24.05.2013 11:04 Merkliste 0

Griechenland sollen Schulden erlassen werden

26.09.2011 | 18:14 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Es geht nicht mehr anders: Der Internationale Währungsfonds und die Euroländer planen, die Hälfte der Staatsschuld des bankrotten Griechenlands ersatzlos zu streichen, und arbeiten an einer neuen Bankenrettung.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Es geht nicht mehr anders: Das ohne fremde Hilfe bankrotte Griechenland bekommt noch heuer einen Gutteil seiner Schulden gestrichen.

Der britische Nachrichtensender BBC stellte am Montag unter Berufung auf Quellen aus dem Internationalen Währungsfonds einen Plan vor, demzufolge die Hälfte der griechischen Staatsschuld ersatzlos abgeschrieben wird. Im Gleichschritt damit soll die „Feuerkraft“ des Euro-Krisenfonds EFSF vervierfacht werden, um die mit einem griechischen „Haarschnitt“ verbundene Eskalation der Krise der europäischen Banken einzudämmen. Derzeit kann der EFSF bis zu 440 Milliarden Euro an in Bedrängnis geratene Staaten vergeben. Laut dem vom BBC-Wirtschaftsressortchef Robert Peston zitierten Plan soll er bis zu zwei Billionen Euro zur Verfügung haben. „Die europäischen Regierungen hoffen, den Plan in fünf bis sechs Wochen beisammen zu haben“, schreibt er.

Nach eineinhalb Jahren müssen sich Europas Politiker also eingestehen, dass ihre ursprüngliche Hoffnung, die griechische Schuldenkrise ohne Kürzung zumindest eines Teils dieser Schuld zu lösen, trügerisch war. Implizit tat das auch Finanzministerin Maria Fekter, indem sie am Montag meinte,  ein Schuldenerlass sei die „allerletzte Option“.

Notenbankchef für „Haircut“

Bereits am Wochenende hatte der neue niederländische Notenbankchef Klaas Knot mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, er sei „nun weniger entschieden beim Ausschließen eines Konkurses, als ich das noch vor ein paar Monaten war“. Er meinte zudem, Griechenland habe noch keinen glaubwürdigen Sanierungsplan vorlegen können: „Das scheint mir kein böser Wille zu sein, aber es gibt Zweifel an der Qualität der Behörden und daran, dass die Politik das Land ausreichend im Griff hat.“

Ein Notenbanker, der die Insolvenz eines Eurolandes in den Raum stellt, das ist neu. Und führt zu Widerspruch: Deutschlands Bundesbankchef Jens Weidmann sprach sich am Montag gegen einen Schuldenschnitt aus – wegen einer Ansteckungsgefahr für andere Länder.

Doch für jeden Ökonomen, der die Lage Griechenlands objektiv betrachten kann, ist die Notwendigkeit des Schuldenerlasses seit Monaten klar. 160 Prozent beträgt die Staatsschuldenquote, die Wirtschaft schrumpft seit drei Jahren. „Die griechische Schuld muss restrukturiert werden. Die Frage ist nur, wann. Ich denke, das muss vor 2013 passieren“, sagte Arvind Subramanian vom Washingtoner Peterson Institute for International Economics zur „Presse“.

2013: In diesem Jahr soll der neue Europäische Stabilitätsmechanismus, kurz ESM, die Aufgaben des EFSF übernehmen und zahlungsunfähigen Staaten Notkredite geben. Der Unterschied: Ab 2013 müssen alle Euroländer bei der Aufnahme neuer Staatsschulden mit ihren Investoren vereinbaren, dass diese im Fall von Zahlungsproblemen auf einen Teil ihrer Forderung verzichten müssen.

Die ungelöste Bankenkrise

Unangenehmerweise zeigt sich aber, dass die Europäer nicht bis 2013 warten können. Und zwar vor allem deshalb, weil die Banken trotz der ersten staatlichen Rettungspakete der Jahre 2008/2009 noch immer zu schwach sind. Sie müssen parallel zur Streichung der griechischen Schulden neues Kapital bekommen – womöglich über den vervierfachten EFSF, europaweit koordiniert.

