raus.
Unsere fähigen Finanz- und EU Experten..
Ab nach HELLAS. Hätte meine Großmutter so gewirtschaftet, man hätte sie entmündigt; auf der Stelle.

wieviel sindn die halberten schulden

von griechenland. hat wer zahlen? das muss ja auch wer zahlen, oder?

Re: wieviel sindn die halberten schulden

Grössenordnung 380Mrd.
Mit anderen Worten: Die Hälfte macht so ca. 10% des geplanten EFSF-Volumens aus. Sieht so aus, als würde man sich schon auf grössere Brocken vorbereiten.

 
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