Haben die Europäer die Rettung ihrer Banken vermasselt, darum Athens „Haarschnitt“ verzögert und so die ganze Eurozone in den Strudel gerissen? „Wären Europas Banken vor eineinhalb Jahren in besserer Verfassung gewesen, wäre der politische Zugang zur griechischen Schuldenkrise ein anderer gewesen“, sagte Nicolas Véron von der Brüsseler Ideenschmiede Bruegel. „Dann wäre eine viel frühere Umstrukturierung der Schulden möglich gewesen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

525 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1112
Gast: FH
25.09.2011 20:26
3 0

Sorgsamkeit

Es darf nur keinerlei !! Direktzahlungen aus dem österr. Budget geben. Fall die EZB die Geldmenge etwas ausweitet, kann das durch das Einsammeln in China noch halbwegs ausgeglichen werden. Nur muß das parallell zu den Ländernschulden geschehen, ansonsten werden ja nur Schulden zu riesigen Vermögen verschoben. Italiens Private sollen ja zB. sogar reicher sein als die Deutschen. Bei den Direktzahlungen darf man demnach Geldwäsche und Provisionen an dunkle Kanäle stark vermuten. Zudem bei einbem leichten Abschmelzen der riesigen Geldvermögen wäre das kein Problem. Die Geldvermögen der Milliardäre haben doch nach der Krise 2009 am stärksten zugelegt.
Die bisherigen Überweisungen GR Fall sind geradezu kriminell und ändern und haben nichts geändert -wie man sieht. Nur sind 1,8 Mrd. vom Budet weg.

Gast: gast20
25.09.2011 20:21
2 3

wie sich alle aufregen...

wer im glashaus sitzt soll nicht mit steinen werfen...

welcher österreicher hat nicht von unserem tollen sozial- und gesundheitssystem profitiert. dass das alles bei einer privatfirma schon lange in den ruin geführt hätte weiß jeder. die schulden österreichs sind viel zu hoch und es wird uns früher oder später nichts anderes übrig bleiben unseren "westlichen" wohlstand ein bisschen zurückzuschrauben, da es nicht immer so weitergehen kann. ob das nun durch inflation oder sparmaßnahmen geschieht ist egal. dann kann sich eben nicht jeder single eine 80 qm wohnung leisten und eine famlie 3 autos... vielleicht wird das unsere konsumgesellschaft wieder ein bisschen in andere bahnen lenken und europa und die usa auch wieder wettbewerbsfähiger gegenüber den schwellenländern machen!

Antworten Gast: frank78
25.09.2011 21:53
0 1

Re: wie sich alle aufregen...

also ich bin ein mann und keine frau

frauen bekommen 90.000€ mehr an pesnion im leben ausbezahlt, das macht bei 2 millionen pensioisten, davon 1 million weiblich gut 90 milliarden euro was uns die frauen kosten und gekostet haben, so ca. die hälfte der staatsverschuldung
im gesundheitswesen wird pro frau und jahr um mehr als 1/4 mehr geld (ca. 700€) ausgegeben als für männer, kein wunder dass sie auch um 6 jahre länger leben

in erster linie geht die staatsverschuldung auf die kappe der frauen

Re: Re: wie sich alle aufregen...

Es steht Ihnen doch frei, das Gesundheitssystem rechtzeitig zur Vorsorge in Anspruch zu nehmen. Hoffentlichleben Sie ja dann auch diese 6 Jahre länger,um diese Benachteiligung abzuwenen oder doch nur Ironie ?

Gast: Bösmensch dauerzensiert
25.09.2011 20:09
10 1

"Druck dazu kommt unter anderem von den USA, deren Finanzminister Timothy Geithner gemeint hatte, die Eurorettung werde nur funktionieren, wenn der Rettungsschirm unbegrenzte Haftungen übernehme."

Blinde wollen uns etwas über Farben erklären, amüsant.

Gast: 1. Parteiloser
25.09.2011 19:59
10 1

Alles wegen der irren Staatsausgaben!

Die wollen unbedingt die Budgets der Parteibonzenhochburgen füllen, auch wenn es Wien Massenarmut der Menschen der Realwirtschaft geben wird.

Die Lösung kann nur bei einer Kontrolle über die Staatsausgaben liegen.

Meiner Meinung nach sind die doch voll durch geknallt.

Re: Alles wegen der irren Staatsausgaben!

Ich glaube, da liegen Sie falsch. Die sind keinesfalls durchgeknallt, die folgen (wissentlich oder unwissentlich) einem Plan, den welche entworfen haben, die ganz genau wissen, was sie wollen. Und das sind gewiss keine Irren, die machen gerade das größte zu machende Geschäft...

Re: Alles wegen der irren Staatsausgaben!

Das Vorgehen trägt die Handschrift von Wahnsinnigen.

Aber so konsequent, wie seit der Währungsreform Stück für Stück die Überführung in eine "ganz andere Staatsform" betrieben wird, ist das sehr unwahrscheinlich.

Und da weiß man gar nicht, was einen mehr beunruhigen soll.

Gast: Jawohl, Genosse Mao!
25.09.2011 19:59
2 2

Das sollte auch den Dümmsten (also den Linken) klar machen ...

... warum allerorten die Wehrpflicht abgeschafft und durch ein Berufsheer ersetzt wird.

Antworten Gast: Diplo
25.09.2011 20:24
2 2

..

lassen Sie Ihr "links-rechts"-Gerede. Wir werden bald dank unserer Politiker andere Probleme haben.

Also jetzt wird es aller höchste Zeit Gold und Silber zu kaufen

wenn ich mir das so anschaue wird mir schlecht, mein sauer erspartes Geld soll für diese Verbrecher drauf gehen. Die Zeichen für einen baldigen europaweiten Bürgerkrieg waren noch nie so sichtbar wie jetzt.

Re: Also jetzt wird es aller höchste Zeit Gold und Silber zu kaufen

Nur haben die Menschen es jetzt wie nie zuvor in der Hand ob sie zu diesem Krieg auch hingehen - ich halte es da mit Ghandi, der hat auch mit Gewaltlosigkeit erreicht was er wollte. Um so mehr Menschen dieses System ignorieren umso besser, denn es ist KEIN NATURGESETZ.

Antworten Antworten Gast: dummer Bürger
25.09.2011 20:25
6 0

Re: Re: Also jetzt wird es aller höchste Zeit Gold und Silber zu kaufen

wer glaubt, dass einer der nichts mehr zu verlieren hat lieber verhungert als in den Krieg zu ziehen ist ein Träumer - wie alle unsere Träumer in der EU oder als derzeitige Politiker. Man siehe nur an der Kriminalitätsrate bei uns, wie sich so was entwickelt. Zum Schluss ist Krieg - kann auch Bürgerkrieg sein.
Ich möchte diese Entwicklung nicht - aber lernen sie Geschichte

Re: Re: Also jetzt wird es aller höchste Zeit Gold und Silber zu kaufen

wie wollen Sie ein System ignorieren, wenn Sie darin ihr Geld verdienen, ausgeben, handeln und sparen?

Antworten Antworten Antworten Gast: Innovationsfreund
25.09.2011 20:42
0 0

man hinterfragt konstruktiv das vorhandene System und listet dessen Fehler auf

"wie wollen Sie ein System ignorieren, wenn Sie darin ihr Geld verdienen, ausgeben, handeln und sparen?"

Ganz einfach. man hinterfragt konstruktiv das vorhandene System und listet dessen Fehler auf. Als Zeitungleser scheinen Sie sich für Themen zu interessieren, als Kommentarschreiber scheinen Sie darüber hinaus auch Meinungen zu haben.

Innovation (= Umsetzung von etwas Neuem oder Besserem) schafft man, in dem man sich mit vorhandenen Problemstellungen (!) auseinandersetzt und neue Lösungen zu finden versucht.

Die direkten und indirekten Problemstellungen im Artikel sind:

1) Politik ist untransparent. Politiker sagen nicht alle Einzelheiten dem Volk, führen dieses auch an der Nase herum. Politik wandelt sich immer mehr zu einer Scheindemokratie.

2) Hyperinflation. Unser aktuelles Geldsystem hat das Problem, dass Geld nur bei Banken geschaffen wird. Geld wird zudem aus dem nichts geschaffen, ist zur Vergabe noch nicht oder nur teilweise vorhanden. Geld wird erst mit den Schulden anderer geschaffen. http://www.banken-volksbegehren.at/"" target="_blank">http://www.banken-volksbegehren.at/" target="_blank">http://www.banken-volksbegehren.at/" target="_blank">http://www.banken-volksbegehren.at/
Staaten sind hochverschuldet. Aber Schulden bedeuten: Geld wandert von A nach B, sita ber nicht weg. Die Geldmenge, wie auch Schulden steigen exponentiell. Inflation ist immer ein Gel

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Innovationsfreund
25.09.2011 21:13
0 0

Re: man hinterfragt konstruktiv das vorhandene System und listet dessen Fehler auf

(Entschuldigung für den mehrfach Link- dieser hat das Posting auch gekürzt. Es liegt an der Kommentarfunktion, wenn man sich beim Sicherheitscode vertippt)

Inflation ist immer ein Geldproblem. Inflation bedeutet, dass zu viel Geld vorhanden ist. http://www.chrismartenson.com/crashcourse/deutsch/kapitel-10-inflation

Lehmann, Griechenland etc. hin oder her- diese sind nur Auslöser.

Die Ursache des Problemes, das wir haben, liegt im Geldsystem und den Folgen der anhaltenden Kriege (siehe Link).

Gast: Kibietz
25.09.2011 19:49
9 2

Es gibt nur eine Antwort:

Raus aus der unsäglichen EU

Re: Es gibt nur eine Antwort:

das ist wohl leider nur ein Teil der Lösung, aber ein erster Schritt!

Gast: Es reicht!
25.09.2011 19:40
5 1

keine unbegrenzten Haftungen!

Druck dazu kommt unter anderem von den USA, deren Finanzminister Timothy Geithner gemeint hatte, die Eurorettung werde nur funktionieren, wenn der Rettungsschirm unbegrenzte Haftungen übernehme."

Unbegrenzte Dummheit findet er sicher bei unseren Politikern. Es reicht!
Wie werden nicht unbegrenzt mitzahlen und auch noch weitere Generationen zahlen lassen nur weil unsere "Volksvertreter" nur mehr wie Diktatoren ohne das Volk entscheiden!

Gast: Biersauer
25.09.2011 19:40
1 2

Damals vor dem Euro wurde der Silberschilling eingezogen..

da kann man für den jetzigen Metallpreis nicht mehr eine Briefmarke kaufen.
Seit der EU gehts nur mehr bergab!

Gratuliere.

Da die EZB ja schlauerweise schon alle griechischen Staatsanliehen aufgekauft hat, kann man Griechenland jetzt also auch nicht mehr einfach so in den Konkurs schicken, ohne dass es massive Auswirkungen auf jeden Einzelnen in der EU hätte.

Ob wir jetzt für den Rettungsschirm bis in alle Ewigkeit blechen, ob unser aller Vermögen durch Hyperinflation vernichtet wird, oder ob Griechenland tatsächlich noch pleite geht - so oder so, Fakt ist, wir werden bluten, unsere Zukunft wurde verspielt.

Gast: litzleo
25.09.2011 19:31
7 0

Timmi Geithner, ein Hauptverursacher der Krise 2008 (Chef der N.Y. Fed)

und ein Hauptverursacher des kommenden Kollapses hat den Vorschlag gemacht: An die 440 Milliarden einfach eine Null (0) dranzuhängen.
Draus 4 BILLIONEN zu machen !
SO machen das die Geldfälscher.
Sie müssen dafür nicht einmal mehr die Druckerpressen anwerfen.
Es ist EIN (1) Druck auf der Tastatur ! Und die Welt fällt

Antworten Gast: Bärenfalle...
25.09.2011 19:59
5 0

Re: Timmi Geithner, ein Hauptverursacher der Krise 2008 (Chef der N.Y. Fed)

Mein neuer Taschenrechner kann bis 10^99 rechnen, also fast bis zum Gogol.

Dürfte sich als zukunftssichere Investition mit Nutzwert erweisen, da hat der Hersteller mitgedacht ;)

Ich brauche dann noch eine solide Waage für zukünftigen Barzahlungsverkehr, in Simbabwe wird bekanntlich auch nach Kilo Geldscheinen abgerechnet.


Antworten Antworten Gast: Halbwissen
25.09.2011 20:28
0 0

Re: Re: Timmi Geithner, ein Hauptverursacher der Krise 2008 (Chef der N.Y. Fed)

Ich hoffe Ihr Taschenrechner ist von Texas Instruments.
Ich denke Aktien von TI sind ein sinnvolles alternatives Mittel gegen Inflation. Für mich sind Chips fast Rohstoffe.

Gast: T.I.N.A.
25.09.2011 19:31
6 1

....

Der gelernte Österreicher weiß ,
der ESM
wird für alle Österreicher ein Gewinn sein

nur den Gürtel müssen wir halt ....
und die Demokratie müssen wir halt ....
und die Arbeitszeit müssen wir halt...


2 1

kicher

so dumm war der keynes nicht... die denken echt inflation ist nicht eine operationalisierbare groesse fuer die akteure, fuer die kunden nicht, das stimmt... die vwl zeichnet sich durch komplette unfaehigkeit aus...

13 0

Nein!

Es ist schon schlimm genug, wenn die USA ihre Staatsschuld durch starke Inflation beseitigen wollen. Wenn jetzt Europa denselben Weg geht, wird die Wirtschaft weltweit ins Schleudern kommen:

- Die Lebenserhaltungskosten werden rasch steigen. Wer auf ein fixes Einkommen angewiesen ist (wie Pensionisten oder Angestellte) wird in Schwierigkeiten kommen
- Die Banken und Versicherungen, die Staatspapiere gekauft haben, werden reihenweise in Konkurs gehen.
- Die Wirtschaft gerät am Ende total aus den Fugen. Die Hyperinflationen in der Weimarer Republik und in anderen Ländern sollten eine Lehre sein.
- Von den politischen Verwerfungen rede ich gar nicht. Wenn das Geld nichts mehr wert ist und die Bürger wild werden bleibt kein Stein auf den anderen.

Gast: Umrechner
25.09.2011 19:17
5 0

Inflation

S U P E R
können die Politiker/innen von einst, die uns einen harten EURO versprochen haben hoffentlich irgendwie haftbar gemacht werden - vermutlich nicht, aber abwählen können wir sie!

Re: Inflation

Wen wollen sie denn abwählen, den Vranz, den Loisl? Die Siemens-Gitti?
Wie geht übrigens abwählen?

Gast: mariechen
25.09.2011 19:16
3 0

US-Hyperinflation ist seit 2008 in die Wege geleitet mit Billionen, ins System gepumpten $s

EU-Hyperinflation wird jetzt beschlossen.
Bis zur Währungsreform, also dem offiziellen, großangelegten Diebstahl am Geld der Bevölkerung und dem "Amero" oder "Globalo", oder wie auch immer dieses nächste Papier heißen wird, in Gold, Silber oder Sachwerten überwintern.
Denn das wird gräßlich

Gast: frank78
25.09.2011 18:59
15 0

was sind da für dummköpfe am werkeln

die gehören nicht an die spitze eines finanzministeriums, sondern direkt in die irrenanstalt

das darf doch alles nicht wahr sein, was da abgeht


4 11

Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Die Dummköpfe sind die, die 1993 für die EU abgestimmt haben und es waren immerhin über 60 % Österreichische Dummköpfe.
Geschieht den Össis recht.

Antworten Antworten Gast: Haollochen
27.09.2011 08:50
0 0

Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Das ist Ungerecht ! Man hat uns ein X vor ein U vorgemacht, einen Irrglauben verbreitet - und angelogen.
Vonwegen die EU würde allen ein angenehmeres Leben bieten und bringen und vor allem sollte es keine Teurerungen mehr geben in einem einheitlich vereinigten Europa - Ein selbsterhaltendes Europa - Einer für Alle Alle für Einen ohne Manipulation von anderen Kontinenten (Asien -Amarika - Afrika - Es stehen 3 A gegn ein E). Und 3 ggen 1 ist unfair.
Und somti geschieht uns Unrecht - und nicht Recht.


Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Recht geschieht es den "Össis" nicht, für die Krone/ORF Indoktrination konnten sie schon damals nichts.
Ich habe mit Nein gestimmt und mir dafür so manchen Vorwurf anhören dürfen, dafür kann ich mich heute noch im Spiegel sehen.

Für den "kleinen Mann" hat sich außer dem Wegfall der Wechselgebühren (manchmal hat man von einem günstigen Kurs sogar profitiert! Wie viele Arbeitsplätze sind eigentlich daran gehangen?) nichts verbessert. Bitte nichts Grenzkontrollen plaudern- so lange wie seit der EU hat noch niemand für das Einschecken in einen Flieger gebraucht und vom "Kinderschänderfreipaß" will ich mich nicht weiter auslassen.

Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Moment einmal,
erstens war der Volksentscheid 1994 und zweitens wurde das Volk damals von den Politikern (ich erspare mir jetzt alle aufzuzählen) belogen.

Antworten Antworten Antworten Gast: grösso
25.09.2011 20:43
3 0

Re: Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Das stimm zwar, aber ich behaupte, daß es so durchschaubar war, daß jeder nur zugegen hätte müssen, was er ohnehin weiß.

Aber die Leute hatte nicht den Mut, einen eigenen Weg zu gehen. Also sind sie einfach den Politikern gefolgt. Die werden's schon richten. Und schlimmstenfalls sind sie ohnehin die Sündenböcke.

Nein nein, die Österreicher haben sich wie immer von jeder Verantwortung gedrückt, und wollen das weiterhin.

3 1

Re: Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

Danke 1994, aber wann wurde das Volk nicht belogen und wann wird es das Volk kapieren das es immer belogen wird?

Re: Re:

Ja, was glauben Sie, wie es mir geht? Ich war schon damals dagegen. Ich habe die Entwicklung nicht im Detail vorhergesehen, aber es war mir klar, dass so verschied. N a t i o n e n nicht unter einen Hut zu bringen sind. Als man uns den Euro aufzwang, habe ich wieder dagegen gewettert - kommunzierende Gefäße, Nivellierung nach unten - nichts, es galt als mehr oder weniger anrüchig, die EU zu kritisieren. Wir wurden permanent belogen und betrogen. Die Naturgesetze sollten nicht mehr gelten. Die wunderbare Geldvermehrung setzte ein - das Gesetz von der Massenerhaltung gilt nicht mehr. Heut ist heut, morgen ist morgen. Kommt Zeit, kommt Rat. Aber wehe, du kritisierst das. Dann bist du ein ewig Gestriger oder ein Wohlstandsverlierer. Genau mit dieser Beschreibung wurde jenes kleine Häufchen, das vor der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages im Parlament dagegen protestiert hat, von oli in der Presse abgetan. Am liebsten hätten sie gar nichts davon berichtet.

Dass sich die Weichwährungsländer in die Eurozone geschwindelt haben, war schon damals jedem klar, der seine fünf Sinne beisammen hatte. Dass Griechenland falsche Budgetzahlen ablieferte, war seit Jahren bekannt. Und es gibt heute immer noch so Wahnsinnige, die meinen, ohne EU könnten wir nicht überleben.

Ich kann gar nicht sagen, wie sauer ich bin.

Antworten Antworten Gast: frank78
25.09.2011 19:41
3 1

Re: Re: was sind da für dummköpfe am werkeln

na ja so kann man es aber auch nicht sagen, denn die 60% haben wohl kaum das im sinn gehabt, was da jetzt politiker vorhaben oder?

außerdem, bei solchen politikern ist es dann auch schon wurst ob eu oder nicht eu, bei solchen regelungen bzw dem aushebeln von regelungen würde jede volkswirtschaft zusammenbrechen

Gast: gert96
25.09.2011 18:56
16 1

riesenenteignung der menschen

in der eu nennt sich das ganze

ja die eu bringt uns reichtum? pustekuchen - nein sie bringt armut und unsägliches leid über die bevölkerung, das ist bei dem schritt vorprogrammiert

ich hoffe nur, dass sich diesmal die politiker nicht so einfach aus der affaire ziehen können und mit den menschen untergehen, denn das wird einen krieg in europa heraufbeschwören und die demokratien wegspülen

2 5

Re: riesenenteignung der menschen

Denkt an 1993 da haben über 60% das so wollen, wie es jetzt gekommen ist. Keine Eigenständigkeit mehr, Jubel über das überwältige Votum, die Össis waren überglücklich, geschieht Ihnen recht.

Re: Re: riesenenteignung der menschen

Hören sie einmal auf mit dem blöden "Össis"?

Gast: FH
25.09.2011 18:54
14 1

Wer sind die Blöden?

Wer dann am wenigsten prasst und Geld ausgibt ist der Blöde, bei diesem System. Es sollen die Arbeitnehmer auch der bisher reicheren (AAA) Länder in den Abstiegstrudel voll einbezogen werden. Das hatten wir ja schon in den 20-er Jaren mit Bürgerkriegen und Revolutionen in ganz Europa.

Mein Gott, wie eilig sie es haben.

Wenn sie das beschließen, gibt es kein Zurück mehr.

Hilfe!

Re: Mein Gott, wie eilig sie es haben.

Es gibt Hilfe: Gold kaufen - es geht eindeutig in Richtung Hyperinflation.

Nicht mehr Glaubwürdig

Bei soviel Verlogenheit, Ahnungslosigkeit und dem armseligen Versuch die Bevölkerung noch weiter zu enteignen muss man schon fast einen Lachkrampf bekommen. Dieses Theater ist nicht mehr ernstzunehmen.
Jetzt werden wir bereits im 2-Stunden-Takt mit irgendwelchen Hiobsbotschaften versogt, eine abstruser als die andere.
Man muss sich die Summe von 440 Milliarden Euro mal nachdenklich auf der Zunge zergehen lassen, kann diese Zahl dann auch mal gerne in Schilling umrechnen, und wird nur mehr erstaunt sein über die Absurdität dieser Posse.

Ich kann hiermit nur mehr den Entzug meines Vertrauens gegenüber unserer Währung unserer Politiker, ob gewählt oder nicht gewählt, proklamieren und mein tiefstes Misstrauen unserer Legeslative, Exekutive und unserer Justiz bekunden.

Es ist ungeheuerlich, dass sich noch kein Richter oder Staatsanwalt, von Politikern ganz zu schweigen, dazu berufen fühlt, der Form stiller Enteignung und Landraub durch In- und Ausländische konspirative Vereinigungen durch Untersuchungen und Anklageerhebungen entgegenzuwirken.

Die internationalen Vorgänge sind nicht nur Verrat an den EU-Bürgern sondern Verrat an der gesamten Menschheit.

Antworten Gast: xom
25.09.2011 19:44
1 1

Re: Nicht mehr Glaubwürdig

...perfekt auf den punkt gebracht!

Gast: ökonomist
25.09.2011 18:52
11 1

SO

Für die Finanzierung der Universitäten, Plege von alten Menschen, Sicherung des Gesundheitswesens, Rückzahlung der Staatssschuldne, etc. haben wir kein Geld - aber für 29 Milliarden, welche uneinbringbar sind, haften wir - dank der Hilfsbereitschaft unserer Politiker (mit unserem Steuergeld) für andere Länder sehr gerne. Unsere Politiker sollten sich eigentlich besinnen, von wem sie wofür gewählt wurden - und nicht immer mehr Geld sinnlos beim Fenster rausschmeissen. Notfalls muss man halt aus der Währungsunion austreten oderandere Rstriktive Schrittesetzen, welche der Geldverschwendung endlich ein Ende bereiten.!

Gast: Halbwissen
25.09.2011 18:51
4 1

Hyperinflation ist nicht Alternativlos !!!

Als ( einzige ) Alternative biete ich den Systemcrash an.

In beiden Fällen wird das Sparguthaben entwertet, was so sei muss, da es verzockt wurde.

Wenn das Geld verzockt wird, kann zwar Merkel und Steinbrück verkünden, das die Spareinlagen sicher sind, aber verzockt sind sie trotzdem.

Gast: darknight
25.09.2011 18:49
12 3

ein paar jahre euro und eu und europa steht vor einem weiteren zusammenbruch- diese euro banken u.geldpolitik wird den europäern sehr viel leid und schaden zufügen. ohne volksabstimmung wird das ding durchgezogen. danke an die spö und faymann

die eu politik hat sich auf die seite der abcasher u.casinobanken gestellt und nicht auf die seite der bevölkerung, hackler, mittelstand u. steuerzahler.
Nun setzen diese casinobankersysteme und finanzjongleure zum richtigen schlag gegen die europäischen staaten und völker aus.
statt diese verantwortungslos agierenden zockerbanken, lässt man die bürger,steuerzahler, arbeitnehmer u. pensionisten bluten. mit dem geld der steuerzahler wurden die banken wieder groß und mächtig gemacht und jetzt sind diese reichen spekulantenbankensysteme wieder oben auf und gehen mit voller kraft gegen die europäischen staaten und völker vor.
die bürger und steuerzahler haben grundsätzlich auch niemals über ihre verhältnisse gelebt, sie haben jahrzehnte für einen sozialen wohlstand und frieden in europa gearbeitet und sonst nichts. dass viele politiker seit den 90er jahren aber nur mehr für die interessen der weltweit vernetzten finanzmärkte arbeiten und die finanz-u.steuersysteme so geschickt umbauten, dass trotz harter arbeit für die menschen und trotz massiven wirtschaftswachstums nur mehr schulden und massive steuerbelastungen fürs volk übrigbleiben, ist einfach unverantwortlich. und dass sich diese geldhasardeure in den medien noch immer als finanzexperten darstellen können und die politik und die völker mit den banken vorführen, paßt genau zu diesem demokratieschädigenden finanzsystemen. diese bankenlobby- und europolitik wird europas frieden gefährden. daher eine volksabstimmung.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1112

Hobbyökonom